Gestern auf der A 96

Hallo,

da man immer nur mit einer solchen Geschwindigkeit unterwegs sein darf, bei der man im Falle eines plötzlich auftauchenden Hindernisses locker flockig abbremsen oder ausweichen kann, dürfte dies für dich doch kein Problem darstellen.

Das erinnert mich an einen LKW Fahrer Kollegen, der auf der A8 Richtung Stuttgart einem plötzlich auftretendem Hindernis ausweichen musste.
Ein von hinten kommender BMW konnte nicht rechtzeitig bremsen und landete in der Leitplanke. Seine empörte Aussage bei der Polizei, was wohl passiert wäre, wenn er statt der 180 km/h, 230 km/h gefahren wäre und seine überhöhte Geschwindigkeit ließ es dann zu einer Schadensteilung kommen, da er nicht mit einer dem Verkehr angepassten Geschwindigkeit unterwegs war. Hätte der Kollege nachweisen können, das ein Hindernis vor ihm auftauchte, wäre ihm wohl auch die Hälfte des Schadens erspart geblieben und der Raser wäre auf seinen Kosten alleine sitzen geblieben. Für mich zu Recht.

Gruß
Rocco

Hallo,

Aber wenn dir einer in geringem Abstand vor das Auto
zieht und du nur noch eine Vollbremsung machen kannst und es
nicht trotzdem nicht reichen wird?

Naja, das mit dem geringen Abstand ist erstmal nur eine subjektive Empfindung, die wir nicht unbedingt als glaubhaft stehen lassen sollten. Manche machen schonmal aus 1000 m 200 m damit man den Ärger nachvollziehen kann.

entweder macht der
Vordermann wieder Platz oder es knallt halt.

Hmm, aber anstatt die Lichthupe zu betätigen, wäre es doch möglich auf die Bremse zu treten. Verantwortungsbewusste Autofahrer, die wir ja schliesslich alle sein wollen, wissen, das eine Lichthupe keinen Unfall verhindern kann, ein Betätigen der dafür vorgesehenen Einrichtung, sprich Bremse, kann dies sehrwohl.
Es sei denn, man möchte lediglich seinem Empören darüber ausdruck verleihen, das andere unverschämterweise die Überholspur nutzen wollen.

Gruß
Rocco

Hallo,

Und sorry, aber für ein Motorrad ist immer platz.
Wer so blind oder reaktionslos ist und mit nem Motorrad auf
der Autobahn in einen LKW fährt hat auf zwei Rädern überhaupt
nichts zu suchen, das ist meine Meinung dazu…

das hat dieser tote Motorradfahrer vorher wahrscheinlich auch vorher gedacht:

A 4 Erfurt --> Altenburg, Baustelle.
Ich befahre die Gegenrichtung und sehe gegenüber ein Motorrad, das sich eingeklemmt zwischen Reifen und Radabdeckung befindet.
Später höre ich im Radio, das dieser Motorradfahrer aus ungeklärter Ursache auf diesen LKW aufgefahren ist und dabei verstarb.

Er hatte wahrscheinlich die gleiche Einstellung wie du.
Das Problem vieler Motorradfahrer, auch von Pkwfahrern, ist die maßlose Selbstüberschätzung und das Vertrauen in die hohe Ps Zahl unter seinem Hintern. Denn meistens ist diese höher, als der IQ des Fahrers.

Gruß
Rocco

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Lies doch mal den Paragraph 16.1 der StVO.

Ich wusste, dass das kommt. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, dem Vordermann zu signalisieren, dass man jetzt ausschert um zu überholen. So will man verhindern, dass das vorausfahrende Fahrzeug ebenfalls ausschert und dem anderen in die Seite fährt.

In diesem Fall völlig unangebracht, da sich das Fahrzeug des Threaderstellers sowieso schon auf der äußersten Überholspur befand und das vorausfahrende Fahrzeug ebenfalls.

Das Fernlicht wird auch von einigen Verkehrsteilnehmern rechtswidrig genutzt um sich „freie Bahn“ zu verschaffen. Dieses wird in Deutschland als Nötigung bestraft.

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Lichthupe“

Viele Grüße
Axel

Hallo,

du bist sicher, das du ein Autofahrer bist?
Wenn ich könnte, würde ich dir 36 Sternchen geben.

Das lässt meinen Glauben an die Deutschen Autofahrer doch glatt wieder aufleben, zumindest zum Teil.

Danke

Gruß
Rocco

Nochmal Hallo,

Man sollte sich mal den verkehr in Frankreich ansehen. OK,
vieles ist etwas chaotisch, insbesondere haben Blinker
keinerlei Bedeutung, aber man ist allgemein gelassener. Vor
allem wird nichts persönlich genommen.

auch dafür ein Sternchen. Deswegen fahre ich am liebsten in Frankreich.
Die Leute sehen eine Autobahn als Allgemeingut und nicht als persönliches Eigentum.
Im übrigen sieht ein Franzose schon aus größerer Entfernung, das ich auf einen langsameren Kollegen auffahre und fährt auf die linke Spur. Ich brauche noch nichtmal den Blinker setzen.
Das nenne ich vorausschauendes Fahren. Dafür gibt es dann ein Dankeschön meinerseits, was die Franzosen meist garnicht registrieren, weil sie aus ihrer Mentalität heraus so handeln und ein Danke garnicht erwarten oder verlangen.
Aber da in Deutschland Lkw Fahrer nur lästige Autobahnschnorrer sind, die unverschämterweise auch überholen, wird sowas oder ähnliches hier nie möglich sein.

Gruß
Rocco

Zum Tempolimit auf Autobahnen
Moin,

abschließend empfehle ich die Durchsicht des folgenden Beitrags von mehreren aktiven Professoren des Straßenverkehrswesens an den deutschen Universitäten: http://vplno1.vkw.tu-dresden.de/svt/html/presse/gesc…

Darin wird eigentlich alles zum Thema gesagt.

@ exc: Manche legen sich die Welt eben so zurecht, wie sie sie gerne hätten. Tatsachen und Expertenmeinungen stören da nur.

Viele Grüße
Axel

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Hi,

Das ist leider falsch. Nur noch rund 10% der Autobahnen sind
unlimitiert.

Kannst Du das irgendwie belegen?

Nein, denn ich habe mich hier geirrt:
Auf insgesamt rund 40% der Autobahnkilometer (ca. 12200) gilt ein dauerndes (ca. 25%) oder zeitweises (ca. 15%) Tempolimit. Das habe ich hier aus einer Broschüre des Bundesverkehrsministeriums von 2005.
Sorry, war wohl etwas spät gestern. :smile:

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Hmm, aber anstatt die Lichthupe zu betätigen, wäre es doch
möglich auf die Bremse zu treten. Verantwortungsbewusste
Autofahrer, die wir ja schliesslich alle sein wollen, wissen,
das eine Lichthupe keinen Unfall verhindern kann, ein
Betätigen der dafür vorgesehenen Einrichtung, sprich Bremse,
kann dies sehrwohl.

Das ich davon ausgehe das er gebremst hat schrieb ich bereits http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Grüßle
Frank K.

Servus!

in der ich aus dem
Gegenlicht komme, morgens oder abends. Auch da wirst du mit
Licht weniger oft übersehen als ohne.

Da mache ich auch Licht an. Oder bei langen dunklen Alleen. Aber sonst bei diesem Wetter: Nie.

gruß
dennis

kann sein, dass er sich nicht richtig verhalten hat.

das hat er nunmal definitiv!

Vielleicht hat er in den Spiegel geschaut und da war keiner
weil du in deinem Tiefflug zu diesem Zeitpunkt noch HINTER ihm
auf der mittleren Spur warst?

so groß wie de Mercedes ist, sollte man ihn auf einer geraden Strecke bei bester Sicht auch aus 300m im Rückspiegel erkennen; falls nicht, hilft ein Besuch beim Augenarzt

Vielleicht hat ein Reh die Fahrbahn überquert und er ist
ausgewichen? Das Reh hast DU natürlich nicht gesehen weil dir
gar keine Aufmerksamkeit mehr zur Verfügung stand links und
rechts der Fahrbahn was zu beobachten.

Nein! Warum sollte man bei 220 nicht aufmerksam die Strasse beobachten können? Wenn Du es nicht beherrschen solltest, heißt es nicht, dass es anderen auch do geht.

Vielleicht hat er auch
gedacht „dem scheiß Daimlerfahrer verstopf ich jetzt mal
ordentlich die Spur“

das könnte sein, es saß aber eine junge Frau am Steuer, so dass ich ihr einfach mal Unerfahrenheit vorwerfe; da ich anfangs ganz rechts fuhr, könnte ich mir vorstellen, dass sie davon ausging, ich wollte dort bleiben und ging von der Mitte nach links

Spielt auch keine Rolle. Die Spur die du benutzen
wolltest/musstest war blockiert.

deswegen habe ich ja gebremst; dass die Spur besetzt ist, ist ja normalerweise ok, aber sich so spät grundlos vor mich zu setzen und damit v.a. sich selbst zu gefährden (einen crash hätten wir um einiges besser überstanden, allein schon deshalb, weil wir in etwa die 3-fache Masse hatten) kann ich einfach nicht nachvollziehen. Sollte die junge Dame mich damit verkehrstechniswch erziehen wollen - was ausschließlich Aufgabe der Polizei ist - so dürfte sie sich eher in ein Seminar begeben als ich, da ich keine gefährliche Situation provoziert habe.

Und komm mir bitte nicht mit so
einem Quatsch das du das ganze Programm von Aufblenden,
Blinker, Hupe und dicht Auffahren nur abgespult hast um dem
Typen vor dir FREUNDSCHAFTLICH was mitzuteilen. Überlege dir
nicht wie DU es meintest, sondern bitte wie es bei anderen
ankommt!

Gut, vieleicht nicht freundschaftlich, aber was machst Du denn, wen Dir etwas ähnliches passiert. Da Du ja nicht schnell fährst, gehe einfach mal von einem Kind, Reh o.ä. aus, das Dir in/bei der Stadt vors Auto läuft und Du evtl. nicht rechtzeitig bremsen oder ausweichen kannst. Machst Du dann gar nichts oder was? Wozu gilt die (Licht-)Hupe denn als Warnsignal?
Und nochmal: ich benutze die Warnsignale NICHT um Leute zu verscheuchen, bloß um micht bremsen zu müssen. Und wenn jemand so blind fährt wie diese Frau, kann es schon sein, dass es bei Ihr anders ankommt, aber dann soll sie halt besser aufpassen oder am besten gleich den Schin abgeben.

Gruß, Daniel.

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Hallo

wenn du das nächste mal im Supermarkt vor mir an der Kasse
stehst und ich dir meinem Einkaufwagen kurz ganz leicht in die
Hacken fahre meine ich das nicht böse, okay? Ich will dir nur
sagen, dass du bitte kurz beiseite springen sollst damit ich
vorbei kann. Du warst zwar eher da, aber hast sicher alle Zeit
der Welt. Ich aber habe wichtige Termine. Du verstehst das
sicher.

Äähhh Hallo???

Viele Grüße nach hinten,
J~
PS:Artikel kann Spuren von Erdnüssen und Ironie enthalten.

OK jetzt wirds klarer wobei der Vergleich ziemlich hinkt.

Gruß Armin

Tach,

http://vplno1.vkw.tu-dresden.de/svt/html/presse/gesc…

danke für den Link! Ich denke, meine Meinung ändert sich grade Pro-Tempolimit.

Viele Grüße,
J~

Hallo,

Ich glaube, dass Hauptproblem besteht darin, dass verschiedene
Leute verschiedene Meinungen bezügl. dem „richtigem“ Verhalten
haben.

Mir geht es nicht mal unbedingt um „richtig“ oder „falsch“, denn ich habe mich noch nie an irgendwelchen „so schnell und auf dieser Spur muß man so oder so fahren“-Diskussionen beteiligt.

Mein Punkt ist mehr: allein schon der Menschenverstand diktiert einem eine Fahrweise, die Fehler anderer und die Unzulänglichkeit des menschlichen Gehirns und unserer Reaktionsfähigkeit berücksichtigt.

Jeder, der sich schon in entsprechenden Gefahrensituationen befunden hat, egal ob „Raser“ oder „Schleicher“ hat dabei doch die Erfahrung gemacht daß die Situation nur mit Glück noch gerade gut gegangen ist - und das ist ja auch das Ergebnis der Postings hier: „gut daß ich noch rechts vorbei konnte“, „was wäre passiert wenn mein 3-Tonnen-Geschoss mit 220 km/h eingeschlagen wäre“ usw.

Die Lehre daraus kann doch nur sein sich immer um einen Fahrstil zu bemühen, bei dem man möglichst keine gefährlichen Situationen erleben muß, und wenn doch, wo man ausreichende Spielräume zum Reagieren hat.

An diesem Punkt geht an die Linksfahrer der Appell das Rechtsfahrgebot zu beachten, vor allem aber an die sich überlegen fühlenden Schnellfahrer: Ein Schleicher gefährdet - trotz Mißachtung einer Verkehrsregel, des Rechtsfahrgebotes - erstmal solange keinen mit seinem niedrigen Tempo, wie nicht ein anderer angedonnert kommt und bei seinem Tempo keine Handlungsalternativen mehr hat.

Wenn es zum Unfall kommt ist der Schnellfahrer doch mit betroffen, ist schwer verletzt oder tot. Da verstehe ich dann einfach nicht wieso man da nicht auf die Idee kommt die Situation durch niedrigeres Tempo zu entschärfen…

Wie gesagt, es geht nicht darum „Recht zu haben“, sondern auch schlicht und einfach darum einen Unfall zu vermeiden. Es ist immer schön und gut wenn man nachher am grünen Tisch die juristische Schuldfrage klärt - nur, was nutzt es mir im Recht zu sein wenn ich mit meinem Leben oder meiner Gesundheit dafür zahle? Insofern muß einem doch der Verstand sagen daß man sich nicht selber gefährdet.

Daß schnelles Fahren die Gefahr vervielfacht weiß doch jeder und dem trägt auch der Gesetzgeber Rechnung: wer schneller als 130 km/h war bekommt IMMER eine Mitschuld, egal was wie passiert ist.

Gruß,

MecFleih

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Hi Daniel,
habe ich das richtig verstanden:

Und nochmal: ich benutze die Warnsignale NICHT um Leute zu
verscheuchen, bloß um nicht bremsen zu müssen.

Du benutzt Hupe und Lichthupe, um nicht bremsen zu müssen???
Au - ich hab das hoffentlich falsch verstanden!
Gruß
WB

Hi,

Daß schnelles Fahren die Gefahr vervielfacht weiß doch jeder

Was ist schnelles Fahren? Das musst du definieren. Es gibt nicht angepasste Geschwindigkeiten. (Zu) schnell wären auch 40 km/h in einer 30er Zone oder 70 km/h in einer geschlossenen Ortschaft. Aber auch 100 km/h auf der Autobahn können (zu) schnell sein.

und dem trägt auch der Gesetzgeber Rechnung: wer schneller als
130 km/h war bekommt IMMER eine Mitschuld, egal was wie
passiert ist.

Es kommt die Gefährdungshaftung zum Tragen, die nicht die Schuld regelt (Strafrecht), sondern die Aufteilung der Schadensersatzansprüche (Zivilrecht). Die Gefährdungshaftung ergibt sich allein aus der Inbetriebnahme des Fahrzeugs, unabhängig davon, wie schnell gefahren wird.

Viele Grüße
WoDi

Hiho MecFleih,

mit

Mein Punkt ist mehr: allein schon der Menschenverstand
diktiert einem eine Fahrweise, die Fehler anderer und die
Unzulänglichkeit des menschlichen Gehirns und unserer
Reaktionsfähigkeit berücksichtigt.

und

Daß schnelles Fahren die Gefahr vervielfacht weiß doch jeder

bist du IMHO weit mehr im Psychischen als im Technischen. Da sich hier bei diesem Thema die beiden Disziplinen so stark vermischen ist ein Konsenz wohl auch so schwierig. Merkt man ja auch an diesem Threat. Da prallen echte Gegensätze aufeinander…!
Der Menschenverstand verbietet es einem auch zu rauchen. Und? Was sagen Raucher dazu? Das ist denen scheißegal. Sogar dann, wenn sie wissen, dass der andere Recht hat. Beim Autofahren scheint es ähnlich zu sein.

Jeder, der sich schon in entsprechenden Gefahrensituationen
befunden hat, egal ob „Raser“ oder „Schleicher“ hat dabei doch
die Erfahrung gemacht daß die Situation nur mit Glück noch
gerade gut gegangen ist - und das ist ja auch das Ergebnis der
Postings hier: „gut daß ich noch rechts vorbei konnte“, „was
wäre passiert wenn mein 3-Tonnen-Geschoss mit 220 km/h
eingeschlagen wäre“ usw.

Wieviele Raucher hören nach einer grade noch mal gut gegangenen Erkrankung auf? IMHO klingt bei solchen Themen im Hirn einfach was aus und ist rational nicht mehr greifbar.

Viele Grüße,
J~

Hallo,

du bist sicher, das du ein Autofahrer bist?
Wenn ich könnte, würde ich dir 36 Sternchen geben.
Das lässt meinen Glauben an die Deutschen Autofahrer doch
glatt wieder aufleben, zumindest zum Teil.

zuviel der Ehren - ich bin bloß der Sohn eines LKW-Fahrers.

BeLa
*der mit dem Zündschlüssel das Hirn nicht ausschaltet*

Hi!

Um Deine Logik zu gebrauchen:
ich war dabei, den Zafira zu überholen und er zog links rüber.

Das ist dann nun durchaus seines und auch mein Problem…

Grüße,

Mathias

Hi!

Aber wenn dir einer in geringem Abstand vor das Auto
zieht und du nur noch eine Vollbremsung machen kannst und es
nicht trotzdem nicht reichen wird?

Naja, das mit dem geringen Abstand ist erstmal nur eine
subjektive Empfindung, die wir nicht unbedingt als glaubhaft
stehen lassen sollten. Manche machen schonmal aus 1000 m 200 m
damit man den Ärger nachvollziehen kann.

Man kann den Abstand recht einfach an den weißen Farbahnmarkierungen ablesen.
Hier waren es um die 10. Abstand jeweils 25 m. Also 200-300m.

entweder macht der
Vordermann wieder Platz oder es knallt halt.

Hmm, aber anstatt die Lichthupe zu betätigen, wäre es doch
möglich auf die Bremse zu treten.

Das macht man ohnehin. Allerdings frage ich mich, weshalb der Fall damit erledigt sein sollte. Stark bremsen ist gefährlich und tgeuer. In dem beschreibenen Fall war die Gefährdung zudem unnötig und die Situation ausgesprochen knapp. Da fahre ich lieber rechts vorbei, solange es einen übersichtlichen Standstreifen gibt.

Merke: wenn man rechts überholen kann, macht der Überholte etwas falsch…

Verantwortungsbewusste
Autofahrer, die wir ja schliesslich alle sein wollen, wissen,
das eine Lichthupe keinen Unfall verhindern kann, ein
Betätigen der dafür vorgesehenen Einrichtung, sprich Bremse,
kann dies sehrwohl.

Diese suggestive Argumentation mag ja ganz nett sein, aber eben auch falsch. Die (Licht-)Hupe ist ein Lebensretter.

Es sei denn, man möchte lediglich seinem Empören darüber
ausdruck verleihen, das andere unverschämterweise die
Überholspur nutzen wollen.

Keineswegs. Nur sollte man dann überholen, wenn man niemand anderen gefährdet.
Es liegt an keinem außer der Polizei zu beurteilen, ob ich zu schnell fahre. Kein Oberlehrer hat das Recht dazu, andere derart einzubremsen.

Grüße,

Mathias

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