Friedman- ein Kokser?

Das kann sich ein
Gemeinschaftsgebilde nicht leisten.

aber millionen säufer und raucher anscheinend schon? irgendwie ein schlechtes argument. mir ist es wurscht, wenn sich jemand selbst ins grab kokst oder säuft. jeder ist für selbst verantwortlich. nur er soll nicht mich auf der straße überfallen wegen ein paar mäusen für den dealer oder die welt mit aids verpesten wegen dreckiger nadeln. also: kontrollierte abgabe durch ärzte.

bei promis gibt es keine ausnahme. juhnke säuft, friedman kokst. wen wundert sowas überhaupt. leute die im rampenlicht stehen nehmen oft drogen, weil es sie psychisch stärker macht. lustig ist nur, daß friedman als konservativer politiker für drogenverbote steht. sowas ist echt peinlich.

datafox

Kommt darauf an: wenn diese Barone nun regulär liefern können
und sagen wir mal 90 % der Bevölkerung damit süchtig machen
und zu Abnehmern,

die meisten rauchen auch. ich nicht. ich würde heroin nichtmal nehmen, wenn es mir angeboten würde. wieso auch? spinne doch nicht. ebenso kann ich mir die kugel geben.

Ausser: der Staat sieht hier eine lukrative
Einnahmequelle und will davon 80 % Steuern.

bei haschisch wieso nicht? es ist weniger gefährlich als tabak. harte drogen dürften sowieso nur von ärzten abgegeben werden, als medikament. für morphium gilt doch dasselbe. außerdem kann man viele illegale drogen an sterbenskranke im endstadium verabreichen, um ihr leben erträglicher zu machen.

Wenn Du rauschgiftsücxhtig bist, dann
1.leidet die Qualität Deiner Arbeit.

bei säufern auch. bei medikamentensüchtigen auch. sogar bei rauchern. die verplempern ihre arbeitszeit durch rauchen!

2.Kostest Du den Mitversicherten (Kasse, ebenso wie Private)
Unsummen (Medikamente, Kuren, …)

die versicherung verlangt halt einen negativen drogentest, sonst zahlt sie nicht. ist heute schon so bei rauchern. nichtraucher zahlen weniger. weißt du weiviel die beinbrüche der schifahrer jedes jahr kosten? also gibts sportversicherungen. jeder muß sein eigenes risiko abschätzen und sich dementsprechend versichern.

  1. Stellst Du viel Schaden an im Rausch.

unsinn. die üblichen illegalen drogen machen nicht aggressiv sondern passiv und phlegmatisch. ganz im gegensatz zu alkohol. dadurch werden leute totgefahren, erstochen, erschossen und vergewaltigt. bei hasch und koks habe ich das noch nicht gelesen.

  1. Bist Du erpressbar

das ist jeder süchtige.

  1. Reicht irgend wann mal Dein Geld für den Nachschub nicht
    mehr. Du wirst kriminell.

unsinn. harte drogen dürften so wie schwere schmerzmittel nur von ärzten abgegeben werden, und das gegen den wahren preis, und eben NICHT zum schwarzmarktpreis. bei einwilligung in einen entzug könnten die kosten von der kasse übernommen werden. auch wenn ein süchtiger aus eigenem entschluß in die misere gelangt ist, ist er dennoch krank und muß eine chance bekommen, da wieder rauszukommen. eine legalisierung würde die drogenmafia und damit auch die beschaffungskriminalität, den menschenhandel, prostitution usw. von innen aus zerstören.

der drogenkrieg wird nie gewonnen werden. es wird immer nachfrage nach drogen geben. die einzige chance ist, der kriminalität den boden zu entziehen und gleichzeitig die süchtigen aus prostitution, aids usw. herauszuholen.

tja der politiker friedman sieht das sicher anders… deswegen wirds peinlich für ihn, sollte es wahr sein.

gruß datafox

hallo datafox

Das kann sich ein
Gemeinschaftsgebilde nicht leisten.

aber millionen säufer und raucher anscheinend schon?

Nein, aiuch das kann sich eine Gemeinschaft nicht leisten. Das Problem ist unsere Gesellschaft, die so etwas tolleriert und denen es gleichgültig ist, was mit den Mitmenschen geschieht.
Das siehr man auch an solchen Vorkommnissen, wie es erst jetzt hier in D passiert ist: Mitten in der belebten Innenstadt, mitten am Tag wurde ein Mädchen vergewaltigt. Die Leute gingen achtlos vorbei(„was geht´s mich an!“).

irgendwie
ein schlechtes argument. mir ist es wurscht, wenn sich jemand
selbst ins grab kokst oder säuft. jeder ist für selbst
verantwortlich.

Genau das ist die falsche Einstellung. Das führt zu solchen Vorkommnissen wie oben.

nur er soll nicht mich auf der straße
überfallen wegen ein paar mäusen für den dealer oder die welt
mit aids verpesten wegen dreckiger nadeln. also: kontrollierte
abgabe durch ärzte.

Bei einer funktionierenden Gemeinschaft ist die Gefahr sehr gering. Klar hat auch das seine Nachteile. Doch die sind wesentlich harmloser. Ich sehe es bei Freunden in Kroatien. Die Oma (Baka) wohnt in einem kleinem Ort in der Nähe bon Slavonski Brod. Sie ist so gut wie blind. Das stört sie aber bei weitem nicht so, wie es uns hier in D stören würde. Grund: das Haus steht immer offen und sie bekommt mehrmals täglich Besuch. Sie ist nicht allein. Hier heisst es nicht: „was geht mich die Alte an. Soll sie doch verrecken. Hauptsache nicht vor meiner Tür. sonst habe ich noch Arbeit damit!“ Sie hat immer einen Kava bereit. Und es sind nicht nur Alter, die sie besuchen. Nein, es sind auch jüngere, die sich um sie kümmern.
Ich könnte mir vorstellen, dass in den Kibuz…??? (wie geht die Mehrzahl) ähnlich ist: keiner ist allein, jeder kümmert sich um seinen Nachbarn.

bei promis gibt es keine ausnahme. juhnke säuft, friedman
kokst. wen wundert sowas überhaupt. leute die im rampenlicht
stehen nehmen oft drogen, weil es sie psychisch stärker macht.
lustig ist nur, daß friedman als konservativer politiker für
drogenverbote steht. sowas ist echt peinlich.

richtig, sehr peinlich. Aber warten wir es ab, was die Haarprobe bringt. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass das Ergebnis nicht bekannt gegeben wird. Nicht nur weil er Vice vom ZdJ ist, sondern auch noch Politiker. Und zusätzlich mächtige Freunde hat. Das ist kein Filmstar oder Fussballtrainer, den man schnell mal fertig macht.

Hi Raimund,

bei rund 150 Euro pro Gramm Koks brauchst Du nun wirklich keine Angst zu haben dass Koksen
zum Volkssport wird. Du solltest jedenfalls deutlich differenzieren. Sich ein- zweimal im Monat eine
line zu legen bedeutet weder dass man sich dabei die Gesundheit ruiniert noch dass man
zwangsläufig abhängig davon wird. Die Gefahr der Abhängigkeit ist deutlich von der genetischen
Veranlagung des Konsumenten mitbestimmt. Das Suchtpotential von Kokain jedenfalls ist nicht
sonderlich groß. Ich kenne einige Leute die das Zeug hin und wieder nehmen und ohne Probleme
auch monate- und jahrelang darauf verzichten können.
Wenn, um auf Deinen Beitrag einzugehen, Kohl so ein Zeug genommen hätte, dann wäre es mir
eigentlich auch wurscht gewesen. Ich hätte ihn dann nur noch unglaubwürdiger gefunden als
ohnehin schon.
Dein Fehler ist, dass Du Drogenkonsum mit Abhängigkeit gleichsetzt. Das greift aber viel, viel zu
kurz. Die meisten Konsumenten sind nicht abhängig. Ich will hier gar nicht zum Konsum von Drogen
aufrufen, aber Deine Sicht ist doch reichlich antiquiert und geht meiner Einschätzung nach komplett
an der Realität vorbei.

Gruß
Tom

Hallo Raimund :smile:

Ich könnte mir vorstellen, dass in den Kibuz…??? (wie geht
die Mehrzahl) ähnlich ist: keiner ist allein, jeder kümmert
sich um seinen Nachbarn.

Hmmm, man koennte es eindeutschen und „in den Kibbuzen“ sagen. Oder hebraeisch korrekt, allerdings in lateinischen Buchstaben: Kibbuzim!

hat es auch auf drogenentzug spezialisierte kibbuzim? *g*

schnell wieder abtauchend, peter

hallo,

Nein, aiuch das kann sich eine Gemeinschaft nicht leisten. Das
Problem ist unsere Gesellschaft, die so etwas tolleriert und
denen es gleichgültig ist, was mit den Mitmenschen geschieht.

alles hat zwei seiten. mir persönlich ist eine gesellschaft lieber, in der jeder so leben kann wie er das möchte, solange er keinen anderen damit stört oder schädigt. niemandem sollte vorgeschrieben werden, welche drogen er nimmt. es ist sein eigenes problem. und wenn er dadurch probleme am arbeitsplatz hat, gibt es genug andere, die keine drogen nehmen und seinen platz gerne einnehmen werden. verantwortung ist der preis der selbstbestimmung.

Mitten in der belebten Innenstadt,
mitten am Tag wurde ein Mädchen vergewaltigt. Die Leute gingen
achtlos vorbei(„was geht´s mich an!“).

kann man nicht unbedingt vergleichen. einem verbrechen untätig zuzusehen ist eine straftat. aber klar, das ist die negative seite einer typischen großstadt und ihrer unbegrenzten anonymität.

Die Oma (Baka) wohnt in einem kleinem Ort in der Nähe bon
Slavonski Brod.

dörfliches leben hat sicher seine vorteile. aber ich würde dort eher wahnsinnig werden. es stört mich ja schon, wenn ich mit den nachbarn mehr zu tun haben muß als nötig *g*

Ich könnte mir vorstellen, dass in den Kibuz…??? (wie geht
die Mehrzahl) ähnlich ist: keiner ist allein, jeder kümmert
sich um seinen Nachbarn.

das waren kibbuzim (!) vielleicht vor einigen jahrzehnten. heute ist nicht mehr viel davon übrig. es sind wohnsiedlungen wie jede andere.

Obwohl ich mir vorstellen kann, dass das
Ergebnis nicht bekannt gegeben wird. Nicht nur weil er Vice
vom ZdJ ist,

ich hoffe daß das ergebnis bekannt wird egal wie es ausgeht. prositive diskriminierung ist das letzte, das einer, der als jude in der öffentlichkeit auftritt, nötig hat.

Und zusätzlich
mächtige Freunde hat.

der mossad und ariel…

gruß datafox