Fremder Hund der dich stellt?

Hi!

Wegen dem anderen Artikel hätte ich eine Frage.

Wie sollte man sich denn am besten verhalten wenn ein fremder Hund plötzlich vor einem steht, bellt, knurrt, die Zähne fletscht und das Fell sträubt? Herrchen oder Frauchen (sofern vorhanden) nicht in Sicht-oder Rufweite.

Wichtig:
Im Wald oder auf der Straße NICHT auf dem Grundstück des Besitzers.
Also eindeutig ein aggressiver Hund der nicht spielen will!

Stehenbleiben, langsam weggehen, brüllen, zutreten?

Gruß

Hi!

Wie sollte man sich denn am besten verhalten wenn ein fremder
Hund plötzlich vor einem steht, bellt, knurrt, die Zähne
fletscht und das Fell sträubt? Herrchen oder Frauchen (sofern
vorhanden) nicht in Sicht-oder Rufweite.

Also eindeutig ein aggressiver Hund der nicht spielen will!

Nun das heißt nicht, dass der Hund aggressiv ist.

Stehenbleiben, langsam weggehen, brüllen, zutreten?

Stehen bleiben und den Hund möglichst nicht anschauen.

Weder brüllen noch nach dem Hund treten, was dieser als Angriff sehen würde und auch nicht wegrennen, der Hund holt dich wenn, locker ein.

Gruß
BelRia

Hi!

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort.

Wie sollte man sich denn am besten verhalten wenn ein fremder
Hund plötzlich vor einem steht, bellt, knurrt, die Zähne
fletscht und das Fell sträubt? Herrchen oder Frauchen (sofern
vorhanden) nicht in Sicht-oder Rufweite.

Also eindeutig ein aggressiver Hund der nicht spielen will!

Nun das heißt nicht, dass der Hund aggressiv ist.

Was ist er denn dann??

Liebe Grüße
Siân

Hi!

verhalten wenn ein fremder
Hund plötzlich vor einem steht, bellt, knurrt, die Zähne
fletscht und das Fell sträubt? Herrchen oder Frauchen (sofern
vorhanden) nicht in Sicht-oder Rufweite.

Also eindeutig ein aggressiver Hund der nicht spielen will!

Nun das heißt nicht, dass der Hund aggressiv ist.

Was ist er denn dann??

Das kann vieles sein, ich würde ihn nicht spontan als aggressiv einordnen, dazu müsste viel mehr Wissen vorhanden sein, wie es zu diesem Stellen kam. Kein Hund macht das nur aus einer Laune heraus.

Gruß
BelRia

OK, danke.

Mir ist das (zum Glück)noch nie passiert.

Ich wollte nur wegen dem anderen Posting wissen wie man sich am besten in so einer Situation verhalten sollte.

Liebe Grüsse
Siân

Hallo, Sian!

Gut wäre es, wenn man sich ein bißchen mit Hunden auskennt und ihr Verhalten einschätzen kann: ist der Hund generell aggressiv; hat er Angst, wenn ja, wird er eher weglaufen oder wird er beißen; verteidigt er lediglich sein Revier (das muß nicht ausschließlich Haus und Hof sein, kann auch der Einzugsbereich davor sein)?

Im Zweifel immer erst mal stehen bleiben, möglichst selbstbewußt aussehen; ein Hund merkt sofort an Deiner Körperhaltung, daß Du unsicher bist; mit ruhiger, fester Stimme „Geh weg!“ (oder was auch immer, auf den Tonfall, nicht auf die Worte kommt’s an) sagen, bei eher ängstlichen Hunden forsch auf sie zugehen, bei eher bissigen keinesfalls. Ruhig, langsam, mit sicheren Schritten, Kopf hoch, Schultern zurück weitergehen (und dabei womöglich das Revier des Hundes verlassen, das Du vielleicht unbeabsichtig betreten hast).

Wenn Du öfters in solche Situationen kommst, hilft im alleräußersten Notfall Pfefferspray („Contra Dog“), aber wirklich nur, wenn der Hund Dir schon fast an der Hose hängt!

Beim Ausreiten war ich schon ein paar mal in der Situation, daß Hunde mit meinem riesengroßen „Hund“ spielen wollten; die meisten waren nicht wirklich aggresiv, und ein forscher Galopp frontal auf den Hund zu ließ sie auf dem Absatz kehrt machen.

Grüßle
Regina

Hallo, Regina!

Wenn Du öfters in solche Situationen kommst, hilft im
alleräußersten Notfall Pfefferspray („Contra Dog“), aber
wirklich nur, wenn der Hund Dir schon fast an der Hose hängt!

Und nicht vergessen auf die Windrichtung achten beim Pfefferspray und sei dir bewusst, dass der Hund dann richtig wütend wird und ganz anders reagiert, als du es dir erhoffst.

Und nicht vergessen du bist womöglich nicht alleine, so das auch andere Menschen in den Genuss deines Sprays kommen könnten. Pfefferspray ist kein Allheilmittel, besonders wenn du es selber in die Augen bekommst.

Am besten ist immer noch stehen bleiben und den Hund nicht unnötig reizen.

Gruß
BelRia

Hallo,
Dazu gehört Übung und Schnelligkeit: Blitzartig am Nacken fassen, Kopf des Hundes unter Schütteln nach unten drücken. Das ist die im genetischen Programm festgelegte Unterwerfungsforderung des Alphatiers (auch von Muttertieren mit Welpen verwendet) und führt nahezu immer, wenn nachdrücklich ausgeführt, zur Unterwerfen - Geste: Niederlegen und Kehle zeigen, winseln. Das beantwortet der Überlegene mit Loslassen und erwartet ohne Angriff die Flucht. Ist der Unterworfene noch immer nicht überzeugt, muß wiederholt werden.
Gruß
von Julius,„K.-Lorenz - Fan“ mit Praxis

Hallo, BelRia!

Wenn Du öfters in solche Situationen kommst, hilft im
alleräußersten Notfall Pfefferspray („Contra Dog“), aber
wirklich nur, wenn der Hund Dir schon fast an der Hose hängt!

Und nicht vergessen auf die Windrichtung achten beim
Pfefferspray

Oh, ja, stimmt, vergaß ich zu erwähnen, trotz eigener herber Erfahrung.

und sei dir bewusst, dass der Hund dann richtig
wütend wird und ganz anders reagiert, als du es dir erhoffst.

Ich war bisher nur zweimal genötigt, Pfefferspray (vom Pferd aus) zu benutzen, und beidesmal waren die Hunde an anderem nix mehr interessiert als daran, den scheußlichen Schmerz loszuwerden.

Und nicht vergessen du bist womöglich nicht alleine, so das
auch andere Menschen in den Genuss deines Sprays kommen
könnten. Pfefferspray ist kein Allheilmittel, besonders wenn
du es selber in die Augen bekommst.

Am besten ist immer noch stehen bleiben und den Hund nicht
unnötig reizen.

Ja, bei den meisten Hunden hilft das; nicht aber bei scharf gemachten (Kampf-)Hunden. Mußte ich leider selber schmerzlich erfahren. Beim Ausritt traf ich auf einen freilaufenden Pitbull (der dazugehörige „Herr“ kam 100 m hinterhergeschlendert); der Hund knurrte, ich blieb mit dem Pferd stehen, und der Hund sprang ohne weitere Vorwarnung das Pferd an und ging zielsicher auf die empfindlichen Weichteile los. Das Pferd raste panisch davon, stürzte, wobei ich gottseidank auch stürzte, raste weiter, verhedderte sich irgendwann im Zügel, und der Hund hatte sich dann in der Nase des Pferdes verbissen. Das ist der Grund, weshalb ich lange Zeit nur mit Pfefferspray ausritt.

Grüßle
Regina

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Ist nicht dein Ernst, …
Hallo,

derartige Ratschläge hier zu verbreiten, oder?
Ich würde davon abraten, sowas zu versuchen. „Blitzartig am Nacken zu fassen“, tztztz, Stofftiere ausgenommen.

Gruß
Der Franke

Hi

@Dazu gehört Übung und Schnelligkeit: Blitzartig am Nacken fassen, Kopf des Hundes unter Schütteln nach unten drücken.

Das würde ich mir nicht zutrauen, trotzdem danke!

Siân

Hi Regina!

@Im Zweifel immer erst mal stehen bleiben, möglichst selbstbewußt aussehen; ein Hund merkt sofort an Deiner Körperhaltung, daß Du unsicher bist; mit ruhiger, fester Stimme „Geh weg!“ (oder was auch immer, auf den Tonfall, nicht auf die Worte kommt’s an) sagen, bei eher ängstlichen Hunden forsch auf sie zugehen, bei eher bissigen keinesfalls. Ruhig, langsam, mit sicheren Schritten, Kopf hoch, Schultern zurück weitergehen (und dabei womöglich das Revier des Hundes verlassen, das Du vielleicht unbeabsichtig betreten hast).

Danke, das klingt realisierbar :wink:

Liebe Grüsse
Siân

Hallo,

Dazu gehört Übung und Schnelligkeit: Blitzartig am Nacken
fassen, Kopf des Hundes unter Schütteln nach unten drücken.

Das würde ich jedem abraten, so mit einem fremden Hund umzugehen. Dazu lässt sich der Hund dieses nicht gefallen, dass ihn ein Fremder dermaßen packt.

Von solchen unverantwortlichen Maßnahmen solltest du in einem Forum Abstand nehmen, nicht das noch jemand diesem Mist folgt.

Unterwerfungsforderung des Alphatiers (auch von Muttertieren
mit Welpen verwendet) und führt nahezu immer,

Das kannst du vielleicht bei deinem eigenen Hund machen, aber nie bei einem Fremden. Nur hast du es hier nicht mit einem Welpen zu tun, sondern mit einem Erwachsenen Hund.

Das beantwortet der Überlegene mit
Loslassen und erwartet ohne Angriff die Flucht.

Oder der Hund dreht sich um und geht dich an.

Unterworfene noch immer nicht überzeugt, muß wiederholt
werden.

Klar und der hält auch still. Bei einem Dackel könnte das vielleicht gehen, bei einem erheblich stärken Hund kann diese gefährlich ins Auge gehen, also besser still stehen bleiben und sich langsam entfernen.

Gruß
BelRia

Hallo, Regina!

und sei dir bewusst, dass der Hund dann richtig
wütend wird und ganz anders reagiert, als du es dir erhoffst.

Ich war bisher nur zweimal genötigt, Pfefferspray (vom Pferd
aus) zu benutzen, und beidesmal waren die Hunde an anderem nix
mehr interessiert als daran, den scheußlichen Schmerz
loszuwerden.

Darauf würde ich mich nicht verlassen, denn jeder Hund reagiert anders und bei einem unbedachten Windstoß hast nur nicht du den Mist in den Augen, womöglich dein Pferd auch noch und was dann los ist, kannst du dir selber ausmalen.

Ja, bei den meisten Hunden hilft das; nicht aber bei scharf
gemachten (Kampf-)Hunden. Mußte ich leider selber schmerzlich
erfahren. Beim Ausritt traf ich auf einen freilaufenden
Pitbull (der dazugehörige „Herr“ kam 100 m
hinterhergeschlendert);

Nicht jeder Pittbull ist ein scharfer Kampfhund, sonder ein ganz normaler Familienhund. Scharf gemachte Pittbulls wirst du kaum auf deinen Ausritten sehen.

Pferd an und ging zielsicher auf die empfindlichen Weichteile
los. Das Pferd raste panisch davon, stürzte, wobei ich
gottseidank auch stürzte, raste weiter, verhedderte sich
irgendwann im Zügel, und der Hund hatte sich dann in der Nase
des Pferdes verbissen. Das ist der Grund, weshalb ich lange
Zeit nur mit Pfefferspray ausritt.

Wie gesagt, dass sind einzelne Vorfälle. Sollte nicht sein, sollte aber auch nicht verallgemeinert werden und auch vom Pferd auf einen Hund sprühen kann gefährlich ins Auge gehen.

Gruß
BelRia

Ergänzend
auf jeden Fall im wahrsten Sinne des Wortes: Finger, sprich: Hände weg! Also Hände nach hinten nehmen, ggf. in die Tasche stecken. Jede Bewegung auf den Hund zu wird als Angriff bewertet.

Wollte mal so einem Hund beruhigend über den Kopf streicheln … das war’s dann.

Gruß,

Anja

Hallo Sian!

Ich war tatsächlich mal in einer vergleichbaren Situation, wenn auch nicht ganz auf dein Szenario zutreffend. Ich war mit meinem Hund auf einem verwucherten Feld unterwegs als plötzlich ein Schäfermix vor uns auftauchte, kein Mensch in der Nähe (da geht außer mir eigentlich auch keiner spazieren). Der war eindeutig aggresiv drauf, allerdings nicht auf mich gerichtet, sondern auf meinen Hund. Es enstand für Minuten eine Art Patt-Situation. Wir standen alle ganz starr da, keiner bewegte sich. Mein Hund wurde ganz steif und auch der andere versteifte sich. Und dann konnte man es schon, bevor es passierte kommen sehen…mein Hund wäre panisch davongelaufen und der andere wütend hinterher.
Und genau in dem Bruchteil einer Sekunde, als die Situation dahingehend umzukippen drohte, also Bewegung in die Tiere kam, war das einzige was mir einfiel tief und bedrohlich „Nein! Sitz“" zu donnern. Ich war dabei nicht mal besonders laut, aber anscheinden überzeugend. Beide Tiere stoppten direkt wieder in der kaum begonnen Bewegung und starrten mich mindestens genauso überrascht an, wie ich sie, erstaunt darüber, dass man mich ernst genommen hatte. Ich donnerte noch ein „Sitz!“ hinterher, was mein Hund dann brav befolgte, obwohl man ihr direkt ansah, dass sie lieber geflohen wäre, ohne Rücksicht auf Verluste… Sie hatte ein paar Monate zuvor einen ärgerlichen Zwischenfall mit einem sehr hartnäckigen Hund gehabt, wo sie ihr Heil nur in der Flucht suchen konnte, nachdem sie bemerkte, dass ich ihr nicht helfen kann…und der Hund blieb ihr tatsächlich den knappen Kilometer bis zu uns nach Hause direkt auf den Fersen…was eigentlich schon eher ungewöhnlich ist, normal begnügen sich dominante Hunde damit, zu sehen, dass der andere flieht, und folgen maximal noch ein paar Meter… seither war unser Vertrauenverhältnis in dieser Hinsicht leider etwas angeknackst gewesen… in sofern war dieser enreute Zwischenfall eigentlich fast ein Segen mit seinem Ausgang. Seit dem hat sie mir wieder bedingungslos vertraut, das ich die Situation im Griff habe, auch wenn es in ihren Augen kritisch wurde.
Der andere Hund auf dem Feld, konnte zwar mit dem begriff „Sitz“ nichts anfangen, aber er merkte wohl, dass es mir bitterernst war und trollte sich dann und lies uns in Frieden.

Das schwierige in der Situation (die ja meist nur in wenigen Sekunden wirklich kritisch ist, nicht viel Zeit nachzudenken oder sich irgendwas bewusst zu machen) ist eben, dann wirklich die Dominanz zu zeigen, die einen angriffslustigen Hund abschrecken würde. Das muss vermutlich reflexartig kommen, wirklich planen kann man das kaum.
Definitiv ist aufrecht stehen bleiben und abwarten was geschieht erst mal kein schlechter Tip, eine Flucht würde immer der Hund gewinnen, wenn er es drauf anlegt.
Wenn man dann absieht, dass der Hund angreifen würde, kann man versuchen seine eigene Dominanz zu unterstreichen mit ein paar klaren Worten, die man weniger hysterisch schreien, als viel mehr in einem tiefen und beherrschten Tonfall sagen sollte.

Schafft man es nicht, die Situation zu seinen Gunsten zu drehen und es kommt zum Angriff, würde ich zu allererst versuchen stehen zu bleiben, auch wenns sicherlich leichter gesagt ist als getan…gefährlich wird, wenn Kopf und Kehle in Reichweite der Zähne kommen. Und um den Angriff abzuwehren würde ich gezielte Attacken auf Nase (Boxen oder richtig herzhaft kneifen) und Augen (Daumen reindrücken) ausführen … das sind bei so ziemlich jedem Tier die empfindlichsten Stellen… also würde ich auch bei einem Angriff eines HAis genauso halten, nur da kann man sich die herrischen Worte vermutlich sparen :wink:

lieben gruß
aj

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so zum Spass
oder einfach wegrennen, dann passiert nix, so wie hier :
http://failblog.org/2008/11/05/police-dog-fail/

*duck und wech*

Hallo atrox!

Und um den Angriff abzuwehren
würde ich gezielte Attacken auf Nase (Boxen oder richtig
herzhaft kneifen) und Augen (Daumen reindrücken) ausführen …
das sind bei so ziemlich jedem Tier die empfindlichsten
Stellen…

Und das alles hast du schon ausprobiert während dich ein wütender Hund angefallen hat oder ist das pure Fantasie ?

Es ist davon auszugehen, dass du bemüht bist den Hund abzuwehren und da ist keine Zeit dem Hund zu würgen, ihm deine Daumen in die Augen zudrücken, ihn zu kneifen oder gar auf die Nase zu boxen.
Dazu lässt sich das kein Hund gefallen und erhöht seine Attacken auf dich.

Von solchen Ratschlägen sollte jeder Abstand nehmen!

Gruß
BelRia

Hallo, BelRia!

und sei dir bewusst, dass der Hund dann richtig
wütend wird und ganz anders reagiert, als du es dir erhoffst.

Alles ist mit Sicherheit besser als diese Hundeattacke. Ich hatte ja dahingehend „Glück“, daß das Pferd mich abwarf und der Hund auf’s Pferd fixiert war, sonst könnte ich womöglich nicht mehr hier schreiben…So kam ich mit ein paar Kratzern und einer kaputten Brille davon. Dem Pferd ging’s wesentlich schlechter: der Hund ging, wie gesagt auf die Weichteile los, zu deutsch auf den Penis des Pferdes. Pferde haben zum Glück die Fähigkeit, diesen in die Bauchhöhle zurückzuziehen; aber die äußere Hauthülle, in der der Penis steckt, der sogenannte „Schlauch“, fehlte zu 1/3. Die Nase des Pferdes war perforiert, was wiederum gut gewesen sein mag, da durch Druck auf die Nase bei Pferden Endorphine ausgeschüttet werden. Und es hatte sehr viel BLut verloren, trotz Schock. Da das Pferd schon 23 Jahre alt war, auch für Isländer schon ein reiferes Alter, hielt ihn der Tierarzt für nicht narkosefähig und hätte ihn sofort am Fleck eingeschläfert, wenn nicht 5 Mädels gesagt hätten, das Pferd wird operiert, egal wie. Das Pferd hat übrigens die OP perfekt überstanden, sich zum Glück überraschend schnell erholt und wurde 30 Jahre alt. Sorry, schweife ab, geht mir aber immer noch nach.

Nicht jeder Pittbull ist ein scharfer Kampfhund, sondern ein
ganz normaler Familienhund. Scharf gemachte Pittbulls wirst du
kaum auf deinen Ausritten sehen.

Glaub mir, das war ein scharfer. Sein eigentlicher Besitzer war aus dem Drogenmilieu, hatte irgendwann fluchtartig seine WG verlassen (warum nur???) und seinen Hund beim Mitbewohner zurückgelassen. Und der Mitbewohner war polizeilich gesehen auch kein unbeschriebenes Blatt. Der Hund reagierte alles andere als hundetypisch; wie gesagt, ich hatte mit dem Pferd angehalten; es bewegte keinen Muskel. Der Hund knurrte kurz und griff sofort an. Der Hunde"besitzer" hat später zugegeben, daß er und seine Freunde auf der Fahrt zu dem Waldstück noch mit dem Hund rumgealbert hätten und ihn gereizt hätten.

Ich weiß, daß solche Hunde Einzelfälle sind und die Waffe IMMER am anderen Ende der Leine ist; die erhöhte Hundesteuer hält kriminelle Subjekte auch nicht ab, sich scharfe Tiere zu halten, die Leute melden die Hunde eh nicht an; inzwischen hab ich auch nette Pitbulls und Staffords kennengelernt und sie sogar gestreichelt. Aber trotz aller Hundeliebe geht bei mir immer noch der Puls hoch, wenn ich einen Vertreter der typischen Kampfhundrassen sehe, das ist einfach 'ne Kopfsache.

Grüßle
Regina

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Hallo, Regina!

und sei dir bewusst, dass der Hund dann richtig
wütend wird und ganz anders reagiert, als du es dir erhoffst.

Alles ist mit Sicherheit besser als diese Hundeattacke.

Wenn du Pfefferspray in den Augen haben willst, lass dich nicht davon abhalten, vom Pferd herunter, bei genauer Prüfung der Windrichtung, mit dem Zeug um dich zu sprühen, aber von Ratschlägen dieser Art würde ich Abstand nehmen, dass kann gefährlich ins Auge gehen.

Nicht jeder Pittbull ist ein scharfer Kampfhund, sondern ein
ganz normaler Familienhund. Scharf gemachte Pittbulls wirst du
kaum auf deinen Ausritten sehen.

Glaub mir, das war ein scharfer. Sein eigentlicher Besitzer war aus ::dem Drogenmilieu, hatte irgendwann fluchtartig seine WG verlassen ::frowning:warum nur???)

Trotzdem, nicht jeder Hund und auch nicht jeder Pittbull ist ein gefährlicher Hund oder als solcher einzustufen und Hunde aus dem von dir genannten Milieu laufen auch nicht scharenweise herum.
Das sind bedauerliche Einzelfälle und sollten nun nicht verallgemeinert werden.

sogar gestreichelt. Aber trotz aller Hundeliebe geht bei mir
immer noch der Puls hoch, wenn ich einen Vertreter der
typischen Kampfhundrassen sehe, das ist einfach 'ne Kopfsache.

Es gibt keine Kampfhunderasse.

Gruß
BelRia