Gedanken über unser Bildungssystem :-))

Hi

  1. Nur und ausschlieslich Unis können echte doktortitel
    verleihen…
    also beschwer dich nicht, wenn ich mich dazu äussere.

Gibt es nicht einige dubiose Kirchen in den USA die den Titel Doctor of Philosophiy in Religion verkaufen ?. Das soll sogar hier anerkannt werden…

  1. bei Studiengebühren studieren wieder mal nur die Kinder
    reicher Eltern.

Ohne Studiengebühren studieren auch nur die Kinder der Reichen :smile:. Nach dem letzten Bericht des BMBF kommen lediglich 10 % der Studenten aus der Arbeiterklasse.

Hi,

das obige lass ich ml unkommentiert.
aber:

Ein Beispiel: (Ich schiebe da immer wieder Japan vor). In
Japan werden generell Interviews eingeführt, um die
Qualifikation der Bewerber zu prüfen.

*Gähn* Das machen die Firmen doch hier auch schon seit Adam
und Eva. Hihi, dazu fällt mir eine weitere Anekdote ein. Im
Spiegel war vor längrer Zeit mal ein Artikel (ich glaube im
Zusammenhang mit der Serie "Die Welt im 21. Jahrhundert), in
dem die Produktivität von Autoteil-Fabriken einer japanischen
Marke (war es Nissan, Toyota oder Mitsubishi, ich weiss es
nicht mehr) international verglichen wurde. Sie war in
deutschland am höchsten (weit vor Japan). Als Ursache – man
höre und staune – wurden die geregelten Arbeitszeiten und
Erholung in längeren Urlaubszeiten angeführt. Ist das nicht
erstaunlich? Gut erholte und nicht förmlich versklavte
Arbeiter sind motivierter, jonzentrierter, innovativer und
bauen weit weniger Mist.

Das hört man immer wieder, vor allem von deutschen Verdummungsblättern, wie Focus, BILD und Spiegel. Wenn die Produktivität so hoch wäre, warum sind wir dann im Technologiesektor Schlußlicht? (siehe UMTS, wo sind nur die 100 Mrd DM hin?). Klar, daß seit Jahrzehnten immer wieder die Autoindustrie als Musterbeispiel vorgeschoben wird, aber dieser Sektor bröckelt immer mehr. Der Output an Fahrzeugen, gemessen an anderen Firmen, ist winzig. In Japan produziert man bei weniger Leuten mehr Fahrzeuge. Da nützt es auch nicht, daß die Produktivität von Auto-Teilen hoch ist, denn wem nützt es, wenn pro Auto 6 oder 7 Räder hergestell werden. Also sollte die Produktivität am Endproduukt gemessen werden.

Etwas von Versklavung steht nur in deutschen Blättern. Hier wird einem ja auch vorgegaukelt, man könne durch kürzere Arbeitszeit mehr schaffen.
Außerdem werden zu gut erholte Arbeiter nicht gerade produktiver. Eine länger gestsndene Maschine läuft auch nicht auf Anhieb auf vollen Touren. Da muß man sich erst langsam wieder einarbeiten.

Aber meine Lösung für die gesamten Probleme ist nur eins:
Einführen von Studiengbühren, sagen wir, anfangs so 1000 DM
Pro Semester.

Das ist die denkbar schlechteste Lösung. Ich halte eine
öffentliche Finanzierung von Schule und Universität für die
bessere Lösung. Nur so kann gewährleistet werden, dass nicht
das Geld über die Karriere entscheidet. Leider ist das im
Moment auch nur eine schöne Phantasie in einigen
Politikerköpfen.

Da hast du aber oben nicht richtig gelesen. Wo entscheiden denn Studiengebühren über die Karriere? Wenn du jetzt die Armen vorschiebst, stellst du dir ein Armutszeugnis aus. Von unseren 21.000 Studenten in unserer Stadt hatten mehr als 80% ein Auto, der Rest wohnte in unmittelbarer Nähe. Wo kommt wohl das Geld für die Autos her? Heutzuttage kostet ein Auto, selbst wenn es nicht gefahren wird, ca. 200 DM Pro Monat, macht 2400 DM Pro Jahr, also ca. 1000 DM pro Semester. Was ist daran zu teuer?

Beth

Hi

  1. Nur und ausschlieslich Unis können echte doktortitel
    verleihen…
    also beschwer dich nicht, wenn ich mich dazu äussere.

Du mußt aber nicht zwangsläufig an einer Uni studieren. Auch in einer Firma kannst du promovieren, der Doktorvater stamm selbstverständlich von der Uni, aber nicht **du>/b>.

  1. bei Studiengebühren studieren wieder mal nur die Kinder
    reicher Eltern. Im übrigen setzt, zumindest in den
    naturwissenschaften, kaum einer mal 1 semester einfach so aus.
    Ich weiss ja nicht. was Du studiert hast.

Ich habe es oben gesagt, es werden einiger jammern und wieder die Armen vorschieben. Wenn man besonders arm ist, hat man auch eine besondere Motivation und es gibt Stipendien und Begabtenförderung. Außerdem, wenn ein Kind geboren wird, hat man 18 Jahre zeit, das Geld zusammen zu bekommen, bei 1000 DM pro Semester, sind das 8-10.000 DM insgesamt, macht 50 DM pro Monat, die beiseite gelegt werden, damit die Kinder studieren können. Was ist daran unrealistisch? Ich kann es nur immer wieder sagen, in anderen Ländern geht es doch auch. Sind wir besonders schwere Fälle, oder besondere Menschen, daß es hier nicht auch geht?
Nein, wir sind besonders bequem. Wir sind es nicht gewohnt, den Gürtel enger zu schnallen. Lieber ein neues Auto, als die Kinder studieren lassen.

Beth**

Hi,

das obige lass ich ml unkommentiert.

Schade.

Das hört man immer wieder, vor allem von deutschen
Verdummungsblättern, wie Focus, BILD und Spiegel.

Ah ja. Du liest dann den Stern und die Bunte oder grundsätzlich nur „Fachzeitschriften“ wie Manager und Wall Street Jurnal?

Wenn die
Produktivität so hoch wäre, warum sind wir dann im
Technologiesektor Schlußlicht?

Wo hast Du denn die Weisheit her? Nein, noch sind wir das nicht. Aber da deutsche Firmen keine nennenswerten Beträge in die Grundlagenforschung stecken, werden wir das in absehbarer Zukunft tatsächlich sein.

(siehe UMTS, wo sind nur die
100 Mrd DM hin?).

Die hat Vater Staat eingesackt, um die Feten der letzen Jahre zu bezahlen (inkl. Expo).

Klar, daß seit Jahrzehnten immer wieder die
Autoindustrie als Musterbeispiel vorgeschoben wird, aber
dieser Sektor bröckelt immer mehr.

Im Gegenteil. Wenn ich richtig verstanden habe, ist die deutsche Automobilindustrie zur Zeit weltweit die einzige, die der allgemeinen Rezession noch nicht zum Opfer gefallen ist. Wenn man man von Daimler/Chrysler/Mitsubishi absieht, die von einem unfähigen und größenwahnsinnigen Manager geführt wird.

Der Output an Fahrzeugen,
gemessen an anderen Firmen, ist winzig. In Japan produziert
man bei weniger Leuten mehr Fahrzeuge.

Das möchte ich jetzt mal irgendwo belegt haben. Kannst Du Quellen angeben? Ich konnte es auch nicht, aber so reden wir ja ewig mit „Bauchgefühl“.

Da nützt es auch nicht,
daß die Produktivität von Auto-Teilen hoch ist, denn wem nützt
es, wenn pro Auto 6 oder 7 Räder hergestell werden. Also
sollte die Produktivität am Endproduukt gemessen werden.

Das Endprodukt wird – dank globalem Logistikwahn – nicht in Deutschland hergestellt, sondern in Grossbritannien. Aber glaube mir: Pro Auto nur vier Räder :smile:

Etwas von Versklavung steht nur in deutschen Blättern. Hier
wird einem ja auch vorgegaukelt, man könne durch kürzere
Arbeitszeit mehr schaffen.

Das kannst Du nicht verstehen, gell? Ist ja auch etwas komplexer. Die Menschen funktionieren nicht streng linear. Nach dem Motto: 10 Maurer brauchen, um ein Haus zu bauen, 5 Monate. Also brauchen 100.000 Maurer 22 Minuten.

Es ist vielmehr so, dass man Menschen ihren Freiraum lassen muss. Pausen und sogar ein Mittagsschläfchen setzen sich immer mehr durch. Auch Urlaub zum „Auftanken“ ist sehr wichtiger Bestandteil der deutschen Arbeitsweise. Top-Managern werden neuerdings sogar „sabaticals“ gewährt (eine Erfindung der Amis, wenn ich nicht irre). Das sind ganze Jahre „auf Urlaub“. In der Zeit sitzen die Menschen ja nicht nur dumm rum und bohren in der Nase, sondern sie beschäftigen sich mit Ausgleichstätigkeiten wie z.B. auch dem Nachdenken.

Außerdem werden zu gut erholte Arbeiter nicht gerade
produktiver. Eine länger gestsndene Maschine läuft auch nicht
auf Anhieb auf vollen Touren. Da muß man sich erst langsam
wieder einarbeiten.

Daher steht die Maschine im Urlaub überhaupt nicht still, sondern arbeitet munter weiter.

Da hast du aber oben nicht richtig gelesen. Wo entscheiden
denn Studiengebühren über die Karriere?

Sie machen ein Studium für Kinder aus der Mittel- oder gar der unteren Schicht noch schwieriger, als es ohnehin schon ist.

Wenn du jetzt die
Armen vorschiebst, stellst du dir ein Armutszeugnis aus. Von
unseren 21.000 Studenten in unserer Stadt hatten mehr als 80%
ein Auto,

Auch dafür hätte ich jetzt gerne einen Beleg. Von meinen Kommilitonen hatten nur sehr wenige ein Auto. Und wir haben wirklich nicht in unmittelbarer Nähe der Uni gewohnt.

der Rest wohnte in unmittelbarer Nähe. Wo kommt wohl
das Geld für die Autos her?

Vom Papi. Oder man jobbt nebenbei und finanziert es sich so. Aber das weisst Du doch selbst.

Heutzuttage kostet ein Auto,
selbst wenn es nicht gefahren wird, ca. 200 DM Pro Monat,
macht 2400 DM Pro Jahr, also ca. 1000 DM pro Semester. Was ist
daran zu teuer?

Alles. Darum habe ich auch gar kein Auto. Ich war selbst erstaunt, dass einige nicht mal einen Führerschein haben!

Zur Zeit kostet ein 9.5 m^2 Wohnheimplatz in einem Betonklotz über 300,- DM/Monat. Das grenzt schon fast an Mietwucher. Über irgendwelche Tricks (Briefkasten und anteilig Platz der Turnhalle und Küche etc. mitgerechnet) kommen sie dann auf 12 m^2/Zimmer.

Das ist wirklich nicht übertriebener Lebensstandard. Ausserdem gibt es natürlich nicht so viele Wohnheimplätze wie Studenten.

Wie dem auch sei. Dazu kommt dann ein Telefon (oder sollen Studenten Deiner Meinung nach auf solchen Luxus verzichten?) mit sagen wir alles in allem DM 50,-/Monat.

Essen, Trinken, Seife etc. noch einmal 400,-/Monat. Dann will man ja vielleicht auch einmal ins Kino oder Theater gehen. Ab und zu eine Kneipe oder ein Tanzschuppen. Sagen wir nochmal 100,-/Monat für Vergnügungen (jaja, Luxus wirst Du sagen … egal).

Bücher, Schreibkram und so weiter … weitere DM 50,-/Monat. Dann

Ab und zu möchte ein Student vielleicht auch mal was anziehen oder zum Frisör gehen. Rechnen wir dafür (wir sind sehr bescheiden) nochmal im Schnitt 50/Monat (Jeans, billige Treter, Haare auch mal länger etc.)

Dann wären da noch fixe Kosten wie Versicherungen und die bereits erhobene Semestergebühr von ca. DM 300,-/Semester (inkl. Studi-Ticket) … sagen wir rund 150,- Monat.

Macht zusammen DM 1100,-/Monat für den bescheidenen Studenten. Aufzubringen von Papi+Mami oder jobben, da die meisten keine Förderung nach BAFöG bekommen (einer meiner Freunde hatte damals DM 60,-/Monat BAFöG! Dafür den ganzen Papierkram. Ein Witz)!

Wenn jetzt noch Semestergebühren dazukommen, erhöht sich die Summe ja um einen entsprechenden Betrag, was klarerweise von den weniger wohlhabenden Familien nicht aufgebracht werden kann. Insbesondere, wenn vielleicht auch mal mehr als ein Kind vorhanden ist. Ich kenne viele Fälle, in denen es nur für einen zum Studium gereicht hat.

Die Leute, die BAFöG bekommen, haben hinterher einen Berg Schulden abzuzahlen. Ich kenne da einige, die richtig dran zu knabbern haben.

Gruß

Fritze

1 „Gefällt mir“

Nebenbei …

Gibt es nicht einige dubiose Kirchen in den USA die den Titel
Doctor of Philosophiy in Religion verkaufen ?. Das soll sogar
hier anerkannt werden…

Du bekommst für rund DM 70.000,- auch einen prima deutschen Doktortitel, grundsolide und so weiter (cum laude). Arbeit und Rigorosumsgarantie inkl.

Zu sehen: neulich abends in „Report“. Klar, wieder nur so ne Volksverdummungssendung …

Gruß

Fritze

[…]

Ich habe es oben gesagt, es werden einiger jammern und wieder
die Armen vorschieben. Wenn man besonders arm ist, hat man
auch eine besondere Motivation und es gibt Stipendien und
Begabtenförderung.

Ja klar. Wovon träumst Du nachts? Nur weil es ein paar arme Säcke zu solchen Stipendien gebracht haben, trifft das auf die überwiegende breite Masse nicht zu. Reiche Leute schicken ihre Söhne und Töchter an die Uni, das merken die auf dem Kontoauszug gar nicht.

Auch hierzulande ist es so, dass überwiegend Kinder aus besser gestellten Familien an die Hochschulen gehen. Ich glaube aber nicht, dass die Intelligenz genauso ungleich verteilt ist, wie das Geld.

Außerdem, wenn ein Kind geboren wird, hat
man 18 Jahre zeit, das Geld zusammen zu bekommen, bei 1000 DM
pro Semester, sind das 8-10.000 DM insgesamt, macht 50 DM pro
Monat, die beiseite gelegt werden, damit die Kinder studieren
können. Was ist daran unrealistisch?

Im höchsten Masse unrealistisch daran ist, dass Du die restlichen Kosten komplett aussen vor gelassen hast. Man muss schon ein wenig mehr als DM 50/Monat ausgeben, damit man studieren kann.

Ich kann es nur immer
wieder sagen, in anderen Ländern geht es doch auch. Sind wir
besonders schwere Fälle, oder besondere Menschen, daß es hier
nicht auch geht?

In anderen Ländern gibt es auch Kinderarbeit, Tuberkulose-Epedemieen, Vermummungszwang für Frauen, die Todesstrafe, den Yeti und allerlei anderes Zeug. Müssen wir das deshalb auch alles haben?

Nein, wir sind besonders bequem. Wir sind es nicht gewohnt,
den Gürtel enger zu schnallen. Lieber ein neues Auto, als die
Kinder studieren lassen.

Jo, gut das Du Dich da so auskennst. Wie wurde denn Dein Studium finanziert, wenn ich fragen darf?

Na immerhin sagst Du offen, was die Politiker sich nicht zu sagen trauen: „Wir scheissen auf die Armen“.

Gruß

Fritze

[…]

Wenn man also meint, Intelligenz mit einem Test objektiv
messen zu können und man mit einer Software einen IQ von 130
erreichen kann, dann stimmt mit den Tests was nicht. Das ist
und bleibt meine Meinung.

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Der Test mißt
doch nur vorhandene Fähigkeiten des Menschen im Bereich
Logisches Denken, Mathematisches Denken, Schlußfolgerndes
Denken etc.

Soso. Du meinst also Computer haben alle diese Eigenschaften? Ich nicht. Dennoch wird dort ein IQ entsprechender Höhe „gemessen“.

Das der Computer mit seiner Rechenleistung eine
beliebige Zahlenfolge weiterführen ist doch an sich nichts
nichts besonderes. Das Geheimnis der Intelligenz ist doch
diese vorhandenen sehr starken Fähigkeiten auch adäquat
einzusetzen. Das kann der Mensch und der Computer (noch)
nicht.

Und das kann auch noch kein Test überprüfen.

Wie das in der Zukunft aussehen wird, wissen wir nicht

-). Laut Moore´s Law wird der PC die Rechenleistung des

Menschlichen Gehirns in 7 Jahren eingeholt haben. Aber
Rechenleistung alleine ist natürlich nutzlos. Doch gerade im
Bereich der KI, Nanotechnologie etc. wird es in der Zukunft
mit Sicherheit noch sehr interessante Entwicklungen geben.

Schön, dass Du all diese Schlagwörter kennst :smile:

Billy Joy, der Ex-Entwicklungsschef von Sun Micrososystems,
hat vor 1 Jahr in Wired ein sehr interessantes Essay dazu
geschrieben mit dem Titel „Why the future doesn´t need us…“

Naja, wirklich global gesehen sind Menschen auch überflüssig. Dennoch bin ich bereit zu wetten, dass es in 7 Jahren noch keine „intelligenten Computer“ im Sinne der menschlichen Intelligenz geben wird.

Der Abiturstoff ist erlernter Stoff es geht um Geistige
Fähigkeiten unahbhängig von gelerntem Stoff.

Aha. Erstens war das Abitur nicht einfach nur Reproduktion (das mag bei Zentralabi-Ländern wie Bayern anders aussehen). Zweitens würde mich aber mal Dein Testvorsschlag zum abfragen geistiger Fähigkeiten interessieren, wenn es kein „IQ-Test“ sein soll.

Die Amis machen doch ihre Tests nur, weil sie eben nichts dem
Abitur vergleichbares haben. Das bekommt man ja erst auf dem
College.

Die haben den SAT Test nach der High School, das ist ja vom
Prinzip her so wie das Deutsche Abitur. Nur machen die Unis
noch eigene Tests, GAMT etc.

GMAT? Ich dachte das machen die „MBA-geilen“ damit sie in den renommierten Schulen aufgenommen werden.

Ich kenne noch den ACT (American Collegic Test oder so). Der war aber genau so albern, wie der SAT. In jedem Fall fand ich mein Abitur erheblich anspruchsvoller!

Ach. Das läuft im Fremdwörterbuch bei Langenscheidt unter
„Schimäre“. Die Knalltüten. Sorry. Ich lerne ja gerne dazu.

Das ist auch richtig, weil es nach der neuen Rechtschreibung
„Schimäre“ geschrieben wird. Aber ich bevorzuge die alte
Rechtschreibung also auch „Chimäre“.

Das ist doch, was ich so witzig finde. Unter Chimäre (mit Ch) findest Du im Langenscheidt nur die biologische Bedeutung und einen Verweis auf „Schimäre“. Ich dachte natürlich, das wäre lediglich eine alternative Schreibweise. Bei Schimäre kommt dann aber eine komplett andere Bedeutung hinzu. Spinner.

In Dänemark. Sie betreibt Atmosphärenforschung und hat da eine
prima Stelle mit Labor in Grönland *fröstel*

cool *neid*. In der Nähe von Thule ? *neugierigfragt*.

Ehrlich gesagt weiss ich das nicht. Sie ist am „Danmarks Meteorologiske Institut“. Der Hauptsitz ist natürlich in Kopenhagen.

[…]

Das kannst Du aber nicht vergleichen. Der Azubi erbringt ja
auch eine Leistung für die Behörde und wird dafür bezahlt.

Naja, diese „Leistung“ hält sich sehr in Grenzen! Insbesondere im ersten Lehrjahr.

Der
Student erbringt ja keine Leistung für den Staat, sondern
nimmt eine Staatliche Leistung in Anspruch.

Aha. Demnach sollte man alle Unis zumachen. Die kosten ja nur Geld und bringen nix ein. Das da noch keiner drauf gekommen ist. Wer studieren will, muss dann eben ins Ausland gehen. Da das eine Stange Geld kostet, werden es sich die Leute richtig gut überlegen und die Eltern werden bei der Geburt ihrer Kinder schonmal einen Sparvertrag abschliessen. Das kann dann jeder Sozialhilfeempänger finanzieren (sind ja nur DM 50,-/Monat) und alle sind glücklich.

Für das gesparte Geld können doch die Einkommensteuersätze abgesenkt werden. Am besten vor allem für die Leistungsträger der Gesellschaft. Das entlastet dann im nachhinein für das teure Studium in Harvard.

Tut er ja nicht, das Gehalt von George Bush wurde auf knapp
500 000 $ angehoben.

Na Gott sei dank!

Und auch das ist noch lächerlich wenig
wenn Du bedenkst was für einer Verantwortung er hat. Breuer
von der Deutschen Bank bekommt für einen 100 Mrd. $ Umsatz
Konzern 10 Mio. $ Gehalt und Geore Bush für einen 11 000 Mrd.
$ „Umsatz“ Konzern gerade einmal eine halbe Million :smile:.

Ja, der sollte wirklich 1,1 Mrd bekommen. So einen tollen Präsidenten hatten die Amis noch nie!

Was beweist, dass der amerikansiche Bachelor ein
Schnulli-Abschluss ist. Warum nur wollen die den hier
unbedingt auf Krampf einführen?

Es ist kein „Schnulli-Abschluss“. Es ist eine effektive und
kurze Vorbereitung auf den Job.

Dann könnte man in Deutschland einfach Abiturienten zu Trainees machen. Die haben ungefähr den gleichen fachlichen Stand.

[…]

Also ich opfere lieber ein wenig Freizeit für einen sehr
interessanten und auch lukrativen Job und empfinde kein Neid
auf das glorifizierte geruhsame Studentenleben :smile:. Darf ich
Fragen wie alt Du bist ? Only interest…

Klar darfst Du fragen :wink:

[…]

Ja, dass meine ich doch. Mit Elite Unis meine ich große Unis
die ALLE Fachbereiche anbieten, weil eine Uni auch von dem
Austausch der verschiedenen Fachrichtungen untereinander lebt.
In Deutschland haben wir bisher nur Elite bzw. Privatunis für
BWL (EBS, WHU, IUB etc.).

Wobei mir nicht ganz klar ist, ob die jetzt wirklich bessere Absolventen produzieren, als die staatlichen Unis. Immerhin sind sie aber teuer.

Was mir aber in Deutschland am meisten fehlt, ist gute
Grundlagenforschung seitens der Wirtschaft. Warum gibt es so
etwas wie die Bell-Labs oder die IBM Rereach Labs auch nicht
annährend bei deutschen Firmen? Dort sitzen (sorry)
irgendwelche MBA-BWLer und sagen: Was nicht in einem Quartal
zu Geld gemacht werden kann, das wird nicht angefasst. Heil
Share-Holder Value. Vivat EBIT und so.

Auch Siemens, Deutsche Telekom, SAP etc. haben solche
Einrichtungen wie die A.G. Bell Labs.

SAP bestimmt nicht. Die Telekom auch nicht. Siemens tut so, aber eine derartige Einrichtung wäre mir bestimmt schon aufgefallen. Natürlich findet in den Firmen F&E statt. Aber eben nicht auf dem Niveau und mit der Weitsicht der amerikanischen Institute.

Auch bei Fraunhofer sind es immer „angewandte Forschungsprojekte“. Also MBA-genehmigtes kurzfristiges Handeln.

Die Max-Planck-Gesellschaft mach ihre Sache angesichts der dürftigen finanziellen Mittel natürlich hervorragend. Aber meines wissens sind Firmen da nur marginal beteiligt. Und dann auch wieder nur bei anwendungsbezogener Forschung.

Sowas wie den Transistor oder das Elektronenmikroskop würde man heute in Deutschland nicht mehr erfinden.

[…]

Das ist in der Tat ein sehr großes Problem. In der Zeit war
letztens ein Bericht über eine Frau die nach der Uni in
Deutschland nach Harvard gegangen ist, dort ihren Ph.D.
gemacht hat und geforscht hat. Nach 3 Jahren ging sie wieder
zurück nach Deutschland an die Uni Hamburg. Dort war sie dann
allerdings nach 2 Jahren so entnervt von der Bürokratie und
Engstirnigkeit etc. dass sie wieder nach Harvard gegangen ist,
wo sie mit Offenen Armen empfangen wurde und heute Professorin
ist.

Also wer Harvard kennt wird an keiner deutschen Uni mehr glücklich. Das ist klar. Aber wie gesagt, es gibt nur eine handvoll solcher Unis in den USA. Der Rest ist wirklich viel schlechter, als hier!

Die Deutsche Bank betreibt doch Wirtschaftsforschung über ihre
World Market Research Abteilung. Dass heißt in London oder New
York (Prof. Yardeni, ein sehr renomierter Banker der früher
bei der FED war) sitzen Leute, die die Weltmärkte covern
(achtung denglisch *gg*) und darüber ihre Analysen schreiben.
Für die Weltwirtschaftsforschung in Gegenwart, Geschichte und
Zukunft gibt es dazu spezialisierte Institute wie die Deutsche
Wirtschaftsforschungsgesellschaft, das Institut für
Weltwirtschaft in Kiel etc. Diese Leute haben allerdings in
der Vergangenheit nicht gerade mit Prognosegenauigkeit in
Punkto Wirtschaftswachstum geglänzt.

Wie dem auch sei. Das ist viel zu verstreut. Da fehlt eine ordnende strategische Zusammenführung und bündelung der Kräfte. Das gäbe dann die vielgerühmten Synergie-Effekte. Ich würde da auch ruhig ein paar Sozialwissenschaftler und andere „Fachfremde“ Leute ins Boot holen. Wie Du schon gesagt hast: interdisziplinär aufbauen.

Auch ich finde trotz einem 60 Stunden Job genügend
Zeit dafür, aber mir sind diese Dinge auch sehr wichtig und
ich würde sie nicht für die Karriere oder den Job aufs Spiel
setzen.

Dann pass mal gut auf, dass Du Dich nicht überschätzt mit den 60 Stunden. Du wirst nicht jünger :wink:

Gruß

Fritze

Re^5: blöde Idee :frowning:

Hi,

das obige lass ich ml unkommentiert.

Schade.

Das hört man immer wieder, vor allem von deutschen
Verdummungsblättern, wie Focus, BILD und Spiegel.

Ah ja. Du liest dann den Stern und die Bunte oder
grundsätzlich nur „Fachzeitschriften“ wie Manager und Wall
Street Jurnal?

Hab gar nicht gewußt, daß BILD eine Fachzitschrift ist. Nún gut, man lernt nie aus.

Wo hast Du denn die Weisheit her? Nein, noch sind wir das
nicht. Aber da deutsche Firmen keine nennenswerten Beträge in
die Grundlagenforschung stecken, werden wir das in absehbarer
Zukunft tatsächlich sein.

Na, da nenne ich nur einige Stichworte: UMTS, Genforschung, Mobiltelekommunikation (Schon mal die klobigen dt. Knochen mit den jap. Mobiles verglichen?), Computer Market (wie heißen eigentlich die dt. PCs), allg. Kommunikationsmarkt (TV, Radio, CD, Video - wie heißt eigentlich der dt. MP3-Player, der dt. MP-Man, CD-Man?), Robotik, allg. Mikroelektronik Markt, noch mehr Beispiele?

Klar, daß seit Jahrzehnten immer wieder die
Autoindustrie als Musterbeispiel vorgeschoben wird, aber
dieser Sektor bröckelt immer mehr.

Im Gegenteil. Wenn ich richtig verstanden habe, ist die
deutsche Automobilindustrie zur Zeit weltweit die einzige, die
der allgemeinen Rezession noch nicht zum Opfer gefallen ist.
Wenn man man von Daimler/Chrysler/Mitsubishi absieht, die von
einem unfähigen und größenwahnsinnigen Manager geführt wird.

Und Ford, Toyota, Honda, Nissan, BMW-Amerika…

Der Output an Fahrzeugen,
gemessen an anderen Firmen, ist winzig. In Japan produziert
man bei weniger Leuten mehr Fahrzeuge.

Das möchte ich jetzt mal irgendwo belegt haben.

http://profiles.wisi.com/profiles/scripts/corpinfo.a…
http://profiles.wisi.com/profiles/scripts/corpinfo.a…
http://www.global.toyota.com/globaltoyota/invest_rel…

Da nützt es auch nicht,
daß die Produktivität von Auto-Teilen hoch ist, denn wem nützt
es, wenn pro Auto 6 oder 7 Räder hergestell werden. Also
sollte die Produktivität am Endproduukt gemessen werden.

Das Endprodukt wird – dank globalem Logistikwahn – nicht in
Deutschland hergestellt, sondern in Grossbritannien. Aber
glaube mir: Pro Auto nur vier Räder :smile:

Welches Endprodukt? BMW, VW, Opel, Mercedes? Ich dachte, die kommen aus D.

In der Zeit sitzen die Menschen ja nicht nur dumm rum und
bohren in der Nase, sondern sie beschäftigen sich mit
Ausgleichstätigkeiten wie z.B. auch dem Nachdenken.

Jetzt vrgleichst du Äpfel mit Birnen. Such dir mal Statistiken raus, die blgn, was die Ds. im Urlaub machen. Ausgleichstätigkeiten wie Bierdrinken:smile:

Da hast du aber oben nicht richtig gelesen. Wo entscheiden
denn Studiengebühren über die Karriere?

Sie machen ein Studium für Kinder aus der Mittel- oder gar der
unteren Schicht noch schwieriger, als es ohnehin schon ist.

Wenn du jetzt die
Armen vorschiebst, stellst du dir ein Armutszeugnis aus. Von
unseren 21.000 Studenten in unserer Stadt hatten mehr als 80%
ein Auto,

Auch dafür hätte ich jetzt gerne einen Beleg. Von meinen
Kommilitonen hatten nur sehr wenige ein Auto. Und wir haben
wirklich nicht in unmittelbarer Nähe der Uni gewohnt.

http://www.his.de/soz15/pdf/06.Ausgaben.pdf

Vom Papi. Oder man jobbt nebenbei und finanziert es sich so.
Aber das weisst Du doch selbst.

Also doch von den Eltern. Also kann man sich statt des Autos auch die Studiengeb. leisten, oder?

Wie dem auch sei. Dazu kommt dann ein Telefon (oder sollen
Studenten Deiner Meinung nach auf solchen Luxus verzichten?)
mit sagen wir alles in allem DM 50,-/Monat.

Essen, Trinken, Seife etc. noch einmal 400,-/Monat. Dann will
man ja vielleicht auch einmal ins Kino oder Theater gehen. Ab
und zu eine Kneipe oder ein Tanzschuppen. Sagen wir nochmal
100,-/Monat für Vergnügungen (jaja, Luxus wirst Du sagen …
egal).

Bücher, Schreibkram und so weiter … weitere DM 50,-/Monat.
Dann

Ab und zu möchte ein Student vielleicht auch mal was anziehen
oder zum Frisör gehen. Rechnen wir dafür (wir sind sehr
bescheiden) nochmal im Schnitt 50/Monat (Jeans, billige
Treter, Haare auch mal länger etc.)

Dann wären da noch fixe Kosten wie Versicherungen und die
bereits erhobene Semestergebühr von ca. DM 300,-/Semester
(inkl. Studi-Ticket) … sagen wir rund 150,- Monat.

Macht zusammen DM 1100,-/Monat für den bescheidenen Studenten.
Aufzubringen von Papi+Mami oder jobben, da die meisten keine
Förderung nach BAFöG bekommen (einer meiner Freunde hatte
damals DM 60,-/Monat BAFöG! Dafür den ganzen Papierkram. Ein
Witz)!

Schon mal überlegt, warum die meisten keine Förderung bekommen? Weil sie entweder bi den Eltern wohnen, oder die Eltern genug Geld haben. BaFöG berechnet sich nach dem Einkommen der Eltern, dem Vermögen der Eltern, den eigenem Vermögen, ob man elternunabhängig lebt und und.

Einfache Gegenrchnung. Telefon-Sozialtarif. Als Student keine GEZ, keine Bankkosten. Nebenjob auf 630 DM-Basis, Wohngeld 350 DM pro Monat. Die Eltern bekommen pro Monat bis zum vollendeten 27. Lebensjahr Kindergeld, ich glaube, jetzt 230 DM, macht zusammen 1210 DM pro Monat, deckt also locker deine Kosten. Wo ein Wille ist, ist auch in Weg.

Wenn jetzt noch Semestergebühren dazukommen, erhöht sich die
Summe ja um einen entsprechenden Betrag, was klarerweise von
den weniger wohlhabenden Familien nicht aufgebracht werden
kann.

Da möchte ich aber mal ein Beleg haben, von Familien, die es sich nicht leisten konnten, daß die Kinder studieren. Da kommen warscheinlich 1 oder 2% zusammen. Aber ich hab dir ja die Rechnung vorgemacht. 18 Jahre lang, jeden Monat 50 DM beiseite gelegt und schon geht es.

Die Leute, die BAFöG bekommen, haben hinterher einen Berg
Schulden abzuzahlen. Ich kenne da einige, die richtig dran zu
knabbern haben.

Frag mal einen Amerikaner, wenn er fertig ist, was er für Schulden hat. Das ist doch ganz normal und mit Schulden läßt sich vorzüglich Steuern sparen. Mein Zahnarzt zahlt seine BaFöG- Schulden in den kleinsten erlaubten Raten zurück, obwojl er es locker mit einem Schlag erledigen könnte, aber arum auch?

Um es nochmals zu sagen, in anderen Ländern geht es auch. Das sind auch keine Überlebenskünstler.

Beth

Im höchsten Masse unrealistisch daran ist, dass Du die
restlichen Kosten komplett aussen vor gelassen hast. Man muss
schon ein wenig mehr als DM 50/Monat ausgeben, damit man
studieren kann.

Es ging nur um die Studiengebühren. 50*12*18=10800 DM, also reichlich für die Studiengebühren. Eigenfinanzierung durch Nebenjobs. Es gibt genügend Leute, die schaffen das auch. Wie machn die das wohl?

Ich kann es nur immer
wieder sagen, in anderen Ländern geht es doch auch. Sind wir
besonders schwere Fälle, oder besondere Menschen, daß es hier
nicht auch geht?

In anderen Ländern gibt es auch Kinderarbeit,
Tuberkulose-Epedemieen, Vermummungszwang für Frauen, die
Todesstrafe, den Yeti und allerlei anderes Zeug. Müssen wir
das deshalb auch alles haben?

Hab gar nicht gewußt, daß Kinder schon studieren können? In welchem Land denn? Ich kenne keine Tuberkulose-Epedemieen in Amerika, Frankreich, England, Japan, …Vermummungszwang für Frauen in Amerika? in Japan?`in Frankreich? in England? Von was redest du eigentlich?

Jo, gut das Du Dich da so auskennst. Wie wurde denn Dein
Studium finanziert, wenn ich fragen darf?

Eltern, Nebenjobs, Wohngeld

Na immerhin sagst Du offen, was die Politiker sich nicht zu
sagen trauen: „Wir scheissen auf die Armen“.

Der Prozentuale Anteil der Armen an den Unis in D. ist verschwindend gering. Nach deiner Aussage ist er ja überdurchschnittlich hoch. Und so arm ist keiner, daß er sich das nicht leisten kann, oder hast du irgendein konkretes Beispiel zur hand. Würde mich echt mal interessieren.

Beth

Hi Fritze,

Soso. Du meinst also Computer haben alle diese Eigenschaften?
Ich nicht. Dennoch wird dort ein IQ entsprechender Höhe
„gemessen“.

Hast Du mal einen Intelligenz Test gemacht bzw. gesehen welche Aufgaben dort vorkommen ?. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das ein Computer z.B.im Sprachlichen Bereich einen IQ Test mit über > 132 bestehen könnte. So eine Aufgabe wäre z.B. Laden (…) Stahl : Setzen sie ein Wort in die Klammer ein so das daraus zwei Wörter werden. Das kann heute kein Computer, denn der Computer kann nur daus worauf er programmiert ist, nämlich in der Regel Logische Prozeße fortführen, also könnte er wohl alle Aufgaben im Mathematischen Bereich lösen, aber nicht im Sprachlichen. Zumal Aufgaben in IQ Test´s nicht schwer sind, es sind auch extra so viele dass sie nicht alle in der Zeit zu lösen sind. Mit genügend Zeit kannst Du alle Aufgaben des IQ Test´s lösen.

Naja, wirklich global gesehen sind Menschen auch überflüssig.
Dennoch bin ich bereit zu wetten, dass es in 7 Jahren noch
keine „intelligenten Computer“ im Sinne der menschlichen
Intelligenz geben wird.

Das ist auch in der Regel populistche Fantasterei. Hinter den Visionen von Joy und Kurzweil stehen auch starke Wirtschaftliche Interessen, da es genau ihre Unternehmen sind die auf obigen Gebieten Forschen und Arbeiten. Prof. Wolf Singer, ein International Renomierter Wissenschaftler vom Max Planck Institut für Hirnforschung hat gesagt maximal wäre mit der KI ein Komplexititsägrad vergleichbar mit dem der Großhirnrinde zu erreichen. Zumal noch die schon fast 250 Jahre alte Frage von Immanuel Kant im Raum steht ob sich das Bewußtsein, ob sich ein Kognitives System wie das menschliche Gehirn überhaupt selbst vollständig beschreiben kann.

Aha. Erstens war das Abitur nicht einfach nur Reproduktion
(das mag bei Zentralabi-Ländern wie Bayern anders aussehen).
Zweitens würde mich aber mal Dein Testvorsschlag zum abfragen
geistiger Fähigkeiten interessieren, wenn es kein „IQ-Test“
sein soll.

Es wären sicherlich Aufgaben die auch in IQ Test´s vorkommen, allerdings lediglich für das Studiengebiet. z.B. Mathematische Tests für Mathematik, Physik Semantische Tests für Germanstik, Anglistik etc. Man könnte auch schon vor dem Studium der Anglistik Fremdsprachenkentnisse in Englisch oder bei Romanistik in Französisch abfragen um zu schauen inwiefern die Studenten die Sprache beherrschen. Dies liese sich durch Interviews in Englisch oder Französisch bewerkstelligen wie es auch von Uni Professoren gefordert wird.

GMAT? Ich dachte das machen die „MBA-geilen“ damit sie in den
renommierten Schulen aufgenommen werden.

Wird teilweise auch bei anderen Studiengängen gemacht :smile:

Ich kenne noch den ACT (American Collegic Test oder so). Der
war aber genau so albern, wie der SAT. In jedem Fall fand ich
mein Abitur erheblich anspruchsvoller!

Der SAT ist heute auch nicht mehr so leicht. Zumal die renomierten Unis wie Harvard oder MIT noch interne Tests haben.

Das ist doch, was ich so witzig finde. Unter Chimäre (mit Ch)
findest Du im Langenscheidt nur die biologische Bedeutung und
einen Verweis auf „Schimäre“. Ich dachte natürlich, das wäre
lediglich eine alternative Schreibweise. Bei Schimäre kommt
dann aber eine komplett andere Bedeutung hinzu. Spinner.

Aus Wissen.de:

Schi·mä̲·re, Chi·mä̲·re [ç-, griech.] f.11

Trugbild, Hirngespinst

Ehrlich gesagt weiss ich das nicht. Sie ist am „Danmarks
Meteorologiske Institut“. Der Hauptsitz ist natürlich in
Kopenhagen.

-).

Naja, diese „Leistung“ hält sich sehr in Grenzen! Insbesondere
im ersten Lehrjahr.

Trotzdem ist es keine Leistung.

Aha. Demnach sollte man alle Unis zumachen. Die kosten ja nur
Geld und bringen nix ein. Das da noch keiner drauf gekommen
ist. Wer studieren will, muss dann eben ins Ausland gehen. Da
das eine Stange Geld kostet, werden es sich die Leute richtig
gut überlegen und die Eltern werden bei der Geburt ihrer
Kinder schonmal einen Sparvertrag abschliessen. Das kann dann
jeder Sozialhilfeempänger finanzieren (sind ja nur DM
50,-/Monat) und alle sind glücklich.

Was soll denn das jetzt ???. Ich habe lediglich aufgezeigt warum man Abuzis nicht mit Studenten vergleichen kann. Völlig Wertungsfrei und ohne einen Kommentar abzugeben der mit Deinen abstrusen Schlußfolgerungen in Zusammenhang steht.

Ja, der sollte wirklich 1,1 Mrd bekommen. So einen tollen
Präsidenten hatten die Amis noch nie!

Nö, aber 500 000 $ ist doch völlig ok.

Klar darfst Du fragen :wink:

Also, wie alt bist Du ? *augenroll*

Wobei mir nicht ganz klar ist, ob die jetzt wirklich bessere
Absolventen produzieren, als die staatlichen Unis. Immerhin
sind sie aber teuer.

Ich denke schon. Denn an privaten Unis ist es z.B. Pflicht 2 Semester im Ausland zu studieren. An Öffentlichen Unis liegt der Anteil der Absolventen die mind. ein Semester im Ausland waren zwischen 2 und 5 %. Desweiteren erwerben die Absolventen an Privaten Unis während den 2 Auslandssemestern noch einen Ausländischen Akademischen Grad. Es gibt sehr viele Praktikas, so dass die Studenten beim Berufseinstieg schon 8 Monate Praktische Erfahrung gesammelt haben. An den privaten Unis werden „Soft Skills“ viel besser und intensiver trainiert als an Öffentlichen Unis, dass heißt Teamwork, Rhetorik etc.

SAP bestimmt nicht. Die Telekom auch nicht. Siemens tut so,
aber eine derartige Einrichtung wäre mir bestimmt schon
aufgefallen. Natürlich findet in den Firmen F&E statt. Aber
eben nicht auf dem Niveau und mit der Weitsicht der
amerikanischen Institute.

Das würde ich so nicht sagen, sicher hat SAP Kein Bell Labs aber die haben auch ihre F & E Abteilugen. Die sind dann vielleicht stärker verstreut und nicht so zentralisiert aber auch die Forschen. Du darfst auch nicht vergessen das viele Sachen in Deutschland entwickelt wurden z.B. der Videorecorder, der Computer etc. aber dann zuerst von den Japanern bzw. Amerikanern vermarktet wurden.

Wie dem auch sei. Das ist viel zu verstreut. Da fehlt eine
ordnende strategische Zusammenführung und bündelung der
Kräfte. Das gäbe dann die vielgerühmten Synergie-Effekte. Ich
würde da auch ruhig ein paar Sozialwissenschaftler und andere
„Fachfremde“ Leute ins Boot holen. Wie Du schon gesagt hast:
interdisziplinär aufbauen.

Das wird auch getan, beim Institut für Weltwirtschaft in Kiel sitzen auch Soziologen, Naturwissenschaftler (teilweise sogar vom MIT) etc…

Dann pass mal gut auf, dass Du Dich nicht überschätzt mit den
60 Stunden. Du wirst nicht jünger :wink:

Ich schaffe das schon :smile:

Lieben Gruß und schönen Sonntag wünscht

Katja

Hi

  1. Nur und ausschlieslich Unis können echte doktortitel
    verleihen…
    also beschwer dich nicht, wenn ich mich dazu äussere.

Du mußt aber nicht zwangsläufig an einer Uni studieren. Auch
in einer Firma kannst du promovieren, der Doktorvater stamm
selbstverständlich von der Uni, aber nicht
du>/b>.

Zur Promotion muß der Promotionsstudent mindestens 2 Semester an der Hochschule eingeschrieben sein.

  1. bei Studiengebühren studieren wieder mal nur die Kinder
    reicher Eltern. Im übrigen setzt, zumindest in den
    naturwissenschaften, kaum einer mal 1 semester einfach so aus.
    Ich weiss ja nicht. was Du studiert hast.

Ich habe es oben gesagt, es werden einiger jammern und wieder
die Armen vorschieben. Wenn man besonders arm ist, hat man
auch eine besondere Motivation und es gibt Stipendien und
Begabtenförderung.

Diese fördern in Deutschland ca 1 Promille der Studenten. max Förderung ist der BAFÖG Höchstsatz. Hierzulande auch als Hochbeganter eine förderung ab Studienbeginn zu bekommen, ist ungefähr genauso wahrscheinlich wie 5 Richtige im Lotto… meist setzt die Förderung erst nach dem Vordiplom ein.

das Schema der Bafögverteilung ist derartig schwachsinnig, das viele in das „Mittelstandsloch“ fallen.

Wieviel ein Studium kostet, wurde ja schon vorgerechnet, aber DM 1000 im Monat ist realistisch. Dieses geld muß irgendwo herkommen. Wenn die Studenten nebenher arbeiten müssen, dann verlängert das im allgemeinen die Studiendauer.

Als Student kriegst auch keinen Bankkredit… keine bank gibt einem, der nix hat, einen Kredit zum studieren, zumindestens nicht hierzulande.

Also…
woher das Geld zum studieren nehmen…
ganz allgemein:
Wir hier in Deutschland, einem Land ohne Rohstoffbasis, einem land, das auf seine hochentwickelte Veredelungsindustrie angewiesen ist, können es uns nicht leisten, auf Teile unseres Geistigen Potenzials zu verzichten. Deshalb muß der Zugang zu den Unis freibleiben, auch wenn dadurch etwas mehr weniger Begabte mit durchgeschleppt werden (die kommen auch irgendwo unter).

Das Hirnschmalz ist unser bester nachwachsender Rohstoff…
wie man die Effizienz der Uniausbildung verbessern könnte, habe ich schon 2 mal geschrieben, ich erzähls nicht nochmal.

Noch was:
Studiengebühren fördern eventuell die Motivation der Studenten, aber nicht die der Professoren.
Zur Qualitätsverbesserung der Lehre sollte aber eigentlich das Lehrpersonal beitragen,

bei Vorlesungen, die so unglaublich Langweilig sind, das selbst motivierte Studenten in der 1 Reihe einschlafen, der Professor wg chronischer leichter Vergiftung durch posychoaktive Substanzen häufig nicht kommt (Alkoholismus) oder man gleich als erstes Gesagt bekommt „Diese Vorlesung ist so langweilig, das ich selbst nicht kommen würde. wenn ich sie nicht halten müsste“…
da kann es einem wirklich vergehen.

Gruß
Mike

Titel und Studenten
Hi katja

Gibt es nicht einige dubiose Kirchen in den USA die den Titel
Doctor of Philosophiy in Religion verkaufen ?. Das soll sogar
hier anerkannt werden…

Man darf sie auf seine Visitenkarte draufschreiben. allerdings nicht als Namenszusatz
Heisst dann "Harry Hirsch, Dr phil. Rel. (Uni Zaunpfahl, Nebraska)
und nicht „Dr. Harry Hirsch“

  1. bei Studiengebühren studieren wieder mal nur die Kinder
    reicher Eltern.

Ohne Studiengebühren studieren auch nur die Kinder der Reichen

-). Nach dem letzten Bericht des BMBF kommen lediglich 10 %

der Studenten aus der Arbeiterklasse.

Ich weiss, und genau das beraubt D einen guten Teil seines geistigen Potenzials… sollte man was dagegen machen…

Gruß
Mike

Gibt es nicht einige dubiose Kirchen in den USA die den Titel
Doctor of Philosophiy in Religion verkaufen ?. Das soll sogar
hier anerkannt werden…

Du bekommst für rund DM 70.000,- auch einen prima deutschen
Doktortitel, grundsolide und so weiter (cum laude). Arbeit und
Rigorosumsgarantie inkl.

Zu sehen: neulich abends in „Report“. Klar, wieder nur so ne
Volksverdummungssendung …

Hi fritze
Du hast recht, sowas gibt es
aber wenn dir einer drauf kommt (vor allem im Prüfungsamt), dann bist Du fällig, und möglicherweise der „betreuende“ Professor gleich mit.
Sowas läuft unter der Rubrik Betrug.
Kommen immer wieder so Fälle raus. Resultat: Strafanzeige und Aberkennung des Doktortitels…
Nebenbei: Irgendeiner hat die Arbeit dann für dich geschrieben, damit wirst Du erpressbar.

Gruß
Mike

Hi,

das obige lass ich ml unkommentiert.

Schade.

Das hört man immer wieder, vor allem von deutschen
Verdummungsblättern, wie Focus, BILD und Spiegel.

Ah ja. Du liest dann den Stern und die Bunte oder
grundsätzlich nur „Fachzeitschriften“ wie Manager und Wall
Street Jurnal?

Hab gar nicht gewußt, daß BILD eine Fachzitschrift ist. Nún
gut, man lernt nie aus.

Keine der von Dir genannten Publikationen ist eine „Fachzeitschrift“. Aber BILD und Spiegel auf eine Ebene zu stellen, da gehört schon was dazu. Hut ab.

Sonst hast Du komplett recht. Bin jetzt auch für die sofortige Einführung von allen amerikanischen Gepflogenheiten im Bildungssystem. Die Studiengebühren sollten in D allerdings die der USA leicht übertreffen, damit wir eine höhere Qualität erreichen und so von einem Ansturm zahlungskräftiger amerikanischer und japanischer Studenten überwältigt werden. Das gleicht dann die Studierunwilligkeit der deutschen Jugend aus.

Gruß

Fritze

1 „Gefällt mir“

Hi Fritze,

Soso. Du meinst also Computer haben alle diese Eigenschaften?
Ich nicht. Dennoch wird dort ein IQ entsprechender Höhe
„gemessen“.

Hast Du mal einen Intelligenz Test gemacht bzw. gesehen welche
Aufgaben dort vorkommen ?. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht
vorstellen das ein Computer z.B.im Sprachlichen Bereich einen
IQ Test mit über > 132 bestehen könnte. So eine Aufgabe
wäre z.B. Laden (…) Stahl : Setzen sie ein Wort in die
Klammer ein so das daraus zwei Wörter werden.

Das ist für heutige Verhältnisse für eine gute Software mit entsprechendem „Wortschatz“ gar kein Problem.

Das kann heute
kein Computer, denn der Computer kann nur daus worauf er
programmiert ist, nämlich in der Regel Logische Prozeße
fortführen, also könnte er wohl alle Aufgaben im
Mathematischen Bereich lösen, aber nicht im Sprachlichen.

In der Tat wird es dann schwierig, wenn Fragen zu zusammenhängenden Texten gestellt werden. Das kommt aber in IQ Tests so gut wie nie vor. Das hatte ich aber in meiner ersten Anmerkung bereits erwähnt.

Zumal Aufgaben in IQ Test´s nicht schwer sind, es sind auch
extra so viele dass sie nicht alle in der Zeit zu lösen sind.
Mit genügend Zeit kannst Du alle Aufgaben des IQ Test´s lösen.

Ja, klar. Aber die Prüfer schauen dabei schon auf die Uhr. Ich finde diese Wiederholung des stets gleichen Aufgabentyps in 100 Varianten sehr langweilig. Es scheint mir eher eine art Stress-Test zu sein. Wie lange machen Menschen so einen Quark mit?

Es wären sicherlich Aufgaben die auch in IQ Test´s vorkommen,
allerdings lediglich für das Studiengebiet. z.B. Mathematische
Tests für Mathematik, Physik Semantische Tests für Germanstik,
Anglistik etc. Man könnte auch schon vor dem Studium der
Anglistik Fremdsprachenkentnisse in Englisch oder bei
Romanistik in Französisch abfragen um zu schauen inwiefern die
Studenten die Sprache beherrschen. Dies liese sich durch
Interviews in Englisch oder Französisch bewerkstelligen wie es
auch von Uni Professoren gefordert wird.

Hihi, ich habe meine Profs Englisch radebrechen hören. Aber das waren ja auch keine Anglisten.

[…]

Ich kenne noch den ACT (American Collegic Test oder so). Der
war aber genau so albern, wie der SAT. In jedem Fall fand ich
mein Abitur erheblich anspruchsvoller!

Der SAT ist heute auch nicht mehr so leicht. Zumal die
renomierten Unis wie Harvard oder MIT noch interne Tests
haben.

Wann hast Du denn den SAT gemacht, dass Du so „up to date“ über den Schwierigkeitsgrad bist. Bei mir war es 1989 … da waren das ziemlich pupsige Fragen.

Was soll nur diese ganze Testerei. Da kann einem ja ganz schwindelig werden. Dann sollten sie die überflüssigen Tests mal weglassen. Diese Amis …

[…]

Naja, diese „Leistung“ hält sich sehr in Grenzen! Insbesondere
im ersten Lehrjahr.

Trotzdem ist es keine Leistung.

Das sage ich ja gerade :smile:

Aha. Demnach sollte man alle Unis zumachen. Die kosten ja nur
Geld und bringen nix ein. Das da noch keiner drauf gekommen
ist. Wer studieren will, muss dann eben ins Ausland gehen. Da
das eine Stange Geld kostet, werden es sich die Leute richtig
gut überlegen und die Eltern werden bei der Geburt ihrer
Kinder schonmal einen Sparvertrag abschliessen. Das kann dann
jeder Sozialhilfeempänger finanzieren (sind ja nur DM
50,-/Monat) und alle sind glücklich.

Was soll denn das jetzt ???. Ich habe lediglich aufgezeigt
warum man Abuzis nicht mit Studenten vergleichen kann. Völlig
Wertungsfrei und ohne einen Kommentar abzugeben der mit Deinen
abstrusen Schlußfolgerungen in Zusammenhang steht.

Als ob nur Azubis einen geldwerten Beitrag leisten würden. Ich sehe es nun mal so. Ohne qualifiziert ausgebildete Studenten kann ein Staat wie unserer nicht existieren. Im Gegenteil: er braucht sehr viele Absolventen, viel mehr als derzeit ausgebildet werden.

Darum sollte eben dieser Staat für hervorragende Bildungseinrichtungen sorgen, dafür werden Steuergelder aufgewendet. Das ist fair, denn von den Absolventen profitiert die Gesellschaft insgesamt. Also soll sie auch für eine angemessene „Bezahlung“ sorgen.

Das alleine den Studenten und deren Familien aufzubürgen macht ein Studium keineswegs attraktiver. Insbesondere nicht bei Familien, die notorisch klamm sind. Und zwar egal, wie hoch der Betrag auch sein mag.

Die Qualität der Lehre wird durch die Studiengebühren nicht verbessert. Professoren werden nach wie vor verbeamtet und müssen daher keinerlei Dienstleistungsmentalität aufkommen lassen.

Ich bin mir sicher, dass ausser höheren Kosten für die Studenten davon gar nichts zu merken sein wird. Solche Gelder neigen dazu, zu versickern.

Ja, der sollte wirklich 1,1 Mrd bekommen. So einen tollen
Präsidenten hatten die Amis noch nie!

Nö, aber 500 000 $ ist doch völlig ok.

Nein. Das ist viel zu wenig! Er sollte für jeden tollen Versprecher 100.000 Bonus bekommen. Ist ja besser, als jeder Fernsehwitzbold!

Klar darfst Du fragen :wink:

Also, wie alt bist Du ? *augenroll*

Ich genier mich so. Ihr findet doch alle, man müsse mit spätestens 20 fertig mit dem Studium sein und seid dem Jugendwahn verfallen. Ich will mich hier doch nicht noch mehr zum Affen machen, als ich es ohnehin schon tue :smile:

Ich denke schon. Denn an privaten Unis ist es z.B. Pflicht 2
Semester im Ausland zu studieren. An Öffentlichen Unis liegt
der Anteil der Absolventen die mind. ein Semester im Ausland
waren zwischen 2 und 5 %.

Dann gehöre ich da ja wenigstens zur „Elite“ … ich war gleich in drei Ausländern!

Desweiteren erwerben die Absolventen
an Privaten Unis während den 2 Auslandssemestern noch einen
Ausländischen Akademischen Grad.

Das ist mir leider nicht gelungen. Wie machen die das?

Es gibt sehr viele Praktikas,

mit ohne „s“ :wink:

so dass die Studenten beim Berufseinstieg schon 8 Monate
Praktische Erfahrung gesammelt haben.

Wer hatte denn hier weiter oben gegen solche Praxissemester und Praktika argumentiert?

An den privaten Unis
werden „Soft Skills“ viel besser und intensiver trainiert als
an Öffentlichen Unis, dass heißt Teamwork, Rhetorik etc.

Na, Teamwork wird jedenfalls in Deutschland gar nicht vermittelt. Hier werden alle zu Einzelkämpfern ausgebildet. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es auch in den Unternehmen kein „Teamwork“ im eigentlichen Sinne gibt. Es gibt wohl Teams, aber dort sitzen dann 10 Individualisten.

SAP bestimmt nicht. Die Telekom auch nicht. Siemens tut so,
aber eine derartige Einrichtung wäre mir bestimmt schon
aufgefallen. Natürlich findet in den Firmen F&E statt. Aber
eben nicht auf dem Niveau und mit der Weitsicht der
amerikanischen Institute.

Das würde ich so nicht sagen, sicher hat SAP Kein Bell Labs
aber die haben auch ihre F & E Abteilugen. Die sind dann
vielleicht stärker verstreut und nicht so zentralisiert aber
auch die Forschen. Du darfst auch nicht vergessen das viele
Sachen in Deutschland entwickelt wurden z.B. der
Videorecorder, der Computer etc. aber dann zuerst von den
Japanern bzw. Amerikanern vermarktet wurden.

Erzähle das mal der guten Beth, die meint hier in D wären wir alle hinterm Mond.

Aber der Computer wurde nur sehr theoretisch in D entwickelt. So gut wie alle bahnbrechenden Entdckungen nach dem 2. Weltkrieg wurden nicht in D gemacht. Leider. Hier wird sehr Produkt- und Marktbezogen geforscht. Wie gesagt, keine Grundlagen. Aber die sind nun mal wichtig, wenn man auch in der Zukunft innovativ sein will.

Ich habe mal ein Poster mit so einer Art Allumni-Treffen von Nobelpreisträgern aus den 40.er Jahren gesehen. Fast nur deutsche Namen. Dann kam der Gröfatz und hat dafür gesorgt, dass Deutschland bis heute auf den Listen nur noch sehr dünn vertreten ist.

Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Vielleicht können wir uns einigen, dass die Studienbedingungen in Deutschland einer dringenden Verbesserung bedürfen. Wie genau diese auszusehen hat, darüber werden wir auf die Schnelle keinen Konsens erreichen.

Gruß und einen schönen Montag

Fritze

[…]

Du hast recht, sowas gibt es
aber wenn dir einer drauf kommt (vor allem im Prüfungsamt),
dann bist Du fällig, und möglicherweise der „betreuende“
Professor gleich mit.

Ja, das ist klar.

Sowas läuft unter der Rubrik Betrug.
Kommen immer wieder so Fälle raus. Resultat: Strafanzeige und
Aberkennung des Doktortitels…

Die herausgekommenen Fälle sollen nur die oberste Spitze des Eisbergs sein. Einer der „Vermittler“ hat ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Das ginge bis in höchste Kreise, auch bekannte Namen sollen darunter sein. Das Geld wird übrigens ganz offiziell bezahlt. Für ein „Gutachten“ des mitarbeitenden Professors.

Nebenbei: Irgendeiner hat die Arbeit dann für dich
geschrieben, damit wirst Du erpressbar.

Der Autor selbst kennt den Namen nicht. Allerdings der Vermittler. Aber der sitzt doch selbst ziemlich tief in der Scheisse, wenn was raus kommt.

Gruß

Fritze

PS: Ich habe keinen Dr. und will weder einen machen noch einen kaufen :smile:

Ganz meine Meinung! (o.i.w.w.T)
ohne irgendwelchen wichtigen weiteren Text

Hi Beth!

Frag mal einen Amerikaner, wenn er fertig ist, was er für
Schulden hat. Das ist doch ganz normal und mit Schulden läßt
sich vorzüglich Steuern sparen. Mein Zahnarzt zahlt seine
BaFöG- Schulden in den kleinsten erlaubten Raten zurück,
obwojl er es locker mit einem Schlag erledigen könnte, aber
arum auch?

Um es nochmals zu sagen, in anderen Ländern geht es auch. Das
sind auch keine Überlebenskünstler.

Warum orientieren wir uns immer an anderen Ländern. Ich finde freie Bildung ist ein Privileg, das ich über alles schätze und im Rahmen meiner Arbeit an der Uni auch verteidigen werde. Was ist denn an Studiengebühren so erstrebenswert, oder an Schulden nach dem Studium? In den USA sind doch 90% der über 3000 Unis totaler bullshit und nicht mit dem deutschem Standard zu vergleichen. Darüber redet natürlich keiner. Dann schon lieber über die Eliteunis wie Harvard, MIT oder CalTech, die aus der Masse der geballten Mittelmäßigkeit heraustreten. Meiner Meinung nach, ich spreche jetzt von den Ingenieurswissenschaften, erhält man in Deutschland eine hervorragende Ausbildung. Nicht umsonst haben viele Absolventen kein Problem im Ausland, auch in den USA, einen Job zu bekommen. Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind jedenfalls wesentlich besser als ihr Ruf, und dies ganz ohne Studiengebühren.
Und hier ein Problem zu konstruieren und diesem Problem den Stempel „Bummelstudenten“ aufzudrücken, halte ich für krotesk!
Das deutsche System krankt an der mangelnden staatlichen Finanzierung und nicht an einer handvoll Langzeitstudenten. Und dieses Problem löst Du bestimmt nicht mit Semestergebühren von 1000 Mark. Selbst dann nicht, wenn die volle Summe in den Unihaushalt fließen würde.

Gruß
Tom

Studiengebühren sind Milchmädchenrechnung…
Hi Tom
selbst WENN die Studiengebühren vollständig der Uni zugute kämen (3 x kurz gelacht) So würden diese Beträge natürlich zum einen bei den Steuereinnahmen (Abschreibung *g*) und zum anderen beim privaten Verbrauch fehlen.

Und noch was: Wer glaubt denn im Ernst, das bei Studiengebühren die stattlichen Zuwendungen an die Unis im selben Umfang erhalten bleiben… Da wird ganz schnell gekürzt werden.

Von den verbeamteten Professoren will ich mal gar nicht reden.

Ergo:
Studiengebühren sind volkwirtschaftlicher Unsinn und helfen nicht, die Studienleistung der Studenten zu verbessern.

Gruß
Mike

[…]

Es ging nur um die Studiengebühren. 50*12*18=10800 DM, also
reichlich für die Studiengebühren. Eigenfinanzierung durch
Nebenjobs. Es gibt genügend Leute, die schaffen das auch. Wie
machn die das wohl?

Und so lange lutschen die dann am Daumen und schlafen unter einer gemütlichen Brücke …

Ich kann es nur immer
wieder sagen, in anderen Ländern geht es doch auch. Sind wir
besonders schwere Fälle, oder besondere Menschen, daß es hier
nicht auch geht?

In anderen Ländern gibt es auch Kinderarbeit,
Tuberkulose-Epedemieen, Vermummungszwang für Frauen, die
Todesstrafe, den Yeti und allerlei anderes Zeug. Müssen wir
das deshalb auch alles haben?

Hab gar nicht gewußt, daß Kinder schon studieren können? In
welchem Land denn? Ich kenne keine Tuberkulose-Epedemieen in
Amerika, Frankreich, England, Japan, …Vermummungszwang für
Frauen in Amerika? in Japan?`in Frankreich? in England? Von
was redest du eigentlich?

Davon, dass wir nicht jeden Scheiss aus dem Ausland übernehmen müssen.

Jo, gut das Du Dich da so auskennst. Wie wurde denn Dein
Studium finanziert, wenn ich fragen darf?

Eltern, Nebenjobs, Wohngeld

Wohngeld? Studenten bekommen das automatisch? Wo?

Na immerhin sagst Du offen, was die Politiker sich nicht zu
sagen trauen: „Wir scheissen auf die Armen“.

Der Prozentuale Anteil der Armen an den Unis in D. ist
verschwindend gering.

Sag ich ja! Das ist genau der Punkt. Durch Studiengebühren wird er bestimmt nicht höher!

Nach deiner Aussage ist er ja
überdurchschnittlich hoch.

Nein, eben nicht! Er sollte wesentlich höher sein, ist er aber nicht. Wie gesagt, höhere Kosten werden die „armen“ Leute nicht in Schaaren an die Unis locken. Was meinst Du?

Und so arm ist keiner, daß er sich
das nicht leisten kann, oder hast du irgendein konkretes
Beispiel zur hand. Würde mich echt mal interessieren.

Säckeweise! Alleine in meinem Bekanntenkreis kenne ich fünf Familien, die es sich nur leisten können, ein Kind von zwei oder dreien zur Uni zu schicken. Dafür mussten die anderen (obwohl fürs Gymnasium vorgeschlagen) auf die Realschule gehen und eine Lehre anfagnen. Toll. Die dürfen dann über den „zweiten Bildungsweg“ an die Uni.

Aber egal, die Gebühren werden vermutlich kommen. In der Politik setzt sich immer die schlechtest mögliche Lösung durch!

Gruß

Fritze