Gesamte Sozialabgaben - das sind Rentenversicherung und
Arbeitslosenversicherung, oder? Dazu kommt noch Kranken- und
Pflegeversicherung.
Arbeislosenversicherung NICHT;
Du bist doch auf Dich selber gestellt - TOTAL.
Du erhältst allerdings auch kein Arbeitslosengeld,
sondern evtl ‚nur‘ Sozialhilfe als letzten Ausweg,
Ja klar. Aber ich habe eh noch keine Arbeitslosengeldansprüche erworben. Da bleibt für mich sowieso nur ALG II.
Krankenkasse + Pflege Ja.
Aber die sind auch kein MUSS;
wäre allerdings absoluter Selbstmord, die nicht zu haben.
Das weiß ich.
Lass Dich auf jeden Fall bei Deiner GKV freiwillig
weiterversichern;
Du zahlst dort den gesamten Betrag, also nicht nur die
Hälfte.
Das weiß ich und ich werde auf mich auf jeden Fall freiwillig weiterversichern.
Bei einer Privaten KV könntest Du böse, sehr böse
Überraschungen erleben,
auch wenn diese Dich mit Superbeiträgen im ersten Jahr gern
ködern.
Du kommst auch so schnell nicht mehr in eine GKV, wenn Du
einmal draußen bist
(zumindest in fortgeschrittenem Alter nicht).
Ich glaube, die PKVs sind gar nicht scharf auf mich. Schon beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung hatte ich wegen einiger (relativ geringfügiger) Vorerkrankungen Probleme.
(Gesetzliche) Rentenversicherung ist auch kein MUSS;
in meinen Augen vergebens ausgegebene Beiträge -
lieber privat vorsorgen.
Das würde ich auch machen.
Beachte dabei aber ob Du evtl freiwillig die Mindestbeträge
der RV zahlst;
so erhältst Du Dir die Beitragszeiten und die spätere
Anwartschaft.
Wie lange muss man denn eingezahlt haben, dass man später mal überhaupt eine gesetzliche Rente erhält?
Das alles trägt zu dem doppelten Betrag (wie erwähnt)
bei.
Und dann denke daran, daß Du von Deinen Einkünften 1/3
(mindestens)
an Steuern und Abgaben zahlst.
Ja, aber nur vom Gewinn. Man kann als Selbstständiger aber doch fast jeden Dreck als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Oder irre ich mich da?
Solltest Du die Position erhalten,
empfehle ich Dir dringend, einen Kurs bei der IHK
mitzumachen;
das ist m.E. Pflicht für jeden Neuling.
Ist bestimmt ganz sinnvoll, fällt aber bei einer Vollzeitstelle sicher flach.
Und noch etwas: sei nicht zuuu ‚billig‘;
dann kommst Du nämlich als ‚Bittsteller‘;
oder wirst gar als inkompetent abgesehen.
Beides ist nicht gut.
Natürlich ist das nicht gut. Aber höchstwahrscheinlich konkurriere ich mit vielen anderen Bewerbern, unter anderem auch Studenten. Wenn ich dann viel mehr Geld fordere, bin ich doch direkt aus dem Rennen.
Du siehst mir so aus, als ob Du etwas bewegen wirst,
also zögere nicht.
Ja, ich gehe lieber kalkulierbare Risiken ein und bewege etwas, als dass ich zur Agentur für Armut gehe und einen Antrag auf ALG II abgebe.
Du darfst jederzeit fragen.
Danke!
Gruss an Frankfurt -digi
(15 Jahre dort gewohnt, und ein Teil der Familie lebt noch
dort)
In Frankfurt bin ich nur noch sehr selten…
Viele Grüße
Tanja