Geht nicht zu Freunden

Hallo,
ich habe mich vor gut einem Jahr von meinem Mann getrennt,weil er handgreiflich geworden ist. Meine beiden Kinder, w. 7/9 ,haben dies irgendwann gesehen ,darauf hin bin ich weg. Meine kleine hat Angst vor ihrem Vater weil er beide seelisch sehr fertig macht, z.b. dürfen sie nicht über mich reden ,wenn doch sagt er alles was es an üblen Schimpfwörtern gibt ,über mich.Das alles zu erzählen sprengt den Rahmen. Nun das Problem : Meine jüngste weigert sich seit ca. 4 Wochen zu Freunden zum spielen zu gehen, diese dürfen aber jeder zeit zu uns kommen. Sie klammert an mir wie eine Klette. Ich darf nicht mal kurz zur Mülltonne.Wenn ich sie frage sagt sie das sie Angst hat von Papa irgendwo gesehen zu werden. Langsam haben ihre Freunde aber keine lust mehr immer bei uns zu spielen. Wie bekomme ich sie dazu wieder woanders hinzugehen?
Bin für jeden Rat dankbar
Corinna

Wie bekomme ich sie dazu wieder woanders hinzugehen?

Bin für jeden Rat dankbar

Hallo Corinna,

die einfachste Möglichkeit, sofern es deine Zeit erlaubt:

Gehe zusammen mit den Kindern zu ihren Freunden, und macht eine feste Zeit zum Abholen ab. Rede mit den Eltern der Freunde im Beisein deiner Kinder darüber, warum ihr das so macht.

Schounge Jrooß ousser Eefel,
Markus Onlein

Das habe ich schon versucht aber dann ist sie nur bei mir . Von spielen keine Spur. Oder sie kommt alle 10 min zur Kontrolle ob ich noch da bin.
Den Eltern habe ich es erklärt, die verstehen das ,aber die Kinder sind genervt und verstehen das gar nicht.
Habe das gefühl das sie keinem mehr vertraut ausser mir.
Habe auch feste Zeiten zum abholen, dann will sie mich dauernt anrufen
und fragt wann kann ich nach Hause.

Vielen Dank für den Rat Markus.

Habe das gefühl das sie keinem mehr vertraut ausser mir.
Vielen Dank für den Rat Markus.

Nochmal Hallo Corinna,

sag erst Danke wenn ich dir wirklich helfen konnte :wink:

Das liest sich weniger nach einer allgegenwärtigen Angst vor dem Vater an, sondern mehr nach einer wegen der Angst entstandenen extremen Bindung zu dir.

Wie ist es bei Besuchen bei Oma/Opa/Tanten etc.?

Wie ist es wenn ihr auf einen Spielplatz geht?

Wie ist es beim Einkaufen, wenn sie dabei ist?

Wie ist es wenn ihr Besuch habt?

Falls du dazu persönliches erzählen möchtest, aber nicht hier so öffentlich, so schreib’s mir einfach per eMail.

Noch en schounge Jrooß,
Markus

Das liest sich weniger nach einer allgegenwärtigen Angst vor
dem Vater an, sondern mehr nach einer wegen der Angst
entstandenen extremen Bindung zu dir.

Das vermute ich auch

Wie ist es bei Besuchen bei Oma/Opa/Tanten etc.?

Sind nur die meines Ex noch da, die halten zu ihm.

Wie ist es wenn ihr auf einen Spielplatz geht?

Wie ist es beim Einkaufen, wenn sie dabei ist?

Alles bestens Haubtsache ich bin da

Wie ist es wenn ihr Besuch habt?

Fühlt sie sich Pudelwohl und ist ein richtig süsser Satansbraten
Wenn du nichts dagegen hast, melde ich mich nochmal per Mail aber erst heute Nachmittag. Bin PC Neuling und nicht so schnell im Schreiben
Trotzdem Danke

Wenn du nichts dagegen hast, melde ich mich nochmal per Mail
aber erst heute Nachmittag. Bin PC Neuling und nicht so
schnell im Schreiben

Okay Corinna,

werde dann heute Nachmittag hin und wieder nach Post gucken.

Mahlzeit (oder was schöner klingt: Jooden Hunger!)
Jrooß
Markus

Hallo Corinna,

sicherlich muß man da mehrere Schritte unternehmen, um die Angst des Kindes in den Griff zu bekommne… eine Methode fand ich ganz witzig und war wohl auch sehr Erfolgsversprechend. Meine Oma (Hat Erzieherin gelernt und sowohl Heime als auch einzelne Familien beterut) hat in so Situationen unter anderen den Kindern damals 30 PFennige mit nem Pflaster auf den Arm geklebt und die Telefonnummer auf den Arm geschrieben. Wenn die Kinder dann Angst hatten oder sich in der Stadt verlaufen haben, wußten Sie, dass Sie anrufen konnten und nur der Gedanke, dass man dann wohl nicht mutterseelenalleine auf der Straße steht hat geholfen. Gebraucht hat die Pfennige nie jemand, aber die Kinder sind freier durch die Welt gelaufen.

Vielleicht fällt Euch ja auch so ein Mittel ein, was Deiner Tochter Sicherheit verleiht?

Viel Erfolg!!!
Alexandra

Hallo an alle.
Heute nachmittag hat meine Tochter spielbesuch. Sind beide draussen , sie schreit alle 10 min MAAAMMMAAA. Wenn ich meinen Kopf zur Terasse rausstrecke ist wieder alles ok…Nehme mir gleich einen Stuhl und setze mich raus.

Ob das dann richtig ist ? Ich weiss es nicht.

danke für alle Antworten die kommen und gekommem sind!!!
Corinna

sie schreit alle 10 min MAAAMMMAAA.
Nehme mir gleich einen Stuhl und setze mich raus.

Hallo Corinna,

so wird sich das nie ändern.

Wenn sie ruft, dann frag sie was los ist.
Sie wird Dir keine Antwort geben (können), weil nämlich gar nichts los ist.
So gehst Du dann eben wieder rein.
Und das wiederholt sich einige Male.

Dazu brauchst Du natürlich viel Geduld.
Aber ich hoffe Deine Tochter wird irgendwann merken, wie sinnlos ihr MAMAAAAAAA ist.

Liebe Grüße,
vom Markus

Ob das dann richtig ist ? Ich weiss es nicht.

Nein. Völlig falsch zwar auch nicht. Aber, falls Du noch nicht draussen sein solltest:

Lass’ sie doch mal ‚üben‘ zu sehen, dass Mama nirgendwohin verschwindet, sondern auch wenn nicht in Sichtweite, dennoch da ist.

Seit wann ist sie denn so? War ja scheinbar mal anders?
Hat der Vater ihnen irgendwie Angst gemacht, dich ihnen wegzunehmen, sozugsagen?

Es soll ja den bewährten Trick geben, wenn Du sie zu Freunden bringst & später wieder abholst (nicht dabeibleibst!), dass Du ihr etwas wichtiges von Dir anvertraust, und ihr sagst, sie soll doch bitte gut drauf aufpassen, bis Du sie nachher wieder abholst.

Je nachdem, was ihre Ängste wirklich sind, könnte das aber entweder null Wirkung haben, oder kontraproduktiv sein.

Denn sie ist ja keine 4 Jahre mehr. Da muss schon mehr dahinterstecken.

gruss & viel Glück,
isabel

Hallo,

Wie ist es bei Besuchen bei Oma/Opa/Tanten etc.?
Wie ist es wenn ihr auf einen Spielplatz geht?
Wie ist es beim Einkaufen, wenn sie dabei ist?

Ich möchte die Fragen noch mal um eine erweitern:

Wie ist es in der Schule?

Gruß
Tato

Wie ist es in der Schule?

Erst mal DANKE an alle !!!
Bin erst 2 Tage bei " WER-WEISS-WAS" stelle meine erste Frage und so viele lesen und Helfen.

Zur Frage ,sie geht Morgens alleine zur Schule ,mit ihrer Schwester. In der Schule gibt es ein grosses Problem weil sie sehr Agressiv reagiert z.b. : Es geht jemand an ihr vorbei und remmpelt sie an , sie reagiert sofort extrem , mit schlagen und beschimpfungen
. Komisch ist ,dass. sie dann nicht mehr weiss was sie alles gesagt hat. Zuhause hat sie für solche Situationen einen " Wutbären" ,ein riesiger Teddy auf den sie einschlägt , bis die Wut weg ist. Stehe im Kontakt mit der Lehrerin , rede ICH mit ihr weint sie und sagt es tut ihr Leid, ist sofort bereit sich zu entschuldigen und macht es auch.
Corinna

Seit wann ist sie denn so? War ja scheinbar mal anders?
Hat der Vater ihnen irgendwie Angst gemacht, dich ihnen
wegzunehmen, sozugsagen?

Erst seit sie mit ihrem Vater 3 Wochen im Urlaub wahr. Sie sagt mir nicht was los wahr auch meine grosse Schweigt. Vorher wahr sie auch nicht einfach., ein Kind das sieht wie die Mutter Misshandelt wird hat viel zu verarbeiten. Wir gehen auch zum Kinderpsychologen vom Jugendamt aber er sagt das auch er sie nicht zum Reden bringt.

Es soll ja den bewährten Trick geben, wenn Du sie zu Freunden
bringst & später wieder abholst (nicht dabeibleibst!), dass Du
ihr etwas wichtiges von Dir anvertraust, und ihr sagst, sie
soll doch bitte gut drauf aufpassen, bis Du sie nachher wieder
abholst.

Sie vertraut mir sehr . Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
Danke Isabel
Corinna

Huhu!

Mein spontanes Bauchgefühl würde eher sagen, bleib wirklich bei ihr.
Sie scheint irgendwas nicht verarbeitet zu haben und deine Anwesenheit scheint
für ihre innere Sicherheit sehr wichtig zu sein.
Ich hoffe, der Psychologe kann euch helfen!

Bis dahin würde ich einfach (ja, einfach sagt sich so leicht) versuchen ihre
Vetrauen zu stärken, in dem du immer für sie da bist.

Bye, Vanessa

Hallo,

Hmm, scheint kein leichter Fall zu sein - will damit sagen, dass man so anhand ein paar Zeilen keine wirklich guten Tipps geben kann.
Sie hat viel erlebt und es ist sicher nicht leicht das alles zu verarbeiten. Zudem hat sie sich verändert, dessen genauen Grund man nicht kennt.
Ich finde es gut, dass ihr in professionellen Händen seid.

Die Agressivität ist recht typisch für ihre Situation. Trotzdem erschwert sie die Freundschaftspflege.

Sie braucht deine Anwesenheit und vermutlich ist es in dieser Situation wichtig, ihr dieses Bedürfnis zu erfüllen.
Ich würde sie nicht zwingen alleine rauszugehen oder andere zu besuchen. Vielleicht gelingt es dir, dich Schritt für Schritt zu entfernen. Sag, was du machst. Du musst/solltest nicht im Garten sitzen und zuschauen. Mach etwas anderes, sei aber (sichtbar / hörbar) anwesend z.B. Fenster putzen, Gartenarbeit, Staubsaugen…

Vielleicht kann sie einem Verein beitreten, bei dem es normal ist, dass die Eltern zuschauen. So wird sie wahrscheinlich nicht ihre Angst überwinden, aber sie kann andere Kinder kennenlernen ohne alleine zu sein. Auch reiten soll gut für’s Selbstbewusstsein / Vertrauen sein, vielleicht mag sie das ja?

Leider weißt du nichts über die Gründe für dieses Verhalten, denn das würde die Sache erheblich erleichtern. Der Psychologe wird aber hoffentlich alles tun, um dies herauszufinden.

Ich werd noch mal drüber nachdenken, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dir damit noch nicht geholfen zu haben…

Gruß
Tato

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Seit wann ist sie denn so? War ja scheinbar mal anders?
Hat der Vater ihnen irgendwie Angst gemacht, dich ihnen
wegzunehmen, sozugsagen?

Erst seit sie mit ihrem Vater 3 Wochen im Urlaub wahr. Sie
sagt mir nicht was los wahr auch meine grosse Schweigt. Vorher
wahr sie auch nicht einfach., ein Kind das sieht wie die
Mutter Misshandelt wird hat viel zu verarbeiten. Wir gehen
auch zum Kinderpsychologen vom Jugendamt aber er sagt das auch
er sie nicht zum Reden bringt.

Hi nochmal.
Nun, auch wenn sich das nicht gerade gut anhört, kommen wir langsam auf den Kern der Sache.

War denn ihre Schwester mit im Urlaub? Ach so, du sagst, auch sie schweigt, also ja.

Wie ist der Vater den Kindern gegenüber?
Es gibt ja schliesslich Menschen, die ihre Frauen misshandeln, aber ihre Kinder nie anrühren würden, und dann gibt’s auch andere.

Wie ist das, wenn sie in der Schule ist?

Hat sie Angst vor dem Vater? Das erscheint erstmal nicht so.

Entschuldige, wenn ich frage, aber ist der Vater deutsch, oder kommt er aus einem anderen Kulturkreis?

Hatten sie irgendwelchen Kontakt zu Dir während der drei Wochen?

Es gibt tausend Vermutungen, die man anstellen könnte.
Es könnte was dumm dahergesagtes gewesen sein, so nach dem Motto ‚wenn Deine Mutter nicht mehr da wäre, würdet Ihr bei mir leben‘, und die Vorstellung, dass Mutter irgendwann nicht mehr da sein könnte, existiert erst seitdem…

Aber ich hätte auch Bedenken, dass es was Schwerwiegenderes ist.

Wenn der Vater ihnen ‚verboten‘ hat, über irgendwas zu reden, gesagt hat, dass irgendwas ‚geheim‘ bleiben muss, dann wäre das schlimm.

Irgendwo hier im Archiv (ich weiss nicht welches Brett & welcher Titel!) schrieb mal jemand von ‚guten Geheimnissen‘ und ‚schlechten Geheimnissen‘ - ein gutes Geheimnis sei etwas wie zB eine Geburtstagsüberraschung für jemanden vorbereiten, etc. Aber ein gutes Geheimnis bleibt nicht für immer und ewig geheim - irgendwann ist halt zB der Geburtstag gekommen, und man darf dann auch drüber reden, wie schwer es einem zB fiel, es geheimzuhalten, oder was man tat, damit der Beschenkte nichts merkt etc.

Ein ‚schlechtes‘ Geheimnis dagegen ist eins, bei dem einem jemand verbietet, JE darüber zu reden.

Dh, ein Kind muss lernen, dass es, wenn jemand einem so etwas abverlangt, dieses ‚Geheimnis‘ schnellstmöglich einer Vertrauensperson mitzuteilen.

Im Nachhinein schwierig. Aber für die Zukunft lernen kann deine Tochter auf jeden Fall - und vielleicht traut sie sich auch irgendwann, was Vergangenes zu erzählen.

Aber während sie schweigt, kannst DU zumindest reden.
Und ihr versichern, dass Du IMMER für sie dasein wirst, egal, ob irgendjemand anders etwas gegenteiliges behauptet hat.

Oder Du könntest sie fragen, was sie denn vielleicht denken WÜRDE, wenn Du mal nicht auf ihren ‚Mama‘ Ruf antwortest. Was könnte sie sich vorstellen? (die Vorstellungskraft von Kindern kommt ja meist von Geschichten, ob in Büchern oder Filmen, und aus der Realität - vielleicht kommt ja irgendein Beispiel, bei dem Du sagen kannst - aha, steckt da etwa was dahinter? Aber nicht gleich nachbohren & sie verunsichern). Und klarmachen, dass WENN Du mal nicht sofort antworten würdest, Du wohl gerade mal auf dem Klo bist, oder so.

Ansonsten hat Vanessa vielleicht recht, dass jetzt nicht die Zeit ist, ihr beizubringen, dass sie auch mal ohne Mama’s Nähe klarkommt. Wenn sie ein Trauma erlebt hat, dann braucht sie jetzt wirklich deine Hilfe & Nähe.

Sorry, länger geworden, und alles Laienmeinung, oder Laienideen.

Lieben Gruss,
Isabel

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Servus,

gar nicht!
was nicht heißen soll, daß es für immer so bleibt.
Ich sehe hier nur eine gesunde Reaktion auf widrige Umstände.

ich empfehle dir:

  1. nimm deine kleine ernst mit diesem Problem und versuche
    gelegentlich einfühlsam zu hinterfragen, z.B.denn passieren könnte wenn sie ihrem Vater begegnet (Phantasie ausleben lassen!).
  2. begleite sie zu ihren Freunden und hole sie wieder ab (Sicherheit
    geben).
  3. begleite sie z.B. mit aufs Kloo; "es könnte ja sein, daß Papa dich
    sieht (Provokation).
  4. Kannst Du das alleine… (Ermunterung)

bei meinen hats immer funktioniert.

wünsche dir viel Erfolg und auch Geduld

Gruß Richard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Richy,

  1. begleite sie z.B. mit aufs Kloo; "es könnte ja sein, daß Papa
    dich sieht (Provokation).

Das halte ich fuer sehr gefaehrlich. Nach Corinnas Postings
zu urteilen, ist ja irgendwas in den Ferien vorgefallen und
irgendwie haengt es mit dem Papa zusammen.
In dieser Situation kann so eine „Provokation“ unter Umstaenden
Aengste ausloesen, die vorher gar nicht da waren.

Gruesse
Elke

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Hallo Corinna,

geht die ältere Tochter ebenfalls zu dem Psychologen? Wenn nein, wäre das vielleicht eine Möglichkeit, mehr über die 3 Wochen herauszufinden. Außerdem, wenn da wirklich etwas Verstörendes vorgefallen ist, wird es auch die Ältere beschäftigen (zumal sie ja auch nicht darüber redet!). Aber ich würde die Termine für die beiden zeitlich unterschiedlich legen, damit sie völlig unabhängig mit dem Psychologen reden können.

Liebe Grüße,
Anja

Hallo Corinna,

geht die ältere Tochter ebenfalls zu dem Psychologen? Wenn
nein, wäre das vielleicht eine Möglichkeit, mehr über die 3
Wochen herauszufinden. Außerdem, wenn da wirklich etwas
Verstörendes vorgefallen ist, wird es auch die Ältere
beschäftigen (zumal sie ja auch nicht darüber redet!). Aber
ich würde die Termine für die beiden zeitlich unterschiedlich
legen, damit sie völlig unabhängig mit dem Psychologen reden
können.

Hallo, Ja auch die grosse geht zum Psychologen, aber auch sie schweigt sich aus.
Danke Corinna