Geldanlage für Kinder

Hallo Spezialisten,
ich suche eine nicht aktiengebundene Anlage mit langer Laufzeit (

Hallo Hugo,

sind ja ziemlich viel Anforderungen, die Du an die Geldanlage so stellst. (Was ist eigentlich Laufzeit über 10h?) Da Du schreibst beliebig oft kleine Summen einzuzahlen, fällt ein Sparplan ja schonmal aus. Mir fällt dazu nur ein, das Geld bis zu einer gewissen Summe auf ein Konto mit Verzinsung so um die 2-3 % (manchmal auch mehr) anzusparen, bis die Mindestanlagesumme für einen Rentenfonds erreicht ist. In dem hast Du zwar auch noch Kursschwankungen, aber nicht mehr so große.

Aber vielleicht fällt ja jemanden noch eine ander Lösung ein, um das Problem mit der Mindestanlage zu umgehen.

Ich hoffe nur, dass Du Deiner Tochter mit 18 nicht sagen mußt, tut mir leid, das Geld ist leider etwas weniger als gedacht, aber mit der Inflation war auch nicht so zu rechnen…

Gruß, Micha

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Hallo Hugo,

ich teile die Auffassung das es hier nicht sonderlich viele Produkte gibt.

  • Da gibt es mal zum einen das klassische Sparbuch - mit allen zinserhöhenden Verianten.
  • Dann fallen mir noch spontan Bundesschatzbriefe ein ,die aufgrund der niedrigen Stückelung immer wieder gekauft werden könnten. Die haben außerdwem den Vorteil, dass diese im Falle eines starken Zinsanstiegs wieder veräußert werden können und neue dafür neue mit besserer Verzinsung gekauft werden könnten.
  • Ein Rentenfonds wäre eine Möglichkeit von der ich dir aber abrate, sofern keinerlei Verlusten entstehen dürfen, denn ich bin der Überzeugung, dass es diese geben kann. Wenn ein Fonds jetzt investieren muss und die Zinsen steigen, kauf er sich nämlich heute die Abschreibungen von morgen ein.

Alles andere scheidet m.E. aufgrund der Anforderungen von dir oder zu hoher Kosten aus.

Gruß ivo

Hallo Hugo,

da fällt mit nur spontan ein Rentenfond ein oder halt das normale Sparbuch/Sparkonto bei den Banken. Dort werden ja mittlerweile auch andere Zinssätze vereinbart als 0.5%.

Die Mindesteinlage bei Fonds kann man ME nach umgehen, wenn ratierliche Spareinzahlungen vollzogen werden. Absprache mit dem Fond-Verwalter.

Lasse aber die Aktienfonds nie außer acht (gemäßigte Beimischung). Diese bringen die Dynamik in die Anlage.

Gruß
Martin

Töchterli
Hallo Hugo,
wenn für Töchterli am Ende was nennenswertes rauskommen soll, dann geht es nicht, immer wieder einen kleinen Betrag. Vorschlag von mir:
Nimm das jetzt ersparte, mind. 3.000EUR + Agio, oder gib ihr einen entsprechenden Kredit, und investiere in den Phoenix Managed Account. Hier beteiligst Du Dich als „Stillhalter“, der Ertrag liegt jährlich ohne wesentliche Kursschwankungen bei 10-14%. 3 TEUR ergeben bei 10% p. a. nach 15 Jahren 15.560EUR. Wenn Du nach einem Jahr wieder 2.000 EUR gesammelt hast, dann investiere in den Steward & Spencer Fonds. Hier ist der tatsächliche Ertrag bei 20-25% p. a. ohne wesentliche Schwankungen. Nach 14 Jahren sollten bei 20% 25.890 EUR verfügbar sein. S&S generiert seinen Ertrag aus den Schwankungen der Aktienkurse, also beim Auf- und ebenso beim Abwärts.
Jetzt sparst Du weiter, bis Du 5.000 EUR wieder zusammen hast. Nun zeichnest Du den KG-Fonds V. Der brachte bisher jährlich 20-25% OHNE negative Schwankungen. Nach angenommen 10 Jahren stehen Euch bei nur 20% p. a. ganze 31.210 EUR zur Verfügung. Ertragspotential ist hierbei das Auf und Ab bei den Preisen für Rohstoffe, Energie, Nahrungsmittel.
Insgesamtvermögen hierbei am Ende 72.660 EUR.
Vorteile:

  • Streuung auf viele, völlig voneinander unabhängige Werte
  • Keine Neuerfindungen, alles bewährte Investments
  • Selbst wenn Du absoluter Pessimist bist, wenn eine Anlage total schief geht (was ich ausschließe!!!), bleibt am Ende viel mehr als auf dem Sparbuch.
  • monatliche detaillierte Abrechnungen
  • meist monatliche Verfügbarkeit.
    Mit welcher Anlage Du anfängst, ist eigentlich egal. Erst eine Mindestanlage zusammensparen, dann investieren, und beim nächsten Geld auf ein anderes Pferd setzen, aber ein schon bewährtes.
    Viel Spaß
    Boris

wau, 25% *träum* owt

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Pssst, träum weiter…
Hallo Marco,
Den KG-Fonds gibts seit 1992. Und bisher hat jeder, und wirklich JEDER, der an sein Geld wollte, dieses auch bekommen !!! Es spart ja keiner um des Sparens Willen, um auf einem Dokument eine schöne Zahl anschauen zu können, sondern für einen Zweck. Ich kann jedenfalls nichts dafür, daß die so gut sind. Ich freu mich darüber und bin auch dabei.
S&S sind seit 1998 mit ihrem Fonds am Markt und die Ergebnisse sind ebenso. Nur eben etwas mehr volatil, dafür aber ist das Geld monatlich verfügbar. Und gesichert durch einen Einlagensicherungsfonds. Auch hier bin ich selbst dabei, wie bei einigen anderen auch.
Manche sagen, alles über 10% ist äußerst verdächtig, manche sagen, das sei Betrug, manche sagen, das ist unmoralisch, und manche freuen sich einfach und kassieren mit.
Gruß
Boris

Hallo Boris,

hier ein Textauszug aus dem Katalog der PMA:

Eine Beteiligung am Phoenix Managed Account unterliegt einem hohen Risiko, das bis zum Totalverlust der Anlage führen kann

Aber man erwirtschaftet in der Vergangenheit gute Renditen, nur was die Zukunft bringt…

Gruß

Martin

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Hallo Martin,
zu allererst Gratulation zum „Sternchen“.
Theoretisch hast Du Recht !!!
Ein Aktienfonds, den jeder Struki vertreiben darf, ist ein Substanzwert. Also rel. SICHER. Wer in B2B, Internet oder NM investierte, ist mitunter 90% los. Aber gesichert gegen Totalverlust! Ist doch schön.
Der Managed Account ist existentiell notwendig für Phönix. Wenn die das Management im Griff haben, seit über 10 Jahren, warum sollten die jetzt Unsinn bauen? Es ist doch immer nur ein kleiner Teil des Kapitales dem Risiko ausgesetzt. Und wenn das schief geht, dann erkennt man das auf dem Depotauszug. Und bei 2/3 ist zusätzlich ein Sicherheitsautomatismus eingebaut. Klar, wenn die alles auf eine Karte setzen würden, alles Kapital als Sicherheit für eine riesige Option, dann könnte sofort alles weg sein. Aber warum sollten die das tun??? Wer hätte einen Nutzen davon? Warum sollten die gerade und jetzt finanziellen Selbstmord begehen wollen?
Ein AA-Rating von S&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: haben sie schließlich auch bekommen.
Die Theorie: Phoenix könnte sofort alles verlieren.
Die Praxis: Die Substanzanlage „Aktienfonds“ hat tatsächlich viel verloren, zumindest zeitweise und zum Teil gewaltig.
Streuung. Auch Phoenix ist kein Allheilmittel. Deswegen STREUEN. Und 3xPhoenix u.ä. sind sicherer als 3xAktienfonds. Idealerweise Alternative und Aktien und Immobilien gemischt.
Gruß
Boris

Hallo Hugo,

vor der gleichen Entscheidung, habe ich auch schon gestanden,- nur eben gut 24 Jahre früher.
Ich habe damals auf Bundeswertpapiere gesetzt und habe damit ausschließlich gute Erfahrungen gemacht.

Tip A (wenn´s denn unbedingt festverzinslich sein muß)

  1. Kostenloses Girokonto für Deine Tochter einrichten.
  2. Kostenloses Depot bei der BundesWertpapierVerwaltung (guckst Du: www.BWpV.DE) einrichten.
    3.a) Immer wenn 50,-- EUR zusammengekommen sind, einen Einzel-Lastschriftauftrag an die BundesWerpapierVerwaltung und dafür BUNDESSCHATZBRIEFE TYP B, kaufen.
    Oder besser noch,-
    3.b) Warten bis 100,-- € zusammengekommen sind, dann einen Einzel-Lastschriftauftrag an die BWpV und dafür Bundesobligationen, kaufen.
  3. Wichtig! Zinsen und Zinseszinsen immer wieder neu anlegen.

Tip B (wenn´s auch etwas mehr sein darf)
Laß Dir mal das Informationsmaterial von Fonds-Gesellschaften zuschicken.
Frage Dich, ob nicht, zumindest für einen Teil des Geldes, auch Anteile eines weltweit investierenden Aktienfonds denkbar wären.
Ich habe in der Vergangenheit mit,
DWS VERMÖGENSBILDUNGSFONDS I,
TEMPLETON GROWTH FUND und
DWS AKKUMULA
recht gute Erfahrungen gemacht.
FIDELITY INTERNATIONAL und
FT INTERSPEZIAL
sind vielleicht auch noch interessant.

Freundliche Grüße
Fritz

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Kapitalmarkttheorie
Hallo Boris,

ich muß Dich mit etwas Theorie langweilen: Rendite und Risiko stehen immer in einem angemessenen Verhältnis zueinander. Wenn bei Deiner Konstruktion eine - im Vergleich zu einer genauso risikoarmen oder -reichen - höhere Rendite geben würde, käme es zu Arbitrage.

Die Tatsache, daß die Allianz, Siemens, die Deutsche Bank sowie Bill Gates und Tedt Turner nicht wesentliche Teile ihres Vermögens in diesen Fonds geparkt haben, läßt die Schlußfolgerung zu, daß die Sache doch nicht so einfach ist.

Das geht aber noch weiter: In dem Augenblick, in dem sich die Erkenntnis durchsetzt, daß dort überdurchschnittliche Renditen zu erzielen sind, setzt der Run ein, d.h. dort fließt jede Menge Geld hinein. Dies führt aber dazu, daß der Fonds diese Gelder investieren muß und zwar in Vermögenswerte, die eine geringere Rendite abwerfen, als die bisherigen Investitionen. Dies führt dazu, daß der Fonds schlechter - neudeutsch - performt und die Gelder wieder abgezogen sind.

Wer also - im Vergleich zu genauso risikoreichen oder -armen Anlageformen - überdurchschnittliche Renditen versprich, lügt.

Schönen Abend,
Christian

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Hallo Boris,

durchaus interessant, was du da so von dir gibst. Ich finde das „Konzept“ auch interessant.

Allerdings geht es m.E. völlig am Risikoprofil des Anlegers vorbei.

Wenn du das allerdings deinen Kunden auch so verkaufst und die mit den gleichen Vorraussetzungen wie der Frager zu dir kämen, würde ich es so abschließen. Falls nur eine der Anlagen abstürzt, würde ich dich als Kunde einfach wegen Fehlberatung verklagen. Schließlich verkaufst du das ganze als nahezu risikolos.

Gruß ivo

Vielen Dank für die guten Tipps. Im Großen und Ganzen habe ich mit diesen Darstellungen gerechnet, aber es bestätigt mir, daß ich mit meinen Vorstellungen nicht ganz verkehrt liege. Besonderen Dank an Boris. Dieser Beitrag hätte inhaltlich auch in jeder Bank so stattfinden können. Die empfehlen einem auch erstmal die Sachen, die man in der Frage explizit ausgeschlossen hat.
Gruß Hugo

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Hallo Hugo !
Als normales bankgebundenes Sparkonto sind derzeit z.B. 2,5 % Zins pro Jahr zu erzielen. Ohne irgendwelche Restriktionen, d.h. Ein- und Auszahlungen sind jederzeit in jeder Höhe möglich. Über die Laufzeit gerechnet, wächst das Guthaben dann auf den ersten Blick zwar kontinuierlich an, inflationsbereinigt dürfte es jedoch dann unterm Strich Null oder sogar minus X ergeben. Renten- oder Immobilienfonds sind meist recht schwankungsarm, können im Einzelfall jedoch durchaus negative Schwankungen haben, die dann schlecht sind, wenn das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt unbedingt benötigt wird.
Deinen Interessen kämen u.U. bestimmte „Garantiefonds“ recht nahe. D.h. solche, die z.B. Aktien- und Rententitel variabel gemischt halten und dem Anleger bestimmte Mindestkursniveaus zu bestimmten Ablaufzeiten garantieren. Da hättest du, wenn es passt, einerseits die Sicherheit vor Kursverlusten, andererseits die Chance, durchaus interessante Wertentwicklungen mitzunehmen. Bei diesen Fonds gibt es jedoch oft kleine, aber feine Unterschiede, die meist erst auf den zweiten Blick sichtbar sind. Vielleicht ist es für dich interessant, sich mal mit diesen Anlageformen näher zu befassen.

Viele Grüße
Uwe

Hallo Christian,

  1. Deine Theorie langweilt nicht, sie stimmt!!! Es ist wirklich so, daß dieses Prinzip nur funktioniert, so lange dieses nicht die Oberhand gewinnt. Aber derzeit sind international gesehen, weniger als 2% der Investitionen in diesem Segment. Also besteht heute und morgen keine Gefahr, daß das Schreckensszenario eintritt.
    Es gibt keine Strategie, die ich heute festlege und die ohne weitere Beobachtung ein Leben lang die Beste ist. Meine Empfehlung zur Kapitalbildung von heute war, einen Festbetrag in einen qualitativ hochwertigen alternativen Fonds zu investieren. Für hier und jetzt und HEUTE kann ich keine bessere Empfehlung geben. Wenn das nächste Geld verfügbar ist, dann muß schon neu entschieden werden, wohin dann damit. Die von mir genannten drei Möglichkeiten sollen unterstreichen, daß es viele gibt. Kein Dogma bis Ultimo.
  2. Die Tatsache, daß DeuBa & Co keine wesentlichen Vermögenswerte in den von mir genannten Fonds gaparkt haben, erklärt etwas ganz anderes. Diese Anlagen funktionieren nur effektiv, wenn passend zum Marktsegment entsprechende Geldmengen verwaltet werden. Ein Blick nach Amerika zeigt, daß die allermeisten derartigen „Fonds“ deswegen für Neuanleger geschlossen sind. Keiner dieser Fonds MUSS die Kundengelder annehmen und investieren. DeuBa & Co haben aber ihre eigenen Fonds in dieser Art, worin sie investieren, z.B. XAVEX. Und daß da die enormen Geldmittel ein Problem darstellen, um effektiv anzulegen, daß sieht man an deren Performance!!!
    Also, wenn ich als Berater hier und HEUTE gefragt werde, wohin mit dem Geld, um Ertrag für den Anleger zu erwirtschaften, dann ist das meine Meinung. Und wenn ich als Berater gefragt werde, wohin mit dem Geld, um volkswirtschaftlich den größten Nutzen zu erzielen, dann sage ich „Private Equity“! Das sind dann aber zwei verschiedene Ansätze. Bisher wollten meine Kunden immer nur Ertrag für sich, als Anleger. Und so hatte ich auch diese Sparplananfrage verstanden.
    Und wenn irgendwann hierzu eine Trendwende einsetzt, dann ganz sicher nicht über Nacht und gleich auf Null. Reagieren ist also noch immer möglich.
    Phoenix. Das ist eine Ausnahme. Ich meine, deren Aufgabe, Optionsscheine herauszugeben, ist volkswirtschaftlich schon bedeutsam. Ohne deren Absicherungseffekt hätten auch Siemens, DeuBa & Co weitere Probleme.
    Zusammenfassung: Hier und Heute Geld anlegen mit max. Profit und min. Risiko für den Anleger, dann so wie geschildert! Wenn jemand max. Förderung des Umweltgedankens, der nat. Volkswirtschaft oder einer bestimmten Tierart oder, oder, oder … wünscht, dann muß anders entschieden werden.
    Gruß
    Boris

Hallo Ivo,
der Frager wollte möglichst viel Ertrag für Töchterli, wenn dieses erwachsen. Ohne große Schwankungen wie bei Aktien.
Jeder Mensch hat ein gewisses Maß an Liquidität. Bei der Anlage dessen steht doch das gesamte Depot im Blickfeld. Im Nachhinein festzustellen, ach, hätte ich doch Position A lieber mit in Position B investiert… , das ist wohl kein Problem. Aber eine wirkliche „Anlageberatung“ bezieht sich doch wohl IMMER auf das gesamte Anlagekapital. Und das verheimliche ich keinem Kunden, der mir gegenüber ist. Und wenn danach für das Gesamtkapital noch immer eine überdurchschnittliche Rendite verbleibt, dann habe ich kein Problem damit. Und das verkaufe ich dem Kunden auch so.
Übrigends, bisher mußte ich noch keinem Kunden den Verlust einer Position mitteilen.
Ivo, für jedes Beratungsgespräch gibts ein Protokoll. Und der Kunde entscheidet bewußt, daß er ein maximales Anlageergebnis bei geringer Schwankung wünscht. Der Kunde kennt die Risiken und ich steh für den Gesamterfolg, nicht unmittelbar für die Einzelposition.
Ich selbst habe derzeit NUR Alternative Investments in meinem Depot (+Geldmarkt). Und wenn monatlich insgesamt eine Wertentwicklung von 1%+X zu verzeichnen ist, dann bin ich GLÜCKLICH damit, auch wenn einmal ein Minus vor einer Einzelposition steht.
Das Risikoprofil des Anlegers.
Bei meiner Empfehlung kann ich mir nicht vorstellen, wo hier Wertschwankungen ähnlich dem Aktienmarkt auftreten können.
Gruß
Boris

das gefällt :wink:

Dieser Beitrag hätte inhaltlich auch
in jeder Bank so stattfinden können. Die empfehlen einem auch
erstmal die Sachen, die man in der Frage explizit
ausgeschlossen hat.

Dafür einen Stern!

Hallo Boris,

es kommt auf den Bedarf des Fragenden an. Wenn dieser sagt, das ihm der normale Aktienhandel zu risikoreich ist, sollte man nicht mit Hedge-Fond antworten (ich verweise da mal auf das Posting des Fragenden!). Weiterhin unterliegen die Hedge-Fond ganz klaren Beratungstsrukturen und die können wir hier nicht weiterführen. Natürlich sind die Hedge-Fond eine gute Geschichte und die Eingrenzung auf max. 30% Verlust (und dann entscheiden ob ich wietersprekulieren will) ist auch sinnvoll. Das ist aber ein Ziel und kann nicht garantiert werden.Es geht aber nicht darum, ob der Manager blödsinn macht, sondern es geht um die Möglichkeit eines Totalverlustes. Es ist das gleiche, wenn jemand einen Internationalen Rentenfond als sichere Anlage ohne Schwankungen darstellen würde.

Dabei will ich es mal belassen und wünsche dir einen schönen und erfolgreichen Tag.

Gruß
Martin

max. Profit und min. Risiko für den Anleger

Und genau das geht nicht, da kannst Du sagen was Du willst.

C.

der Frager wollte möglichst viel Ertrag für Töchterli, wenn
dieses erwachsen.

Das ist eine sehr einseitige Betrachtung der Aussage des Fragers und so bestimmt nicht richtig.

Ohne große Schwankungen wie bei Aktien.
Jeder Mensch hat ein gewisses Maß an Liquidität. Bei der
Anlage dessen steht doch das gesamte Depot im Blickfeld. Im
Nachhinein festzustellen, ach, hätte ich doch Position A
lieber mit in Position B investiert… , das ist wohl kein
Problem. Aber eine wirkliche „Anlageberatung“ bezieht sich
doch wohl IMMER auf das gesamte Anlagekapital.

Das ist wohl richtig.

Und das
verheimliche ich keinem Kunden, der mir gegenüber ist. Und
wenn danach für das Gesamtkapital noch immer eine
überdurchschnittliche Rendite verbleibt, dann habe ich kein
Problem damit. Und das verkaufe ich dem Kunden auch so.

Also anders wie du es hier gemacht hast.

Übrigends, bisher mußte ich noch keinem Kunden den Verlust
einer Position mitteilen.

Das ist erfreulich.

Ivo, für jedes Beratungsgespräch gibts ein Protokoll. Und der
Kunde entscheidet bewußt, daß er ein maximales Anlageergebnis
bei geringer Schwankung wünscht. Der Kunde kennt die Risiken
und ich steh für den Gesamterfolg, nicht unmittelbar für die
Einzelposition.

Das will jeder Kunde haben… aber das magische Dreieck kannst auch du nicht ausschalten.

Ich selbst habe derzeit NUR Alternative Investments in meinem
Depot (+Geldmarkt). Und wenn monatlich insgesamt eine
Wertentwicklung von 1%+X zu verzeichnen ist, dann bin ich
GLÜCKLICH damit, auch wenn einmal ein Minus vor einer
Einzelposition steht.

Ich finde sie auf Jahressicht zu optimistisch…

Das Risikoprofil des Anlegers.
Bei meiner Empfehlung kann ich mir nicht vorstellen, wo hier
Wertschwankungen ähnlich dem Aktienmarkt auftreten können.

Ich glaube, dass diese zumindest teilweise noch viel heftiger sein können, zumindest für einzelne Positionen daraus.
Und Diversikation ist eh ein Grundsatz, der sonst immer gilt. Deshalb kannst du dich mit dem Gesamtbild hier nicht rauswinden.

Gruß ivo