so so…fataler irrtum!
Ich weiß, das der islamische Glauben den „heiligen Krieg“
erlaubt
hallo,
das ist eine aehnlich weisheit, wie die, dass die erde eine scheibe ist!
wirf irgendeine suchmaschine an, gib „jihad“ oder „heiliger krieg“ oder beides ein, und du kommst zu ergebnissen, wie:
„Heiliger Krieg“?
Ein sehr gravierendes Missverständnis entsteht durch den Begriff „Heiliger Krieg“. Damit wird das arabische Wort „Jihad“ übersetzt – und zwar gründlich falsch. Unverdächtige Zeugen, die Verfasser des renommierten „Oxford Lexikons der Weltreligionen“, umschreiben in der deutschen Ausgabe den Begriff mit „sich bemühen für die Sache Gottes“.
Es gäbe zwei Arten von Jihad (oder: „Gihad“): den grösseren, „die Kriegführung gegen alles Böse oder jede Versuchung in sich selbst“; und den kleineren, die Verteidigung des Islams gegen eine Aggression. Das Lexikon fügt hinzu, der Jihad dürfe nicht zur Bekehrung anderer unternommen werden, weil es „keinen Zwang in der Religion geben darf“ (Koran, 2,256).
Gewiss, in der Geschichte wurde oft diesem Ideal zuwider gehandelt. Dennoch: Zu behaupten, zur reinen muslimischen Lehre gehöre der Aggressionskrieg, wäre etwa gleich falsch, wie aufgrund der Kreuzzüge zu sagen, Jesus habe militärische Gewalt gepredigt.
Muslimische Toleranz
Wer die Geschichte des Islams ohne Vorurteile anschaut, muss dem Sorbonne-Professor Mohammed Arkoun Recht geben, der feststellt: „Der Islam rangiert auf der Skala der Toleranz mit Sicherheit nicht an letzter Stelle.“ Während die christlichen Eroberer Lateinamerikas vielerorts alle Indianer umbrachten, die sich nicht zu ihrem Glauben bekehrten, hatten für die muslimischen Eroberer die Christen den Status von „Schutzbefohlenen“.
Christen durften, wie bereits im Koran-Zitat erwähnt, weder zwangsbekehrt noch vertrieben werden. Dazu eine Statistik aus dem soeben vergangenen Jahrhundert: 1910 war im Osmanischen Reich nur die Hälfte der Untertanen des Sultans Muslime. Der Islam-Spezialist der Süddeutschen Zeitung, Rudolf Chimelli, fügt dieser Zahl aus der Encylopedia Britannica ein unrühmliches christliches Gegenbeispiel an: „Auf Kreta hingegen gab es schon wenige Jahrzehnte nach Wiedergewinnung der Insel durch die Griechen keinen einzigen Muslim mehr.“
gefunden bei:
http://www.kath.ch/lu/internetpflu/print/02_01/01024…
also einer mitteilung der katholischen kirche. wenn du dann noch muslemische seiten und interpretationen dazu ansiehst, wirst du feststellen, dass der in unserem sprachkreis gebrauchte „jihad“ eine uebelste verleumdung ist!
gruss
khs