Ganztagesbetreuung für Baby

Hallo zusammen,

wir werden demnächst das erste Mal Eltern und suchen für ab der Geburt eine Ganztagesbetreuung, da wir beide arbeiten und meine Frau dann auch irgendwann wieder einsteigen will. Ab der Geburt deswegen, damit wir uns alle kennen lernen und sehen, ob wir miteinander können.

Wir würden vermutlich am liebsten über eine Agentur jemanden suchen, der die ersten Jahre bei uns bleibt.

Nun meine Frage: Wie kommt man zu so einer guten Seele, mit guten Referenzen, pol. Führungszeugnis, etc. in München? Kennt jemand sonst noch alternative Wege zu einer verläßlichen Kraft?

Wer-weiss Rat?

Gruß & Dank
C.

Hallo Christoph,

wir werden demnächst das erste Mal Eltern

Glückwunsch

und suchen für ab
der Geburt eine Ganztagesbetreuung, da wir beide arbeiten und
meine Frau dann auch irgendwann wieder einsteigen will. Ab der
Geburt deswegen, damit wir uns alle kennen lernen und sehen,
ob wir miteinander können.

Wir würden vermutlich am liebsten über eine Agentur jemanden
suchen, der die ersten Jahre bei uns bleibt.

Nun meine Frage: Wie kommt man zu so einer guten Seele, mit
guten Referenzen, pol. Führungszeugnis, etc. in München? Kennt
jemand sonst noch alternative Wege zu einer verläßlichen
Kraft?

Wer-weiss Rat?

auch für solche Fälle weiß google Rat.
Gibst Du „Hausangestellte“ als Suchwort ein, findest Du in der Rubrik rechts professionelle Anbieter für solche Dienste. Diese bieten zweifellos Personal mit den gewünschten Referenzen.

viele Grüße
Geli

Hi,

sorry wenn ich jetzt mal so doof frage aber warum wolltet ihr ein Baby wenn ihr schon vor der Geburt nach (Abschiebe)-Lösungen sucht?

Babys sollten sofern irgend möglich schon die ersten Wochen und Monate bei der Mutter sein (und ich meine nicht nur des Stillens wegen).

Danach lässt sich immer noch eine Tagesmutter finden damit beide wieder arbeiten können.

Viele Grüße
Me

Hallo

sorry wenn ich jetzt mal so doof frage aber warum wolltet ihr
ein Baby wenn ihr schon vor der Geburt nach
(Abschiebe)-Lösungen sucht?

Es wird schon irgendwelche guten Gründe geben, aber:

Babys sollten sofern irgend möglich schon die ersten Wochen
und Monate bei der Mutter sein (und ich meine nicht nur des
Stillens wegen).

Das stimmt auf jeden Fall. Auch Neugeborene Babies unterscheiden ihre Mutter von anderen Menschen, und sie wollen bei ihrer Mutter sein.

Außerdem sollte die Mutter auch nicht ihre eigenen Gefühle über den Haufen rennen. Sie wird das Baby höchstwahrscheinlich nicht mehr abgeben wollen, wenn es erst mal da ist.

Viele Grüße
Thea

Hallo Me,

ich finde Deinen Kommentar total unpassend. Das ist alleinige Sache der Eltern, zumal es sich ja wohl lediglich um die Arbeitszeit handelt. Auch, ob ein Kind gestillt werden wird oder nicht, sollte hier nicht gefordert werden.

Findet
Jana

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Hi!

Ich bin (siehe Vika) Fulltimemutter aus Überzeugung.
ABER: Wichtig ist meines Erachtens, daß das Kind eine zuverlässige Bezugsperson hat - das muß nicht die Mutter sein. Die Mutter sollte halt damit leben können, daß sie nicht die Hauptbezugsperson für ihr Kind ist.
Auch wenn das für mich nichts gewesen wäre - chacun à son goût.

Ehrlich gesagt halte ich ein Kindermädchen über Jahre (also kein ständig wechselndes Aupair) für eine bessere Lösung als eine Tagesmutter, wenn auch für Normalsterbliche schwer finanzierbar.

alien

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Hallo Jana,

sicherlich kann man immer sagen es ist rein die Sache von…. Ich persönlich mag auch ein bisschen komisch sein wenn es um Kinder geht aber für mich bedeutet es einfach auch Prioritäten setzen.

Mal abgesehen von einer ungewollten Schwangerschaft finde ich, dass jeder sich darüber Gedanken machen sollte was es bedeutet ein Kind in die Welt zu setzen und wie er es Großziehen will. Das in den ersten Jahren die persönliche Zeit das Größte ist was in Mitleidenschaft gezogen wird bzw. den neuen Umstanden angepasst werden muss, liegt auf der Hand. Das soll nicht heißen, dass man als Eltern aufhört sein eigenes Leben zu leben aber schon ein stückweit sich den Bedürfnissen des Kindes anzupassen. Nur weil ein Baby nicht sagen kann, dass es sich nach der Mutter sehnt heißt es ja nicht, dass es genau dieses nicht tut.

In meinen Augen braucht ein Baby seine Eltern und es wird am von Tag zu Tag mehr bis es anfängt auf eigenen Beinen zu stehen.

Wie auch immer, ich wollte niemanden mit meiner Meinung verletzen, sollte es dennoch der fall gewesen sein, bitte ich um Entschuldigung.

Viele Grüsse
Me

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Hallo

Das interessiert mich schon lange:
Wo ist der genaue Unterschied zwischen einem Kindermädchen und einer Tagesmutter?

Ehrlich gesagt halte ich ein Kindermädchen über Jahre (also
kein ständig wechselndes Aupair) für eine bessere Lösung als
eine Tagesmutter,…

Viele Grüße
Thea

huhu Christoph,

biete mich an *fg*

(nicht so ganz ernst gemeint) ;o)

lg Dany

Hi!

Es betreut das Kind zu Hause, eventuell wohnt es sogar im Haus.
Es betreut auch das kranke Kind, man muß das Kind nicht fiebrig und verschnupft herumschleppen.

Für eine außerhäusige Betreuung ist ein Säugling für mein Gefühl einfach zu klein.

Das ist aber natürlich sehr theoretisch, persönliche Erfahrungen habe ich dazu nicht.

alien

Hallo,

wie wäre es mit einem Au-pair?

Manu, die auch ein wenig verwundert guckt

Hi Christoph,

Freunde von mir haben ihre Nanny über eine schlichte Anzeige in der örtlichen Regionalzeitung gefunden; eine alleinstehende Frau mittleren Alters die inzwischen fest zur Familie gehört Urlaube begleitet usw; der erste Sohn ist jetzt 5 das zweite Kind ein paar Monate alt; die Nanny wohnt seit ein paar Moanten in eigenen Räumlichkeiten (eigenes Bad usw) im Haus der Familie. Natürlich gibt es auch Agenturen, die Kindermädchen und anderes festes Hauspersonal vermitteln zb http://www.consulting-home-garden.de/

Gruß,
Alex’

Hallo Jana,

ich finde Deinen Kommentar total unpassend.

gut - mag sein… andererseits finde ich den Denkanstoß nicht falsch. War ehrlich gesagt auch mein erster Gedanke als ich Christophs Frage las: wozu brauchen die beiden eigenlich ein Baby?

…zumal es sich ja wohl lediglich um die
Arbeitszeit handelt.

äh - aber schon ganztags - weiß jetzt nicht, was daran „lediglich“ ist…

Auch, ob ein Kind gestillt werden wird
oder nicht, sollte hier nicht gefordert werden.

Ich finde nicht, dass Me irgendwas gefordert hat. Aber wenn wir keine Gesellschaft aus lauter Einzelgängern und Egoisten sein wollen, dann muss es doch erlaubt sein, dass man als Mitmensch Anregungen gibt und auch seine Skepsis äußert.

Findet
Demenzia

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Hallo,

um es gleich vorweg zu nehmen, ich spreche hier nur für mich!

Ich finde es nicht besonders prickelnd wenn ein Baby von fremden Personen (also nicht den Eltern) den ganzen Tag betreut wird.
Das Baby braucht doch seine Mutter, oder den Vater. Da braucht man sich doch nicht wundern wenn solche Kinder zu ihren Eltern nun überhaupt keine Bindung aufbauen.

Klar, gibt es Situationen in denen man so entscheiden muss, weil man sonst finanziell nicht über die Runden kommt und der Familie es nachher an Essen oder so fehlt. Aber rein aus Karrieregründen sollte man sowas nicht machen. Da sollte dann doch das Kind im Vordergrund stehen.

Ich gebe meine beiden auch hin und wieder für 1-2 Stunden bei meiner Mutter oder Schwiegermutter ab, sage auch nix wenn sie mal 1-2 Tage weg bleiben, aber dann isses auch wieder gut. Ich würde halt versuchen, wenn´s schon nicht anders geht in Gegenschicht zu meinem Mann zu arbeiten. Dann ist auf jeden Fall immer ein Elternteil beim Baby.

Wie gesagt, meine Meinung, also nicht böse nehmen.

LG Yvonne

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Hallo,

bei uns ist es gerade so weit, dass der Nachwuchs da ist, und wie es der dumme Zufall so will, wird es mit der eigentlich geplanten Aufgabenteilung nicht so funktioniere, wie wir es gedacht hatten. Nach einigen Jahren Homeoffice bot sich die Gelegenheit für mich mal wieder etwas Projektgeschäft zu machen und ich habe trotz erwartetem Nachwuchs aus diversen Gründen zugeschlagen.

Das heißt jetzt nicht, dass diese Geschichte höhere Priorität als der Kleine hätte, oder dass es jetzt auf Dauer so weiter gehen wird, aber klar, auch wir brauchen jetzt Unterstützung und überlegen uns eine Allroundkraft zu gönnen, die uns den nervigen Teil der Hausarbeit abnimmt und nach dem Ende des Mutterschutzes bei meiner Frau auch die Versorgung des Babys übernimmt, wenn wir beide mal gleichzeitig unterwegs sind. Natürlich werden wir versuchen sicherzustellen, dass möglichst oft einer von uns im Haus ist (wir haben beide zum Glück recht flexible Arbeitszeiten), sehen in der Fremdbetreuung aber überhaupt kein Problem, solange man eine geeignete Person hierfür findet und diese auch möglichst durchgängig als feste Bezugsperson für das Kind hat. Billig wird der Spaß sicher nicht, aber Priorität für das Baby heißt eben auch, dass man nicht einfach nur das Geld aus dem zweiten Job einkassiert, sondern es eben nutzbringend für den Kleinen verwendet.

Leider haben insbesondere in Deutschland immer noch viele Eltern und auch unbeteiligte Dritte Vorbehalte gegen eine solche Kinderbetreuung, und wir wurden schon nach Bekanntwerden der Schwangerschaft ständig mit sorgenvollen Mienen bedacht, wie wir denn das Leben mit einem Kind schaffen könnten (oft mit der klaren Aussage verbunden, dass doch wohl klar sei, dass ich meinen Job aufgeben würde - meine Frau steht mit ihrem Job in der Öffentlichkeit und viele Leute können offenbar nicht glauben, dass ich auch noch ein eigenes Berufsleben habe). Erstaunlich war dann die Reaktion von Besuch aus Schweden, der sich einfach nur vorbehaltlos mit uns freute. Darauf angesprochen heiß es dann, dass Familie doch die Karriere beider Eltern nicht ausschließe, sondern die Kinderbetreuung einfach eine Frage der Organisation sei (so wie wir dies auch immer schon gesehen haben). In Schweden wäre dies gar keine Frage, und niemand käme auf die Idee, deshalb Eltern ein schlechtes Gewissen einzureden.

Und tatsächlich ist es so, dass offenbar sogar viele Gründe für entsprechende Modelle sprechen. Schaut man sich die Pisa-Studien an, so kommen die Top-Ergebnisse aus Ländern, in denen es Ganztagsschulen, Vorschulen und viel weniger gemeinsame Zeit von Eltern und Kindern gibt. Auch die Selbstmord- und Depressionsraten bei Kindern und Jugendlichen sind in Ländern, in denen Fremdbetreuung an der Tagesordnung sind, eher gering. D.h. die Kinder scheinen sogar von solchen Modellen zu profitieren. Es scheint also doch nicht so zu sein, dass die Quantität der gemeinsam verbrachten Tageszeit entscheidend ist. Und ich kann mir schon vorstellen, dass alle Familienmitglieder davon positiv betroffen sind, wenn die Familie durch zwei Jobs wirtschaftlich gut gestellt ist, die Eltern ausgeglichener sind, weil sie auch noch beruflich gefordert sind, und dort Erfolgserlebnisse haben, und sich alle auf die gemeinsame Zeit freuen, die dann um so intensiver erlebt wird.

Das soll jetzt keine Aussage gegen Eltern sein, bei denen ein Elternteil fest ausschließlich für die Kinder da ist, oder die aufgrund der Arbeitsplatzsituation ohne fremde Betreuung auskommen. Wenn Familien damit glücklich sind, sollen sie es auch bleiben. Man sollte aber auch akzeptieren, dass es andere Möglichkeiten gibt, und diese offenbar durchaus auch ihre Vorteile haben und keinesfalls nur ein Notnagel für karrieregeile Eltern sind, die sich besser keine Kinder angeschafft hätten.

Also kein schlechtes Gewissen einreden lassen!

Gruß vom Wiz

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Hallo Me,

für mich liest sich die Frage so, dass die werdenden Eltern den Nachwuchs von jemandem betreuen wollen, der so vertraut ist wie Oma oder Tante, aber eben kein Familienmitglied ist, sondern eine bezahlte Fachkraft. Diese soll, so entnehme ich der Frage, von Anfang an zum Kreis der Bezugspersonen gehören, damit das Kind dann den Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit gut verkraftet. Ich verstehe das so, dass die Mutter anfangs das Kind hauptsächlich selbst betreut und die Betreuungsperson zusätzlich schon anwesend ist. Später geht die Mutter dann eben arbeiten.
Ehrlich, ich verstehe nicht, was daran verantwortungslos sein soll. Kannst du mir das bitte erklären?
Dem Ausgangsposter kann ich nur raten, eine Annonce in einer regionalen Tageszeitung aufzugeben oder aber, wenn die ganze Auswahl zu stressig ist, eine Arbeitsvermittlung zu beauftragen. Dafür sind die Leute doch da.

Viele Grüße, Heike (mit 2 teilweise fremdbetreuten, glücklichen Kindern)

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Hi,

vielleicht sollte sich Christoph mal zwischendurch melden, denn ich lese es nicht so nachvollziehbar wie du. Auf keinen Fall wollte ich mit Schmutz um mich werfen. Nur kam mir bei lesen halt ein anderer Gedanke wir dir in den Kopf.

Nicht für ungut und nicht immer nur mit mir schimpfen :wink:

Me

Wo ist der genaue Unterschied zwischen einem Kindermädchen und
einer Tagesmutter?

eine tagesmutter muß meines wissens über eine gewisse qualifikation zur kinderbetreung/-erziehung verfügen, die vom jugendamt überwacht und gefördert wird. sie muß außerdem geeignete räumlichkeiten vorweisen können.

noch genauer kann dir das aber wikipedia sagen: http://de.wikipedia.org/wiki/Tagesmutter

gruß
ann

Hallo C.,

ich arbeite seit vielen Jahren mit dutzenden von Ländern zusammen mit denen ich fast täglich im Gespräch bin. Wenn es eines gibt um was man uns in der Welt beneidet dann um unseren Mutterschutz (vom Jahresurlaub einmal abgesehen :smile:

Selbstverständlich hast du Recht, dass es in vielen Ländern entsprechende Einrichtungen und Möglichkeiten gibt Babys bzw. Kinder tagsüber unterzubringen. Ob dieses für die Entwicklung des Kindes besser oder schlechter ist möchte ich nicht von Studien ableiten oder davon wie hoch die Selbstmord- und Depressionsrate ist. Es sind schlichtweg andere Länder andere Sitten und der richtige Weg wird wohl wie bei so vielen in der Mitte liegen.

Viele Grüsse
Me

Mutterschutz
Hallo,

nur zur Information:
der Mutterschutz gilt nur 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt!

Was Du meinst ist Erziehungsurlaub! Und den kann sich vielleicht nicht jeder leisten? Gerade heute, wo man nicht weiß, wenn einer seinen Job aufgibt ob der andere auch seine Arbeit behält?

Gruß
Juhe