Hallo Richard,
Ich weiß nicht, was genau Du mit 1. und 2. Managementebene
meinst, dazu habe ich schon die absurdesten Einschätzungen
gehört (meist von Lehrern
).
keine Sorge - ich meine schon den/diejenigen, der/die direkt dem Vorstand unterstehen… im derzeit konkreten (aber auch nur ein Einzelfall) Fall der Geschäftsführer.
Aber im Gegensatz zu der Meinung derer, die auf alles
schimpfen, was „Manager/-in/-ment“ heißt, ist es so, dass in
dieser Ebene die Vergütung in einem lächerlichen Verhältnis
zur Verantwortung und dem Arbeitsaufwand steht.
Gut - evtl. ein Argument, aber nicht wirklich wie ich finde, vor allem wenn es um den Punkt „Kommunikation“ geht.
Die ist nämlich gerade dann wichtig, wenn er seinen Aufwand schmälern möchte (offenbar können/wollen manche auch nicht deligieren…). Die Verantwortung bleibt natürlich - klar.
Die Leute in dieser Position sind für alles unter Ihnen
verantwortlich und dabei auch primär für das, was nicht
funktioniert.
stimmt - und das führt u.U. zu Frust - kann ich schon nachvollziehen. Aber trotzdem meine ich, es könnte ihnen mancher Frust erspart bleiben, wenn sie ihren nächsten Mitarbeitern eine Spur mehr Zutrauen schenken könnten und etwas ausführlicher in ihrer Kommunikation wären (Beispiel zu meiner Position: mein Chef hat in vier Wochen ganz 10 Minuten mit MIR persönlich gesprochen… find ich nicht so viel - der Rest sind Kommandos, die durch die Gänge hallen…).
Entsprechend wenig Zeit und Nerven bleiben für nette Worte.
Ich meine damit auch nciht unbedingt „Geplänkel“, nicht, dass wir uns da falsch verstehen… 
Wenn Du diese Menschen einschätzen willst, solltest Du auch
kleinste Gesten anerkennen und dich nicht sosehr auf das
Berufsleben konzentrieren. Manche erkennt man nicht wieder,
wenn man sie beim Spazierengehen trifft.
Nein - ist schon klar. Das ist es auch nciht. Ich ziehe meine Bestätigung nicht aus dem Job. Es geht auch nicht ausschließlich um mich, sondern mehr um den Umgang mit anderen Mitarbeitern.
ich stell das nur inzwischen seit ein paar Jahren fest, dass es so läuft. Aber Eure Antworten zeigen mir durchaus auf, dass man vielleicht noch mehr hinter die Fassade schauen sollte/muss, um zu versuchen, dieses Verhalten zu verstehen.
Es ist nicht so, dass ich manch einen Ausraster eines GFs z.B. nicht nachvollziehen könnte. Aber ich frage mich, ob man Mitarbeiter besser motivieren könnte (z.B.).
Grüße
Demenzia