Zigtausend Kinder und Jugendliche spielen in deutschen Vereinen und legen ihre Seele in den Sport. Sie bolzen sich durch Spiele, Turniere, Meisterschaften, Ligen und wollen nach oben.
Der DFB ist eine auf der Welt sicherlich einmalige Institution. Kadermäßig durchorganisiert und durchsatzkräftig, mit reichlich Mitteln und Menschen ausgestattet, überall und immer präsent - und die Nationalelf muß sich schweinemäßig anstrengen, um den Flieger nach Korea/Japan nicht zu verpassen!
Irgendwie begreife ich nicht die Differenz zwischen Möglichkeiten und Unvermögen. Und - ganz unverblümt - muß ich auch sagen, daß es mich wurmt, wenn Nicht-Deutsche in der deutschen Elf antreten. Nicht der Schwarze von gestern stört mich, sondern ein jeder, der die deutsche Staatsbürgerschaft (ohne die er nicht in der Nationalelf spielen darf) nur hat, weil der Fußball ihm das wahrscheinlich erst ermöglichte. Soll er doch spielen, kein Problem! Aber bitteschön nicht in der Elf, die sich Deutsche Nationalmannschaft nennt! Wer mir hier Ausländerfeindlichkeit unterstellt, liegt allerdings falsch. Aber warum, zum Donnerwetter, kriegen wir bei all den Möglichkeiten kein Team auf die Reihe, in dem jeder Spieler für das Land seiner Eltern spielt?
wer hat denn sonst gespielt, der kein Deutscher ist? Und mir Verlaub… Gerald lebt schon seit etwa 19 Jahren in Deutschland… und ich denke mal, wer in Deutschland arbeitet, und das hat er ja damals bei 96 nebenbei noch, der kann die Staatsbürgerschaft bekommen… letztendlich hat er das ja nicht durch den Fussball bekommen…
also wen könntest sonst meinen?
das Problem sind nicht die Spieler, das Problem ist der Fussball, den die Deutschen spielen. Er ist seit Jahrzehnten unverändert nur Kampf und Glück. Spielerisches Können fehlt diesen Spielern. Fast jedes Team dieser Welt ist den Deutschen an Spielwitz, Taktik und Schnelligkeit überlegen. Es ist ein Fehler des deutschen Fussball allgemein. Solange Volker Finke der einzige Bundesliga-Trainer ist, der seinen Spielern wirklich das Spielen lehrt, solange wird sich der deutsche Fussball auf dem Weg nach unten befinden. Dummerweise sind aber eben die meisten, die guten Fussball spielen, keine deutschen Bürger. Daher prfitieren viele andere Verbände von der guten Arbeit in einigen Vereinen (vor allem in unteren Ligen).
Das beste wäre ein Scheitern am Mittwoch, ein Nationalteam in diser Verfassung liesse nur eine noch grössere Blamage als Belgien/Holland erwarten. Vielleicht rollen dann ja endlich mal die Tatterköpfe im DFB und man beginnt sich zu bewegen.
Der Völler ist ein Klasse-Trainer, aber was soll er denn machen mit Leuten, die kein Fussball spielen können, aber offenbar doch noch die Besten im eigenen Lande sind?
Und der Gerald, der ist vielleicht die grösste Hoffnung für den deutschen Fussball, mit derzeitgen Schwächen, aber es macht einfach Spass, im zuzusehen.