Das eigentliche Problem besteht nach meiner Ansicht nicht
darin, daß die Asche eines Menschen frei verstreut werden
kann, sondern darin, daß der Leichnam überhaupt verbrannt
wird, statt daß er in der Erde begraben wird. Denn das
Verbrennen selbst ist unchristlich und gegen die christliche
Hallo Michael,
meines Wissens nach gibt es durchaus die Möglichkeit einer anonymen Urnenbestattung unter einer Wiese in manchen Friedhöfen, z.B. in meiner süddeutschen Gemeinde. Das ist preiswert, und es ermöglicht, die Beiläufigkeit des Todes und des Lebens des Verstorbenen auszudrücken, wenn das denn gewünscht ist.
Kirchensteuer ist nichts anderes als ein ‚Vereinsbeitrag‘, den der Staat nur für die Kirchen eintreibt. Insofern hast Du nicht recht, daß der Staat das billiger selbst machen könnte. Es IST kein Geld vom Staat, das da weitergereicht wird. Es sind nichts anderes als SPENDEN. Wobei auch nur die beiden großen Kirchen über die Kirchensteuer ihre Mittel erhalten. Die kleineren Kirchen finanzieren sich ausschließlich über direkte Spenden. Und leisten auch soziale Arbeit.
Die Kosten von kirchlichen
Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen etc. werden
fast ganz - zwischen 85 und 100 Prozent - aus öffentlichen
Steuermitteln finanziert oder von Elternbeiträgen,
Krankenkassen etc. gedeckt.
Stimmt. Aber Du solltest nicht die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter außer acht lassen. Da steckt ein wenig mehr drin, als offiziell angegeben. Läßt sich halt schlecht rechnen, deshalb taucht das in kaum einer Statistik auf.
Ich vermute, wenn der Staat diesen Anteil selbst übernähme und
im Gegenzug die Subventionierung der Kirchen einstellen würde,
könnte er einiges sparen.
Ich hab noch nie erlebt, daß der Staat IRGENDWAS billiger machen kann, wenn er es selber macht. Schau Dir jede Behörde oder öffentliche Einrichtung an, die Du willst. Bahn und Post sind nur zwei Beispiele. Auf kommunaler Ebene die Müllabfuhr wurde auch privatisiert, weil’s Kosten spart.
Ich glaube, daß erst die Kirchen den sozialen Gedanken stark gemacht haben. Ohne sie gäbe es vielleicht gar nicht so viele soziale Einrichtungen. Du kannst natürlich einwenden, in der DDR hätte es auch Kinderhorte gegeben, sogar mit Ganztagsbetreuung. Nur ging es hier dem Staat eben gar nicht den sozialen Aspekt, sondern a) um Früherzeihung und -Indoktrination und b) um Freisetzen von Arbeitskraft. Zudem haben sie dort die Einrichtungen auch nicht erfunden, sondern die Idee nur für ihre Zwecke übernommen und ausgenutzt.
Wenn man mal ins Mittelalter zurückblickt, waren dort die Klöster meist die einzigen sozialen Einrichtungen. hat sich natürlich seit damals ein wenig geändert/weiterentwickelt. Aber die Grundideen kommen schon aus der Kirche. Auch wenn damals natürlich nicht alle Kirchenführer wirklich sozial dachten, die entsprechende Ideologie ist doch aus dem neuen Testament.
Denn das
Verbrennen selbst ist unchristlich und gegen die christliche
Tradition, wie das folgende Bibelstellen zeigen. Sie bezeugen,
daß in Israel die Erdbestattung üblich war.
Wieso zitierst du Mo bis zum geht nicht mehr.? Meines Wissens wurde das Christentum lange nach Moses nach erfunden…Was die Juden mit ihren Verstorbenen machten und machen, ist für Christen irrelevant.
Feuerbestattungen waren in Israel eine Strafe und nur bei den
Heiden üblich: Dazu ein Beispiel:
Wer waren in Israel die „Heiden“?
Jos 7,15 Und welcher gefunden wird im Bann, den soll man mit
Feuer verbrennen mit allem, was er hat, darum daß er den Bund
des HERRN übertreten und eine Torheit in Israel begangen hat.
siehe oben! Da verwickelt sich jemand in Widersprüche oder dein Schreibknecht Gottes hatte einen schlechten Tag…
Eine Frage sei erlaubt: Hast du noch Zeit zum Arbeiten oder wirfst du den lieben langen Tag mit Bibelzitaten lorberscher Prägung um dich?
Im übrigen kann ich scriptor nur beipflichten - ich hätte für seine Zwecke noch eine alte Bibel mit Holzdeckeln…
mein Kumpel Ernst sagte dazu nur ein Wort:
„Tierkörperverwertungsanstalt“.
Dein Kumpel denk quer. Die Asche düngt vielleicht den Wald, aber eine echte Verwertung findet doch nur im Grab und im Sarg statt. Denk nur an die vielen Würmer, die Insekten und die anderen Viecher, die da noch satt werden, ehe der Leichnam ganz verwest ist.
der Vater immer gebremst hat, weil der hat ja bekanntlich immer
bergauf gebremst, weil er blöd war.
War deiner auch so? Man leidet sehr unter solchen Vorfahren, gell!
Wieso zitierst du Mo bis zum geht nicht mehr.? Meines Wissens
wurde das Christentum lange nach Moses nach
erfunden…Was die Juden mit ihren Verstorbenen machten
und machen, ist für Christen irrelevant.
Ja und?
Lies mal Matthäus 5,17
„Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten (=die Schriften des Alten Testaments) aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen".
Trotzdem habe ich mich für die Feuerbestattung entschieden, denn es steht an anderer Stelle geschrieben:
„Lasst die Toten ihre Toten begraben“
Somit scheint der tote Leib keine Bedeutung für Gott zu haben.
Also kurz gesagt, es ist nicht biblisch Säuglinge zu taufen. Es ist eine Tradition die sich eingespielt hat und die selten hinterfragt wird.
Was war der (biblische) Grund der Taufe? Entspricht die heutige Tradition der Säulingstaufen dem noch?
Hoffe ich war verständlich
Gruss Beat
Das Problem ist, dass dies nicht biblisch ist und auf die
Bibel bezieht sich ja eigentlich der christliche Glaube, oder
sollte ich sagen, dass er sich daruf beziehen sollte? Aber
eben dies wurde lange nach Christus mal eingeführt und heute
ist es Tradition und kaum jemand hinterfragt ob es noch dem
Sinn, der bibel entspricht
Und was heisst das in Volkes Sprache? Diese absurde
Sprachdrechslerei ist wohl nur für deine Schwestern und Brüder
im Geiste verständlich.
Ehrlich, manchmal überkommt mich arges Verlangen, gewissen
Leuten eine währschafte, alte Bibel um die Ohren zu
hauen…
Ein Vorschlag: Verarbeite deine Bibel zu Schluckbildchen, so
richtet sie wenigstens nur im Magen Unheil an…und ist
nicht mehr für eine anderweitige Diarrhö verantwortlich.
Irrtum! Nur noch wirrer. Und: Was hat das mit den Friedwäldern zu tun?
Post mortem - Taufe im Wurzelwerk?
Da gab es vorletzten Jahrhundert einen Rauschebart, der feststellte, dass die Religion Opium für das Volk sei. Ich finde, der Kerl hat massivst untertrieben und leider unterlassen, die finale Diagnose für diese Art von Opiumsüchtigen zu stellen. Diese wäre wohl „dementia paralytica“ gewesen…
Was denkt ihr über diese Anmaßungen der Amtskirchen? Die z. B.
Kleinkinder tauft, ohne sie zu fragen. Und nun auch noch das
„Beerdigungsmonopol“ im Namen der Kommunen beansprucht.
Ich denke mir in solchen Momenten: Gott sei Dank, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin:wink:)
Jetzt hab ich Zeit mir um die wirklich wichtigen Sachen im Leben Gedanken zu machen und nicht ob das, was ich als nächstes tun werde, einem 200jährigem Polen gefällt.(Jetzt nix gegen alte Polen, außer sie tun fromm und reden den ganzen Tag S…e)
Ich würde gern in Tibet sterben, da wird der Leichnahm an die Geier verfüttert und so könnte ich mir den Traum vom Fliegen verwirklichen.
Du solltest alles lesen was ich schrieb. Meine Antwort kam zu einer Stelle, als der Vergleich mit der Taufe angesprochen wurde. Und sie bezog sich nur auf die Taufe.
Deine Wirren rundherumschläge verstehe ich hingegen nicht ganz. Wenn Du die Taufe sowieso ablehnst und alles als Opium anschaust, dann weiss ich nicht, wieso Du dann mitdiskutierst welchje Taufe die richtige ist.
Aber gemäss Deinen ausführungen hast Du scheinbar nur die Antwort ohne Frage/Textgrundlage gelesen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
meines Wissens nach gibt es durchaus die Möglichkeit einer
anonymen Urnenbestattung unter einer Wiese in manchen
Friedhöfen, z.B. in meiner süddeutschen Gemeinde. Das ist
preiswert, und es ermöglicht, die Beiläufigkeit des Todes und
des Lebens des Verstorbenen auszudrücken, wenn das denn
gewünscht ist.
Nicht wirkich, denn wieviele nicht christliche Friedhöfe gibts denn in deiner Gemeinde ?
Was denkt ihr über diese Anmaßungen der Amtskirchen?
nichts. jedes mitglied muß da selber entscheiden, inwiefern es den vorgaben seiner kirche folgt oder nicht.
was DEINE beerdigung angeht… ich denke, das ist eher eine sache, die vor allem deine verwandten betreffen wird und nicht dich ansonsten gilt der letzte wille des verstorbenen.
ich rechne dir diese ehrlichkeit und den grad an selbstreflexion hoch an. die weitaus meisten postings hier beginnen irgendwie mit „das ist die wahre reine wahrheit die ich verkündige und alles andere ist lüge…“
>Ja und… um mal ganz ketzerisch zu fragen: warum ist das Christentum ™ der Weisheit letzter Schluss?
Das Christentum, wie es sich in den 2000 Jahren entwickelt hat und das nun mehr ein Heidentum als ein Christentum darstellt, ist bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluß. Aber da es nur einen Gott gibt, der eben im Leib Jesu vor 2000 Jahren die Erde betrat, seine Lehre verkündete und selbst am Kreuze litt, denke ich, daß die reine Lehre Jesu die WAHRE Gotteslehre ist.
Also ist meine Meinung: Jesu Lehre i s t der Weisheit letzter Schluß!
>wer dran glaubt, soll sich so bestatten lassen, wie Er will… und wer halt seine Asche an dem Ort verstreut haben will, wo er will… ja warum denn nicht?
Ich stimme Dir zu! Da wir Menschen von Gott die völlige Willensfreiheit erhalten haben, können wir ja beliebig tun was wir wollen. Aber wir müssen dann auch die Folgen unseres Tuns selbst tragen.
>Gruß Mike *derglaubtdassesGottwurschtistwieeinerzurletztenruhegebettetwird*
Gott ist unser aller liebevollster Vater im Himmel. Zwar gab er uns die Willensfreiheit, aber er gab uns auch seine Lebensregeln, bei deren Beachtung wir in der kürzesten Zeit vollendet werden. Wenn er sieht, daß wir Dinge tun die uns in der Folge selbst Schaden zufügen, dann läßt er das wohl zu, aber ich glaube nicht, daß es ihm Wurst ist.
Falls Du Kinder hast und diese nehmen z.B. Rauschgift, ist Dir das Wurst?
>Was um alles in der Welt gehen UNS die Beerdigungsrituale der Juden an?
Niemand von uns braucht sich in der Erde bestatten lassen wie die Juden, wenn er nicht will. Tatsache ist aber, daß Gott einst die Juden zu seinem Volk machte und sie viel, auch die Erdbestattung, von ihm gelernt haben.
Außerdem kann man das Christentum von dem Judentum nicht isoliert betrachten, da es aus ihm hervorging.
Mein voraussichtliches letztes Posting hier
(but don’t quote me on it)
Hallo Helmut, und andere Christ-oder sonstwieglaeubige. Du fragtest:
Falls Du Kinder hast und diese nehmen z.B. Rauschgift, ist Dir
das Wurst?
Um die Analogie weiterzufuehren: es ist dem „lieben Gott“ aber offensichtlich wurscht, wenn Millionen verhungern, Millionen an schrecklichen Krankheiten draufgehen, Millionen im Krieg verrecken, Millionen von diesen Milliojnen sind Kindern …
ja, das Elend auf der Welt, laesst mich am Glauben und an den Glaeubigen zweifeln - wenn es einen Gott gibt, dann sind wir entweder wurscht, oder er ist so, dass ich ihn nicht naeher kennenlernen will. Ich vermute aber mal, das Erstere.
Um die Analogie weiterzufuehren: es ist dem „lieben Gott“ aber
offensichtlich wurscht, wenn Millionen verhungern, Millionen
an schrecklichen Krankheiten draufgehen, Millionen im Krieg
verrecken, Millionen von diesen Milliojnen sind Kindern …
ja, das Elend auf der Welt, laesst mich am Glauben und an den
Glaeubigen zweifeln - wenn es einen Gott gibt, dann sind wir
entweder wurscht, oder er ist so, dass ich ihn nicht naeher
kennenlernen will. Ich vermute aber mal, das Erstere.
ich meine, Dir, mir und vielen anderen ist es wurscht, dass Menschen an Hunger oder Krankeheiten sterben, die durch eine 5€ Impfung zu verhindern wäre.
Soll Gott etwa Manna vom Himmel regnen lassen damit Du „glaubst“?
Mit etwas Komsumverzicht von uns und mit Bildungsoffensiven in der sogenannten 3. Welt wäre viel zu erreichen, aber wir wollen es anscheinend nicht.
Es ist halt einfacher (billiger) zu sagen: Warum lässt Gott das zu?
Frage Dich zuerst, warum Du es zulässt.
Eins glaube ich bestimmt. Gott ist nichts von den erwähnten gleichgültig.
„Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dich gespeist? Oder durstig und gaben dir zu trinken?“
…
„Was Ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt ,habt Ihr
an MIR getan“
Auf die Frage Jusus´würde er heute bestimmt sagen: Jeden Tag in der „Tagesschau“.