Hi, das ist jetzt zwar nicht direkt auf deine Frage hin, aber in einem anderen Forum habe ich diesen Beitrag gelesen und fand ihn so gut, dass ich ihn hierherkopiert habe:
"Frau Ludin wurde die Anstellung im öffentlichen Schuldienst nicht verweigert, denn sie hätte in Berlin und auch in Nordrhein-Westfalen ohne Probleme mit Kopftuch unterrichten können. Sie will aber unbedingt in Baden-Württemberg unterrichten.
Da das Tragen eines Kopftuches für Musliminnen keine religiöse Pflicht ist, geht es Frau Ludin um eine reine Machtprobe.
Bemerkenswert finde ich, dass sie zur Zeit nicht arbeitslos ist sondern im Berliner *Islam Kolleg* unterrichtet … und dieses *Islam Kolleg* ist eine Tarn-Organisation von Milli Görüz, der größten Islamisten-Organisation in Deutschland … die seit Jahren vom Verfassungsschutz als potenziell *verfassungsfeindlich* eingestuft und beobachtet wird.
Unterstützt wird sie in ihrem Instanzenweg vor den Gerichten von der linken Lehrergewerkschaft --------> sowie von Milli Görüz und dem *Zentralrat der Muslime* … beide sympathisierten bis nine-eleven *noch offen* mit der *Scharia* und einem *Gottesstaat*.
Ich bezweifle, dass es Frau Ludin um angeblich rein persönliche Motive geht.
(…)
Gleiches Verständnis dürfen die Richter m. e. deshalb auch ohne Toleranzgefasel von den Muslimen in Deutschland dafür verlangen, dass ihre religiösen Symbole in Schulen nichts zu suchen haben. Denn es gibt im Islam keine Pflicht zum Tragen des Kopftuches. Wie sonst könnte es der türkische Staat wohl von seinen Lehrerinnen verlangen, dass sie im Unterricht das Kopftuch ablegen?!
Das Kopftuchgebot grassiert weltweit überhaupt erst seit 1979 … seit der Gründung des *Gottesstaates* im Iran und der Finanzierung des *Kreuzzuges* durch Saudi-Arabien.
Ich halte Frau Ludins naives Prozessgetue für aufgesetzt. Dahinter steckt eine ganze Menge mehr `Politisches´… es geht ums Prinzip. Übrigens konvertierte Frau Ludins deutscher Ehemann vor der Ehe zum Islam.
Gestern las ich die Ausführungen von Alice Schwarzer zu Frau Ludin. Sie ist die Tochter einer UNVERSCHLEIERTEN Lehrerin und eines afghanischen Ex-Ministers und Botschafters … sie überraschte ihre großbürgerliche Familie damit, als sie damals 13jährig in Riad plötzlich mit Kopftuch aus der Schule kam … ausgerechnet in Saudi-Arabien.
Als 14jährige zog sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Und erst neuerdings *hat sie sich in Saudi-Arabien gar nicht wohl gefühlt* … * habe überhaupt nicht verstanden, warum die Frauen dort benachteiligt werden und nicht Auto fahren dürften.*
1997 hatte sie dieses Unbehagen noch nicht. Da wurde sie schon einmal befragt … zu dem Terror der Taliban und der Todesdrohung für unverschleierte Frauen in Frau Ludins Heimat Afghanistan.
Da antwortete die gebürtige Afghanin *dazu möchte sie sich nicht äußern* … und auf Nachfrage hin, ob sie nicht ein Wort des Mitgefühls für die Afghaninnen habe, erklärte Frau Ludin *solche Fragen möchte sie nicht beantworten, weil sie im Beamtenverhältnis sei* (!!!).
Frage: Hätte ihre Antwort dem Beamtenstatus widersprochen … nach dem sie in Deutschland auf dem Boden der *freiheitlich-demokratischen Grundordnung* stehen muss???
In Schwäbisch-Gmünd, wo Milli Görüz aktiv ist, leitete Frau Ludin in den 90er Jahren einen Frauenkreis leitete und machte Führungen in der als krass konservativ geltenden Moschee am Bahnhof … dabei fielen bereits Formulierungen wie *westliche Dekadenz*.
Eines Tages gab die Pädagogikstudentin Frau Ludin Männern nicht mehr die Hand. Und in *Fortbildungsveranstaltungen* für Lehrerinnen erklärte sie, deutsche Frauen seien *unrein* und nur muslimische *rein*. Eine Teilnehmerin dazu: *Ich war so empört, dass ich mitten in der Veranstaltung rausgegangen bin.*
Teilweise haben die Islamisten erreicht, dass die Schulpflicht für muslimische Mädchen nur noch eingeschränkt gilt … indem sie z. B. nach dem Willen der Eltern nicht mehr zum Sportunterricht müssen.
Islamisten haben schon versucht, kritische Bücher zu verbieten (wie Udo Ulfkottes *Der Krieg in unseren Städten*) … und versuchen nun das *Recht* auf Kopftuchlehrerinnen zu verankern. … Was anderes ist das denn, als eine schleichende Einführung der Scharia in Deutschland *im Namen der Toleranz*???
Warum befragten deutsche Verfassungsrichter nicht die Betreuerinnen der geflüchteten, zwangsverschleierten jungen Musliminnen in Kreuzberg oder Köln?
Ich kann das Toleranzgefasel der Politiker mit ihren vorauseilend-verharmlosenden Statements á la *selbstverständlich sei Frau Ludin abzunehmen, dass sie nicht missionieren will und sie nur für die freiheitlich-demokratischen Werte eintritt* nicht nachvollziehen. Was macht sie da denn bloß so sicher?!"
vg jima