Führungsmacht in Demokratie und Menschenrechten

Guten Morgen!

Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er hält ein Blatt Papier in der Hand, die Kopie eines amerikanischen Einwandererausweises und redet Bedenkenträgern ins Gewissen „die USA…die Führungsmacht in Demokratie und Menschenrechten…“ hätte immerhin auch diesse Fingerabdrücke in Personalpapieren.

Mir geht es jetzt nicht um die Fingerabdrücke. Mir geht es um genau diese oben zitierte Aussage des Innenministers. Diese Aussage, übrigens unwidersprochen, zeugt von einem völligen Realitätsverlust. Was immer man vom Gemeinwesen der USA hält, ist es aber ganz gewiß kein Vorbild in Menschenrechten. Sind wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht auf Leben des Einzelnen zu bestimmen? Ist das unser Menschenrechtsleitbild?

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane )

Gruß
Wolfgang

*zustimm* (o.w.T.)
.

Hallo Wolfgang

Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema
Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er
hält ein Blatt Papier in der Hand, die Kopie eines
amerikanischen Einwandererausweises und redet Bedenkenträgern
ins Gewissen „die USA…die Führungsmacht in Demokratie und
Menschenrechten…“ hätte immerhin auch diesse Fingerabdrücke
in Personalpapieren.

Finde ich sehr vernünftig, damit könnte man endlich Klarheit bei Asylanten schaffen, wer jetzt ausgewiesen wird, kauft sich einen neuen Pass und reist wieder ein.

Mir geht es jetzt nicht um die Fingerabdrücke. Mir geht es um
genau diese oben zitierte Aussage des Innenministers. Diese
Aussage, übrigens unwidersprochen, zeugt von einem völligen
Realitätsverlust. Was immer man vom Gemeinwesen der USA hält,
ist es aber ganz gewiß kein Vorbild in Menschenrechten. Sind
wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu
akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht
auf Leben des Einzelnen zu bestimmen? Ist das unser
Menschenrechtsleitbild?

Wer redet denn davon, daß wir die Führerschaft akzeptieren?
Da bist Du aber gewaltig übers Ziel hinaus geschossen.
Weil wir Bündnispflichten ernst nehmen, sind wir nicht verrückt, bestimmt nicht völlig verrückt.
Gefällt Dir das Vorbild der Taliban besser?
Hände abhacken, steinigen?
Gruß
Rainer

Hi!

Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema
Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er
hält ein Blatt Papier in der Hand, die Kopie eines
amerikanischen Einwandererausweises und redet Bedenkenträgern
ins Gewissen „die USA…die Führungsmacht in Demokratie und
Menschenrechten…“ hätte immerhin auch diesse Fingerabdrücke
in Personalpapieren.

Das ist eine gute Regelung, denn Paßbetrug ist in D ein gämgiges Vergehen.

Mir geht es jetzt nicht um die Fingerabdrücke. Mir geht es um
genau diese oben zitierte Aussage des Innenministers. Diese
Aussage, übrigens unwidersprochen, zeugt von einem völligen
Realitätsverlust. Was immer man vom Gemeinwesen der USA hält,
ist es aber ganz gewiß kein Vorbild in Menschenrechten. Sind
wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu
akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht
auf Leben des Einzelnen zu bestimmen? Ist das unser
Menschenrechtsleitbild?

Die USA dienen uns in vielerlei Hinsicht als Vorbild.
Da Schily dumm ist, schrie er zunächst unreflektiert den Kommunsten nach und wendet sich nun dem aktuell angesagten Pro-Amerikanismus zu.
Da Schily darüber hinaus auch noch faul ist, kommt ihm der bequeme Weg, sich alle plitischen Entscheidungen von „Uncle Sam“ abnehmen zu lassen, gerade recht.

Fakt ist, daß die Amis uns seit 50 Jahren führen und in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung etwas schneller waren als wir.
Man lehnte dort die Diktatur des Proletariates ab, hier flammt diese Idee gerade kurz wieder auf.
In diesem Fall gebe ich Schily recht, denn hier werden wir uns in der Tat demnächst US-amerikanischer Politik anschließen, HH war erst der Anfang.

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine
Klugheit auf. (Theodor Fontane )

Das stimmt allerdings. Vor allem die aktuell moderne „political correctness“ der in den Sozialismus geläuterten Postkommunisten in unserer Regierung und der sog. Schicht der Bildungsbürger im Land halte ich für äußerst kurzsichtig und dumm…

Grüße,

Mathias

Hallo Rainer,

die Rede war vom Ausspruch „…Führungsmacht in Menschenrechten…“ im Zusammenhang mit der Todesstrafe. Ich finde es höchst bedenklich, ein Land mit so einem Verhältnis staatlicher Organe zum Recht auf Leben zum Vorbild in Menschenrechten zu erklären.

Du erzählst als Antwort etwas von Taliban und steinigen. Hast Du Dich im Artikel vertan? In die gleiche Kategorie gehört auch die Wahl der Überschrift. Darf ich mal fragen: Was verstehst Du unter Partnerschaft, von mir aus auch Freundschaft, was unter Treue, hier Bündnistreue? Verstehst Du unter solcherlei Verbindungen das unkritische Bejubeln von allem? Hat man blinden Gehorsam darunter zu vewrstehen?

Gerade unter Freunden muß Kritik möglich sein, konstruktiver Streit. Gerade unter Freunden müssen deutliche Worte möglich sein. Gerade unter Freunden gehört es zu den gegenseitigen Pflichten, sich gegenseitig vor Dummheiten zu bewahren. Das hat dann nichts anti-sonstwas zu tun. Das Verhältnis unter Freunden ist eben nicht das Verhältnis von Herrscher und Vasall und auch nicht das Verhältnis eines Hundes zum Leittier. Freundschaft sollte man von bedingungsloser Gefolgschaft zu unterscheiden wissen.

Der Diskussionsstil - öffentlich und auch gelegentlich hier im Forum - hat eigenartige Züge angenommen. Neue Totschlagargumente und Stigmatisierungen wurden erfunden. Wer Kritik an der Vorgehensweise von Bush übt, ist „antiamerikanisch“. Wer nicht jeder Aussage seine Betroffenheit über Terroranschläge voran stellt, ist ein Freund der Taliban, ist für das Steinigen… Dabei erstaunt mich keineswegs die unterschiedliche Sichtweise und Beurteilung irgendwelcher Ereignisse. Mich erstaunt nur die mangelhafte Fähigkeit der Differenzierung von einigen Leuten, bei denen eigentlich der schulische und berufliche Werdegang mehr erwarten ließe.

Gruß
Wolfgang

Unsinn Wolfgang !
Guten Morgen!
Sind wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu

akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht
auf Leben des Einzelnen zu bestimmen?

Du liebe Guete …wo hats Du denn den Bleodsinn her:

DAS gibts dort gar nicht…in den USA…sorry DU verwechselt da aber was mit Suedamerika.

Ist das unser

Menschenrechtsleitbild?

Klar…einwandfrei VORWILDLICH…die USA!

Bye
dizar

Hallo Rainer,

die Rede war vom Ausspruch „…Führungsmacht in
Menschenrechten…“ im Zusammenhang mit der Todesstrafe

Falsch again…typisch antiamerikanische Haltung:

DENN:

In jeden US-Staat hat NICHT D.C. das Sagen darueber- das hat Clinton jahrelang vergeblich versucht - sondern jeder einzelnen Staat dort.

Wer

Kritik an der Vorgehensweise von Bush übt, ist
„antiamerikanisch“.

Falsch…auch ER macht Fehler…aber Du pauschalisierst alles seitens der USA…aber alles …ohne Wissen darueber.

GOD BLESS AMERIKA!

Bye
dizar

Hallo Wolfgang

Sind
wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu
akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht
auf Leben des Einzelnen zu bestimmen? Ist das unser
Menschenrechtsleitbild?

Wenn Du damit auf die Todesstrafe anspielest, dann dazu folgende Erklärung:
In einer freie Demokratie haben freie Bürge per Stimmentscheid eine Regierung gewählt die den Wunsch der Mehrheit für eine Todesstrafe in gesetzliche Buchstaben gegossen haben. Der Wunsch nach „ultimativer“ Gerechtigkeit liegen die Erfahrungen zu Grunde, die die Einwanderer nach Amerika in ihrer Heimat (oftmals Europa) gesammelt haben.

Auch wenn man gegen Todesstrafe ist, sollte man zumindest soviel Anstand haben, pauschale Verurteilungen zu unterlassen. Sonst

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine
Klugheit auf. (Theodor Fontane )

Oder auf welches andere Recht bezieht sich Deine Aussage?
Gruß Klaus

Hallo Klaus,

mein Artikel bezog sich ausschließlich auf die Todesstrafe in den USA und die Aussage eines deutschen Spitzenpolitikers, ein Land, in dem die Todesstrafe verhängt und vollstreckt wird, als Vorbild in Sachen Menschenrechten hinzustellen.

Auch wenn es nicht ins momentane Meinungsbild paßt: Die USA sind nach deutschem Rechts- und Verfassungsverständnis ein ungeeignetes Vorbild in Sachen Menschenrechte.

Gruß
Wolfgang

hallo,

die Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema

Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er
hält ein Blatt Papier in der Hand, die Kopie eines
amerikanischen Einwandererausweises und redet Bedenkenträgern
ins Gewissen „die USA…die Führungsmacht in Demokratie und
Menschenrechten…“ hätte immerhin auch diesse Fingerabdrücke
in Personalpapieren.

Finde ich sehr vernünftig, damit könnte man endlich Klarheit
bei Asylanten schaffen, wer jetzt ausgewiesen wird, kauft sich
einen neuen Pass und reist wieder ein.

Ja, das macht Sinn, auch wenn es in der Regel anders abläuft wie du denkst.
Asylbewerber kommen in der Regel ohne Pässe um Ihre Herkunft zu verscheiern.
Man könnte in Sachen Asylrechtsmissbrauch, bzw. Leistungsmissbrauch daraus zu erschweren. Die Zahlungen an Asylbewerber müssten dafür einfach überall am selben Tag ausbezahlt werden. Ein Freund von mir war lange Zeit dafür zuständig und er hatte keinen Nigerianer (das soll nicht wertend sein, aber es war bei ihm halt so) der keine Bahncard besaß und unter verschiedenen Namen mehrfach kassiert hätte in verschieden Städten. Interessant, da sie die Stadt ja eigentlich gar nicht verlassen dürfen…

Mir geht es jetzt nicht um die Fingerabdrücke. Mir geht es um
genau diese oben zitierte Aussage des Innenministers. Diese
Aussage, übrigens unwidersprochen, zeugt von einem völligen
Realitätsverlust. Was immer man vom Gemeinwesen der USA hält,
ist es aber ganz gewiß kein Vorbild in Menschenrechten. Sind
wir denn alle völlig verrückt, solche Führerschaft zu
akzeptieren, wo der Staat sich das Recht nimmt, über das Recht
auf Leben des Einzelnen zu bestimmen? Ist das unser
Menschenrechtsleitbild?

Wer redet denn davon, daß wir die Führerschaft akzeptieren?
Da bist Du aber gewaltig übers Ziel hinaus geschossen.
Weil wir Bündnispflichten ernst nehmen, sind wir nicht
verrückt, bestimmt nicht völlig verrückt.
Gefällt Dir das Vorbild der Taliban besser?
Hände abhacken, steinigen?

Ich stimme dir zu.
Nur weil die USA die Todesstrafe haben, die uns eigentlich gar nichts angeht… und die bei uns auch niemals eingeführt wird, kann man nicht verdammen, daß die USA hier das Leben ihrer Soldaten in einem Krieg riskieren, der auch für uns geführt wird.
Es gibt keine Diktatur seitens der USA die uns Vorschreibt was wir zu tun haben, ohne dass wir selber entscheiden können, ob wir etwas tun wollen.
Haben wir nicht auch die Nachrüstung der Pershings in Deutschland erfolgreich verhindert? Wir sind in unserer Entscheidung immer noch selbstständig.

mfg Ivo

Guten Morgen zurück!

… „die USA…die Führungsmacht in Demokratie und
Menschenrechten…“ hätte immerhin auch diesse Fingerabdrücke
in Personalpapieren.

War etwas überrascht, dass die USA „Fingerabdrücke für Einwanderer“ verlangen. Bindet der Herr Schilly uns einen Bären auf? Von den Leuten, die mittel- und längerfristig in die USA (und andere Länder) kommen, sind Einwanderer der allergeringste Teil. Die Terroristen waren keine Einwanderer, wären also gar nicht erfasst worden! Die einzigen Personalpapiere, die man in den USA üblicherweise hat, sind Führerscheine.
Ich habe den Eindruck, hier will man die Gunst der Stunde ausnutzen, um ein bisschen mehr „deutsche Überwachungsgründlichkeit“ durchzusetzen …
Gruß, Stucki

hallo Ivo:

…, daß die USA hier das Leben ihrer
Soldaten in einem Krieg riskieren, der auch für uns geführt
wird.

Hier muss ich widersprechen: sie führen ihn für ihre eigenen Interessen. Es ist kein Krieg gegen den Terrorismus. Es ist ein Krieg gegen Afganistan, gegen den vordringeden Islam. Und auf das Ziel hin, die einzige bestimmende nation der Welt zu werden. Nicht aus ideellen Gründen: rein wirtschaftlich gedacht! denn die Staatsform ist den USA gleichgültig. Das wichtigste ist nur eines: USA verdient.

Es gibt keine Diktatur seitens der USA die uns Vorschreibt was
wir zu tun haben, ohne dass wir selber entscheiden können, ob
wir etwas tun wollen.

Was meinst Du, passiert, wenn wir anderer Meinung sind, als die USA? Wenn wir auf unsere wirtschaftlichen Interessen schauen, Interessen, die evtl. den USA wirtschaftliche Nachteile bringen? Sag´ jetzt nicht, das würde sang und klanglos vorbeigehen! Diese Situatíon hatten wir schon ein paar mal. Ergebnis: wir kuschten. Denn einen Wirtschaftskrieg und politische Isolation kann sich das kleine Deutschland nicht leisten.

Haben wir nicht auch die Nachrüstung der Pershings in
Deutschland erfolgreich verhindert? Wir sind in unserer
Entscheidung immer noch selbstständig.

Als Ausgleich haben wir andere Waffen genommen. Z.B. das Schrottflugzeug F 104. Obwohl die Mirage wesentlich besser gewesen wäre. Oder die Lightning der Briten.
Beinahe hätte die BRD sogar noch tiefer in den Dreck gelangt: es wurde überlegt, ob wir die Douglas X-3 nehmen sollen.
Grüße
Raimund

Hallo,

mal ganz abgesehen von Schily und abgesehen von deinen „roten“ Alpträumen und Reflexen:

Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema
Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er

Das ist eine gute Regelung, denn Paßbetrug ist in D ein
gämgiges Vergehen.

Worauf beruht deine Annahme, dass sich Paßbetrug durch den Einsatz von Fingerdrücken mindern lässt?

Ich habe letztens im Radio gehört, dass mehrere europäische Länder eine solche Regelung erprobt und als unwirksam verworfen haben. (Leider haben sie nicht gesagt, welche Länder das waren.)

Außerdem haben sie den Fall erwähnt, dass ein Asylbewerber jahrelang bei seinem zuständigen Amt mit mehreren Pässen unterschiedlicher Nationalität vorstellig wurde, ohne dass dies auffiel. Vielleicht sollte zuerst einmal die Unfähigkeit des Behördenapparates untersucht werden. Wenn diese Schlafmützen schon nicht mitbekommen, dass einer ihrer Kunden einmal aus dem und dann wieder aus einem anderen Land stammt, werden sie Unterschiede in etwaigen Fingerandrücken bemerken? Wohl kaum.

Allerdings könnte es ja vielleicht sein, dass die Behörden kommunistisch unterwandert sind und die freie, westliche Gesellschaft durch gespielte Unfähigkeit untergraben wollen. Gesteuert durch Moskau äh Peking äh Castro… :wink:

Gruß,
Salzmann

Hallo Raimund,

…, daß die USA hier das Leben ihrer
Soldaten in einem Krieg riskieren, der auch für uns geführt
wird.

Hier muss ich widersprechen: sie führen ihn für ihre eigenen
Interessen. Es ist kein Krieg gegen den Terrorismus. Es
ist ein Krieg gegen Afganistan, gegen den vordringeden Islam.
Und auf das Ziel hin, die einzige bestimmende nation der Welt
zu werden. Nicht aus ideellen Gründen: rein wirtschaftlich
gedacht! denn die Staatsform ist den USA gleichgültig. Das
wichtigste ist nur eines: USA verdient.

Nur weil du hier deine Vorurteile wiederholst wird es nicht richtiger.

Es gibt keine Diktatur seitens der USA die uns Vorschreibt was
wir zu tun haben, ohne dass wir selber entscheiden können, ob
wir etwas tun wollen.

Was meinst Du, passiert, wenn wir anderer Meinung sind, als
die USA? Wenn wir auf unsere wirtschaftlichen Interessen
schauen, Interessen, die evtl. den USA wirtschaftliche
Nachteile bringen? Sag´ jetzt nicht, das würde sang und
klanglos vorbeigehen! Diese Situatíon hatten wir schon ein
paar mal. Ergebnis: wir kuschten. Denn einen Wirtschaftskrieg
und politische Isolation kann sich das kleine Deutschland
nicht leisten.

Nun… das glaube ich einfach nicht. Sicherlich ist es so, daß wir wirtschaftlich sehr abhängig von den USA sind. Aber das ist nicht ein Wirtschaftskrieg wie di es nennst, zwischen Deutschland und den USA sondern zwischen der EU und den USA.
Dazuhin ist die Weltwirtschaft viel zu sehr global um anderer Meinung zu sein.
Und was hast du hier für ein Beispiel? bitte bring mir mal eines?
Politisch sind wir unabhängig bis auf unsere Verpflichtungen durch die Nato. Eine politische Isolation einzelner Staaten gab es hier bisher nicht. Schleißlich waren die Entscheidungen auf dieser Ebene einstimmig.

Ich gebe dir recht, daß die USA oftmals rücksichtslos Ihre Interessen in der Welt durchsetzen. Aber Sie haben niemanden gezwungen Ihre Entscheidungen aktiv zu unterstützen.
Eine politische Isolation kann sich Deutschland nicht leisten, da geb ich dir recht. Dies wird aber nie der Fall sein. wwie sollen die USA auch so was durchsetzen. Selbst als die USA den österreichichen Bundespräsidenten auf ihre NS Watchlist gesetzt haben, wurde Österreich nicht politisch isoliert… und das obwohl ide noch viel weniger Gewicht haben wie Deutschland.

Haben wir nicht auch die Nachrüstung der Pershings in
Deutschland erfolgreich verhindert? Wir sind in unserer
Entscheidung immer noch selbstständig.

Als Ausgleich haben wir andere Waffen genommen. Z.B. das
Schrottflugzeug F 104. Obwohl die Mirage wesentlich besser
gewesen wäre. Oder die Lightning der Briten.
Beinahe hätte die BRD sogar noch tiefer in den Dreck gelangt:
es wurde überlegt, ob wir die Douglas X-3 nehmen sollen.

Du kannst keine Konventionellen Waffen mit Atomwaffen vergleichen. Das hinkt einfach. Und außerdem gab es wohl witschaftliche Gründe das „Schrottflugzeug“ zu nehmen… sei es auch die Bestechung vom damaligen Verteidigungsminister.
Wir hätten damals auch anders entscheiden können. en Kauf dieser Maschinen kannst du nur der deutschen Regierung anlasten und nicht den USA.

mfg Ivo

Auch hier: hallo Ivo:

…, daß die USA hier das Leben ihrer
Soldaten in einem Krieg riskieren, der auch für uns geführt
wird.

Hier muss ich widersprechen: sie führen ihn für ihre eigenen
Interessen. Es ist kein Krieg gegen den Terrorismus. Es
ist ein Krieg gegen Afganistan, gegen den vordringeden Islam.
Und auf das Ziel hin, die einzige bestimmende nation der Welt
zu werden. Nicht aus ideellen Gründen: rein wirtschaftlich
gedacht! denn die Staatsform ist den USA gleichgültig. Das
wichtigste ist nur eines: USA verdient.

Nur weil du hier deine Vorurteile wiederholst wird es nicht
richtiger.

Das ist kein Vorurteil.

Es gibt keine Diktatur seitens der USA die uns Vorschreibt was
wir zu tun haben, ohne dass wir selber entscheiden können, ob
wir etwas tun wollen.

Was meinst Du, passiert, wenn wir anderer Meinung sind, als
die USA? Wenn wir auf unsere wirtschaftlichen Interessen
schauen, Interessen, die evtl. den USA wirtschaftliche
Nachteile bringen? Sag´ jetzt nicht, das würde sang und
klanglos vorbeigehen! Diese Situatíon hatten wir schon ein
paar mal. Ergebnis: wir kuschten. Denn einen Wirtschaftskrieg
und politische Isolation kann sich das kleine Deutschland
nicht leisten.

Nun… das glaube ich einfach nicht. Sicherlich ist es so, daß
wir wirtschaftlich sehr abhängig von den USA sind. Aber das
ist nicht ein Wirtschaftskrieg wie di es nennst, zwischen
Deutschland und den USA sondern zwischen der EU und den USA.
Dazuhin ist die Weltwirtschaft viel zu sehr global um anderer
Meinung zu sein.
Und was hast du hier für ein Beispiel? bitte bring mir mal
eines?

Mir fällt hier gerade keines ein… war aber noch gar nicht so lange her, das zwang uns Amerika, seine Waren (eine bestimmte) abzunehmen, obwohl wir besseres hatten. Genauso durften wir bestimmte Produkte nicht in die USA einführen. Bei Zuwiderhandlung haben sie uns ganz offen mit wirtschaftskrieg gedroht. vielleicht hat einer unserer Mirleser ein besseres Gedächtnis und gibt uns Hilfe.

Politisch sind wir unabhängig bis auf unsere Verpflichtungen
durch die Nato. Eine politische Isolation einzelner Staaten
gab es hier bisher nicht. Schleißlich waren die Entscheidungen
auf dieser Ebene einstimmig.

Was war und ist Kuba? keine Isolation? Freundschaftliches Fingerdrohnen?

Ich gebe dir recht, daß die USA oftmals rücksichtslos Ihre
Interessen in der Welt durchsetzen. Aber Sie haben niemanden
gezwungen Ihre Entscheidungen aktiv zu unterstützen.

Klar, wir brauchen nicht zu parrieren. Wir haben die Wahl zwischen folgen und untergehen.

Eine politische Isolation kann sich Deutschland nicht leisten,
da geb ich dir recht. Dies wird aber nie der Fall sein. wwie
sollen die USA auch so was durchsetzen. Selbst als die USA den
österreichichen Bundespräsidenten auf ihre NS Watchlist
gesetzt haben, wurde Österreich nicht politisch isoliert…
und das obwohl ide noch viel weniger Gewicht haben wie
Deutschland.

denen war der Mann gänzlich uninteressant. So lange sie mit Ö geld verdienen können, akzeptieren sie jeden. Denk nur an Haiti, denk an die Kontras… Jeder, der sich Ihren Forderungen beugt, darf die Regierungsform haben, die er wünscht: Demokratie, Diktatur, Kommunismus…

Haben wir nicht auch die Nachrüstung der Pershings in
Deutschland erfolgreich verhindert? Wir sind in unserer
Entscheidung immer noch selbstständig.

Als Ausgleich haben wir andere Waffen genommen. Z.B. das
Schrottflugzeug F 104. Obwohl die Mirage wesentlich besser
gewesen wäre. Oder die Lightning der Briten.
Beinahe hätte die BRD sogar noch tiefer in den Dreck gelangt:
es wurde überlegt, ob wir die Douglas X-3 nehmen sollen.

Du kannst keine Konventionellen Waffen mit Atomwaffen
vergleichen. Das hinkt einfach.

Hinkt nicht: nicht die Waffe selbst ist wichtig, das Geld das fließt ist wichtig.

Und außerdem gab es wohl
witschaftliche Gründe das „Schrottflugzeug“ zu nehmen… sei
es auch die Bestechung vom damaligen Verteidigungsminister.
Wir hätten damals auch anders entscheiden können. en Kauf
dieser Maschinen kannst du nur der deutschen Regierung
anlasten und nicht den USA.

Dann hast Du den „Krieg“ nicht miterlebt. Die Generäle hätten damals lieber die Mirage gehabt. Als 2. Wahl stand die Lightning auf der Wunschliste. Dann hat sich Lockhead massiv an die US-Regierung gewand (war ganz offiziell) und die haben dann Deutschland gesagt, wo´s langgeht!
Genauso die UNO: solange die gemacht hat, was die USA sagten, bekamen sie Geld. Dann nahmen die Länder der 3.Welt überhand und gaben den USA mehrmals Feuer. Ergebnis: USA zahlt nicht mehr. Jetzt brauchen sie die UNO wieder, schnell wird geld überwiesen und deren Generalsekretär zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Grüße
Raimund

Hi Salzmann!

mal ganz abgesehen von Schily und abgesehen von deinen „roten“
Alpträumen und Reflexen:

„rote Reflexe“???

Diskussion im Bundestag, innere Sicherheit, Thema
Fingerabdrücke in Personalausweisen. Schily am Rednerpult. Er

Das ist eine gute Regelung, denn Paßbetrug ist in D ein
gämgiges Vergehen.

Worauf beruht deine Annahme, dass sich Paßbetrug durch den
Einsatz von Fingerdrücken mindern lässt?

Ich habe letztens im Radio gehört, dass mehrere europäische
Länder eine solche Regelung erprobt und als unwirksam
verworfen haben. (Leider haben sie nicht gesagt, welche Länder
das waren.)

Daher ist das so nicht wirklich stichhaltig, richtig?

Außerdem haben sie den Fall erwähnt, dass ein Asylbewerber
jahrelang bei seinem zuständigen Amt mit mehreren Pässen
unterschiedlicher Nationalität vorstellig wurde, ohne dass
dies auffiel. Vielleicht sollte zuerst einmal die Unfähigkeit
des Behördenapparates untersucht werden.

Genau hier greift doch die Idee ein: ein Fingerabdruck auf einem Paß.
Wird der Kollege auf dem Amt vorstellig, nehme ich seinen Fingerabdruck über das Read-Pad und gleiche die Daten im PC mit seinem Paß ab.
Somit gibt es immer nur einen Paß pro Person, der auf dem Amt validierbar ist.

Wenn diese
Schlafmützen schon nicht mitbekommen, dass einer ihrer Kunden
einmal aus dem und dann wieder aus einem anderen Land stammt,
werden sie Unterschiede in etwaigen Fingerandrücken bemerken?
Wohl kaum.

Gerade dadurch, denn bei hunderten von Personen im täglichen Parteiverkehr kann sich niemand ein Gesicht merken. Einen Fingerabdruck im PC überprüfen kann man aber durchaus.

Allerdings könnte es ja vielleicht sein, dass die Behörden
kommunistisch unterwandert sind und die freie, westliche
Gesellschaft durch gespielte Unfähigkeit untergraben wollen.
Gesteuert durch Moskau äh Peking äh Castro… :wink:

Nein, die steuern sich erschreckenderweise selbst in deren Sinne…

Grüße,

Mathias

Hallo Dizarus,

Klar…einwandfrei VORWILDLICH…die USA!

Wie bitte? Das kannst du wohl nicht ernsthaft meinen.
Ich glaube, du solltest eine Zeitlang in dem Land leben, dann würdest du schnell deine Meinung ändern.
Ich glaube nicht, dass Europa irgendwas von den USA lernen kann.

Ciao
Camilla

Hallo Ivo,

Nur weil die USA die Todesstrafe haben, die uns eigentlich gar
nichts angeht…

Oh doch, das geht uns allen was an. Wenn in einem sogenannten zivilisierten Land Menschen umgebracht werden, geht das der ganzen Menschheit etwas an - und noch mehr den Deutschen, für die die USA unter vielen Aspekten ein Vorbild darstellen (leider). Sei auch nicht so sicher, dass die Todestrafe bei uns niemals eingeführt wird.

Es gibt keine Diktatur seitens der USA die uns Vorschreibt was
wir zu tun haben, ohne dass wir selber entscheiden können, ob
wir etwas tun wollen.

Wir haben doch gar keine andere Wahl!! Das hat doch Bush deutlich gesagt: „wer nicht mit uns ist, ist gegen uns“. Überlege dir mal die Konsequenzen, wenn Deutschland sich nicht auf die Saite der USA stellen würde!

Ciao
Camilla

Von den USA lernen Camilla:

Hallo Camilla,

Klar…einwandfrei VORBILDLICH…die USA!

Ich glaube nicht, dass Europa irgendwas von den USA lernen
kann.

Doch jede Menge:

Mehr Freiheit.

Mehr Multikulti tollerieren lernen.

Mehr Toleranz gegenueber Andersdenkenden.

Mehr Tolernaz gegenueber anders Aussehenden.

Die USA sind vielll schoener als D.

Ruhiges und nicht hektisches Autofahren wie in D.

Alles mehr relaxt nehmen.

Lockerer sein…nicht so verkrampft sein wie Deutsche.

…und jede Menge mehr…

GOD BLESS AMERICA.

Bye
dizar

Hallo Mathias,

„rote Reflexe“???

naja, nichts für ungut. Ich meinte deine Thesen bezüglich kommunistischer Machenschaften, die ich für … naja, lass es mich mal vorsichtig ausdrücken: seltsam halte.
Aber das ist ja nicht das Thema hier.

Ich habe letztens im Radio gehört, dass mehrere europäische
Länder eine solche Regelung erprobt und als unwirksam
verworfen haben. (Leider haben sie nicht gesagt, welche Länder
das waren.)

Daher ist das so nicht wirklich stichhaltig, richtig?

Ob es stichhaltig ist, lässt sich nicht entscheiden. Dass es - mangels konkreterer Fakten - nicht fundiert ist, gebe ich zu. Sollte ich die genauen Informationen dazu bekommen, liefere ich die gern nach.

Wird der Kollege auf dem Amt vorstellig, nehme ich seinen
Fingerabdruck über das Read-Pad und gleiche die Daten im PC
mit seinem Paß ab.
Somit gibt es immer nur einen Paß pro Person, der auf dem Amt
validierbar ist.

Wenn diese
Schlafmützen schon nicht mitbekommen, dass einer ihrer Kunden
einmal aus dem und dann wieder aus einem anderen Land stammt,
werden sie Unterschiede in etwaigen Fingerandrücken bemerken?
Wohl kaum.

Gerade dadurch, denn bei hunderten von Personen im täglichen
Parteiverkehr kann sich niemand ein Gesicht merken. Einen
Fingerabdruck im PC überprüfen kann man aber durchaus.

Das Problem bleibt:
Wenn die Beamten die Daten in dem genannten Fall wirklich überprüft hätten, wäre ihnen das Problem auch ohne Fingerabdruck aufgefallen. Ich nehme doch mal an, dass zu dem Namen des Kunden (denn der Betreffende kam immer mit demselben Namen aber unterschiedlicher Nationalität) auch die Nationalität gespeichert wird. Und wenn sie nicht einmal das nachprüfen, in dem sie auf ihren Bildschirm schauen (diese Leute haben doch schon PC’s …?), dann hilft denen der Fingerabdruck gar nichts.

Allerdings könnte es ja vielleicht sein, dass die Behörden
kommunistisch unterwandert sind und die freie, westliche
Gesellschaft durch gespielte Unfähigkeit untergraben wollen.
Gesteuert durch Moskau äh Peking äh Castro… :wink:

Nein, die steuern sich erschreckenderweise selbst in deren
Sinne…

kein Kommentar, siehe oben

Gruß,
Salzmann