Hallo, eben lese ich wieder in einem Zeitungsartikel, wenn einer sagen will, etwas verkaufe sich sehr gut: Das verkauft sich „wie geschnitten Brot“.
Den Ausdruck kannte ich bis vor kurzem nicht, der ist für mich wie vom Himmel gefallen. Für mich hieß das bisher immer: … verkauft sich wie warme Semmeln.
Hab ich das was versäumt, verschlafen? Oder ist das bei Journalisten grade in?
Ebenso stelle ich fest, daß in der Presse seit einiger Zeit nicht mehr steht, da ist einer… erschossen worden… bei einem Unfall ums Leben gekommen … nach einer Kollision verschieden … und was weiß ich noch alles. Immer heißt es, der ist „getötet worden“.
„Getötet“ wird allenfalls der Ochse beim Metzger, nicht einer, der an einen Baum fährt!
Erstaunlich ist, wie rasant das um sich greift. Haben wir wieder eine Reichsschrifttumskammer, die sowas vorgibt und regelt?
Fritz, sag Du mal was!
Antal
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