Hallo, ich habe mal eine Frage:
Meine 15-jährige Tochter möchte einen Ferienjob machen. Das finde ich auch gut und wichtig. Allerdings dachte ich, daß sie nicht alles selbst behalten darf und ein Teil davon auf ihr Sparbuch einbezahlt wird. Nun hatte ich da schon endlose Diskussionen mit ihr, da sie der Meinung ist, alles selbst behalten zu wollen. Ich hingegen denke da auch an später, sie will ja in 2 oder 3 Jahren auch mal den Führerschein machen. Oder sich sonst irgendwelche Wünsche erfüllen. Außerdem denke ich, daß es wichtig wäre, damit sie lernt, sich ihr Geld auch einzuteilen und nicht alles auszugeben. Das Taschengeld, die Handykarte, in Nullkommanix ist alles weg. Sehe ich das nun zu eng? Wie habt Ihr das geregelt?
Gruß biene
moin,
ich finde, deine tochter sollte absolut freie hand haben, das geld so auszugeben, wie sie moechte!
es gehoert einfach dazu zu lernen, dass es engpaesse gibt, und wie man diesen vorbeugt - und das lernt man imho am besten, wenn es eine selbsterlebte durststrecke gibt.
deine ratschlaege in ehren, aber eine planung ueber 2-3 jahre ist fuer eine 15-jaehrige meistens zu viel.
man muss auch lernen geld „sinnlos“ auszugeben - es gibt genuegend erwachsene, die ihre kohle verzocken, versaufen oder versonstwas…
wenn du ihr vorschreibst, was sie mit dem geld machen sollte, wuerde mir das jede lust rauben, ueberhaupt jobben zu gehen, denn mama wir’s schon richten…
gruss
khs
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Hallo,
von wieviel Geld reden wir denn? Ein paar Hundert EUR? Oder vierstellige Summen?
Wenn es unter 2000 EUR sind:
Manche Sachen muss man durch Fehler lernen. Und das sollte man lieber mit 15 als mit 25 tun. Möglicherweise gibt Deine Tochter alles auf einmal für Klamotten aus … fair enough, sie hat die Asche selbst verdient, der Effekt „Ich arbeite und bekomme Geld dafür“ bleibt trotzdem erhalten. Möglicherweise kommt sie aber auch von selbst auf die Idee, dass man sich einen Teil zurücklegt. Dann ist der Lerneffekt noch größer, weil sie selbst den Entschluss gefasst hat. Ihr Widerstand gegen Deine Sparvorschrift kommt möglicherweise einfach nur daher, dass sie selbst die Kontrolle über die Kohle haben möchte. Soll sie doch, finde ich.
Ich habe mit meinem Nebenjob im letzten Jahr nach Steuern eine höhere 4-stellige Summe verdient. Die Asche habe ich ausgegeben als gäbe es kein Morgen, u.a. für einen neuen Motorroller. Jetzt ist die Kohle gerade knapp, dank Tierarztrechnungen, und ich ärgere mich, dass ich nicht was zurückgelegt habe. So lerne ich dann mit 37 das, was Deine Tochter jetzt lernen kann.
Gruß,
Myriam
moin,
ich finde, deine tochter sollte absolut freie hand haben, das
geld so auszugeben, wie sie moechte!es gehoert einfach dazu zu lernen, dass es engpaesse gibt, und
wie man diesen vorbeugt - und das lernt man imho am besten,
wenn es eine selbsterlebte durststrecke gibt.deine ratschlaege in ehren, aber eine planung ueber 2-3 jahre
ist fuer eine 15-jaehrige meistens zu viel.man muss auch lernen geld „sinnlos“ auszugeben - es gibt
genuegend erwachsene, die ihre kohle verzocken, versaufen oder
versonstwas…wenn du ihr vorschreibst, was sie mit dem geld machen sollte,
wuerde mir das jede lust rauben, ueberhaupt jobben zu gehen,
denn mama wir’s schon richten…gruss
khsHallo, ja von der Seite habe ich es noch nicht gesehn. Du magst Recht haben damit, ist es aber nicht auch sinnvoll zu lernen, mit dem Geld umzugehen?
Oder lernt man es dadurch, daß man eine Durststrecke zu bewältigen hat. Ich selbst bin früher immer angehalten worden, zu sparen. Und es hat Spaß gemacht, sich Wünsche erfüllen zu können, auch wenn es länger gedauert hat. Ich meine ja auch nicht alles an Geld sparen in ihrem Falle, sondern halt nur einen Teil. Also, wenn sie dann z.B. 400 Euro verdient hat, dann muss sie halt 150 davon auf Eis legen.
Gruß biene
Hallo Miriam, es ist schwer heutzutage, das Geld zusammen zu halten, zum einen, weil alles so teuer ist, zum anderen, werden durch die Werbung Wünsche geweckt, an die man sonst nicht denken würde.
Ich finde es ganz wichtig, daß man als Erwachsener mit seinem Geld auskommt. Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis Niemanden, der Kinder in diesem Alter hat, um dort mal nachzufragen.
Ja, ich schätze, du hast Recht, sie würde es in Klamotten investieren, damit der Boden im Zimmer auch flächendeckend gefüllt wäre, denn im Schrank ist kein Platz mehr.
Gruß biene
hallo,
wenn sie einen teil davon auf ein sparkonto geben muss, behält sie es doch auch! sie hat es nur nicht jetzt zur verfügung.
ich würde UNBEDINGT durchdrücken, dass ein teil des geldes sicher gespart wird (möglichst noch in einem mehrjährigen bonussparprogramm). sie wird wahrscheinlich meckern und zetern, aber da musst du durch. der lerneffekt, später über geld verfügen zu zu können, das man irgendwann mal gespart hat, ist wesentlich größer als der, der sich einstellt, wenn alles zerronnen ist.
schöne grüße
ann
Hallo zusammen
deine ratschlaege in ehren, aber eine planung ueber 2-3 jahre
ist fuer eine 15-jaehrige meistens zu viel.
Was heißt hier „zu viel“
Für die 15-Jährigen grenzt dieser Zeitraum an Altersvorsorge.
Das viel mir zu dieser Aussage spontan ein und mußte raus.
Ansonsten:
Gute Ratschläge geben und sehen was passiert.
Aus Fehlern lernt man, am besten aus den Eigenen.
Herzlichst Uwe
Hallo,
Hallo Miriam, es ist schwer heutzutage, das Geld zusammen zu
halten, zum einen, weil alles so teuer ist, zum anderen,
werden durch die Werbung Wünsche geweckt, an die man sonst
nicht denken würde.
Ich finde es ganz wichtig, daß man als Erwachsener mit seinem
Geld auskommt.
Wenn du unsere Meinungen nicht akzeptierst, wieso willst du sie dann hören?
Ich schliesse mich den anderen damit an, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen sollte.
Einzige Ausnahme ist, wenn ihr das Geld unbedingt für die Familie braucht, weil ihr sonst nicht über die Runden kommt. Dann sollte man aushandeln, wieviel sie beisteurn muss.
Grüße,
Moritz
zum thema lernen + erfahren…
moin nochmals,
die story habe ich hier schon mal irgendwann erzaehlt:
als einer meiner zahlreichen kinder so um 10 jahre alt war, wollte es unbedingt 17 + 4 spielen - um geld!!
ok, also spielten wir: es war urlaub, die kids hatten alle ein extra- taschengeld bekommen, um sich ein paar aussergewoehnliche annnehmlichkeiten zu leisten = karusselfahrt am strand, zusaetzliches eis, irgendnen dreck aus andenkenshops…
jedenfalls war die schoene kohle in kuerzester zeit weg!! und ich kannte keine ( kaum ) gnade!!
die geschwister gaben die kohle aus, der betroffenen biss auf die lippen.
heute - nach ca 15 jahren - lassen wir diesen event manchmal revue passieren: er hat seitdem nie mehr gezockt, kein lotto gespielt und legt sein mittlerweile gut verdientes geld in sichersten papieren an…
gruss
khs
Hallo,
von welchen Beträgen reden wir?!
wenn es zwei dreihundert € sind, würde ich es ihr komplett lassen. Wenn sie es auf den Kopp gehauen hat, merkt sie, wie schnell das sauer erarbeitete Geld futsch sein kenn. Sehr lehrreich.
Sind es deutlich mehr als 500 €, dann würde auch ich darauf bestehen, daß etwas auf die hohe Kante gelegt wird.
Gandalf
ich würde UNBEDINGT durchdrücken, dass ein teil des geldes
sicher gespart wird (möglichst noch in
einem mehrjährigen bonussparprogramm). sie wird wahrscheinlich
meckern und zetern, aber da musst du durch. der lerneffekt…
moin,
mit UNBEDINGT durchdruecken sehe ich keinen moeglichen lerneffekt!
richtig lernen kann man nur, wenn man die hoehen + tiefen selbst erlebt hat: dazu gehoert eine dauerpleite genauso, wie das schoene gefuehl, sich was leisten zu koennen, weil die EIGENE vernunft mal gesiegt hat
gruss
khs
Hallo
Du magst Recht haben damit, ist es aber nicht auch sinnvoll zu
lernen, mit dem Geld umzugehen?
Oder lernt man es dadurch, daß man eine Durststrecke zu
bewältigen hat. Ich selbst bin früher immer angehalten worden,
zu sparen.
Man kann auch nicht immer nur von sich ausgehen. Bei den Kinder wiederholt sich vieles, aber nicht alles.
Wenn sie es absolut nicht sparen will, dann würde ich sie auch lassen. Besser, sie haut jetzt mal 400,- auf den Kopp, als später mal 4000,-, oder - falls du dann immer noch was zu sagen hast - noch später 40.000,- …
Gerade wenn sie das Geld selbst erarbeitet hat, dann sollte sie es auch selber zum Fenster rauswerfen dürfen. Du würdest ihr sehr dabei helfen, wenn sie mit dir über die Verwendung des Geldes reden könnte, ohne dass du dich einmischst.
Viele Grüße
Simsy
Hallo,
Du sprichst von „nicht alles selbst behalten“ im Zusammenhang mit der Einzahlung auf ein Sparbuch. Hat sie denn keinen Zugriff auf das Sparbuch? Wenn dem tatsächlich so ist, dann kann ich Töchterlein gut verstehen, denn dann ist die Knete ja tatsächlich weg, und sie kommt auch nicht wieder dran, solange Mama die zu bestreitende Anschaffung nicht vorab genehmigt. Ist dem nicht so, dann sollte man die Dinge auch beim richtigen Namen nennen.
Ich weiß gar nicht mehr wann ich mein erstes „eigenes“ Sparbuch hatte, über das ich immer frei verfügen konnte. Das war irgenwann zu Grundschulzeiten. Natürlich gab es parallel auch noch Sparbücher von Eltern/Großeltern, die dann mal später ausgehändigt werden sollten, aber mein Sparbuch war mein Sparbuch, und da habe ich auch immer gerne drauf eingezahlt, und es noch lieber wieder geplündert, wenn ich mal größere Anschaffungen gemacht habe. 15 finde ich aber ehrlich gesagt schon deutlich zu spät um auf dem Wege verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu lernen.
Insoweit gab es bei uns so ein Problem gar nicht, weil ich selbst immer mein Geld so verwaltete, wie ich es für richtig erachtete, und immer ausreichend Reserven auf dem Konto hatte. Mit den ersten Jobs so ab 14 wuchsen die Beträge auf dem Konto, und natürlich auch die Kosten der Anschaffungen, aber da hat und hätte mir auch niemand reingeredet.
Wenn jetzt offenbar der Zug für einen frühen Einstieg in das Thema schon abgefahren ist, dann sollte Töchterlein ruhig mal die Erfahrung machen, wie schön es ist Geld zu haben, es auszugeben, und dann, wenn es weg ist, sich zu erinnern, wie schwer es doch war, es zu verdienen, und wie schwer es sein wird, für Nachschub zu sorgen. Beim nächsten Job wird sie dann schon von selbst vorsichtiger sein.
Ganz wichtig erscheint mir aber, dass jetzt durch die „Wegnahme“ des Geldes nicht die Motivation sinkt, sich überhaupt noch eigenes Geld verdienen zu wollen. Dies macht nämlich nur Spaß, wenn man dann auch selbst über das Geld verfügen kann. Wer alt genug ist, für sein eigenes Geld zu arbeiten, ist auch alt genug, es auszugeben oder nach eigenem Wunsch zu sparen. Es gibt gar nicht mehr so viel Jugendliche, die so früh anfangen selbst zu verdienen, und es ist toll, wenn deine Tochter dazu gehört. Daher sollte man dies nur unterstützen, und keine Hürden aufbauen.
Gruß vom Wiz
Hallo,
Außerdem denke
ich, daß es wichtig wäre, damit sie lernt, sich ihr Geld auch
einzuteilen und nicht alles auszugeben.
Ja und um das zu lernen, musst du sie selbst entscheiden lassen. Spätestens wenn sie im Winter unbedingt „den“ tollen Pulli (oder was anderes) haben will, wird sie sich ärgern, das sie nichts gespart hat. Dann macht Sie es das nächste Mal.
Lass sie mal machen, so hab ich´s auch gelernt und inzwischen
funktionierts
LG Backs
Hallo,
in einem Ferienjob wird sie kaum ein Vermögen verdienen und von daher würde ich sie das frei entscheiden lassen.
Handykarte, in Nullkommanix ist alles weg. Sehe ich das nun zu
eng? Wie habt Ihr das geregelt?
Ich finde, dass Du das schon sehr eng siehst. Immerhin macht sie ja den Ferienjob, um sich diese Dinge leisten zu können. Die wichtige Erfahrung, die sie lernt ist: wenn ich etwas arbeite, dann kann ich mir auch was davon leisten. Das ist ein sehr schönes Gefühl.
Ich nehme an, dass es sich um die Oster- oder Pfingstferien handelt. Da kann sie wohl kaum wirklich viel verdienen. Und die paar Kröten sollte sie schon selber verbraten dürfen.
Ich würde ihr empfehlen, nicht alles sinnlos auf den Kopf zu hauen. Das Sparbuch sollte zu ihrer Verfügung stehen.
Sonst wird sie lernen, ich habe geschuftet, und doch nix wirklich tolles davon, warum also auch noch schuften, wenn es mir eh nicht besser geht, als zuvor.
Ich denke, wenn das Geld zwangsgespart wird, dann ist das eine Lehre, dass Leistung keinen Gewinn hat. Leistungsverweigerung genau den gleichen Lebensstil bringt, wie Leistung zu bringen. Warum also jobben, wenn ich davon nix habe?
Gerade um zu lernen, muss man die Jugendlichen entscheiden lassen.
Ich habe mein Kind immer ermutigt, zu sparen und zu zeigen, dass man mit Erspartem sich was Größeres leisten kann. Wenn man nichts spart, dann kann man sich halt auch nichts Größeres leisten. Aber ich denke, das ist ein langer Lernprozeß, den man selber erleben muss.
Grüße
Sarah
Kinder-Einkommen
Unter normalen Umständen sollte jedes Einkommen der Kinder zu einem Teil zur freien Verfügung abgeben werden für die Eltern. Erstens aus Dankbarkeit der Kinder, zweitens als Beitrag für die Haushaltkosten, und drittens bei getrennter Wohnung wegen Bedürftigkeit der Eltern wenn das der Fall ist.
Was eine Tochter mit dem ihr zur freien Verfügung bleibendem Rest macht, darüber entscheidet sie selbst. Sie wird insbesondere im Falle von Drittens nicht sehr geneigt sein, die Dienstleistung eines Vermögensberaters von den Eltern entgegennehmen, wenn sie dies anbieten.
Es ist möglich, wenn das Einkommen der minderjährigen Tochter sehr hoch ist, dann ist die Verantwortung der Eltern für dieses Geld größer, und das sagt dann auch der Banker.
Gruß
Docco
hHallo,
wenn sie einen teil davon auf ein sparkonto geben muss, behält
sie es doch auch! sie hat es nur nicht jetzt zur verfügung.
Sie darf es nicht dafür nutzen was sie möchte, daher ist es faktisch
weg!
ich würde UNBEDINGT durchdrücken, dass ein teil des geldes
sicher gespart wird (möglichst noch in
einem mehrjährigen bonussparprogramm).
Ich kenne da gute Aktienanlagen…
sie wird wahrscheinlich meckern und zetern, aber da musst du durch.
Ihr gutes Recht du willst ja immerhin ihr Geld wegnehmen!
der lerneffekt, später über geld verfügen zu zu können, das man
irgendwann mal gespart hat, ist wesentlich größer als der, der
sich einstellt, wenn alles zerronnen ist.
Nöö!
Aus eigenen Fehlern lernt man und die muß man einer 15 jährigen
schon zugestehen. Vieleicht kommt es ja auch ganz anders und
sie spart es selber, wer weiß das schon?
Ich habe mit 14 das erste mal in den Sommerferien gearbeitet. Vor
den Ferien war klar, die Kohle wird für ein Mofa genutzt. Nachdem
ich jeden Tag 10h hinter 2 Pflasterkollonen Straße gekehrt habe,
viel mir die Trennung von meinem Geld gar nicht mehr so einfach.
Laßt die Kinder doch einfach mal ihre eigenen Fehler und Erfahrungen
machen.
Gruß
Stefan
Unter normalen Umständen sollte jedes Einkommen der Kinder zu
einem Teil zur freien Verfügung abgeben werden für die Eltern.
Erstens aus Dankbarkeit der Kinder, zweitens als Beitrag für
die Haushaltkosten, und drittens bei getrennter Wohnung wegen
Bedürftigkeit der Eltern wenn das der Fall ist.
Hallo, also ich denke, wenn sie später mal in eine Lehre geht, dann kann man drüber reden, wieviel sie abgeben sollte. Aber jetzt - nein - finde ich nicht gut.
Was eine Tochter mit dem ihr zur freien Verfügung bleibendem
Rest macht, darüber entscheidet sie selbst. Sie wird
insbesondere im Falle von Drittens nicht sehr geneigt sein,
die Dienstleistung eines Vermögensberaters von den Eltern
entgegennehmen, wenn sie dies anbieten.Es ist möglich, wenn das Einkommen der minderjährigen Tochter
sehr hoch ist, dann ist die Verantwortung der Eltern für
dieses Geld größer, und das sagt dann auch der Banker.Gruß
Docco
also ich rede hier nur von einem Ferienjob, nicht von einer dauernden Arbeit. Natürlich ist es anders, wenn sie hunderte von Euros verdienen würde, aber das ist ja hier wohl nicht der Fall.
gruß
Hallo,
in einem Ferienjob wird sie kaum ein Vermögen verdienen und
von daher würde ich sie das frei entscheiden lassen.Handykarte, in Nullkommanix ist alles weg. Sehe ich das nun zu
eng? Wie habt Ihr das geregelt?Ich finde, dass Du das schon sehr eng siehst. Immerhin macht
sie ja den Ferienjob, um sich diese Dinge leisten zu können.
Die wichtige Erfahrung, die sie lernt ist: wenn ich etwas
arbeite, dann kann ich mir auch was davon leisten. Das ist ein
sehr schönes Gefühl.
sie geht noch nicht, das ist noch in der Schwebe.
Seit sie Taschengeld bekommt, kann sie selber über das gesamte Taschen geld verfügen, sollte wohl auch so sein. Ich glaube, ich werde hier nicht richtig verstanden. Und darum sehe ich ja, wie lange es dauert, bis alles weg ist.
Ich nehme an, dass es sich um die Oster- oder Pfingstferien
handelt. Da kann sie wohl kaum wirklich viel verdienen. Und
die paar Kröten sollte sie schon selber verbraten dürfen.Ich würde ihr empfehlen, nicht alles sinnlos auf den Kopf zu
hauen. Das Sparbuch sollte zu ihrer Verfügung stehen.
Sonst wird sie lernen, ich habe geschuftet, und doch nix
wirklich tolles davon, warum also auch noch schuften, wenn es
mir eh nicht besser geht, als zuvor.Ich denke, wenn das Geld zwangsgespart wird, dann ist das eine
Lehre, dass Leistung keinen Gewinn hat. Leistungsverweigerung
genau den gleichen Lebensstil bringt, wie Leistung zu bringen.
Warum also jobben, wenn ich davon nix habe?Gerade um zu lernen, muss man die Jugendlichen entscheiden
lassen.
Ich habe mein Kind immer ermutigt, zu sparen und zu zeigen,
dass man mit Erspartem sich was Größeres leisten kann. Wenn
man nichts spart, dann kann man sich halt auch nichts Größeres
leisten. Aber ich denke, das ist ein langer Lernprozeß, den
man selber erleben muss.
Das ist ja auch alles richtig. Wenn man sie nicht anhält, dann kann sie es nicht wissen, wie man es besser machen könnte. Ihr jüngerer Bruder hingegen, der hockt auf seinem Geld. Und überlegt ganz genau für was er wieviel ausgeben möchte.
Gruß biene
Hallo,
Wenn du unsere Meinungen nicht akzeptierst, wieso willst du
sie dann hören?
Ich akzeptiere doch die Meinung anderer, ich denke das hier ist ein Diskussionsforum. Und wenn ich es selber wüßte, würde ich ja nicht fragen.
Ich schliesse mich den anderen damit an, dass sie ihre eigenen
Erfahrungen machen sollte.
das soll sie ja auch. Ich dachte ja nur, ob es nicht sinnvoll wäre wenn sie etwas davon sparen würde. Das ist ja auch für sie. Wenn ihr hier alle der Meinung seid, daß ich das lassen solle, dann könnte ich mich damit ja auch anfreunden. Es war ja nur ne Frage.
Einzige Ausnahme ist, wenn ihr das Geld unbedingt für die
Familie braucht, weil ihr sonst nicht über die Runden kommt.
Dann sollte man aushandeln, wieviel sie beisteurn muss.
Gruß biene