Wir werden uns bestimmt noch einig 
[…]
Also nach diesen Tests bin ich knapp > 130. Das halte ich
für ungerechtfertigt, da ich mich nicht für besonders
herausragend halte. Im Gegenteil. Bummelstudent und
„Elite-Behinderer“ sozusagen 
Ein hoher Intelligenzquotient ist doch nicht gleichbedeutend
mit
gutem Studienergebniss. Der IQ ist nur ein Faktor von vielen
der
zu einem guten Studiumserfolg führt, allerdings ein sehr
wichtiger wie ich finde
.
Er scheint in meinem Fall nicht ausschlaggebend zu sein. Ich kenne übrigens eine menge Leute, die ich … sagen wir mal als Einfaltspinsel bezeichnen würde und die trotzdem ihr Studium in minimalzeit absolviert haben.
Wenn Computer mit standard-Tests (ohne Sprachtest, die auf
zusammenhängende Texte beruhen) einen IQ > 130 beibiegen
kann, dann können auch Menschen das trainieren.
Intelligenztests sind durchaus auch unter „Experten“ sehr
umstritten. Natürlich nicht bei den Befürwortern. Das ist wie
mit dem Treibhauseffekt und der Ozonschicht. Du findest immer
einen Experten, der genau Deine Meinung vertritt.
Willst Du im ernst den Computer mit dem Menschlichen Gehirn
vergleichen ?. Die Rechenleistung eines PC´s steigt nach
Moore´s
Law weitaus schneller als die „Rechenleistung“ des
Menschlichen
Gehirns. Wenn das Menschliche Gehirn so schnell wachsen würde
wie
der Computer, wie Du obig postulierst, müßte sich der IQ jedes
Jahr verdoppeln
. Fakt ist, dass man Intelligenzquotienten
nicht sehr stark steigern kann.
Aber ich halte den Begriff „Intelligenz“ auf Computer angewendet für sehr sehr fraglich. Für mich sind das nur dumme Blechkisten die man mit etwas Geschick zu einem guten Werkzeug umfunktionieren kann.
Wenn man also meint, Intelligenz mit einem Test objektiv messen zu können und man mit einer Software einen IQ von 130 erreichen kann, dann stimmt mit den Tests was nicht. Das ist und bleibt meine Meinung.
Ich finde die Tests im übrigen auch total langweilig. Man geht eine Unzahl von abstrusen Mustern durch und sucht diese nach einem Konstruktionsalgorithmus durch. Am allerlangweiligsten sind die Zahlenfolgen. Mittlerweile erlaube ich mir da den Witz, einfach eine beliebige Zahl einzusetzen. Ein Polynom vom Grad n bei n+1 Stützstellen findet man auf einem Bein hinkend 
So gesehen schneiden Computer natürlich optimal ab, weil ihnen auch nach dem 20. Muster nicht langweilig wird.
Ich dachte, das war weiter oben so gemeint. Sorry.
-). Ich meinte nur Tests die in etwa die Fähigkeiten abfragen
die für das jeweilige Fach benötigt werden.
Das ist dann aber eher schwierig, denn entweder Du fragst Abiturstoff oder aber den Stoff höherer Semester ab. Nichts von alle dem macht viel Sinn, oder?
Die Amis machen doch ihre Tests nur, weil sie eben nichts dem Abitur vergleichbares haben. Das bekommt man ja erst auf dem College.
Das Problem bei solchen Bewertungen ist immer, dass Du nicht
weiß
wie das Ergebnis ohne die Consultants ausgesehen hätte
.
Allerdings halte ich persönlich auch nicht viel von den Jungs
von
Accenture, Berger, McKinsey & co.
Es gäbe einfach einen bunten Ordner weniger. Das Studien durchgeführt werden heisst ja nicht, dass sie auch genau so umgesetzt werden.
In meiner Laufbahn als Elite-Bremser und Bummelant habe ich auch mal bei einer (sehr) kleinen Unternehmensberatung gearbeitet. Die haben „image consulting“ und „workflow Optimierung“ gemacht. Selten habe ich Leute mit so viel Eifer Wind um die Ecke schaufeln sehen. Aber die hatten alle dicke Brieftaschen und dicke Autos. Naja, wer darin seinen Lebensinhalt sieht (Erfolg misst man in Euro und so). Ohne mir!
Chimäre: aus verschiedenartigen Zellen aufgebauter, durch
Kreuzung entstandener Organismus.
Chimäre : Trugbild, Hirngespinnst --> Nachzulesen bei
wissen.de
.
Ach. Das läuft im Fremdwörterbuch bei Langenscheidt unter „Schimäre“. Die Knalltüten. Sorry. Ich lerne ja gerne dazu.
http://www.langenscheidt.aol.de/cgi-bin/webquery.pl?..
*lächel*, sagen wir bei 99% der Leute hat es sich
bewahrheitet.
Darf ich fragen ob sie jetzt in den USA oder Deutschland
forscht ?
In Dänemark. Sie betreibt Atmosphärenforschung und hat da eine prima Stelle mit Labor in Grönland *fröstel*
Wodurch behindern sie denn die anderen? Voodoo?
Vielleicht *gg* the truth is out of there… Nein, mal im
ernst,
ich meinte das lediglich, dass sie eventuell die Vorlesungen
„verstopfen“, weil es schlicht zu viele sind
Die Vorlesungen sind unkritisch (solange der Füllstand der Hörsääle nicht überschritten wird).
Schlimmer sind Praktika und Seminare. Aber auch dort „verstopfen“ sie die Veranstaltungen ja nicht direkt. Insbesondere leuchtet mir nicht ein, wieso die Semesterzahl begrenzt werden soll. Wenn jemand (so wie ich) nur sehr wenige Scheine pro Semester macht, um z.B. nebenbei einen anspruchsvolleren Job zu haben (irgendwo muss man ja seinen Lebensunterhalt verdienen – und MacJobs sind mir einfach zu wider), dann besuche ich eben nur diese Veranstaltungen und behindere ansonsten niemanden. Meinetwegen soll man die Anzahl der besuchbaren Veranstaltungen auf Minimum +20% beschränken. So eine Art Coupon-System. Aber generell die Semesterzahl zu beschränken halte ich für falsch.
Der Azubi wird ja von der Firma bezahlt und nicht vom Staat.
Es sei denn, man macht eine Ausbildung bei einem der zahlreichen öffentlichen Arbeitgeber. Und das ist wohl bald die Mehrheit, zumindest die tollen Großkonzerne bilden kaum noch selbst aus. Dafür jammern sie aber rum, es gäbe keinen qualifizierten Nachwuchs. Ausbaden tut es (wie immer) der „kleine Mann“, in diesem Fall der Mittelstand.
Deutschland hat zwar weitaus höhere Steuereinahme muß dafür
allerdings auch Dinge bezahlen, die der Amerikanische Staat
nicht
bezahlen muß, von daher gleicht es sich wieder aus
.
Sag ich ja. Aber hohe Steuern und gleichzeitig bei jedem Fatz nochmal abkassieren, das geht nicht. Ich finde auch nicht, das der Bundeskanzler wirklich mehr verdienen muss, als der Präsident der Vereinigten Staaten.
Ich bei der University of Michigan eher mäßige.
Ein Freund von mir, der an der Ann Arbor Medizin studiert hat
war
sehr beeindruckt und auch bei BWL hat die AA einen sehr guten
Ruf
-).
Das kann ich nicht beurteilen. Mit Medizin kenne ich mich nicht aus und bei BWL habe ich wirklich massiv mit meinen Vorurteilen zu kämpfen. Die Wirtschaftler, die ich bisher kennen gelernt habe, waren (bis auf eine Ausnahme) allesamt äußerst simpel gestrickt und ganz große Langweiler bzw. Langweilerinnen.
Die Trainee-Programme, die ich kenne dauern mindestens 1/2
Jahr. Wozu macht man eigentlich diesen hochgelobten MBA, wenn
man da immer noch nicht für die Praxis vorbereitet ist?
Die Trainee Programme werden beim Berufeinstige gemacht und
der
erfolgt in den USA mit dem Bachelor, weil man den MBA an
seriösen
und großen Businsess Schools (Sloan, Wharton, HBS, Stanford,
Columbia, Ann Arbor) erst mit einigen Jahren Berufserfahrung
machen kann.
Was beweist, dass der amerikansiche Bachelor ein Schnulli-Abschluss ist. Warum nur wollen die den hier unbedingt auf Krampf einführen?
Ich finde ein schnelles und effizientes Studium ist doch für
alle
Seiten das beste. Denn dadurch verdient der junge Mensch
schneller Geld und der Staat hat schneller seine
Steuereinnahmen
anstatt draufzuzahlen.
Das ist ja die fatale Einstellung. Ich bin eine „human resource“ für ein Unternehmen und den Staat. Bürger werden bewertet nach „was kostet der“ und „was bringt der ein“. Und die Etikkommission befasst sich damit, ob eine Ansammlung von vier Zellen schützenswertes Leben ist, oder nicht. Was ist eigentlich, wenn die Menschen geboren und vielleicht sogar erwachsen geworden sind?
Auch die „Kinder kriegen“ Debatte wird immer mehr unter dem Gesichtspunkt „wer soll denn sonst alles bezahlen“ geführt. Da ist dann ganz schnell Schluss mit dem globalen Denken (von wegen Überbevölkerung und so).
Und sooooooo schön ist das
Studentenleben
ja auch wieder nicht, dass man dafür noch 2 bis 3 Jahre
draufsetzt, in denen man schon Geld verdienen könnte
.
Mein Studentenleben ist wunderbar. Ich habe dank einer guten Arbeit in einem großen deutschen Konzern ein sehr komfortables Leben bei maximaler Freiheit mit den Arbeitszeiten. Ich bin für diese Stelle sehr dankbar. Viele gestresste Kollegen mit fertigen Diplomen und superbezahlten Stressjobs wären froh, wenn sie so leben könnten. Das neue Statussymbol ist nicht mehr Geld sondern Freizeit (und natürlich ausreichend Geld, um diese sinnvoll nutzen zu können).
Ich halte nix von Elite-Unis. EIn paar motivierte Profs
könnten wie gesagt nicht schaden.
Warum hälst Du nichts davon ?. Man muß es ja nicht so weit
kommen
lassen wie in den USA, aber gute Öffentliche Unis und ein paar
Elite Unis hätte doch schon seinen Reiz, oder ?.
Was verstehst Du unter „Elite-Uni“? Ich assoziiere damit schnöselige Söhne, die mit von Vati finanzierten „ich habs geschafft“ anthrazitfarbenem 3er BWM in die Uni fahren und natürlich was mit Wirtschaft studieren.
Wenn Du sowas wie das „Institute for Advanced Study“ in Princeton meinst, dann wäre das schon mehr in meine Richtung.
Was mir aber in Deutschland am meisten fehlt, ist gute Grundlagenforschung seitens der Wirtschaft. Warum gibt es so etwas wie die Bell-Labs oder die IBM Rereach Labs auch nicht annährend bei deutschen Firmen? Dort sitzen (sorry) irgendwelche MBA-BWLer und sagen: Was nicht in einem Quartal zu Geld gemacht werden kann, das wird nicht angefasst. Heil Share-Holder Value. Vivat EBIT und so.
Innovation im eigentlichen Sinne werden wir so eines Tages nur noch einkaufen. Aber auf mich hört ja niemand.
Mein absoluter Traumjob wäre, für eine Firma wie Siemens ein solches Labor zu konzipieren. Welche Gebiete sollten/könnten abgedeckt werden, wie bekommt man die guten Leute aus den USA wieder nach Deutschland (denn Du hast recht, die meisten guten Naturwissenschaftler zieht es nach wie vor in die USA) und wie kann man zusammen mit motivierten Studenten/Doktoranden so eine Anlage mit Leben füllen. Vielleicht gäbe es dann auch mal gerechtfertigt Subventionen vom Staat für sowas. Das könnte ich mir als „Elite-Uni“ im positiven Sinne vorstellen.
Gleiches ließe sich im Wirtschaftsbereich z.B. seitens der Deutschen Bank hochziehen. Warum nicht als Bank das Top-Wirtschaftsforschungsinstitut der Welt hochziehen? Anstatt mal wieder 10 Billionen an der Börse zu verballern … da käme vielleicht in 20 Jahren eine ganz tolle Lösung heraus?
Aber wir machen uns hier lieber selbst verrükt, indem wir am kaputt gesparten öffentlichen Bildungssystem mit Gebühren hantieren.
Hier noch ein paar Links zur Inspiration (so schön und spannend kann forschen sein 
http://www.ias.edu/
http://www.bell-labs.com/
http://www.research.ibm.com/
So meinte ich das nicht, aber die Lektüre von Thomas Mann oder
Dante Aligherie sagt wenig über die Qualitäten eines Menschen
in
seinem Beruf aus. Und vielleicht hat er statt Thomas Mann
lesen
in der Zeit lieber Science gelesen, dann hat er auch was für
seine Bildung getan, was nun besser ist kann man Objektiv
nicht
bewerten
.
Ich meinte Thomas Mann im übertragenden Sinn für Literaur aus der Beletristik. Ich möchte nicht nur Fachliteratur wälzen und immer am Rechner sitzen, ich möchte mir auch etwas Kultur angewöhnen. Dazu gehört gute Literatur ebenso wie Tischmanieren, elementare Kentnisse über Musik und bildende Künste, Wissen über Geschichte und das aktuelle politische Tagesgeschehen etc.
Das kommt bei den eifrigen Karrieristen viel zu kurz. Darum ist eine Unterhaltung mit solchen Leuten meisten so, wie mit nem Käsehobel onanieren. Nicht sehr unterhaltsam und sehr schmerzhaft.
Gruß zurück
Fritze