Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Hallo,

  1. Im Angesicht des Todes leben wir würdevoller,intensiver,
    alles in allem lebendiger??

ja, weil er uns überhaupt erst die Möglichkeit dazu gibt, so etwas wie Würde oder Intensität zu empfinden. Wenn es den Tod nicht gäbe, wäre eigentlich alles gleichgültig, weil wir ja sowieso weiterleben würden.

  1. begründet der Tod sogar sozusagen den Sinn unseres
    Lebens???

Das auch, allerdings ist der Tod nicht der Sinn, sondern er begründet ihn nur, wie du ganz richtig sagst.

(Fratge: Ist letztere Auffassung nicht auch ein „Hauptgedanke“
der Existenzphilosophie…? Jaspers verwendet ja ähnliche Worte
in seiner Schule des philosophschen Denkens)

Der Begründer der Existenzphilosophie ist nicht Jaspers, sondern in einem tieferen Sinn Heidegger (abgesehen mal von Kierkegaard und anderen Philosophen im 19. Jahrhundert). Also hast du recht.

für uns als solche zu würdigen. Gäbe es den Tod nicht, wäre
das Leben selbst uninteressant,

Bei (Klein)kindern könnte man das allerdings nicht
behaupten…(meinst Du mit „uns“=nur denkende Erwachsene???)
Für sie ist das Leben doch wahnsinnig spannend-sie sind ja
unheimlich lebendig und neugierig, und das obwohl sie ja noch
keine Vorstellung vom Tod haben…

Das ist ein eigenes Problem, auf das ich momentan keine Anwort weiß. Ich werde aber darüber nachdenken.

Viele Grüße

Thomas Miller

Hello barbara,

wir, ich, sehen das soo:

entsprechend seinem Erloesungsplan sandte der himmliche Vater uns auf die Erde, damit wir in einem sterblichen Koerper aus Fleisch und Gebein bekommen konnten. Unser Koerper wird sterben, und unser Geist wird dann in die Geisterwelt kommen.

Das ist der Ort, an dem wir warten, arbeiten, lernen und von der Sorgen und lasten des Erdenlebens ausruhen.

Dort leben wir als Geister bis wir fuer die Auferstehung bereit sind.

Bei der Auferstehung vereint sich der sterbliche Koerper aufs neue mit dem Geist und wir ererben dann den Grad der Herrlichkeit, den wir waehrend des Erdenlebens verdient haben.

Viele Gruesse

Hans

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Liebe Nicole,

Auf diese „Tunnel+Licht am Ende“ bin ich jetzt gar nicht mehr
gekommen, fällt mir grad ein.

Ich las mal, dass dieses Phänomen von einigen Wissenschaftlern
recht nüchtern erklärt bzw. entschlüsselt wurde.
Im Augenblick des Sterbens, sendet das Gehirn letzte
elektrische Signale aus, was zu optischer Wahrnehmung führt,
also irgendwas auf der Netzhaut abgebildet wird. Diese
‚Entladung‘ empfänden die Menschen, die ein Todesnähe Erlebnis
hatten, als Licht am Ende des Tunnels. Das sind jetzt nicht
die exakten Worte, aber so hab ich es verstanden.

Hm. Ja. Aber für mich ist das ehrlich gesagt kein Beweis dafür, dass es so nicht funktioniert. Womit ich nicht sagen will, dass ich so daran glauben kann!
Es gibt ja auch Menschen, die z.B. bei Herzaussetzen sich selbst und den OP von oben gesehen haben. Ist das alles immer wissenschaftlich zu erklären? Ich will den Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben auch nicht von oben herab erklären, dass sie sich das eh alles nur eingebildet haben…Wissenschaftler sind da natürlich bemüht, Erklärungen zu finden, ist ja auch ihr Job. Endgültige Beweise gibt’s dann aber doch nicht.

Wie Tino oben schon bemerkte: Unwissenheit ist die Konstante. Und für mich damit immer auch ein Rest Unsicherheit.

Als mein Opa in Sterben lag, hätte ich ihm gern tröstenderes gesagt. Ich habe einige alte Menschen dem Tod nahe erlebt und die meisten hatten eigentlich keine Angst mehr. Wie Claudia es weiter oben beschrieb, es war eher der Wunsch, sich fallen lassen zu können.
Mein Opa hatte aber Angst. Das war schlimm für uns!

Ansonsten finde ich toll, was du geschrieben hast, bzw. empfinde genauso. Wenn ich anfange, mich mit dem Thema mehr zu beschäftigen, kommen eine Menge Grundfragen zu Tage, die ich nicht vom Herzen beantworten kann. D.h. ich weiss grob, welche Dogmen und Vorstellungen es bei mir dazu im Christentum gibt. Aber so richtig daran „glauben“ kann ich nicht, nicht immer. Einer ernsthaften inneren Prüfung hält das alles nicht immer stand.

Für mich halte ich es jetzt, wie Epikur es vorlebte. Jeden Tag genießen, versuchen ein „gerechtes“ Leben zu führen, nicht aus transzendentalen Belohungswünschen heraus, sondern weil nur „gerechte“ Menschen mit sich im reinen sind und glücklich leben können. Und die Tage, die mal nicht so schön sind mit größtmöglicher Gleichmut an sich vorbeigehen lassen und wieder neu starten.:smile:

Sei lieb gegrüßt,

barbara

unsere Endlichkeit
Hallo Thomas,

ich gebe dir recht. Ich denke, unsere Endlichkeit bestimmt - auch wenn wir nicht ständig über den Tod nachdenken- ganz wesentlich unser menschliches Sein. Begründet unser Denken. Wir können uns als endliche Wesen auch die Unendlichkeit nicht vorstellen.

Beste Grüße,

barbara

Hallo Martin,

ich habe jetzt über deine letzte Frage nachgedacht und möchte folgendes antworten:

für uns als solche zu würdigen. Gäbe es den Tod nicht, wäre
das Leben selbst uninteressant,

Bei (Klein)kindern könnte man das allerdings nicht
behaupten…(meinst Du mit „uns“=nur denkende Erwachsene???)
Für sie ist das Leben doch wahnsinnig spannend-sie sind ja
unheimlich lebendig und neugierig, und das obwohl sie ja noch
keine Vorstellung vom Tod haben…

Ich habe ungenau formuliert. Es muss heißen: „Gäbe es den Tod nicht, könnten wir den Sinn unseres Wachstums nicht einsehen.“
Wenn man diese Formulierung verwendet, ergibt sich ganz von selbst, dass Kinder nicht in der Lage sind, dies einzusehen, weil sie für diese Einsicht erst eine bestimmte Phase ihres Wachstums erreicht haben müssen.

Viele Grüße nochmals

Thomas Miller

Hallo Barbara,

so ist es. Schönen Dank für die Zustimmung (eigentlich ja diejenige zu Heidegger).

Eine Frage: Auf deiner Visitenkarte bezeichnest du dich als „Hedonistin und Epikureerin“. Passt das mit deiner Zustimmung zusammen?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Thomas,

Eine Frage: Auf deiner Visitenkarte bezeichnest du dich als
„Hedonistin und Epikureerin“. Passt das mit deiner Zustimmung
zusammen?

Wieso sollte das nicht „passen“?

Liebe Grüße,

barbara

Hallo Barbara,

Eine Frage: Auf deiner Visitenkarte bezeichnest du dich als
„Hedonistin und Epikureerin“. Passt das mit deiner Zustimmung
zusammen?

Wieso sollte das nicht „passen“?

wenn - wie Epikur behauptet (Kyriai doxai, SV 1)- der Tod etwas ist, was uns nicht betrifft, dann betrifft er uns nicht nur "nicht negativ, sondern auch nicht positiv im Sinne einer Mahnung.

Gruß

Thomas Miller

noch eine Frage… Was bedeutet ängstende Freiheit?
Hallo Thomas,

Ich habe ungenau formuliert. Es muss heißen: „Gäbe es den Tod
nicht, könnten wir den Sinn unseres Wachstums nicht einsehen.“

Meinst Du das dann in dem folgenden Sinne: wir werden erwachsen, indem wir uns fragen:

Hält es wirklich auch stand vor dem Tod , was ich tue und denke?"

Habe nun ohje! doch noch einige Verständnisfragen zu Deinem posting und zu Heidegger…er schreibt:

Der Tod ist eine Weise zu sein, die das Dasein übernimmt,
sobald es ist."

Der Tod wird also als eine Weise des Daseins verstanden…

aber in der leidenschaftlichen, von den Illusionen des
Man gelösten, faktischen, ihrer selbst gewissen und sich
ängstenden F r e i h e i t z u m T o d e .

Wenn Heidegger den Tod als eine „Weise des Daseins“ auffäßt, wieso schreibt er dann von einer „sich ängstenden Freiheit“??

meint er damit eine Angst…

  1. vor dem eigenen Gewissen?
    (einem strafenden Gefühl? einer Art Übergewissen d.h. „Gott“?)

  2. vor dem „Nichts“?

oder

  1. vor einer anderen, angsteinflössenden Macht??

wenn 1)gemeint ist:
Sollten wir deshalb nicht eine ständige,ängstliche Sorge haben, weil wir eine bestimmte „Mission“ im „lebendigen“ Dasein nicht erfüllen könnten?

Ist Heideggers Denken in diesem 1.Fall nicht doch vom Christentum („strafender“ Gott, Gewissen) „beeinflußt“??**

wenn 2) zutrifft:
Wieso sollten wir Angst vor dem Nichts haben, wenn der Tod nach Heidegger nur eine Weise des Daseins ist?

Würde mich wieder sehr, sehr freuen Deine Gedanken/Dein Wissen hierüber zu erfahren.

Viele Grüße von
Martin

**posting ist deshalb noch im R+E-Brett…
(*g*)

Hallo Martin,

(merkwürdigerweise ist dein Posting mir zweimal gemeldet worden. Nach dem ersten Mal stand hier mehrere Minuten aber nichts.)

Ich habe ungenau formuliert. Es muss heißen: „Gäbe es den Tod
nicht, könnten wir den Sinn unseres Wachstums nicht einsehen.“

Meinst Du das dann in dem folgenden Sinne: wir werden
erwachsen, indem wir uns fragen:
Hält es wirklich auch stand vor dem Tod , was ich tue
und denke?"

nein, das meinte ich eigentlich nicht (Ich rede jetzt als „Ich“, meine aber immer die Art, wie ich Heidegger verstehe.), denn so würde es bedeuten, dass man sich vor dem Tode rechtfertigen müsse. Das ist aber nicht gemeint, sondern eher ist der Tod ein Grund, etwas eher heute als morgen zu tun oder zu bedenken (und daran zu wachsen!), denn wenn es keinen Tod gäbe, würden wir unsere Entwicklung im Extremfall ewig aufschieben können, und faktisch fände keine Entwicklung mehr statt; nach dem Motto: Was ich heute nicht lerne, lerne ich eben morgen! Also spornt der Tod zum Lernen an, und zwar dadurch, dass er uns eine (zeitliche) Grenze setzt, ab der wir eben nicht(s) mehr lernen können. Auf die Spitze getrieben könnte man (falsch, aber zur Verdeutlichung vielleicht erlaubt) formulieren: Wir hätten nach dem Tod dann das Gefühl, unser Potential nicht ausgeschöpft zu haben. (Achtung: Das war nur so eine Art Gleichnis als Erklärungsversuch!)

Habe nun ohje! doch noch einige Verständnisfragen zu Deinem
posting und zu Heidegger…

Das ist kein Wunder und auch nicht ungewöhnlich, weil er so schwierige Formulierungen und Wortneuschöpfungen gebraucht.

er schreibt:

Der Tod ist eine Weise zu sein, die das Dasein übernimmt,
sobald es ist."

Der Tod wird also als eine Weise des Daseins verstanden…

Heidegger nennt das ein „Existential“, das ist also eine Weise zu sein, die zum Wesen des Menschen (den er „Dasein“ nennt) gehört.

aber in der leidenschaftlichen, von den Illusionen des
Man gelösten, faktischen, ihrer selbst gewissen und sich
ängstenden F r e i h e i t z u m T o d e .

Wenn Heidegger den Tod als eine „Weise des Daseins“ auffäßt,
wieso schreibt er dann von einer „sich ängstenden
Freiheit“??

meint er damit eine Angst…

  1. vor dem eigenen Gewissen?
    (einem strafenden Gefühl? einer Art Übergewissen d.h. „Gott“?)
  2. vor dem „Nichts“?
    oder
  3. vor einer anderen, angsteinflössenden Macht??
    Ist Heideggers Denken in diesem 1.Fall nicht doch vom
    Christentum („strafender“ Gott, Gewissen) „beeinflußt“??**

Ja, das ist richtig. Heidegger hat anfangs Theologie studiert und sogar über Duns Scotus habilitiert, allerdings über philosophische Fragestellungen.

wenn 2) zutrifft:
Wieso sollten wir Angst vor dem Nichts haben, wenn der Tod
nach Heidegger nur eine Weise des Daseins ist?

Diese Frage trifft nun wirklich den Kern der Überlegungen Heideggers zu diesem Thema. Deshalb weiß ich nicht, ob ich in einem kurzen Posting das wirklich verständlich machen kann. Aber Nachfragen ist ja immer möglich.

Ich versuche es:

In „Sein und Zeit“ hat Heidegger dieses Problem im § 40 mit dem Titel „Die Grundbefindlichkeit der Angst als eine ausgezeichnete Erschlossenheit des Daseins“ (das allerdings sehr schwer zu verstehen ist, insbesondere wenn man die §§ 1-39 nicht gelesen hat) dargelegt.

Dieser Paragraph und der folgende (eigentlich von § 39 (35?) bis mindestens zu § 44) versuchen folgendes zu zeigen:

Der Mensch flüchtet sich in die Scheinwelt des „Man“ (der Allgemeinheit), weil er in dieser Anonymität sich nicht mit sich selbst und seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten auseinandersetzen muss. Dadurch verliert er seine „Eigentlichkeit“ (Dieser Begriff ist von Adorno harrt angegriffen worden.). „Eigentlich“ ist der Mensch, wenn er sich um seine Möglichkeiten kümmert, sich „um sich selbst sorgt“. Diese „Sorge“ ermöglicht dem Menschen überhaupt erst eine „Freiheit für das eigene Sein-Können“, dass heißt: Nur dadurch, dass der Mensch dem „Man“ entflieht, hat er die Möglichkeit, sich selbst (und seinen Möglichkeiten) gerecht zu werden.

Zitat:
Das Wovor der Angst ist das In-der-Welt-sein als solches. … Das Wovor der Angst ist kein innerweltliches Seiendes. … Das Wovor der Angst ist völlig unbestimmt. … das Wovor der Angst ist die Welt als solche. Die völlige Unbedeutsamkeit, die sich im Nichts und Nirgends bekundet, bedeutet nicht Weltabwesenheit, sondern besagt, daß das innerweltlich Seiende an ihm selbst so belanglos ist, daß auf dem Grunde dieser Unbedeutsamkeit des Innerweltlichen die Welt in ihrer Weltlichkeit einzig noch aufdrängt. … wovor die Angst sich ängstet, ist das In-der-Welt-sein selbst.

Und jetzt kommt es:
„Das Sichängsten erschließt ursprünglich und direkt die Welt als Welt. … Mit dem Worum des Sich-ängstens erschließt daher die Angst das Dasein als Möglichsein und zwar als das, das es einzig von ihm selbst her als vereinzeltes in der Vereinzelung sein kann.“

Mit meinen Worten:

Wir haben Angst davor, nicht bedeutsam zu sein (wofür auch immer). Also haben wir Angst (unbestimmte Angst, denn bestimmte heißt „Furcht“) vor dem Nichts. Dieses Nichts aber ist der Tod (jedenfalls in einer gewissen Sicht). Um nun Bedeutsamkeit erlangen zu können, müssen wir uns dieser Grenze bewusst sein, und wissen, dass „Bedeutung“ etwas Innerweltliches ist, denn nur dann können wir die Bedeutung dessen, was wir „Bedeutung“ nennen, überhaupt erst ermessen. Insofern ist die „Angst“ als „Existential“ eine „ausgezeichnete Erschlossenheit“ des „Daseins“ (des Menschen). Die Angst zeigt uns unsere Grenzen auf, über die hinweg wir nicht denken können.

Jetzt zurück zu deiner Frage:

Wieso sollten wir Angst vor dem Nichts haben, wenn der Tod
nach Heidegger nur eine Weise des Daseins ist?

Es ist die Freiheit, „man selbst“ als vereinzeltes Subjekt zu sein oder in der Anonymität des „Man“ unterzugehen, die uns (nach Heidegger) eigentlich erst zu denkenden (vernünftigen) Menschen macht. Und diese Freiheit ängstigt, weil sie keinen Halt bietet. Niemand ist da, der mich in meiner Angst auffängt. Ich muss mit dieser Angst, die ich notgedrungen habe, wenn ich vereinzelt bin, selbst umgehen. Ich muss - sozusagen - den Sprung in das „Nichts“ (in die Vereinzelung) wagen, um frei und selbstbestimmt leben zu können. Und das heißt: Ich muss mir meines Todes und meiner Endlichkeit bewusst werden, aber nicht nur einfach bewusst, sondern ich muss meine Endlichkeit als „Bedingung meiner Rationalität“ akzeptieren (Wenn ich tot bin, kann ich mich nicht mehr ändern bzw. entwickeln.).
Das aber erzeugt wiederum eine Angst, mit der es schwer ist umzugehen. In der Angst habe ich also nicht Angst vor dem Tode (höchstens „Furcht“ vor dem Tode), sondern ich habe Angst vor meiner eigenen Angst - und kann ihr dennoch nicht entgehen, weil sie für mich als vernünftiges Wesen notwendig ist, das heißt, notwendig gedacht werden muss.

Soweit - so gut (oder schlecht) … Es ist 23 Uhr 30. Ich kann nicht mehr.

Habe ich es einigermaßen verständlich erläutern können?

Erstmal alles Gute

Thomas Miller

Hallo Thomas,

ich sehe den Tod auch weniger als Mahnung. Unsere Existenz definiert sich einfach darüber, das sie endlich ist. Und weil wir nur dieses eine Leben leben können (Epikur), müssen wir es so gut und gerecht und schön wie möglich gestalten- und das ist absolut epikureisch.:smile:

Ich hab das weiter unten an Nicole (Schildkröte) geschrieben. Es geht dabei nicht darum, in irgendeiner Form eine „transzendentale Belohnung“ für ein gerechtes Leben zu erhalten. Das gibt es gewiss nicht bei Epikur. Aber die Endlichkeit gibt uns doch gerade eine große Verantwortung für die Gestaltung unseres Leben im Jetzt. (Wobei ich selbst nicht sicher bin- im Gegensatz zu Epikur- dass dann alles einfach vorbei ist. Die Handlungsmaxime zur Lebensgestaltung finde ich aber trotzdem für mich bestechend.)

Beste Grüße,

barbara

Hallo,

Ja.

Wie können wir dem Tod begegnen? Wenn Gott auf unserer Seite ist, dann brauchen wir vor dem Tod keine Angst zu haben. Die Bibel sagt in Psalm 23, 4: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück.“
Mit was kann man den Tod vergleichen? Mit dem Schlaf. Die Bibel sagt in 1. Thessalonicher 4, 13: „Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.“ Johannes 11, 11-14: „Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken. Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er schläft, wird’s besser mit ihm. Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede vom leiblichen Schlaf. Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben.“
Wo ruhen die Toten gemäß den Aussagen Daniels? Die Bibel sagt in Daniel 12, 2: „Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.“
Was wissen die Toten? Die Bibel sagt in Prediger 9, 5-6, 10: „Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht. Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.“
Aber der Tod ist noch nicht das Ende. Die Bibel sagt in Jesaja 26, 19: „Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmt euch, die ihr liegt unter der Erde! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Toten herausgeben.“
Was verspricht Jesus denen, die sterben. Die Bibel sagt in Hosea 13, 14: „Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten.“
Auferstehungskraft kommt von Christus. Die Bibel sagt in 1. Korinther 15, 21-22: „Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.“
Warum hat Gott der Welt seinen Sohn gegeben? Die Bibel sagt in Johannes 3, 16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Beide, die guten und die bösen Menschen werden auferstehen. Die Bibel sagt in Johannes 5, 28-29: „Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“
Die Gerechten werden bei der Zweiten Wiederkunft Christi auferstehen. Die Bibel sagt in 1. Thessalonicher 4, 16-17: „Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“
Was für einen Körper werden die Gläubigen nach der Auferstehung haben? Die Bibel sagt in Philipper 3, 20-21: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, daß er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.“
Wie lange werden die auferstandenen Gerechten leben? Die Bibel sagt in Lukas 20, 36: „Denn sie können hinfort auch nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, weil sie Kinder der Auferstehung sind.“
Wie lange müssen die Bösen nach der ersten Auferstehung warten, bevor sie auferstehen? Die Bibel sagt in Offenbarung 20, 4-5: „Diese (die Gerechten) wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden.“
Wer sind die Bösen? Die Bibel sagt in Offenbarung 21, 8: „Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“

Hallo liebe R+E LeserInnen:smile:,

da las ich neulich bei Epikur:

„Der Tod ist nichts, was uns betrifft. Denn das Aufgelöste ist
empfindungslos. Das Empfindungslose aber ist nichts, was uns
betrifft.“

Und in diesem Zusammenhang habe ich dann mehr bei Epikur dazu
gelesen. Dann aber auch darüber nachgedacht, was meine
christliche Seite dazu fühlt und glaubt.

Ich bin mir da in vielem so unsicher und habe sehr wenig bis
gar keine Vorstellungen. Habe ich festgestellt. Hat Epikur
recht? Ist das dann nicht tröstlich? oder eher erschreckend?
(die Angst vor dem nichts??)

Jetzt würde ich gerne mit euch den Austausch über Eure
Ansichten darüber suchen. Im Dialog kommt man ja oft zu
klareren (eigenen) Ansichten.

Mich interessiert, wie das Juden sehen, aber auch Atheisten,
Agnostiker, andere Christen und überhaupt alle, die das lesen
und die das interessiert.

Was habt ihr persönlich für einen Bezug zu diesem Thema? Ist
es überhaupt ein Thema (ich persönlich gehöre eher zu den
leuten, die nicht allzu oft darüber nachdenken, muss ich
sagen) für euch? Und was sagt eure Religion dazu?

Beste Grüße,

barbara

Hallo Barbara,

Die Handlungsmaxime zur Lebensgestaltung finde ich
aber trotzdem für mich bestechend.

ist ja auch in Ordnung. Ich habe nur auf eine möglicherweise bestehende kleine Differenz hinweisen wollen - mehr nicht.

Einen schönen Sonntag wünscht

Thomas Miller

Hallo Tino,
Es ist unserer menschlichen Arroganz zuzuschreiben, dass wir diesen „Dualismus“ (durch Descartes vertreten) einfach nicht aufgeben wollen. Diese Entzauberung, dass eine Seele ausserhalb und unabhängig von unserem Körper (sprich Gehirn) nicht existiert, mögen wir nicht gerne aufgeben, ist ja schliesslich allzu bequem mit einem „Leben nach dem Tod“ zu liebäugeln. Ich denke aber, nachdem die Kirche die Hölle aufgeben musste, wäre es ja zwingend auch den „Himmel“ abzuschaffen. Und noch etwas: bei welcher Evolutions-Stufe wäre nach Dir eine Seele „jenseitsberechtigt“?
Mit Gruss: engelhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nicht Evolution… Unausweichlichkeit!
Hallo, Engelhardt!

Du setzt Deinen Ansatz vorraus und bezeichnest meinen als Arroganz… nein, ich verstehe das richtig! Als den Unwillen, das Unausweichliche zu akzeptieren.

Gut, den Standpunkt verstehe ich, wenn ich ihn auch nicht teile. Logik führt halt nicht zwingend zu bestimmten - identischen - Ergebnissen. Auf die Mischung der Zutaten kommt es an. Und wir beide backen unseren Logikkuchen auf verschiedene Weise.

Ich finde das herrlich!

Und noch etwas: bei welcher Evolutions-Stufe
wäre nach Dir eine Seele „jenseitsberechtigt“?

Nach meinem Verständnis wird das wohl die Existenz eines Bewußtseins sein. Wer weiß, vielleicht begegnen wir den Katzen und Bäumen wieder. Wir wissen es doch nicht.

Ich bin mir meiner selbst wohl bewußt und halte den Fortbestand meines Daseins für unausweichlich. Selbst wenn ich es wollte… ich könnte es nicht verhindern.

Gruß!
Tino

Hallo Babs!

Ich las mal, dass dieses Phänomen von einigen Wissenschaftlern
recht nüchtern erklärt bzw. entschlüsselt wurde.
Im Augenblick des Sterbens, sendet das Gehirn letzte
elektrische Signale aus, was zu optischer Wahrnehmung führt,
also irgendwas auf der Netzhaut abgebildet wird. Diese
‚Entladung‘ empfänden die Menschen, die ein Todesnähe Erlebnis
hatten, als Licht am Ende des Tunnels. Das sind jetzt nicht
die exakten Worte, aber so hab ich es verstanden.

Hm. Ja. Aber für mich ist das ehrlich gesagt kein Beweis
dafür, dass es so nicht funktioniert. Womit ich nicht sagen
will, dass ich so daran glauben kann!
Es gibt ja auch Menschen, die z.B. bei Herzaussetzen sich
selbst und den OP von oben gesehen haben. Ist das alles immer
wissenschaftlich zu erklären? Ich will den Menschen, die diese
Erfahrungen gemacht haben auch nicht von oben herab erklären,
dass sie sich das eh alles nur eingebildet
haben…Wissenschaftler sind da natürlich bemüht, Erklärungen
zu finden, ist ja auch ihr Job. Endgültige Beweise gibt’s dann
aber doch nicht.

Das von dir beschriebene Phänomen ist nichts anderes, als eine Astralprojektion. Soviel ich weiß, muß man den Puls und die Gehirnwellen auch herabsenken für eine Astralreise. Ich glaube es war die (Para-?)Psychologin Susan Blackmore, die einerseits den Tunnel mit dem Licht während einer Nahtodeserfahrung neurologisch erklären konnte, die auch eine plausible Erklärung für Astralreisen liefert. Demnach ist eine Astralreise nichts anderes, als der Versuch des Gehirns eine „Wahrheit“ zu konstruieren, während die Sinne ausgeschaltet sind. Versuch dich mal an irgend eine Situation in der Vergangenheit zu erinnern, aus welcher Position siehst du das dann? Meistens aus der Vogelperspektive. Ich habe mal was dazu auf dem „Parawissenschafts“-Brett gepostet. Sieh mal nach unter „Astralreisen“ Das Ergebnis war relativ desillusionierend…

Ansonsten finde ich toll, was du geschrieben hast, bzw.
empfinde genauso. Wenn ich anfange, mich mit dem Thema mehr zu
beschäftigen, kommen eine Menge Grundfragen zu Tage, die ich
nicht vom Herzen beantworten kann. D.h. ich weiss grob,
welche Dogmen und Vorstellungen es bei mir dazu im Christentum
gibt. Aber so richtig daran „glauben“ kann ich nicht, nicht
immer. Einer ernsthaften inneren Prüfung hält das alles nicht
immer stand.

Warum sollte es auch?

Für mich halte ich es jetzt, wie Epikur es vorlebte. Jeden Tag
genießen, versuchen ein „gerechtes“ Leben zu führen, nicht aus
transzendentalen Belohungswünschen heraus, sondern weil nur
„gerechte“ Menschen mit sich im reinen sind und glücklich
leben können. Und die Tage, die mal nicht so schön sind mit
größtmöglicher Gleichmut an sich vorbeigehen lassen und wieder
neu starten.:smile:

Oh! Ist Epikur der Begründer des Eudemonismus?

Zu deiner eigentlichen Frage: Ich versuche mich immer mit folgender Überlegung zu trösten. Entweder die Dualisten haben recht, und es gibt die spirituelle Welt. Dann gäbe es wahrscheinlich auch eine unsterbliche Seele. Scheint mir aber nicht ganz richtig sein zu können, da das was wir als Seele empfinden - werden wir damit geboren? Nein! Was wäre von uns übrig geblieben, wären wir vor unserem ersten Geburtstag gestorben, hätte da der Gedanke an ein Leben nach dem Tod überhaupt Sinn? Unser Selbstbewußtstein entsteht erst in den ersten Jahren unseres Daseins! Wann wäre die Grenze, wo die „Seele“ über den Tod hinaus existieren könnte?

Hätte ein Monist, wie etwa „Frank J. Tipler“ recht, dann wäre es, wie er es in „Physik der Unsterblichkeit“ beschreibt, möglich, unsere Gehirne physikalisch korrekt auf beispielsweise einem Computer zu simulieren, und „wir“ würden ebenfalls über den Tod hinaus existieren. Auch keine besonders tolle Aussicht, ich weiß…

Ich persönlich glaube, dass die Wahrheit wie so oft irgendwo in der Mitte liegt. Den „Unsicherheitsfaktor“ den du beschreibst, den werden wohl auch noch alle Generationen nach uns haben…

Gruß,
Herbert

Hallo Herbert!

Zu deiner eigentlichen Frage: Ich versuche mich immer mit
folgender Überlegung zu trösten. Entweder die Dualisten haben
recht, und es gibt die spirituelle Welt. Dann gäbe es
wahrscheinlich auch eine unsterbliche Seele. Scheint mir aber
nicht ganz richtig sein zu können, da das was wir als Seele
empfinden - werden wir damit geboren? Nein! Was wäre von uns
übrig geblieben, wären wir vor unserem ersten Geburtstag
gestorben, hätte da der Gedanke an ein Leben nach dem Tod
überhaupt Sinn? Unser Selbstbewußtstein entsteht erst in den
ersten Jahren unseres Daseins! Wann wäre die Grenze, wo die
„Seele“ über den Tod hinaus existieren könnte?

Ich würde Seele und Selbstbewußtsein nicht gleichsetzen.

Meiner Meinung nach bekommt die Seele jeder Mensch bei der Geburt mit. Und so wie das Kind in der Entwicklung wächst, entwickelt sich auch die Seele. Und nach dem Tod bleibt eben die Persönlichkeit (körperlos) im Jenseits erhalten.

Die christliche Lehre (und z.T. auch die jüdische) glaubt an eine Auferstehung zu einem neuen Leben am Ende des Zeitalters. Dann bekommen diese Seelen wieder einen Körper.

Gruss Harald

Servus Harald!

Zu deiner eigentlichen Frage: Ich versuche mich immer mit
folgender Überlegung zu trösten. Entweder die Dualisten haben
recht, und es gibt die spirituelle Welt. Dann gäbe es
wahrscheinlich auch eine unsterbliche Seele. Scheint mir aber
nicht ganz richtig sein zu können, da das was wir als Seele
empfinden - werden wir damit geboren? Nein! Was wäre von uns
übrig geblieben, wären wir vor unserem ersten Geburtstag
gestorben, hätte da der Gedanke an ein Leben nach dem Tod
überhaupt Sinn? Unser Selbstbewußtstein entsteht erst in den
ersten Jahren unseres Daseins! Wann wäre die Grenze, wo die
„Seele“ über den Tod hinaus existieren könnte?

Ich würde Seele und Selbstbewußtsein nicht gleichsetzen.

Meiner Meinung nach bekommt die Seele jeder Mensch bei der
Geburt mit. Und so wie das Kind in der Entwicklung wächst,
entwickelt sich auch die Seele. Und nach dem Tod bleibt eben
die Persönlichkeit (körperlos) im Jenseits erhalten.

Was ist dann die Seele? Erinnere dich zurück als du noch 1 Jahr alt warst! Kannst du das? Also ich nicht. Außerdem glaube ich nicht, dass uns Persönlichkeit mit der Geburt mitgegeben wird. Diese entwickelt sich erst, sie wird uns anerzogen. Warum stammen wohl die meisten Menschen, die bei uns im Gefängnis sitzen aus Waisenhäusern? Ist leider so!

Also, was wäre nun, wären wir an unserem ersten Geburtstag gestorben? Versuch dich mal in den einjährigen Harald hineinzuversetzen und versuche diese Frage zu beantworten. Meiner Meinung nach führt genau diese Überlegung praktisch alle Religionen ziemlich ad absurdum…

Die christliche Lehre (und z.T. auch die jüdische) glaubt an
eine Auferstehung zu einem neuen Leben am Ende des Zeitalters.
Dann bekommen diese Seelen wieder einen Körper.

Dachte immer dass sich hier der jüdische Glaube vom christlichen wesentlich unterscheidet. Laut Christentum verläßt nach dem Tod die unsterbliche Seele den Körper, im Judentum stehen, so wie du es hier beschreibst, am Ende der Zeiten die Körper wieder aus den Gräbern auf… Ist doch so, oder?

Gruß,
Herbert

Gibt es die Seele?
Hallo Harald,

im Zuge einer Auseinandersetzung hatte ich auch eine Diskussion mit meinen Vater bezüglich der Seele. Er sagt- was mir noch nie aufgefallen ist- dass im NT nie von einer Seele gesprochen wird. Juden und dann natürlich auch Christen haben keine Vorstellung von einer Seele. Die Vorstellung einer unsterblichen Seele ist griechischen Ursprungs (Aristoteles).

Was dann aber sozusagen „überlebt“ nach dem Tod ist mir ziemlich schleierhaft.

Beste Grüße,

barbara

im
Judentum stehen, so wie du es hier beschreibst, am Ende der
Zeiten die Körper wieder aus den Gräbern auf… Ist doch so,
oder?

im messianischen zeitalter werden die toten auferstehen. das ist
einer der glaubenssaetze im judentum. der letzte, wenn ich das
jetzt richtig im kopf habe. ob die koerper aus den graebern
aufstehen, weiss ich wirklich nicht. wird das ueberhaupt so genau
beschrieben? es erscheint mir auch unsinnig, denn schon nach
kurzer zeit ist nicht mehr viel uebrig von einem koerper… aber
wie schon mal gesagt, das sich-ausmalen des jenseits ist keine
staerke des judentums.

vielleicht kommt ein experte zuhilfe, eli, iris?