Moin,
Für mich machen sie aber wirklich den Anschein, daß Du den
Eltern die ihre kids in einem eigenen Zimmer schlafen lassen
gleich vor wirfst nicht auf ihre bedürfnisse zu achten. Du
hast zwar dann nochmal erläutert, daß man ja gewisse
Gegebenheiten beachten kann, daß das Kind sich nicht allein
gelassen fühlen muß, hast aber ausgeschlossen, daß es Eltern
gibt, die da auch alleine darauf kommen.
Das schließe ich keineswegs aus, aber ich merke ja auch an den Reaktionen hier, dass dies vielleicht nicht allen so klar ist, was da passiert. Für die Eltern ist es ja offensichtlich und selbstverständlich, dass jemand „da“ ist. Die entscheidende Frage ist aber doch, ob das Baby das auch so wahrnimmt.
eins noch: Eltern haben auch Bedürfnisse, die sie denen der
Kinder hinten anstellen sollten, geht aber nicht immer! Eltern
haben auh Grenzen, die sie kennen sollten und abstecken
sollten, bevor sie auf dem Zahnfleisch daher kommen, damit ist
nämlich niemandem geholfen
Das ist völlig richtig. Man vergegenwärtige sich mal zwei Szenarien: Baby eins schläft nicht außer Hörweite, Babgy zwei ja, aber mit Babyphone. Baby eins wird nachts wach, hört die Geräusche der Eltern, weiß, alles ist gut und schläft wieder ein (sofern es sonst keine Bedürfnisse drücken). Baby zwei wird nachts wach, hört erstmal nicht, fühlt sich alleingelassen, fängt an zu wimmern oder zu weinen oder auch mal zu Brüllen, binnen kürzester Zeit steht dann allerdings ein Elter am Bett (das war der Idealfall hier).
Was lernen die Babies aus diesen Situationen? Baby eins lernt, dass immer jemand da ist. Dies gibt Vertrauen. Es ist gut möglich, dass wenn sich dieses Vertrauen erstmal gefestigt hat, Baby eins dann irgendwann seine Ruhe haben will, und signalisiert, ich will woanders schlafen (so auch die Erfahrung von Maja hier). Baby zwei lernt, dass jemand kommt, je schneller und lauter es Geräusche von sich gibt (also weint oder schreit).
Ich meine (und dies gibt lediglich meine Meinung zu diesem Punkt wieder, auf die ich keinen Absolutheitsanspruch erhebe, ich bin somit offen für gut begründerte Gegenargumente), Eltern legen hier mit Situation zwei selbst den Grundstein für spätere Probleme (Weinen/Schreien bedeutet ich bekomme Aufmerksamkeit). Und dann kommt es so weit, dass Eltern tatsächlich irgendwann auf dem Zahnfleich gehen und hier dann so Tipps ausgetauscht werden wie: Lass das Kind einfach schreien…etc. (ja, sowas hab ich hier tatsächlich schon gelesen, ich denke auch, dass sind die Art Postings, die Simone weiter unten ansprach mit dem Verweis aufs Archiv, wo es einen dann nur noch gruselt.)
schönes Wochenende noch! Karamell, die morgen beim
Fußballturnier Kuchen verkaufen darf.
Dann wünsch ich dir wenigstens trockenes Wetter 
Gruß
Marion