Danke Geli,
Hausangestellte habe ich noch nicht ausprobiert!
Gruß
C.
Danke Geli,
Hausangestellte habe ich noch nicht ausprobiert!
Gruß
C.
Danke Heike,
genau so soll es sein. Die Auszeit wird mindestens 4 mon. betragen. So lange wird gestillt (wenn es denn geht). Wir wollen eben a. eine gewisse Gewöhnungsphase für alle ermöglichen und b. eine voll qualifizierte Kraft finden.
Zur Diskussion im allgemeinen äussere ich mich weiter oben noch einmal.
Gruß
C.
An Wiz, MeToo und alle anderen
So, nun melde ich mich doch auch noch mal ausführlicher zu Wort.
Ich danke Euch allen für die wertvollen Beiträge. Ich habe fast mit einer Diskussion gerechnet, da wir in diesem Forum doch auch nur ein mehr oder weniger repräsentativer Querschnitt durch die Bevölkerung darstellen und im Freundes- und Familienkreis bereits ähnliche Diskussionen führen.
Unsere Meinung dazu ist die folgende.
Es gibt kranke, dumme, depressive und egoistische Menschen in allen Kulturen und Erziehungsstrukturen. Ich denke nicht, dass es in Schweden (um Wiz Beispiel aufzugreifen) oder Frankreich im Schnitt anders aussieht als in Deutschland. Das traditionelle Rollenbild ist doch so fast nur noch in D so ausgeprägt.
Warum soll meine Frau denn auf Ihre Arbeit verzichten? Wie Wiz Frau ist auch sie besonders erfolgreich und immerhin verantwortlich für die 1200 Mitarbeiter ihres Unternehmens. Ein Verzicht auf diese Aufgabe würde ihr mehr als schwer fallen.
Auch ich könnte zu Hause bleiben und mich um das Kind kümmern. Noch kann ich mir das aber genau so wenig vorstellen wir meie Frau.
Was sagt uns das?
Verzichtet einer von uns auf seinen Job, wird er/sie vermutlich schlecht gelaunt zu Hause sitzen und zwar nicht bewusst aber sicherlich doch auf seine/ihre Art den Frust am Kind auslassen. Es gibt nur wenige, die so in ihrer Mutter-/Vaterrolle aufgehen, dass sie voll zufrieden sind. Die Konsequenzen für das Kind sind im Zweifelsfall dramatisch.
Trotz all dieser Punkte, die für einige offenbar Schwierigkeiten darstellen, haben wir uns ganz bewußt für Kinder entschieden. Warum nicht? Wir sind der Meinung, dass Eltern die gerne Eltern sind und sich ausserhalb ihres Jobs voll auf das Kind /die Kinder konzentrieren langfristig glücklichere Menschen erziehen. Unglückliche, weil um ihren Karriere-/Lebenstraum gebrachte, frustrierte Väter und Mütter produzieren hingegen eher Chaoten.
Falls wir allerdings feststellen, dass es Probleme mit unserem Modell gibt sind wir flexibel und intelligent genug uns anzupassen.
Ich hoffe, das schafft Klarheit. Viele Grüße und ich freue mich weiterhin über Tips.
Gruß
C.
thx mit *
…
Hi,
Falls wir allerdings feststellen, dass es Probleme mit unserem
Modell gibt sind wir flexibel und intelligent genug uns
anzupassen.
Hier liegt wahrscheinlich der Hund begraben.
Ich finde gut, dass ihr frühzeitig plant (zumal ihr euch
das anscheinend auch leisten könnt), aber flexibel bleiben
ist wichtig. Nicht jede Erziehungsform ist gut und richtig
für jedes Kind, sowie nicht jede gut und richtig für
alle Eltern ist. Lasst euch von eurem Kind überraschen
und nehmt es und seine Bedürfnisse ernst.
Gruß
Elke
Hallo Demenzia,
Aber wenn
wir keine Gesellschaft aus lauter Einzelgängern und Egoisten
sein wollen, dann muss es doch erlaubt sein, dass man als
Mitmensch Anregungen gibt und auch seine Skepsis äußert.
Wie kannst Du den Rückschluss ziehen, dass ein Kind, das im Säuglingsalter in einer Ganztagsbetreuung unterkommt, ein Einzelgänger und/oder Egoist werden wird?
In Deutschland gibt es mehr als 7 Mio. alleinerziehende Frauen, davon arbeitet der Großteil. In etwa 75 Prozent der Mütter in Deutschland sind berufstätig - ohne bekannte (jedenfalls mir nicht) Rückschlussmöglichkeiten auf psychologische Defizite oder ähnliches. Sämtliche (mindestens jedenfalls über 90 Prozent) DDR-Kinder sind nach dieser abenteuerlichen Theorie von Dir sozial Gestörte. Und ich will jetzt gar nicht davon anfangen, dass Deutschland in Europa ziemliches Schlusslicht ist, was die Kinderbetreuung im Allgemeinen betrifft.
Das alles sind emotional gefärbte Ammenmärchen, die vor allem einen einzigen Vorwurf im Background haben: RABENMUTTER! Ein Wort übrigens, das es in keiner anderen Sprache der Welt gibt, nur auf deutsch.
Meint Jana *die-immer-voll-gearbeitet-und-zwei-wundervolle-und-engagierte-kinder-hat*
Hallo Me,
sicherlich kann man immer sagen es ist rein die Sache von….
Ich persönlich mag auch ein bisschen komisch sein wenn es um
Kinder geht aber für mich bedeutet es einfach auch Prioritäten
setzen.
Diese Meinung sei Dir unbenommen. Aber Du hast es in einen Vorwurf verpackt. Nicht nur, dass Christoph nicht um eine Antwort diesbezüglich gebeten hatte…
Ich habe Demenzia MEINE Meinung zu dem geschrieben und hoffe, Du kannst sie nachvollziehen.
Liebe Grüße
Jana
N’Abend Jana,
Aber wenn
wir keine Gesellschaft aus lauter Einzelgängern und Egoisten
sein wollen, dann muss es doch erlaubt sein, dass man als
Mitmensch Anregungen gibt und auch seine Skepsis äußert.Wie kannst Du den Rückschluss ziehen, dass ein Kind, das im
Säuglingsalter in einer Ganztagsbetreuung unterkommt, ein
Einzelgänger und/oder Egoist werden wird?
das habe ich nicht und werde ich auch nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass wohl andere Menschen ihre Meinung, Gedankenanstöße und Skepsis äußern dürfen. Das meine ich mit - verantwortungsvoller - Gesellschaft (sprich einer Gesellschaft, die nicht aus Egoisten besteht, sondern durchaus den Mund aufmacht). Die Kinder waren dabei überhaupt nicht gemeint.
In Deutschland gibt es mehr als 7 Mio. alleinerziehende
Frauen, davon arbeitet der Großteil. In etwa 75 Prozent der
Mütter in Deutschland sind berufstätig - ohne bekannte
(jedenfalls mir nicht) Rückschlussmöglichkeiten auf
psychologische Defizite oder ähnliches.
siehe oben. Da das überhaupt nicht gemeint war, ist dieser Abschnitt „überflüssig“.
Sämtliche (mindestens
jedenfalls über 90 Prozent) DDR-Kinder sind nach dieser
abenteuerlichen Theorie von Dir sozial Gestörte.
auch dieser Abschnitt, da von mir weder so gesagt noch gemeint, ebenso überflüssig…
Und ich will
jetzt gar nicht davon anfangen, dass Deutschland in Europa
ziemliches Schlusslicht ist, was die Kinderbetreuung im
Allgemeinen betrifft.
das mag sein, was mich trotzdem nicht dazu bringt, zu sagen, dass es die Optimallösung ist, einen 6 Wochen alten Säugling in fremde Hände zu geben - und das sind fremde Hände, eine Tagesmutter oder Kinderfrau.
Das alles sind emotional gefärbte Ammenmärchen, die vor allem
einen einzigen Vorwurf im Background haben: RABENMUTTER! Ein
Wort übrigens, das es in keiner anderen Sprache der Welt gibt,
nur auf deutsch.
naja, ich hoffe, du hast dich jetzt genug - überflüssig - aufgeregt. ich bin selbst eine von den Rabenmüttern. Nämlich eine von den alleinerziehenden vollzeit arbeitenden. Gern hab ich das nicht getan. Und im Rückblick: ja, ich wäre gern mehr für mein Kind da gewesen, wenn’s irgendwie hätte gehen können. Und ich denke schon, dass manches anders gelaufen wäre. Ist meine Meinung. Deswegen halte ich mein Kind nicht für schwer psychisch gestört, aber sie hat ihre Mutter oft vermissen müssen (obwohl sie „nur“ bei der Oma war).
Meint Jana
*die-immer-voll-gearbeitet-und-zwei-wundervolle-und-engagierte-kinder-hat*
mag ja sein, dass deine Kinder nie was vermisst haben. Das ist Glück und schön für dich. Bei mir war’s anders.
sagt Demenzia
Hallo Christoph,
eine andere Anlaufstelle könnte gegebenenfalls auch das Jugendamt sein, zumindest weiß ich dass die über einen erheblichen Vorrat an Tagesmüttern in allen Varianten, also auch mit bei euch zuhause Betreuung verfügen.
Möge die Übung gelingen
Gruß
Iris
Hallo Christoph,
die Diskussion scheint im wesentlichen vorüber zu
sein, die Wogen sind geglättet - nun möchte ich
auch noch meinen Senf hinzuwerfen (offen reden).
Warum soll meine Frau denn auf Ihre Arbeit verzichten? Wie Wiz
Frau ist auch sie besonders erfolgreich und immerhin
verantwortlich für die 1200 Mitarbeiter ihres Unternehmens.
Aber sie ist austauschbar. Wie bei allen derartigen
Hobbies ist die „Verantwortung“ - näher besehen,
doch recht beschränkt. Vielleicht könnte man die
Sache mit der eines Tierarztes vergleichen, der für
5000 Kälber „verantwortlich“ ist?
Ausserdem meine ich, dass es für eine Frau deutlich
schwieriger, „verantwortungsvoller“, zeitaufwendiger
und formender ist, ein Kind, sagen wir - die ersten
fünf Jahre - grosszuziehen (verglichen mit dem Überschau-
baren Anforderungspotential einer „Karriere“).
Und eine besondere soziale Anerkennung, ein
befriedigendes „Stehen im Rampenlicht“ - entfällt
zumeist.
Sicherlich ist niemand gezwungen, das auch wirklich zu tun.
Aber es ist wohl doch etwas dran, daher auch (imho) Deine
Versuche, Deine Situation (für Dich selbst) schönzufärben 
Verzichtet einer von uns auf seinen Job, wird er/sie
vermutlich schlecht gelaunt zu Hause sitzen und zwar nicht
bewusst aber sicherlich doch auf seine/ihre Art den Frust am
Kind auslassen.
Da wir mal hier offen reden wollen: Ich denke,
das ist ein Vorentwurf einer „Schutzbehauptung“
gegen die Möglichkeit aufkeimender eigener
Schuldgefühle.
Es gibt nur wenige, die so in ihrer Mutter-/Vaterrolle aufgehen,
dass sie voll zufrieden sind.
Als Schutzbehauptung verkleidete Hypothese.
Die Konsequenzen für das Kind sind im Zweifelsfall dramatisch.
Die Konsequenzen für die Eltern auch. Nicht immer wird
die „Befriedigung des persönlichen Ehrgeizes“ die tragende
Rolle in der eigenen Existenz besitzen, denke ich.
[um] … Karriere-/Lebenstraum gebrachte,
frustrierte Väter und Mütter produzieren
hingegen eher Chaoten.
Es wundert mich eigentlich, dass der in Deinem Posting vor-
herrschende Tenor hier niemanden provoziert hat - gesetzt,
Du wurdest überhaupt gelesen 
Ich hoffe, das schafft Klarheit. Viele Grüße
und ich freue mich weiterhin über Tips.
Ich habe mir versichern lassen, dass diese
Art und Weise der Kindererziehung bei vielen
reichen Arabern Usus ist (frag E.). IIRC kommt
häufig ein recht junges Kindermädchen zu jedem
Baby in den Dienst, um dann ein paar Jahre zu
bleiben - das Kind hat eine relativ konstante
Bezugsperson, welche dann selbst gleich „ausge-
bildet“ aus dem Arbeitsverhältnis hervorgeht.
Also - was Du planst, ist nichts Neues 
Grüße
CMБ
Hi Semjon,
ich erlaube mir deinen Text zu relativieren
Aber sie er ist austauschbar. Wie bei allen derartigen Hobbies ist die „Verantwortung“ - näher besehen, doch recht beschränkt. Vielleicht könnte man die Sache mit der eines Tierarztes vergleichen, der für 5000 Kälber „verantwortlich“ ist?
Ausserdem meine ich, dass es für eine Frau einen Mann deutlich schwieriger, „verantwortungsvoller“, zeitaufwendiger und formender ist, ein Kind, sagen wir - die ersten fünf Jahre - grosszuziehen (verglichen mit dem Überschaubaren Anforderungspotential einer „Karriere“).
Und eine besondere soziale Anerkennung, ein befriedigendes „Stehen im Rampenlicht“ - entfällt zumeist.
So ist es.
Gruß,
Alex’
Moin Christoph,
leider kann ich zu deiner konkreten Frage auch nichts beisteuern, aber ich möchte dich entmutigen, euch nicht beirren zu lassen.
Die hier geäußerten Vorurteile führen leider mit dazu, dass beruflich erfolgreiche Frauen sich gegen ein Kind entscheiden.
Die meinsten Leute hier dürften mit einem Vater aufgewachsen sein, der 8 oder mehr Stunden täglich außer Haus war, um einer Berufstätigkeit nachzugehen. Trotzdem dürfte jeder eine ganz individuelle Bindung zu seinem Vater aufgebaut haben (von sehr gut und eng bis zu gar nicht). Die Tatsache, dass ein Vater sich also nicht 24 Stunden täglich um sein Kind kümmert, scheint also einem guten und engen Kind-Vater-Verhältnis nicht unbedingt zu schaden. Warum sollte das bei Müttern anders sein ?
Über Jahrtausende war es nicht üblich, dass Mütter ihre Kinder selbst versorgten. Die Mütter wurden schließlich als Arbeitskraft gebraucht! Bei den Wohlhabenderen wurde die Betreuung von Ammen über Kindermädchen und Gouvernanten übernommen. Bei den Ärmeren von den Großmüttern, älteren Geschwistern, ältere Tanten etc. Es gibt Untersuchungen darüber, dass Familiengruppen mit Großmüttern erfolgreicher im Kampf ums Überleben waren, weil diese sich um die Kinder kümmern konnten, während die Arbeitskraft der jungen Frau dann frei war, um für das Überleben der Familie mit zu sorgen.
Zudem dürften wie wenigsten Frauen eine pädagogische Ausbildung haben. Ich vermute mal Erziehung erfolgt zu 90% „aus dem Bauch heraus“ mit teilweise katastrophalen Folgen für die Kinder. „Liebe allein“ genügt eben nicht! Nur weil jemand ein Kind in die Welt setzen kann, heißt das nicht automatisch , dass er auch ein Kind erfolgreich erziehen kann.
Gruß
Marion
Danke für Deinen Artikel, …
genau so sehe ich es auch!
Viele Grüße
Christoph
Hallo pendragon
Über Jahrtausende war es nicht üblich, dass Mütter ihre Kinder
selbst versorgten. Die Mütter wurden schließlich als
Arbeitskraft gebraucht!
IIRC wurden Kinder „damals“ 3-4 Jahre lang
gestillt. Bei den normalen Leuten von der Mutter
und bei reichen Leuten von einer bezahlten Kraft.
Daher ist dies imho nur ein Aspekt unter Mehreren:
Bei den Wohlhabenderen wurde die Betreuung von Ammen
über Kindermädchen und Gouvernanten übernommen.
bzw. kennzeichnet dies ja gerade die Ausnahme(!).
Bei den Ärmeren von den Großmüttern, älteren
Geschwistern, ältere Tanten etc. Es gibt Untersuchungen
darüber, dass Familiengruppen mit Großmüttern erfolgreicher im
Kampf ums Überleben waren, weil diese sich um die Kinder
kümmern konnten, während die Arbeitskraft der jungen Frau dann
frei war, um für das Überleben der Familie mit zu sorgen.
Ja, dies hat vorwiegend damit zu tun, dass eine
„Großmutter“ in den von Dir angeführten Fällen
so ziemlich genau das selbe Alter haben wird,
wie heutzutage die „Mutter“.
Zudem dürften wie wenigsten Frauen eine pädagogische
Ausbildung haben.
Die „pädagogische Ausbildung“ erfolgt beim Menschen
(ähnlich wie bei Primaten) in den ersten vier
Lebensjahren.
Ich vermute mal Erziehung erfolgt zu 90%
„aus dem Bauch heraus“ mit teilweise katastrophalen Folgen für
die Kinder. „Liebe allein“ genügt eben nicht!
Nein, der in den ersten Lebensjahren einprogrammierte
Modus ist imho entscheidend, dieser kann höchstens
noch „etwas“ modifiziert werden. Einen „Mutterinstinkt“
oder sowas gibt es sowohl beim Menschen als auch bei
den (oben bemühten) Primaten nicht.
Nur weil jemand ein Kind in die Welt setzen kann, heißt das nicht
automatisch , dass er auch ein Kind erfolgreich erziehen
kann.
Richtig. Er wird sich höchstwahrscheinlich
nach dem „verdrahteten“ Modell in seinem
Gehirn richten - zumindest ist dies plausibel.
Grüße
CMБ
Hallo Christoph,
die Diskussion scheint im wesentlichen vorüber zu
sein, die Wogen sind geglättet - nun möchte ich
auch noch meinen Senf hinzuwerfen (offen reden).
Immer gerne.
Aber sie ist austauschbar. Wie bei allen derartigen
Hobbies ist die „Verantwortung“ - näher besehen,
doch recht beschränkt. Vielleicht könnte man die
Sache mit der eines Tierarztes vergleichen, der für
5000 Kälber „verantwortlich“ ist?
Na ja, sicher ist jeder ausstauschbar, vielleicht siehst Du die Sache anders, wenn Du bedenkst das Ihr der Laden auch noch gehört. Wenn sie den Job nicht macht, dann müßte entweder ein anderes GL Mitglied ihre Jobs übernehmen oder jemand externer eingestellt werden. Bei den derzeitigen Margen überlegt man sich das zwei Mal
Ausserdem meine ich, dass es für eine Frau deutlich
schwieriger, „verantwortungsvoller“, zeitaufwendiger
und formender ist, ein Kind, sagen wir - die ersten
fünf Jahre - grosszuziehen (verglichen mit dem Überschau-
baren Anforderungspotential einer „Karriere“).
Und eine besondere soziale Anerkennung, ein
befriedigendes „Stehen im Rampenlicht“ - entfällt
zumeist.
Das ist eben Deine Meinung.
Sicherlich ist niemand gezwungen, das auch wirklich zu tun.
Aber es ist wohl doch etwas dran, daher auch (imho) Deine
Versuche, Deine Situation (für Dich selbst) schönzufärben
???
Da wir mal hier offen reden wollen: Ich denke,
das ist ein Vorentwurf einer „Schutzbehauptung“
gegen die Möglichkeit aufkeimender eigener
Schuldgefühle.
??? Wieso Schutzbehauptung? Schuldgefühle? Warum? Nur weil wir nicht dem gängigen Familienbild entsprechen. Sowohl meine Frau, wie auch ich und dutzende Freunde von mir sind zumindest Phasenweise von Kindermädchen erzogen worden und ich (wie auch meine drei Geschwister) bilde mir ein keinen schweren psychischen Schaden erlitten zu haben.
Als Schutzbehauptung verkleidete Hypothese.
??? Warum Schutzbehauptung?
Die Konsequenzen für das Kind sind im Zweifelsfall dramatisch.
Die Konsequenzen für die Eltern auch. Nicht immer wird
die „Befriedigung des persönlichen Ehrgeizes“ die tragende
Rolle in der eigenen Existenz besitzen, denke ich.
eben, denkst Du!
Ich habe mir versichern lassen, dass diese
Art und Weise der Kindererziehung bei vielen
reichen Arabern Usus ist (frag E.). IIRC kommt
häufig ein recht junges Kindermädchen zu jedem
Baby in den Dienst, um dann ein paar Jahre zu
bleiben - das Kind hat eine relativ konstante
Bezugsperson, welche dann selbst gleich „ausge-
bildet“ aus dem Arbeitsverhältnis hervorgeht.
Ich weiss, das hat eine Freundin von mir sogar selber gemacht und hat wertvolle Erfahrungen (und ein schönes Auto als Abschiedsgeschenk) gesammelt.
Also - was Du planst, ist nichts Neues
Habe ich auch nie behauptet, trotzdem suche ich nach Quellen für vertrauensvolles Personal.
So ganz verstehe ich Deine Ein- und Vorwürfe nicht.
Gruß
C.
P.S. Bist Du eigentlich in der Verteidigungsindustrie beschäftigt? Deine Mail Adresse erinnert mich doch sehr an meinen Job.
Hallo
eine andere Anlaufstelle könnte gegebenenfalls auch das
Jugendamt sein, zumindest weiß ich dass die über einen
erheblichen Vorrat an Tagesmüttern in allen Varianten, also
auch mit bei euch zuhause Betreuung verfügen.
Ich will jetzt ja nicht hier unbedingt nur meine Vorurteile loswerden, aber als ich mal über das Jugendamt nach einer Tagesmutter gesucht habe, hatte ich bei der Gelegenheit nur Leute kennengelernt, denen ich meine Kinder nie im Leben anvertraut hätte.
Tagesmütter werden vom Jugendamt super schlecht bezahlt bzw. eigentlich gar nicht, und wer will dann so einen Job schon machen? So große Idealisten gibt es nicht sehr häufig.
Aber vielleicht ist das von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
Viele Grüße
Thea
Moin,
IIRC wurden Kinder „damals“ 3-4 Jahre lang
gestillt. Bei den normalen Leuten von der Mutter
und bei reichen Leuten von einer bezahlten Kraft.
Träumst du da nicht ? Bei den meisten dürfte nach 3-4 Jahren schon das 2. oder 3. Kind dagewesen sein und bei einem Großteil die Mutter irgendwann im Laufe des Kinderkrieg-Marathons im Kindbett verstorben sein.
Daher ist dies imho nur ein Aspekt unter Mehreren:
Bei den Wohlhabenderen wurde die Betreuung von Ammen
über Kindermädchen und Gouvernanten übernommen.bzw. kennzeichnet dies ja gerade die Ausnahme(!).
Aber nicht, weil man der Meinung war, dies sei schlecht für das Kind (dann wären die Wohlhabenden die ersten gewesen, die das geändert hätten) sondern weil die anderen sich das schlichtweg nicht leisten konnten.
Bei den Ärmeren von den Großmüttern, älteren
Geschwistern, ältere Tanten etc. Es gibt Untersuchungen
darüber, dass Familiengruppen mit Großmüttern erfolgreicher im
Kampf ums Überleben waren, weil diese sich um die Kinder
kümmern konnten, während die Arbeitskraft der jungen Frau dann
frei war, um für das Überleben der Familie mit zu sorgen.Ja, dies hat vorwiegend damit zu tun, dass eine
„Großmutter“ in den von Dir angeführten Fällen
so ziemlich genau das selbe Alter haben wird,
wie heutzutage die „Mutter“.
Ja und ? Trotzdem war sie nicht die leibliche Mutter des Kindes, auf die hier ja soviel Wert gelegt wird.
Zudem dürften wie wenigsten Frauen eine pädagogische
Ausbildung haben.Die „pädagogische Ausbildung“ erfolgt beim Menschen
(ähnlich wie bei Primaten) in den ersten vier
Lebensjahren.
Learning by doing und das beim eigenen Kind ? Ich wette, die meisten Herren hier würden nicht mal ihr Auto nach dem Prinzip „learning by doing“ von ihren Frauen „reparieren“ lassen. Aber bei den eigenen Kindern ist das dann schon ok ?
Ich vermute mal Erziehung erfolgt zu 90%
„aus dem Bauch heraus“ mit teilweise katastrophalen Folgen für
die Kinder. „Liebe allein“ genügt eben nicht!Nein, der in den ersten Lebensjahren einprogrammierte
Modus ist imho entscheidend, dieser kann höchstens
noch „etwas“ modifiziert werden.
Wenn ich mir anschaue, woraus dieser einprogrammierte Modus bei einigen Müttern besteht, dann graut es mir.
Nur weil jemand ein Kind in die Welt setzen kann, heißt das nicht
automatisch , dass er auch ein Kind erfolgreich erziehen
kann.Richtig. Er wird sich höchstwahrscheinlich
nach dem „verdrahteten“ Modell in seinem
Gehirn richten - zumindest ist dies plausibel.
Also wirklich. Glaubst du ernsthaft, eine Frau ist eine Art Computer, wo ein erfolgreiches Kinderpflegeprogramm automatisch mit der ersten Geburt in Gang gesetzt wird ? Ich staune doch immer wieder, was Leute so für Vorstellungen haben *g*. Auch wenn ich jetzt deinen Glauben an den Kinderpflegeroboter „Mutter“ erschüttern muss, aber jede Frau muss Kinderpflege und Erziehung erstmal lernen (und manche lernen es nie oder machen sich nicht mal die Mühe).
Ansonsten bist du leider gar nicht auf die abwesenden Väter eingegangen. Hast du keine Bindung zu deinen Kindern ? Oder bist du bei euch der Hausmann und Kindererzieher ?
Gruß
Marion
Hallo Christoph,
erstmal vorweg:
So ganz verstehe ich Deine Ein- und Vorwürfe nicht.
Meine Vorwürfe beziehen sich nicht auf Dein
Vorhaben (das machen viele andere schon lange -
insbesondere in Europa hat das ja Tradition) –
sondern die Art und Weise, wie Du meintest,
das begründen zu müssen, habe ich abgeklopft.
Ausserdem meine ich, dass es für eine Frau deutlich
schwieriger, „verantwortungsvoller“, zeitaufwendiger
und formender ist, ein Kind, sagen wir - die ersten
fünf Jahre - grosszuziehen (verglichen mit dem Überschau-
baren Anforderungspotential einer „Karriere“).
Und eine besondere soziale Anerkennung, ein
befriedigendes „Stehen im Rampenlicht“ - entfällt
zumeist.Das ist eben Deine Meinung.
Frag doch mal ein wenig rum 
??? Wieso Schutzbehauptung? Schuldgefühle? Warum? Nur weil
wir nicht dem gängigen Familienbild entsprechen. Sowohl meine
Frau, wie auch ich und dutzende Freunde von mir sind zumindest
Phasenweise von Kindermädchen erzogen worden und ich (wie auch
meine drei Geschwister) bilde mir ein keinen schweren
psychischen Schaden erlitten zu haben.
Wie würdest Du es Dir denn wünschen - wie
es sein sollte, sofern es keine ‚constraints‘
gäbe. Oder ist die Frage nicht relevant?
??? Warum Schutzbehauptung?
In diesem Absatz hattest Du iirc
ein „ein Drittes gibt es nicht“
konstruiert (eine Gute und eine
schlechte Variante), um Dich dann
als Verfechter des „Guten“ einzu-
ordnen 
Die Konsequenzen für die Eltern auch. Nicht immer wird
die „Befriedigung des persönlichen Ehrgeizes“ die tragende
Rolle in der eigenen Existenz besitzen, denke ich.eben, denkst Du!
Hehe! Wie gesagt, es steht mir ferne, Dich oder
Deine Frau zu kritisieren, ich habe nur die rauhen Ecken
Deiner Argumentation angefasst. So, wie man es verstehen
könnte, wenn man nur den Text liest.
P.S. Bist Du eigentlich in der Verteidigungsindustrie
beschäftigt? Deine Mail Adresse erinnert mich doch sehr
an meinen Job.
Dein Job? Bedeutet was?
Grüße
CMБ
Moin,
Tagesmütter werden vom Jugendamt super schlecht bezahlt bzw.
eigentlich gar nicht, und wer will dann so einen Job schon
machen? So große Idealisten gibt es nicht sehr häufig.Aber vielleicht ist das von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
Muss wohl. Hier weden Tagesmütter im Allgemeinen nämlich gar nicht vom Jugendamt bezahlt, sondern von den Eltern des betreuten Kindes. Denen steht es natürlich frei, was sie letztendlich bezahlen wollen und auch hier gilt, man erhält das, wofür man bezahlt.
Gruß
Marion
Hallo pendragon
Zudem dürften wie wenigsten Frauen eine pädagogische
Ausbildung haben.Die „pädagogische Ausbildung“ erfolgt beim Menschen
(ähnlich wie bei Primaten) in den ersten vier
Lebensjahren.Learning by doing und das beim eigenen Kind ? Ich wette, die
meisten Herren hier würden nicht mal ihr Auto nach dem Prinzip
„learning by doing“ von ihren Frauen „reparieren“ lassen. Aber
bei den eigenen Kindern ist das dann schon ok ?
…
Hier haben wir uns falsch verstanden.
Das „Verhalten als Mutter“ lernt die Tochter in
ihren ersten Lebensjahren aus der Interaktion zu
ihrem Umfeld.
Ansonsten bist du leider gar nicht auf die abwesenden Väter
eingegangen. Hast du keine Bindung zu deinen Kindern? Oder
bist du bei euch der Hausmann und Kindererzieher?
Bei uns ist es so, dass wir (beiden) Eltern berufstätig sind -
(Frau nach 1 1/4 Jahr halb, nach 2 Jahren voll); wir versuchen
mit Hilfe der Illusion einer „virtuellen Grossfamilie“ (Großmütter
und Tanten stehen gelegentlich zur Verfügung) plus Kindergarten
ein günstiges und abwechslungsreiches Umfeld aufrechtzuerhalten -
mit etwas Fahrerei/Kutscherei war das bisher möglich.
Aber die „Primärfiguren“ sind schon „die Eltern“.
Grüße
CMБ