Geldanlage - Wo?

Hallo!

Ich möchte einen Betrag von 25.000 - 30.000 Euro anlegen. Die Anlage sollte sicher sein (kein Verlustrisiko). Die Laufzeit ist egal. Es sollte die Möglichkeit bestehen, den erzielten Ertrag aus der Anlage jährlich zu entnehmen. Im Falle einer „Notlage“ möchte ich innerhalb eines Jahres über den ganzen oder einen Teilbetrag der Anlage verfügen können.

  • Welche Möglichkeiten der Geldanlage gibt es?

  • Wie hoch ist etwa der Zinssatz/Ertrag?

  • Welche Kosten sind mit der Geldanlage verbunden (Ausgabeaufschlag, Gebühren, …)?

  • Wer kennt evtl. einen Link?

Danke im voraus!

Gruß
Carsten

Hallo Carsten,
ich versteh Dich so, daß dieses Geld ein Notgroschen ist und vermutlich lange liegen kann. Du möchtest kein Risiko. Risiko ist aber immer relativ zu bewerten.
Mit ganz wenig Risiko empfehle ich den Bundesschatzbrief „A“. Ich glaub ca. 3% Zins derzeit, also etwas mehr als die offizielle Inflationsrate. Und auf absehbare Zeit wird unser Staat auch zahlungsfähig bleiben.
Du selbst kommst aus der Rentenversicherung. Dann schau mal, wie angelsächsische Pensionsfonds und Stiftungen (und auch Rentenversicherungen) ihr Geld arbeiten lassen. Und Sicherheit insgesamt ist auch denen dabei wichtig! Der allergrößte Teil der Anlagen steckt dort in vermeintlich risikobehafteten (auch spekulativen) Anlagen!
Wichtig ist die Streuung des Kapitales (und bei 30TEUR geht das schon ganz gut). Jede Position muß langfristig erfolgreich gewesen sein, ein kalkulierbares Risiko aufweisen, und ganz wichtig, jede Einzelposition muß ihren Ertrag aus einer anderen Grundlage schöpfen. KEIN Marktrisiko darf sich also gleichzeitig auf alle Einzelpositionen der Anlage auswirken können. 5 versch. Aktienfonds sind also keine Risikostreuung!!!
Rechenbeispiel: 30 TEUR, 7 Jahre
Sichere 3%: 36.900 EUR Ablauf
verteilt auf 4 Einzelpositionen bei je 10%: 58.600 EUR
bei Totalverlust einer Einzelposition: 43.900 EUR
Und schon der Vergleich der Ergebnisse angelsächsischer und deutscher Lebensversicherungen bestätigt das. Und die Engländer sind dabei nicht risikoreicher veranlagt, den Deutschen sind mit ihrem Verständnis von Sicherheit zu sehr die Hände gebunden.
Der deutsche Staat braucht Geld. Dazu begibt er Schuldtitel auf den Markt. Weil viele Deutsche in Renten( Lebens-)versicherungen sparen, gibts noch ein Gesetz dazu, was besagt, die Versicherungen müssen überwiegend diese Titel kaufen! Das ist doch kein Ausdruck von Sicherheitsbewußtsein, wohl eher vom Selbstbedienungsladen.

Gruß
Boris

PS: 1% p.m.i.D. sollten das Ziel sein für Deine Anlage. Die Auswahl der Einzeltitel kann wohl nur individuell erfolgen. Und einmalig 5% AA bei 10% Ertrag zu bezahlen ist meist günstiger als 3% Rendite kostenfrei zu erwerben :wink:

Hallo,
ohne jetzt einen genauen und heißen Tipp zu geben, kann ich nur sagen, dass bei Verlustrisiko „Null“ die Renditechance auch nahezu „Null“ ist. Habe vor einigen Jahren (zu Zeiten der Börseneuphorie) Bundesschatzbriefe „B“ gekauft. die bringen mir jetzt 6,25 % Zinsen pro Jahr. Da die Bonität der BRD „AAA“ ist, ist das Verlustrisiko wirklich „Null“. Nur leider sind diese Zeiten vorbei. Die Zinsanlagen mit Null-Risko werfen Erträge unterhalb der Inflationsrate ab. Hätte man alles vorher gewußt, so hätte man Anfang 2003 alles in Aktienfonds investiert, Du hättest Dich dumm und dämlich verdientund jetzt alles verkauft. Aber jetzt noch Investmentfonds, ich weiß nicht, der Optimismus ist mir derzeit zu hoch. Beim nächsten Al Quaida Anschlag gegen die USA (und das kommt !!) werden die Aktienmärkte ins Bodenlose fallen, da jetzt viel Luft nach unten ist. Dann gehen Deine Gewinne rasend den Bach runter :frowning:
Also schwierige Frage, aber ein Tipp : Vertraue keinem Banker , die haben im Jahr 2000 genug Kleinanleger ins Verderben geschickt
Schönen Abend noch
Thomas

hallo thomas,

im märz 2003 haben aber alle anlageberater in tv und den printmedien zum einstieg peu a peu in die aktienmärkte getrommelt!!!
also hättest du es wissen müssen?
warum das gejammere über fallende kurse? als aufgeklärter anleger wirst du dein portfolio doch hedgen?
auch bist du doch bestens diversifiziert?
von wegen euphorie, du kannst doch nicht nur von ein paar märkten ausgehen.
die blasen im öl, stahl, amerikanischen immobilien (z.B.) kannst du prima dafür ausnutzen!!!
desweitern gibt es eine menge unterbewertete märkte.
es gab auch genug warnende stimmen anfang 2000, die das ende ankündigten, gerade leute, die sehr beschimpft wurden. zum beispiel vom etwas anrüchigen börsenblatt aus kulmbach. die hatten damals mit drastischen worten zum ausstieg trompetet!!!

strubbel
@:open_mouth:)

Hallo,
ich wollte natürlich mit meinen kleinen Anmerkungen auf das Unvermögen von „Experten“ und „Analysten“ hinweisen. Diese haben nicht mehr Wissen als ich auch habe. Die Empfehlungen wiederholen immer nur den laufenden Trend, d. h. gehts runter heißt es „sell“, gehts rauf heißt es „buy“. Die Umschreibungen wie langfristig, kurzfristig, mittelfristig oder peu a peu einsteigen bedeutet, dass die selber nichts wissen. Im Frühling 2000 , als ich Bundesschathbriefe gekauft habe, hat mir mein Berater gesagt ich solle jetzt Aktien kaufen. Habe Gottlob darauf verzichtet. Selbstverständlich kann man sich auch heute noch dumm und dämlich an der Börse verdienen, aber ist nix für Leute die einem Job nachgehen und nicht ständig die Kursverläufe im DOW oder NAS nachvollziehen können. Wir können hier froh sein , dass USA euphorisch ist, ansonsten wäre der DAX bei 3000. Du sprachst das Kulmbacher Börsenmagazin an, halte dieses für ein Spinnermagazin. Wer es nötig hat auf N-TV täglich wechselnde Panikhotlines mit Abzockernummern zu schalten, kann nicht seriös sein.
Und Tschüß
Thomas

Hallo Carsten,

sorry, meine Antwort war unvollständig. Hier konkret:

8 TEUR Phoenix Managed Account, Vergangenheitsrendite i.D. 11%, www.phoenix-ffm.de
7 TEUR F&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: KG-Fonds V, 20%, www.fpag.de (für Nichtkunden leider nicht sehr aussagefähig…)
5 TEUR Aegisfund C, 8%, www.aegisfund.com
5 TEUR Steward & Spencer, 15%, www.sasag.de
3TEUR Starhedge AS, 20%, www.risingstar.ag
2 TEUR Superfund A, 15%, www.superfund.com

Insgesamt fallen Ausgabekosten von 1.240 EUR an, keine weiteren Gebühren. Nach 7 Jahren solltest Du über 80.000 EUR verfügen können. Wenn es nur 70 werden sollten, dann ist das bestimmt auch kein Unglück.
Im Notfall kannst Du an Dein Geld. Entnahmepläne lassen sich organisieren.
Ach so, die Erträge vom KG-Fonds V sind steuerpflichtig. Alle anderen derzeit nicht zu versteuern bei Beachtung der Spekulationsfrist.
Und Pflegeleicht ist das ganze auch trotz der vielen Einzelpositionen. Alle haben eine 100% positive Historie und beste Aussichten dazu, auch wenns an der Börse runtergeht.
Fast alle senden Dir monatlich unaufgefordert einen Kontoauszug, die restlichen findest Du dann im www.
Alle habe ich selbst auch, und nicht seit gestern.
Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im Sinne des KWG!!! Persönliche Beratung zwingend erforderlich. Dafür ist hier zu wenig Raum gegeben.

Gruß
Boris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Beratung - leicht gemacht
Hallöchen,

darf ich den Anfragenden mal zitieren:
„Die Anlage sollte sicher sein (kein Verlustrisiko).“

8 TEUR Phoenix Managed Account, Vergangenheitsrendite i.D.
11%, www.phoenix-ffm.de

Hier haben wir also als erstes ein Produkt, bei dem sich die Handelsstrategie „auf Anlagen in Derivaten“ stützt, genauer führt man aus, daß sich die Anlage durch Diversifizierung in Devisen-, Rohstoff- und Kapitalmärkten aus“zeichnet. Also sozusagen der Inbegriff von risikolos.

Die Berichterstattung beim Anlegerschutzarchiv ist auch nicht unbedingt als makellos zu bezeichnen.

7 TEUR F&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: KG-Fonds V, 20%, www.fpag.de (für Nichtkunden
leider nicht sehr aussagefähig…)

In der Tat. Eine besonders gute Empfehlung: Keine Information hier und wenig bis keine Information auf der HP.

5 TEUR Aegisfund C, 8%, www.aegisfund.com

Naja, zwar nicht risikolos aber akzeptabel.

5 TEUR Steward & Spencer, 15%, www.sasag.de

Welches Produkt denn? Irgendwie finde ich da nichts, was hier passen würde.

3TEUR Starhedge AS, 20%, www.risingstar.ag

Ein Hedgefonds, sehr chic. Die sprechen selber von Verlustchancen von 5%, das entspricht einem Rating von B bis B+, d.h. im Bereich von Brasilien, Jamaika oder Ukraine. Das hat mit risikolos so viel zu tun wie Roulette.

2 TEUR Superfund A, 15%, www.superfund.com

Noch ein Hedge-Fonds, sehr schön.

Lassen wir noch einmal den Fragesteller zu Wort kommen: „Die Anlage sollte sicher sein (kein Verlustrisiko).“ Vor diesem Hintergrund sind Deine Empfehlungen mehr als zweifelhaft.

Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im
Sinne des KWG!!!

Wo steht denn was im KWG zum Thema Aufforderung (zu was auch immer)?

Gruß,
Christian

1 „Gefällt mir“

Hallöchen,

Hallo Christian,

darf ich den Anfragenden mal zitieren:

Klar darfst Du.

?Die Anlage sollte sicher sein (kein Verlustrisiko).?

8 TEUR Phoenix Managed Account, Vergangenheitsrendite i.D.
11%, www.phoenix-ffm.de

Hier haben wir also als erstes ein Produkt, bei dem sich die
Handelsstrategie ?auf Anlagen in Derivaten? stützt, genauer
führt man aus, daß sich die Anlage durch Diversifizierung in
Devisen-, Rohstoff- und Kapitalmärkten aus?zeichnet. Also
sozusagen der Inbegriff von risikolos.

Mit kalkulierbarem Risiko. 20% des Anlegerkapitals sind derzeit investiert, gestreut auf 15.000 Positionen in 15 Märkten. Seit 1992 noch kein Verlustquartal. Vertretbares Risiko?
Ach so, Einlagensicherungsfonds gilt auch.
Derivate und Risiko, meinst Du wirklich, daß das unbedingt gleichzusetzen ist???
Denk mal an Gift und Gegengift :wink:

Die Berichterstattung beim Anlegerschutzarchiv ist auch nicht
unbedingt als makellos zu bezeichnen.

Phoenix berät auch bei der Direktanlage in Optionsscheinen. Da gibts definitiv das große Risiko. Gewinn oder Totalverlust. Hat aber nichts, auch gar nichts mit dem Managed Account zu tun, außer der gleichen Anschrift…

7 TEUR F&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: KG-Fonds V, 20%, www.fpag.de (für Nichtkunden
leider nicht sehr aussagefähig…)

In der Tat. Eine besonders gute Empfehlung: Keine Information

Möchtest Du detaillierte Infos?

hier und wenig bis keine Information auf der HP.

Der Vertrieb erfolgt AUSSCHLIESSLICH über Berater. Daher wenig Aussage in der Homepage ohne das Kunden-Login. Damit niemand verleitet wird. 18-23% p.a. seit 1992, die letzten 10 Jahre ohne einen einzigen Verlustmonat.

5 TEUR Aegisfund C, 8%, www.aegisfund.com

Naja, zwar nicht risikolos aber akzeptabel.

Wirklich?

5 TEUR Steward & Spencer, 15%, www.sasag.de

Welches Produkt denn? Irgendwie finde ich da nichts, was hier
passen würde.

Der Fonds lt. Factsheed. HPT-Handelssystem.

3TEUR Starhedge AS, 20%, www.risingstar.ag

Ein Hedgefonds, sehr chic. Die sprechen selber von
Verlustchancen von 5%, das entspricht einem Rating von B bis
B+, d.h. im Bereich von Brasilien, Jamaika oder Ukraine. Das
hat mit risikolos so viel zu tun wie Roulette.

Risikobehaftet auf Grund eines rel. hohen Hebels. Aber jahrzehntelange positive Historie der beiden Einzelfonds. Trotzdem nur 3 TEUR empfohlen.

2 TEUR Superfund A, 15%, www.superfund.com

Noch ein Hedge-Fonds, sehr schön.

Ja, schön. Hedgefonds gibts von OHNE Risiko, da kannst Du die Uhr danach stellen, immer 3% p.a., bis RISKANT, also 65 % p.a. Trotzdem nur 2 TEUR empfohlen.

Lassen wir noch einmal den Fragesteller zu Wort kommen:
"Die Anlage sollte sicher sein (kein
Verlustrisiko)."
Vor diesem Hintergrund sind Deine
Empfehlungen mehr als zweifelhaft.

Mein Vorschlag ist, streuen auf viele nicht korrelierende Einzelpositionen. Alle mit vertretbarem Risiko. Und wenn das theoretische Risiko TOTALVERLUST wider Erwarten einmal doch real werden sollte, die anderen Positionen dann aber den Ausfall schon mehr als wettgemacht haben, ist das dann noch Risiko?
Ich meinte, daß insgesamt der Kapitalstock erhalten bleiben sollte. ?

Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im
Sinne des KWG!!!

Wo steht denn was im KWG zum Thema Aufforderung (zu was auch
immer)?

Sorry, WHG natürlich.

Gruß,
Christian

Hallo nochmal,

Hier haben wir also als erstes ein Produkt, bei dem sich die
Handelsstrategie ?auf Anlagen in Derivaten? stützt, genauer
führt man aus, daß sich die Anlage durch Diversifizierung in
Devisen-, Rohstoff- und Kapitalmärkten aus?zeichnet. Also
sozusagen der Inbegriff von risikolos.

Mit kalkulierbarem Risiko. 20% des Anlegerkapitals sind
derzeit investiert, gestreut auf 15.000 Positionen in 15
Märkten. Seit 1992 noch kein Verlustquartal. Vertretbares
Risiko?

es ging nicht um vertretbare Risiken, sondern darum, daß der Anleger hier gar kein Risiko wollte. Die vorgeschlagene Anlage ist weder risikolos noch risikoarm.

Ach so, Einlagensicherungsfonds gilt auch.
Derivate und Risiko, meinst Du wirklich, daß das unbedingt
gleichzusetzen ist???

Ja, ist es. Entweder man schließt die Kontrakte, dann gibt es null Risiko und null Ertrag, oder man läßt Positionen offen und erhöht damit das Ertragspotential und das Risiko und zwar proportional.

Denk mal an Gift und Gegengift :wink:

Das gibt null Risiko und null Ertrag.

7 TEUR F&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: KG-Fonds V, 20%, www.fpag.de (für Nichtkunden
leider nicht sehr aussagefähig…)

In der Tat. Eine besonders gute Empfehlung: Keine Information

Möchtest Du detaillierte Infos?

Wenn Du etwas handliches hast, gern. Die email-Adresse steht oben.

hier und wenig bis keine Information auf der HP.

Der Vertrieb erfolgt AUSSCHLIESSLICH über Berater. Daher wenig
Aussage in der Homepage ohne das Kunden-Login. Damit niemand
verleitet wird. 18-23% p.a. seit 1992, die letzten 10 Jahre
ohne einen einzigen Verlustmonat.

Keine Verluste heißt nicht, kein Risiko. Hohes Ertragspotential heißt hohes Risiko, immer.

5 TEUR Aegisfund C, 8%, www.aegisfund.com

Naja, zwar nicht risikolos aber akzeptabel.

Wirklich?

Insofern als das nicht so weit weg von den Wünschen des Anlegers ist wie der Rest.

5 TEUR Steward & Spencer, 15%, www.sasag.de

Welches Produkt denn? Irgendwie finde ich da nichts, was hier
passen würde.

Der Fonds lt. Factsheed. HPT-Handelssystem.

Hatte ich nicht gesehen, weil es nicht unter „Private Anleger“ stand.

Ein Hedgefonds, sehr chic. Die sprechen selber von
Verlustchancen von 5%, das entspricht einem Rating von B bis
B+, d.h. im Bereich von Brasilien, Jamaika oder Ukraine. Das
hat mit risikolos so viel zu tun wie Roulette.

Risikobehaftet auf Grund eines rel. hohen Hebels. Aber
jahrzehntelange positive Historie der beiden Einzelfonds.

Was keinerlei Aussage für die Zukunft bedeutet. Wenn die selbst 3 % angeben, ist es sicherlich nicht weniger und 3% bedeuten s.o. und definitiv nicht risikolos.

2 TEUR Superfund A, 15%, www.superfund.com

Noch ein Hedge-Fonds, sehr schön.

Ja, schön. Hedgefonds gibts von OHNE Risiko, da kannst Du die
Uhr danach stellen, immer 3% p.a., bis RISKANT, also 65 % p.a.

3% ist nicht ohne Risiko sondern kurz vor Junkbond.

Lassen wir noch einmal den Fragesteller zu Wort kommen:
"Die Anlage sollte sicher sein (kein
Verlustrisiko)."
Vor diesem Hintergrund sind Deine
Empfehlungen mehr als zweifelhaft.

Mein Vorschlag ist, streuen auf viele nicht korrelierende
Einzelpositionen. Alle mit vertretbarem Risiko.

Das meinst Du, aber der Anleger wollte risikolos. Was Du subjektiv als risikoarm empfindest (warum auch immer), ist das definitiv nicht. Risikolos bedeutet risikolos und nicht das, was der Berater für vertretbar hält.

Und wenn das
theoretische Risiko TOTALVERLUST wider Erwarten einmal doch
real werden sollte, die anderen Positionen dann aber den
Ausfall schon mehr als wettgemacht haben, ist das dann noch
Risiko?

Das funktioniert nur, wenn alle Anlagen in Summe gegenläufig sind und das sind sie ganz sicher nicht. Und selbst wenn sie es wären, bliebe dann ein Risiko von null und damit ein Ertragspotential von null abzgl. aufgewendete Provisionen usw.

Ich meinte, daß insgesamt der Kapitalstock erhalten bleiben
sollte. ?

Der Anlager wollte nicht seinen Kapitalstock erhalten, was tatsächlich einen Wertverlust bedeutet, sondern er wollte eine risikolose Anlage.

Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im
Sinne des KWG!!!

Wo steht denn was im KWG zum Thema Aufforderung (zu was auch
immer)?

Sorry, WHG natürlich.

Wenn Du das WpHG meinst: Auch da ist nichts bzgl. „Aufforderung“ zu finden. Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen i.S. des WpHG hätte mit Deinen Vorschlägen allerdings einen Verstoß gegen § 32 (1) WpHG begangen, was eine Ordnungswidrigkeit wäre, die gem. § 39 (1) Nr. 3 i.V.m. § 39 (4) immerhin mit einer Geldstrafe bis zu 200.000 Euro belegt werden kann.

Gruß,
Christian

2 „Gefällt mir“

Hallo Boris,

ich gönne dir ja wirklich viel Geschäft, aber wenn ich sehe was du hier im Brett schreibst, wird mir schwindlig.

Abgesehen davon, dass der Frager ja gar nichts mit Risiko wollte:

Alle haben eine 100% positive Historie und

Das ist schon die erste Fehlauskunft von dir.
Ich hab mir nur mal den letzten angeschaut. -6,5% seit Auflage würde ich nicht als positive Historie beschreiben.

Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im
Sinne des KWG!!! Persönliche Beratung zwingend erforderlich.
Dafür ist hier zu wenig Raum gegeben.

Und die Grundlagen auf denen deine Arbeit ruht kennst du auch nicht…

Gruß Ivo

Zusammenfassung ?
Hallo Christian,
Deine Postings kann ich leider nicht unbeantwortet lassen. Auch wenns Zeit kostet.
Carsten fragte nach einer Anlage ohne Risiko. Risiko ist immer relativ. Daher war meine erste Antwort (steht noch weiter unten, schau also nach) ein Bundesschatzbrief. Als SICHERE Anlage. Mit dem Hinweis, daß derzeit bei dieser Sicherheit nichts zu verdienen ist. Alles weitere ein Anstoß, um tatsächlich verdienen zu können, vielleicht die eigene Risikodefinition zu vergegenwärtigen oder sogar zu überdenken. Auch heute kann man Geld mit Geld verdienen ohne sich gleichzeitig dem Schwankungsrisiko von Aktienfonds oder dem Verlustrisiko der Aktie oder eines hochverzinslichen Genußscheines auszuliefern. Es gibt tatsächlich noch anderes.
Aber ich staune über Deine Fähigkeiten. Produkte, die Du überhaupt nicht kennst, wo Du das erste Mal auf die Homepage schaust, dort Wörter herauspickst und schon urteilen kannst. Gut oder schlecht, riskant oder sicher, geeignet oder ungeeignet. Gratuliere.
Produkte die ich weiterempfehle glaube ich zu kennen. Und mehr als die Homepage verrät.
Dein Postulat, daß hohes Ertragspotential IMMER hohes Risiko beseutet, das kann doch so wohl nicht sein ! Oder meinst Du ZINS? Du verstehst die von mir aufgeführten Produkte wirklich nicht. Das Ergebnis, was da so monatlich veröffentlicht wird (und was der Anleger auch tatsächlich bekommt wenn er gekündigt hat) ist wohl eher mit einem Betriebsergebnis zu vergleichen. Also auch Eigenkapitalrendite. Und dazu zwei Beispiele. Bilanz 2002. Hochtief hat eine Eigenkapitalrendite von über 2%, Porsche von 33%. Da ist doch Hochtief eine solide Anlage nach Deiner Definition. Und Hände weg von Porsche !!! Da platzt bald die Blase! :wink:
Jeder Vorschlag von mir stellt doch einzeln faktisch eine Firma dar. Nur daß der Investor hier nicht mit dem Umweg über die Börse mit dem aktuellen Bewertungsaufschlag eine Aktie kaufen muß, sondern sich bei Zeichnung nahezu 1:1 im Eigenkapital wiederfindet.
Und ich kenne wirklich kein Unternehmen, daß an zu hoher Rendite leidet oder gar daran verendet ist !!!
Ertragspotential und Risiko. Ja, Beides gibt es. Aber keinen untrennbaren Zusammenhang.
Wir können gern miteinander fruchtbar streiten. Ach ja, wir sind hier ja im Expertenforum, keine Kundenhotline.

Gruß
Boris

Hallo Boris,

ich gönne dir ja wirklich viel Geschäft,

Danke recht schön.

aber wenn ich sehe
was du hier im Brett schreibst, wird mir schwindlig.

Oh, das wollte ich nicht.

Abgesehen davon, dass der Frager ja gar nichts mit Risiko
wollte:

Deshalb mein erster Rat: BUNDESSCHATZBRIEF „A“ . Danach nur ein Gedankenanstoß. Muß nicht aufgenommen werden.

Alle haben eine 100% positive Historie und

Das ist schon die erste Fehlauskunft von dir.

Nein, eine Fehldeutung von Dir.

Ich hab mir nur mal den letzten angeschaut. -6,5% seit Auflage
würde ich nicht als positive Historie beschreiben.

Ich aber ja. Der Quadriga-Genußschein seit 1996 ist vom Handelssystem her total identisch mit dem Superfund A. Der Superfund hatte so +28% p.a. i.D. Der Superfund unterscheidet sich nur durch höhere Gebühren vom Genußschein. Insgesamt wird er also etwas schwächer abschneiden als der Genußschein. Dieser wird aber leider nicht mehr neu vertrieben.

Trotzdem wichtig, dies ist keine Aufforderung zum Kauf im
Sinne des KWG!!! Persönliche Beratung zwingend erforderlich.
Dafür ist hier zu wenig Raum gegeben.

Und die Grundlagen auf denen deine Arbeit ruht kennst du auch
nicht…

Ach ja. Ich muß mir wirklich mehr Zeit nehmen für das Wesentliche …

Gruß Ivo

Gruß
Boris

Zusammenfassung!
Hallo nochmal,

Carsten fragte nach einer Anlage ohne Risiko. Risiko ist immer
relativ. Daher war meine erste Antwort (steht noch weiter
unten, schau also nach) ein Bundesschatzbrief. Als SICHERE
Anlage. Mit dem Hinweis, daß derzeit bei dieser Sicherheit
nichts zu verdienen ist. Alles weitere ein Anstoß, um
tatsächlich verdienen zu können, vielleicht die eigene
Risikodefinition zu vergegenwärtigen oder sogar zu überdenken.

das ändert nichts daran, daß sich die Angaben zum gewünschten Risiko nicht geändert haben und ein Hinweis auf erhöhtes Risiko (im Vergleich zu risikolos) bei Deinen letzten Empfehlungen fehlte.

Dein Postulat, daß hohes Ertragspotential IMMER hohes Risiko
beseutet, das kann doch so wohl nicht sein !

Allerdings ist das so. Du mußt Dich von subjektiven Risikogedanken verabschieden. M.E. wird die Telekom in absehbarer Zeit keine Pleite hinlegen, dennoch ist eine Anlage in Telekomtiteln deutlich risikoreicher als eine in Bundesanleihen. Mehr dazu weiter unten.

ZINS? Du verstehst die von mir aufgeführten Produkte wirklich
nicht. Das Ergebnis, was da so monatlich veröffentlicht wird
(und was der Anleger auch tatsächlich bekommt wenn er
gekündigt hat) ist wohl eher mit einem Betriebsergebnis zu
vergleichen. Also auch Eigenkapitalrendite. Und dazu zwei
Beispiele. Bilanz 2002. Hochtief hat eine Eigenkapitalrendite
von über 2%, Porsche von 33%. Da ist doch Hochtief eine solide
Anlage nach Deiner Definition. Und Hände weg von Porsche !!!

Da wirfst Du einiges durcheinander.

  1. Du mußt heute einen Euro Kapital von Porsche etwas mehr hinlegen als einen Euro, nämlich ungefähr 235 Euro. Bei Hochtief sind es jedoch nur ungefähr 12 Euro. Das dürfte bei der Kapitalverzinsung einiges verschieben. Ist aber sowieso hinfällig, denn:

  2. Die EK-Rendite ergibt sich aus Jahresüberschuß/Eigenkapital. Der Jahresüberschuß kommt aber dem Aktionär nicht zugute, er profitiert nur von Dividendenzahlungen und Kurssteigerungen, wobei sich letztere nur begrenzt aus den Jahresüberschüssen ableiten lassen.

  3. Die gehandelten Porsche-Aktien sind Vorzugsaktien - also ohne Stimmrecht - und insofern vom Renditeanspruch aus diversen Gründen (es fehlt die Übernahmephantasie, kein Einfluß auf die Unternehmenspolitik, um mal die wichtigsten zu nennen) völlig anders zu sehen, als Stammaktien.

Also ist der Vergleich mit Aktien Quatsch, jedenfalls, wenn er so undifferenziert erfolgt, d.h. indem man die EK-Rendite (von der kein Aktionär etwas hat, der nicht von Anbeginn der Zeit bei Porsche Aktionär ist und nicht mehr als einen Euro je Euro Kapital gezahlt hat) in Relation zum Eigenkapital setzt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist da aussagekräftiger, wenn auch nicht erheblich. Eine Anleitung, wie man Aktien risikomäßig wirklich „richtig“ beurteilt, würde den Rahmen sprengen.

Jeder Vorschlag von mir stellt doch einzeln faktisch eine
Firma dar. Nur daß der Investor hier nicht mit dem Umweg über
die Börse mit dem aktuellen Bewertungsaufschlag eine Aktie
kaufen muß, sondern sich bei Zeichnung nahezu 1:1 im
Eigenkapital wiederfindet.

Auch das macht einen Unterschied (genauer: den Nachteil) aus, nur eben andersherum, siehe oben.

Ertragspotential und Risiko. Ja, Beides gibt es. Aber keinen
untrennbaren Zusammenhang.

Doch natürlich. Nehmen wir zwei Anlageformen A und B mit identischem Risiko. A ist billiger zu erhalten als B. Das Kapital reagiert und wandert in Anlage A ab. Durch die erhöhte Nachfrage steigt der Preis und zwar so lange, bis die Preise von A und B identisch sind.

Nehmen wir zwei Anlageformen C und D. Beide kosten das gleiche, aber C ist risikoreicher als D. Das Kapital reagiert und wandert in Anlage D ab. Durch die erhöhte Nachfrage steigt der Preis und zwar so lange, bis der Preisunterschied den Risikovorteil aufwiegt.

Nehmen wir zwei Fonds E und F. E ist aufgrund besonders geschickter Manager erfolgreicher als F. Das Kapital reagiert und wandert in Richtung E ab. Durch den Mittelzufluß ist das Managment von E gezwungen, neue Anlagemöglichkeiten zu finden. Das neue Portfolio ist naturgemäß unrentabler (denn man hatte ja vorher schon die Rosinen rausgepickt) und investiert in neue Anlageformen, wodurch sich die Rendite des Fonds verschlechtert. Dies geschieht solange, bis sich die Rendite von E und F angeglichen hat.

Die Kapitalbewegung findet natürlich nicht schlagartig statt, sondern allmählich (allein schon, weil Risiko nicht immer trivial zu messen ist), aber sie findet statt.

Der Fall E und F ist übrigens auch auf Kreditinstitute im Bereich Kreditportfolio anzuwenden. Bin ich als Bank der Ansicht, daß ich meine Kredite ausdehnen muß, um das Gesamtportfolio risikomäßig zu verbessern oder sollte ich lieber das Portfolio gezielt verringern, d.h. die schlechtesten 10 % der Kredite abbauen? Schwieriges Problem, denn ich kenne a) die zukünftige Entwicklung des Restportfolios nicht und b) natürlich erst recht nicht die Ausfallquote von Neuengagements.

Hinzu kommen ganz praktische Aspekte, wie z.B. die Tatsache, daß sich die ganz fiesen Kredite nicht abbauen lassen, weil die Unternehmen die Liquidität gar nicht haben, um die Kredite zurückzuführen. Oder man spielt man Bank X (Name tut nichts zur Sache), kündigt die Kredite, nachdem man sie im Vorjahr voll wertberichtigt hat, und nimmt die Pleite in Kauf. Namhafte Pleiten aus 2002 sind dieser Einstellung zu verdanken.

Dies nur als Exkurs, um Dir klar zu machen, daß mir die Themen Portfolioanalyse, Risiko-Ertrags-Kalklulation, Kapitalmarkttheorie etc. nicht ganz fremd sind und ich schon weiß wovon ich rede.

Gruß,
Christian

1 „Gefällt mir“

Korrektur

Also ist der Vergleich mit Aktien Quatsch, jedenfalls, wenn er
so undifferenziert erfolgt, d.h. indem man nur die EK-Rendite (von
der kein Aktionär etwas hat, der nicht von Anbeginn der Zeit
bei Porsche Aktionär ist und nicht mehr als einen Euro je Euro
Kapital gezahlt hat) in Relation zum Eigenkapital setzt betrachtet.

So ists besser.

Danke an alle für die Mühe!

Gruß
Carsten

Danke !
Hallo Carsten,

ich glaube, wir müssen danken. Hat sich doch ein richtig interessanter Dialog unter uns Experten entfacht. Und den finde ich schon sehr interessant. Vielleicht hast auch Du etwas davon :wink:

Freundliche Grüße
Boris

Ja !!!
Hallo Christian,

alles, was Du hier geschrieben hast, das sehe ich ganz genauso. Und jetzt denk mal zum Ende.
Unbestritten ist, daß ein Unternehmen, was gut verdient, gesünder ist als eines mit wenig Gewinn.
Unbestritten ist, daß ein Aktionär direkt nicht viel bekommt vom Betriebsergebnis. Es müssen neben der Dividende noch Investitionen, Expansionen … bezahlt werden.
Unbestritten ist, daß der Käufer einer Aktie einen riesigen Aufschlag auf den eigentlichen Eigenkapitalanteil zahlt. Und nicht an das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie.
Und hier der Unterschied am Beispiel:
Der Käufer eines AEGIS-Anteiles (tatsächlich Aegis-Ltd.!) zahlt einen geringen Zuschlag (5% AA), der Rest geht ungemindert ins Eigenkapital.
Das Betriebsergebnis wird vollkommen ausgeschüttet, da Investitionen etc. nicht erforderlich sind. Unter Beachtung von einem evtl. Verlustvortrag gehen 75% an den Geldgeber (Anleger) und 25% als Erfolgsprämie an das Management. Die veröffentlichten Erträge beziehen sich immer nur auf den Teil für den Investor.

Der Vergleich einer AG und einem „Fonds“ als Unternehmen soll verdeutlichen, daß hohe, stabile Erträge unter dieser Betrachtungsweise von Solidität zeugen und nicht von Risiko. Die Erträge von Aegis und den anderen sind auch aus buchhalterischer Sichtweise richtige Handelsergebnisse, keine Projektionen von momentanen Börsenkursen und auch keine Zinsen.
Du bist jederzeit 1:1 dabei am Eigenkapital, egal wann Du einsteigst. Beim Einstieg und auch beim Ausstieg.
Du bist immer geneigt, Dein Wissen über die klassischen Investmentfonds in die von mir genannten Fonds zu projektieren. Dann stimmte alles was Du meintest, Risiko und so weiter. Aber außer dem, daß die von mir gemeinten Fonds sich meist auch als „Fonds“ betiteln, gibts keine Gemeinsamkeiten. Diese Fonds sind Unternehmen, einzeln in sich richtig abgeschlossene funktionierende Betriebe. Betrachte es mal von daher.
Stell mal einen Jahresbericht eines Investmentfonds mit dem Jahresabschluß KG-Fonds V gegenüber. Das ist nicht wie Äpfel und Birnen, das ist wie Äpfel und Kartoffeln. :wink:
Viele Grüße und einen schönen Abend noch.
Boris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Boris,

Abgesehen davon, dass der Frager ja gar nichts mit Risiko
wollte:

Deshalb mein erster Rat: BUNDESSCHATZBRIEF „A“ . Danach nur
ein Gedankenanstoß. Muß nicht aufgenommen werden.

Ich finde es ganz amüsant, dass manch Finanzberater glaubt durch seine geschickt ausgwählten Produkte jegliches Risiko so minimieren zu können, dass Markowitz ausser Kraft gesetzt sein soll.

http://www.nobel.se/economics/laureates/1990/markowi…

Dumm nur dass dessen Werk so ziemlich ausser Frage steht.

Natürlich geht es darum ein ideales Verhältnis zwischen Rendite und Risiko zu erreichen. Aber deshalb ist bei hoherem Ertrag immer auch ein höheres Risiko vorhanden.

Ich hab mir nur mal den letzten angeschaut. -6,5% seit Auflage
würde ich nicht als positive Historie beschreiben.

Ich aber ja. Der Quadriga-Genußschein seit 1996 ist vom
Handelssystem her total identisch mit dem Superfund A. Der
Superfund hatte so +28% p.a. i.D. Der Superfund unterscheidet
sich nur durch höhere Gebühren vom Genußschein. Insgesamt wird
er also etwas schwächer abschneiden als der Genußschein.
Dieser wird aber leider nicht mehr neu vertrieben.

Wo kann ich das nachlesen?
Ich meine die 1:1 Identität der im Fonds enthaltenen Produkte?
Fast schon lustig finde ich den Satz, dass Rückschlüsse auf die alten Ergebnisse für die Zukunft unzulässig sind :smile:

Dazuhin halte ich es bei einigen der Produkte geagt von Historie zu sprechen, da diese nunmal fast keine haben (wobei auch du nichts dafür kannst wenn so ein Teil relativ neu sind.)

Ach ja. Ich muß mir wirklich mehr Zeit nehmen für das
Wesentliche …

Wirst du nicht haben, musst ja deine Provisionen verdienen (die ich dir ja auch gönne).

Gruß Ivo

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risikolose Anlagen
Hallo Boris,

Du hälst Dich zu sehr an Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Unternehmen und Fonds auf, je nachdem, was Dir gerade paßt. Ich habe keine Zeit, Deine Ausführungen Wort für Wort auseinander zu nehmen. Daher nur ein paar Punkte in Kürze.

Der Käufer eines AEGIS-Anteiles (tatsächlich Aegis-Ltd.!)
zahlt einen geringen Zuschlag (5% AA), der Rest geht
ungemindert ins Eigenkapital.

Beim Lotto werden 50-75% ausgeschüttet. Soll man daraus schließen, daß man eher Lotto spielen als Aktien der Deutschen Bank zu kaufen? Natürlich nicht. Die ganzen Vergleiche sind für den Eimer, wenn man sich nicht genauer damit beschäftigt. Das Risiko der Aktie A höher einzuschätzen als Aktie B, nur weil Unternehmen B seine Liquidität den Aktionären nicht vor die Füße kippt sondern wieder gewinnbringend investiert, ist aberwitzig.

Thema Betriebsergebnis:

Das Betriebsergebnis wird vor allem an Banken und Finanzamt verteilt, denn es handelt sich dabei um das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Bestenfalls der Bilanzgewinn wird (teilweise) ausgeschüttet. Dies nur zur Klärung, weil ich nicht ganz sicher bin, ob das ganz klar war.

Thema Ausschüttungen:
In meinen Augen ist jeder Aktionär, der eine hohe Dividende fordert,
ein Idiot, denn er investiert in ein Unternehmen (Aktienkauf), ist aber andererseits der Ansicht, daß er selbst mit Geld besser umgeht als dieses Unternehmen, denn sonst würde er die Liquidität im Unternehmen belassen wollen und nicht deren baldige Herausgabe verlangen.

Mal ganz abgesehen vom Aspekt der Besteuerung. Anstatt irgendwann steuerfreie Kursgewinne einzustreichen, läßt er sich lieber bereits besteuerte Erträge ausschütten, um sie anschließend wieder zu versteuern. Die Höhe der Dividende kann also für einen Aktionär nur begrenzt ein Entscheidungskriterium sein.

Der Vergleich einer AG und einem „Fonds“ als Unternehmen soll
verdeutlichen, daß hohe, stabile Erträge unter dieser
Betrachtungsweise von Solidität zeugen und nicht von Risiko.

Args. Hohe, stabile Erträge weisen lediglich darauf hin, daß die Fondsmanager in der Vergangenheit dauerhaft hohe Risiken eingegangen sind und bisher dabei richtig gelegen haben. Das sagt aber nichts darüber aus, ob das in Zukunft auch noch so ist.

Die Erträge von Aegis und den anderen sind auch aus
buchhalterischer Sichtweise richtige Handelsergebnisse, keine
Projektionen von momentanen Börsenkursen und auch keine
Zinsen.

Sag mal, von was reden wir hier eigentlich? Die Sache mit den Aktien hast Du doch ins Spiel gebracht.

Gemeinsamkeiten. Diese Fonds sind Unternehmen, einzeln in sich
richtig abgeschlossene funktionierende Betriebe. Betrachte es
mal von daher.

Da besteht kein Unterschied. Ein Fonds ist ein Wirtschaftskreis, der mit einem begrenzten Vermögen agiert. Ob er nun mit Aktien handelt, mit Derivaten, mit Devisen, mit Immobilien (wir erinnern uns an den interessanten, völlig risikolosen Immobilienhandelsfonds des Herrn N.) oder mit was auch immer. Daher auch der Begriff „Sondervermögen“.

Und jetzt wieder zum Kern: Keine Deiner Anlageempfehlungen entsprach der georderten Risikostruktur. Die Anforderung risikolos wurde von Carsten nie geändert. Auch wenn Du es selbst so empfindest: Deine Anlageempfehlungen fielen nicht im entferntesten in diese Rubrik. Eine Bank hätte mit diesen Empfehlungen eine Ordnungswidrigkeit begangen, um das noch einmal klarzustellen.

Ich will gar nicht abstreiten, daß nach einem Beratungsgespräch inkl. ausführlicher Bedarfsermittlung der ein oder andere Vorschlag akzeptiert worden wäre, aber das Gespräch hat es nie gegeben und ist hier auch - wie Du schon selber anführtest - hier nicht möglich.

Insofern werden wir derartige Diskussionen immer wieder führen, wenn Du derartige Produkte empfiehlst, wenn der Anleger eine risikolose Anlage gewünscht hat.

Gruß,
Christian

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hi thomas,

ich verweise nocmals auf das was ich geschrieben habe:
dieses unseriöse magazin warnte ausdrücklich 2000 vor aktienkäufen, postulierte immer stopkurse.
wenn dein berater 2000 aktienkäufe empfahl, kannst du das nicht auf alle anderen übertragen.
alle anlaysten sind genausowenig unfähig wie alle ärzte oder alle autofahrer.

strubbel
€:open_mouth:)