Futtermenge Aquarium

Hallo liebe Aquaristen,
meine Tochter hat seit kurzem ein wunderschönes Aquarium mit ein paar Guppies, PRachtbarschen und Saugwelsen, und ich ein paar Fragen dazu.
Wievoiel Futter?
Fressen wollen sie immer, bleibt auch nichts übrig.(Flocken, Daphnien und Tabletten für Welse, über die sich aber die anderen begeistert hermachen.)
Im Buch steht, 3 mal täglich ein bisschen füttern, um ihren natürlichen Lebensbedingungen näher zu kommen. Der Zoomensch sagte meiner Tochter, einmal, soviel,bis sie nicht mehr interessiert sind.
Was ist am besten?
Hätte am liebsten eine kurze Idealanleitung zum Füttern.

Und noch eine kleine Frage.Im Buch steht, wenn sie oben an der Oberfläche hängen herrscht Sauerstoffmangel. Das tun sie oft, aber dann auch wieder gar nicht, z. B. nachts.Und die Welse sowieso nicht.
HAbe kein schlechtes Gefühl, aber sollte ich dennoch besorgt sein?

Sorry wegen der vielleicht langweiligen Fragen, aber sie sind so wunderschön, ein kleines Unterwasserwunder, und meine Tochter wäre kaum zu trösten, wenn da was schief geht, mag jemand kurz Stellung nehmen?

Gruß,
Anja

Hallo Anja,
ich füttere meine Fischis 3 mal täglich,2 - 3 kleine Flocken pro Fisch.1 mal die Woche ist Fastentag,außer für die Babyfische.Zu viel füttern läßt den Nitritwert steigen,weniger ist oftmals mehr.Meine Guppys schwimmen auch meistens oben.
Macht ihr eigentlich regelmäßige Wassertests???
Ich lasse mein Wasser einmal die Woche testen.
Wie groß ist das Becken ???
Regelmäßiger Wasserwechsel muß sein ,um die Fische gesund zu halten.
Beispiel :Beim 60 l Becken 1 mal die Woche 15 - 20 Liter.
So mach ich es zumindestens.Natürlich kann immer mal ein Fisch sterben ,gerade Guppyhochzuchten haben eine Durchschnittsalter(laut Google)von 1 Jahr.
Ich hoffe ich konnte dir damit weiter helfen.

Gruss Biene

Hallo Sabine!

ich füttere meine Fischis 3 mal täglich,2 - 3 kleine Flocken
pro Fisch.

Insgesamt 2-3 Flocken oder über die 3 Male verteilt?

1 mal die Woche ist Fastentag,außer für die

Babyfische.Zu viel füttern läßt den Nitritwert steigen,weniger
ist oftmals mehr.

Ja, so eine Art Erklärung leuchet mir ein.

Meine Guppys schwimmen auch meistens oben.

Ich habe den Eindruck, die geiern, und wenn sie uns ins Zimmer komen sehen gehen sie schon an die Fressstelle, oben.
Weil, dass das Wasser OK sein muss leite ich erstmal davon ab, dass sie im Dunkeln am Grund sind, hab ich heute Nacht extra noch mal geschaut.

Macht ihr eigentlich regelmäßige Wassertests???
Ich lasse mein Wasser einmal die Woche testen.

Das werde ich nicht durchhalten, immer wieder ins Geschäft gehen und testen lassen.
Einen pH-Meter habe ich, und kann man Nitrit nicht selber testen? Oder ist das nicht zu empfehlen?

Wie groß ist das Becken ???

Regelmäßiger Wasserwechsel muß sein ,um die Fische gesund zu
halten.
Beispiel :Beim 60 l Becken 1 mal die Woche 15 - 20 Liter.

DAs Becken hat nach Angaben meiner Tochter 45 Liter.
Das mit dem Wassertausch hatte ich auch gelesen.MAnche sagen alle 3 Wochen, andere jede Woche.
Da das Becken klein ist, will ich mich an Deine Angabe jede Woche wechseln unbedingt halten.Geht das im Urlaub auch mal für 3 Wochen?

So mach ich es zumindestens.Natürlich kann immer mal ein Fisch
sterben ,gerade Guppyhochzuchten haben eine
Durchschnittsalter(laut Google)von 1 Jahr.

Oh je… Die haben alle schon Namen…

Ich hoffe ich konnte dir damit weiter helfen.

Ja, vielen herzlichen Dank, dass Du Dich einer blutigen Anfängerin angenommen hast.Es gibt schon mehr Sicherheit, wenn Erfahrenere helfen!

Liebe Grüße,
Anja

Gruss Biene

Hallo Anja,

natürlich kannst du den Nitritwert selber messen,würde dir den Tropfentest entfehlen von Sera.Habe ich sonst auch immer,zur Zeit habe ich so ein Pulver von Zoobest,den finde ich wegen der Dosierung so blöd,komme damit schlecht zurecht.Kaufe morgen wieder den anderen geht leichter.2-3 Flocken täglich,kannst auch mal eine Salatgurkenscheibe füttern.
So gehts: Gurke schälen ,waschen(mit Wasser)und heiß abbrühen.Salatgurke ins Becken,entweder schwimmen lassen oder unter einen Stein festklemmen oder ein Bleigewicht(von Wasserpflanze)dran klemmen.Reste nach 2 Tagen raus keschern.
3 Wochen keinen Wasserwechsel zu machen,könnte für die Fische in einen 45 l Becken tötlich enden.

Wenn du jetzt ein Becken mit ca.300 l und mehr hättest wären 3 Wochen ohne Wasserwechsel kein Problem.Um so kleiner das Becken um so öfters Wasserwechsel.
Hatte ein 12 l Aufzuchtbecken ,da habe ich jeden Tag 3-4 Liter gewechselt und trotzdem war der Nitritwert immer hart an der Grenze,jetzt habe ich ein 40 l Becken zur Zucht, Werte sind mit wöchentlichen Wechsel ok,wechsele da allerdings 15 -20 Liter.
Wie lange habt ihr das Aquarium und wie viele Fische sind da drin???
Kann dir dann noch genaueres Schreiben wegen Wasserwechsel.

Gruss Sabine

Hallo Anja,

natürlich kannst du den Nitritwert selber messen,würde dir den
Tropfentest entfehlen von Sera.Habe ich sonst auch immer,zur
Zeit habe ich so ein Pulver von Zoobest,den finde ich wegen
der Dosierung so blöd,komme damit schlecht zurecht.Kaufe
morgen wieder den anderen geht leichter.2-3 Flocken
täglich,kannst auch mal eine Salatgurkenscheibe füttern.
So gehts: Gurke schälen ,waschen(mit Wasser)und heiß
abbrühen.Salatgurke ins Becken,entweder schwimmen lassen oder
unter einen Stein festklemmen oder ein Bleigewicht(von
Wasserpflanze)dran klemmen.Reste nach 2 Tagen raus keschern.
3 Wochen keinen Wasserwechsel zu machen,könnte für die Fische
in einen 45 l Becken tötlich enden.

Gut, dass Du mir das ausdrücklich sagst.
Also, mindestens einmal die Woche, die Hälfte des Wassers.
Müssen wir für den Urlaub schon jetzt mal die Augen aufmachen, wem wir das auftragen.

Wenn du jetzt ein Becken mit ca.300 l und mehr hättest wären 3
Wochen ohne Wasserwechsel kein Problem.Um so kleiner das
Becken um so öfters Wasserwechsel.

Verstehe.

Hatte ein 12 l Aufzuchtbecken ,da habe ich jeden Tag 3-4 Liter
gewechselt und trotzdem war der Nitritwert immer hart an der
Grenze,jetzt habe ich ein 40 l Becken zur Zucht, Werte sind
mit wöchentlichen Wechsel ok,wechsele da allerdings 15 -20
Liter.

Einfach mit dem Schlauch absaugen, und über NAcht abgestnadenes frisches Wasser auffüllen?
Fische können drin bleiben?

Wie lange habt ihr das Aquarium und wie viele Fische sind da
drin???
Kann dir dann noch genaueres Schreiben wegen Wasserwechsel.

Dritte Woche, Fische sind seit einer Woche drin.8 Guppies, 2 Prachtbarben, 2 Welse.Sollen noch 2-4 kleine Fische dazukommen, wenn das System stabiler ist.
zuviel? Wo ist die Grenze?

Viele Grüße,
Anja

Hallöchen Namensvetterin!

Einfach mit dem Schlauch absaugen, und über NAcht
abgestnadenes frisches Wasser auffüllen?
Fische können drin bleiben?

Ja, Fische können und sollten auf jeden Fall drin bleiben. Würde man sie jedes mal rausfangen wäre das viel zu viel Stress! Noch einen Tip: den Mulm der sich am Boden ansammelt nicht immer gleich wegsaugen. Dort leben die nitritzehrenden Bakterien unter anderem. Wenn ihr denen die Lebensgrundlage lasst, läuft das Becken stabiler. Ein klinisch reine Becken kippt schneller mal um. Ich habe in meinem Becken noch nie den Mulm abgesaugt, das ist allerdings schwach besetzt.
Noch einen Rat habe ich: Macht nie gleichzeitig Wasserwechsel und die Pumpe sauber, denn auch in der Pumpe sitzen die Bakterien. Versetzt diese beiden Handgriffe immer um wenigstens 2 Tage.
Die Pumpe sollte sowieso nur bei Bedarf sauber gemacht werden, das heißt, wenn sich die Förderleistung merklich verschlechtert hat. Und dann auch nur in lauwarmen Wasser den Schwamm kurz ausdrücken (was habt ihr denn für eine Pumpe?), damit die Bakterien nicht abgetötet werden.

Dritte Woche, Fische sind seit einer Woche drin.8 Guppies, 2
Prachtbarben, 2 Welse.Sollen noch 2-4 kleine Fische
dazukommen, wenn das System stabiler ist.
zuviel? Wo ist die Grenze?

Die Grenze ist für jede Fischart individuell. 45Liter sind recht wenig, das kann man eigentlich kaum einem Fisch antun. Es gibt da nur einige kleinere oder wenig schwimmfreudige Arten, die man auf Dauer artgerecht darin unterbringen kann. Euer Becken ist leider nicht optimal besetzt da eigentlich alle eure Fische mit einem größeren Becken zufriedener wären.
Prachtbarben sind Schwarmtiere und 2 Fische sind kein Schwarm. Das fängt bei mindestens 7 Tieren an, zehn wären besser. Diese Fischart sollte nicht in Becken unter 80cm Kantenlänge (112l) gepflegt werden. Das Problem ist auch, das Barben extrem viel Dreck machen und damit zur Instabilität des Beckens beitragen können, besonders da es ja so klein ist.
Guppies habt ihr ja ein hübsches Grüppchen, wisst ihr denn die Geschlechterverteilung? Generell ist es günstig immer mehr Mädels als Jungs zu haben. Aber auch für die wäre ein Becken ab 60l schöner.
Was habt ihr denn für Welse? Da gibt es sehr unterschiedliche mit unterschiedlichsten Ansprüchen.
Mehr Fische sollten auf keinen Fall da rein. Könnt ihr vielleicht ein größeres Becken aufstellen? Ich weiß, das klingt im ersten Moment immer ein wenig nach überfordern, aber so paradox es auch erscheinen mag, je größer das Becken, desto besser für Anfänger geeignet. Denn wie Sabine schon sagte, verzeiht ein großes Becken eher mal kleine Fehler. Durch die größere Wassermenge läuft das ganze stabiler und es folgt nicht gleich der Supergau, wenn man was nicht ganz rund läuft. Und so ein hübsches 112l-Becken passt auch meist noch irgendwo hin. :wink: Überlegt es euch, ich fänd es super und auch eure Fische würden es euch danken.
Tja, ansonsten wäre ich schwer dafür die Barben abzugeben, 45l ist viiiel zu klein.

lieben Gruß
aj

Ps: Hat mich übrigens gefreut zu lesen, dass ihr euer Becken habt einlaufen lassen, und nicht sofort Fische reingesetzt habt. Super!

Hallo Anja,

auch ich finde ehrlich gesagt , das Becken zu klein.Was die andere Anja geschrieben hat, stimmt.Ich finde es auch super,(war vor 8 Jahren nicht so schlau,leider)daß das Becken von euch eingefahren wurde,auch wenn der Besatz nicht so ideal ist.Ich möchte dir auch zu einen größeren Becken raten,wenn es der Platz und der Geldbeutel zu läßt.(Guck mal bei ebay).Falls du kein größeres Becken möchtes ,oder ähnliches,würde ich es Super finden ,wenn ihr euch von den Prachtbarben trennen würdet,wie Anja schon sagt, es sind Schwarmfische.Bedenke auch das Guppys alle 4 Wochen Babys kriegen.
Wie alt ist deine Tochter???Keine Angst ,falls ihr die Prachtbarben weggeben müßt oder wollt ,erkläre ihr einfach warum.Schöner wäre wirklich ein größeres Becken.

Gruss Sabine

Hallo Sabine!
Ehe ich weiter über den angemessenen Besatz nachdenke, will ich mal sichergehen, dass die Größenangabe meiner Tochter auch stimmt.
Nun habe ich gemessen, das Becken hat 60 mal 30 mal 30 cm. Sind das 45 liter, ich rätsele gerade an dieser Aufgabe…

auch ich finde ehrlich gesagt , das Becken zu klein.Was die
andere Anja geschrieben hat, stimmt.Ich finde es auch
super,(war vor 8 Jahren nicht so schlau,leider)daß das Becken
von euch eingefahren wurde,auch wenn der Besatz nicht so ideal
ist.Ich möchte dir auch zu einen größeren Becken raten,wenn es
der Platz und der Geldbeutel zu läßt.(Guck mal bei ebay).Falls
du kein größeres Becken möchtes ,oder ähnliches,würde ich es
Super finden ,wenn ihr euch von den Prachtbarben trennen
würdet,wie Anja schon sagt, es sind Schwarmfische.Bedenke auch
das Guppys alle 4 Wochen Babys kriegen.

Das allerdings hatte ich anders eingeschätzt.
In einem Aquarium von Freunden hatten die richtige Mühe, diue Guppiekinder aufzuziehen und hatten eine extra Schutzkäfig im Wasser für die Kleinen.
Gibt es Fische, die den Nachwuchs fressen, oder warum hatten die kaum welchen? Auch im Schulaquarium, welches der Auslöser für den Wunsch meiner Tochter war haben die nach 3 MOnaten noch keinen Nachwuchs.

Wie alt ist deine Tochter???Keine Angst ,falls ihr die
Prachtbarben weggeben müßt oder wollt ,erkläre ihr einfach
warum.Schöner wäre wirklich ein größeres Becken.

11 Jahre. Ja, verstehe, aber ist das mit den 45 Litern bei den Maßen denn korrekt???

Danke für Deine Mühe, Du hilfst mir, gleich zu Anfang schon Klarheit reinzubringen und Wege zu suchen, Fehler zu vermeiden!

Anja

Hallo Anja,

ich noch mal,du schreibst da was von abgestandenen Wasser.Ich mache den Wasserwechsel folgender Maßen.Zuerst Pumpe und Heizstab aus,2 Eimer Wasser raus.Extra Fischeimer mit temperierten Wasser füllen,Wasseraufbereiter rein gut durchrühren ,langsam ins Becken laufen lassen.Ich benutze Antistress Aufbereiter von Sera,5 ml auf 20 Liter Wasser.Da ich aber nur einen 10 l Eimer habe,mache ich 2,5 ml Wasseraufbereiter rein.(mit Hilfe von Spritze).Habe 9 Aquarien, mit unter ein 600 l Becken, stell dir mal vor ich würde das Wasser abstehen lassen müssen,dann hätte ich da mindestens 20 Eimer stehen.Das wäre echt doof,dann hätte ich meine Fische schon abgeschafft.Manchmal sind auch Clor und andere Stoffe im Leitungswasser ,die durch abstehen lassen wohl kaum verschwinden(kann mich da auch täuschen).Falls deine Fischis mal krank sei sollten(hatte ich auch schon,wohl jeder),würde ich nicht den Wasseraufbereiter von Sera entfehlen,weil bei den meisten Medikament ein Wasserwechsel ansteht und du bei diesen Wasseraufbereiter 24 Stunden warten mußt,weil er auch das Medikament neutralisiert und 24 Stunden sehr lange ist für kranke Fischis.z.B.Aqua Plus wäre dann besser(ist auch teuerer).Ich hoffe ich habe dir das alles so richtig erklärt.Man lernt nie aus.

Gruss Sabine

Hallo Anja es ist ein 60 l Becken ,habe bei meinen nach gemessen,bin gerade beim Wasserwechsel es ist Montag.

Gruss Biene,bis später.

Hallo Anja!
(Komisch, hab noch nie jemanden schriftl. mit meinem eigenen NAmen angeredet…)

Einfach mit dem Schlauch absaugen, und über NAcht
abgestnadenes frisches Wasser auffüllen?
Fische können drin bleiben?

Ja, Fische können und sollten auf jeden Fall drin bleiben.
Würde man sie jedes mal rausfangen wäre das viel zu viel
Stress! Noch einen Tip: den Mulm der sich am Boden ansammelt
nicht immer gleich wegsaugen. Dort leben die nitritzehrenden
Bakterien unter anderem. Wenn ihr denen die Lebensgrundlage
lasst, läuft das Becken stabiler.

OK, gut zu wissen. Mulm also nur raus, wenn er überhand nimmt, später.

Ein klinisch reine Becken

kippt schneller mal um. Ich habe in meinem Becken noch nie den
Mulm abgesaugt, das ist allerdings schwach besetzt.
Noch einen Rat habe ich: Macht nie gleichzeitig Wasserwechsel
und die Pumpe sauber, denn auch in der Pumpe sitzen die
Bakterien. Versetzt diese beiden Handgriffe immer um
wenigstens 2 Tage.

Ja, hab ich schon gelesen, auch das mit den Bakterien im Filter.

Die Pumpe sollte sowieso nur bei Bedarf sauber gemacht werden,
das heißt, wenn sich die Förderleistung merklich
verschlechtert hat.

Woran merken wir das?
Meine Tochter will ihn jede Woche putzen, weil die das in der Schule auch so machen.
Und, kann man den vom Material her viele Male putzen, und wann muss man den Innenfilter austauschen? Auch so ne Frage, die im Buch nicht behandelt wird.

Und dann auch nur in lauwarmen Wasser den

Schwamm kurz ausdrücken (was habt ihr denn für eine Pumpe?),
damit die Bakterien nicht abgetötet werden.

„Eheim- 2007“

Prachtbarben sind Schwarmtiere und 2 Fische sind kein Schwarm.
Das fängt bei mindestens 7 Tieren an, zehn wären besser. Diese
Fischart sollte nicht in Becken unter 80cm Kantenlänge (112l)
gepflegt werden. Das Problem ist auch, das Barben extrem viel
Dreck machen und damit zur Instabilität des Beckens beitragen
können, besonders da es ja so klein ist.

Guppies habt ihr ja ein hübsches Grüppchen, wisst ihr denn die
Geschlechterverteilung? Generell ist es günstig immer mehr
Mädels als Jungs zu haben. Aber auch für die wäre ein Becken
ab 60l schöner.

4 Jungs und 4 Mädels, wunderschöne!!!

Was habt ihr denn für Welse? Da gibt es sehr unterschiedliche
mit unterschiedlichsten Ansprüchen.

Wenn ich das wüsste, die sind dunkel und haben überall helle Punkte, auf den Flossen ist es umgekehrt, hell mit dunklen Punkten. Konnte sie noch nicht finden in Büchern, ich rufe mal im LAden an.
Der LAdenbesitzer machte nach den Berichten meiner Tochter (war mit dem VAter dort) übrigens einen besseren Eindruck, als die im anderen Thread beschriebenen.Er hatte ihr bestimmte FIsche nicht gegeben, weil die Auffälligkeiten zeigten, und sagte, sie soll nach 2 Wochen noch mal wiederkommen, diese sollten erstmal in Quarantäne, und in ein paar Tagen kriegt er andere, und wenn die sich als gesund rausstellen, kann sie sie haben. DAs klingt doch gut, oder?

Mehr Fische sollten auf keinen Fall da rein. Könnt ihr
vielleicht ein größeres Becken aufstellen? Ich weiß, das
klingt im ersten Moment immer ein wenig nach überfordern, aber
so paradox es auch erscheinen mag, je größer das Becken, desto
besser für Anfänger geeignet. Denn wie Sabine schon sagte,
verzeiht ein großes Becken eher mal kleine Fehler. Durch die
größere Wassermenge läuft das ganze stabiler und es folgt
nicht gleich der Supergau, wenn man was nicht ganz rund läuft.
Und so ein hübsches 112l-Becken passt auch meist noch irgendwo
hin. :wink: Überlegt es euch, ich fänd es super und auch eure
Fische würden es euch danken.

Also, das ist die Maximalgröße, das was wir haben, größer hat keinen Platz. Dann lieber anderer Besatz.
Aber ich werde noch mal alle Menschen löchern, die mir hewute begegnen, ob die Maße 60 mal 30 mal 30 wirklich 45 Litern entsprechen oder ob mein Kind da phantasiert hat.

Danke für Dein hilfreiches Interesse!!!
Anja

*erleichtertsei*
Da bin ich aber froh!
Was machen wir nun mit den Barben? Sie hängt schon an ihnen. Noch welche dazu, oder müssen die unbedingt raus?
Paula, meine Tochter sprach auch mal von Black Mollies, die möchte sie noch haben.
Wieviel geht noch?
Und sollten es noch mehr Putzerfische sein?
Auf Dein Anraten hin ist heute Diättag…die hängen gierig an den Scheiben rum, wenn sie uns sehen…
Gruß, Anja

Hi!

*erleichtertsei*
Da bin ich aber froh!
Was machen wir nun mit den Barben? Sie hängt schon an ihnen.
Noch welche dazu, oder müssen die unbedingt raus?

Ja, sollten sie eigentlich. Barben können sehr ruppig werden, wenn sie nicht optimal ( viele Tiere und großes Becken ) gehalten werden und dann würden alle anderen Beifische extrem leiden ( besonders die Guppys mit ihren Schwanzflossen).

Paula, meine Tochter sprach auch mal von Black Mollies, die
möchte sie noch haben.

Die gehen so gar nicht. Black Mollys werden über 12 cm groß! Stell dir die mal in einem 54 Liter Becken vor.

Wieviel geht noch?

Keine

Und sollten es noch mehr Putzerfische sein?

Es gibt keine Putzerfische. Jeder Fisch sollte nach den Wasserwerten ausgesucht werden ( Gesamthärte, Karbonathärte und PH-Wert ). Die Wasserwerte sind für sie genauso wichtig wie für uns die Luftwerte. Zu wenig Sauerstoff und zuviel STickstoff würde uns ja auch ziemlich zusetzen, oder? Darum: Wasserwerte testen ( lassen ) und dann danach Fische aussuchen. Einen Überblick bietet http://www.zierfischverzeichnis.de Erkläre deiner Tochter, warum ihr die Fische nicht halten könnt. Je früher sie einen Verantwortungsbewussten Umgang ( und dazu gehört auch auf Tiere zu verzichten, die man nicht halten kann ) lernt, desto besser für die Tiere ( soll nicht heißen, dass sie nicht verantwortungsbewusst wäre, war allgemein gemeint ).

Auf Dein Anraten hin ist heute Diättag…die hängen gierig an
den Scheiben rum, wenn sie uns sehen…

Das machen aber alle Fische :wink:

Wegen deinen Welsen schau mal unter http://www.l-welse.com unter Datenbank. Dort sind ziemlich viele Welse mit Bildern abgebildet.

Bye

Tara

Hallo Anja,
bin fertig mit WW,habe in mein schlaues Buch geguckt.Also da steht Prachtglanzbarbe:BL 60 cm Schwarmfisch mit 5 Tieren.
Prachtbarbe:BL 70 cm Schwarmfisch mit 7 Tieren
Prachtflossenbarbe:BL 60 cm Schwarmfisch wieviele steht da nicht.

Eure Welse könnten Antennenwelse sein,Lebenserwartung bis zu 20 Jahren.
Zurück zu den Guppys:Lebendgebärend.Sofort nach der Geburt stellen manche Elterntiere ihren Jungen nach.Keine Brutpflege.

Wenn du sie Züchten willst,wären Schwimmpflanzen ideal,können sich die Babys verstecken.Ich setze meine in einen Laichkasten,wenn sie dick und schwarz hinten sind,dann mache ich Wasserwechsel,nach 2 -4 Tagen schwimmen lauter Babys drin,jetzt muß du schnell sein sonst frißt sie ihre eigenen Kinder.Ist mir auch schon passiert,Frau war wieder „schlank“ und satt und von Babys keine Spur.Das sie in der Schule den Filter jede Woche sauber machen,ist nicht sehr lehrreich.Deine Chance der Lehrerin was bei zu bringen(grinz).

Gruss Sabine

Hallo Anja,

Tara hat recht 54 Liter,hab nachgerechnet.Man gut das ich nur 5 Fische drin habe.
Kleine Fische heißt 1 cm groß,pro 1 cm Fisch 5 Liter Wasser.Rechne mit der größe der ausgewachsenen Tiere,rechne aber lieber selbst nach.

Gruss Sabine

Hallo Anja,
rechnen ist nicht meine stärke,natürlich nicht 5 Liter pro 1 cm,kommt ja gar nicht hin ,10 cm langer Fisch 50 Liter Wasser,oder doch.Weiß jetzt gar nichts mehr muß erstmal Googeln.
Aber wie Tara schon sagt,lieber keine Fische mehr dazu.

Gruss Sabine

Zur Zeit sehr verwirrt

Hallo Anja,

3-4 Liter pro 1 cm.54 Liter Becken abzüglich Kies,Deko,Filter u.s.w bleiben 25 Liter Schwimmraum für deine Fischis.

Gruss Sabine

Fische Beckengröße relativ

rechnen ist nicht meine stärke,natürlich nicht 5 Liter pro 1
cm,kommt ja gar nicht hin ,10 cm langer Fisch 50 Liter
Wasser,oder doch.Weiß jetzt gar nichts mehr muß erstmal
Googeln.

Eigentlich kann man die Beckengröße bzw. benötigte Wassermenge nicht auf die Körperlänge der Fische beziehen, sondern man müsste sie auf das Körpervolumen bzw. Körpergewicht beziehen (also: Liter Wasser pro Gramm Fisch).
Bei diesen Rechnungen geht es nämlich weniger um Schwimmraum etc., als um die Ausscheidungen der Fische, die im entsprechenden Wasservolumen verdünnt bzw. teilweise biologisch abgebaut werden müssen. Und ein 25 cm langer Fisch hat eine wesentlich größere Körpermasse (sicher >>10 mal so viel) als 25 kleine Fische mit nur 1 cm Körperlänge. Er frisst daher auch viel mehr und macht viel mehr Dreck, folglich brauch es auch ein wesentlich größeres Volumen an Wasser, um die anfallenden Schadstoffe zu verdünnen bzw. abzubauen.

Somit ist die Rechnung 5 Liter pro 1 cm Fisch für große Aquarien und große Fische sicher zutreffend, wenn auch in meinen Augen sehr fischfreundlich (was aber durchaus zu begrüßen ist). Bei der Diskuszucht rechnet man z.B. schon mit 50 - 100 Liter Wasser pro Elterntier (~20 cm).

Für ein kleineres Aquarium mit Neonsalmlern kann man natürlich noderatere Werte ansetzen. 1 - 2 Liter pro cm Fisch sollten für 3 - 4 cm große (kleine) Fische durchaus reichen. Ein Schwarm von 8 Fischen dieser Körpergröße wäre also bei einem 50 Liter-Becken durchaus möglich.

Ich habe bei so kleinen Becken eher ganz prinzipielle Bauchschmerzen, da das nach meinem persönlichen Empfinden schon nahe an der Tierquälerei ist, egal wie groß die Fische sind. Die Wasserwerte in so kleinen Becken fahren immer Achterbahn und die Tiere sind ständigem Stress ausgesetzt. Außerdem ist der Schwimmraum so extrem eingeschränkt, dass man sich das gar nicht vorstellen kann. Gerade kleine Schwarmfische (Salmler, Barben) sind oft große Schwimmer, die in Fließgewässern leben und praktisch unbegrenzten Schwimmraum haben.

Als Kind hatte ich auch ein 54-Liter Aquarium und meine Neons hatten darin eine Lebenserwartung von ca. 2 Jahren. Das habe ich damals für absolut normal gehalten und viele andere Leute tun das sicher auch. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich erleben durfte, dass diese Fischlein in einem 800 Liter - Aquarium problemlos 12 - 15 Jahre alt werden! Diese Relation zeigt ja etwa, wie toll die Hälterungsbedingungen in so kleinen Aquarien sind.

LG, Jesse

Hi!

Ich habe bei so kleinen Becken eher ganz prinzipielle
Bauchschmerzen, da das nach meinem persönlichen Empfinden
schon nahe an der Tierquälerei ist, egal wie groß die Fische
sind. Die Wasserwerte in so kleinen Becken fahren immer
Achterbahn und die Tiere sind ständigem Stress ausgesetzt.
Außerdem ist der Schwimmraum so extrem eingeschränkt, dass man
sich das gar nicht vorstellen kann. Gerade kleine
Schwarmfische (Salmler, Barben) sind oft große Schwimmer, die
in Fließgewässern leben und praktisch unbegrenzten Schwimmraum
haben.

Generell verteufeln kann man so kleine Becken allerdings nicht. Denk mal an Killifische, die oft wesentlich weniger Wasser benötigen, um sich überhaupt wohl zu fühlen. In Becken mit mehr Volumen gehen sie ein. Guppys finde ich unbedenklich in so kleinen Becken. Aauch die Wasserwertschwankungen können vernachlässigt werden. Guppys kommen in der Natur ja auch in extrem verschmutzten Gewässern vor und vermehren sich dort ganz gewaltig. Das soll jetzt aber kein Freifahrtsschein für Tierquälerei sein. Ich halte in meinem einen Becken einen kleine Trupp Endler Guppys, die ja auch noch ein ganzes Stück kleiner bleiben als andere Guppys und 5 punktierte Flossensauger ( Plattschmerlen ). Da habe ich keine Bedenken. Allerdings wechsele ich auch zweimal wöchentlich das Wasser und achte ansonsten auch sehr auf die Wasserhygiene.

Letztendlich muss es eh jeder selbst wissen was er tut. Ich würde auf jeden Fall alles tun, damit es meinen Fischen gut geht.

Bye

Tara

Generell verteufeln kann man so kleine Becken allerdings
nicht. Denk mal an Killifische, die oft wesentlich weniger
Wasser benötigen, um sich überhaupt wohl zu fühlen.

Ja, da stimme ich dir zu. Ich musste auch irgendwie an Killies denken, als ich in diesem Thread gelesen/ geschrieben habe. Aber ich wollt nicht noch mehr ins Detail gehen/ tippen, als so schon geschehen. :smile:

Ich denk auch, Killies sind eher nicht so übliche Fische, welcher Anfänger will schon winzige Fischlies pflegen, die nich mal ein Jahr leben und deren Eier man anschließend in Torf eintüten muss? *g*

Guppys kommen in der Natur ja auch in
extrem verschmutzten Gewässern vor und vermehren sich dort
ganz gewaltig. Das soll jetzt aber kein Freifahrtsschein für
Tierquälerei sein.

Ja, sollt es nicht sein, auch wenn die Tiere das dank ihrer Anpassungsfähigkeit sicher überleben. Ich hab schon Guppies gesehen, die in Natura keinesfalls in Schlammpfützen lebten, sondern in einem klaren Urwaldbach.
Als Kind habe ich Guppies sogar in 5 Liter-Einmachgläsern gehalten (und erfolgreich vermehrt!). Aber jetzt würde ich es nicht mehr tun.

Und bei vielen anderen Fischen, auch bei winzig kleinen, bin ich ziemlich fest der Ansicht, dass ihre Hälterung in einem 50 Liter - Aquarium Tierquälerei ist. Dazu gehören alle amerikanischen Salmler, wie Neon, Zitronensalmler, Glühlichtsalmler, Kirschflecksalmler, Roter von Rio und und und…, die gehören eigentlich in den Amazonas oder in ein 1000 Liter - Becken. Dann sind eher noch kleine, bodenorientierte Zwergbuntbarsche (pärchenweise gehalten) was für ein 50 Liter - Becken, die sind eh viel interessanter.

Letztendlich muss es eh jeder selbst wissen was er tut.

Na klar, wir leben ja in einer freien Gesellschaft. *g*

Ich würde auf jeden Fall alles tun, damit es meinen Fischen gut
geht.

Ja, eigene Verantwortung zu übernehmen gehört eben auch dazu, sonst funktioniert das mit der Freiheit nicht. :smile:

Und natürlich das nötige Wissen, denn wenn man keine Ahnung hat, dann kann man es noch so gut meinen und macht es trotzdem falsch. Aber dazu sind ja wir und dieses tolle Forum da. ^^ :stuck_out_tongue:

LG Jesse