Gewichtsprobleme

Hallo,
ich schreibe hier weil ich ein Problem habe, das mir momentan zu schaffen macht.

In letzter Zeit habe ich durch massiven Streß stark abgenommen und wiege jetzt bei einer Größe von 1,69 m ca. 47-48 kg. Da es mir seitdem häufig schlecht ging (Kreislaufproblem, Übelkeit, viel Kopfweh, usw,…) wollte ich das wieder ändern.

Ich war bei zwei Ärzten: Der erste verschrieb mir einfach ein Medikament (MCP Tropfen) und machte ein Blutbild (außer ein paar niedrigen Werten alles ok)und damit war die Sache gegessen. Der zweite verschrieb mir erst Opipramol und später auch MCP Tropfen, jedoch ohne jegliche Wirkung. Sobald ich versuch mehr zu essen wird mir schlecht.

Jetzt wurde mir leider weiterhin nicht gesagt, was man noch machen könnte. Ich würde mir gern wieder mein ursprüngliches Gewicht (55 kg) wünschen. Kennt jemand Tipps und Tricks um wieder zuzunehmen, bzw regelmäßig zu essen? Mir wurd geraten viel zu trinken und das zu essen, worauf ich eben Lust hätte, jedoch verspüre ich kaum Hunger, und wenn dann nur kleine Happen, da mir sonst wieder übermäßig übel wird.

Wäre toll wenn sich jemand etwas damit auskennen würde und vlt Rat wüsste.

Viele Grüße

Patricia

Hi

Hast du hormonelle und psychosomatische Probleme ausschließen können? Das wäre mir nämlich noch so dazu eingefallen. Wenn ich Stress habe (Prüfungen, viel Arbeit, sogar Verliebtsein!) dann kann ich kaum etwas essen.

Ansonsten könnte ich für organische Sachen noch eine Magenspiegelung vorschlagen.

Wird dir denn vom Essen einige Zeit später schlecht, oder schnürt es dir nur den Magen zu, sodass schon beim Kauen „Ende“ ist?

Grüße

Laralinda

An magenspieglung hatte ich auch schon gedacht, fürchte mich allerdings etwas davor, da es ja nicht soangenehm sein soll.

Mir wird erst immer nach dem Essen schlecht bzw. wenn ich ein paar Happen genommen habe. Besonders nach Fleisch und fettigen Dingen hab ich das Gefühl, das es ziemich schwer im Magen liegt.

Mit Streß sieht es derzeit eher weniger aus, da sich der geklärt hätte. Und hormonell hat sich bei mir eigentlich auch nichts verändert.

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Hi

Ich habe einen bekannten, der hat keine Galle mehr. Er verträgt auch kaum noch fetthaltiges Essen. Vielleicht kann das ein Hinweis sein, dass du bestimmte Enzyme/Verdauunssäfte nicht ausreichend produzierst.

Um eine Magenspiegelung wirst du wohl nicht drumherum kommen, das würde ich auf jeden Fall mal machen lassen, da man so eine Magenwanderkrankung ausschließen kann.

Grüße

Laralinda

Hallo Patricia,

eine Magenspiegelung ist zwar nicht angenehm, aber dafür recht kurz. Es gibt auch die Möglichkeit, sie unter einer Kurzzeitvollnarkose machen zu lassen. Mach es aber auf jeden Fall.

Darüberhinaus sind die B-Vitamine auch immer sehr gut, um dem Gewicht und auch dem Appetit wieder auf die Sprünge zu helfen. Wenn Du schon lange wenig und schlecht ißt, bist Du auf sicher mit Vitaminen (und auch anderem) mangelversorgt. Appetitanregend wirkt auch Eisenkrauttee.

Nimmst Du das Opipramol noch? Der Gedanke an eine Depression ist nämlich bei starkem Gewichtsverlust und echter Unlust am Essen nicht von der Hand zu weisen. U.u. wirkt das Mittel aber bei Dir nicht. Man muß manchmal einige Antidepressiva durchprobieren, bis man das für sich richtige findet. Außerdem braucht es da auch Geduld, also ein paar Wochen schon. MCP ist natürlich sehr schwierig, weil es megamüde macht. Ich nehme es ab und zu, wenn ich mal wieder eine Migräne aushalten muß und mir dabei nicht noch die Seele aus dem Leib göbeln will.

Am besten bring die Magenspiegelung erst mal hinter Dich, um einen ganz wichtigen Bereich abklären zu lassen. Und wenn Dich das alles nicht weiterbringt, ist auch der Gang zu einer Heilpraktikerin vielleicht keine schlechte Idee.

Liebe Grüße

Avera

PS: Streß abbauen könnte übrigens auch hilfreich sein

Hallo Avera,

danke für die Antwort. Nein, die Opipramol nehme ich nicht mehr, da sie in keinster weise angeschlagen hatten (hatte sie ca 4 Wochen genommen). Und wie es aussieht werde ich wohl anscheinend nicht um eine Magenspiegelung herum kommen :S

Das mit den Vitaminen und dem Tee werde ich mal ausprobieren, vielen Dank. Mit dem Streß abbauen wird es wohl erst mal schwieriger werden, obwohl der schon zum größstem Teil verflogen ist.

Lg Patricia

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hallo patze,

dieses rumdoktoren an symptomen mittels tee und vitaminen ist nur geistige selbstbefriedigung um dich zu beruhigen, löst aber dein problem nicht.
versuche die stressfaktoren zu beseitigen oder zu verringern. alles andere ist augenauswischerei.
ohne stress wirst du dein normales gewicht von allein wieder erreichen. das regelt der körper.
evtl. könnte dir ein psychotherapeut helfen, mit stress umzugehen.

strubbel
Y:open_mouth:)

Guten Abend,

dieses rumdoktoren an symptomen mittels tee und vitaminen ist
nur geistige selbstbefriedigung um dich zu beruhigen, löst
aber dein problem nicht.

Und solche Holzhammerratschläge stärken vielleicht Dein Wohlbefinden aber wohl kaum das einer hilfesuchenden Person.

versuche die stressfaktoren zu beseitigen oder zu verringern.
alles andere ist augenauswischerei.
ohne stress wirst du dein normales gewicht von allein wieder
erreichen. das regelt der körper.

Jawoll! Das mag auf eine geistig-seelisch so robuste Persönlichkeit wie die Deine zutreffen aber nicht zwangsläufig auch auf den Rest der Welt.

1988 bin ich sehr plötzlich in eine für mich außerordentlich erschreckende und nachfolgend streßbeladene Situation geraten. Ich habe binnen ca. drei Wochen 6 Kilo verloren, das Höchtse was ich essen konnte war ein Sahnejoghurt ab und an, außerdem bekam ich von dem Streß schnell Durchfall. Mein Gewicht blieb fast 10 Jahre so, mein vegetatives Nervensystem habe ich akut nur mit homöopathischen Mittel damals in den Griff gekriegt und habe insgesamt noch lange nachdem der „Streß“ vorbei war mit den Auswirkungen zu kämpfen gehabt.

Ich weiß nicht, was Patricia zu schaffen macht, aber einfach „Streßfaktoren verringen und alles wird schon wieder“ funktioniert nicht.

evtl. könnte dir ein psychotherapeut helfen, mit stress
umzugehen.

Vor allem könnte sie helfen, das zugrundeliegende Problem zu lösen. Aber im Augenblick sieht es für mich und aus der Ferne so aus, daß sie körperliche Unterstützung braucht und wenn man nicht in der Lage ist, die nötigen Mengen zu essen, die es braucht, um dem Körper das zuzuführen was er braucht (was aktuell weit mehr als im Normalfall ist) ist es fahrlässig das nicht auf anderen möglichen Wegen zu tun. Hätte ich damals gewußt, was ich heute weiß, hätte ich mir die B-Vitamine in jede einzelne Körperöffnung geschoben - weil es meine Nerven beruhigt, meine Stimmung gehoben und mir den Appetit wieder gegeben hätte.

Avera

versuche die stressfaktoren zu beseitigen oder zu verringern.
alles andere ist augenauswischerei.
ohne stress wirst du dein normales gewicht von allein wieder
erreichen. das regelt der körper.

Jawoll! Das mag auf eine geistig-seelisch so robuste
Persönlichkeit wie die Deine zutreffen aber nicht zwangsläufig
auch auf den Rest der Welt.

Bis alle Streß-Faktoren endgültig beseitigt sind, wird es noch Wochen dauern. Aber ich kann das Problem derzeit nicht mehr Wochen vor mich hinschieben. Es sagt sich immer leichte: Ohne Streß ist alles besser - dich da muss mal erst einmal hinkommen. Und bis dahin ists bei mir vorraussichtlich noch ein weiter Weg.

Ich habe binnen ca. drei Wochen 6 Kilo verloren, das Höchtse
was ich essen konnte war ein Sahnejoghurt ab und an, außerdem
bekam ich von dem Streß schnell Durchfall.

Ich weiß nicht, was Patricia zu schaffen macht, aber einfach
„Streßfaktoren verringen und alles wird schon wieder“
funktioniert nicht.

Ja, in der Tat. Ich denke mal das der Streß noch einige Wochen bleiben wird. Auch wenn der größste Teil schon über den Berg ist, wird noch einmal ein großer Teil auf mich zukommen. Das alles hier zu schildern wäre ein zu breites bzw ganz anderes Thema. Fakt ist, das der Streß bzw Druck sich nicht so leicht vom Teppich kehren lässt.

evtl. könnte dir ein psychotherapeut helfen, mit stress
umzugehen.

Vor allem könnte sie helfen, das zugrundeliegende Problem zu
lösen. Aber im Augenblick sieht es für mich und aus der Ferne
so aus, daß sie körperliche Unterstützung braucht und wenn man
nicht in der Lage ist, die nötigen Mengen zu essen, die es
braucht, um dem Körper das zuzuführen was er braucht (was
aktuell weit mehr als im Normalfall ist) ist es fahrlässig das
nicht auf anderen möglichen Wegen zu tun. Hätte ich damals
gewußt, was ich heute weiß, hätte ich mir die B-Vitamine in
jede einzelne Körperöffnung geschoben - weil es meine Nerven
beruhigt, meine Stimmung gehoben und mir den Appetit wieder
gegeben hätte.

Das Problem ist auch, das ich mich solchen Menschen wie Psychotherapeuten einfach nicht öffnen kann, bzw. irgendwo auch nicht will, weil ich der Meinung bin, das man manche Sachen allein schaffen muss bzw eigene Probleme mit sich selbest zu klären. Das mit den B-Vitaminen werde ich auf alle Fälle ausprobieren und einen Termin für eine Magen-Spiegelung habe ich bereits auch schon gemacht (auch wenn es nicht angenehm werden wird), damit ich wenigstens die Gewissheit habe, ob es jetzt nur vom Streß/ Druck kommt (was meiner Meinung nach der Hauptgrund ist) oder doch von Magenschäden her.

Auf alle Fälle werd und möchte ich jetzt alles mögliche versuchen, wieder zuzunehmen, damit mein körperliches Wohlbefinden auch steigt. Zumal ich auch teilweise das Gefühl hab, das je mehr ich abnehm, auch immer unausgeglichener werde.

Liebe Grüße
Patricia

Stress
icke nochma,

du musst ja nicht gleich eine therapie beginnen. zum anfang wäre dir geholfen, wenn man dir strategien zu stressminderung beibringen würde. in der tat helfen hohe mengen an vitamin B6 gegen übelkeit, beseitigen aber nicht die ursachen.
langfristig muss, ums einfach auszudrücken, das weichen, was dich leiden lässt.
denn im allgemeinen werden die auswirkungen von stress schlimmer, nicht besser. wenn man nichts dagegen unternimmt.
dazu können branden und kollegen sicher was sagen.

strubbel
Q:open_mouth:)

hallo avera,

und du urteilst vom standpunkt der ignoranz. schlucke mittel zur selbstberuhigung (pillen ohne wirkstoff) und alles wird mit der zeit gut?
NUR wenn die ursachen des leidens, also der stress erkannt und bekämpft werden und der stress verringert werden kann, ist eine besserung möglich. der gewichtsvertlust/die übelkeit ist doch nur eine folge des stresses.
oft reicht es schon aus, mit dem stress umgehen zu könne, ihm nicht ausgeliefert zu sein.
das ist aber sicher eine frage für das psychobrett.

strubbel
E:open_mouth:)