Gedanken über unser Bildungssystem :-))

Re^6: blöde Idee :frowning:
[…]

Welches Endprodukt? BMW, VW, Opel, Mercedes? Ich dachte, die
kommen aus D.

Nissan.

In der Zeit sitzen die Menschen ja nicht nur dumm rum und
bohren in der Nase, sondern sie beschäftigen sich mit
Ausgleichstätigkeiten wie z.B. auch dem Nachdenken.

Jetzt vrgleichst du Äpfel mit Birnen. Such dir mal
Statistiken raus, die blgn, was die Ds. im Urlaub machen.
Ausgleichstätigkeiten wie Bierdrinken:smile:

Ja, aber bestimmt nicht bei den Akademikern. Die im Urlaub am Ballerman Sangria saufen, werden auch während der Arbeitstage mit der Bierflasche vor dem Ferhseher hocken.

Vermutlich (aber das ist jetzt blosse Spekulation) weil sie eben keine besonders erfüllende Tätigkeit haben und so ihre innere Leere durch Reizüberflutung (TV+Alkohol+Nikotin) übertönen können. Es wäre weit besser, die arbeitsbedingungen zu verbessern und den Menschen eine Perspektive zu bieten.

So verkommt die breite Masse zu blossen Konsumenten, deren einziger Zweck es ist, die Produkte zu kaufen, die sie herstellen.

Aber ich schweife ab.

[…]

Wenn du jetzt die
Armen vorschiebst, stellst du dir ein Armutszeugnis aus. Von
unseren 21.000 Studenten in unserer Stadt hatten mehr als 80%
ein Auto,

Auch dafür hätte ich jetzt gerne einen Beleg. Von meinen
Kommilitonen hatten nur sehr wenige ein Auto. Und wir haben
wirklich nicht in unmittelbarer Nähe der Uni gewohnt.

http://www.his.de/soz15/pdf/06.Ausgaben.pdf

In dieser Studie finde ich, dass rund 45% aller Studenten ein Auto „bezahlen“. Es ist unklar, ob damit nicht vielleicht das Benzin für das von den Eltern ausgeliehene Fahrzeug gemeint ist. Wie dem auch sei, ich halte die Zahl für erstaunlich hoch, sie ist allerdings recht weit von den deinerseits angegebenen 80% entfernt.

Vom Papi. Oder man jobbt nebenbei und finanziert es sich so.
Aber das weisst Du doch selbst.

Also doch von den Eltern. Also kann man sich statt des Autos
auch die Studiengeb. leisten, oder?

Klar. Deine Eltern würden bestimmt mit Freuden ihr Haus verpfänden, um Dein Studium zu finanzieren. Meine nicht. So kanns kommen.

[…]

Schon mal überlegt, warum die meisten keine Förderung
bekommen? Weil sie entweder bi den Eltern wohnen, oder die
Eltern genug Geld haben. BaFöG berechnet sich nach dem
Einkommen der Eltern, dem Vermögen der Eltern, den eigenem
Vermögen, ob man elternunabhängig lebt und und.

Die Berechnung, wer wieviel BAFöG bekommt, ist ein Witz! Darum bekommt es so gut wie keiner.

Da möchte ich aber mal ein Beleg haben, von Familien, die es
sich nicht leisten konnten, daß die Kinder studieren. Da
kommen warscheinlich 1 oder 2% zusammen. Aber ich hab dir ja
die Rechnung vorgemacht. 18 Jahre lang, jeden Monat 50 DM
beiseite gelegt und schon geht es.

Es gibt eine Studie des BMBF unter

http://www.bmbf.de/presse01/437.html

Es gibt jedoch Benachteiligungen beim Hochschulzugang je
nach sozialer Herkunft:

Fast ¾ der Kinder, deren Vater Beamter ist, beginnen ein
Studium. Kinder von Selbständigen oder Freiberuflern
studieren zu 60%. Die Bildungsbeteiligung des
Nachwuchses aus Angestelltenhaushalten liegt mit 37%
deutlich darunter. Nur eine Minderheit der Arbeiterkinder
gelangt an eine Hochschule, nämlich nur 12%. Während wir
einen deutlichen Zuwachs seit 1985 bei der
Bildungsbeteiligung der Kinder von Beamten und
Selbstständigen beobachten können, ist die Quote der
Arbeiterkinder auf niedrigem Niveau nur leicht angestiegen,
seit einigen Jahren stagniert sie sogar.

Ausserdem:

Es ist kein Geheimnis: Unter der Vorgängerregierung ist
das BAföG zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Allein im
Zeitraum von 1993 bis 1998 hat sich die Zahl der
BAföG-Empfänger fast halbiert.

Wenn man das offiziell liest, kann man sich ja ausrechnen, wie es wirklich aussieht. Das wäre die erste Ministeriums-Pressemeldung, die nicht geschönt ist.

Frag mal einen Amerikaner, wenn er fertig ist, was er für
Schulden hat. Das ist doch ganz normal und mit Schulden läßt
sich vorzüglich Steuern sparen. Mein Zahnarzt zahlt seine
BaFöG- Schulden in den kleinsten erlaubten Raten zurück,
obwojl er es locker mit einem Schlag erledigen könnte, aber
arum auch?

Super. Schulden als Vorteil hinzustellen. Du solltest in die Werbung gehen oder bei der Telekom anfangen.

Warum sollte ich es toll finden, Schulden zu haben, nur weil die Amerikaner auch welche haben (oder Dein Zahnarzt hihi)

Freunde von mir haben – seit sie mit dem Studium fertig sind – echte Geldprobleme und jammern im einen fort über die Abzahlung von BAFöG-Schulden. So toll kann das nicht sein.

Um es nochmals zu sagen, in anderen Ländern geht es auch. Das
sind auch keine Überlebenskünstler.

Nur weil es das wo anders auch gibt, muss es nicht zwangsläufig hier auch eingeführt werden. Erst recht muss es nicht als erstrebenswert angesehen werden!

Gruß

Fritze

*der sich eigentlich aus der Diskussion langsam mal raushalten wollte*

Hallo Katja, hallo Fritze,

'tschuldigung dass ich mich in Euer Zeigespraech einschalte :wink:

Chimäre: aus verschiedenartigen Zellen aufgebauter, durch
Kreuzung entstandener Organismus.

Chimäre : Trugbild, Hirngespinnst --> Nachzulesen bei
wissen.de :smile:

Ich glaube, ich klaere mal ein wenig weiter auf:
Chimaere (zu Chimaira) ist ein griechisches Fabeltier. Vorne Loewe, Mitte Ziege und hinten Schlange. Vater war Typhon (hundert Schlangenkoepfe, wurde unter dem Aetna begraben, vielleich macht er ja im Moment Aerger :wink:) Mutter war Echidna (Mischung aus Frau und Schlange). Wo der Ziegenanteil herkommt weiss ich nicht.
Deshalb wird Chimaere fuer alle Wesen, welche nicht natuerlich und aus verschiedenen Tierteilen zusammengesetzt sind (vgl Gentechnik) verwendet.

Darf ich fragen ob sie jetzt in den USA oder Deutschland
forscht ?

Es ist in der Tat schon richtig, das man in den Staaten leichter als eigenstaendiger Forscher unterkommt. Ein Amerikaner auf der letzten Konferenz bei der ich drueben war sprach irgendwas von etwa 50% Eigengewaechsen. Ob die Ausbildung besser ist wage ich mal von meiner Warte aus zu bezweifeln. Was auf jeden Fall die Sache deutlich angenehmer macht, ist das es im Forschungsbereich weniger Buerokratie gibt. Wer schon mal einen Antrage fuer ein EU Project versucht hat auf den Weg zu brinegn und dann mit den US Partnern redet bekommt fast einen Anfall, wie wenig die dort an ANgaben machen muessen (Stichwort: was verdient ein Doktorand in der Stunde…). Dafuer werden hauptsaechlich anwendungsorientierte Projekt finanziert und der groesste Geldgeber ist nun mal meist das Pentagon, sprich man muss halt auch mal fuer die Militaers forschen um Geld zu bekommen. Ist hier zu Lande natuerlich nicht so gerne gesehen, ich haette auch meine Probleme damit…
Was auf jeden Fall weg muss ist die HAbilitation :smile:

Vielleicht *gg* the truth is out of there… Nein, mal im
ernst,
ich meinte das lediglich, dass sie eventuell die Vorlesungen
„verstopfen“, weil es schlicht zu viele sind

Ich denke der normale Bummelstudent verstopft nicht die Uniraeume, da er eigentlich nie da ist…

Wenn ich das schon höre. Ich studiere doch nicht, damit ich
mal besonders toll ein Controller in irgendeinem namenlosen
Weltkonzern werde. Es geht doch auch um persönliche Interessen
und eine eigene Entwicklung. Wenn das alles stimmig ist, dann
kann man ruhig „drei Jahre zu alt“ sein. Solche Mitarbeiter
sind mir persönlich stets wesentlich lieber, als die jungen
Karriereschnösel, die in ihrem Studium hauptsächlich
Mobbing-Seminare und Psychotricks zum wichtigmachen gelernt zu
haben scheinen.

Kann ich nur unterschreiben…
Man sollte auch mal ein wenig ueber den Tellerrand rausschauen koennen. Und dazu gehoert m.E. auch die Moeglichkeit mal in andere Fachbereiche reinzuschauen. Und nicht das ich nur soviele Punkte fuer Vorlesungen bekomme, das ich gerade meine Fachkurse belegen kann (Wurde mir von einem Graduate Student aus Illinois erzaehlt).

Ich finde ein schnelles und effizientes Studium ist doch für
alle
Seiten das beste. Denn dadurch verdient der junge Mensch
schneller Geld und der Staat hat schneller seine
Steuereinnahmen
anstatt draufzuzahlen. Und sooooooo schön ist das
Studentenleben
ja auch wieder nicht, dass man dafür noch 2 bis 3 Jahre
draufsetzt, in denen man schon Geld verdienen könnte :smile:.

Und hinterher ist man ein Fachidiot…
Ein Fachidiot wird man im Beruf schon schnell genug und gerade die s.g. Elitestudenten halten sich dann so an ihren Regeln fest das sie z.B. den Forschern in Firmen das Leben zu schwer machen. Ohne zu bedenken wo die Produkte denn herkommen die sie verkaufen wollen :wink:
Weiter unten hast Du auf Fritzes Bemerkung, das es sowas wie die Bell-Labs oder das IBM-Forschungszentrum (oder das DuPont Forschungszentrum) nicht in D gibt, geschrieben das Siemens, die Telekom aehnlich Forschungszentren haben. Nun, zumindestens in der Materialwissenschaft habe ich von denen nichts gehoert :wink:
Das naechste bekannte industrielle Forschungszentrum ist IBM Rueschklion (Schweiz). Sich die MPI’s auf die Fahnen zuschreiben finde ich in Bezug auf die Industrie eigentlich einen Hohn. Die MPI sind (fast) ausschliesslich aus oeffentlichen Geldern (50% Bund, 50% jeweiliges Land) finanziert. Die Industrie tut da ausser Drtiimitteln nicht viel. Ausserdem sind die MPI (wieder fast) ausschliesslich mit Grundlagenforschung beschaeftigt. Wenn schon anwendungsbezogen, dann die FhG.
Ich denke einer der Gruende warum sich die Forschung in D schwer tut, ist das in vielen entscheidenden Gremien Leute sitzen, die nur auf den Profit schauen. Frei nach dem Motto: was kommt denn aus ihrem Projekt fuer eine Anwendung raus? Ach sie wissen es nicht, dann gibt es kein Geld. Oder, wie das wissen sie schon, dann brauchen wir ja das Geld nicht zugeben, muss ja nichts erforscht werden…
Und wer will sich dann so ein Forschungszentrum leisten, bei dem doch sehr grundlegende Untersuchungen durchgefuehrt werden. Oder Postdocs regelrecht als Minensuchhunde fuer neue Strategien eingesetzt werden…
Da sollten sich gerade die (sorry) BWLer die am Geldhahn sitzen an die NAse fassen. Oder wie war das noch mit dem PC und der Prognose bei IBM: PC brauchgen wir nicht herzustallen, weltweit sehen wir nur einen ABsatzmarkt von eineigen hundert Stueck? Aehnliches war doch mit dem Fax etc…

Ich halte nix von Elite-Unis. EIn paar motivierte Profs
könnten wie gesagt nicht schaden.

Profis in was?

So, jetzt habe ich genug Senf dazu gegenben :wink:

CU Gunther

Ja, klar. Aber die Prüfer schauen dabei schon auf die Uhr. Ich
finde diese Wiederholung des stets gleichen Aufgabentyps in
100 Varianten sehr langweilig. Es scheint mir eher eine art
Stress-Test zu sein. Wie lange machen Menschen so einen Quark
mit?

-). Der durchschnitts IQ Test geht etwa 4 Stunden, also müßen die Probanten diesen „Quark“ so lange mitmachen :smile:. Und in der Regel macht man auch nur einmal in seinem Leben einen IQ Test, von daher sind die 100 Wiederholungen bei nur einem Durchlauf ganz gut zu verkraften :smile:.

Wann hast Du denn den SAT gemacht, dass Du so „up to date“
über den Schwierigkeitsgrad bist. Bei mir war es 1989 … da
waren das ziemlich pupsige Fragen.

Ich habe in 5 Jahre später gemacht, da waren die Fragen schon ein wenig schwerer, aber auch noch recht einfach zu meistern :smile:. Aber die Tests der Columbia Uni waren schon eine Ecke schwerer.

Das sage ich ja gerade :smile:

Sollte doch eine Leistung heißen :frowning:

Als ob nur Azubis einen geldwerten Beitrag leisten würden. Ich
sehe es nun mal so. Ohne qualifiziert ausgebildete Studenten
kann ein Staat wie unserer nicht existieren. Im Gegenteil: er
braucht sehr viele Absolventen, viel mehr als derzeit
ausgebildet werden.

Darum sollte eben dieser Staat für hervorragende
Bildungseinrichtungen sorgen, dafür werden Steuergelder
aufgewendet. Das ist fair, denn von den Absolventen profitiert
die Gesellschaft insgesamt. Also soll sie auch für eine
angemessene „Bezahlung“ sorgen.

Das alleine den Studenten und deren Familien aufzubürgen macht
ein Studium keineswegs attraktiver. Insbesondere nicht bei
Familien, die notorisch klamm sind. Und zwar egal, wie hoch
der Betrag auch sein mag.

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich führte damals lediglich an warum ein Azubi nicht mit einem Studenten zu vergleichen ist, eben weil der eine für Arbeit entlohnt wird (Azubi) und der andere den Staat etwas kostet (Student).Mehr nicht !. Das der Staat die Studenten finanziell besser Unterstützen muß und wir mehr Studenten in Deutschland brauchen um nicht den Anschluss an andere Länder zu verlieren steht doch völlig außer Frage.

Ich genier mich so. Ihr findet doch alle, man müsse mit
spätestens 20 fertig mit dem Studium sein und seid dem
Jugendwahn verfallen. Ich will mich hier doch nicht noch mehr
zum Affen machen, als ich es ohnehin schon tue :smile:

Jetzt sei kein Frosch *mutzuspricht* *ggg*

Dann gehöre ich da ja wenigstens zur „Elite“ … ich war
gleich in drei Ausländern!

-). Wo denn wenn ich Fragen darf ?.

Das ist mir leider nicht gelungen. Wie machen die das?

Bei mir war es so, dass ein 2 Jähriger MBA Kurs auf 11 Monate gekürzt und getrimmt wurde. War allerdings verdammt viel Arbeit :smile:.

mit ::Es gibt sehr viele Praktikas ohne „s“ :wink:

jaja *schäm*.

Wer hatte denn hier weiter oben gegen solche Praxissemester
und Praktika argumentiert?

Ich hatte gegen Praktikas VOR Studienbeginn argumentiert. Bei uns waren die 8 Monate Praktikum während dem Studium.

Erzähle das mal der guten Beth, die meint hier in D wären wir
alle hinterm Mond.

Lach, Beth ist leider etwas zu sehr auf Japan fixiert, und hat wohl nicht mitgenommen, dass das Land sich schon seit 10 Jahren quasi in einer Rezession befindet, die Verschuldung auf Astronomische Höhen schnellt, das BIP durch den Konsum künstlich aufgeblasen ist und China im letzten Jahr zu KKP mehr BIP hatte als Japan :smile:. Hinzu kommen die faulen Kredite der Banken die das BIP eines mittelgroßen Landes erreichen…

Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Vielleicht können
wir uns einigen, dass die Studienbedingungen in Deutschland
einer dringenden Verbesserung bedürfen. Wie genau diese
auszusehen hat, darüber werden wir auf die Schnelle keinen
Konsens erreichen.

I Agree.

Gruß und einen schönen Montag

dito

Katja

Hi Guanri,

'tschuldigung dass ich mich in Euer Zeigespraech einschalte
:wink:

Konstruktive Beiträge, und dazu gehört Deiner zweifelsohne, sind immer willkommen :smile:

Ich glaube, ich klaere mal ein wenig weiter auf:
Chimaere (zu Chimaira) ist ein griechisches Fabeltier. Vorne
Loewe, Mitte Ziege und hinten Schlange. Vater war Typhon
(hundert Schlangenkoepfe, wurde unter dem Aetna begraben,
vielleich macht er ja im Moment Aerger :wink:) Mutter war Echidna
(Mischung aus Frau und Schlange). Wo der Ziegenanteil herkommt
weiss ich nicht.
Deshalb wird Chimaere fuer alle Wesen, welche nicht natuerlich
und aus verschiedenen Tierteilen zusammengesetzt sind (vgl
Gentechnik) verwendet.

Danke :smile:

Es ist in der Tat schon richtig, das man in den Staaten
leichter als eigenstaendiger Forscher unterkommt. Ein
Amerikaner auf der letzten Konferenz bei der ich drueben war
sprach irgendwas von etwa 50% Eigengewaechsen. Ob die
Ausbildung besser ist wage ich mal von meiner Warte aus zu
bezweifeln. Was auf jeden Fall die Sache deutlich angenehmer
macht, ist das es im Forschungsbereich weniger Buerokratie
gibt. Wer schon mal einen Antrage fuer ein EU Project versucht
hat auf den Weg zu brinegn und dann mit den US Partnern redet
bekommt fast einen Anfall, wie wenig die dort an ANgaben
machen muessen (Stichwort: was verdient ein Doktorand in der
Stunde…). Dafuer werden hauptsaechlich anwendungsorientierte
Projekt finanziert und der groesste Geldgeber ist nun mal
meist das Pentagon, sprich man muss halt auch mal fuer die
Militaers forschen um Geld zu bekommen. Ist hier zu Lande
natuerlich nicht so gerne gesehen, ich haette auch meine
Probleme damit…
Was auf jeden Fall weg muss ist die HAbilitation :smile:

Letzterem kann ich nur zustimmen. Natürlich sind die Forschungsbedingungen in Harvard, dem MIT, Princeton, dem Caltech et cetera im Vergleich zu bundesdeutschen Universitäten traumhaft. Aber auch an Deutschen Unis, Göttingen oder Heidelberg z.B., wird Forschung und Lehre auf Spitzenniveau betrieben. Und ich denke das Deutsche System mit relativ identischen Homepage ist dem System der USA mit wenigen Spitzenunis und viel Durch und Unterdurchschnitt absoluzu vorzuziehen. Allerdings spricht meiner Meinung nichts gegen eine Uni à la Harvard oder MIT in Deutschland. Natürlich kann man nicht einfach eine Uni bauen und den Anspruch stellen, dass soll dsa neue Harvard sein. Hier müßen dann auch die besten Wissenschaftlichen Köpfe Deutschlands und dem Ausland angezogen werden, Deutschland muß für Ausländische Spitzenkräfte attraktiv werden. Und die Traditition spielt auch eine wichtige Rolle, denn man sollte nicht vergessen, dass Harvard z.B. schon über 300 Jahre alt ist.

Ich denke der normale Bummelstudent verstopft nicht die
Uniraeume, da er eigentlich nie da ist…

Am Anfang wohl schon, wenn der Elan noch da ist :smile:.

Wenn ich das schon höre. Ich studiere doch nicht, damit ich
mal besonders toll ein Controller in irgendeinem namenlosen
Weltkonzern werde. Es geht doch auch um persönliche Interessen
und eine eigene Entwicklung. Wenn das alles stimmig ist, dann
kann man ruhig „drei Jahre zu alt“ sein. Solche Mitarbeiter
sind mir persönlich stets wesentlich lieber, als die jungen
Karriereschnösel, die in ihrem Studium hauptsächlich
Mobbing-Seminare und Psychotricks zum wichtigmachen gelernt zu
haben scheinen.

Kann ich nur unterschreiben…
Man sollte auch mal ein wenig ueber den Tellerrand rausschauen
koennen. Und dazu gehoert m.E. auch die Moeglichkeit mal in
andere Fachbereiche reinzuschauen. Und nicht das ich nur
soviele Punkte fuer Vorlesungen bekomme, das ich gerade meine
Fachkurse belegen kann (Wurde mir von einem Graduate Student
aus Illinois erzaehlt).

In den USA haben die Studenten ja dafür im College die Chance in fremde Fachgebiete reinzuschnuppern.

Und hinterher ist man ein Fachidiot…

Jemand der nur auf seinen Studienstoff fixiert ist und sich für andere Fächer nicht interessiert, wird auch nach 5 Jahren ein Fachidiot bleiben, da tuen die 2 Jahre keinen Abriss.

Weiter unten hast Du auf Fritzes Bemerkung, das es sowas wie
die Bell-Labs oder das IBM-Forschungszentrum (oder das DuPont
Forschungszentrum) nicht in D gibt, geschrieben das Siemens,
die Telekom aehnlich Forschungszentren haben. Nun,
zumindestens in der Materialwissenschaft habe ich von denen
nichts gehoert :wink:
Das naechste bekannte industrielle Forschungszentrum ist IBM
Rueschklion (Schweiz).

Ich spreche auch nicht von großen und Geschichtsträchtigen Instituten wie den A.G.Bell Labs. oder IMB oder DuPont. Sondern von den F & E Abteilungen der deutschen Industrie. Und soooooo schlecht können die auch nicht sein, schliesslich gibt es kein Land außer den USA das jedes Jahr so viele Patente anmeldet wie die Bundesrepublik.

Ich denke einer der Gruende warum sich die Forschung in D
schwer tut, ist das in vielen entscheidenden Gremien Leute
sitzen, die nur auf den Profit schauen. Frei nach dem Motto:
was kommt denn aus ihrem Projekt fuer eine Anwendung raus? Ach
sie wissen es nicht, dann gibt es kein Geld. Oder, wie das
wissen sie schon, dann brauchen wir ja das Geld nicht zugeben,
muss ja nichts erforscht werden…

Die Leute in den Gremien setzen aber nur dass um was der (Aktien)markt ihnen „befiehlt“. Dort ist heute nunmal die Devis dass die Gewinne kontiniuerlich gesteigert werden müßen und Risiken wie langfristige und kostspielige Forschungen minimiert werden müßen. Wenn die Leute in den Gremien bzw. der Vorstand sich widersetzen würden, hätte das sehr negative Auswirkungen auf den Kurs.

Da sollten sich gerade die (sorry) BWLer die am Geldhahn
sitzen an die NAse fassen. Oder wie war das noch mit dem PC
und der Prognose bei IBM: PC brauchgen wir nicht herzustallen,
weltweit sehen wir nur einen ABsatzmarkt von eineigen hundert
Stueck? Aehnliches war doch mit dem Fax etc…

Es gibt derzeit eine Werbereihe von Audi, da werden Zitate genannt die Dein Obiges Beispiel belegen. z.B. „es gibt nur einen Weltmarkt für 3 PC´s“ von einem IBM Präsidenten oder „die Leute wollen doch die Schauspieler nicht sprechen hören“ vom Chef von Warner Brothers

Profis in was?

Er meinte „Profs“, die Mehrzahl von Professoren…

So, jetzt habe ich genug Senf dazu gegenben :wink:

Ich warte gespannt auf den neuen Senf :smile:

Liebe Grüße

Katja

BIP Japan

Wer auf Japan herablassend guckt, muss auch wissen: Japan ist der größte Gläubiger der Welt, hat mit netto 830 Mrd USD das höchste Auslandsvermögen (OECD: 1999). Supermacht USA ist größter Auslandschuldner mit netto 1.111 Mrd USD „Miesen“ (IWF-Angaben) - und sehr stark Japan-finanziert. Und Nippons Staatsfinanzen sehen wie folgt aus: Budgetdefizite von sechs Prozent des BIP sind schlecht, vor allem wenn sie die Konjunktur nicht in Schwung bringen, sondern ins Vertrauensdefizit verpuffen. Die Staatsverschuldung Japans mit 119 Prozent des BIP gilt oft als G-7-Weltrekord in Sachen Schuldenlast, aber zieht man des Vermögen der reichen Sozialversicherungen ab, erfüllt Japan mit 49 Prozent locker das Maastricht-Kriterium

Quelle:
http://www.vwd.de/news/wirtschaft_politik/kommentar/…

weitere Quellen:
http://wko.at/statistik/eu/eu8.htm
http://wko.at/statistik/eu/eu8b.htm

Deutsche Erfindungen:
Es ist richtig, daß der erste Computer in D. erfunden wurde, aber vor mhr als 50 jahrn und sich heute noch auf den Lorbeeren von damals ausruhen, hlate ich für gewagt, aber typisch für D. (siehe Einbruch des Handymarkts- ein neues handy aller fünf Jahre. Vergleich Japan: fast jedes halbe Jahr ein weiterentwickelts Handy).

Beispiel Siemens: Wie wurde Siemens hochgelobt, als erste Firma auf 30 cm Wafern zu produzieren? naund. Intel produziert heute auf 450 mm Wafern, von Siemens hört man kein Wort mehr.

Patente:
Es ist richtig, daß D. sehr viele Patente hat, aber zwischen Erfindung und Einsatz ist ein großer Unterschied. Mit der CD haben ja die Ds. irgendwie keinen Markt gemacht, auch Video war ein wirtschaftl. Flop. Patente laufen in der Regel nach 18 Jahren aus und die Ds. schaffen es nicht, in dieser langen Zeit daraus wirtschaftl. Erfolg zu machen.

Vielleicht sollte D. auch mal einige Patente aus dem Ausland akzeptieren, aber was nicht hier entwickelt wurde, ist Schrott.

Siehe Medizintechnik. Da wird in Amerika ein nues Medikament gefunden, eine neue Maschine für den OP entwickelt, und und. Alles hat sich bestens bewährt und was machen die Ds.? Wir müssen erst mal prüfen, ob das überhaupt wiss. bewiesen ist, wir hegen unsere Zweifel an dem Erfolg.

Siehe alternative Medizin. Von den Krankenkassen in D. trotz Erfolg nicht anerkannt, weil ja in D, nicht wiss. bewiesen.

Die Liste läßt sich endlos fortsetzen. Im Gegensatz zu Amerika und Japan schaun wir nicht nach vorn sondern immer nur zurück. Es wird Zeit, diese wirtschaftl. Bremse zu lockern. Heutzutage ist eine Erfindung meistens nur ein jahr lebensfähig, in dem man den höchsten wirtschaftl. Nutzen ziehen kann.(siehe UMTS, wir schreien, wir machen das, andere bauen es).

Gute Nacht

Hi Stephen,

Wer auf Japan herablassend guckt, muss auch wissen:

Es war nicht meine Absicht herablassend auf Japan zu schauen. Natürlich bewundere ich das Land für seine enorme Wirtschaftliche Kraft. Aber, dass dort auch nicht alles Gold ist was glänzt ist doch logisch. Die Kernaussage bezüglich BIP Japan´s war, dass 2/3 des Japanischen BIP´s vom Konsum abhängen, dass ist ein Wert der weit höher ist als in Europa. Deshalb wirkt das Japanische BIP (5 Bio. $) so wahnsinnig hoch im Vergleich zu der EU (6,5 Bio.$). Und das sich Japan seit Anfang der 90er Jahre in einer Rezession befindet ist ebenfalls fakt. Von der Immobilienkrise in dessen Verlauf der Königspalast mehr Wert wahr als Kalifornien sowie den faulen Krediten der Banken in dreistelliger Milliardenhöhe ganz zu schweigen.

Ebenfalls ist Fakt, dass China Japan bei der Wirtschaftsleistung zu KKP im letzten Jahr überholt hat und bei den Exporten in nächster Zeit überholen wird. Da Militärisch China sowieso stärker ist droht Japan seine Vormachtstellung in Asien zu verlieren und das kann für das Land sehr gefährlich werden.

Japan ist

der größte Gläubiger der Welt, hat mit netto 830 Mrd USD das
höchste Auslandsvermögen (OECD: 1999).

Das bei einem Kollaps in Japan die Amerikanischen Staatsanleihen zusammenbrechen würden ist ein offenes Geheimnis an den Internationalen Finanzmärkten.

Supermacht USA ist

größter Auslandschuldner mit netto 1.111 Mrd USD „Miesen“
(IWF-Angaben) - und sehr stark Japan-finanziert.

Das ist bei USA aber weniger als 10 % ihrer Wirtschaftsleistung und von daher nicht soooooo bedenklich. Zumal die USA eine Börsenkapitalisierung von 15 Bio. $ auf die Waage bringen.

Und Nippons

Staatsfinanzen sehen wie folgt aus: Budgetdefizite von sechs
Prozent des BIP sind schlecht, vor allem wenn sie die
Konjunktur nicht in Schwung bringen, sondern ins
Vertrauensdefizit verpuffen.

Das ist richtig, hier wurden in letzter Zeit viele Fehler gemacht. In den 70ern mag es noch funktioniert haben eine marode Wirtschaft mit massiven Staatlichen Subventionen wieder auf Vordermann zu bringen, wie das auch in Westdeutschland gemacht wurde, in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts ist dies allerdings schlechterdings unmöglich.

Die Staatsverschuldung Japans mit

119 Prozent des BIP gilt oft als G-7-Weltrekord in Sachen
Schuldenlast, aber zieht man des Vermögen der reichen
Sozialversicherungen ab, erfüllt Japan mit 49 Prozent locker
das Maastricht-Kriterium.

Dann kann ich auch sagen rechnet man aus den Deutschen Staatschulden von 60 % des BIP die sonderkosten für die Deutsche Einheit heraus, liegen wir nur bei 30 bis 35 %.

Es ist richtig, daß der erste Computer in D. erfunden wurde,
aber vor mhr als 50 jahrn und sich heute noch auf den
Lorbeeren von damals ausruhen, hlate ich für gewagt, aber
typisch für D. (siehe Einbruch des Handymarkts- ein neues
handy aller fünf Jahre. Vergleich Japan: fast jedes halbe Jahr
ein weiterentwickelts Handy).

Beispiel Siemens: Wie wurde Siemens hochgelobt, als erste
Firma auf 30 cm Wafern zu produzieren? naund. Intel produziert
heute auf 450 mm Wafern, von Siemens hört man kein Wort mehr.

Aber wie erklärst Du dir dann dass die 4 führenden Hersteller, die immerhin für 3/4 der Weltproduktion stehen, von Mobiltelefonen Weltweit allesamt NICHT aus Japan kommen. Nokia, Ericcson und Siemens kommen aus Europa und Motorola aus den USA. Sicher ist Japan mit I-Mode dem Westen vorraus, doch der Start von UMTS mußte dort auch verschoben werden. I-Mode hatte das Glück 2 bis 3 Killer Applications gehabt zu haben, die das System geputscht haben, dass gibt es in Europa, exklusive SMS, (noch) nicht.

Die Liste läßt sich endlos fortsetzen. Im Gegensatz zu Amerika
und Japan schaun wir nicht nach vorn sondern immer nur zurück.
Es wird Zeit, diese wirtschaftl. Bremse zu lockern. Heutzutage
ist eine Erfindung meistens nur ein jahr lebensfähig, in dem
man den höchsten wirtschaftl. Nutzen ziehen kann.(siehe UMTS,
wir schreien, wir machen das, andere bauen es).

Auch wenn wir Deutschen gerne dazu neigen über uns selber zu jammern, so schlimm ist es doch wieder nicht. Deutschland besetzt in vielen neuen Technologien Weltweite Spitzenpositionen. In der IT-Industrie ist Deutschland die #2 in der Welt (vergleich WiWo vor 4 Wochen) noch vor Großbritannien und weit vor Japan, bei Bio-Tech ist Deutschland ebenfalls #2 vor GB und Japan etc. etc. Und wenn die Produkte aus Deutschland soooooooo schlecht sind warum sind war dann in ganzen zahlen #2 und bei pro Kopf # 1 beim Export ?. Das passt doch irgendwie nicht zusammen :smile:.

Und zum Thema UMTS/Mobilfunk:

Europa und Deutschland sind den USA beim Mobilfunk um 2 Jahre vorraus. In den USA gibt weniger Handykunden, teurere Tarife, kein SMS, nur 5 % Digital etc. Die UMTS Lizenzen werden erst nächstes Jahr vergeben start in frühestens 5 Jahren. Beim Mobilfunk hat Europa die USA abgehängt.

Mit patriotischen Grüßen *gg*.

Katja

mal wieder was anderes :smile:
[…]

Euer Wirtschaftswissen ist wirklich beeindruckend. Aaaber:

Europa und Deutschland sind den USA beim Mobilfunk um 2 Jahre
vorraus. In den USA gibt weniger Handykunden, teurere Tarife,
kein SMS, nur 5 % Digital etc. Die UMTS Lizenzen werden erst
nächstes Jahr vergeben start in frühestens 5 Jahren. Beim
Mobilfunk hat Europa die USA abgehängt.

Das sind doch alles Kinkerlitzchen. Ich habe ja nie behauptet, hier in Deutschland wäre alles schlecht und wir hätten keine fähigen Ingenieure.

Aber langfristig fehlt es in Deutschland (und Europa) an Engagement der Wirtschaft für die Grundlagenforschung – unabhängig davon, ob nun in den nächsten xx Jahren daraus eine dollte verkaufbare Sache wird, oder nicht. Das finde ich traurig und würde es sehr gerne ändern :smile:

Gruß

Fritze

Hi Katja,

Ebenfalls ist Fakt, dass China Japan bei der
Wirtschaftsleistung zu KKP im letzten Jahr überholt hat und
bei den Exporten in nächster Zeit überholen wird. Da
Militärisch China sowieso stärker ist droht Japan seine
Vormachtstellung in Asien zu verlieren und das kann für das
Land sehr gefährlich werden.

Das ist keine Kunst für ein Land, daß sich eben erst geöffnet hat.

Dann kann ich auch sagen rechnet man aus den Deutschen
Staatschulden von 60 % des BIP die sonderkosten für die
Deutsche Einheit heraus, liegen wir nur bei 30 bis 35 %.

Vergiß nicht, der Euro wurde schon von Japan und Amerika gestützt. Wenn ein Land derartig in Rezession ist und japan sogar Amerika unterstützt, Amerika aber wiederum mit Japaan Europa, kann das Land doch gar nicht so schlecht dastehen.

Aber wie erklärst Du dir dann dass die 4 führenden Hersteller,
die immerhin für 3/4 der Weltproduktion stehen, von
Mobiltelefonen Weltweit allesamt NICHT aus Japan kommen.

Toshiba und j-phone sind auf Japan fixiert mit schlappen 120 Mill. Einwohneren.
Nokia, Ericson, Motorola und Siemens (die alle darüber nachdenken, aus dem Handymarkt auszusteigen), teilen sich eden Rest der Weilt. Außerdem ist der Markt jetzt am abstürzen. In ca. fünf Jahren können dann die realistischen Werte gemessen werden, da dann jeder ein Handy hat und sich der Markt normalisiert. Bis jetzt war es ja ein Handyboom. Schaun wir mal, wer sich auf China stürzt, ob Siemens mit ganz vorn dabei ist.

Nokia, Ericcson und Siemens kommen aus Europa und Motorola aus
den USA. Sicher ist Japan mit I-Mode dem Westen vorraus, doch
der Start von UMTS mußte dort auch verschoben werden. I-Mode
hatte das Glück 2 bis 3 Killer Applications gehabt zu haben,
die das System geputscht haben, dass gibt es in Europa,
exklusive SMS, (noch) nicht.

Der größte Mobilfunkbetreiber der Welt verstärkt damit seine Präsenz im wichtigen japanischen Markt. Denn dort startet der Mobilfunk der nächsten Generation nach dem neuen Standard UMTS bereits im nächsten Jahr, mehr als ein Jahr früher als in Europa. Anders als bisher verwenden Japan und Europa bei UMTS erstmals den gleichen Standard. Vodafone hofft daher, von den Erfahrungen bei Japan Telecoms Mobilfunktochter J-Phone für den UMTS-Ausbau in Europa profitieren zu können.

Quelle:
http://www.ftd.de/tm/tk/FTD977321385618.html?nv=rs

Deutschland
besetzt in vielen neuen Technologien Weltweite
Spitzenpositionen. In der IT-Industrie ist Deutschland die #2
in der Welt (vergleich WiWo vor 4 Wochen) noch vor
Großbritannien und weit vor Japan, bei Bio-Tech ist
Deutschland ebenfalls #2 vor GB und Japan etc. etc. Und wenn
die Produkte aus Deutschland soooooooo schlecht sind warum
sind war dann in ganzen zahlen #2 und bei pro Kopf # 1 beim
Export ?. Das passt doch irgendwie nicht zusammen :smile:.

Of the world’s three biggest export economies, the United States and Germany are tied in ninth place

Japan auf Platz 14.

According to a report by management consultants Ernst & Young, Germany now has more bio-technology companies than Europe’s leading bio-tech country, the United Kingdom

Passt mit deinen Angaben oben nicht zusammen.

Aber iich hätte auch gerne mal ein paar Produkte gsehen? Mag ja sein, daß wir Spitze sind, aber warum zeigen wir es dann nicht?

Steven

Hi Steven,

Das ist keine Kunst für ein Land, daß sich eben erst geöffnet
hat.

Na ja, so einfach ist das auch wieder nicht, wir sprechen hier immerhin von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt mit 5 Bio. $ Wirtschaftsleistung :smile:.

Vergiß nicht, der Euro wurde schon von Japan und Amerika
gestützt. Wenn ein Land derartig in Rezession ist und japan
sogar Amerika unterstützt, Amerika aber wiederum mit Japaan
Europa, kann das Land doch gar nicht so schlecht dastehen.

Wenn der Euro von Japan oder Amerika gestützt worden wäre, würde er heute nicht so schlecht da stehen :smile:.

Toshiba und j-phone sind auf Japan fixiert mit schlappen 120
Mill. Einwohneren.

Sie würden auch gerne in Amerika oder Europa ihre Mobiltelefone verkaufen, siehe Sony. Aber sie finden hier keinen Absatz :smile:.-

Nokia, Ericson, Motorola und Siemens (die alle darüber
nachdenken, aus dem Handymarkt auszusteigen),

Falsch!. Lediglich Ericcson will aus dem Markt aussteigen, aber nur weil sie nicht renatabel in diesem Bereich arbeiten und das Geld brauchen um sich auf das Core Business, nämlich den Bau von UMTS Netzen zu konzentrieren. Siemens will die Produktion mit Sony zusammenlegen. Und Nokia will gewiss nicht aussteigen, weil die sich dumm und dämlich an ihren Handys verdienen :smile:.

teilen sich eden

Rest der Weilt. Außerdem ist der Markt jetzt am abstürzen. In
ca. fünf Jahren können dann die realistischen Werte gemessen
werden, da dann jeder ein Handy hat und sich der Markt
normalisiert. Bis jetzt war es ja ein Handyboom. Schaun wir
mal, wer sich auf China stürzt, ob Siemens mit ganz vorn dabei
ist.

Mit einer Pänetration von 70 bis 80 % in West-Europa ist hier die Marktsättigung auf dem Handymarkt schon eingetreten. Trotzdem sind die Marktanteile der Hersteller im ersten Halbjahr 2001 in etwa gleich geblieben. Der nächste Boom wird erst wieder in 4 bis 5 Jahren einsetzen, wenn die Europäer und Amerikaner UMTS Handys kaufen müßen.

Of the world’s three biggest export economies, the United
States and Germany are tied in ninth place

Japan auf Platz 14.

The World Largest Exporting Countries:

1.USA $ 688bn
2.Germany $ 512bn
3.Japan $ 421bn
4.France $ 290bn
5.UK $ 281bn

Quelle: Bloomberg

According to a report by management consultants Ernst & Young,
Germany now has more bio-technology companies than Europe’s
leading bio-tech country, the United Kingdom

Passt mit deinen Angaben oben nicht zusammen.

Das mit dem BIP hattest Du falsch zitiert und die Meldung von Ernst & Young, dass Deutschland England überholt hat ist ebenfalls richtig :smile:. Und England war vorher # 2 in der Branche, also ist es jetzt Deutschland.

Und um die Tabellen zu vervollständigen, hier die für die IT Industrie:

1.USA 1449 Firmen, 23,3 Mio. Beschäftigte
2.Deutschland 602 Firmen, 7,8 Mio. Beschäftigte
3.Japan 309 Firmen, 5,1 Mio. Beschäftigte

Quelle: Wirtschaftswoche 27/2001

Aber iich hätte auch gerne mal ein paar Produkte gsehen? Mag
ja sein, daß wir Spitze sind, aber warum zeigen wir es dann
nicht?

Geh mal nach Amerika und schaue wie viele Deutsche Autos dort rumfahren, schau wie viele Leute Aspirin im Medizinschrank haben, schau Dir an das die Amerikaner 60 % ihrer Bücher von Bertelsmann lesen, das Millionen Amerikaner bei der Allianz versichert sind etc. etc.

Katja

Hi,

Geh mal nach Amerika und schaue wie viele Deutsche Autos dort
rumfahren, schau wie viele Leute Aspirin im Medizinschrank
haben, schau Dir an das die Amerikaner 60 % ihrer Bücher von
Bertelsmann lesen, das Millionen Amerikaner bei der Allianz
versichert sind etc. etc.

Mmmh, läßt sich vortrefflich striten:
In Deutschland: Geräte von Sony, Sharp, Sanyo, Misubishi, Toshiba, Panasonic…
Eigenproduktion: Grundig, Telefunken?, Staßfurt, Blaupunkt

Autos: Toyota, Nissan, Mazda, Subaru, Nitsubishi, Daihatsu
Eigene: BMW, Opel, VW/Audi, Mercedes

PCs: USA: IBM, DELL, Apple, SUN, SGI, HP
Japan: Sharp, Vaio, Toshiba, Hitachi
D: Null (Siemens/Nixdorf gibt’s ja nicht mehr)

Elektr. Spiele:
Japan: Seag, Nintendo, Sony
D: Null

PDA’s:
Japan: Casio, Sharp, J-Phone, Toshiba
USA: IBM, Apple, 3Com
D: Null

Chipschmieden:
J: Mitsubishi, Panasonic, Sharp
Usa: Intel, Motorola, TI, LSI, SGI…
D: Siemens, ELSA

Das sind nur ein paar Beispiele aus der Technologie-Branche. Im PC-Bereich haben wir keinen Markt, im Zubehörmarkt für PCs haben wir verloren.

Ich will damit nur sagen, Versicherungen sind keine neue Technologie, und Autos gibt es seit 100 Jahren. Außerdem produziert Amerika selber VW und BMW (ok, werden ion D. entwickelt). Man kann also schlechthin von deutschen Autos sprechen, eher deutsche Marke.
Ford und GM sind die weltweit größten Firmen mit dem höchsten Absatz.
Es ist richtig, daß jählich in D. sehr viele neue IT-Firmen gegründet werden, aber das sagt nichts über dieren Qualität aus. (Jeder der glaubt, eine Homepage gestalten zu können, hat eine Firma aufgemacht) Nirgendwo steht geschrieben, wieviel jedes Jarh von diesen Startup-Unternehmen schließen. Offiziell kommen nur 3% duch.

Die Medizintechnik in Amerika wird ohne Zweifel durch die Militärs angetrieben, undenkbar in D. Aber da liegt genügend Kapital. vollkommen autonom arbeitende Ops sollen in Kriegsgebieten eingesetzt werden. Keine Entw. aus D. In Amerika wird die Genforschung enorm vorangetrieben. Schröder hat endlich die Blockade glöst: „Wenn wir es nicht machen, macht es jemand anders.“ Ein Milliardenmarkt. Wenn wir da nicht mitspielen, na dann Gute Nacht.

Ich mach ja nicht Deutschland mies, aber wenn man in Japan in die Läden schaut und mit hier vergleicht, dann sind wir locker 3. Welt. In japan geht man in den Laden und sagt: „Geben Sie mir…“. In D. heißt es: „Haben Sie…“ Wenn wir so viel hätten, wäre diese Frage überflüssig.

Wir müssen auch die Technologien, die wir neu entwickeln, auch sofort einsetzen. Mag sein, daß die Bürokratie und die Regierung oftmals hinderlich sind, aber die Wirtschaft geht von den Firmen aus und nicht von der Regierung. Wir hatten mal ein Silicon Valley in D., in Münschen. Heute produziert nur noch TI dort. Warum?

Wennich dann sehe, daß Siemens in Amerika eine Wasserstoffanlage zur Stromerzeugung aufbaut, dann frag ich mich, was in diesem so hoch technisierten Land alles falsch gemacht wird. Wir schreien nach Umwelt und wo stehen unsere Anlagen?

Fazit: Wir können ja ein hohes BIP haben, aber das sagt nicht über den Fortschritt aus. Wenn alle Leute alte Dinge kaufen, ist das BIP auch hoch. Wir klammmern uns zu lange an alte Dinge. Sprüche wie: „ich warte erst mal, bis es billiger wird“ bremsen die Wirtschaft. In Japan wird ein neues Gerät schneller gekauft, als in D. Wir müssen ja auf unsere Rente sparen.:smile:

Ein wenig langer Text. Aber es ist schon frustrierend, wie in D. die Wirtschaft kaputt gemacht wird. Wo sind die Schuldigen? Irgendwo wurde schon mal gesagt, China wird uns technologisch überholen, und das sehe ich auch so.

Vielleicht sollten wir einen neuen Thread aufmachen, sonst verschwinden unsere Postuing im Archiv, bevor sie gelesen wurden.

Viel Spaß noch und sorry für den zu langen Text:wink:

Steven

Hi Steven,

In Deutschland: Geräte von Sony, Sharp, Sanyo, Misubishi,

Toshiba, Panasonic…
Eigenproduktion: Grundig, Telefunken?, Staßfurt, Blaupunkt

Grundig --> Pleite
Telefunken/Blaupunkt --> Panasonic.

Software:

USA:open_mouth:racle, Microsoft
Deutschland: SAP, IDS Scheer
Japan: ?

Autos: Toyota, Nissan, Mazda, Subaru, Nitsubishi, Daihatsu
Eigene: BMW, Opel, VW/Audi, Mercedes

Nissan gehört Renault, Mazda gehört Ford, Mitsubishi gehört DamilerChrysler, Daihatsu ist fast pleite :smile:. Bleiben nur noch Toyota und Honda, die allerdings bei Umsatz und Absatz nur auf Platz 5 und 6 hinter GM, Ford, DCX, VW rangieren :smile:.

PCs: USA: IBM, DELL, Apple, SUN, SGI, HP
Japan: Sharp, Vaio, Toshiba, Hitachi
D: Null (Siemens/Nixdorf gibt’s ja nicht mehr)

Siemens ist heute mit Fujitsu zusammen und heißt Siemens/Fujitsu :smile:. Das allerdings die größten Hersteller der Welt aus USA kommen ist richtig, liegt aber auch daran dass dort 2/3 aller PC´s Weltweit verkauft werden.

Elektr. Spiele:
Japan: Seag, Nintendo, Sony
D: Null

Sega stellt die Produktion ein. Außerdem ist das ein minimaler Markt.

Chipschmieden:
J: Mitsubishi, Panasonic, Sharp
Usa: Intel, Motorola, TI, LSI, SGI…
D: Siemens, ELSA

AMD hat ein sehr großes Chip-Werk in Dresden gebaut, Intel wird dem bald folgen.

Das sind nur ein paar Beispiele aus der Technologie-Branche.
Im PC-Bereich haben wir keinen Markt, im Zubehörmarkt für PCs
haben wir verloren.

Weltgrößte Versicherung : Allianz
Weltgrößte Rückversicherung: Münchener Rück
Weltgrößte Bank: Deutsche Bank
Weltrößer Privater Energieversorger: E.ON

etc. etc.

Im PC Bereich haben wir Fujitsu-Siemens, im Softwaremarkt haben wir den weltgrößten Hersteller von Betriebssoftware, nämlich SAP. Wir haben auch nach Accenture die zweitgrößten Consultingfirma für High Tech Firmen nämlich KPMG.

Ich will damit nur sagen, Versicherungen sind keine neue
Technologie, und Autos gibt es seit 100 Jahren. Außerdem
produziert Amerika selber VW und BMW (ok, werden ion D.
entwickelt). Man kann also schlechthin von deutschen Autos
sprechen, eher deutsche Marke.
Ford und GM sind die weltweit größten Firmen mit dem höchsten
Absatz.

Da muß ich energisch widersprechen :smile:. BMW und Mercedes produzieren in ihren Werken in den USA gerade einmal 50 bis 60 000 Autos pro Jahr. Ford und Opel (GM) produzieren dagegen in Deutschland > 1 Mio. Autos pro Jahr. Das Opel Werk in Eisenach ist das produktivste und beste Werk im Generel Motors Konzern, Ford baut gerade sein Stammwerk in Köln erheblich aus, um dort den Fiesta zu bauen. Teilweise werden werke in England, die unprodokutiver sind, dafür geschlossen. Die US Werke von BMW und Mercedes/Chrysler sind die Sorgenkinder in den Konzernen.

Die Medizintechnik in Amerika wird ohne Zweifel durch die
Militärs angetrieben, undenkbar in D. Aber da liegt genügend
Kapital. vollkommen autonom arbeitende Ops sollen in
Kriegsgebieten eingesetzt werden. Keine Entw. aus D. In
Amerika wird die Genforschung enorm vorangetrieben. Schröder
hat endlich die Blockade glöst: „Wenn wir es nicht machen,
macht es jemand anders.“ Ein Milliardenmarkt. Wenn wir da
nicht mitspielen, na dann Gute Nacht.

In der Medizin und Pharmatechnik bestimmen die Firmen aus Europa und den USA den Markt. Von den 10 größten Pharmafirmen der Welt (Merck, Pfizer, GlaxoSmithkline, Abbey Labs, Astra-Zeneca, Bristol-Myers-Squibb, Aventis, Bayer, Novartis, Hoffman La-Roche). kommen 4 aus den USA und 6 aus Europa, davon 2 aus Deutschland :smile:. Übrigens wurde die erste OP die komplett von einem Roboter durchgeführt wurde letztes Jahr zum ersten mal an der Uniklinik zu Leipzig gemacht :smile:.

Ich mach ja nicht Deutschland mies, aber wenn man in Japan in
die Läden schaut und mit hier vergleicht, dann sind wir locker
3. Welt. In japan geht man in den Laden und sagt: „Geben Sie
mir…“. In D. heißt es: „Haben Sie…“ Wenn wir so viel
hätten, wäre diese Frage überflüssig.

In einer Globalisierten Welt gibt es bei uns die selben Produkte wie in anderen Ländern. Aus der Fragestellung die Produktmenge abzuleiten ist schon ein wenig Abstrus. Zumal „haben sie“ höflicher ist als „geben sie mir“ :smile:. Wenn sich allerdings jemand in einer Großstadt wie Tokyo mit einem Jahresgehalt von 100 000 DM nur eine 15 bis 20 qm Große Wohnung leisten kann, ist das schon eher Dritte Welt :smile:.

Wir müssen auch die Technologien, die wir neu entwickeln, auch
sofort einsetzen. Mag sein, daß die Bürokratie und die
Regierung oftmals hinderlich sind, aber die Wirtschaft geht
von den Firmen aus und nicht von der Regierung. Wir hatten mal
ein Silicon Valley in D., in Münschen. Heute produziert nur
noch TI dort. Warum?

Die Region München ist zusammen mit London und dem Großraum Birmingham die größte und prosperierenste Technologieregion in Europa. In München investieren mitnichten nicht nur TI, sondern auch Siemens, HP, Microsoft, Merrill Lynch, Cap Gemeni, KPMG etc. etc. Weltweit gehört München zu den Top 5 Regionen in der IT Industrie.

Ein wenig langer Text. Aber es ist schon frustrierend, wie in
D. die Wirtschaft kaputt gemacht wird. Wo sind die Schuldigen?
Irgendwo wurde schon mal gesagt, China wird uns technologisch
überholen, und das sehe ich auch so.

Also nochmal, die Wirtschaft wird in Deutschland nicht kaputt gemacht. Wir stehen in sehr vielen Zukunftsbranchen exzellent dar. Wir haben eine der besten Telekommunikationsinfrastrukturen der Welt, fast flächendeckend Glasfasertechnologie, wir belegen in den Zukunftsbranchen Biotech und IT den zweiten Platz in der Welt hinter Supermacht USA und exportien, abgesehen von den USA, mehr Waren als jedes andere Land auf der Welt. Dass sind unbestreitbare Fakten.

Viel Spaß noch und sorry für den zu langen Text:wink:

Kein Problem :smile:

Lieben Gruß

Katja

‚Japans Außenhandel schrumpft drastisch‘
Aus der Zeitung die Du so gerne zitierst *ggg* (FTD) von heute:

Japans Außenhandel schrumpft drastisch

Von Christian Schütte, Berlin

24.07.2001

gehen heute meist nach Südostasien. Der US-Markt ist wegen eines Handelsstreits für Japan praktisch verschlossenAP/Itsuo Inouye

Japans Außenhandel schrumpft drastischJapans Außenhandel schrumpft drastischVon Christian Schütte, Berlin

Nach Jahren anhaltender Rekordüberschüsse ist Japans Handelsbilanz im Zuge des weltwirtschaftlichen Abschwungs zuletzt regelrecht eingebrochen. Wie das Finanzministerium in Tokio gestern mitteilte, war der Überschuss im ersten Halbjahr 2001 um 44 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum. Einen vergleichbaren Rückgang hat es in der japanischen Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben.

Die jüngste Entwicklung könnte zu einer Verschiebung in den weltweiten Ungleichgewichten beim Außenhandel beitragen. Die Exportüberschüsse Japans hatten über Jahrzehnte immer wieder zu Handelskonflikten mit den USA geführt. Der US-Konjunktureinbruch schlägt sich jetzt wegen fallender Importe in einem Rückgang des US-Handelsdefizits nieder. Zugleich trägt er zu einem Einbruch der internationalen Handelsströme bei, der die Exportnation Japan besonders trifft.

Nachdem der Welthandel 2000 um rund 13 Prozent gewachsen war, rechnen viele Volkswirte inzwischen nur noch mit einem Plus von unter fünf Prozent. Die Nachfrage aus den USA, die zuletzt fast ein Fünftel der weltweiten Exporte aufnahmen, ist seit Mitte vergangenen Jahres tendenziell rückläufig. Wie das US-Handelsministerium vergangene Woche berichtete, sank das US-Defizit im Handel mit Japan allein von April auf Mai um ein Viertel auf 4,8 Mrd. $.

Die Krise des US-Hightech-Sektors hat besonders die US-Zulieferer in Asien stark getroffen. In der Region hat sich der Preiswettbewerb verschärft. Obwohl der japanische Yen im Laufe des vergangenen Jahres um 20 Prozent zum US-Dollar abgewertet hat, lagern japanische Unternehmen Produktionen in kostengünstigere Standorte wie China aus.

Japans Handelsüberschuss ist seit Mitte vergangenen Jahres deutlich rückläufig, er fiel im Mai auf den tiefsten Stand seit acht Jahren. „Ich glaube, wir können das eine Außenhandelsrezession nennen“, kommentierte Takehiro Sato, Analyst der Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter, den jüngsten Einbruch. Im Juni konnte der Saldo gegenüber dem Vormonat zwar wieder leicht verbessert werden. Dies war jedoch nicht das Ergebnis höherer Exporte, sondern ging vielmehr auf einen regelrechten Kollaps bei den Importen zurück, der den Rückgang bei den Exporten noch übertraf. Der schwache Yen hat die Importe zuletzt deutlich verteuert.

Japans nominale Ausfuhren sanken im Juni saisonbereinigt um 3,3 Prozent gegenüber dem Mai, die Einfuhren sanken um 13,3 Prozent.

Weitere Konjunkturdaten bestätigten gestern, dass Japans Wirtschaft sich rapide abschwächt und wohl auch im zweiten Quartal geschrumpft ist. Nachdem bereits im ersten Quartal ein Minus verzeichnet worden war, wäre damit die gängige Definition einer Rezession – zwei Quartale Negativwachstum – erfüllt.

Der Kollaps des Außenhandels dürfte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal zusätzlich belasten. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, setzte der All-Industry-Activity-Index, der die aktuelle Lage aller wichtigen Branchen zusammenfasst, auch im Mai seinen steilen Abwärtstrend fort. Er sank um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Lediglich der Teilindex für den Dienstleistungssektor verzeichnete ein leichtes Plus von 0,4 Prozent zum Vormonat.

Der Rückgang des Gesamtindex entsprach den Erwartungen der Analysten. „Für das zweite Quartal wird es einen erneuten – großen – Rückgang des BIP geben“, schrieb Robert Bevacqua von der Commerzbank.

Kleine Hoffnungsschimmer bietet für Japan derzeit nur die heimische Konsumnachfrage. Der Index des Verbrauchervertrauens stieg im zweiten Quartal leicht von 40,2 auf 40,9 Punkte. Die Umsätze der kleinen Einzelhandelsgeschäfte stiegen im Juni um durchschnittlich 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das war der erste Anstieg seit elf Monaten. Die Händler profitierten vor allem von dem sehr heißen Sommer, berichtete ihr Verband.

www.ftd.de/konjunktur

Leitartikel

Seite 27

http://www.areport.com/index.php3

Hallo Katja,

also zu den genauen abläufen des studierens kann ich nicht viel beitragen, ich selbst habe nicht studiert, ich sehe nur die ergebnisse. ich selbst bilde aus und muß manchmal erschreckendes feststellen. ihr könnt dann sicherlich besser wie ich es kann auf das studium und den methoden rüchschlüsse ziehen als ich. auffallend ist, daß das theoretische wissen zwar groß ist und auch nützlich ist, aber die praxis etwas anderes ist. das dürfte euch bekannt sein. abgesehen von horrenden gehaltsforderungen und entsprechenden auftretet liegt manchmal ziemlich zündstoff darin, das insbesondere hoschulabsolventen sich hier hervortun.
das heißt, es treten immer wieder probleme im zwischen-menschlichen bereich auf die nicht nötig sind. ich kann verstehen, das wenn jemand mit 30 oder 35 ins berufleben geht den anspruch hegt, geld verdienen zu wollen. er oder sie will sich ja auch das studium wieder erarbeiten. ich sehe hier eine große problematik in bezug auf den leuten, die von unten sich alles erarbeitet haben und den leuetn von der uni. wie man das ändern kann, ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ihr seit hier die profis. ich denke aber, es hat was mit unserem schulsystem zu tun.

gruß

markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Markus!

ich sehe hier

eine große problematik in bezug auf den leuten, die von unten
sich alles erarbeitet haben und den leuetn von der uni.

Wie kommst Du auf das schmale Brett, daß sich ein Hochschulabsolvent nicht alles von unten erarbeitet hätte?

Gruß
Tom

Jetzt muss ich mich auch mal einmischen…

Tja, was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht…

Eine Chimäre? Bist Du sicher, dass Du weisst, was das ist?

Im gegensatz zu Dir weiß ich wovon ich schreibe :smile:

Darf ich fragen was Du Studiert hast ? Physik ?

Ich finde, jeder hat hier zum Teil recht…
Dass aber Du hier so tust, als hättest Du die Weisheit mit dem Löffel gefressen - wie man so schön bei uns sagt, aber das und dass nicht voneinander unterscheiden kann - das finde ich echt schade.
Wie ich schon häufig - auch bei unseren Profs festgestellt habe - mit der Schulbildung scheint es nicht weit her zu sein in D, da kaum jemand die dt. Rechtschreibung (egal ob alt oder neu) beherrscht. Aber die meisten machen sich auch nichts daraus, da man ja fachlich einfach super ist und schließlich übernimmt ja Word die Rechtschreibkorrektur. :wink:

BWL: hierzu kann ich nur sagen: zumindest an der FH übersteigen die Anforderungen in Mathe kaum den Oberstufenstoff - also was ist daran so schwierig??? Und ansonsten muß ich sagen: BWL ist nichts für mich, da ich einfach nicht so viel labern kann. Denn würden sich BWler mal in ihren Ausarbeitungen über ca. 50 Seiten mal kurz fassen, hättest Du eine Quintessenz von sagen wir mal 2 Seiten, manchmal auch weniger. Aber ich schweife ab…

IQ-Test: Finde ich auch nicht sonderlich gut. Denn meiner Meinung nach kann man IQ nur daran erkennen, wie gut die Auffassungsgabe eines jeden Einzelnen ist und nicht daran, wie gut seine Allgemeinbildung ist (und dass ist auch Bestandteil des Tests). Hat jemand in einem Bereich Defizite, heißt das noch lange nicht, daß er unterbemittelt ist.
Mir wurde doch glatt bei so einem Test mal bescheinigt, mein räumliches Vorstellungsvermögen sei nicht so ausgeprägt. Während meines Studiums habe ich dann festgestellt, daß viele andere in diesem Bereich schlechter sind als ich. Nur wenige besser!

Natürlich gibt es auch Leute, von denen ich glaube, daß sie besser nicht studieren würden, aber nach spätestens 2-4 Semestern sind diese auch „weg von Fenster“. Also wozu sich darüber aufregen, man kann sein Studium auch so durchziehen.

Weiterhin kann ich dieses Gejammere nicht mehr hören, daß wer Nebenbei arbeitet, zwangsläufig länger mit dem Studium braucht. Ich arbeite auch nebenher und bin voll im Plan!
Ach ja, als Beamtentochter mußte ich ja schon zwangsläufig studieren gehen lt. der Studie :smile:) Aber die Unterstützung meines Elternhauses sieht so aus: Kost und Logie frei, KV und Autoversicherung/-steuern werden bezahlt. Das wars. Keine Bücher, kein Benzin (ohne den ich ja nicht zur FH kome), kein Essen, wenn ich nicht zu Hause bin (auch nicht Mensa), Vergnügen schon gar nicht, auch der äußerst wichtige PC nicht, falls ich ausziehe auch keine Miete etc.
Aber deshalb gehe ich halt arbeiten nebenher - und studiere auch noch! und es geht!

Simone

Ich finde, jeder hat hier zum Teil recht…
Dass aber Du hier so tust, als hättest Du die Weisheit mit dem
Löffel gefressen - wie man so schön bei uns sagt, aber das und
dass nicht voneinander unterscheiden kann - das finde ich echt
schade.
Wie ich schon häufig - auch bei unseren Profs festgestellt
habe - mit der Schulbildung scheint es nicht weit her zu sein
in D, da kaum jemand die dt. Rechtschreibung (egal ob alt oder
neu) beherrscht. Aber die meisten machen sich auch nichts
daraus, da man ja fachlich einfach super ist und schließlich
übernimmt ja Word die Rechtschreibkorrektur. :wink:

Was ich schade finde ist, wenn jemand einfach neue Wörter erfindet wie z.B. „unterbemittelt“. Du hättest Word fragen sollen, der hätte Dir gesagt, dass (sogar mit zwei s extra für Dich *g*) dieses Wort „minderbemittelt“ heißt. Und an dem Satzbau sollten wir auch noch einmal arbeiten… *gg*.

BWL: hierzu kann ich nur sagen: zumindest an der FH
übersteigen die Anforderungen in Mathe kaum den
Oberstufenstoff - also was ist daran so schwierig??? Und
ansonsten muß ich sagen: BWL ist nichts für mich, da ich
einfach nicht so viel labern kann. Denn würden sich BWler mal
in ihren Ausarbeitungen über ca. 50 Seiten mal kurz fassen,
hättest Du eine Quintessenz von sagen wir mal 2 Seiten,
manchmal auch weniger. Aber ich schweife ab…

Ich habe nie behauptet, dass BWL an einer FH schwierig ist (Wenn man genug Ehrgeiz und Lernwille besitzt ist kein Fach schwierig). Allerdings sehe ich schlechterdings auch gar keinen Nachteil darin, dass dort weniger Mathe gemacht wird, immerhin hat die FH ein anderes Ausbildungsziel als die Uni.

IQ-Test: Finde ich auch nicht sonderlich gut. Denn meiner
Meinung nach kann man IQ nur daran erkennen, wie gut die
Auffassungsgabe eines jeden Einzelnen ist und nicht daran, wie
gut seine Allgemeinbildung ist (und dass ist auch Bestandteil
des Tests). Hat jemand in einem Bereich Defizite, heißt das
noch lange nicht, daß er unterbemittelt ist.

Es ist immer besser sich zuerst zu informieren und dann zu schreiben. In den beiden gängigsten Intelligenz Tests, dem Hamburger Wechsler Intelligenztest für Erwachsene und dem Test nach Stanford-Binet, werden keinerlei Fragen zur Allgemeinbildung gestellt. IQ hat auch nicht unbedingt etwas mit Auffassungsgabe zu tun, Intelligenz ist per Definition Evaluation, Schlußfolgerndes Denken, Einfallsreichtum, Gedächtnis und Wahrnehmungsleistung angewandt auf figurale, symbolische, Semantische und handlungsrelevante Inhalte.

Weiterhin kann ich dieses Gejammere nicht mehr hören, daß wer
Nebenbei arbeitet, zwangsläufig länger mit dem Studium
braucht. Ich arbeite auch nebenher und bin voll im Plan!
Ach ja, als Beamtentochter mußte ich ja schon zwangsläufig
studieren gehen lt. der Studie :smile:) Aber die Unterstützung
meines Elternhauses sieht so aus: Kost und Logie frei, KV und
Autoversicherung/-steuern werden bezahlt. Das wars. Keine
Bücher, kein Benzin (ohne den ich ja nicht zur FH kome), kein
Essen, wenn ich nicht zu Hause bin (auch nicht Mensa),
Vergnügen schon gar nicht, auch der äußerst wichtige PC nicht,
falls ich ausziehe auch keine Miete etc.

Du mußt bedenken, dass viele Arbeiterhaushalte ihrer Tochter nicht mal die Versicherungen und die Steuern fürs Auto bezahlen können.

Aber deshalb gehe ich halt arbeiten nebenher - und studiere
auch noch! und es geht!

Ist doch schön :smile:.

Lieben Gruß

Katja, die die obigen Anfeindungen nicht so ernst gemeint hat, aber leider nur sehr schlecht mit Kritik umgehen kann *ggg*.

Hallo Katja,

Was ich schade finde ist, wenn jemand einfach neue Wörter
erfindet wie z.B. „unterbemittelt“. Du hättest Word fragen
sollen, der hätte Dir gesagt, dass (sogar mit zwei s extra für
Dich *g*) dieses Wort „minderbemittelt“ heißt. Und an dem
Satzbau sollten wir auch noch einmal arbeiten… *gg*.

oops, da habe ich doch glatt aus unterbelichtet und minderbemittelt ein neues Wort erfunden. Schande über mich :wink:)

Du mußt bedenken, dass viele Arbeiterhaushalte ihrer Tochter
nicht mal die Versicherungen und die Steuern fürs Auto
bezahlen können.

Aber mit dem Kindergeld sind eigentlich Steuern und Versicherung abgegolten (so in etwa). Ich fände es sowieso besser, wenn das Kindergeld nicht an die Eltern ausgezahlt würde; sondern es sollte wirklich den Kindern zugute kommen. (Denn würde ich bspw. zu Hause ausziehen und das Auto abgeben bekäme ich NULL Unterstützung mehr von meinen Eltern, aber das Kindergeld dürfen sie weiterhin einstreichen!)
Unterstützung in Form von Schulbüchern, die gestellt werden, endlich Kindergartenplätze für alle (und kostenlos) mehr Geld für die Bildung!!! :smile:))) (das war doch das Diskussionsthema)

Ich kenne die Problematik eigentlich sehr gut,da mein Freund auch ohne elterliche Unterstützung und ohne BaFög studiert. Nur dessen Eltern (Angestellte) könnten nicht wirklich 1000 DM/Monat zum Studium beitragen.
Und schon gar keine 2 Kinder studieren lassen…Aber ich wollte nur mal kundtun, daß auch Studenten aus anderen Schichten nicht immer nur vom Elternhaus „das Geld in den Ar*** geschoben bekommen“. Daß es auch noch andere gibt, die auch nicht das rosige Studentenleben führen können. Natürlich gibt es immer welche, denen es noch schlechter geht…

Lieben Gruß

Katja, die die obigen Anfeindungen nicht so ernst gemeint hat,
aber leider nur sehr schlecht mit Kritik umgehen kann *ggg*.

na dann, schönen Tag noch
Simone, und ich wette, ich kann Kritik eigentlich genausowenig ausstehen wie Du :smile:)

oops, da habe ich doch glatt aus unterbelichtet und
minderbemittelt ein neues Wort erfunden. Schande über mich
:wink:)

Dir sei vergeben *ggg*.

Aber mit dem Kindergeld sind eigentlich Steuern und
Versicherung abgegolten (so in etwa). Ich fände es sowieso
besser, wenn das Kindergeld nicht an die Eltern ausgezahlt
würde; sondern es sollte wirklich den Kindern zugute kommen.
(Denn würde ich bspw. zu Hause ausziehen und das Auto abgeben
bekäme ich NULL Unterstützung mehr von meinen Eltern, aber das
Kindergeld dürfen sie weiterhin einstreichen!)

Dann bliebe Dir immer noch der Weg zum Gericht. Deine Eltern sind per Gesetzt dazu verpflichtet, Dir Deine Erstausbildung zu bezahlen. Da würde Dir jedes Gericht dieser Welt recht geben. Das BGH hat entschieden, dass wenn die Tochter die Ausbildung abbricht und dann studiert, auch dies von den Eltern bezahlt werden muß.

Ich kenne die Problematik eigentlich sehr gut,da mein Freund
auch ohne elterliche Unterstützung und ohne BaFög studiert.
Nur dessen Eltern (Angestellte) könnten nicht wirklich 1000
DM/Monat zum Studium beitragen.
Und schon gar keine 2 Kinder studieren lassen…Aber ich
wollte nur mal kundtun, daß auch Studenten aus anderen
Schichten nicht immer nur vom Elternhaus „das Geld in den
Ar*** geschoben bekommen“. Daß es auch noch andere gibt, die
auch nicht das rosige Studentenleben führen können. Natürlich
gibt es immer welche, denen es noch schlechter geht…

An vielen sehr guten Universitäten, in der Regel private, und Fachhochschulen, hier vor allem Reutlingen, ist das Curriculum aber so straff, dass gar keine Möglichkeit besteht, neben dem Studium her zu arbeiten, da sonst die Regelstudienzeit nie einzuhalten wäre.

na dann, schönen Tag noch
Simone, und ich wette, ich kann Kritik eigentlich genausowenig
ausstehen wie Du :smile:)

*ggg*. dann bin ich ja beruhigt.

lieben gruß

katja

Hallo Katja,

Dann bliebe Dir immer noch der Weg zum Gericht. Deine Eltern
sind per Gesetzt dazu verpflichtet, Dir Deine Erstausbildung
zu bezahlen. Da würde Dir jedes Gericht dieser Welt recht
geben. Das BGH hat entschieden, dass wenn die Tochter die
Ausbildung abbricht und dann studiert, auch dies von den
Eltern bezahlt werden muß.

das liebe Gericht…wer verklagt denn schon seine Eltern, schließlich will man ja auch noch was erben :wink:)
aber nein ernsthaft: Da sind wir doch bei dem Problem angelangt. Nehmen wir das Arbeiterkind, das studieren will, aber leider, leider verdienen die Eltern doch glatt so ca. 1000 DM im Jahr zuviel und das Bafög fällt, wenn überhaupt, lächerlich aus. Dieses Arbeiterkind verklagt seine Eltern - ist ja sein gutes Recht - aber versuche doch mal, einem nackten Mann in die Tasche zu greifen…
Aber nun zu mir: ist nicht meine Erstausbildung, und ich habe nicht lange genug gearbeitet, um elternunabhängig gefördert zu werden. (–>jetzt soll ich bestimmt um frei Kost und Logie froh sein). Aber hiermit bin ich einfach durch das Raster gefallen. Mit dieser Methode kann man nämlich auch „alte“ Studenten (also die, die erst spät anfangen zu studieren) fördern.

So long, Simone