Hallo,
ich hab mal eine Frage zu einen großen Thema:
An Schulen gibt es Gewalt in Form körperlicher- und seelischer Gewalt wie zum Beispiel Mobbing, Schlägerei. Aber warum gibt es diese Gewalt immer häufiger an Schulen.
Bitte beantwortet meine Frage ( es ist für ein Projekt in Sozialkunde und ich brauche dazu eure Hilfe)
Hallo,
die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen. Ausserdem sind manche schlechte Schüler neidisch auf gute und wollen dann mit z:B Mobbing ihrne Klassenkameraden zeigen dass sie auch was können. Da es jetzt mehr gibt die sich keine Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt
Es trifft ja nicht ganz auf deine Frage, aber vielleicht hilft dir der ein oder andere Punkt ja weiter.
Mit vielen Grüßen
L-B
Guten Abend,
ich will nicht behaupten, dass Gewalt an Schulen nicht zunimmt, aber wer behauptet, dass sie zunimmt, sollte Beweise dafür antreten.
Den Ausdruck „Mobbing“ gab es früher nicht, aber irgendwelche Schüler wurden schon immer mehr geärgert als andere.
Ich entsinne mich schon an durchaus blutige Schlägereien auf Schulhöfen in den 60er Jahren, nur nahmen es die Eltern nicht so tragisch wie heute.
Es gibt durchaus Untersuchungen, die zeigen, dass schon immer 5 - 10 Prozent der Schüler zu Gewalt bereit waren (je nach Definition der Gewalt), und heute scheinen es eben so viele zu sein.
Mir scheint (und ich sage: scheint) die Art der Gewalt eine andere zu sein. Vielleicht weil Schüler leichter an Waffen kommen, gibt es eine Qualitätsänderung.
Und möglicherweise sind die besonders tragischen Vorgänge an Schulen, in denen Schüler und Lehrer erschossen wurden, durch die Bekanntheit durch das Fernsehen und die Art der Darstellung dort ein Ausweg für verzweifelte Schüler, doch noch ein wenig „Berühmheit“ vor dem Abgang (im doppelten Sinne) zu erlangen. Aber das würde zu einer längeren Diskussion führen.
Freundliche Grüße vom Vieux
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Guten Abend,
Mir scheint (und ich sage: scheint) die Art der Gewalt eine
andere zu sein. Vielleicht weil Schüler leichter an Waffen
kommen, gibt es eine Qualitätsänderung.:Freundliche Grüße vom Vieux
Waffen sind nichtmal nötig.
Es ist eher ein Problem der Grenzen denk ich.
Früher wurden Kinder auch verblutet, ja. Aber zum einen erwartete der Schläger selbst Schläge abzubekommen ohne Mutter einen Anwalt holen zu lassen und zum anderen wusste er genau dass er tierischen Ärger bekommtwenn er jemanden Krankenhausreif schlägt.
Das ist heute in gesteigerter Zahl nicht mehr so. Die Schüler kennen keine Grenzen mehr und ärgern nicht gleichmäßig, sondern attackieren Mitschüler mit steigernder Gewalt und hören nicht auf, in extremsituationen bis die Person verstümmelt oder tot ist. Selbst wenn es nicht so weit kommt hinterlässt dieses Mobbing (nicht nur Hänseln, sondern Hänseln und Gewalt die immer stärker werden und nur dazu dienen ein Individuum aus der Existenz zu tilgen) tiefe seelische Narben.
Im übrigen finde ich es etwas schwach mit Killerspielen zu argumentieren… Was haben die Kinder früher an Scheiße angestellt, Frösche explodieren lassen, Mist rauchen, Cowboy und Indianer spielen etc. da waren auch mal nicht so wenig gewaltsame Spiele bei.
Bei einem Kind muss schon mehr kaputt sein, damit irgendwas von den Spielen durchdringt. Wenn ein Kind nicht mehr zwischen Realität und Spiel unterscheiden kann, liegt etwas im Argen.
Bei „gesunden“ Menschen dienen diese Spiele maximal zur Frust bewältigung DAMIT im wirklichen Leben nichts ausrutscht.
lg
Kate
Hallo,
die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele
Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen.
Hast du Beweise?
Du behauptest da locker etwas, über dass sich Experten seit einiger Zeit streiten.
So einfach sollte man es sich auch nicht für eine Hausarbeit in der Schule machen.
Ausserdem
sind manche schlechte Schüler neidisch auf gute und wollen
dann mit z:B Mobbing ihrne Klassenkameraden zeigen dass sie
auch was können.
Hast du Beweise?
Auch hier: das könnte eine Erklärung sein, aber das kann man nicht einfach so behaupten, da muss man schon ein bißchen Substanz zur These dazulegen.
Da es jetzt mehr gibt die sich keine
Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt
Es heißt „gemobbt“. Und Vieux schrieb schon: das gab es früher auch, auch wenn das Wort „mobbing“ noch nicht für solche Vorfälle gemünzt war.
Es trifft ja nicht ganz auf deine Frage, aber vielleicht hilft
dir der ein oder andere Punkt ja weiter.
Nur, wenn sie eine Schwafel-Arbeit abgeben will.
Gruß
Elke
Hallo,
An Schulen gibt es Gewalt in Form körperlicher- und seelischer
Gewalt wie zum Beispiel Mobbing, Schlägerei. Aber warum gibt
es diese Gewalt immer häufiger an Schulen.
nach meiner Erfahrung ist ein möglicher Grund ein Mangel an Artikulationsfähikgkeit. Man möchte sich Gehör verschaffen, Aufmerksamkeit gewinnen - wer aber nicht gelernt hat,
a) überhaupt über seine Gedanken und Befindlichlichkeiten zu sprechen,
b) seine Gefühle und Gedankengänge halbwegs klar und nachvollziehbar zu formulieren und schließlich
c) auch richtig zuzuhören,
erlebt bei jeder Art der verbalen Kommunikation Misserfolge (als Schüler z. B. in Fächern, in denen man zusammenhängende Texte verfassen und/oder vortragen muss, aber auch in Gesprächen/Diskussionen/Auseinandersetzungen mit Lehrern und - eloquenteren - Mitschülern).
Das führt zu Frustration, Unterlegenheits- und Ohnmachtsgefühlen, die nicht selten in unbändige Wut - und letzlich auch Gewaltausbrüche - münden.
Gruß
Kreszenz
Hallo,
darüber gibt es jede Menge Literatur. Recherchier doch mal. Hier wirst Du nur Vermutungen lesen, die Dir aber für eine ernst zu nehmende Arbeit wahrscheinlich nicht wirklich weiterhelfen…
Viel Erfolg,
Matuja
Ergnzung
Hallo nochmal,
schau mal hier:
http://www.google.de/search?hl=de&q=Gewalt+Schulen+L…
beste Grüße,
Matuja
Hallo,
die Gewalt nimmt an Schulen warscheinlich zu, da viele
Kinder/Jugendliche jetzt viele Killerspiele spielen. Ausserdem
Ich sehe das eher so, dass sich die Eltern immer weniger mit den Kindern beschäftigen. Längst habe Fernseher und Spielekonsole die Erziehung abgelöst.
auch was können. Da es jetzt mehr gibt die sich keine
Markenklammotten kaufen können, werden diese auch oft gemopt
Das gab es aber schon immer und ist nicht neu. Nur wird es heute immer teurer. Heute geht der Trend eben mehr in Lifestyle-Technik. je teurer, desto besser. Wäre ja noch schöner, wenn sich jeder den Technikmüll leisten könnte.
Da muss wohl jedes Kind durch.
Tag auch,
Ich sehe das eher so, dass sich die Eltern immer weniger mit
den Kindern beschäftigen. Längst habe Fernseher und
Spielekonsole die Erziehung abgelöst.
Bitte nicht immer auf die heutigen schrecklichen Zeiten schimpfen. Ich erinnere an den Ausdruck „Schlüsselkinder“, die waren den ganzen Tag auf sich allein gestellt und hatten einen Schlüssel, den andere nicht nötig hatten, weil jemand zu Hause war.
So viel Zeit wie heute hatten Eltern eigentlich nie vorher (8-Stunden-Tage, samstags frei, Wasch- und sonstige Maschinen geben zusätzlich Freizeiten und Freiheiten).
„Die“ Eltern gibt es nicht. Heute beschäftigen sich manche Eltern vielleicht sogar zu viel mit den Kindern. Für ein bis zwei Kinder in „Normalfamilien“ wird manchmal alles getan: überbehütet, überfordert, zu Hause der Prinz (oder die Prinzessin), draußen der Normalo (oder die Normala): Den Balanceakt verkraften nicht alle. In den früheren Großfamilien hatten die Eltern sicherlich viel weniger Zeit für die Kinder, vor allem für jedes einzelne, aber die Kinder konnten lernen sich gegenseitig irgendwie zu arrangieren: Das zu lernen nutzt auch draußen mit anderen Kindern. Und bei richtigem Streit konnten die Eltern dann schon eingreifen und „Autorität spielen“: Und das nutzt auch mal.
Glücklicherweise gibt es heute wie früher genügend Eltern, die ihre Kinder vernünftig und angemessen erziehen. Aber es gibt und gab leider auch immer Eltern, die so viel falsch machen oder gemacht haben, dass die Kinder sich zu „Problemkindern“ entwickeln oder entwickelten.
Freundlicher Gruß
vom Vieux
Hallo,
Bitte nicht immer auf die heutigen schrecklichen Zeiten
schimpfen. Ich erinnere an den Ausdruck „Schlüsselkinder“, die
waren den ganzen Tag auf sich allein gestellt und hatten einen
Schlüssel, den andere nicht nötig hatten, weil jemand zu Hause
war.
Du unterschätzt da etwas. Die Eltern haben sich immer noch mit den Kindern befasst, haben mit ihnen geredet. Woher kommen heute die Sprachschwierigkeiten und der überaus geringe Wortschatz? Auch Schlüsselkinder haben sich am Abend mit den Eltern unterhalten, haben gemeinsam zu Abend gegessen und gemeinsam am Wochenende etwas unternommen. Diese Zeit war damals vorhanden. Sie wird heute oft durch Spielekonsolen, Computer und Fernsehen ausgefüllt.
Warum werden die Kinder immer schwergewichtiger? Warum bewegen sie sich immer weniger, ernähren sich immer falscher? Warum gibt es immer mehr Kinder mit ADS/ADHS? Es hat sich viel geändert, man muss nur die Augen aufmachen.
http://www.ernaehrung-und-bewegung.de/site/downloads…
Zu meiner Zeit gab es keine Computer, Spielekonsolen und nur ÖR Fernsehen. Man war gezwungen, sich mit etwas anderen zu beschäftigen. Meistens waren es sportliche Aktivitäten oder irgendwelche Clubs. Heute besteht dafür nur noch wenig Interesse. Heute ist es ja schon normal, dass im Kinderzimmer ein Fernseher steht.
„Die“ Eltern gibt es nicht. Heute beschäftigen sich manche
Eltern vielleicht sogar zu viel mit den Kindern. Für ein bis
Man kann sich nie „zu viel“ mit den Kindern beschäftigen. Kinder zu haben ist ein Fulltimejob, keine halbherzige Angelegenheit. Kinder brauchen immer jemanden, der für sie das ist.
„Normalfamilien“ gibt es auch nicht. Es gibt Familien, in denn mangels Bildung der Eltern Spielekonsole und Fernseher diese Defizite ausgleichen,. Man kann sie wegargumentieren oder wegignorieren, verschwinden tun sie deshalb nicht. Es ist ein Fakt, dass sich Eltern zu wenig um ihre Kinder kümmern.
Glücklicherweise gibt es heute wie früher genügend Eltern, die
ihre Kinder vernünftig und angemessen erziehen. Aber es gibt
Es ist unsinnig, eine normale Eigenschaft hervorzuheben, denn es gibt viel zu viele Eltern, die ihre Kinder gar nicht erziehen und ihnen mangels eigener Bildung nichts beibringen können. D
Das ist auch mit ein Grund, warum Gewalt und Schlägereien besonders von Schülern ausgeht, deren Eltern zu den „bildungsfernen“ Schichten gehören. Wie schon angesprochen, sind diese Kinder mangels Kommunikation und Sprachschatz nicht in der Lage, sich auszudrücken und kompensieren diese Argumentationsdefizite mit physischer Gewalt.
Diese Problem war schon früher vorhanden, es hat sich aber massiv verstärkt.
Hallo,
hier einige Links mit Zahlen/Statistiken und den verschiedenen Thesen liefern.
Viel Glück!
http://www.sign-project.de/10_4081.php
http://www.sign-project.de/10_2599.php
http://209.85.129.132/search?q=cache:KfYSyQ1YFzQJ:ww…
http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showcontent.asp…
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,359494,00…
Ansonsten: http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&r…
TM
Möchte mich schon mal bei euch entschuldigen, ich schreibe schon seit Jahren kein anständiges deutsch mehr, ihr werdet also bestimmt viele fehler entdecken, habe mich auch nicht besonders darum gekümmert subjektieve gross zu schreiben, bitte verzeiht.
Es ist eher ein Problem der Grenzen denk ich.
Früher wurden Kinder auch verblutet, ja. Aber zum einen
erwartete der Schläger selbst Schläge abzubekommen ohne Mutter
einen Anwalt holen zu lassen und zum anderen wusste er genau
dass er tierischen Ärger bekommtwenn er jemanden
Krankenhausreif schlägt.
Was ja nicht unbedingt eine gute sache ist…
Im übrigen finde ich es etwas schwach mit Killerspielen zu
argumentieren…
Und „schwach“ war schon sehr nett gesagt. Das eigentliche problem ist ja nicht was gespielt oder im Fernseher gesehen wird, ich glaube Kate hat es hir richtig gesagt, gewalt in der kindheit gab es immer, es ist eher was diese PCs, Konsolen, Fernseher und handies darstellen. Ich bin nicht der meinung das die eltern heute mehr zeit haben, das ist vor allem so da die Mutter jetzt ja auch in einer Firma arbeitet und nach einer kariere strebt, was früher ja nicht der fall wa, wo Mütter den Haushalt ganztägig übernahmen. Das bedeutet das Eltern in der tat weniger zeit mit ihren kindern verbringen, schuldgefühle tauchen auf und sie fühlen sich ihren kindern gegenüber nachlässig, also muss man das kind entschädigen uma es glücklich zu sehen, also eine Konsole schenken, oder ein neues Handy, TV mit Kabel, PC, was auch immer.
Sehr früh werden kinder heute unabhängig, sie kommen an alles ran ohne auf die hilfe der eltern angewiesen zu sein was auch bedeutet das eltern weniger überblick haben und weniger meinungen, über die themen die deren kinder interessieren, tauschen können. Sie sind ausserdem 24studen lang per handy erreichbar, also giebt es grösseres sicherheitsgefühl. Im endeffekt wirkt sich das ganze auf ein verhältnis zwischen eltern und kinder, das an zuneigung und geborgenheit mangelt (gefühle die durch die kurzfristige freude der teuren geschenke ersetzt werden).
Diese frühere (unreife?) gefühls und material unabhängigkeit wirkt sich auf ein verändertes wachstum des kindes aus. Es mangelt an emotionale kissen an denen sich die kinder, gegenüber verlust und frustrations gefühlen, krallen können und die durch das verhältnis mit den eltern „grösser und weicher“ sein sollten als sie heute sind, da PCs und konsolen ja keinen ratschlag in sachen sag liebeskummer geben!
Die inexistenz eines solchen kissens hat als ausfolge das das kind nicht weiss wie es mit gewissen gefühlen umgehen soll, es schaut sich um und sieht worauf die freunde wert legen (die ja gleicher erziehung unterlegen sind und daher auch nicht unbedingt die „korrektesten“ moralische und etische referenzen mit sich tragen) und fangen an sich dementstrechend zu verhalten. Die werte die das verhältnis des individuums im sozialwesen regeln, werden jetzt also nicht mehr hauptsächlich von den eltern geerbt (die ja schon wichtige lebenserfahrungen gesammelt haben und wissen was das leben ihren kindern reserviert hat), aber sind plötzlich viel defuser als jeher, wir haben also auf einer seite eine generation die einer neuen erziehungs art entstammt, und auf der anderen seite eine generation die auf dessen konsequenzen nicht vorbereitet wurde, was andeuten könnte weswegen die gewalttätigkeit in den schulen nicht nur unter schülern (rivalitäten Z.B.), aber immer öfter auch zwischen schülern und Lehrern stattfindet da sie sich immer weniger miteinander verstehen und denen immer weniger autorität anerkannt wird.
nur eine meinung,
Gruss,
Pedro.
Heute ist es ja schon normal, dass im Kinderzimmer
ein Fernseher steht.
Zum Glück gibt es zu fast jedem Thema Studien, die meist sehr viel mehr Aufschluss bringen als bei den Stammtisch-Themen sonst so rum kommt.
„That’s me“ hat hier ein paar sehr schöne gepostete.
http://www.sign-project.de/10_4081.php
Dort steht zum einen: Das übermäßiger Medienkonsum in keinem Zusammenhang mit der Gewaltbereitschaft steht und zum anderen, dass es zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten nur einen sehr geringen Unterschied in der Gewaltbereitschaft gibt.
Man kann sich nie „zu viel“ mit den Kindern beschäftigen.
Kinder zu haben ist ein Fulltimejob, keine halbherzige
Angelegenheit. Kinder brauchen immer jemanden, der für sie das
ist.
Sicher ist es ein Fulltime Job aber man kann die Kinder auch in der Erziehung behindern, wenn man ihnen nicht den nötigen Freiraum lässt.
Fakt, dass sich Eltern zu wenig um ihre Kinder kümmern.
Quelle?
Oder aber, die nötige Konsequenz daraus?
Warum kümmern sich die Eltern nicht? Was muss sich verändern?
Es ist unsinnig, eine normale Eigenschaft hervorzuheben, denn
es gibt viel zu viele Eltern, die ihre Kinder gar nicht
erziehen und ihnen mangels eigener Bildung nichts beibringen
können. D
Gute Erziehung ist keine Sache der Bildung. Das zeigt unter anderem auch die Studie die ich dir oben schon genannt habe.
Das ist auch mit ein Grund, warum Gewalt und Schlägereien
besonders von Schülern ausgeht, deren Eltern zu den
„bildungsfernen“ Schichten gehören.
Deine Theorie wird hier widerlegt:
http://www.sign-project.de/10_2599.php
Da steht zwar, dass durch strukturelle Probleme belastete Unterschichtfamilien ein höheres Risiko besitzen aber das heißt nicht, dass es an der Unterschicht (oder der eventuell damit verbundenen Bildung) liegt, sondern durch die Probleme die sich dadurch ergeben. Zum anderen haben andere Faktoren einen wesentlich größeren Einfluss.
Natürlich hat die eigene Familie einen riesigen Einfluss darauf, wie sich ihr Kind entwickelt und ob es zur Gewalttätigkeit neigt.
Die Schuld aber hier auf die Medien zu schieben ist aber falsch und auch zu einfach.
Gruß
Dort steht zum einen: Das übermäßiger Medienkonsum in keinem
Zusammenhang mit der Gewaltbereitschaft steht und zum anderen,
dass es zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten nur einen sehr
geringen Unterschied in der Gewaltbereitschaft gibt.
Und dort steht aber auch nicht, dass übermäßiger Medienkonsum überhaupt keine Auswirkungen hat. Es ging nur um die Aussage, dass sich Kinder im wesentlichen sich selbst überlassen werden. Sie müssen sich selber beschäftigen, als dass sich jemand mit ihnen beschäftigt.
Denn die Studie sagt ja nur, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Inhalt der Medien und der Gewaltbereitschaft gibt. Aber wie seiht es denn aus, wenn man bedenkt, dass Gewaltbereitschaft auch durch mangelnde Ausdrucksfähigkeit entsteht, die durch mangelnde Kommunikation hervorgerufen wird, wobei eine Ursache eben nicht der Inhalt der Medien ist, sonder das Konsumieren der Medien an sich. Man kann sich leicht vorstellen, dass eine Dauerberieselung nicht gerade die Kommunikation fördert.
Im gleichen Zusammenhang kann festgestellt werden, dass übermäßiger Medienkonsum nicht zu Fettleibigkeit führt. Dass aber die mangelnde Bewegung, hervorgerufen durch stundenlanges Sitzen vor dem Fernseher mit einseitiger Ernährung dazu führt, ist nicht Gegenstand einer solchen Studie.
Sicher ist es ein Fulltime Job aber man kann die Kinder auch
in der Erziehung behindern, wenn man ihnen nicht den nötigen
Freiraum lässt.
Das bedeutet also, dass sich Kinder selber erziehen können? Kinder können also durch Erziehung in der Erziehung behindert werden? Das ist doch lächerlich. Ich frage mich immer nur, warum man alles so extrem und verbissen engstirnig sehen muss. Natürlich haben die Kinder ihren Freiraum, natürlich dürfen sie fernsehen, dürfen Spiele spielen. Aber für viele ist das die einzige Freizeitbeschäftigung. Welche Erklärung sollen Eltern bildungsferner Schichten für die kindlich naiven, aber dennoch fundamentalen wissenschaftlichen Fragen geben?
- Warum sieht man vom Mond immer nur dieselbe Seite
- Warum ist der Himmel blau
- Warum gibt es Abendrot
- Warum drehen sich bei uns Strudel immer in dieselbe Richtung?
Sollen die Antworten „Google weiß alles“ oder „Schau doch bei Wikipedia nach“ eine Art von Kommunikation sein?
Quelle?
Hast du keine Verwandten, Bekannten? Hast du noch nie gehört, dass Spiele, vor allem Online-Rollenspiele wie WoW oder EQ2 Leben und Karrieren zerstören? Ich spreche hier nicht von Inhalt der Spiele, sondern von der Dauer. Hast du schon mal was von Spielsucht gehört?
Oder aber, die nötige Konsequenz daraus?
Die sind ja wohl offensichtlich. Hast du wirklich noch nie was von Computerspielesucht gehört? Glaubst du, dass Kinder immun dagegen sind?
Warum kümmern sich die Eltern nicht? Was muss sich verändern?
keine Zeit, keine Lust, nicht in der Lage. Es gibt tausende Ursachen dafür.
Gute Erziehung ist keine Sache der Bildung. Das zeigt unter
anderem auch die Studie die ich dir oben schon genannt habe.
Eine gute Bildung ist eine große Voraussetzung für gute Erziehung. Hier geht es um Werte und Moral.
Das ist auch mit ein Grund, warum Gewalt und Schlägereien
besonders von Schülern ausgeht, deren Eltern zu den
„bildungsfernen“ Schichten gehören.Deine Theorie wird hier widerlegt:
http://www.sign-project.de/10_2599.php
Es bestätigt meien Ansicht.
Da steht zwar, dass durch strukturelle Probleme belastete
Unterschichtfamilien ein höheres Risiko besitzen aber das
heißt nicht, dass es an der Unterschicht (oder der eventuell
damit verbundenen Bildung) liegt, sondern durch die Probleme
die sich dadurch ergeben. Zum anderen haben andere Faktoren
einen wesentlich größeren Einfluss.
Alle aufgeführten Punkte gehen mit Bildung einher. Und um es gleich abzuwürgen, das heißt nicht, dass jede Unterschichtenfamilie ungebildet ist. Mangelnde Bildung heißt auch, dass man weder Werte noch Moralvorstellung vermitteln kann, man weiß oftmals nicht, wie man die Kinder erziehen soll und gleicht diesen Mangel durch „weniger emotionale Wärme, mehr Gewalt, Strenge“ aus.
http://www.rpz-ekhn.de/cms/fileadmin/rpz/download/al…
Seite 8:
Prügelnde Eltern. Warum? Sozialer Stress. Ursache: eine davon ist mangelnde Bildung.
Die Schuld aber hier auf die Medien zu schieben ist aber
falsch und auch zu einfach.
Niemand schiebt die Schuld auf die Medien. Lies doch nicht das, was du lesen willst. Aber wenn du unbedingt den Inhalt ins Spiel bringen willst, was ist denn lehrreicher:
- das gegenseitige Anbrüllen und Niedermachen bei den mittäglichen Talkshows mit inhaltschweren Themen wie „Mein Mann kriegt keinen mehr hoch“ oder „Meine Frau ist eine Schlampe“ oder
- Die Sendung mit der Maus oder Löwenzahn?
Fernsehen kann nämlich auch lehrreich sein. Kritisiert wurde, dass fernsehen eine fast überwiegende Freizeitbeschäftigung ist.
Und bitte nicht vergessen, zu jeder Studie gibt es Gegenstudien und die Wahrheit liegt immer in der Mitte. Zu behaupten, zunehmende Gewaltbereitschaft hat ihre Ursache nicht in der mangelnden Bildung, weil sie in der Studie nicht betrachtet wird, ist sehr absurd. Denn die alltäglichen Erfahrungen zeigen genau das Gegenteil. Die Gewaltbereitschaft ist an Hauptschulen höher, als an Gymnasien und bitte das Argument mit dem hohen Ausländeranteil stecken lassen.
Denn die Studie sagt ja nur, dass es keinen Zusammenhang
zwischen dem Inhalt der Medien und der Gewaltbereitschaft
gibt.
Zum Inhalt sagt die Studie recht wenig bzw. nur, dass gewaltbereite Kinder gerne oder viel Gewaltfilme sehen (wie rum die Kausalität hier liegt ist ja erstmal uninteressant).
Sie sagt aber was zum Konsum. Überwiegender Konsum hat keine Folgen auf die Gewaltbereitschaft. Das bedeutet meiner Meinung nach auch, dass übermäßiger Medienkonsum kein Ursache für Gewalt ist.
Ich will damit keineswegs den Medienkonsum rechtfertigen oder stärken. Mir wäre es sicherlich lieber wenn die Kinder ihre Zeit sinnvoll investieren.
Aber das muss auch freiwillig kommen. Den Fernseher weg zu schließen oder ähnliches hilft nichts, eher im Gegenteil. Da muss man schon positive Anreize schaffen.
Im gleichen Zusammenhang kann festgestellt werden, dass
übermäßiger Medienkonsum nicht zu Fettleibigkeit führt. Dass
aber die mangelnde Bewegung, hervorgerufen durch stundenlanges
Sitzen vor dem Fernseher mit einseitiger Ernährung dazu führt,
ist nicht Gegenstand einer solchen Studie.
Was ist denn wenn die Kinder jetzt lesen? Was ja nun ein durchaus ehrbaren Medium darstellt. Aber ob die Kinder fett sind oder nicht, ist mir eigentlich egal.
Das bedeutet also, dass sich Kinder selber erziehen können?
Kinder können also durch Erziehung in der Erziehung behindert
werden?
Das bedeutet, wenn ich mein Kind alle Aufgaben abnehme, es immer unter meinen Fittichen nehme und nichts selber machen lasse, wird es nie selbstständig werden. Es wird nie lernen Probleme zu lösen.
Aber ich glaube, das sehen wir sehr ähnlich.
Sollen die Antworten „Google weiß alles“ oder „Schau doch bei
Wikipedia nach“ eine Art von Kommunikation sein?
Die Antwort könnte lauten: „Das kann ich dir so nicht sagen, aber ich mach mich mal schlau und sag es dir“.
Was ist denn Bildung für dich. In Regionen in der es quasi keine Bildung gibt, ist doch nicht automatisch dich Aggressivität höher.
Moral hat doch was mit gesundem Menschenverstand und nicht mit Bildung zutun.
Quelle?
Hast du keine Verwandten, Bekannten? Hast du noch nie gehört,
dass Spiele, vor allem Online-Rollenspiele wie WoW oder EQ2
Leben und Karrieren zerstören?
Natürlich habe ich von so Sachen gehört. Dennoch sind sie nicht repräsentativ.
Weil sie zudem auch sehr leicht zu manipulieren sind.
Hast du schon mal
was von Spielsucht gehört?
Spielsucht ist eine Sucht! Das legt zugrunde, das jemand ein recht hohes Suchtpotential hat. Gäbe es das Computerspiel nicht, würde diejenigen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine andere Droge suchen.
Ich hoffe du verstehst das nicht falsch. Ich sag nicht, lieber Computersüchtig als Alkoholabhängig. Aber die Kausalität liegt hier anders.
Warum kümmern sich die Eltern nicht? Was muss sich verändern?
keine Zeit, keine Lust, nicht in der Lage. Es gibt tausende
Ursachen dafür.
Und wieso haben sie keine Lust oder keine Zeit?
Es reicht doch nicht an dieser Stelle aufzuhören.
Gute Erziehung ist keine Sache der Bildung. Das zeigt unter
anderem auch die Studie die ich dir oben schon genannt habe.Eine gute Bildung ist eine große Voraussetzung für gute
Erziehung. Hier geht es um Werte und Moral.
Werte und Moral ist unabhängig von Bildung … Religion ist übrigens sehr gut geeignet um Kindern Moral beizubringen.
Mangelnde Bildung heißt
auch, dass man weder Werte noch Moralvorstellung vermitteln
kann, man weiß oftmals nicht, wie man die Kinder erziehen soll
und gleicht diesen Mangel durch „weniger emotionale Wärme,
mehr Gewalt, Strenge“ aus.
Wenn du so Bildung definierst, hättest du das schon dazu sagen müssen. Für mich sind das zwei getrennte Paar Schuhe. Ich kenne auch genügend gebildete Menschen, die von Erziehung einfach keine Ahnung haben.
http://www.rpz-ekhn.de/cms/fileadmin/rpz/download/al…
Seite 8:
Prügelnde Eltern. Warum? Sozialer Stress. Ursache: eine davon
ist mangelnde Bildung.
Es ist höchstens eine Konsequenz:
Schlechtere Bildung -> oftmals weniger Geld -> Wohnung in allgemein sozialschwachen Gebiete -> Aussichtslosigkeit -> Frustration -> Gewalt
So könnte es sein.
Meiner Meinung liegt es also eher an den sogenannten Problembezirken. Löst man die auf, würde die Gewaltbereitschaft sicherlich sinken. Die Bildung selbst spielt dann eine geringere Rolle.
Die Schuld aber hier auf die Medien zu schieben ist aber
falsch und auch zu einfach.Niemand schiebt die Schuld auf die Medien. Lies doch nicht
das, was du lesen willst. Aber wenn du unbedingt den Inhalt
ins Spiel bringen willst, was ist denn lehrreicher:
Ich hab den Inhalt überhaupt nicht erwähnt. Wie kommst du darauf, dass ich den Inhalt ins Spiel bringen will.
Ich wollte nur sagen, dass die Schuld nicht bei den Medien liegt.
Sie liegt in erster Linie bei den Eltern (sie sind maßgeblich für die Erziehung und für die Vermittlung von Moral zuständig).
Hier muss man sich fragen, warum sie dieser Aufgabe nicht mehr genügend nach kommen?
Haben sie keine Zeit? Wieso nicht?
Sind sie überfordert? Wieso sind sie das?
…
Die Gewaltbereitschaft
ist an Hauptschulen höher, als an Gymnasien und bitte das
Argument mit dem hohen Ausländeranteil stecken lassen.
Nett, dass du mit hier sowas beiläufig unterstellst. Wo doch in der von mir genannten Studie selbst steht, dass die Gewaltbereitschaft unter Kinder mit Migrationshintergrund nicht höher ist. Wobei Gewaltbereitschaft nach der von mir genannten Studie such durch die aktiv ausgeführte Gewalt gegenüber anderen Schülern in der Vergangenheit bildet.
In der von dir genannten Studie wurde ja fiktive Szenarien genannt, die die Schüler bewerten sollten.
Das könnte zum Beispiel die Ursache für unterschiedlichen Ergebnisse sein.
Da will ich mich aber nicht festlegen. Ein Erklärungsversuch könnte aber auch hier die Problemberzike (wie weiter oben) sein.
Nochmal, dass die Ursache der Gewaltbereitschaft zum großen Teil in der Familie und der Erziehung liegen, ist natürlich klar.
Zu sagen „die Eltern sind Schuld, sie hocken ihre Kinder ja nur vor den Fernseher“, reicht meiner Meinung nach nicht aus, denn dadurch ändert sich nichts.
Es muss doch geklärt werden, warum die Eltern ihren Pflichten nicht nach kommen oder warum sie scheinbar keine Werte vermitteln können. Denn an der wirklichen Ursache muss man ansetzten!
Gruß
Sie sagt aber was zum Konsum. Überwiegender Konsum hat keine
Folgen auf die Gewaltbereitschaft. Das bedeutet meiner Meinung
nach auch, dass übermäßiger Medienkonsum kein Ursache für
Gewalt ist.
Überwiegender Konsum von Gewaltfilmen bitteschön. Das sagt überhaupt nichts über die Dauer des Konsums aus. Wer ausschließlich Gewaltfilme schaut und das einmal in der Woche, konsumiert zu 100% Gewaltfilme und nichts anderes.
Aber das muss auch freiwillig kommen. Den Fernseher weg zu
schließen oder ähnliches hilft nichts, eher im Gegenteil. Da
muss man schon positive Anreize schaffen.
Kein eigener Fernseher hilft massiv. Fernsehkonsum kann auch zugeteilt werden, Das ist auch ein Punkt der Aufsichtspflicht. Und Zeit sinnvoll zu investieren will genauso gelernt werden, wie man gelernt hat, stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen.
Was ist denn wenn die Kinder jetzt lesen?
Den Unterschied zwischen lesen und fernsehen kennst du nicht?
Das bedeutet, wenn ich mein Kind alle Aufgaben abnehme, es
immer unter meinen Fittichen nehme und nichts selber machen
lasse, wird es nie selbstständig werden. Es wird nie lernen
Probleme zu lösen.
Dann hast du es missverstanden. Das Kind soll geführt werden und nicht sich selbst überlassen werden. Das passiert beim Abstellen vor der Spielkonsole und dem Fernseher. Wer übernimmt denn die Erziehung?
Sollen die Antworten „Google weiß alles“ oder „Schau doch bei
Wikipedia nach“ eine Art von Kommunikation sein?Die Antwort könnte lauten: „Das kann ich dir so nicht sagen,
aber ich mach mich mal schlau und sag es dir“.
Da kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass heute oftmals gar nicht mehr selber nachgedacht wird, sondern nur noch das unreflektiert wiedergegeben wird, was irgendwo im Internet steht. Eigene Erfahrungen zählen nicht, die sind generell gelogen. Nur wenn es irgendwo auftaucht und sei es nur ein persönlicher Blog, dann ist es die ultimative Wahrheit.
Was ist denn Bildung für dich. In Regionen in der es quasi
keine Bildung gibt, ist doch nicht automatisch dich
Aggressivität höher.
Da es diese Gegenden nicht gibt, ist dieser Fall rein hypothetisch.
Moral hat doch was mit gesundem Menschenverstand und nicht mit
Bildung zutun.
Was ist ein gesunder Menschenverstand? Wer vermittelt das? Warum ist es moralisch verwerflich, andere zu schlagen und trotzdem lassen sich sehr viele Gewalttaten auf die frühere Kindheit zurückführen? Das sollte doch dann gar keinen Einfluss haben.
Natürlich habe ich von so Sachen gehört. Dennoch sind sie
nicht repräsentativ.
Nicht? Existieren diese nicht? Diese Spiele führen in eine soziale Schieflage, welche zu sozialem Stress führt.
Weil sie zudem auch sehr leicht zu manipulieren sind.
Was soll leicht zu manipulieren sein? Willst du sagen, Spielsucht gibt es gar nicht, alles gelogen?
Spielsucht ist eine Sucht! Das legt zugrunde, das jemand ein
recht hohes Suchtpotential hat. Gäbe es das Computerspiel
nicht, würde diejenigen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit
eine andere Droge suchen.
Woraus schließt du das? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bei vielen Computerspielen geht es um Macht. Macht, die im realen Leben nicht erlangt werden kann. Soll diese Macht mit Zigarettenkonsum ausgeglichen werden? Mit Alkoholkonsum? Was du behauptest ist, dass es eine genetische Veranlagung dafür gibt.
Und wieso haben sie keine Lust oder keine Zeit?
Es reicht doch nicht an dieser Stelle aufzuhören.
Frage sie doch, warum sie sich nicht um ihre Kinder kümmern. Wer weiß das schon. Für die Diskussion ist es egal. Viele tun es einfach nicht.
Werte und Moral ist unabhängig von Bildung … Religion ist
übrigens sehr gut geeignet um Kindern Moral beizubringen.
Gebildete Menschen können Werte und Moral leichter rüberbringen. „Du sollst nicht stehlen“ ist für ein gebildeten Bürger, der dank der Bildung eine gute Anstellung hat leichter einzusehen, als für jemanden, der wegen schlechter Bildung keine Anstellung findet, aber gerne mit dazugehören möchte.
Neid und Missgunst sind Auswirkungen davon. Menschen mit geringer Bildung hassen oftmals Manager, Politiker, erfolgreiche Menschen. Sie schätzen die Werte nicht, für diese sind erfolgreiche Menschen „Heuschrecken“, also eine Plage. Viele gebildete Menschen schauen dahinter, verurteilen nicht vorschnell sondern untersuchen, warum mancher so ist, wie er ist und versuchen, diesen Erfolg nachzueifern.
Mangelnde Bildung heißt
auch, dass man weder Werte noch Moralvorstellung vermitteln
kann, man weiß oftmals nicht, wie man die Kinder erziehen soll
und gleicht diesen Mangel durch „weniger emotionale Wärme,
mehr Gewalt, Strenge“ aus.Wenn du so Bildung definierst, hättest du das schon dazu sagen
müssen. Für mich sind das zwei getrennte Paar Schuhe. Ich
kenne auch genügend gebildete Menschen, die von Erziehung
einfach keine Ahnung haben.
Nein, wieder hast du es nicht verstanden. Das ist ein Ergebnis mangelnder Bildung. Und ich hatte schon erwähnt, dass du das nicht schwarz/weiß betrachten sollst.
Schlechtere Bildung -> oftmals weniger Geld -> Wohnung
in allgemein sozialschwachen Gebiete -> Aussichtslosigkeit
-> Frustration -> Gewalt
So könnte es sein.
Ist dasselbe. Und von nichts anderem rede ich die ganze Zeit. Gute Bildung, weniger Gewalt.
Meiner Meinung liegt es also eher an den sogenannten
Problembezirken. Löst man die auf, würde die
Gewaltbereitschaft sicherlich sinken. Die Bildung selbst
spielt dann eine geringere Rolle.
Eben nicht. Die Ursachen sind nicht die Bezirke, denn die sind baulich vorhanden. Menschen verursachen Gewalt, nicht Gebäude. Zu behaupten, dass es an den Problembezirken liegt, kommt der Erkenntnis gleich, dass diese Menschen nicht mit einander leben können. Mangelnde Wertevorstellung, mangelnde Moral. Gib den Leuten eine gute Bildung, wodurch sie eine gute Arbeit finden und schon haben sie wieder Respekt vor dem Leben und anderen. Alles andere sind Freizeitbeschäfigungen, z.B. Jugendclubs, die man in den sozialen Brennpunkten errichtet, damit die Jugendlichen von der Strasse weg sind. Dabei werden aber nur die Symptome bekämpft.
Sie liegt in erster Linie bei den Eltern (sie sind maßgeblich
für die Erziehung und für die Vermittlung von Moral
zuständig).
Von nichts anderem rede ich. Und lies richtig. Wenn die Eltern die Kinder nicht erziehen, wer übernimmt es dann? Was füllt die Zeit aus? Die Werte werden dann von den Medien übermittelt. Wer soll das auch sonst machen? Das Kind ist im Anfangsstadium weicher Ton, aus dem alles geformt werden kann. Wenn durch den Elternerstz nur Gewalt vermittelt wird, keine Liebe, Zuneigung, Wärme, dann wird das Kind soweit geformt, dass es meint, es gibt eben nur Gewalt und nicht der argumentationsstärkste gewinnt, sondern der gewalttätigste.
Hier muss man sich fragen, warum sie dieser Aufgabe nicht mehr
genügend nach kommen?
Das hast du oben schon festgestellt.
Da will ich mich aber nicht festlegen. Ein Erklärungsversuch
könnte aber auch hier die Problemberzike (wie weiter oben)
sein.
Das alles hat ihren Grund in mangelnder Bildung.
Zu sagen „die Eltern sind Schuld, sie hocken ihre Kinder ja
nur vor den Fernseher“, reicht meiner Meinung nach nicht aus,
denn dadurch ändert sich nichts.
Nun, wenn die Eltern nichts machen, ändert sich auch nichts. Wenn die Eltern nichts vermitteln können, ändert sich ebenfalls nichts. Wenn die Erziehung durch Ersatzeltern aus dem Fernsehen oder der Spielkonsole übernommen werden, ändert sich ebenfalls nichts. Und leider geht da die Bildung mit einher.
Es muss doch geklärt werden, warum die Eltern ihren Pflichten
nicht nach kommen oder warum sie scheinbar keine Werte
vermitteln können. Denn an der wirklichen Ursache muss man
ansetzten!
Eine nicht zu unterschätzende Ursache ist die mangelnde Bildung. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Durch Bildung erlangt man auch den nötigen Respekt, den Respekt vor dem Leben und den Taten des Gegenüber. Früher gab es in der Schule mal das fach „Ethik“. Es wäre wünschenswert, wenn das auch an allen Schulen vermittelt wird.
Und es wäre wünschenswert, wenn die Eltern wenigstens ein bisschen Allgemeinbildung hätten, um den Kindern auf einfach Fragen Rede und Antwort stehen zu können und nicht das Kind frustriert im Regen stehen lassen. Denn worüber sind wir uns nun einig? Dass Frust ein Auslöser für Gewalt ist.
Was ist denn Bildung für dich. In Regionen in der es quasi
keine Bildung gibt, ist doch nicht automatisch dich
Aggressivität höher.Da es diese Gegenden nicht gibt, ist dieser Fall rein
hypothetisch.
Natürlich gibt es Gebiete ohne Bildungssystem. Es gibt in Afrika Stämme, die noch nie mit der Zivilisation in Berührung gekommen sind. Frag die mal warum man den Mond immer nur von einer Seite sieht.
Diese Menschen darf man als ungebildet bezeichnen. Trotzdem habe sie sehr fest Vorstellungen von Moral und Werte und sie sind in der Lage ihre Kinder zu erziehen.
trotzdem lassen sich sehr viele Gewalttaten auf die frühere
Kindheit zurückführen? Das sollte doch dann gar keinen
Einfluss haben.
Wer sagst denn sowas?
Wer nichts anderes als Gewalt vermittelt bekommt, wird auch selber leicht gewalttätig.
Natürlich habe ich von so Sachen gehört. Dennoch sind sie
nicht repräsentativ.Nicht? Existieren diese nicht? Diese Spiele führen in eine
soziale Schieflage, welche zu sozialem Stress führt.
Das sie nicht repräsentativ sind heißt nicht, dass sie nicht existieren. Wie kommst du denn auf solche Zusammenhänge?
Ich kann nur nicht von meinem persönlichen Bekanntenkreis, auf 82 Millionen Menschen schließen.
Weil sie zudem auch sehr leicht zu manipulieren sind.
Wahrnehmung ist manipulierbar. Zum Beispiel durch Medien zum anderen durch seine persönliche Meinung.
Zum einen gibt es Themen die im Fernsehen hoch geschaukelt werden, man bekommt das Gefühl, dass die Problematik (welche das auch immer sei) sehr schlimm und akut ist. Erfährt man jetzt eine persönliche Erfahrung in der Beziehung, bestätigt sich die Meinung, die von den Medien suggeriert wurde und verstärkt die Meinung. Gegenbeispiele werden oft nicht wahrgenommen oder abgewertet.
Spielsucht ist eine Sucht! Das legt zugrunde, das jemand ein
recht hohes Suchtpotential hat. Gäbe es das Computerspiel
nicht, würde diejenigen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit
eine andere Droge suchen.Woraus schließt du das?
Aus psychologischen Studien. Es gibt Menschen die leichter einer Sucht erliegen als andere. Mehr habe ich erstmal nicht gesagt.
Und wieso haben sie keine Lust oder keine Zeit?
Es reicht doch nicht an dieser Stelle aufzuhören.Frage sie doch, warum sie sich nicht um ihre Kinder kümmern.
Wer weiß das schon. Für die Diskussion ist es egal. Viele tun
es einfach nicht.
Für dich ist also die Wurzel uninteressant?
Ist auch bequemer an der Stelle aufzuhören und das zu hinterfragen. Oder wie darf ich das verstehen?
Die Eltern sind Schuld! Fertig!
Was sich aber geändert hat in letzten Dekaden, dass die Eltern ihren Pflichten nicht nach kommen, um dort mit einer Lösung an zusetzten ist doch das wirklich interessante und wichtige!
Gebildete Menschen können Werte und Moral leichter
rüberbringen. „Du sollst nicht stehlen“ ist für ein gebildeten
Bürger, der dank der Bildung eine gute Anstellung hat leichter
einzusehen, als für jemanden, der wegen schlechter Bildung
keine Anstellung findet.
Das sehe ich anders. Die Not zum Diebstahl ist bei Familien mit guter finanzieller Lage nur weniger groß.
Ob Arm oder Reich, beide wissen das es falsch ist. Mit Einsehen hat das dann nicht zu tun.
Nein, wieder hast du es nicht verstanden
Wie definierst du Bildung. Wir haben da wohl völlig verschiedene Ansichten.
Schlechtere Bildung -> oftmals weniger Geld -> Wohnung
in allgemein sozialschwachen Gebiete -> Aussichtslosigkeit
-> Frustration -> Gewalt
So könnte es sein.Ist dasselbe. Und von nichts anderem rede ich die ganze Zeit.
Gute Bildung, weniger Gewalt.Meiner Meinung liegt es also eher an den sogenannten
Problembezirken. Löst man die auf, würde die
Gewaltbereitschaft sicherlich sinken. Die Bildung selbst
spielt dann eine geringere Rolle.Eben nicht. Die Ursachen sind nicht die Bezirke, denn die sind
baulich vorhanden.
Bei dem Satz musste ich mir jetzt wirklich dumme Kommentare verkneifen.
Problembezirke haben nichts mit den Gebäuden zu tun. Es sind nur soziale Brennpunkte.
In Berlin zum Beispiel wandern die „Problembezirke“ immer. Den dort sind die Mieten sehr günstig, dass zieht nach und nach die Studenten an. Dadurch wird der Brennpunkt abgebaut, die Mieten steigen. Der Problembezirk zieht weiter.
So in etwa war das, wenn ich mich recht entsinne.
Sie liegt in erster Linie bei den Eltern (sie sind maßgeblich
für die Erziehung und für die Vermittlung von Moral
zuständig).Von nichts anderem rede ich. Und lies
richtig. Wenn die Eltern die Kinder nicht
erziehen, wer übernimmt es dann?
Niemand. Der Hauptteil der Erziehung muss von den Eltern übernommen.
Das wir darüber überhaupt diskutieren müssen. Als hätte ich jemals was anderes behauptet.
Hier muss man sich fragen, warum sie dieser Aufgabe nicht mehr
genügend nach kommen?Das hast du oben schon festgestellt.
Nein, das habe ich nicht. Denn ich hab oben nirgends den Vergleich zur Vergangenheit gezogen, der hier angebracht ist. Irgendwas muss sich ja scheinbar verändert haben, wenn es denn so ist, dass sich heutzutage die Eltern nicht genügend kümmern. Was also ist anders als früher?
Da will ich mich aber nicht festlegen. Ein Erklärungsversuch
könnte aber auch hier die Problemberzike (wie weiter oben)
sein.Das alles hat ihren Grund in mangelnder Bildung.
Ich stimme ja mit dir überein, dass Bildung ein immens wichtiger Schlüssel für viele unserer Probleme ist.
Aber, auch früher gab es „ungebildete“ Menschen.
Zu sagen „die Eltern sind Schuld, sie hocken ihre Kinder ja
nur vor den Fernseher“, reicht meiner Meinung nach nicht aus,
denn dadurch ändert sich nichts.Nun, wenn die Eltern nichts machen …
Wird dir nicht langweilig beim Schreiben?
JA. Natürlich müssen die Eltern … Aber warum verhalten sich die Eltern jetzt anders als früher? Sie sind im Schnitt noch genauso, wenn nicht sogar besser gebildet. Dennoch sind sie scheinbar nicht mehr in der Lage ihre Kinder zu erziehen. Welche Ursachen gibt es dafür?
Die Bildung selbst, sagt rein gar nichts über die Fähigkeit der Erziehung aus.
Mangelnde Bildung hat ja auch eine Ursache. Fehlende Motivation, Faulheit, mangelnde kognitive Fähigkeiten, …
Wenn es also ein Korrelation zwischen diesen Fähigkeiten und der späteren Bildung gibt, und es eine Korrelation zwischen der Bildung und der Gewaltbereitschaft gibt. Dann gibt es auch eine Korrelation zwischen den Fähigkeiten und der Gewaltbereitschaft.
Du kannst nicht aus jedem Kind ein Einstein machen und jedem Kind eine Hochschulreife auszuhändigen macht es auch nicht besser.
Bildung ist natürlich ein mächtiges Werkzeug, da sind wir uns ja soweit einig aber auch das hat seine Grenzen.
In Familien von arbeitslose Ingenieuren ist die Gewaltbereitschaft meines Wissens nach nicht niedriger als unter arbeitslosen Friseuren (als Beispiel).
Frustration entsteht durch Hilflosigkeit (welcher Art auch immer).
Meiner Meinung nach, suchst du nur nach einem Buhmann, einem Schuldigen (also die Eltern), anstatt die Ursachen zu erkennen und zu bekämpfen.
Ja, ich weiß, du willst die Bildung von allen verbessern, was ein durchaus ehrbares Ziel ist und sicherlich auch helfen würde.
Damit bekämpft man aber die Symptome und nicht die Ursache …
Hmpf, schon wieder so ein langer Beitrag … das nächste mal, werde ich nur noch auf die wichtigsten Punkte eingehen.
Gruß
Natürlich gibt es Gebiete ohne Bildungssystem. Es gibt in
Aber nicht ohne Bildung. Diese Menschen sind eben anders gebildet, denen wurden andere Werte vermittelt.
Wer nichts anderes als Gewalt vermittelt bekommt, wird auch
selber leicht gewalttätig.
Was ist, wenn diese Gewalt durch den Fernseher oder Spielekonsole vermittelt wird? Oftmals ist es doch eher so, wer selber diese Gewalt spürt, wird selbst gewalttätig.
Ich kann nur nicht von meinem persönlichen Bekanntenkreis, auf
82 Millionen Menschen schließen.
Das sollst du auch nicht. Du sollst diese aber auch nicht wegignorieren, weil sie bei dir auftreten oder nicht auftreten. Es soll doch eine Ursache der Gewalt an den Schulen gefunden werden.
Aus psychologischen Studien. Es gibt Menschen die leichter
einer Sucht erliegen als andere. Mehr habe ich erstmal nicht
gesagt.
Es gibt unterschiedliche Süchte. Es gibt keine Studie die besagt, wer Spielsüchtig ist und nicht spielen würde, der wären dann drogensüchtig.
Für dich ist also die Wurzel uninteressant?
Ist auch bequemer an der Stelle aufzuhören und das zu
hinterfragen. Oder wie darf ich das verstehen?
Die Eltern sind Schuld! Fertig!
Es lässt sich nicht ändern, Man kann niemanden zur Bildung zwingen. Die Aufsichtspflicht obliegt in erster Linie den Eltern und der Staat mischt sich in Familienangelegenheiten nur sehr schwach ein. Wenn Eltern gar nicht in der Lage sind, Wissen, Werte und Moral zu vermitteln, weil es ihnen selber fehlt, kann man nicht die Eltern zwingen, sich das Wissen anzueignen. Schlichtweg gesagt ist hier Hopfen und Malz verloren. Man kann nur die Kinder dahingehend formen, dass sie nicht so werden wie ihre Eltern.
Das ist heute aber ein sehr schweres Unterfangen. Arbeitslos in der dritten und vierten Generation sprechen dazu Bände.
Was sich aber geändert hat in letzten Dekaden, dass die Eltern
ihren Pflichten nicht nach kommen, um dort mit einer Lösung an
zusetzten ist doch das wirklich interessante und wichtige!
Der Wohlstand hat sich verbessert. Es existiert keine Not mehr. An deren Stelle ist Bequemlichkeit getreten. Man kann gut leben ohne etwas zu tun.
Das sehe ich anders. Die Not zum Diebstahl ist bei Familien
mit guter finanzieller Lage nur weniger groß.
Es gibt keine Not zu stehlen. Diebstahl ist eine Krankheit. Und trotzdem wird es getan.
Wie definierst du Bildung. Wir haben da wohl völlig
verschiedene Ansichten.
Verstehe Bildung als Wissensvermittlung. Das fängt im Elternhaus an, geht über den Freundeskreis hin zum Schule und später zur Arbeit. Die besten Lehrmeister sind die Eltern, denn das sind Bezugspersonen. Fehlen diese, treten an deren Stelle virtuelle Personen oder Freunde.
Es ist bekannt, wie schädlich es ist, wenn nur ein Elternteil vorhanden ist. Wir brauchen nicht darüber zu reden, was passiert, wenn beide zwar physisch vorhanden aber unerreichbar für die kindlichen Fragen sind. Das Vertrauen geht verloren, später der Respekt.
Und man kann sich auch Respekt durch Wissensvermittlung, also Bildung verschaffen oder aber auch durch Schläge, wobei man bei letzterem wohl eher gefürchtet, denn respektiert wird.
Eben nicht. Die Ursachen sind nicht die Bezirke, denn die sind
baulich vorhanden.Bei dem Satz musste ich mir jetzt wirklich dumme Kommentare
verkneifen.
Problembezirke haben nichts mit den Gebäuden zu tun. Es sind
nur soziale Brennpunkte.
Wie viel soziale Brennpunkte kennst du, die in Einfamilienhausgegenden entstanden sind und wie viel sind dir bekannt, wo Menschen auf engstem Raum in Wohnsilos zusammenhocken?
Soziale Brennpunkte entstehen nicht durch die Gebäude, sondern weil dort die Mieten geringer sind. Also ziehen vorzugsweise dort Menschen hin, die entweder eine geringfügige oder gar keine Arbeit haben. Oft sind diese Bauten sozialer Wohnungsbau.
In Berlin zum Beispiel wandern die „Problembezirke“ immer. Den
dort sind die Mieten sehr günstig, dass zieht nach und nach
die Studenten an. Dadurch wird der Brennpunkt abgebaut, die
Mieten steigen. Der Problembezirk zieht weiter.
Ein Widerspruch in sich, denn das würde bedeuten, dass sich nicht die Studenten bewegen, sondern die gewaltbereiten Mieter. Wo diese Mietwohnungen frei werden, dort ziehen dann Studenten ein. Dass dem natürlich so nicht ist, zeigt ja Neukölln. Oder wie ist es mit Gropiusstadt? 90% Sozialbauwohnugen, seit fast 30 Jahren sozialer Brennpunkt. In allen Fällen sind Sozialwohnungen im Spiel. Nicht gerade der Ort, wo Studenten hinziehen.
Niemand. Der Hauptteil der Erziehung muss von den Eltern
übernommen.
Doch. An deren Stelle treten Ersatzeltern., Jeder Mensch brauch einen Anhaltspunkt, eine Bezugsperson.
kümmern. Was also ist anders als früher?
Hier muss ich wirklich fragen, auf welcher Insel du in den letzten 20 Jahren gelebt hast.
Aber, auch früher gab es „ungebildete“ Menschen.
Und früher gab es auch gewaltbereite Menschen. Das ist eben auch nur eine Feststellung. Früher hatten diese Menschen aber auch einen Job. Du wirst es noch nicht wissen und ich war damals noch recht klein aber oftmals ging man einfach zu einer Firma und fragte „Brauchter noch Leute?“ Tagelöhne, Stundenlöhner, Hafenarbeiter, ungelernte Bauhelfer, Fließbandarbeiter. Die Liste ist unendlich. Damals ist man einfach im Sommer arbeiten und im Winter stempeln gegangen. Diese Arbeiten sind heute fast alle, wenn nicht sogar alle weggefallen. Plötzlich braucht ein Fließbandarbeiter eine Facharbeiterausbildung. Die Firmen wollten auf einmal qualifiziertes Personal, das mitdenkt. Angesichts der komplexer werdenden Arbeit ist das nicht verwunderlich.
Und das ist etwas, was seit Jahren immer und immer wieder erzählt wird. Was meinst du, welche Aussichten auf einen Job haben die 10% Schulabbrecher? Worauf können die im Alter blicken? Was haben sie erreicht? Was geben sie ihren Kindern mit auf den Weg.
Die Bildung selbst, sagt rein gar nichts über die Fähigkeit
der Erziehung aus.
Nun, du beklagst dich, dass ich mich wiederhole aber ich muss eis wohl ständig tun. Mit einer guten Bildung ist es wesentlich einfacher Werte zu vermitteln. Mit einer guten Bildung ist man eine Bezugsperson, ein Vorbild, dem das Kind nacheifern möchte. Und ohne Bildung…Naja, das kennst du ja nun.
Nun sollst du aber nicht in Schwarz/Wei0 denken, sondern in Grautönen. Natürlich gibt es auch gebildete Eltern, die schlechte Eltern sind. Es gibt aber unendlich viel Studien, das Thema ist bist zum Erbrechen ausgereizt wurden und wird in jeder Wahl als Wahlkampfthema benutzt, es zeigt sich, dass Kinder von gebildeten Kindern wieder gebildet werden. Kinder von Arbeitslosen werden dagegen meist auch arbeitslos.
Traurige Realität.
Mangelnde Bildung hat ja auch eine Ursache. Fehlende
Motivation, Faulheit, mangelnde kognitive Fähigkeiten, …
Dem widerspricht auch niemand. Aber fehlende Motivation und Faulheit sind nicht notwendig. Statt auf einer Spielkonsole durch stumpfsinniges Knöpfchendrücken virtuelle Monster zu töten, kann Papa seine Hobbys dem Kleinen vermitteln. Schon mal die leuchtenden Augen eines Jungen bei einer elektrischen Eisenbahn gesehen? „Wenn ich mal groß werde, möchte ich Lokführer werden.“ Und heute?
Ich habe angefangen mit Leichtathletik, später habe ich Flugzeuge aus Holz und Plastik in einem Club zusammengebaut, noch später hat mich die Natur interessiert und ich habe sie auf Papier und Leinwand verewigt, noch später habe ich dann Interesse an der Elektronik bekommen. Was denkst du, was das für ein Erfolg war, als die erste Lichtschranke so tat, wie sie tun sollte. Aus Leidenschaft wurde Hobby, aus Hobby Beruf. Und immer waren meine Eltern dabei und haben mich unterstützt, motiviert, geholfen. Übrigens, ich konnte sogar mal häkeln und habe einen Teppich alleine geknüpft
Und warum? Weil es meine Mutter getan hat und ich wollte es nachmachen. Wenn sie beide ihre Zeit auf der Couch verbracht hätten, würde ich wohl heute daneben sitzen. Nur eins mochte ich nie und mag ich bis heute nicht: kochen.
Du kannst nicht aus jedem Kind ein Einstein machen und jedem
Kind eine Hochschulreife auszuhändigen macht es auch nicht
besser.
Das sol auch gar nicht so sein. Aber man kann das Kind dahingehend motivieren und sich nicht selbst überlassen.
Bildung ist natürlich ein mächtiges Werkzeug, da sind wir uns
ja soweit einig aber auch das hat seine Grenzen.
Bildung hat keine Grenzen. Man kann nie genug gebildet sein.
In Familien von arbeitslose Ingenieuren ist die
Gewaltbereitschaft meines Wissens nach nicht niedriger als
unter arbeitslosen Friseuren (als Beispiel).
Da das Verhältnis arbeitsloser Ingenieure zu arbeitslosen Arbeitslosen sehr ungleich ist, ist diese Aussage nichtssagend. Du versuchst jetzt einen Schwenk dahingehend, dass weniger oder fehlende Bildung nicht automatisch zu mehr Gewaltbereitschaft führt. Damit widersprichst du dir aber selbst. Dass mal ein paar arbeitslose Ingenieure darunter sind, deren Kinder plötzlich wegen der Arbeitslosigkeit der Eltern gewalttätig werden, ist eher unwahrscheinlich und bilden eine absolute Ausnahmen. Es fehlt hier auch die Grundlage.
Meiner Meinung nach, suchst du nur nach einem Buhmann, einem
Schuldigen (also die Eltern), anstatt die Ursachen zu erkennen
und zu bekämpfen.
Ich suche keine Buhmann, ich kenne ihn, Es ist mangelnde Bildung. Aber das sagt ich schon.
Damit bekämpft man aber die Symptome und nicht die Ursache …
Da Bildung die Wurzel allen Übels ist, ist hier der richtige Ansatz.
Hmpf, schon wieder so ein langer Beitrag … das nächste mal,
werde ich nur noch auf die wichtigsten Punkte eingehen.
Aber nicht darauf, dass ich einen Teppich geknüpft habe.