Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Aber sicher ist der Gott von vielen Religionen anfaßbar. Mußt
nur mal nach Ostasien gehen. Und auf die Inselgruppen. Alles
anfaßbar, alles aus Holz oder Stein geschnitzt.

ja, nur hast du ueber den gott von juden und katholiken
gesprochen, nicht von inselgoettern. zumindest juden schnitzen
sich keine anfassbaren goetter, katholiken zuweilen, die nennt
man aber heilige und nicht goetter.

Wir sollten ja auch nicht verurteilen oder urteilen,

du schriebst woertlich ueber die ‚probleme‘, die k. und j. mit
ihrem gott haetten… das ist ein urteil.

Als echter Christ brauche ich keine Vordenker, Meister,

ach ja, christus war aber ein solcher meister, vordenker,
religionsstifter… aber ich lasse das lieber, darueber sollte
man wirklich nicht diskutieren.

lass jedem seine meinung und seinen glauben. jeder muss selber
wissen, woran er glauben soll. das ist privatsache. missionierung
ist geistiger hausfriedensbruch.

Wiedergeburt nicht Wiederholungsgeburt
Hallo Martin,

hast du Probleme mit der deutschen Sprache, daß du Wiedergeburt und Wiederholung miteinander verwechselst.

und zwar weil ich den Gedanken der ewigen Wiedergeburt
persönlich für „falsch“ (obwohl natürlich nicht wiederlegbar)
halte und gerne (weiterhin) Eure Meinung erfahren möchte.

1)Er ist mE nicht hilfreich
Er könnte zu einem Fatalismus verleiten, da das Leben (eh) ja
vorher schon mal und dazu noch haargleich abgelaufen ist.

Nicht haargleich. Das nächste Leben bringt andere Aufgaben und Prüfungen. Außerdem ein anderes Land, ein anderes Zeitalter, eine andere Hautfarbe, ein anders Geschlecht, ein anderer Glaube, usw. Es gibt nicht die Wiederholung des vorherigen Lebens.

2)Er entspricht nicht der (menschlichen) Logik der Zeitlichkeit

Der Mensch weiß nicht alles und hat auch noch nicht alle Erfahrung. Noch immer entdecken Wissenschaftler neues und werden vorherige Meinungen ad akta gelegt, da sie nicht mit der neuen und erweiterten Wahrnehmung des Kosmoses übereinstimmen.

das Leben ist in unseren Augen doch gerade offen: eine noch
nicht abgeschlossene Erfahrung.

3)Er ist anthropozentrisch der Gedanke geht davon aus, daß nur
wir"außerzeitliche Lebewesen" sind

Ja, daß sind wir.

Eigentlich sollten konsequenterweise ja auch
Insekten,Dinosaurier,Amöben und sämtliches Urgetier (und das
seit Urzeiten) wiedergeboren werden.

Sicher.

Folglich müssten dann auch unendlich viele Zeiten parallel ablaufen.

Keine Wiederholung, siehe oben.

Monika

Bitte: Erst alle postings der Diskussion lesen…
Hi Monika,

hast du Probleme mit der deutschen Sprache, daß du
Wiedergeburt und Wiederholung miteinander
verwechselst.

Nein, es ging hier um eine ewige Wiederkehr, d.h.eine Wiederholung des gleichen Lebens (von Geburt bis Tod), wie Leo sie oben erläutert hat!

Und ich beziehe mich hier auch auf seine Ideen, nicht im geringsten auf Deine ganz andere Vorstellung einer Wiedergeburt!

Lese deshalb bitte zunächst alle postings von Leo (oben), bevor Du einen falschen Gebrauch der Sprache unterstellst.

(„Hast Du ein Problem…?“ hört sich ausserdem etwas aggressiv an., oder???)

Gruesse
Martin

Danke! und (noch) ein paar Gedanken…
Hallo Leo,

Dankesehr erstmal für Deine Antwort!

Wichtig am
Wiederkehr-Gedanken ist die Ungewissheit, ob das jeweilige
Leben ein erstmaliges oder ein wiedergekehrtes ist. Daher kann
ein Wiederkehr-Denker die Freiheit in keinem Fall
ausschließen.

Ja, das stimmt natürlich…
Allerdings wäre nun die Wahrscheinlichkeit einer Erstmaligkeit gering, da sich die Wiederkehr ja ewig wiederholt.

Vor dem Tod erscheint gerade auch dem Wiederkehr-Denker das
Leben so offen, wie es nur sein kann. Was willst Du mehr? Was
könnte der „Logik der Zeitlichkeit“ angemessener sein als
diese Erfahrung?

Bei Erwägung der 3 erwähnten (möglichen) Alternativen, stimme ich Dir sehr zu !!

Eine andersartige, auch völlig „offene“ Einstellung genüber dem Tod gefällt mir persönlich allerdings genauso gut, ja, in einem gewissen Sinne sogar besser. Sie wird durch die folgenden Fragen ausgedrückt:

Wenn man noch nicht das Leben kennt, wie sollte man den Tod kennen?

Und: wenn wir das Beste aus unserem Leben „machen“, was kümmert uns dann (noch) der Tod?

(Sie stammen, soweit ich mich erinnere, ursprünglich von Kungfutse oder Laotse (?)-

Für unangemessen halte ich sowohl den
Gedanken, dass der Tod die Vernichtung des Lebens, als auch
den, dass er den Beginn eines neuen Lebens bedeutet. Der
Gedanke der Vernichtung geht auf die Sinnlosigkeit,der des
Neubeginns auf die Unverbindlichkeit des Lebens.
Dagegen geht
der Gedanke der Wiederkehr auf die Endgültigkeit und damit
Höchstbedeutendheit dieses einen Lebens, das der Tod verewigt.

Ich respektiere diese(n) tiefen Gedanke(n) einerseits sehr…
Andererseits spüren wir ja oftmals-wie soll ich das ausdrücken- eine „Art“ Höchstbedeutendheit" des Lebens auch ohne sie zu denken.

Könnte es gewissermaßen nicht auch „umgekehrt“ sein?

In anderen Worten: wir versuchen den „Sinn des Lebens“ durch hohe Gedanken sozusagen zu „retten“? (positiv gemeint (!)

Ein „Sinn“ kann/könnte ja gleichfalls auch in der „Lebendigkeit“ selbst erfahren werden.

Und Deine/Unsere Gedanken wären auch Teil einer sinnvollen Lebendigkeit!!!

Die Wiederkehr ist nicht als physisch-biologischer Vorgang,
sondern als eine Art virtueller Reproduktion zu verstehen, die
sich endlos fortsetzt. So lässt uns die „Ewigkeit des
Einmaligen“ keine Zeit übrig,

Hier kommen wir zusammen!

Die Ewigkeit des Einmaligen!

Indem wir (das eine oder andere)
glauben, beweisen wir Mut - Lebensmut. Solange wir nicht
glauben, sind wir nicht entschieden, und solange wir nicht
entschieden sind, handeln wir nicht, sondern zögern wir das
Handeln hinaus (siehe „Hamlet“).

Das Schauspiel sei die Schlinge, in der ich das Gewissen des Königs einfange sagt Hamlet

(und drückt durch seine wunderbaren Worte auch die Vergänglichkeit des Gewissens aus…)

Kafka: „Es gibt nur das Ziel, keinen Weg. Was wir Weg nennen,
ist Zögern.“

(Der Verlust jeglicher Transzendenz im Leben (gleichbedeutend mit dem Verlust des „Weges“) wird hier „bejammert“, so verstehe ich Kafka, und hoffe ihn auch einigermassen „richtig“ zu interpretieren-

Nur wenn es einen Gott gäbe,ewige Ideen oder ein anderes z.B. (kafkianisches) „Ziel“ hätte das Leben somit einen Sinn-

Da halte ich es doch lieber mit dem großen Goethe, wenn er schreibt:

„Mein Acker ist die Zeit“

Sie bilden ein Spannungsfeld, ähnlich wie der Wiederkehr-
Gedanke und die Freiheit, ähnlich auch wie Dein und mein
Beitrag zur Diskussion.

Ja, ich finde es auch interessant mit Dir zu diskutieren…!

Viele Gruesse
von
Martin

zumindest juden schnitzen sich keine anfassbaren goetter,
katholiken zuweilen,die nennt man aber heilige u. nicht götter.

Juden schnitzen sich sehr wohl ihr Yahwe-Bild, bzw. lassen es sich von den Vordenkern, den Rabbis, präsentieren. Nicht im handwerklich-dinglich anfaßbaren Sinne - aber im Sinne Gottesbild, Gottesauffassung, wie sie es gerne hätten. Das machen leider auch viele Christen.
Das Problem dabei ist, nur wenige Menschen fragen Gott selber danach, wie Er denn von den Seinen, nämlich uns aufgefaßt und verstanden sein will.
Da haben es Christen sehr leicht. Sie dürfen jederzeit ihren Gott darum bitten, danach fragen und sie erhalten auch von dem lebendigen Gott auf alle wichtigen Fragen, und dies ist ja eine wichtige Frage!, weil nicht materiell-dinglich gebunden, von Gott die Antwort.

So habe ich Ihn, Gott, um Hilfe und Antwort auf entsprechende Fragen gebeten. Und ich habe auf alle meine religiösen Fragestellungen!!! von Gott die entsprechenden Antworten bekommen. Nicht auf meine Weise, wie ich es gerne hätte, aber so, wie Er, Gott, es gerne möchte, nämlich mir zukommen, mir ZUFALLen lassen. Frage einen anderen beliebigen echten Christen, egal in welchem Land dieser Erde, und er (oder sie!) wird das bestätigen. Nach dem Prinzip: auf mindestens zwei Aussagen kannst und solltest Du bauen.

Die Katholen haben ihr Gottesbild von deren Vordenkern geschnitzt bekommen, natürlich auch nicht rein wörtlich, sondern ebenso materiell-dinglich gedacht, als ein grausamer, strenger, unnachsichtiger Obermotz, ganz weit weg, droben im Himmel.

Ich aber sage: Gott ist ganz nah. Einem jeden Menschen auf Erden ganz nah. Nämlich drinnen in seinem Herzen. (Jetzt such nicht im betreffend titulierten Hohlmuskel, Du verstehst, was ich meine. Im Gehirn ist das Herz natürlich auch nicht! Es ist geistig-seelisch zu verstehen. Und das Verstehen dazu - wird von Gott aus Gnade geschenkt!)

Und Gott ist die Liebe selbst. Und das Feuer, das Feuer der Liebe, der Herzenswärme. Von Ihm kommen Gnade und Barmherzigkeit und die anderen sogenannten göttlichen Tugenden.
Strafe - kommt nicht von Ihm. Die Strafe ist in sich selbst, in uns selbst bereits angelegt. Die braucht Er nicht herbeizurufen. Er ist gekommen, in menschlicher Gestalt, um uns aus diesem endlosen Kreis, auch Teufelskreis genannt, herauszuholen, bzw. den Weg heraus aufzuzeigen. Wir müssen nur das bedenken, überdenken, Vorschuß-Vertrauen investieren und anfangen, dem nachzukommen. Wie genau, da hilft Er schon. Wenn es nicht so wäre, wäre ich kein Christ mehr. Für Trallala hab ich keinen Nerv und könnt mir stattdessen was bessres vorstellen. Aber, so habe ich selber Gott erlebt. Und die Sache mit Jesus, die ich nicht kapiert hatte, die hat Er mir auch erklärt. Einem Priester, einem Rabbi oder Pfarrer hätte ich die Erklärung nicht geglaubt, wegen meines inneren Mißtrauens gegenüber diesen Interessenvertretern. Obwohl es auch wirklich ehrliche uned echte christliche Ausnahmen geben soll, ich kenne leider keine.

du schriebst woertlich ueber die ‚probleme‘, die k. und j. mit
ihrem gott haetten… das ist ein urteil.

Nee, das ist meine Feststellung, wenn ich den ganzen Zinnober weltweit, die Kreuzzüge, die Palästina-Totschlagorgien, die Inhalte der Glaubensfeste der betreffenden Glaubensgenossen usw. usf. ansehe, analysiere und studiere. Das mögen einige mögen, ich aber nicht. Mich widert das an, ekelt an - und ich sage dazu, ohne mich. Aber wer drauf steht, bitte schön …
Ich habe auch nix gegen Voodo-Priesterei und Menschenfresserei auf irgendwelchen Südseeinseln heute noch heimlich, aber bitte ohne mich.

Als echter Christ brauche ich keine Vordenker, Meister,

ach ja, christus war aber ein solcher meister, vordenker,
religionsstifter…

DU HAST RECHT!!! Christus war nicht, Er ist!!! ein solcher Meister! Und wahrer Gott zugleich. In Jesus hat Gott, der Alleskönner und Allesseiende, menschliche Gestalt aus Liebe zu den Seinen, nämlich uns Menschen, Seinen Geschöpfen, angenommen. Uns zum Vorbild, uns zur Lehre. Und Gott selbst, der ist mein Meister, mein Vordenker, mein Vater, mein Ursprung - und dereinst auch mein Ziel, in dem ich in Ewigkeit stets schaffend und mich weiterbilden ruhen werde, wie Er es mich persönlich hat wissen lassen.
Keine andere Gestalt. Kein anderer Vordenker, kein Meister, nur der Chef selber, der zugleich mich Bruder nennt, als Jesus.

aber ich lasse das lieber, darueber sollte
man wirklich nicht diskutieren.

Diskutieren? Nee, muß man nicht. Darüber nachdenken - das sollte man aber doch. Und zwar gründlich. Und, wie sagte Er dazu treffend: Prüfet alles!!! und das Gute behaltet.
Oder: Wer da (wirklich ehrlich und ernsthaft nach dem Rechten) suchet, der findet (das/den) auch…

Diese Verheißung erlaubt nur ein ja oder ein nein!!!
Damit hat sich Gott festgelegt! Das ist ein Prüfstein.
Ich habe gesucht - und ich habe (übrigens erstaunlich schnell, hatte mit längerer Suchzeit gerechnet!!!) gefunden, IHN!!!

lass jedem seine meinung und seinen glauben. jeder muss selber
wissen, woran er glauben soll.

Natürlich lasse ich jedem sein Bier, Glauben, sonstwas.
Aber ich habe den Auftrag von Gott, wie alle rechten Christen,
von Ihm und Seinem Weg mit den Seinen zu berichten, für Fragen zur Verfügung zu stehen - und Ihn auch hier auf Erden bekannt zu machen, bzw. falsche Geschichten über Ihn richtigzustellen.

Wer das nicht hören will, das akzeptiere ich doch. Hab das früher auch nicht hören wollen. Ging mir voll am … vorbei.

Bin aber älter, reifer und sorgfältiger mit den Jahren geworden, und biete somit jedem das Lösungsmodell an, was mich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat, um dies zu verbildlichen, anschaulicher darzustellen.

Keiner darf gezwungen werden. Den Fehler haben Katholiken früher leider oft gemacht, bzw. deren Vordenker.

Wichtig heute aber ist, daß es jedem Menschen bekannt sein sollte, wo der Heilige Geist Gottes rein und unverfälscht zu finden ist. Im eigenen Herzen im Gebet. Dort läßt Er, Gott, sich finden. Das ist alles.

Wer das nicht braucht, den eigenen Seelenfrieden garantiert dadurch, was will der dann überhaupt beim Themenkreis Religion? Frage ich mich, nicht unseren Chef, weil das eine etwas zu einfache, triviale, weltliche Frage ist.
Nu, ich hoffe, ich habe Dir, und vor allem den stillen Mitlesenden, die natürlich die eigentliche Zielgruppe meines jetzigen Textens ist, weil Du ja vielleicht doch ein wenig zu ablehnend sein könntest, das Wichtigste gesagt, erklärt bzw. vorgestellt. Den Rest - den sollte sich jeder wirklich an Gott und Sein Wille interessierter Mensch von dem SELBER abholen. Einfach mit Gott telefonieren, im G-Netz. G steht für kostenloses aber wirksames GEBET! Wer das ehrlich und aufrechten Herzens zum Gott der Liebe hin tut, egal ob Jude oder Katholik, oder Evangele oder Atheist oder sonstwas, der kommt auch weiter. Garantiert, weil verheißen. Wer da suchet, der …

Dein Christ Norbert.

Nicht im
handwerklich-dinglich anfaßbaren Sinne - aber im Sinne
Gottesbild, Gottesauffassung, wie sie es gerne hätten. Das
machen leider auch viele Christen.

stell dir vor: das machen alle religionen! darin unterscheiden
sich naemlich die verschiedenen religionen: in ihrer lehre. z.b.
die christliche trinitaet auf der einen seite, ein unteilbarer
gott in islam und judentum.

anscheinend schaffst du es nicht, von deinem eigenen glauben zu
abstrahieren und ihn von aussen, also religionsphilosophisch, zu
betrachten, ihn mit anderen ansaetzen zu vergleichen usw.

Da haben es Christen sehr leicht. Sie dürfen jederzeit ihren
Gott darum bitten, danach fragen und sie erhalten
von Gott die Antwort.

gebete gibt es in vielen relgionen. nicht nur in der
christlichen. kommunikation mit der gottheit ist ein wesentliches
merkmal von religion.

So habe ich Ihn, Gott, um Hilfe und Antwort auf entsprechende
Fragen gebeten. Und ich habe auf alle meine religiösen
Fragestellungen!!! von Gott die entsprechenden Antworten
bekommen.

ja, ich auch. wirklich. aber da wir verschiedene menschen sind,
haben wir ganz andere antworten bekommen. gott ist naemlich
intelligent genug, jedem auf persoenliche weise zu helfen. manche
menschen kommen auch ganz ohne gott klar. das ist auch gut.
deswegen fiele mir nicht im traum ein, den glauben eines anderen
anzuzweifeln. nur eins nehme ich mir heraus: das recht frei zu leben.

Die Katholen haben ihr Gottesbild…

na und? was geht dich das an? ich mag den katholizismus aus
diversen gruenden auch nicht. deswegen lasse ich aber trotzdem
jeden in frieden katholik (‚kathole‘ ist abwertend) sein, solange
er mich in frieden laesst.

Als echter Christ brauche ich keine Vordenker, Meister,

ach ja, christus war aber ein solcher meister, vordenker,
religionsstifter…

DU HAST RECHT!!!

??? nu was jetzt? du widersprichst dich ja!

Wer das nicht hören will, das akzeptiere ich doch.

gut, dann akzeptiere bitte, dass auch ich nicht missioniert
werden will. danke.

anscheinend schaffst du es nicht, von deinem eigenen glauben
zu abstrahieren und ihn von aussen,also religionsphilosophisch,
zu betrachten, ihn mit anderen ansaetzen zu vergleichen usw.

Aber Lehitraot,

was bist Du so aggressiv in Deinem Tonfall. Du solltest Dich freuen, auf einen würdiges Gegenüber gestoßen zu sein, daß Dir auf allen Deinen Domänen locker geistig und sogar seelisch folgen kann und das sogar bisher auch gerne tut, oder nicht?

Wenn ich das nicht täte, was ich Deiner und auch meiner Meinung nach natürlich! tun muß, nämlich sorgfältig prüfen und Müll absondern, Traditionals ihren Stellenwert zuweisen und geistig-seelische Aspekte, die in die Ewigkeit führen, so es sie denn wirklich geben sollte, eingehend ausloten, dann wäre ich das, was Du mir oben unterstellst.

Ich habe mir erlaubt, meine Zukunft sorgfältigst, mit geradezu preußischer Akribie und Sorgfalt, wofür wir Deutschen ja seit langer Zeit weltbekannt und weit gerühmt sind, auf Tatsachen und erprobte, bewährte Rezepturen aufzubauen. Damit ist es mir gelungen, von Gott selbst bereits jetzt angenommen zu sein und die Gewissheit erlangt zu haben, wenn ich dran bleibe im jetzigen Glauben, an Gott in und durch Jesus Christus nämlich, meine Zukunft in Ewigkeit bei Ihm, meinem himmlischen Vater mit den Seinen zu verbringen. Eine Vorschau dieser Ewigkeit wurde mir übrigens auch gewährt. Wes bedarf es mehr, um vollkommenen Seelenfrieden hienieden auf Erden bereits zu erlangen?
Da ist mein Latein am Ende. Und meine Rhetorik. Mehr kann ich mir einfach nicht vorstellen. Solltest Dich mit mir darüber freuen, daß es tatsächlich einen Weg gibt, ich bin der beredte Zeuge dafür, andere echte!!! (nicht Kirchen-)Christen, wie gesagt, ebenfalls, diesen Seelenfrieden ohne Geld oder Posten frei aus Gnade Gottes geschenkt zu erhalten. Ich könnte die ganze Welt umarmen - und jedem, der es mag, dazu einladen, auch Gott ernst zu nehmen - und Ihn, abseits von Meistern, Rabbis, Priestern, Pfarrern, selber anzusprechen, ohne Mittler, direkt.
Um zu erleben, daß Gottes Verheißungen gelten, stimmen, gültig sind in Ewigkeit. Auch jetzt schon, hier auf der Erde, im diesirdischen Leben.
Du bist, nach wie vor, natürlich auch herzlich dazu eingeladen, Gott selber anzusprechen und diesbezüglich um Antwort ehrlich und aufrichtig zu bitten, beten. Seine Antwort ist Dir dann sicher. Sonst wäre es ja alles nur fromme Lüge oder Selbstbetrug.

Da haben es Christen sehr leicht. Sie dürfen jederzeit ihren
Gott darum bitten, danach fragen und sie erhalten
von Gott die Antwort.

gebete gibt es in vielen relgionen. nicht nur in der
christlichen. kommunikation mit der gottheit ist ein
wesentliches merkmal von religion.

Ist richtig. Und Gott, dazu gefragt, antwortete sinngemäß dazu, daß Er auch den Natur- und sonstigen Religionen sorgfältig zugetan ist. Und nach dem Grad der Inbrunst des Glaubenden, siehe NT: Dein Glaube hat Dir geholfen…, auch dort tätig und heilsam wirkt und bewirkt. Bei entsprechender seelischer Reife läßt er dem betreffenden Menschen des anderen Kulturkreises per ZUFALL, der Er selber, Gott selber, ist, schon die rechten, aufbauenden und weiterführenden Worte und Hilfen, übrigens manchmal auch materielle Hilfen!!! sowie Wetterunterstützung!!! ZUFALLen. Wie er das ähnlich auch bei Moses und den gottesfürchtigen Seinen damals auch exemplarisch tat. Er, Gott, will am Ende in Seinem Himmel alle Menschen zu sich erziehen, heranziehen. Wie Er das macht, das ist bei jeder Seele, also jedem Menschen im fleischlichen Seelenkleide, verschieden.

So habe ich Ihn, Gott, um Hilfe und Antwort auf entsprechende
Fragen gebeten. Und ich habe auf alle meine religiösen
Fragestellungen!!! von Gott die entsprechenden Antworten
bekommen.

ja, ich auch. wirklich. aber da wir verschiedene menschen
sind,
haben wir ganz andere antworten bekommen. gott ist naemlich
intelligent genug, jedem auf persoenliche weise zu helfen.

Ja, Lehitraot, diesmal stimme ich Dir erstmals uneingeschränkt und voll zu. Deswegen kann es durchaus Gift für Dich zum jetzigen Zeitpunkt sein, exakt meinen eigenen!!! Weg mit Gott nachzugehen. Gehe Du den Deinen, sei hiermit gesegnet darin, solange Du Gott die Ehre gibst. Ich respektiere das.

manche menschen kommen auch ganz ohne gott klar. das ist auch
gut. deswegen fiele mir nicht im traum ein, den glauben eines
anderen anzuzweifeln. nur eins nehme ich mir heraus: das recht
frei zu leben.

Jede Seele im menschlichen Körper, der eine Fortentwicklung der Körper aus der Tierwelt darstellt, die Tiere haben allerdings noch keine vollausgebildete Seele und den Hauch Gottes darinnen, ist von Gott her frei. Das ist das oberste Gebot im Weltenall, im Universum, im Schöpfungsall.

Gott will die Seinen, die Menschen!, freiwillig nach Ihm suchen und fragen lassen, wenn sie es denn wollen. Wer noch nicht will, oder es scheinbar falsch macht, den läßt Er auch in Ruhe. Bis zu einer späteren, geeigneteren Gelegenheit, wo Er wieder einmal per Zufall auf Seine Art anklopft. Und je nach Re-aktion, gibt Er mehr oder weniger Hilfen. Gott will gesucht werden, aber natürlich auch gefunden, weil Er schließlich der Vater aller Menschen ist. Und deswegen hat Er einen tiefe innere Sehnsucht dennoch in die Herzen der Menschen gelegt.
Aber die sind zumeist oft mit Wichtigerem, nämlich Geld, Macht, Frauen, Männern, sonstwas beschäftigt. Wie die Kinder, die abends nicht aus ihrem Sandkasten vom Spielen zum Abendbrot kommen wollen, weil sie scheinbar wichtigeres zu erledigen haben.
Diese Visualisierung ist natürlich nur eine Krücke. Nimm das bitte nicht etwa wörtlich.

Mit freundlichem Gruß, s.o.,
Dein Norbert.

PS:

DU HAST RECHT!!!

??? nu was jetzt? du widersprichst dich ja!

Danke für dieses glänzende Beispiel verbaler Rabulistik, die in den Talmud-Schulen gelehrt wird.
Selbstverfreilich widerspreche ich mir nicht, sondern Du hast Dir absichtlich! nicht die Mühe gemacht, meinen klar und deutlich herausgearbeiteten Punkt dazu verstehen zu WOLLEN.
Gib es zu, Du bist durchschaut.
Was aber das Traurige dabei ist, Du scheinst nicht zu bemerken,
daß diese Art Argumentationsführung weder Liebe zum Nächsten atmet (Pneuma) noch Ernst und Sorgfalt beim Zuhören-Wollen.
Eigentlich weist sie genau auf Dich selber, mit drei Fingern. NH.

PS II.
Wenn Du nicht zum Besseren angeregt werden willst, wie Du abschließend dokumentierst, dann ist das selbstverfreilich Deine Sache, traurigerweise. Was und wie ich aber das tue, was ich tun will und vor mir muß, das ist und bleibt immer meine Sache. Solange Rudimente eines freien Rechtsstaates hier verbleiben, jedenfalls. NH.

genau, drum brauch ich deine anleitung nicht. gibs auf, nh, mich
kannst du nicht missionieren.

ps: logik habe ich an der uni unter ‚philosophie‘ gelernt. da ist
keine talmudschule (lol) notdendig. wenn du dich besser im
judentum auskennen wuerdest, wuerdest du wissen, dass frauen da
nicht hingehen. aber wahrscheinlich hast du dir nicht mal die
muehe gemacht, meine vk anzusehen.

Endlosschleife
Hi Martin,

Und ich beziehe mich hier auch auf seine Ideen, nicht im
geringsten auf Deine ganz andere Vorstellung einer
Wiedergeburt!

Nicht Vorstellung, sondern Wissen darüber.

Lese deshalb bitte zunächst alle postings von Leo (oben),
bevor Du einen falschen Gebrauch der Sprache unterstellst.

Ich habe im Archiv nachgeschaut. Du hast recht. Ein paar Artikel weiter oben hat er es geschrieben.

(„Hast Du ein Problem…?“ hört sich ausserdem etwas aggressiv
an., oder???)

Sorry, wenn daß so rübergekommen ist.
Irgendwie lustig. Da wird aus Wiedergeburt Wiederholungsgeburt. .

Grüße
Monika

Selbstkorrektur
Hallo Martin!

Wichtig am Wiederkehr-Gedanken ist die Ungewissheit, ob das
jeweilige Leben ein erstmaliges oder ein wiedergekehrtes ist.
Daher kann ein Wiederkehr-Denker die Freiheit in keinem Fall
ausschließen.

Ja, das stimmt natürlich…
Allerdings wäre nun die Wahrscheinlichkeit einer Erstmaligkeit
gering, da sich die Wiederkehr ja ewig wiederholt.

Deine Anmerkung hat mich auf einen Fehler in meiner Darstellung des Wiederkehr-Gedankens aufmerksam gemacht. Ich ziehe nämlich einen falschen Schluss, wenn ich sage, das „erstmalige“ Leben und das „wiedergekehrte“ seien zweierlei. Der Witz ist ja gerade, dass das Erst- und Einmalige als eben dieses ewig wiederkehrt. Es kann also keine Ungewissheit darüber geben, in welchem (von mehreren) Leben man sich befindet, und deshalb von daher auch keine Ungewissheit über den Freiheitsstatus.

Dieses eine Leben ist in seiner Endlichkeit von unendlicher Bedeutung. Darin trifft sich der Wiederkehr-Gedanke mit anderen Auffassungen über den Sinn des Lebens, zum Beispiel mit dem biblischen Gottesglauben oder auch mit Kants Kategorischen Imperativ:

In der Bibel sind End- und Unendlichkeit so kombiniert, dass (der unendliche) Gott sich seinen (endlichen) Geschöpfen zuwendet. Insbesondere den (nach dem Sündenfall) sterblichen Menschen berücksichtigt er - unter voller Einbeziehung des Todesumstands - im ewigen Heilsplan.

Bei Kant sind End- und Unendlichkeit so kombiniert, dass das kategorisch Gesollte über jede endliche Güterabwägung und Zwecksetzung hinausweist. Gut zu leben im Sinne dieser praktischen Vernunft heißt so zu leben, als ob es jenseits aller weltlichen Erfolgsaussichten gelte, einer unendlichen Glückseligkeit würdig zu werden.

Der Wiederkehr-Gedanke lässt sowohl die (religiöse) Erwartung als auch die (rationale) Fiktion eines nachtodlichen (wie auch immer beschaffenen) Heils hinter sich. Statt in derart idealische Fernen zu schweifen, wird das jeweils Gegenwärtige als Gelegenheit wahrgenommen, in den Genuss eines happy end zu gelangen. Als ob in alle Ewigkeit das Leben bis zu diesem Ende zu leben sei.

Dieses „als ob“ halte ich indessen für mehr als eine fiktionale Hilfsvorstellung, nämlich für eine ernstzunehmende wissenschaftlich-technische Arbeitshypothese. Von den Nachtod-Perspektiven, die ich bisher bedacht habe, halte ich die hier von uns diskutierte für eine sehr realistische. Die „ewige Wiederkehr des Gleichen“ wird mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten - oder es geschieht ein Wunder.

Deine „weiteren Gedanken“, gerade auch die aus der östlichen Philosophie, sehe ich mit Sympathie und mit dem für mich „realistischsten“ Sinn des Lebens vereinbar.

Noch schöne Pfingstgrüße

von Leo

Bhartrhari
Hallo Leo!

Danke Dir sehr für die Pfingstwünsche und die Ausführungen zum Wiederkehrgedanken…!
Der folgende (Kern-)Satz

Statt in derart
idealische Fernen zu schweifen, wird das jeweils Gegenwärtige
als Gelegenheit wahrgenommen, in den Genuss eines happy end zu
gelangen. Als ob in alle Ewigkeit das Leben bis zu diesem Ende
zu leben sei.

hat mir persönlich dabei besonders gut gefallen…

zum Abschluß („bald sind wir ja im Archiv“*g*) erlaube ich mir hier noch ein kurzes Gedicht aus dem alten (und stoischen…!) Indien zu zitieren:

Die Weltgewandten mögen tadeln
oder loben
das Glück mag fliehen
oder willig sein.
Heißt´s heute sterben
oder erst am Ende aller Zeit:
Vom Weg des Guten weicht ein Weiser
keinen Schritt.

Bhartrhari,ca. 300 n.Ch
(Übersetzung aus dem Sanskrit von A. Trutmann)

Viele Grüße
Martin

Erstarrung
Hallo Leo,

wozu soll die dauernde Wiederholung denn gut sein. Stell dir zum Beispiel ein Kind in Indien vor. Es wird geboren und ein paar Wochen stirbt es wieder, weil die Mutter es nicht ernähren kann, da sie selbst halb verhungert ist. Dieses Leben dann dauernd wiederholt.

Diese Endlosschleife, wie lange geht die denn eigentlich?
Hast du auch darüber schon einmal nachgedacht?
Was war vor ihr, was kommt nach ihr?

Wir sind hier um Erfahrung zu sammeln, zu lernen und unsere Fehler vom letzten Mal wieder gut zu machen und nicht um dauernd das gleiche zu wiederholen.

Gruß
Monika

Deine Anmerkung hat mich auf einen Fehler in meiner
Darstellung des Wiederkehr-Gedankens aufmerksam gemacht. Ich
ziehe nämlich einen falschen Schluss, wenn ich sage, das
„erstmalige“ Leben und das „wiedergekehrte“ seien zweierlei.
Der Witz ist ja gerade, dass das Erst- und Einmalige als eben
dieses ewig wiederkehrt. Es kann also keine Ungewissheit
darüber geben, in welchem (von mehreren) Leben man sich
befindet, und deshalb von daher auch keine Ungewissheit über
den Freiheitsstatus.

Dieses eine Leben ist in seiner Endlichkeit von unendlicher
Bedeutung. Darin trifft sich der Wiederkehr-Gedanke mit
anderen Auffassungen über den Sinn des Lebens, zum Beispiel
mit dem biblischen Gottesglauben oder auch mit Kants
Kategorischen Imperativ:

In der Bibel sind End- und Unendlichkeit so kombiniert, dass
(der unendliche) Gott sich seinen (endlichen) Geschöpfen
zuwendet. Insbesondere den (nach dem Sündenfall) sterblichen
Menschen berücksichtigt er - unter voller Einbeziehung des
Todesumstands - im ewigen Heilsplan.

Bei Kant sind End- und Unendlichkeit so kombiniert, dass das
kategorisch Gesollte über jede endliche Güterabwägung und
Zwecksetzung hinausweist. Gut zu leben im Sinne dieser
praktischen Vernunft heißt so zu leben, als ob es jenseits
aller weltlichen Erfolgsaussichten gelte, einer unendlichen
Glückseligkeit würdig zu werden.

Der Wiederkehr-Gedanke lässt sowohl die (religiöse) Erwartung
als auch die (rationale) Fiktion eines nachtodlichen (wie auch
immer beschaffenen) Heils hinter sich. Statt in derart
idealische Fernen zu schweifen, wird das jeweils Gegenwärtige
als Gelegenheit wahrgenommen, in den Genuss eines happy end zu
gelangen. Als ob in alle Ewigkeit das Leben bis zu diesem Ende
zu leben sei.

Dieses „als ob“ halte ich indessen für mehr als eine
fiktionale Hilfsvorstellung, nämlich für eine ernstzunehmende
wissenschaftlich-technische Arbeitshypothese. Von den
Nachtod-Perspektiven, die ich bisher bedacht habe, halte ich
die hier von uns diskutierte für eine sehr realistische. Die
„ewige Wiederkehr des Gleichen“ wird mit großer
Wahrscheinlichkeit eintreten - oder es geschieht ein Wunder.

Gefühle…
Hallo liebe Monika!

wozu soll die dauernde Wiederholung denn gut sein. Stell dir
zum Beispiel ein Kind in Indien vor. Es wird geboren und ein
paar Wochen stirbt es wieder, weil die Mutter es nicht
ernähren kann, da sie selbst halb verhungert ist. Dieses Leben
dann dauernd wiederholt.

ähnlich war auch mein Einwand in dem posting oben (Fatalismus,biologische Unmöglichkeit) im darauffolgenden posting hat Leo dann seine Gedanken erklärt, ich versuche es hier jetzt mit eigenen Worten.(mit Verlaub, Leo)

Soweit ich das verstanden habe, geht es hierbei nicht um eine materielle Wiederholung des Lebens, sondern um die „Ewigkeit des Augenblicks“.(dehalb schreibt Leo „als ob“ und korrigiert sich auch noch einmal)

Es geht somit vor allem darum ein Gefühl für die „Heiligkeit unserer Gegenwart“ zu entwickeln.

(Im Unterschied z.B… zu einem Gefühl eines sicheren und womöglich sogar noch „exklusiven Anspruchs“ auf ein Stück Himmel nach dem Tode womöglich aufgrund bestimmter Zufälle im Leben)

Und so sollten wir angesichts dieses Gedankens denn auch intensiver leben- verantwortungsbewusster und mitmenschlicher werden…denn wir haben nur diese eine Chance!

Wir sind hier um Erfahrung zu sammeln, zu lernen und unsere
Fehler vom letzten Mal wieder gut zu machen und nicht um
dauernd das gleiche zu wiederholen.

Eine dauernde (materielle) Wiederholung des Lebens fände ich (auch) sehr entmutigend und fatalistisch…

Letztendlich, geht es mE wohl darum welche(s) Gefühle wir „retten“ und entwickeln wollen, um unser Leben hier gemeinsam zu gestalten. (Gefühle bestimmen ja letztendlich unser Leben…)

Das dem indischen Kind eine Chance gegeben werden sollte, zeugt (in diesem Sinne) von einem erhabenen und wunderbaren Gefühl des höchsten Respektes vor seinem und dem Leben überhaupt.

(war gerührt, als ich das las…)

Viele Gruesse von
Martin

Hallo Monika,

Wozu soll die dauernde Wiederholung denn gut sein?

Die „dauernde Wiederholung“ hat den Sinn, des Todes zu gedenken, auf den naturgemäß kein „neues Spiel, neues Glück“ folgt.

Es ist mir gar nicht um die beste oder wünschenswerteste Lösung zu tun gewesen. Dem Wunschdenken eröffnen sich bestimmt noch andere Möglichkeiten. Vielmehr bin ich einer Variante nachgegangen, die mir vergleichsweise wahrscheinlich und realistisch vorkommt.

Stell dir zum Beispiel ein Kind in Indien vor. Es wird geboren
und ein paar Wochen stirbt es wieder, weil die Mutter
es nicht ernähren kann, da sie selbst halb verhungert ist.
Dieses Leben dann dauernd wiederholt.

Du erinnerst zu Recht daran, dass in diesem einzigen Leben jeder einzelne Mensch bei all seinem persönlichen Glücksstreben auch soziale, auch Weltverantwortung hat. Der Umgang mit dieser Verantwortung entscheidet eben nicht nur über das eigene Schicksal, sondern je nach Machtstellung sogar über sehr viele andere.

Wir sind hier um Erfahrung zu sammeln, zu lernen und unsere
Fehler vom letzten Mal wieder gut zu machen und nicht um
dauernd das gleiche zu wiederholen.

Wie gesagt: Schön wär’s, wenn uns irgend eine Art von „Verlängerung“ eingeräumt würde, um verschiedenes korrigieren zu können. Aber andererseits: Ist es so stark anzunehmen, dass die Menschen besser werden, wenn sie mehr Zeit haben?

Diese Endlosschleife, wie lange geht die denn eigentlich?
Hast du auch darüber schon einmal nachgedacht?
Was war vor ihr, was kommt nach ihr?

Wie lange eine „Endlosschleife“ geht, sagt ja schon das Wort. Dass sie einmal angefangen hat, ist der Kern meiner Überlegungen und des Wiederkehr-Gedankens. Danach hängt alles davon ab, was wir mit dem Leben ANFANGEN.

Wie es überhaupt zu einem Anfang kommen kann, ist allerdings eine gute Frage - und wäre ein neues Thema.

Leo

Hallo Leo

Die „dauernde Wiederholung“ hat den Sinn, des Todes zu
gedenken, auf den naturgemäß kein „neues Spiel, neues Glück“
folgt.

Natürlich kann das jetzige EGO nicht nocheinmal kommen. Deshalb **, schließlich weiß man nicht, ob es morgen schon vorbei ist. Aber es gibt auch keine dauernde Wiederholung, da daß ja Erstarrung bedeuten würde.

Wie gesagt: Schön wär’s, wenn uns irgend eine Art von
„Verlängerung“ eingeräumt würde, um verschiedenes korrigieren
zu können.

Ich meine keine Verlängerung, sondern daß unsere Seele die Möglichkeit hat, erneut zu inkanieren, daß heißt, ein neues Schuljahr zu beginnen, mit . Die Persönlichkeit, die jetzt hier ist, kann nicht noch einmal kommen.

Aber andererseits: Ist es so stark anzunehmen, dass
die Menschen besser werden, wenn sie mehr Zeit haben?

Nö.

Wie lange eine „Endlosschleife“ geht, sagt ja schon das Wort.
Dass sie einmal angefangen hat, ist der Kern meiner
Überlegungen und des Wiederkehr-Gedankens. Danach hängt alles
davon ab, was wir mit dem Leben ANFANGEN.

Wie es überhaupt zu einem Anfang kommen kann, ist allerdings
eine gute Frage - und wäre ein neues Thema.

Leo**

Bedingungslose Liebe, das höchste Lernziel
Hallo lieber Martin,

Und so sollten wir angesichts dieses Gedankens denn auch
intensiver leben- verantwortungsbewusster und mitmenschlicher
werden…denn wir haben nur diese eine Chance!

Stimmt. Wir als EGO haben nur dieses Leben.

Letztendlich, geht es mE wohl darum welche(s) Gefühle wir
„retten“ und entwickeln wollen, um unser Leben hier
gemeinsam zu gestalten. (Gefühle bestimmen ja letztendlich
unser Leben…)

Auch Achtung gegenüber seinem Mitmenschen und der restlichen Natur gehört dazu. Liebe (kein Sex) gegenüber allem, was uns umgibt, auch. Begreifen, daß man hier ist, um zu lernen, wie auch zu lehren.

Das dem indischen Kind eine Chance gegeben werden sollte,
zeugt (in diesem Sinne) von einem erhabenen und wunderbaren
Gefühl des höchsten Respektes vor seinem und dem Leben
überhaupt.

(war gerührt, als ich das las…)

Danke.

Auch viele Gruesse von
Monika