Seid nicht böse, aber ich hasse Fussball!!!
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Kann mich jemand überzeugen?
-)
mfg.
claudia
Seid nicht böse, aber ich hasse Fussball!!!
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Kann mich jemand überzeugen?
-)
mfg.
claudia
Gute Frage…
Hi Claudia!
Beim ersten Lesen habe ich gelesen:
„Warum stehen eigentlich so viele MÄNNER auf Fussball?“ 
In meinem Fall siehts etwa so aus:
Mit dem Ball bin ich groß geworden, nicht nur dem Fussball. Als kleiner Junge habe ich natürlich auch einige Jahre im Verein Fussball gespielt. Eine gewisse genetische Verbundenheit sozusagen 
Wenn ich mir überlege, warum mir der Fussball gefällt, kann ich Dir keine sinnige Antwort geben. In meiner Kindheit konnte ich mich für viele der Spieler begeistern (insbesondere WM 86 und 90).
„Das waren noch richtige Fussballer.“ Heute bin ich immer wieder erstaunt, was für ein unbekanntes Gesicht da wieder das Nationaltrikot anhat… „Wie heißt der?.. Och, und wo spielt der?“
Unterm Strich eine sehr gute Frage. Ähnlich wie: "Warum gibts draußen nur Kännchen?
Mahlzeit!
Seid nicht böse, aber ich hasse Fussball!!!
Also deswegen bin ich Dir bestimmt nicht Böse 
Ich würde zwar nicht behaupten, das ich Fußball hasse, aber ich kann guten Gewissens behaupten, das es für mich eigentlich kaum eine Sportart gibt, die ich langweiliger finde. Vielleicht mal abgesehen von der Altersheimmeisterschaft im Mikado.
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Keine Ahnung, wirklich nicht! Wenn Du noch eine gute Erklärung dafür bekommst, würde die mich auch mal interessieren. Ich habe jedenfalls noch keinen Grund entdecken können.
Kann mich jemand überzeugen?
Nee, nicht wirklich 
Wobei ich zugeben muß, das ich auch gar nicht erst einen Versuch der Überzeugung unternehmen werde. Dazu fehlen mir echt die Argumente, ich kann mich ja nicht mal selbst überzeugen 
Auf alle Fälle sollst Du wissen, das Du nicht allein stehst *ggg*
Gruß & Bye…
Der Dicke MD.
In meinem Fall siehts etwa so aus:
Mit dem Ball bin ich groß geworden, nicht nur dem Fussball.
Als kleiner Junge habe ich natürlich auch einige Jahre im
Verein Fussball gespielt. Eine gewisse genetische
Verbundenheit sozusagen
Ich denke, das ist die Antwort. Das sieht man auch daran, dass Fussball in den USA z.B. (lange Zeit) nicht erfolgreich war (eigentlich immer noch nicht). Ist ist hier (praktisch in ganz Europa) Tradition, man wächst damit auf. Man will mitreden und interessiert sich dafür. Wird vom Vater (meistens) zum Fussballplatz mitgenommen, spielt selber usw.
In den USA ist es halt traditionell Baseball (oder Basketball). Ich denke die wenigsten interessieren sich wirklich für den Sport Fussball an sich, als für den Hauptsport in ihrer Umgebung.
Da aber mittlerweile Fussball der größte Sport weltweit ist, wird er auch sehr gut vermarktet, breitet sich die Begeisterung aus.
Hinzkommt, dass der Sport einfach ist und billig zu spielen ist. Man braucht nur einen Ball. Noch nicht einmal Tore (dafür reichen Schuhe). Bei Basketball braucht man z.B. Ball, Korb und Hartplatz (Fussball kann praktisch auf jeden - ebenen und nicht allzu sandigen - Untergrund gespielt werden).
Bin ich froh…
das ich niemand in meiner Umgebung habe der auf Fussball steht.
Ich bemitleide alle Frauen die sich am Abend Fussball ansehen
müssen (mit ihrem Mann).
Aber irgendwo bin ich ja auch süchtig auf einen Sport, aber das
hat wohl eher mit Adrenalin zu tun als mit der Masse.
Die meisten sagen ich bin verrückt…
egal ich schwimme immer schon gegen den Strom…
Hi Dicker,
warum Menschen auf Fußball stehen?
Ich denke, Ralf hat dazu schon eine recht gute Antwort gegeben.
Aber es ist auch was anderes:
Nehmen wir mal hier die Akademie:
Wir haben einen Franken und einen Niederbayern im Kurs: Beide Bayern-Fans.
Dann haben wir einen Hamburger hier (HSV - Fan), einen Preußen (mich-> folgedessen auch Borussia - Fan
) und zig Schwaben.
Die haben auch mehrere Mannschaften als Lieblingsvereine, zumeist aber doch den VfB, Freiburg, Reutlingen oder Ulm.
Man sucht sich also doch oftmals auch regionale Mannschaften aus und dann geht man zu den Spielen in der Nähe oder auch in der Ferne.
Aber egal wer, man ist gleich. Man ist Fan. Der Vorstandsvorsitzende genauso wie der Arbeiter vom Band. Hier gibt es keine Unterschiede.
Und man kann sich mit den Fans anderer Mannschaften unterhalten und sie aufziehen (-> Bayern gestern; mich vor 1,5 Wochen, als der VfB gewann)…
Und zu guter letzt: Es ist doch auch genial, ein schönes Spiel zu sehen.
Sieh dir doch nur das UEFA-Cup Spiel BVB-Milan von letzter Woche Donnerstag an… da schnalzt man heute noch mit der Zunge… und letztendlich konnten die Deutschen wieder mal Italiener schlagen und das nicht nur gerade so 
Es ist einfach geil, denn du kannst so ordentlich Endorphine durch deinen Körper sausen lassen… oder aber die Häme der Nation einstecken 
Es ist eben ein Spiel, wie Mensch-ärger-dich-nicht, nur etwas größer… aber mit den gleichen Auswirkungen 
Gruß
Marco
Hallo Claudia
Vielleicht liegt die grosse Popularität wirklich an der einfachen Struktur des Spiels. Ich betreue als Übungsleiter zwei Spielgruppen an unserer Uni und muss darauf achten dass alle zum Zuge kommen. Auch die Schwächeren, das ist einfach eine Frage wie man die Mannschaften aufteilt. Grätschen ist verboten und damit ein guter Teil der Brutalität aus dem Spiel. Was übrig bleibt sind zwei Teams die sich zusammenraufen müssen um den Ball in das Tor der anderen Mannschaft zu befördern. In die Hand nehmen gilt nicht und jeder setzt ein was er kann. Einige sind geschickter, andere schneller manche laufen ohne Ende. Wenn die Spielgruppen ausgeglichen aufgeteilt sind, haben alle ihre Erfolgserlebnisse. Deshalb spielen die Wettbewerbsmannschaften ja auch in Ligen. Potentiell sind in derselben Liga die Teams ziemlich gleich stark was die Sache dann auch für den Zuschauer interessant macht. Man kann vorher spekulieren wer gewinnt, aber sein Haus sollte man nicht darauf verwetten. Das, zusammen mit den einfachen Regeln und der Überschaubarkeit des Spiels, macht glaube ich den grossen Reiz aus. Natürlich kann man die Sache endlos komplizieren und sich weiss der Himmel was für taktische Winkelzüge ausdenken, aber es ändert nichts am Ziel des Spiels: der Ball muss in das Tor der anderen Mannschaft befördert werden. Ich habe in Indien stundenlang beim Cricket zugesehen, mir die Regeln mehrfach erklären lassen und das teilweise erhebliche Geschick der Burschen bewundert. Verstanden habe ich nichts. Und so auch keine Lust es selber mal zu versuchen.
Carsten (der niemals Geld ausgeben würde um anderen Leuten beim Sport treiben zuzusehen)
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Kann mich jemand überzeugen?
überzeugen? vielleicht nick hornby’s „fever pitch“, joe mcginniss „das wunder von castel di sangro“, christian eichlers „lexikon der fußballmythen“ oder „101 gründe, ohne fußball zu leben“
wie ralf sagte: „genetisch bedingt“, daß ich MEIN team hab, für das ich mit dem zug nach bukarest fahre und nach dem match sofort wieder retour …
vielleicht das geschehen am feld: spielerischer zauber, menschliche unzulänglichkeiten, fehler, sternstunden
vielleicht das geschehen auf den rängen: die choreographien, die gesänge (kriegt jemand in parkhead keine gänsehaut, wenn 60.000 celts beim old firm derby „you’ll never walk alone singen“?), den gegner absolut political incorrect oder ganz einfach nur wüst und derb beschimpfen (das kann manchmal ziemlich gut tun
, das anfeuern der eigenen mannschaft, auch wenn man schon 0:4 hinten liegt
keine ahnung was an fußball so faszinierend ist … ich jedenfalls liebe fußball …
mit schwarz-weißen-erst-divisionärs grüßen
tomh
ps:
WIR KOMMEN WIEDER
IN DIE ERSTE LIGA!
Fussball
Hallo Claudia,
du brauchst nicht böse zu sein, dass du Fussball nicht magst… ich kann es gut verstehen… so wie die Österreicher Fussball spielen in der ersten Division, darf man Fussball nicht mögen…
*SchonmalschnellinDeckungvorWurfgeschossenallerArtgehen*
)))
Matthias
Hallo!
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Weil nahezu jeder in seiner Jugend schon ein bißchen gekickt hat?
Einfach ab in den nächsten Park, irgendwer wird schon a Flickenlaberl dabei haben, und ab gehts. Tore sind nicht unbedingt nötig, zwei Pullover machens auch.
Anders sieht das mit z.B: Baskettball aus. Seit aber bei uns einige Körbe in Parks montiert wurden, ist dessen Beliebtheit rapide gestiegen.
Wenn man sich nun mit den Regeln halbwegs auskennt und sogar selbst aktiv war (ja, ja, damals in meiner Jugend…
, dann steigert das natürlich das Interesse
Kann mich jemand überzeugen?
Will ich das? Wovon? Daß andere einen Grund haben, Fußball zu mögen, oder davon, daß du einen Grund hast, Fußball zu mögen??
Ist eigentlich nicht beides egal?
Gruß,
Grushnak,
der sich schöneres als einen Ball vorstellen kann.
Hi Claudia!
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Kann mich jemand überzeugen?
Das wird schon irgendetwas in der Richtung sein, was dich am Kiten und Surfen fasziniert.
Ist, wie bereits gesagt nur sehr viel einfacher zu betreiben, u.a. darum die deutlich größere Anhängerschaft.
Bye
Jens
ich kenne viel frauen, die fussball mögen.
es soll ja sogar frauen geben, die diesen sport selbst ausüben… kann auch ein gerücht sein 
ist u.a. eines der besten mittel, um leute kennen zu lernen. allerdings ist es bei anderen teamsportarten dasselbe…
Hallo.
Seid nicht böse, aber ich hasse Fussball!!!
Ist 'n freies Land 
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Ich behaupte : weil es so einfach ist, und weil man (oder frau) diesen Sport ausüben kann, fast unabhängig von den körperlichen Voraussetzungen - es gibt Weltklassekicker zwischen 1,50 und über 2 Metern. Verglichen zum Bleistift mit Handball, wo die Kraft und die Körpergröße entscheidende Kriterien sind : beim Fußball kann der Wendigere, wenn er kleiner und schwächer ist, trotzdem den Größeren und Stärkeren besoffen spielen. Einfach deswegen, weil Fußball fast nur Koordination ist und erst in zweiter Linie Kraft. Deswegen, und weil man überall, notfalls mit zusammengedrehten alten Socken (spiel damit mal Volleyball *g*), kicken kann, tritt fast jede® in der Kindheit gegen Bälle - und bleibt auch später irgendwie dabei.
Gruß kw
die einen mögen Fußball, die anderen…
…kaufen 100 Paar Schuhe und Zeitschriften, wo Frisuren drauf sind.
So einfach ist das.
Das war eine Super-Antwort
)) (owT)
…
Das ist ganz einfach erklärt !!!
Die Fußballmannschaft übernimmt für viele Menschen (Männer) die Rolle des Erfolgreichseins !
Wenn du selbst der größte Lullu bist, und in deinem Leben nix weiterbringst, hast du immer noch deine Mannschaft, die für dich gewinnt!
Ciao, Sascha
P.S: Wobei das sicher nicht für alle gilt, bevor hier wieder 100 Antwortartikel geschrieben werden!!!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die Fußballmannschaft übernimmt für viele Menschen (Männer)
die Rolle des Erfolgreichseins !
Wenn du selbst der größte Lullu bist, und in deinem Leben nix
weiterbringst, hast du immer noch deine Mannschaft, die für
dich gewinnt!
ts, damit hast Du mal Bayern und ManU-Fans beschrieben
… aber was ist mit dem Rest, der Wochenende für Wochenende sein Team verlieren sieht? Eigenes Spiegelbild? Hang zur Selbstpeinigung? Fetisch?
Seid nicht böse, aber ich hasse Fussball!!!
Hi Claudia!
Ich „hasse“ Fussball nicht, kann aber auch nichts damit anfangen!
Warum stehen eigentlich so viele Menschen auf Fussball?
Kann mich jemand überzeugen?
Ich kann und will dich nicht überzeugen, denke nur, dass ich verstehe, was du meinst:
Da laufen 20 Mann über 'ne Wiese, 2 stehen nur faul im Netz rum und kauen Kaugummi…
…und Millionen fettleibige (naja nicht alle) Typen sitzen zu Hause auf der Couch und brüllen „WIR haben gewonnen…“
Was ich noch nie verstanden habe, wer ist „wir“???
Das sind mega-überbezahlte Sportler, die wahrscheinlich in jedem anderen Beruf versagen würden (warum wird man für Sport überhaupt bezahlt???), die es einen sch…dreck interessiert, in welcher Mannschaft sie überhaupt spielen (sonst wären sie nicht verkäuflich!).
Ich kann mich beim besten Willen nicht damit identifizieren.
Andererseits muss ich sagen, jeder hat dies oder das Hobby, wobei nicht alles sinnvoll ist, soll es ja auch nicht, sondern Spass machen, und wenn jemand am Fussball (aktiv oder passiv) Spass hat, soll er, da habe ich dann auch nichts dagegen.
Grüsse,
Markus
hehehe!!!
klasse…
das ich niemand in meiner Umgebung habe der auf Fussball
steht.
–> …das wäre ja auch ein Weltuntergang!
Ich bemitleide alle Frauen die sich am Abend Fussball ansehen
müssen (mit ihrem Mann).
–> …kenne nicht eine Frau, die das muß!
Aber irgendwo bin ich ja auch süchtig auf einen Sport, aber
das
hat wohl eher mit Adrenalin zu tun als mit der Masse.
–> …das wäre dann natürlich ein höherer Beweggrund!
Die meisten sagen ich bin verrückt…
egal ich schwimme immer schon gegen den Strom…
–> …um gegen den Strom zu schwimmen?
Man sollte doch das ganze Thema auch aus anderen Perspektiven betrachten. Beispiel Lateinamerika. Aus der Sichtweise „der Lateinamerikaner“ entspricht der Fußball annähernd einer Religion. In einigen Ländern ist der Fußball für weite Schichten der Bevölkerung die einzige Möglichkeit die Freizeit zu nutzen, da für andere Aktivitäten (Kino, Reisen, Museum…) kein Geld vorhanden ist; einen Bolzplatz findet man dort an jeder Ecke und der Ball hält 20 Jahre! Im übrigen kann man dort nur marginale Unterschiede zwischen den weiblichen und männlichen Anhängern der Fußball-Kultur ausmachen. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist es wohl eher so, daß man aus eher irationalen Gründen (einen VERNÜNFTIGEN Grund, Anhänger eines Vereins zu sein gibt es bei umfassender Betrachtung m. E. natürlich nicht) eine Leidenschaft (ob passiv oder aktiv) für diesen Sport entwickelt. Und so ist es doch wohl bei jeder Sportart, die man selbst ausübt oder die man passiv konsumiert --> man zieht GENUß aus ihr!!! Also kann ich mit dieser oberflächlichen und voreingenommenen Betrachtungsweise (Zitat: „Bin ich froh…das ich niemand in meiner Umgebung habe der auf Fussball steht.“).
Tim - der zu seiner Leidenschaft zum Fußball STEHT!