Hallo,
ich habe gehört, dass Genussscheine eine sichere und eine rentable Anlage sein können.
Hat jemand ein paar Beispiele, wie sich von ein paar rentablen Unternehmen wie z.B. Daimler, Deutsche Bank oder andere die Renditen in den letzten Jahren darstellen?
Wie sieht es aus mit dem verhältnis rendite und Sicherheit?
ich habe begonnen mich mit dem Thema zu beschäftigen.
Habe gelesen, dass die Anlageform relativ sicher ist und eine gute Rendite bringt.
Ich weiß so gut wie nichts darüber und dachte, wenn ich hier ein großes Unternehmen nenne,
bekomme ich eine Info, an Hand derer ich mir selbst ein Bild machen kann.
Das geht nicht?
Danke und Grüße
Carolin
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Habe gelesen, dass die Anlageform relativ sicher ist und eine
gute Rendite bringt.
Rendite und Risiko sind zwei sich widersprechende Anlagekriterien. Mehr Rendite bedeutet immer mehr Risiko; die Frage ist halt, wieviel Risiko man akzeptieren möchte. Das Risiko hängt wiederum vom Emittenten und von den Genußscheinbedingungen ab und wie die aussehen, weiß man erst, wenn man weiß, um welchen GS es sich dreht.
Das Risiko und die Rendite hängen stark von der Ausgestaltung des Genussscheins ab. Da Genussscheine ein Mischform zwischen Fremdkapital und Eigenkapital darstellen, kann der einzelne GS eher in Richtung Aktie oder in Richtung Bond tendieren.
schau mal bei wikipedia, da ist es ganz gut erklärt.
sicher ist diese anlage aber nicht, sollte der emmitent zahlungsunfähig werden, dann, änlich wie bei anleihen,siehst du dein geld nie wieder. kommt leider öfters vor als man denkt.obgleich man genusscheine an der börse handeln kann.
roberto
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schau mal bei wikipedia, da ist es ganz gut erklärt.
sicher ist diese anlage aber nicht, sollte der emmitent
zahlungsunfähig werden, dann, änlich wie bei anleihen,siehst
du dein geld nie wieder. kommt leider öfters vor als man
denkt.obgleich man genusscheine an der börse handeln kann.
roberto
Da muss man aber mal zurückfragen, was dann überhaupt „sicher“ ist.
Sicher, Emmitenten können pleite gehen. Aber ist deswegen jeder Emmitent ein potentieller Pleitegeier? Es gibt solche und solche.
Es macht schon einen Unterschied, ob ich Genussscheine eines seit Jahrzehnten bestehenden sehr zahlungskräftigen Unternehmens oder welche der Hinterhoffirma eines 2-Mannbetriebes in Hinterholzhausen erwerbe.
In Bezug auf Sicherheit geht es nur um die Relation zu anderen Anlagen, will ich meinen.
Also was ist sonst sicher? Was ist stattdessen zu empfehlen?
schau mal bei wikipedia, da ist es ganz gut erklärt.
Geht so. Den Artikel hat wohl eher ein interessierter Amateur geschrieben als ein Experte. So ist z.B. die Aussage, daß Genußscheine börsentäglich gehandelt werden können, insofern falsch, als daß GS nicht börsennotiert sein müssen.
sicher ist diese anlage aber nicht, sollte der emmitent
zahlungsunfähig werden, dann, änlich wie bei anleihen,siehst
du dein geld nie wieder. kommt leider öfters vor als man
denkt.
Ich denke, daß das bei börsennotierten Gesellschaften bzw. Genußsscheinen so ziemlich genau nie vorkommt.
obgleich man genusscheine an der börse handeln kann.
sicher muss er nicht pleite gehen, aber da die möglichkeit besteht muss man sich dessen bewust sein.
mal davon abgesehen gibt es sichere anlagen: festgeld/tagesgeld etc. bei der bank.
roberto
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Ach und was ist, wenn eine Bank Pleite macht?
Und ein Tagesgeldkonto als lohnenswerte Geldanlage zu bezeichnen grenzt schon fast an Hohn.
Das wäre etwa so, als würde man den Lamborghini Gallardo als die Landmaschine schlechthin betiteln.
Immerhin hat auch der Allradantrieb und kommt dieser aus einem langjährigen Traditionsbetrieb, der seine Wurzeln im Landmaschinenbau hat.
sicher muss er nicht pleite gehen, aber da die möglichkeit
besteht muss man sich dessen bewust sein.
mal davon abgesehen gibt es sichere anlagen:
festgeld/tagesgeld etc. bei der bank.
roberto
Genusscheine,Rendite und Risiko?-Beispiel: AHBR !
Hallo
sicher ist diese anlage aber nicht, sollte der emmitent
zahlungsunfähig werden, dann, änlich wie bei anleihen,siehst
du dein geld nie wieder. kommt leider öfters vor als man
denkt.
Ich denke, daß das bei börsennotierten Gesellschaften bzw.
Genußsscheinen so ziemlich genau nie vorkommt.
gewagte Aussage, ich glaube die Käufer der AHBR Genussscheine sehen das mittlerweile anderst )) Beispiel: DE0008002866 Kurs: 38,00%
ich habe gehört, dass Genussscheine eine sichere und eine
rentable Anlage sein können.
diese Ausage würde ich nicht unterschreiben.
Mal ein paar Hinweise:
Bei sämtlichen Genussscheinen ist aber eine Nachrangigkeit des Genussscheinkapitals gegenüber Forderungen anderer Gläubiger gegeben.
dh. Im Konkurs- bzw. Liquidationsfall können Rückzahlungsansprüche des Genussscheininhabers erst nach der vollständigen Befriedigung aller anderen Gläubiger geltend gemacht werden.
Eine mögliche Beteiligung am laufenden Verlust, eine Nachrangabrede sowie lange Laufzeiten rücken den Genussschein in die Nähe zum haftenden Eigenkapital.
Neben der Qualität des Emittenten sind entscheidend die Ausgestaltung der jeweiligen Genussscheinbedingungen. Üblich sind Nachverzinsungs- und Nachholungsgebot.
Aber die Vielfalt ist fast unbegrenzt.
sicher ist diese anlage aber nicht, sollte der emmitent
zahlungsunfähig werden, dann, änlich wie bei anleihen,siehst
du dein geld nie wieder. kommt leider öfters vor als man
denkt.
Ich denke, daß das bei börsennotierten Gesellschaften bzw.
Genußsscheinen so ziemlich genau nie vorkommt.
gewagte Aussage, ich glaube die Käufer der AHBR Genussscheine
sehen das mittlerweile anderst
naja, das ist relativ, es ging ja um die Zahlungsunfähigkeit. Im genannten Fall war es die Teilnahme am Verlust, die das Problem war bzw. ist. Aber dennoch ein gutes Beispiel dafür, daß GS eben nicht generell als risikolos oder -arm zu bezeichnen sind.
Bei den nicht börsennotierten Genußscheinen, die inzwischen aufgrund der ausufernden Anwendung wahrscheinlich sogar wirtschaftlich bedeutsamer sind, sieht das noch ganz anders aus, daher auch mein Widerspruch ggü. Roberto und die Unterscheidung zwischen börsennotiert und nicht notiert.
bei einer bankenpleite greift der gesetzliche bankensicherungsfonds, was garantiert, dass der kunde seine einlagen behält, selbst bei kleinen banken in deutschland ist jeder kunde mit mehreren Mio. abgesichert.
ich habe mit nichten tagesgeld als lohnenswert bezeichnet, man sollte schon richtig lesen können,sondern es als sichere anlageform bezeichnet.
bei einer bankenpleite greift der gesetzliche
bankensicherungsfonds, was garantiert, dass der kunde seine
einlagen behält, selbst bei kleinen banken in deutschland ist
jeder kunde mit mehreren Mio. abgesichert.
Komisch, ich hatte in Erinnerung, daß die gesetzliche Sicherungseinrichtung nur Guthaben bis 20.000 Euro absichert und auch nur 90% davon zurückerstattet.
das europäische recht schreibt 20.000 euro als mindestsicherung vor. laut deutschen recht ist jeder kunde mit 30%des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert, was selbst bei kleinen banken eine sicherung von mehreren mio euro/kunde bedeuted.
geh einfach mal auf die seite einer deutschen bank und suche nach einlagensicherung.
das ganze gilt nur für deutsche banken, ausländische banken mit filialen in deutschland unterliegen nicht der deutschen regelung.
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Alles andere was du schreibst ist lediglich der Fall, wenn die Bank dem Einlagensicherungsfonds des „Bundesverbandes der deutschen Banken“ angeschlossen ist.
Das sind viele aber bei Leibe nicht alle - und das ist auch kein deutsches Gesetz.
das europäische recht schreibt 20.000 euro als
mindestsicherung vor.
Ergänzend zu den richtigen Bemerkungen von Ivo: 20.000 Euro sind abzusichern, aber es gilt eine Untergrenze von 90%, was u.a. von Deutschland übernommen wurde. das alles ist übrigens EU-Richtlinie 94/19/EG problemlos zu entnehmen (Artikel 7 Abs. 4).
geh einfach mal auf die seite einer deutschen bank und suche
nach einlagensicherung.
Derartige Überheblichkeit ist unnötig und im konkreten Falle fehl am Platze. Visitenkarten lesen bildet.