Französisch - Stil verbessern/Bücher lesen ;-)

Hat vielleicht jemand ähnliche Empfehlungen für Französisch??

Grüße

bien sur! :wink:

Hat vielleicht jemand ähnliche Empfehlungen für Französisch??

Harry Potter á l’ecole des sorciers
Harry Potter et la chambre des secrets
Harry Potter et le prisonnier d’Azkaban
Harry Potter et la coupe de feu

Grüße salutations!

Die Marseille-Triologie

Hat vielleicht jemand ähnliche Empfehlungen für Französisch??

Band 1 - Total Kheops
Band 2 - Chourmo
Band 3 - Solea

Es sind Kriminalromane mit Kultstatus. Du bekommst viele Informationen über soziale Spannungen und deren Ursprung in Frankreich und einen Fremdenführer „gratis“. Alle Orte, Restaurants, Bars, Weingüter etc gibt es wirklich und sind sehenswert. Zusätzlich noch ein paar Rezepte aus Marseilles hervorragender Küche. Die Bücher bekommst Du über Amazon.

Gruss

Jörg

Hat vielleicht jemand ähnliche Empfehlungen für Französisch??

Band 1 - Total Kheops
Band 2 - Chourmo
Band 3 - Solea

Der Autor heisst Jean Claude Izzo

Es sind Kriminalromane mit Kultstatus. Du bekommst viele
Informationen über soziale Spannungen und deren Ursprung in
Frankreich und einen Fremdenführer „gratis“. Alle Orte,
Restaurants, Bars, Weingüter etc gibt es wirklich und sind
sehenswert. Zusätzlich noch ein paar Rezepte aus Marseilles
hervorragender Küche. Die Bücher bekommst Du über Amazon.

Gruss

Jörg

Danke. Den Vorschlag hast du mir ja schon mal gemacht, aber wo kann ich diese Bücher (auf französisch) kaufen?

Grüße!

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Das hört sich wirklich gut an. Danke! Aber kannst du mir vielleicht auch sagen, wo ich diese herkriegen könnte? bzw. wie man bei amazon französisch bücher bestellen kann? Ich weiß, dass das geht, weil ichs schon einmal gemacht hab, aber ich komm jetz einfach nciht mehr weiter als bis zu deutschen oder englischsprachigen büchern *g*

Achso, aber geschrieben sind diese Kriminalromane wohl schon in einem „einfachen“ Stil?

Grüße!

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Danke. Den Vorschlag hast du mir ja schon mal gemacht, aber wo
kann ich diese Bücher (auf französisch) kaufen?

Harry Potter á l’ecole des sorciers
Harry Potter et la chambre des secrets
Harry Potter et le prisonnier d’Azkaban
Harry Potter et la coupe de feu

salutations!
Oú en étais-je?
J’étais á Strasbourg.

Hi,

hier der Link, du musst bei Amazon.fr suchen, kannst dies aber mit deutschem Account.

www.amazon.fr/exec/obidos/search-handle-form/402-496…

JC Izzo schreibt meist kurze Sätze. Ein Wörterbuch solltest Du aber dabei haben.

Gruss

Jörg

Trilogie
müsste es heißen
Gute Unterhaltung bei „Final Fantasy“

Hallo Diskutanten,

darf ich zur Vorsicht raten? Ich liebe Izzo und seinen Fabio Montale heiß und innig, aber stil-verbessernd wirkt die Trilogie sicherlich nicht. Izzos einigermaßen reichhaltig verwendeter Argot enthält einiges, was man nicht unbesehen verwenden sollte. Auch nicht bei irgendwelchen jungen Diplomierten aus Paris, die es besonders cool finden, im Geschäftskontakt ständig „putaing“ zu sagen und damit den Eindruck erwecken wollen, sie würden alles zwischen Panier und Canebière auswendig kennen.

Eher vielleicht noch die „Marins Perdus“ vom gleichen Autor, da ist der Argot etwas weniger fett aufgetragen.

Achso, aber geschrieben sind diese Kriminalromane wohl schon
in einem „einfachen“ Stil?

Unverändert und unveraltet, auch wenn die Geschichten für neumodische Leseansprüche etwas „langsam“ erscheinen: Die Maigret-Krimis von Simenon. Man kann sie egal auf welchem Niveau man sich befindet flüssig lesen, weil Simenon dabei einen bemerkenswert kleinen Wortschatz verwendet hat (glaube gelesen zu haben etwa 800), aber eben trotzdem „gutes“ Französisch - wenn man nicht so sehr viele Subjonctive haben will.

Für ihren guten Stil in der Sprache bekannt ist „Le Monde“.

Zwar für Lernende gemacht, aber dennoch „authentisch“ (die Autoren sind nicht deutsche Studienräte, sondern Franzosen) und mit allerlei Interessantem nicht nur über Touristisches, sondern auch über Leben in Frankreich, Geschäftsfranzösisch, Historisches etc., Sprachliches (Stilniveau, „faux amis“, Neologismen etc.): Die z.B. im Bahnhofsbuchhandel erhältliche Monatszeitschrift „Ecoute“.

Ebenfalls nicht veraltend und sehr gut beim Hören zu verstehen, weil mit einem „römischen“ Midi-Akzent gesungen: Die Lieder von Georges Brassens. Bei ihm hält sich der Argot in Grenzen.

Ein regelrechter Sprachakrobat in der Chanson-Kante: Jacques Brel. Dieser allerdings mit einem für einen Chansonnier überhaupt nicht kleinen Wortschatz und vielen Wortspielen.

Schöne Grüße

MM

1 „Gefällt mir“

Hallo Franz,

darf ich mal wieder Krümelchen picken und mit der Lehrerweisheit „Nie einen Fehler an die Tafel schreiben“ daherkommen?

Auf diese Frage:

Où en étais-je?

  • vom accent grave mal abgesehen -
    die da im Deutschen etwa lauten würde „Wo war ich stehen geblieben?“

gibt diese Antwort:

J’étais á Strasbourg.

die da im Deutschen etwa lauten würde: „Ich habe eine Zeit in Strasbourg verbracht“
keinen Sinn.

Wenn man in der Frage das „en“ weglässt, ist dieses Paar Frage/Antwort noch nicht super gut (>> Perfekt/Imperfekt), aber wenigstens nicht mehr falsch.

Dieses nicht, um Dich zu ärgern, sondern weil Dein Beitrag von Leuten gelesen wird, die die Sprache lernen oder lernen wollen.

Schöne Grüße

MM

3 „Gefällt mir“

Vielen Dank für eure ganzen Antworten!(Ich will das jetzt nich zu jedem einzelnen Thread hinschreiben :wink:).

Also Romane mit 800 Wörtern wären schon deutlich zu wenig für mich. Ich bin auch kein absoluter Anfänger mehr, aber wie ist es mit dieser „Trilogie“? Ich will ehrlich gesagt kein Buch Lesen um meine Stil zu verbessern (n bischen dumm formuliert von mir…) sondern einfach um mein Französisch zu verbessern, aber wenn da sehr seltsame Formulierungen benutzt werden bringts mir auch nicht sehr viel. Oder sind diese Bücher zumindest weitgehend in „normalem“ Französisch geschrieben?

Grüße!

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Hallo nochmal,

aber wenn da sehr seltsame Formulierungen benutzt werden
bringts mir auch nicht sehr viel. Oder sind diese Bücher
zumindest weitgehend in „normalem“ Französisch geschrieben?

seltsam eigentlich nicht, aber der Wortschatz würde z.B. im US-Mittelwesten zur sofortigen Konfiszierung und öffentlichen Verbrennung vor der Kirche führen :wink:

Viel Spaß und immer genug Lagavulin bei der Lektüre wünscht

MM

Also nachdem was du gesagt hast, würde es mir dann aber auch nicht unbedingt helfen meinen Wortschatz zu verbessern (das will ich natürlich auch, wobei ich aber keine Lust hab mir von den 20 Wörtern die ich pro Seite nicht kenne 3 oder 4 rauszusuchen und nachzuschaun :wink:) oder ist der seltsame Wortschatz doch eher die Ausnahme?:smile:

Achja und…wie oft erscheint denn diese franz. Bahnhofszeitung, was kostet sie und von was für Themen handelt sie?

Grüße!

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Achja und…wie oft erscheint denn diese franz.
Bahnhofszeitung, was kostet sie und von was für Themen handelt
sie?

Ich kenne nur „Metro“ und „20 minutes“ die an Metrostationen rumfliegen. 20 minutes erscheint täglich. Metro weiß ich nicht. Sind kostenlos und handeln (wie für Zeitungen üblich) von Politik, Wirtschaft, Kultur…

Gruß

Marco

Hallo,

wobei ich aber keine Lust hab mir von
den 20 Wörtern die ich pro Seite nicht kenne 3 oder 4
rauszusuchen und nachzuschaun :wink:) oder ist der seltsame
Wortschatz doch eher die Ausnahme?:smile:

Seltsam auch eher nicht, sondern halt Argot. Wenn Du schon viele four-letter-words etc. kennst und hie und da bei einer teuf so viele clopes reingezogen hast dass Du doch mal wieder zum toubib musstest, geht das eh in Ordnung. Wenn nicht, ist die Trilogie eine klare Bereicherung. U.a. auch um Dinge über das richtige Wässern von Stockfisch und die Zubereitung fangfrischer Doraden zu erfahren.

Achja und…wie oft erscheint denn diese franz.
Bahnhofszeitung, was kostet sie und von was für Themen handelt
sie?

Die „Ecoute“ ist eine Monatszeitschrift aus dem spotlight-Verlag in Planegg, Schwester von Spotlight (Englisch), Ecos (Spanisch) und Adesso (Italienisch). Das Einzelexemplar kostet 5,25 € (derzeit), es geht um ca. 75 Seiten. Die Themen sind französische Kultur, Politik, Alltag, Persönlichkeiten, Geschichte, Landschaften & Städte, Sprache. Auch deutsch/französische Themen. Die Artikel sind in drei Niveaus gegliedert und entsprechend gekennzeichnet, für einige gibt es (fakultativ) akustische Unterstützung per Tonträger.

Ecoute richtet sich hauptsächlich an Leser, die vorhandene mehr oder weniger gute Französischkenntnisse vertiefen, Schulstoff in Grammatik, Syntax etc. auffrischen und Landeskunde treiben wollen.

Schöne Grüße

MM

Hallo Martin!

Unverändert und unveraltet, auch wenn die Geschichten für
neumodische Leseansprüche etwas „langsam“ erscheinen: Die
Maigret-Krimis von Simenon.

In welcher Reihenfolge sind die erschienen?

MfG
Car

Hallo Martin,
ich bin dankbar für jede konstruktive Kritik, wollte nur sagen:
„Wo war ich? Ich war in Straßburg.“ Wie heißt das jetzt korrekt?

Hallo Franz,

„Wo war ich? Ich war in Straßburg.“ Wie heißt das jetzt
korrekt?

da ist schon im Deutschen ein Häklein: Der/die nicht über einen gewissen Zeitraum ausgedehnte, sondern einmalige Handlung/Zustand in der Vergangenheit ist eigentlich Perfekt. Der Tagesbesuch, um in die Fnac zu gehen und sich die Nase am Schaufenster von Heschung Chaussures plattzudrücken (usw.) hat die Frage „Wo bin ich gewesen?“ lieber als die Frage „Wo war ich?“. Im Französischen noch etwas strikter als im Deutschen. Dazu kommt jetzt, dass das Perfekt konkretere Angaben leicht möglich macht und auch nahe legt - auch hier das Französische ein bisschen rigoroser als das Deutsche. „J’ai été à Strasbourg“ ist ein bissel seltsam, weil die einmalige Handlung ja außerhalb der Welt Heideggers nicht bloß im „Sein“ besteht: Man hat etwas getan.

Ergebnis, zwar schon ziemlich frei, aber wie ich meine, schon besser:

Où as-tu acheté ce livre?
Je suis allé à Strasbourg pour l’acheter à la Fnac.

Schöne Grüße

MM

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Hallo Car,

ich greif jetzt mal ein paar, alle hab ich nicht:

„Pietr le Letton“ 1929
„Monsieur Gallet décédé“ 1931
„Au rendez-vous des Terre-Neuves“ 1931
„Un crime en Hollande“ 1931
„La nuit du carrefour“ 1931
„Le chien jaune“ 1931
„Les caves du Majestic“ 1942
„Signé Picpus“ 1944
„Maigret et l’homme du banc“ 1952
„Maigret se trompe“ 1953
„Maigret et la jeune morte“ 1954
„Maigret et les témoins récalcitrants“ 1959
„Maigret et l’homme tout seul“ 1971

Das steckt so etwa den Rahmen ab, denke ich.

Interessant bei dieser zeitlichen Auflistung, dass der Name Maigret als „Marke“ erst in den späteren Erzählungen die Titel anführt.

Schöne Grüße

MM

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