Frühstück

Halle Helfenswillige!

ich muß nun eine neue Art Frühstück suchen. es soll gut schmecken und den Hunger bis mittag hintanhalten. Bin schon 60
Folgende Lebensmittel kan ich nicht mehr vertragen:
Milch, Rohkost wie Salate, dunkles Brot und Obst. ich bekomme Blähungen.
Zum Glück kommen sie gleich, so kann ich ein feedback machen.

Danke für jede Antwort

Moin,

wie wärs mit dem klassischen deutschen Frühstück - Toast mit Marmelade/Honig/Nougat-Creme usw.?

Übrigens - dass man von dunklem Brot Blähungen bekommen soll kann ich mir nicht vorstellen.

Olaf

Hi,

wie wärs mit dem klassischen deutschen Frühstück - Toast mit
Marmelade/Honig/Nougat-Creme usw.?

Also ungesünder geht es gar nicht, außerdem ist bei diesem Frühstück die erste Heißhungerattacke vor 11 Uhr schon vorprogrammiert.

Was nachhaltig sättigt ist ein Müsli mit Joghurt oder Quark.

Übrigens - dass man von dunklem Brot Blähungen bekommen soll
kann ich mir nicht vorstellen.

Tja, so manches kann man sich nicht vorstellen - und es passiert doch!

Gruß,

Anja

Hallo,

ich muß nun eine neue Art Frühstück suchen. es soll gut
schmecken und den Hunger bis mittag hintanhalten.

wie wäre es mit einem klassischen amerikanischen Frühstück? Rührei, Schinken, meinetwegen auch Putenbruststreifen und ähnliches. Alternativ geht auch Joghurt und Quark mit kohlenhydratärmeren Früchten (Erdbeeren). Allerdings sättigt das natürlich bei weitem nicht so.

Du scheinst unverträglich auf Kohlenhydrate zu reagieren. Ich teile Dein Schicksal. Desto weniger Kohlenhydrate ich esse, desto weniger Beschwerden habe ich. Die Beschwerden steigen direkt proportional mit meinem Kohlenhydratverzehr an (Bauchkrämpfe, Blähungen, starke Peristaltik des Darmes). Das läßt sich bei mit nahezu grammgenau steuern. Die Ursache ist unbekannt. Ich buche es unter Reizdarm ab. Heilung gibt es keine. Ich kann es halt gut durch das Essen steuern. Wenn ich dann mal so richtig Lust auf Fast Food und Co. habe (sprich viel Kohlenhydrate), muß ich halt eineinhalb Tage mit den Folgen leben.

Benni

Hallo,

wie ist es mit Obst? Einen Apfel, oder Mango oder oder oder… wenn ich morgens nur Obst esse halte ich es ziemlich lange aus ohne weiteren Snack. Wenn der Apfel roh nicht vertragen wird kann man ihn auch mit einem bisschen Zimt und Wasser anduensten so dass er ganz leicht weich ist… vorher natuerlich schneiden. Schmeckt total lecker.

LG,
Matti

heile

wenn das Brot älter ist, habe ich keine Probleme, aber es schmeckt halt nicht so gut. eigentlich gehört honig auch zur Rohkost.

servus daweil peter

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Folgende Lebensmittel kan ich nicht mehr vertragen:
Milch, Rohkost wie Salate, dunkles Brot und Obst.

Hallo,
wer Rohkost nicht vertraegt, soll andere Nahrung meiden.
Lies mal bei Bruker, der das Problem geloest hat.
Nach Brukers Erfahrung ließ sich das Verträglichkeitsproblem in allen Fällen durch die …100%ige Anwendung der Vollwertkost beheben.
mehr http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Otto_Bruker
Gruss Helmut

Hallo,

wie wärs mit dem klassischen deutschen Frühstück - Toast mit
Marmelade/Honig/Nougat-Creme usw.?

Also ungesünder geht es gar nicht, außerdem ist bei diesem
Frühstück die erste Heißhungerattacke vor 11 Uhr schon
vorprogrammiert.

naja, das war vor einigen Jahren mal die gängige Lehrbuchmeinung. Inzwischen sieht man das lockerer. Wenn man regelmäßig Sport treibt, kann man essen, was man will bzw. worauf man Appetit hat. Der Körper sagt einem schon, was man braucht. Und meiner sagt mir früh, dass er Marmelade und Nougatcreme braucht. Das ist für mich manchmal die einzige Motivation, früh aufzustehen. Wenn ich wüsste, dass nach dem Aufstehen eine Schüssel Hafergrütze mit Obst auf mich wartet, würde ich ganz bestimmt liegenbleiben.
Und ungesund ist Marmelade ganz bestimmt nicht. Es gibt auch welche ohne ganz viel Zucker. Und Heißhungerattacken habe ich überhaupt keine, weder vor noch nach 11 Uhr. Wenn ich aber früh nur nen Apfel essen würde hätte ich ne halbe Stunde später die übelste Heißhungerattacke. Meine süßen Toaste sättigen dagegen ganz lange.

Olaf

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hallo steini,

hör doch mal auf dich und nicht auf andere. wenn dir jemand empfiehlt, genau das zu essen (vollwert), was dir schmerzen bereitet, hör nicht hin.
wenn dir nach einem brötchen mit wurst ist, dann iss es. wenn käse, dann eben käse. wenn dir honig/marmelade besser bekommt, eben so.
es gibt keine vorschriften!
vielleicht solltest du dir eher ein kochbuch kaufen?

strubbel
3:open_mouth:)

hallo anja,

erstens gibt es keine gesunden oder ungesunden lebensmittel per se, noch stimmt die story mit der sättigung. im gegenteil, wie überprüfungen zeigten.
eigentlich ein alter hut, aber das vorurteil hält sich eben lange.

strubbel
E:open_mouth:)

Übrigens - dass man von dunklem Brot Blähungen bekommen soll
kann ich mir nicht vorstellen.

hallo olaf,

es geht ja nicht um deine vorstellungskraft.
was schadet sind auch eher die körner:

„Der Darm ist ein ähnlich mißverstandenes „Wesen“ wie die Ballaststoffe. Keinesfalls ein tumber Kanal, der mit hartem Faserbesen ausgekehrt werden muß, wie viele Naturheilkundler glauben, wenn sie ihren Patienten ballaststoffreiche Kost empfehlen, um deren Darm „mechanisch zu reinigen“. Im Gegenteil, der Darm ist ein mit einer feinen Schleimhaut ausgekleidetes, hochsensibles Organ, bei dem ein solches Ansinnen nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt. Er beherbergt zusätzlich zahlreiche Untermieter, die Darmflora, mit der er arbeitsteilig in lebenslanger Symbiose lebt. Gegen Kost und Logis unterstützt sie den Darm nicht nur beim Verdauen, sondern steht auch an vorderster Front bei der Abwehr von Krankheitserregern und liefert seinem Vermieter, dem Menschen, darüber hinaus auch ein paar wichtige Nährstoffe.
Wenn es um die Ballaststoffe geht, hängt alles an diesen Untermietern. Denn die Verdauungssäfte des Menschen vermögen ihnen nichts anzuhaben. Anders die Darmflora: Sie ist in der Lage, einen Teil der Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren abzubauen. Kommen jedoch zu große Ballaststoffmengen auf einmal an, ist auch eine gesunde Darmflora bald überfordert. Statt einer geregelten Verdauung entstehen nicht nur unerwünschte, weil „sozial unverträglichen“ Darmgase, sondern auch giftige Gärungsalkohole, die auf Dauer die Darmschleimhaut und das Immunsystem schädigen.
Besonders leiden darunter Patienten mit irritablem Colon, auch Reizdarm genannt. Bis vor wenigen Jahren glaubte man, daß sich die Beschwerden vor allem durch eine ballaststoffreiche Ernährung therapieren ließen. Inzwischen wurde man eines Besseren belehrt. Beispielsweise kam es in einer Studie mit 100 Patienten nur bei 10 durch Weizenkleie zu einer Verbesserung ihrer Symptome, während 55 über eine Verschlimmerung klagten. Der Verzehr von Müsli nützte niemanden, aber schadete fast einem Drittel der Patienten. Nicht viel anders bei Obst, vor allem Zitrusfrüchten. Mittlerweile stehen Ballaststoff-Präparate im Verdacht, eine Ursache des Reizcolons zu sein. Aus biologischer Sicht kommt dieses Erkenntnis alles andere als überraschend: Ballaststoffe enthalten reichlich pflanzliche Abwehrstoffe. Diese reizen den Darm und können Entzündungen verursachen.
Ballaststoffe stehen auch im Verdacht, Osteoporose zu fördern. Bei Frauen, die im Rahmen einer Abmagerungskur täglich 28 Gramm Ballaststoffe (das ist immer noch weniger, als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Minimum für den Erwachsenen empfiehlt) zu sich nahmen, wurde nach mehrmonatigem Gebrauch eine deutliche Verminderung der Knochendichte beobachtet. Ob dies nur eine Folge des Gewichtsverlustes ist, oder mit den Ballaststoffen zusammenhängt, ist noch nicht geklärt. Gesichert ist aber, daß manche Ballaststoffe durch die Bindung von Mineralstoffen den Mineralstoffhaushalt des Körpers nachteilig beeinflussen können. Davon betroffen sind vor allem Calcium, Magnesium, Zink und Eisen.
Menschen, die ihrer Verstopfung mit Ballaststoffen zu Leibe rücken, müssen - außer mit den beschriebenen Nebenwirkungen - mit einem Gewöhnungseffekt rechnen, wie bei anderen Abführmitteln auch. Das heißt, immer größere Mengen werden nötig, um die gleiche Wirkung zu erzielen. In extremen Fällen kann es dazu kommen, daß der Darm nicht mehr zu reagieren vermag und die aufquellenden Ballaststoffe große Klumpen (sogenannte Bezoare) bilden oder gar einen Darmverschluß verursachen. Gefährdet sind vor allem Menschen, die schon andere Abführmittel im Übermaß benutzt haben oder bei denen aufgrund von Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes) oder Medikamenten (zum Beispiel Psychopharmaka) die Darmbeweglichkeit herabgesetzt ist.“

Quellen:
Freisleben H: Kritische Bemerkungen des Mediziners zur sogenannten ballastreichen Kost. Ernährung/Nutrition 1985/9/S.858. Kang JK, Doe WF: Unprocessed bran causing intestinal obstruction. British Medical Journal 1979/1/S.1249. Johnson IT, Southgate DAT: Dietary fiber an related substances. London 1994. Rabast U, Götz ML: Negative Ballaststoffeffekte. Medizinische Klinik 1982/77/S.257. Hardt M, Geisthövel W: Schwerer Obstruktionsileus durch Leinsamenbezoar. Medizinische Klinik 1986/81/S.541. Avenell A et al: Bone loss associated with a high fibre weight reduction diet in postmenopausal women. European Journal of Clinical Nutrition 1994/48/S.561. Pirlet K: Zur Problematik der Vollwerternährung. Erfahrungsheilkunde 1992, Heft 5, S.345. Francis CY, Whorwell PJ: Bran and irritable bowel syndrome: time for reappraisal. Lancet 1994/344/S.39.

MOD: Zitat eindeutig gekennzeichnet. K.

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Hallo Anja,

Was nachhaltig sättigt ist ein Müsli mit Joghurt oder Quark.

dann bin ich wohl extrem untypisch…Esse ich Brot mit Mandel-Nougat-Creme, von der Menge her etwa so viel wie 1,5-2 Brötchen, halte ich locker bis Nachmittag durch, ich kriege allerhöchstens so gegen 12 Uhr ein leichtes Magenkribbeln nach dem Motto „so laaaangsam könnte wieder mal was kommen“, was aber den ganzen Tag nie wirklich unangenehm wird, wenn ich nichts essen kann.
Esse ich aber Müsli mit Joghurt, wobei ich das ganze ziemlich pampig-fest anrühre, d.h. recht viel Müsli, dann kann ich volumenmäßig locker ein Äquivalent zu 3 Brötchen essen, und spätestens um 11 Uhr bekomme ich grausamen Hunger, und wehe ich habe dann bis 12 nichts gegessen, dann steigert sich das bis hin zu Magenkrämpfen und ich muß dringend was zu essen kriegen (obendrein kriege ich richtig üble Laune, wenn ich Hunger habe). Dementsprechend darf ich Müsli nur dann essen, wenn ich weiß, daß ich garantiert bis 12 Mittagspause machen kann. An einer Milchproduktunverträglichkeit kann es übrigens nicht liegen, da jedes Frühstück (Brot, Müsli, was auch immer) von ca. 0,5 - 1 L Milch begleitet wird. Milch ist auch das Einzige, was bei mir noch drinbleibt, wenn ich krank bin und sogar Wasser wieder „rückwärts trinke“.
Aber genauso sättigt Gemüse bei mir nicht. Eine mittelgroße Dose Erbsen - 400 g Abtropfgewicht oder so - hält vielleicht 2 Stunden vor, dann kommt wieder so eine böse Hungerattacke. Mit Frischgemüse ists das Gleiche, falls das als Einwand kommt. 150 g Fleisch halten 4-5 Stunden vor, und dann kommt das Magenkribbeln, ohne daß es je richtig unangenehm wird…
Viele Grüße

Claudia

Hi Claudia,

scheint doch alles sehr individuell verschieden zu sein … Ich hab’ nur von meiner Erfahrung geredet.

Gehöre keineswegs zu den Bio-Fanatikern, was mit der Erwähnung eines Müslis wohl so interpretiert wurde :wink:

Gruß,

Anja

Hallo Anja,

Gehöre keineswegs zu den Bio-Fanatikern, was mit der Erwähnung
eines Müslis wohl so interpretiert wurde :wink:

Ich habe Deine Anmerkung keinesfalls als die eines Biofanatikers empfunden. Aber ich bekomme öfters die ach so sättigende Müsliwirkung angepriesen, kenne aber mittlerweile auch etliche Leute, denen es ähnlich geht wie mir (die es aber aufgegeben haben, etwas dagegen zu sagen, weil man da durchaus öfter mal angemeckert wird). Deswegen wollte ich einfach anmerken, daß Müsli sicherlich nicht als DAS sättigende Essen angepriesen werden kann, sondern daß es da interindividuelle Unterschiede gibt.
Viele Grüße

Claudia

Hallo Stein,

mir machen alle herkömmlichen Frühstücke Probleme. Entweder Blähungen, oder Heißhunger oder Sodbrennen. ;o))
Mein absoluter Renner ist momentan: gekochtes Gemüse mit 1 EL Erdnussöl, 2 Scheiben (böses) dunkles Brot, nämlich Pumpernickel, in das warme Gemüse reinbegröckelt, damit wird das ganze fast zur Süßspeise, und vorweg angeröstete Kürbis- und Sonnenblumenkerne.

Wenn Du „dunkles Brot“ nicht verträgst, wäre halt noch die Frage, welches genau. Pumpernickel z.b. wird 20 h gebacken. Wichtig ist bei der Verwertung von Vollkorn die traditionelle Backart, da das volle Korn Abwehrmechanismen hat, die durch bestimmte Zubereitungstricks ausgeschaltet werden/oder minimiert werden können.
Einige vertragen Brot vom 0815 Bäcker auch nicht. Scheint immer noch etwas drin zu sein, was es ausmacht. Ich liebe Pumpernickel und Roggenvollkornknäcke. Zwei Backarten, die es geniessbar machen.
Wenn Du es auch gar nicht magst, würd ich mir keinen Kopf drum machen und einfach „helles“ Brot essen, bzw ausprobieren, was Du da am liebsten magst und keine Blähungen macht. Evtl mit Tagebuch.

Welches Obst? Alle Sorten schon durchprobiert? Was ist Dein Lieblingsobst?

Gruß
Kathy

Hallo!

Warum versuchst Du es nicht mal mit etwas ganz anderem? Wie wäre es mit Resteessen vom Mittag des Vortages? Warum nicht mal Spaghetti mit einer leckeren Soße, z.B. mit Fleisch und/oder Gemüse?

Das was Du bei Deinen anderen Mahlzeiten verträgst, dürfte auch morgens problemlos funktionieren. Und dank der Erfindung der Mikrowelle wäre das mit wenig Aufwand verbunden.

Ansonsten könnte ich mir noch gut einen Kartoffel- oder Nudelsalat zum Frühstück vorstellen. Vielleicht sogar mit Würstchen :wink:. Wie wäre es mit einem sogenannten Bauernfrühstück?

Macht jedes Obst Probleme? Oder verträgst Du es vielleicht gekocht, als Kompott?

Viele Grüße

Anne

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Hallo,

also ich würde dir auch Müsli empfehlen, zumindest hält das bei mir ziemlich lange… du kannst die ja auch dein eigenes Müsli zusammenstellen, (kernige) Haferflocken mit Walnüssen oder Haselnüssen oder wie es gerne magst evtl. mit etwas Honig. Vielleicht probierst du das mal mit lactosefreier Milch, wenn du die normale Milch nicht verträgst (sofern du das nicht schon ausprobiert hast, denn die Lactose-Intoleranz entwickelt sich bei einigen Leuten erst mit der Zeit).
Ansonsten kann ich dir mal empfehlen, einige Lebensmittel anhand ihres Glykämischen Index auszuwählen, hier z.B. eine Tabelle:
http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/glyxindex.html
Lebensmittel mit einem mittleren bzw. niedrigen glykämischen Index werden nämlich langsamer vom Körper „verbrannt“, wodurch der Blutzuckerspiegel nicht so rapide sinkt, und der Hunger sollte dann zumindest thoeretisch eine Weile auf sich warten lassen.

Gruß