Gefährlichkeit von Religionen?

Hallo, Marion

http://www.tantra-info.ch/wiki/index.php/Victor_und_…

deine Quelle würde ich nicht unbedingt als unabhängig bezeichnen.

Das Benutzen eines Pseudonyms ist nicht unüblich:
http://lexikon.freenet.de/Liste_von_Pseudonymen
und ich kann per se nichts schlechtes daran finden.

Wenn man sich alle 35 Kundenrezesionen zu:
„Der Schatten des Dalai Lama
von Victor Trimondi, Victoria Trimondi“
bei Amazon.de
so anschaut:
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/stores/detail/-/…

kommen durchaus auch Buddhismuskritische Stimmen zu Wort.

Gruß
karin

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Moin,

http://www.tantra-info.ch/wiki/index.php/Victor_und_…

deine Quelle würde ich nicht unbedingt als unabhängig
bezeichnen.

Wenn du in dem Artikel irgend etwas findest, was du widerlegen kannst, nur zu. Eine Quelle anzuzweifeln macht nur dann Sinn, wenn man deren Inhalt widerlegen kann.

Das Benutzen eines Pseudonyms ist nicht unüblich:
http://lexikon.freenet.de/Liste_von_Pseudonymen
und ich kann per se nichts schlechtes daran finden.

Es ging mir nicht um die grundsätzliche Frage des Pseudonyms, sondern es ging mir darum, die Identität deiner Quelle offenzulegen, damit sich andere gegebenenfalls selbst ein Bild machen können.

Wenn man sich alle 35 Kundenrezesionen zu:
„Der Schatten des Dalai Lama
von Victor Trimondi, Victoria Trimondi“
bei Amazon.de
so anschaut:
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/stores/detail/-/…

kommen durchaus auch Buddhismuskritische Stimmen zu Wort.

Nichts für ungut, aber ich beurteile den Wahrheitsgehalt einer Information nicht danach, was irgend welche Amazon-Kundenrezensionen dazu meinen, sondern danach, ob ich die Information mittels anderer Quellen verifizieren oder widerlegen kann. Was ich an dem genannten Artikel auszusetzen hatte, hab ich mit entsprechenden Links als Begründung dargelegt. Somit ist der von dir zitierte Artikel zumindest für mich ausreichend zweifelhaft.

Gruß
Marion

wieviele selbstmordattentate gab es denn durch die IRA? du
weißt doch genau was ich mit terror gemeint habe, aber
hauptsache mir eins reinwürgen und mich als ungebildet
hinstellen.

Datafox, ob Selbstmord- oder sonstiges Attentat, das Ergebnis ist doch das gleiche - Tote in der Zivilbevölkerung.

Guck Dir Omagh an - das geschah nicht nur kurz nach den schlimmsten Jahren, nein, sondern, als diese schon lange vorbei waren!

29 Tote.

Ist es da relevant, ob der Terrorist selbst ums Leben kam?

Die IRA hat sich erst LETZTE WOCHE bereiterklärt, ‚to decommission its weapons‘, also ‚abzurüsten‘.

Warum? Nein, nicht, weil ein bestimmter Zeitpunkt im peace process erreicht ist - sondern, weil seit ‚9/11‘ republikanischer Terrorismus nicht mehr ‚tragbar‘ ist.

9/11 HAT somit die Welt verändert, hat Auswirkungen selbst auf Nordirland.

Was meinst Du, warum die Briten so terrorerfahren sind, wie sie sagen? Weil sie jahrzehntelang mit IRA Terrorismus zu kämpfen hatten.

Was meinst Du, wie ein Ire, der in der UK ankam, bei der Pass- und Gepäckkontrolle behandelt wurde, jahrzehntelang?

Ja - wie ein Araber, der nach Israel einreisen will - der Pass reichte, um terrorverdächtig zu sein.

gruss, isabel

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HAllo Nick,

also die Zeugen Jehovas würde ich mal nicht unbedingt den großen Religionenn zurechnen wollen.

ABgesehen davon steht antürlich die Frage: Gefährlich für wen? Eine medizinische Behandlung abzulehnen, steht ja jedem Menschen frei. Und damit gefährdet der sich ggf. selbst - aber wo liegt da das Problem? Das ist sein recht und hat mit Religion erst einmal gar nichts zu tun.

Das andere Problem ist, daß es „die großen Religionen“ ja so nicht gibt. Erstens weil die wenigsten von denen zentrale Autoritäten haben wie z.B,. die römisch katholische Kirche ihren Papst. Deshalb kann man auch gar nicht behapten daß der Islam zum Krieg aufruft - das tun allenfalls einige seiner Geistlichen. Und zweitens gibt es ja fast überall die verschiedensten Abspaltungen und Splittergruppen.

Ich denke mal, daß das von dem, was man eventuell heute als große Religionen bezeichnen könnte, gar keine Gefahr ausgeht. Weil letztlich wohl überall in irgendeiner Form das Gebot steht, nicht zu töten. Und auch der Islam ist ja über Jahrhunderte mit andersgläugigen Minderheiten auf seinem territorium ganz gut ausgekommen. Gerdae weil es im Islam die Pflicht, unbedingt missionieren zu müssen, nicht gibt.

WAs einzelne Sekten oder Richtungen daraus machen, ist allerdings eine andere Sache. Wobei - um seinem Nächsten die Birne einzuschlagen mag zwar die Religion eine schöne Ausrede liefern - aber am Ende steht doch da ganz was anderes. Es geht doch immer um andere Dinge - und die Religion ist nur vorgeschoben.

Gernot Geyer

Hi,

Für wie gefährlich haltet Ihr die verschiedenen
„Grossen“ Religionen, bzw. deren Absplitterungen?

Für mich ist all das gefährlich, wo der Mensch unkritisch und ohne weiteres Nachdenken irgendwelche Regeln, Gesetze oder Glauben übernimmt.

Er wird zum willenlosen Instrument. Wer nichts mehr hinterfragt, Regeln nicht neu anpasst und nur so handelt wie geschreiben steht, ist in meinen Augen eine Marionette. Hörig dem, der die Fäden zieht, bzw. in dessen Hände er sich eben begab.
Und sowas ist m. E. immer ‚gefährlich‘ (man könnte es auch als sehr fragwürdig bezeichnen). Gefährlich für den Menschen, da er ein Teil von sich aufgibt und in andere ‚Hände‘ legt. Ob das etwas ‚göttliches, gläubiges und irreales‘ oder etwas ‚reales‘ ist, ist in meinen Augen völlig egal.
Je nachdem kann es eben auch für andere Menschen gefährlich werden. Fanatismus und bedingungsloser Glaube an etwas bestimmtes und einziges ist für mich ein falscher Lebensweg. Ich lasse mich nicht gerne auf nur eine Sache fixieren.

Hingegen über die verschiedensten Regeln oder Glaubensrichtungen nachzudenken, finde ich erstrebenswert. Aber niemals nicht könnte ich mich auf nur eine ‚Wahrheit‘ festlegen.

bye

Wenn du in dem Artikel irgend etwas findest, was du widerlegen
kannst, nur zu. Eine Quelle anzuzweifeln macht nur dann Sinn,
wenn man deren Inhalt widerlegen kann.

So wie hier?

„Nichts für ungut, aber die unter dem Pseudonym „Victor und Victoria Trimondi“ schreibenden Herbert und Mariana Röttgen würde ich nun nicht unbedingt als ernsthafte Quelle bezeichnen. Die beiden sind wegen ihrer Machwerke gegen den Buddhismus und insbesondere den tibetischen Buddhismus berühmt und berüchtigt.“

LOL

„Putzig“ würdest Du wohl schreiben.

Ach ja, dich kann man eben nicht täuschen.

Nun sag schon Jan-Philipp, wo hast du in deiner unvergleichlich messerscharfen Art Antisemitismus in meinem Posting entdeckt ?

*gespannt*
Marion

Hier mal nicht. Wieso bist Du nicht bei Deiner ersten – wie immer sachlichen – Antwort geblieben?

Wieso gehst Du eigentlich auf mein Posting nicht ein? Wo ist bitte Dein Umgang mit Quellen seriöser als der Deiner Mitdiskutantin, den Du beklagst?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

leider konnte ich in deinem vorletzten Posting keinen Inahlt entdecken (was ich geschrieben hab, weiß ich selbst).

Aber wenn du etwas zum Thema Buddhismus-Terror-Trimondi beitragen solltest, werde ich auch gerne darauf eingehen.

Gruß
Marion

Was ist daran nicht verständlich? „Wo ist bitte Dein Umgang mit Quellen seriöser als der Deiner Mitdiskutantin, den Du beklagst?“

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

welche der von mir genannten Quellen gefällt dir denn aus welchem Grund nicht ?

Gruß
Marion

Hi ho,

Dein „vorletzter“ Artikel zu dem gefragten Zeit punkt enthielt nur diesen Text:

So wie hier?

„Nichts für ungut, aber die unter dem Pseudonym „Victor und Victoria :Trimondi“ schreibenden Herbert und Mariana Röttgen würde ich nun :nicht unbedingt als ernsthafte Quelle bezeichnen. Die beiden sind :wegen ihrer Machwerke gegen den Buddhismus und insbesondere den :tibetischen Buddhismus berühmt und berüchtigt.“

LOL

„Putzig“ würdest Du wohl schreiben.

Das kann man durchaus als „inhaltslos“ bezeichnen.

Damit ist diese Frage

Was ist daran nicht verständlich?

beantwortet.
Deine folgende Frage kannst Du Dir selber beantworten:

„Wo ist bitte Dein Umgang
mit Quellen seriöser als der Deiner Mitdiskutantin, den Du
beklagst?“

Wenn Du weiter gelesen hättest, dann steht nämlich im Posting von Marion:

Nichts für ungut, aber ich beurteile den Wahrheitsgehalt einer :Information nicht danach, was irgend welche Amazon-Kundenrezensionen :dazu meinen, sondern danach, ob ich die Information mittels anderer :Quellen verifizieren oder widerlegen kann. Was ich an dem genannten :Artikel auszusetzen hatte, hab ich mit entsprechenden Links als :Begründung dargelegt. Somit ist der von dir zitierte Artikel :zumindest für mich ausreichend zweifelhaft.

Was mich alles zu dem Schluss kommen lässt, dass Du nur stänkern willst.

Herb

Was mich alles zu dem Schluss kommen lässt, dass Du nur
stänkern willst.

Womit Du nicht alleine bist.

Es geht darum, dass Marion eine Quelle nicht akzeptiert, ohne Sie zu widerlegen, was sie selbst aber bei anderen einfodert. Darauf hinzuweisen war mein Anliegen und eventuelle eine Erklärung zu bekommen. Was scheinbar nicht möglich ist.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um die Inhalte beider Quellen sondern um die Art, sie zu bewerten.

s.o. die Replik auf Herb

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es geht darum, dass Marion eine Quelle nicht akzeptiert, ohne
Sie zu widerlegen,

???
Ich habe meine Kritik an dem von karin zitierten Texten ausreichend begründet und mit 4 Text-Quellen hinterlegt.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Nichts für ungut, aber ich hab auch nicht den Eindruck, dass du hier eine ernsthafte Diskussion führen willst.

Gruß
Marion

Buddhismus und Gewalt

http://www.trimondi.de/deba17.html

Zu den Zitaten hat Pendragon dankenswerterweise schon auf etwas neutralere Darstellungen verwiesen. Trotzdem scheint es mir notwendig, speziell zum Thema ‚Trimondi‘ noch etwas zu sagen - und generell zum Thema Buddhismus und Gewalt.

Das Ehepaar Röttgen versucht seit einigen Jahren, sich mit seinen Büchern auf marktschreierische Weise als Gallionsfiguren eines aktuellen Trends der abendländischen Buddhismusrezeption hochzustilisieren. Dieser Trend an sich ist mE durchaus begrüßenswert - in der Tat ist es an der Zeit, die westliche Sicht des Buddhismus zu überprüfen und das häufig romantisch verklärte Bild des „real existierenden Buddhismus“ kritisch zu hinterfragen.

Bedauerlich, dass das mit großem Medienrummel beworbene Buch „Der Schatten des Dalai Lama“ und das nachgeschobene Buch „Hitler-Buddha-Krishna“ einem solchen seriösen Anspruch bei weitem nicht gerecht wird. Da werden mit scheinbar aufklärerischer Attitüde hemmungslos vereinzelte Tatsachen mit Halb- und Unwahrheiten sowie mit teilweise haarsträubenden (wohl auch bewussten) Fehlinterpretationen vermengt. Die Bücher der sich selbst als „Sieger der drei Welten“ bezeichnenden Röttgens sind weit davon entfernt, wissenschaftlichem Anspruch auch nur entfernt gerecht zu werden. Es sind schlampig recherchierte, aus trüben Quellen schöpfende Pamphlete, die irgendwo im Graufeld esoterischer Verschwörungsliteratur anzusiedeln sind.

Um mir Schreibarbeit zu sparen, erlaube ich mir, auf diese kurze, mE voll zutreffende Kritik hinzuweisen: http://www.ciao.de/Der_Schatten_des_Dalai_Lama_Trimo…
In die selbe Kerbe schlägt übrigens die gewiss ideologisch unverdächtige Webseite der katholischen Arbeitsstelle „Neue religiöse Bewegungen in der Schweiz“ der Schweizer Bischofskonferenz: http://www.kath.ch/infosekten/text_detail.php?nemeid…

Wem tatsächlich an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema Buddhismus und Gewalt gelegen ist, dem sei Heft 11.2 (2003) der Zeitschrift für Religionswissenschaft (ISSN 0943-8610) empfohlen. Der recht instruktive einführende Artikel von Karénina Kollmar Paulenz und Inken Prohl ist hier zu finden: http://www.zfr-online.de/zfr-texte-kollmar.html und die Zusammenfassungen (abstracts) der einzelnen Artikel hier: http://www.zfr-online.de/zfr-abstract-2003d.html#gewalt

Um kurz aus dem einführenden Artikel zu zitieren:

„Ebenso wie in europäischen Gesellschaften stellt auch in asiatischen Gesellschaften die Religion lediglich eine von mehreren Optionen dar, Handlungen theoretisch zu begründen. Buddhistinnen und Buddhisten haben neben einer pazifistischen Rhetorik auch Argumentationsmuster entwickelt, derer sich einzelne Individuen wie auch Kollektive bedienen, um ihr, auf eine Fülle weiterer Faktoren zurückzuführendes, gewalttätiges Handeln im Bedarfsfall zu rechtfertigen.“

Anders gesagt - in buddhistisch geprägten Gesellschaften gab und gibt es Mechanismen der religiösen Rechtfertigung von Gewalt ebenso wie in christlichen, islamischen, jüdischen, hinduistischen usw. Trotzdem halte ich die Ausgangsthese dieses Threads für abwegig. Es ist nicht die jeweilige Religion, die „gefährlich“ ist. Gefährlich sind jene Menschen, die die jeweils vorherrschende Religion für ihre (in der Regel ausgesprochen ‚unreligiösen‘) Ziele instrumentalisieren und gefährlich sind jene unkritischen Menschen, die solchen Rattenfängern folgen. Dass Religionen missbraucht werden können, spricht nicht gegen Religion - sondern für einen vernünftigen Umgang mit ihnen.

Natürlich kann man darüber hinaus dann durchaus auch noch differenzieren. Man kann kann qualitativ differenzieren, also untersuchen, ob eine bestimmte Religion eher geeignet ist, Rechtfertigungen für Gewaltanwendung zu liefern als andere und wie hoch der jeweils dazu notwendige Aufwand an glattzüngiger Auslegung ist. Und man kann quantitativ diferenzieren, nämlich untersuchen, wie häufig und in welchem Umfang eine bestimmte Religion im Vergleich zu anderen schon dazu herhalten musste, Anwendung von Gewalt zu rechtfertigen. Beides steht natürlich in einem Zusammenhang. So oder so - ich denke, der Buddhismus schneidet bei beiden Kriterien im Vergleich zu anderen Religionen nicht schlecht ab. Trotzdem oder gerade deswegen bin ich an solchen Vergleichen nicht interessiert. Mich interessiert eher, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, um sie künftig zu vermeiden.

Freundliche Grüße,
Ralf

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Hallo, Ralf

http://www.trimondi.de/deba17.html

mich würde interessieren, was hinter diesem Kalachakra-Tantra steckt:
http://www.kalachakra-tantra.com/

Die Rezitation aus buddhismuskritischen Artikeln, ehrt dich!

Anders gesagt - in buddhistisch geprägten Gesellschaften gab
und gibt es Mechanismen der religiösen Rechtfertigung von
Gewalt ebenso wie in christlichen, islamischen, jüdischen,
hinduistischen usw.

Ich stimme dir zu.

Trotzdem oder gerade deswegen
bin ich an solchen Vergleichen nicht interessiert.

Ich finde die Aufrechnung, welche Religion gefährlicher ist, ebenfalls nicht relevant.

Mich
interessiert eher, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, um
sie künftig zu vermeiden.

Das sollte das Ziel sein!

Gruß
karin

buddhistisch-islamische Konfrontationen?

Weitere Krisenherde, in denen es im Herbst 2004 zu
buddhistisch-islamischen Konfrontationen kam, sind die Kämpfe
zwischen chinesischen Chan-Buddhisten und Hui-Hui Muslimen in
den Westprovinzen Chinas

Hier sind die Angaben dermaßen ungenau, dass ein Nachprüfen
nicht möglich ist.

Mein

"Fazit:

Wenn irgendwo „Trimondi“ drüber oder drunter steht, dann ist
es mit Vorsicht zu genießen.

Für eine erste Information über die Minorität der Hui oder Hui-hui siehe z.B. hier: http://russian.china.org.cn/german/187371.htm

Über die Unruhen, auf die die Trimondi anspielen, berichtete die japanische Agentur Kyodo: http://www.findarticles.com/p/articles/mi_m0WDP/is_2… sowie die Telegraph Group Limited (The Daily Telegraph, The Sunday Telegraph, The Weekly Telegraph):
http://news.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/new…

In beiden Berichten ist von ethnischen Konflikten die Rede. Von Konflikten zwischen (islamischen) Hui und Han-Chinesen. Die Wörter „buddhist“ oder „Buddhism“ tauchen nirgendwo auf. Aber bei den famosen Trimondis werden im Handumdrehen aus Han-Chinesen „Buddhisten“, gar „Chan-Buddhisten“. Nur mal so nebenbei: nicht jeder Han-Chinese ist Buddhist und schon mal gar nicht „Chan-Buddhist“. Laut dem International Religious Freedom Report 2004 des United States Department of State (http://www.state.gov/g/drl/rls/irf/2004/35396.htm
) liegt der buddhistische Bevölkerungsanteil in China bei gerade mal 8%, in den betroffenen Regionen mit hohem Anteil muslimischer Bevölkerung dürfte eher noch darunter liegen. Die weitaus meisten chinesischen Buddhisten gehören übrigens der Ching-t’u-tsung an und nicht der Ch’an-tsung.

Dies ist bezeichnend für die Art und Weise, mit der Herr und Frau Röttgen mit sytematischer Verfälschung von Tatsachen für „Aufklärung“ sorgen.

Freundliche Grüße,
Ralf

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Kalachakra
Moin,

mich würde interessieren, was hinter diesem Kalachakra-Tantra
steckt:

Eine Kurzinformation zum Kalachakra-Tantra findest du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalachakra

Die Ursprünge des Kalachakra dürften jedoch weit in die vorbuddhistische Zeit zurückreichen. Detailliertere Informationen finden sich hier

http://members.fortunecity.com/kalachakra1/kchistory…

Soweit ich weiß, sind die umfangreichen Texte des Klachakra-Tantra bislang nicht in eine westliche Sprache übersetzt worden. Was allgemein erhältlich ist sind somit im Wesentlichen Texte über das Kalachakra.

Als anerkannter Kenner des tibetischen Buddhismus und Kalachakra gilt der Sprachwissenschaftler und Orientologe Dr. Alexander Berzin

http://berzinarchives.com/author/short_biography_ale…

Der viel Übersetzungsarbeit und Lehre in diesem Bereich geleistet hat.
http://berzinarchives.com/kalachakra/index.html

Ein Teil davon liegt auch auf deutsch vor:
Dr. Alexander Berzin: Kalachakra - Das Rad der Zeit, ISBN: 3502610681 Buch anschauen

Was genau interessiert dich denn am Kalachakra Tantra ?

Gruß
Marion

Kalachakra Text
pah, wer sagts denn.

Hier findet sich der Text der Kalachakra-Unterweisung des Dalai Lama von 2004 in Toronto.

http://www.ctao.org/kalachakra/kalachakra/text.htm

Achtung, es handelt sich dabei um eine ziemlich fette PDF-Datei.
Ab Seite 30 kommt allerdings der tibetische Text, das ist für den Durchschnittsinteressierten vielleicht nicht mehr ganz so spannend.

Gruß
Marion