Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

Anstatt auf einzelne Artikel zu antworten werde ich hier eine Zusammenfassung der Argumente vornehmen.

Zunaechst finde ich es ein wenig unpassend wie mir geantwortet wurde. Wir sollten alle bedenken dass wir es hier mit einem „Expertenforum“ zu tun haben. Insofern sollten eigentlich persoenliche Angriffe usw. unterlassen werden, es geht um Argumente.

Ferner haben die meisten auf einer stark emotionalen Basis geantwortet bzw. versucht zu polemisieren.

Z.B. wurde so getan als ob Unterordnung der Frau gleichzusetzen ist mit Sklaverei. Das ist etwa so als ob wir die USA mit einer Diktatur vergleichen wuerden, denn auch dort gibt es EINEN Machthaber.

Tatsaechlich gibt es zwischen Unterordnung und Sklaverei doch einen grossen Unterschied…

Wenn ich von Unterordnung spreche setze ich auch voraus dass der Mann wie ja Paulus auch schrieb seine Frau lieben sollte.

Es wurde auch stark uebertrieben so nach dem Motto, also bin ich als Frau vom guten Willen des Mannes abhaengig. Ein Mann der sich Despotenhaft verhaelt ist kein Christ. Insofern ist das kein Gegenargument.

Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein echtes Zusammenleben moeglich ist! Wie etwa bei Kindern, diese muessen sich den Eltern unterordnen. Heisst dass, das die Eltern die Kinder nicht lieben? Heisst das, dass die Kinder wie Sklaven gehalten werden? Nein! Aber stellen wir uns doch mal vor die Eltern muessten bei jedem Wunsch der Kinder sich auf einen Kompromiss einigen…ich denke der Hausherr sollte das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.

Einige antworteten total unrealistisch nach dem Motto „Schon mal was von Kompromiss gehoert?“ Kompromiss ist schoen und gut solange einer moeglich ist. Aber manchmal ist eben kein Kompromiss moeglich. Ich denke es sollte immer nach einer Kompromissloesung gesucht werden solange eine moeglich ist. Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?

Ich denke es ist auch vielen der Sinn der Ehe verlorengegangen. Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau zugunsten des Partners Opfer bringen. Die Frage ist jetzt, kann so eine Gemeinschaft funktionieren wenn beide bei jeder Entscheidung gleichberechtigt sind? Ich denke nein, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Und ich wuensche mir von Euch liebe Leser, auf diese Frage ernsthaft einzugehen, und nicht Polemik zu erzeugen…

Natuerlich sollten die wichtigsten Fragen besser schon vor der Ehe geklaert werden. Z.B: Er ist Iraner, sie ist Deutsche. Er will unbedingt zurueck in den Iran, sie will unbedingt in Deutschland leben. Die beiden wollen heiraten, also bitte schon vorher klaeren wie es dann weitergehen soll…

Gruss Abe…

Hi Abe

Anstatt auf einzelne Artikel zu antworten werde ich hier eine
Zusammenfassung der Argumente vornehmen.

na schön, ich kommentiere mal ein bisschen

Zunaechst finde ich es ein wenig unpassend wie mir geantwortet
wurde. Wir sollten alle bedenken dass wir es hier mit einem
„Expertenforum“ zu tun haben. Insofern sollten eigentlich
persoenliche Angriffe usw. unterlassen werden, es geht um
Argumente.

Nun, deine Aussagen waren ja auch nicht gerade von Distanz und Sachlichkeit geprägt, oder. Mitderartigen provakant vorgetragenen thesen forderst du polemische Antworten geradezu heraus, also beschwer dich nicht.

Tatsaechlich gibt es zwischen Unterordnung und Sklaverei doch
einen grossen Unterschied…

jawohl, Sklaven können verkauft werden (kleiner Scherz, bitte lächeln)

Wenn ich von Unterordnung spreche setze ich auch voraus dass
der Mann wie ja Paulus auch schrieb seine Frau lieben sollte.

Und wieder… wieso sollte sich immer die Frau dem mann unterordnen. Wieso gehst du so selbstverständlich davon aus…
Würde mich wirklich interessieren?

Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein
echtes Zusammenleben moeglich ist! Wie etwa bei Kindern, diese
muessen sich den Eltern unterordnen. Heisst dass, das die
Eltern die Kinder nicht lieben? Heisst das, dass die Kinder
wie Sklaven gehalten werden? Nein! Aber stellen wir uns doch
mal vor die Eltern muessten bei jedem Wunsch der Kinder sich
auf einen Kompromiss einigen…ich denke der Hausherr sollte
das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.

Siehe oben, wieso der HAUSHERR.

  1. Seine Eltern kann man sich nicht raussuchen, und die Kindererziehung betseht ja zu einem Gutteil auch daraus, aus einem egozentrischen Tyrannen /Tyrannin ein soziales wesen zu machen. imho sind das zwei paar Stiefel
  2. welche Art der „Liebe“ meinst du denn. Für mich hört sich das nach einer sehr „besitztergreifenden“ an, die dem Partner keine Freiräume mehr lässt. Kann ich von meiem Partner etwas verlangen, was ich nicht bereit bin, selbst zu geben? Du verlangst von deinem Partner Unterordnung, würdest du dich selber deinem Partner unterordnen? wenn ja, wie entscheidet ihr das dann.

Einige antworteten total unrealistisch nach dem Motto „Schon
mal was von Kompromiss gehoert?“ Kompromiss ist schoen und gut
solange einer moeglich ist. Aber manchmal ist eben kein
Kompromiss moeglich.

Danke für die Blumen wusste gar nicht, das ich total unrealistisch bin.

Ich denke es sollte immer nach einer
Kompromissloesung gesucht werden solange eine moeglich ist.
Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?

Nein, aber dann muss eben EINER nachgeben, wieso immer der/die gleiche?

Ich denke es ist auch vielen der Sinn der Ehe
verlorengegangen. Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers
Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau
zugunsten des Partners Opfer bringen.

Oh ja, aber wenn einer das „letzte Wort“ hat, wer bringt dann die Opfer?

Die Frage ist jetzt,
kann so eine Gemeinschaft funktionieren wenn beide bei jeder
Entscheidung gleichberechtigt sind? Ich denke nein, lasse mich
aber gerne eines besseren belehren.

Sie kann nur dann als Gemeinschaft funktionieren WENN beide gleichberechtigt sind, und alle beide ihre Ansichten nicht auf Biegen und Brechen durchsetzten wollen. Ansonsten ist es ein Einseitiges Verhältniss. Und, wenn es gar nicht läuft, dann gibt es ja Gottseidank die Scheidung.
Es kann auch vorkommen, das sich Personen im laufe der Zeit verändern, sowohl zum besseren als auch zum schlechteren. Im übrigen ist cristlich nur bedingt gleichzusetzten mit katholisch (wg, lebenslänglich)!

Und ich wuensche mir von
Euch liebe Leser, auf diese Frage ernsthaft einzugehen, und
nicht Polemik zu erzeugen…

Ich habe mich bemüht, ehrlich

jetzt hätte ich mal eine generelle Frage:
Wieso muss sich immer die Frau dem Mann unterordnen. Nachdem es offensichtlich keine überlegenheit des mannes über die frau gibt, würde mich jetzt schon mal die Begründung interessieren.
Bibel kann mir allerdings in dem Fall gestohlen bleiben. Hätte da gerne was realistischeres…

Gruss
Mike

Hi Abraham!
ich versuche mal, mit Deinen Sätzen klarzukommen!

Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein
echtes Zusammenleben moeglich ist!

an dieser Stelle hatte ich erstes Magenkneifen… aber im Prinzip hast du recht… solange es nicht immer die gleiche Person ist, die sich letztendlich unterordnet, kann ich es akzeptieren!

Wie etwa bei Kindern, diese
muessen sich den Eltern unterordnen.
ich denke der Hausherr sollte
das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.

über die Definition von „Hausherr“ sollten wir reden!!!
Ich sehe das jetzt als „Familienrat“ und kann erstmal damit leben!

Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?

Nein, nicht immer! Aber auch wenn es keinen Kompromiss gibt, sollte man nach gesundem Menschenverstand handeln, nicht nach den aktuellen „MAchtansprüchen“

Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers
Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau
zugunsten des Partners Opfer bringen.

aha…interessant!!! und ich stimme Dir auch zu, würde allerdings Deinen letzen Satz ein klein wenig umformulieren:
„In dieser muß auch der Mann zugunsten der Partnerin Opfer bringen.“

Wir wären mit unseren Meinungen viel näher beieinander, wenn Du mit einmal näher erläutern könntest, wie die Opfer des Mannes denn in Deinem Ehebild aussehen.
Ausserdem würde ich gerne erfahren, wie Du Dir eine Entscheidung vorstellst, wenn ein Kompromiss nicht möglich ist.

Angenommen Deine Frau ist berufstätig…
und hat die Chance auf einen beruflichen Aufstieg…
Ihr Arbeitgeber bezahlt ihr einen zweiwöchigen Weiterbildungskurs… 500 km vom Heimatort entfernt.
Du könntest Dir ohne Probleme 2 Wochen Urlaub nehmen, um auf die Kinder aufzupassen…
Anschliessend wird Deine Frau befördert!!! verdient deutlich mehr Geld!!!
Du könntest jetzt auch alleine den Haushalt führen!!! Deine Frau verdient genug!!!
Wie ist Deine Entscheidung???
Ayla, echt neugierig!!!

Nun, deine Aussagen waren ja auch nicht gerade von Distanz und
Sachlichkeit geprägt, oder. Mitderartigen provakant
vorgetragenen thesen forderst du polemische Antworten geradezu
heraus, also beschwer dich nicht.

Kannst Du mir bitte zeigen wo ich nicht sachlich war? Auch denke ich nicht dass meine Aussagen ueber die Masse Provokant waren!

Und wieder… wieso sollte sich immer die Frau dem mann
unterordnen. Wieso gehst du so selbstverständlich davon aus…
Würde mich wirklich interessieren?

Gute Frage. In der Tat kann ich hier nur eine Teilantwort geben. Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das aeussere Erscheinungsbild hinausgehen. Das heisst es gibt auch Unterschiede in der Psyche, im Verhalten, etc…auch wenn dies von manchen hartgesottenen Feministinnen immer wieder bestritten wird(warum eigentlich, es ist doch nichts schlimmes dabei, anders zu sein). Die Frage lautet jetzt ob naturgegeben diese Unterschiede auch den Mann als Oberhaupt in der Ehe rechtfertigen oder nicht. Die Antwort darauf weiss ich nicht! Es gibt jedoch Indizien, so z.B. ueberhaupt dass die Maenner praktisch immer das Sagen hatten. Ist das immer eine Folge (un)gluecklicher Umstaende gewesen, die die Frauen hat in den Hintergrund treten lassen? Ich denke nicht. Ich denke einfach dass der Mann in gewisser Hinsicht mehr Fuehrungspotential besitzt. Aber wie gesagt, diese Aussage wurde so viel ich weiss noch nicht bewiesen…mehr dazu unten.
Diejenigen Frauen die unbedingt auf Gleichberechtigung in jeder Hinsicht pochen moechte ich mal gerne Fragen: waeret ihr damit einverstanden dass in Zukunft bei Wettkaempfen aller art, inklusive Sportwettkaempfen, die Trennung nach Geschlechtern aufgehoben wird? Mich wuerde interessieren wieviele Frauen dann noch Chancen auf ne Goldmedaille haetten!!!
Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc…Das ist reine Statistik!

Nein, aber dann muss eben EINER nachgeben, wieso immer der/die
gleiche?

Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern dass man sagt: „so wer ist jetzt dran mit nachgeben?“

Sie kann nur dann als Gemeinschaft funktionieren WENN beide
gleichberechtigt sind, und alle beide ihre Ansichten nicht auf
Biegen und Brechen durchsetzten wollen. Ansonsten ist es ein
Einseitiges Verhältniss. Und, wenn es gar nicht läuft, dann
gibt es ja Gottseidank die Scheidung.

Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!!

Es kann auch vorkommen, das sich Personen im laufe der Zeit
verändern, sowohl zum besseren als auch zum schlechteren. Im
übrigen ist cristlich nur bedingt gleichzusetzten mit
katholisch (wg, lebenslänglich)!

Nun, offenbar scheinst Du nicht zu wissen dass auch biblisch gesehen die Ehe fuers Leben sein sollte. Insofern ist das keine Erfindung der Katholiken!

jetzt hätte ich mal eine generelle Frage:
Wieso muss sich immer die Frau dem Mann unterordnen. Nachdem
es offensichtlich keine überlegenheit des mannes über die frau
gibt, würde mich jetzt schon mal die Begründung interessieren.

Ueber die Ueberlegenheit des Mannes habe ich oben was geschrieben. Aber was mich angeht koennte ich mir auch vorstellen mich in einer Ehe einer Frau unterzuordnen! In gewisser Hinsicht wuerde ich das sogar geniessen! Dann ruht naemlich die Hauptverantwortung auch auf den Schultern der Frau. Meine Ansicht ist einfach, dass der Mann zur Fuehrungsrolle gedacht ist, und das schon aus biologischen Gruenden. Ausnahmen bestaetigen die Regel. Aber bitte, wenn ihr es andersherum regeln wollt habe ich nichts dagegen.
Nur eins finde ich falsch: eine Ehe ohne Hierarchie. Mal ehrlich, glaubst Du dass dies Funktionieren kann? Bitte ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
-Eine Firma mit 2 Chefs
-Titanic mit 2 Kapitaenen(ja wer weiss, vielleicht waere es dann ja nicht zum Unfall gekommen :smile:
-Flugzeug mit 2 Piloten
-Streitkraefte mit 2 Oberbefehlshabern

Kann das gutgehen?
etc…
Gruss Abe…

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an dieser Stelle hatte ich erstes Magenkneifen… aber im
Prinzip hast du recht… solange es nicht immer die gleiche
Person ist, die sich letztendlich unterordnet, kann ich es
akzeptieren!

Also wenn ich richtig verstehe, soll also von Zeit zu Zeit eine Wahl stattfinden um festzustellen wer in den naechsten Monaten das Sagen hat?

Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?

Nein, nicht immer! Aber auch wenn es keinen Kompromiss gibt,
sollte man nach gesundem Menschenverstand handeln, nicht nach
den aktuellen „MAchtansprüchen“

Richtig, aber was wenn jeder der beiden mit seinem Menschenverstand zu einer anderen Loesung kommt? Wie wird dann entschieden?

Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers
Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau
zugunsten des Partners Opfer bringen.

aha…interessant!!! und ich stimme Dir auch zu, würde
allerdings Deinen letzen Satz ein klein wenig umformulieren:
„In dieser muß auch der Mann zugunsten der Partnerin Opfer
bringen.“

Ja, das ist in meinem Satz schon mitenthalten!

Wir wären mit unseren Meinungen viel näher beieinander, wenn
Du mit einmal näher erläutern könntest, wie die Opfer des
Mannes denn in Deinem Ehebild aussehen.

Nun, Paulus sagt, der Mann soll seine Frau lieben wie Christus die Gemeinde geliebt hat. Christus ist fuer die Gemeinde gestorben!

Angenommen Deine Frau ist berufstätig…
und hat die Chance auf einen beruflichen Aufstieg…
Ihr Arbeitgeber bezahlt ihr einen zweiwöchigen
Weiterbildungskurs… 500 km vom Heimatort entfernt.
Du könntest Dir ohne Probleme 2 Wochen Urlaub nehmen, um auf
die Kinder aufzupassen…
Anschliessend wird Deine Frau befördert!!! verdient deutlich
mehr Geld!!!
Du könntest jetzt auch alleine den Haushalt führen!!! Deine
Frau verdient genug!!!
Wie ist Deine Entscheidung???

Nun, wenn vorher beide gearbeitet haben, wieso nicht nachher genauso weiter? Ausserdem denke ich dass die wichtigsten Fragen vor einer Ehe geklaert werden MUESSEN. Dazu gehoert:
-Kinder
-Berufs/Karriere wuensche
-Wuensche bezueglich des Wohnorts
etc…

Sonst kommt es spaeter natuerlich zu boesen Ueberraschungen!
Bitte auch meine Antwort auf Michael Kling lesen.

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Führerprinzip in der Ehe?
Hi,
verzeihung, aber diese polemische Spitze konnte ich mir nicht verkneifen. Denn:

Also wenn ich richtig verstehe, soll also von Zeit zu Zeit
eine Wahl stattfinden um festzustellen wer in den naechsten
Monaten das Sagen hat?

Hmm, in deiner Welt kann es immer nur einen geben, der das sagen hat?
Wieso eigentlich muss einer von beiden Partnern alleine das Sagen haben?
Hast du schon einmal bedacht, das „Familienrat“ ein gemeinschaftliches Beratschlagen und Aushandeln von Kompromissen heißt - und das täglich?

Nein, nicht immer! Aber auch wenn es keinen Kompromiss gibt,
sollte man nach gesundem Menschenverstand handeln, nicht nach
den aktuellen „MAchtansprüchen“

Richtig, aber was wenn jeder der beiden mit seinem
Menschenverstand zu einer anderen Loesung kommt? Wie wird dann
entschieden?

Es muß ein Kompromiss ausgehandelt werden. Wenn das nicht klappt, oh Schreck oh graus, dann ist diese Ehe gescheitert. Kommt oft genug vor. Dadurch dass einer von beiden glaubt einen Führungsanspruch zu haben, wird die Partnerschaft auch nicht gerettet. Ich sehe deshalb keinen Grund in einer Partnerschaft einen Führungsanspruch für einen einzelnen irgendwie ableiten zu wollen. Denn ohne Kompromisse ist die Partnerschaft beendet. Der Rest ist Sache des Scheidungsrichters.

Dein Argument mit den zwei Bundeskanzlern/Bürgermeistern im Thread weiter unten ist ein schwaches Scheinargument. Denn dabei handelt es sich um Stellvertreter in einer repräsentativen Demokratie, die eben stellvertretend für die Bürger entscheiden.
In einer Partnerschaft haben wir es mit direkter Demokratie zu tun. Und die kann in kleinen Gemeinschaften sehr wohl funktionieren.

Nun, wenn vorher beide gearbeitet haben, wieso nicht nachher
genauso weiter? Ausserdem denke ich dass die wichtigsten
Fragen vor einer Ehe geklaert werden MUESSEN. Dazu gehoert:
-Kinder
-Berufs/Karriere wuensche
-Wuensche bezueglich des Wohnorts
etc…

Sancta simplicitas! Träum weiter. Die Welt wandelt sich und ist vielschichtig. Zeig mir den Menschen, der all das, was du so schön aufzählst, vorher schon weiß und dabei mit 25 Lenzen noch nicht eingefahren ist.
Weißt du das alles heute schon? Bist du dir sicher, dass du in zehn Jahren immer noch so denkst, was Wohnort, Karriere Kinder etc. angeht?

Sonst kommt es spaeter natuerlich zu boesen Ueberraschungen!

Es kommt immer dann zu bösen Überraschungen, wenn die Welt nicht so einfach ist, wie wir sie uns vorstellen. Vielleicht kann man das ja auch in die Überlegungen mit einbeziehen?

He, ich habe jetzt deine gesammelten Postings hier gelesen und werde den Verdacht nicht los, dass du noch sehr an Autoritäten glaubst. „Wer entscheidet dann? Einer muß es ja tun?“ Wie wäre es, wenn es beide einvernehmlich tun und auch die Kompromisse einvernehmlich aushandeln müssen? Das ist es doch. Unsere Welt ist ein ständiges handeln, geben und nehmen. Im Alltag braucht es ja auch sonst keinen Paterfamilias und keinen Führer, der alleine entscheidet.

Schönen Abend noch
Rossi

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Gute Frage. In der Tat kann ich hier nur eine Teilantwort
geben. Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es
zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das
aeussere Erscheinungsbild hinausgehen. Das heisst es gibt auch
Unterschiede in der Psyche, im Verhalten, etc…auch wenn dies
von manchen hartgesottenen Feministinnen immer wieder
bestritten wird(warum eigentlich, es ist doch nichts schlimmes
dabei, anders zu sein). Die Frage lautet jetzt ob naturgegeben
diese Unterschiede auch den Mann als Oberhaupt in der Ehe
rechtfertigen oder nicht.

Es gibt tatsächlich Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

  • Männer haben unter anderem ein größeres Aggressionspotenzial (mehr Männer als Frauen werden kriminell, mehr Frauen werden von Männern geschlagen als umgekehrt, mehr Frauen werden von Männern vergewaltigt als umgekehrt, mehr Kriege werden von Männern angezettelt als von Frauen…)
    und daraus leitest du die „natürliche“ Überlegenheit des Mannes ab???..nur weil sie körperlich stärker sind???..Steinzeit…

Die Antwort darauf weiss ich nicht!

Es gibt jedoch Indizien, so z.B. ueberhaupt dass die Maenner
praktisch immer das Sagen hatten. Ist das immer eine Folge
(un)gluecklicher Umstaende gewesen, die die Frauen hat in den
Hintergrund treten lassen? Ich denke nicht. Ich denke einfach
dass der Mann in gewisser Hinsicht mehr Fuehrungspotential
besitzt. Aber wie gesagt, diese Aussage wurde so viel ich
weiss noch nicht bewiesen…mehr dazu unten.
Diejenigen Frauen die unbedingt auf Gleichberechtigung in
jeder Hinsicht pochen moechte ich mal gerne Fragen: waeret ihr
damit einverstanden dass in Zukunft bei Wettkaempfen aller
art, inklusive Sportwettkaempfen, die Trennung nach
Geschlechtern aufgehoben wird? Mich wuerde interessieren
wieviele Frauen dann noch Chancen auf ne Goldmedaille
haetten!!!

was haben Sportwettkämpfe mit der Ehe zu tun???

Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der
Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich
weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc…Das ist reine
Statistik!

Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern
dass man sagt: „so wer ist jetzt dran mit nachgeben?“

Nur eins finde ich falsch: eine Ehe ohne Hierarchie. Mal
ehrlich, glaubst Du dass dies Funktionieren kann? Bitte
ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
-Eine Firma mit 2 Chefs
-Titanic mit 2 Kapitaenen(ja wer weiss, vielleicht waere es
dann ja nicht zum Unfall gekommen :smile:
-Flugzeug mit 2 Piloten
-Streitkraefte mit 2 Oberbefehlshabern

Sag mal, in welchem Jahrhundert lebst du denn??

natürlich gibt es Firmen mit mehr als einem Chef (es gibt sogar weibliche Chefs), oder glaubst du, ein Herr Schrempp etwa entscheidet alles alleine bei Mercedes??? noch nie was von einem Vorstand gehört??? (da sitzen z.B. 10 gleichberechtigte Chefs drin, von denen jeder in seinem Bereich entscheidet)

die Flugzeuge, in denen ich mitgeflogen bin, hatten immer auch einen Co-Piloten (es gibt sogar weibliche Piloten!!!..stell dir vor)

deiner Argumentation nach gilt das archaische Recht des Stärkeren, derjenige mit der größeren/stärkeren Waffe ist der naturgegebene Führer…Himmel hilf!!!

Hallo,
Noch mal ein Versuch.
: Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es
: zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das
: aeussere Erscheinungsbild hinausgehen.
Durch Jahrtausende der Zuchtauswahl.
Frauen suchten sich immer den Mann aus, der die besten Chancen hatte, ihre Nachkommenschaft (die der Frau) durchzubringen, Männer waren
in dieser Hinsicht nie sehr wählerisch und streuten ihre Gene möglichst freigebig.

: Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der
: Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich
: weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc…Das ist reine
: Statistik!
… und damit reiner Quatsch.

: Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern
: dass man sagt: „so wer ist jetzt dran mit nachgeben?“
Wenn bei uns dieses Problem auftritt (und das tut es nur sehr selten), suchen wir gemeinsam Rat bei Leuten, denen wir beide zutrauen uns mit
Argumenten weiterzuhelfen.

Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sobald Kinder dabei sind auch diese in die Entscheidungsprozesse der Familie eingebunden werden
müssen. Kinder sollten genauso wie die Eltern ein ernsthaft berücksichtigtes Mitspracherecht bei Entscheidungen haben, die die Familie als
Lebensgemeinschaft betreffen.

: Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen
: auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!!

Tröstlich, dass es diese Möglichkeit gibt, mit der allerdings beide eingestehen, versagt zu haben in der Bewältigung ihrer gemeinsamen Probleme.
Immer noch besser aber als ein Zusammengekettetsein bis einer den andern umgebracht hat.

: Ueber die Ueberlegenheit des Mannes habe ich oben was
: geschrieben. Aber was mich angeht koennte ich mir auch
: vorstellen mich in einer Ehe einer Frau unterzuordnen! In
: gewisser Hinsicht wuerde ich das sogar geniessen! Dann ruht
: naemlich die Hauptverantwortung auch auf den Schultern der
: Frau.
Ja, immer dann, wenn’s unangenehm, unbequem wird. Führen von Hinten? Immer noch nicht begriffen, dass es nicht darum geht, wer führt,
sondern dass man gemeinsam etwas erreicht?

: ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
Deine Beispiele zeigen, dass Du Ehe und Lebensgemeinschaft nicht verstanden hast. Es ist eben keine Firma, kein Schiff, Flugzeug und keine
Armee, die der Führung bedarf.

Heißt es nicht, dass Mann und Frau „ein Leib“ werden in der Ehe? Woher nimmst Du den Anspruch, der Kopf dieses „einen Leibes“ zu sein? Das
erinnert ja fast an eine der Kaspereien von Otto Waalkes!

Eckard.

Also wenn ich richtig verstehe, soll also von Zeit zu Zeit
eine Wahl stattfinden um festzustellen wer in den naechsten
Monaten das Sagen hat?

Nein, Du hast mich falsch verstanden. In einer funktionierenden Partnerschaft braucht man keine „Chef-Wahl“.

Richtig, aber was wenn jeder der beiden mit seinem
Menschenverstand zu einer anderen Loesung kommt? Wie wird dann
entschieden?

gute Frage… je nach Wichtigkeit ist auch eine Beratung von Dritten möglich… muss ja nicht gleich die Beratungsstelle sein, manchmal reicht es auch aus, eine Freundin zu fragen!

Nun, Paulus sagt, der Mann soll seine Frau lieben wie Christus
die Gemeinde geliebt hat. Christus ist fuer die Gemeinde
gestorben!

Na ja… wenn Deine Lebensversicherung stimmt… wäre das in der Tat die beste Lösung, sollte es bei Euch in der Ehe mal zu Streitigkeiten kommen :smile:) (Achtung: POLEMIK)

Ausserdem denke ich dass die wichtigsten
Fragen vor einer Ehe geklaert werden MUESSEN. Dazu gehoert:
-Kinder
-Berufs/Karriere wuensche
-Wuensche bezueglich des Wohnorts
etc…

Du scheinst auch hellseherische Fähigkeiten zu haben. Wenn Du mit 25 Jahren eine Ehe eingehst, und Dir mit Deiner Partnerin über all die Punkte einig geworden bist… dann heisst das noch lange nicht, dass das 10 Jahre später noch so aussieht.
Was passiert denn, wenn Du nach 10 Jahren auf einmal den dringenden Wunsch nach einem Kind oder nach 2 Kindern haben solltest?? Es gibt Männer, die auf einmal Nachwuchs zeugen wollen, damit etwas von Ihnen weiterlebt…
MUSS Deine Frau dann ihre vorher vereinbarten Karrierewünsche abblasen???
Was passiert, wenn die Firma, in der Du Deine Karriere machen wolltest, auf einmal nicht mehr da ist???
Das Leben ist ständigen Änderungen und Wandelungen unterworfen. Du kannst unmöglich im voraus alle Eventualitäten schriftlich fixieren, das ist einfach unrealistisch!

Ayla, die langsam den Eindruck gewinnt, dass Du nicht wirklich an der Frage interessiert bist, sondern nur ein wenig Leben in dieses Brett bringen willst.

Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen
auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!!

Tröstlich, dass es diese Möglichkeit gibt, mit der
allerdings beide eingestehen, versagt zu haben in der
Bewältigung ihrer gemeinsamen Probleme.
Immer noch besser aber als ein Zusammengekettetsein bis
einer den andern umgebracht hat.

Heißt es nicht, dass Mann und Frau „ein Leib“ werden in der
Ehe? Woher nimmst Du den Anspruch, der Kopf dieses „einen
Leibes“ zu sein?

Hallo Eckard,

da hast Du jetzt aber zwei widersprüchliche Argumente gebracht.

Während Du oben die Ehescheidung befürwortest, argumentierst Du weiter unten mit dem biblischen Zitat, dass Mann und Frau „ein Leib“ sind.

Wärest Du also bereit, diesen einen Leib zu teilen?
Würdest Du dabei nicht einen Mord begehen?

Gruss Harald

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Wer treibt denn hier Polemik?

Du redest polemisch von Gegenseitigkeit um anschließend doch wieder den Führungsanspruch des Hausherrn zu postulieren, Du und kein anderer.

Im Übrigen sind die ganzen Vergleiche unsinnig. Der Bundeskanzler wir gewählt, alle vier Jahre neu. Und es steht niergendwo, daß er ein Mann sein muß. Da ist also nichts vorgegeben…
Zu den Heerführen kann ich nur sagen, die Ehe ist kein Schlachtfeld. Zumindest sollte sie keins sein. Da ist Zeit, um Probleme in Ruhe zu durchdenken.

Die Theorie mit den Kindern zeigt mir allerdings dann die whare Geisteshaltung. Die müssen sich unterordnen… Wieso eigentlich??? Ab einem gewissen Alter kann ein Kind schon mal nach seiner Meinung gefragt werden. Und so viel wie ich weiß, ist meine Mutter mit uns auch mal auf den Rummel gegangen, obwohl sie weiß Gott besseres zu tun gehabt hätte.

In einer Ehe sollte man die Probleme einvernehmlich klären. Wenn das nicht geht, leidet der Unterlegene. Und er leidet um mehr, wenn seine Verliererrolle schon von vornherein feststeht.

Du willst im Zweifelsfall der Chef sein, Du und kein anderer. Laß die ganzen sinnlosen Verbrämungen weg. Es geht um Deinen Anspruch, Recht haben zu müssen. Dann farge ich aber mal ganz christlich: Wieso überhebst Du Dich über andere, und wenn es nur in Ausnahmefällen ist? Im Nachgeben und Vergeben liegt Stärke, nicht im befehlen dürfen.

Gernot Geyer

Dann frage ich aber mal ganz
christlich: Wieso überhebst Du Dich über andere, und wenn es
nur in Ausnahmefällen ist? Im Nachgeben und Vergeben liegt
Stärke, nicht im befehlen dürfen.

Was soll an Deiner Frage christlich sein, wenn Du Gottes Ordnungen in Frage stellst?

Gruss Harald

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auch noch ein bisschen Senf dazu

Nun, deine Aussagen waren ja auch nicht gerade von Distanz und
Sachlichkeit geprägt, oder. Mitderartigen provakant
vorgetragenen thesen forderst du polemische Antworten geradezu
heraus, also beschwer dich nicht.

Kannst Du mir bitte zeigen wo ich nicht sachlich war? Auch
denke ich nicht dass meine Aussagen ueber die Masse Provokant
waren!

Nun, ja, das der Mann der Frau geistig überlegen ist, ist doch ein wenig provokant, nicht war…

Und wieder… wieso sollte sich immer die Frau dem mann
unterordnen. Wieso gehst du so selbstverständlich davon aus…
Würde mich wirklich interessieren?

Gute Frage. In der Tat kann ich hier nur eine Teilantwort
geben. Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es
zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das
aeussere Erscheinungsbild hinausgehen. Das heisst es gibt auch
Unterschiede in der Psyche, im Verhalten, etc…auch wenn dies
von manchen hartgesottenen Feministinnen immer wieder
bestritten wird(warum eigentlich, es ist doch nichts schlimmes
dabei, anders zu sein).

Nein, daran ist nichts schlimmes, die Frage ist nur, ist das angeboren oder anerzogen, und dann sind das zwei paar Stiefel.

Die Frage lautet jetzt ob naturgegeben
diese Unterschiede auch den Mann als Oberhaupt in der Ehe
rechtfertigen oder nicht. Die Antwort darauf weiss ich nicht!

das ist jetzt aber schon ein Rückzugsgefecht…

Es gibt jedoch Indizien, so z.B. ueberhaupt dass die Maenner
praktisch immer das Sagen hatten. Ist das immer eine Folge
(un)gluecklicher Umstaende gewesen, die die Frauen hat in den
Hintergrund treten lassen? Ich denke nicht. Ich denke einfach
dass der Mann in gewisser Hinsicht mehr Fuehrungspotential
besitzt. Aber wie gesagt, diese Aussage wurde so viel ich
weiss noch nicht bewiesen…mehr dazu unten.

Klar, warum ist das Patriarchat gottgegeben? Weil es sich für die Männer bewährt hat.

Diejenigen Frauen die unbedingt auf Gleichberechtigung in
jeder Hinsicht pochen moechte ich mal gerne Fragen: waeret ihr
damit einverstanden dass in Zukunft bei Wettkaempfen aller
art, inklusive Sportwettkaempfen, die Trennung nach
Geschlechtern aufgehoben wird? Mich wuerde interessieren
wieviele Frauen dann noch Chancen auf ne Goldmedaille
haetten!!!

was hat das mit geistigen Fähigkeiten zu tun, nachdem ich mein Hirn im Schädel und nicht im Bizeps habe, löse ich meine intellektuellen streitfälle nicht mit Armdrücken. das ist ja wohl das blödeste Argument überhaupt.
des weiteren ist zu bemerken, das bei Sportarten, bei denen es NICHT auf schiere Kraft ankommt, Frauen absolut gleichwertige Leistungen wie Männer bringen können (Reiten, Schiessen, Segeln, und und und)

Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der
Maenner.

Schöne grüsse ins Neandertal…

Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich
weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc…Das ist reine
Statistik!

Und das ist einfach FALSCH! Wie ich die aus eigener erfahrung versichern kann, sind Frauen im schach genauso leistungsfähig wie Männer.da aber leider nur wenige Frauen schach berufsmässig spielen, fehlt die Breite, aus der dann auch die Höchstleistungsspitze entstehen kann. darüber können wir uns endlos streiten, aber so isses halt.
des weiteren sind Frauen genauso wie Männer zu analytischem wissenschaftlichem arbeiten in der lage, wie ich dir aufgrund der Lektüre von ca 100 Diplomarbeiten (Geologie) ausdrücklich versichern kann.

Nein, aber dann muss eben EINER nachgeben, wieso immer der/die
gleiche?

Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern
dass man sagt: „so wer ist jetzt dran mit nachgeben?“

Nun, in einer Partnerschaft (!) weiss jeder, was dem anderen wirklich wichtig ist, und daran kann man sich ja anpassen, oder.

Es kann auch vorkommen, das sich Personen im laufe der Zeit
verändern, sowohl zum besseren als auch zum schlechteren. Im
übrigen ist cristlich nur bedingt gleichzusetzten mit
katholisch (wg, lebenslänglich)!

Nun, offenbar scheinst Du nicht zu wissen dass auch biblisch
gesehen die Ehe fuers Leben sein sollte. Insofern ist das
keine Erfindung der Katholiken!

Ähm Entschuldigung, aber es gibt einen ganzen Haufen christlicher Kirchen, die die Ehescheidung ZULASSEN (!) Nachdem ich kein studierter Religionswissenschaftler bin, gehe ich davon aus, das biblische Aussagen in dieser Hinsicht in verschiedene Richtungen deutbar sind. Oder stehen die Protestanten nicht auf dem Boden der christlichen Bibel?

Nur eins finde ich falsch: eine Ehe ohne Hierarchie. Mal
ehrlich, glaubst Du dass dies Funktionieren kann? Bitte
ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:

-Eine Firma mit 2 Chefs

Gibt es…

-Titanic mit 2 Kapitaenen(ja wer weiss, vielleicht waere es
dann ja nicht zum Unfall gekommen :smile:

off topic, den nachträglich betrachtet verhängnisvollen Befehl zum Ausweichen gab der für die Schiffsführung ebenfalls hochqualifizierte 1. Offizier, der Kapitän war da gar nicht auf der Brücke. Die Seeamtsuntersuchung wies dem Kapitän auch nur eine Mitschuld zu…

-Flugzeug mit 2 Piloten

Das will ich doch schwer hoffen, das in dem Urlaubsbomber zwei Piloten drinsitzen

-Streitkraefte mit 2 Oberbefehlshabern

Kann das gutgehen?

Aber ja doch

Gegenbeispiel: Eine Hirarchie in der Forschung ist katastrophal. wenn einer von oben dekretiert, das seine Meinung die „Richtige“ ist, dann hemmt das jegliche Diskussion und somit den wissenschaftlichen Fortschritt. (das ist schon jetzt ein Riesenproblem)

Man muss zwischen „taktischen“ und „strategischen“ Fragen entscheiden. Taktische Fragen können durch einen entschieden werden, wie z.B. was gibt es zum Abendessen (entscheidet im wesentlichen der, der kocht).
oder, um auf dein Armeebeispiel zurückzukommen, wo jetzt Angreifen, das muss einer entscheiden (und dann dafür seinen Kopf hinhalten).

Fragen der Strategie, also langfristige Fragen, werden bei kollektiver Führung immer durch langwierige Diskussionen zwischen den Partnen entschieden. So hatten die Westalliierten im 2 WK zwei Gleichberechtigte Oberbefehlshaber, Nämlich Churchill und Roosevelt. Die Aliierten haben den Krieg trotzdem gewonnen.

Zu Deutsch, den Kleinkram entscheidet derjenige, der das am besten kann, sei es nun, weil er gerade vor Ort ist, wg, besserer Fachkenntnisse, oder weil es so abgemacht ist (geh du den Computer kaufen…).der andere wird das dann - wohl oder übel - akzeptieren.
Grosse „strategische“ Fragen (Haus bauen) (wohin in den Urlaub), müssen im Konsens entschieden werden, sonst geht die Familie ganz schnell vor die Hunde (Ach ja zum Thema Urlaub: 1 jahr Meer, nächstes Jahr Berge)

Gruss
Mike

gute Frage… je nach Wichtigkeit ist auch eine Beratung von
Dritten möglich… muss ja nicht gleich die Beratungsstelle
sein, manchmal reicht es auch aus, eine Freundin zu fragen!

Richtig, aber es bleibt dabei, dass letztendlich immer eine Entscheidung getroffen werden muss, und die Frage ist wer wird die Entscheidung treffen?

Du scheinst auch hellseherische Fähigkeiten zu haben. Wenn Du
mit 25 Jahren eine Ehe eingehst, und Dir mit Deiner Partnerin
über all die Punkte einig geworden bist… dann heisst das
noch lange nicht, dass das 10 Jahre später noch so aussieht.
Was passiert denn, wenn Du nach 10 Jahren auf einmal den
dringenden Wunsch nach einem Kind oder nach 2 Kindern haben
solltest?? Es gibt Männer, die auf einmal Nachwuchs zeugen
wollen, damit etwas von Ihnen weiterlebt…
MUSS Deine Frau dann ihre vorher vereinbarten Karrierewünsche
abblasen???
Was passiert, wenn die Firma, in der Du Deine Karriere machen
wolltest, auf einmal nicht mehr da ist???
Das Leben ist ständigen Änderungen und Wandelungen
unterworfen. Du kannst unmöglich im voraus alle Eventualitäten
schriftlich fixieren, das ist einfach unrealistisch!

Da gebe ich Dir 100% Recht! Und gerade weil das nicht moeglich ist, muessen eventuell wichtige Entscheidungen getroffen werden. Und darum ergibt sich die Frage, wie treffen wir diese wichtigen Entscheidungen?

Ayla, die langsam den Eindruck gewinnt, dass Du nicht wirklich
an der Frage interessiert bist, sondern nur ein wenig Leben in
dieses Brett bringen willst.

Abraham, der langsam den Eindruck gewinnt, dass Du nicht wirklich an der Frage interessiert bist, sondern nur deinen Standpunkt durchsetzen willst…

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Wenn Moses ein Komitee waere…

Hmm, in deiner Welt kann es immer nur einen geben, der das
sagen hat?
Wieso eigentlich muss einer von beiden Partnern alleine das
Sagen haben?
Hast du schon einmal bedacht, das „Familienrat“ ein
gemeinschaftliches Beratschlagen und Aushandeln von
Kompromissen heißt - und das täglich?

Nun, ich denke hier verkennst Du vielleicht die Realitaet. Sind denn Kompromisse immer moeglich. Ueberhaupt scheinst Du meine Artikel nicht richtig gelesen zu haben, denn ich habe immer betont dass ein Kompromiss gesucht werden sollte, SOFERN moeglich. Ueberhaupt sollte man aber auch bedenken dass Kompromissloesungen oft eine halbe Sache sind…

Es muß ein Kompromiss ausgehandelt werden. Wenn das nicht
klappt, oh Schreck oh graus, dann ist diese Ehe gescheitert.
Kommt oft genug vor. Dadurch dass einer von beiden glaubt

Richtig, von daher ist auch die ueberaus hohe Scheidungsrate als Nebenprodukt zu erklaeren. Da sehen Leute wie Du natuerlich keine Probleme…

einen Führungsanspruch zu haben, wird die Partnerschaft auch
nicht gerettet. Ich sehe deshalb keinen Grund in einer

Nein, ich wuerde nur mit einer Partnerin heiraten die mit der Rollenverteilung einverstanden ist. Vielleicht kannst Du Dir das nicht vorstellen aber es gibt auch genug Frauen die so denken wie ich. Und das sind nicht unbedingt, unterwuerfige, willensschwache Menschen…

Dein Argument mit den zwei Bundeskanzlern/Bürgermeistern im
Thread weiter unten ist ein schwaches Scheinargument. Denn
dabei handelt es sich um Stellvertreter in einer
repräsentativen Demokratie, die eben stellvertretend für die
Bürger entscheiden.
In einer Partnerschaft haben wir es mit direkter Demokratie zu
tun. Und die kann in kleinen Gemeinschaften sehr wohl
funktionieren.

Nun, dass moechte ich aber bezweifeln. In der Ehe sieht es ja so aus, dass jeder der Partner genau 50 % der Stimmen hat. Eine Wahl hat infolgedessen nur 2 moegliche Ergebnisse: Ja-Ja oder Ja-Nein. Was machen wenn sich die Partner nicht einig sind? Ich weiss schon; entweder einen faulen Kompromiss oder die Scheidung, tolle Sache!

Weißt du das alles heute schon? Bist du dir sicher, dass du in
zehn Jahren immer noch so denkst, was Wohnort, Karriere Kinder
etc. angeht?

Gerade deswegen sollte ja einer die Entscheidungen treffen duerfen, denn sicherlich wirst Du zugeben dass es auch zu simpel waere zu behaupten es gaebe in alled diesen Entscheidungen immer eine Kompromissloesung!

es, wenn es beide einvernehmlich tun und auch die Kompromisse
einvernehmlich aushandeln müssen? Das ist es doch. Unsere Welt
ist ein ständiges handeln, geben und nehmen. Im Alltag braucht
es ja auch sonst keinen Paterfamilias und keinen Führer, der
alleine entscheidet.

Ich moechte hier einen Satz wiedergeben den ich sehr einleuchtend fand: Wenn Moses ein Komitee waere, dann waeren die Juden bis heute noch in der Wueste!

Gruss Abraham

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Ehe und Scheidung
Hi Harald

Also, es gibt doch einige, nicht gerade kleine Christliche Glaubensgemeinschaften, welche die Ehescheidung zulassen. Nachdem ich kein Religionswissenschaftler bin, scheint somit die Bibel in dieser Hinsicht doch unterschiedlich auslegbar zu sein. Oder stehen die Protestanten (z.B.) nicht auf dem Boden der Bibel.
Nachdem ich mir abgewöhnt habe, in meiner Meinung die einzig glückseligmachende zu sehen stehe ich da doch vor einem kleinen Rätsel…

Gruss
Mike

Hall Michael,

Ähm Entschuldigung, aber es gibt einen ganzen Haufen
christlicher Kirchen, die die Ehescheidung ZULASSEN (!)
Nachdem ich kein studierter Religionswissenschaftler bin, gehe
ich davon aus, das biblische Aussagen in dieser Hinsicht in
verschiedene Richtungen deutbar sind. Oder stehen die
Protestanten nicht auf dem Boden der christlichen Bibel?

Du sagst es!

Matthäus 5:31,32
31 Außerdem ist gesagt worden: ,Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.’ 32 Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

Matthäus 19:3-9
3 Und Pharisäer traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: „Ist es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen?“ 4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: ,Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein’, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ 7 Sie sagten zu ihm: „Warum schrieb denn Moses vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr scheiden zu lassen?“ 8 Er sprach zu ihnen: „Im Hinblick auf eure Herzenshärte hat Moses euch das Zugeständnis gemacht, [daß ihr] euch von euren Frauen scheiden lassen [könnt], aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. 9 Ich sage euch, daß, wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.“

Gruß
Carlos

Zwei Personen…
,die über ihren eigenen Lebensweg entscheiden, sind kein Komitee.

Hallo,

Nun, ich denke hier verkennst Du vielleicht die Realitaet.
Sind denn Kompromisse immer moeglich. Ueberhaupt scheinst Du
meine Artikel nicht richtig gelesen zu haben, denn ich habe
immer betont dass ein Kompromiss gesucht werden sollte, SOFERN
moeglich. Ueberhaupt sollte man aber auch bedenken dass
Kompromissloesungen oft eine halbe Sache sind…

Du verkennst, dass eine Partnerschaft gescheitert ist, falls es keine freiwillig ausgehandelte Kompromisslösung gibt. Was bleibt ist ein Wirtschaftsunternehmen (Haushalt), in dem einer das sagen hat. Formal gesehen ist das zwar vielleicht noch eine Ehe, praktisch hat das mit Partnerschaft nichts mehr zu tun (Partnerschaft setzt gleichberechtigte Beteiligte voraus.)

Richtig, von daher ist auch die ueberaus hohe Scheidungsrate
als Nebenprodukt zu erklaeren. Da sehen Leute wie Du
natuerlich keine Probleme…

Gegenfrage: Was ist die größere Sünde: Sich scheiden zu lassen, oder einem anderen Menschen den eigenen Willen aufzu zwingen?

Schönen Abend noch
Rossi

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Was soll an Deiner Frage christlich sein, wenn Du Gottes
Ordnungen in Frage stellst?

Hallo Harald

Hier bist Du aber zu weit gegangen. Welche Weisung ist denn fundamentaler und wichtiger im Konfliktfall

  • Das Weib soll sich ihrem Manne unterordnen

oder

  • Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst??

Es mag ja Situationen, in denen diese beiden Weisungen nicht im Konflikt zueinander stehen (ich kenne selbst ein paar Beispiele), aber daß dies niemals der Fall ist, wäre die Augen vor der Wirklichkeit verschliessen.

Gottes Ordnung ist nach wie vor die der Liebe und nicht die der Unterordnung.

Gruß
Thomas

Zum nachdenken
Viel Spass beim lesen und nachdenken
Rossi

Quelle: http://www.ekd.de/EKD-Texte/homo.html#3.4
Hervorhebungen von mir

3.4 Ehe und Familie als soziale Leitbilder

Aus der Sicht des christlichen Glaubens sind Ehe und Familie die sozialen Leitbilder für das Zusammenleben von Menschen unter dem Aspekt der Sexualität und Generativität. 14) Deshalb ist es zu begrüßen, daß Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen. Die Aussagen über Ehe und Familie als Leitbilder für das Zusammenleben von Frau und Mann (mit Kindern) werden jedoch mißverständlich und gefährlich,

wenn sie nicht ernstnehmen, daß die Begriffe „Ehe“ und „Familie“ in Vergangenheit und Gegenwart eine Vielfalt unterschiedlicher Formen des Zusammenlebens bezeichnen;

wenn sie sich verbinden mit unrealistischen Liebesforderungen und Glückserwartungen;

wenn sie außer Acht lassen, wieviel Unglück, Gewalt und Elend es in Ehen und Familien gibt;

wenn sie die notwendige Offenheit und soziale Einbettung von Ehe und Familie vernachlässigen und

wenn sie nicht anerkennen, was auch in anderen Formen des Zusammenlebens an gelingendem Leben möglich ist.

Ehe und Familie haben aus der Sicht des christlichen Glaubens insofern Leitbildfunktion, als sie die Formen des Zusammenlebens darstellen, die

von den Ehepartnern in freiwilliger Zustimmung eingegangen werden und darum Ausdruck von Zuneigung und Liebe sind;

ganzheitlich sind, also den Menschen als leibseelisches Wesen erfassen;

verbindlich sind und damit dem menschlichen Bedürfnis nach Verläßlichkeit entsprechen;15)

auf Dauer angelegt sind und darum auch für „schlechte Tage“ gelten;

partnerschaftlich gestaltet sind und darum Gegenseitigkeit und Gleichberechtigung zwischen den Ehepartnern ermöglichen ;

als Gemeinschaft von Mann und Frau grundsätzlich die Entscheidung für die Geburt von Kindern eröffnen und

mit alledem einen Lebensraum darstellen, in dem Kinder aufwachsen und sich auf die vielfältigen Herausforderungen, Rollenerwartungen und Aufgaben des Lebens vorbereiten können.