Gibt es ganz real Engel?

Immerwährendes Jesusgebet
Hallo,

So sehe ich das mit Gott. Dadurch, dass ich mich auf ihn
eingelassen habe, den „Hörer abgenommen“ haben, WEISS ich,
dass es ihn gibt. Nix Glaube, sondern WISSEN.

Nö du hast dir ein Telefon gekauft in der Hoffnung das Gott dich nach deinem ableben anruft. Ob er das tud oder nicht weisst du aber erst dann.

Aber das setzte natürlich ein „Gespräch“ mit Gott voraus und
das Wissen über ihn via Bibel.

Warum nicht via Koran etc.? Wer sagt dir das du mit dem richtigen Gott redest?

Aber ich kann mich ja jetzt nicht „hinsetzen“ und ein
„Gespräch“ mit meinem Schutzengel anfangen, erstens kann und
will ich nicht munter in der Gegend rum anbeten, was ich mir
so einbilde, sondern es sollte sich schon mit „Gottes Willen“
decken.

Versuch es doch mal mit dem „Immerwährenden Jesusgebet“, das spart dir das reden mir den Engeln. ISBN: 3451049473 Buch anschauen

Gruss Jan

Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder. Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder. Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder. …

engelkontakte für negerkinder im busch?
tach annika,

dann gnade Gott wirklich den am Ende der
Welt lebenden Negerkindern im verlassenen Busch … die hätten
ja nach der Aussage nicht den Hauch einer Chance.

haben sie auch nicht.

Gottseidank gibt es dafür Jesus …, dass wir alle real diese
Chance haben und nicht nur eine elitäre Minderheit.

der liebe herr jesu hat an vielen orten der welt in den letzten
jahrhunderten seine chancen verteilt.
die folgen sind oftmals heute noch schmerzhaft zu spüren,
insbesondere für „negerkinder im verlassenen busch“.

da hilft auch kein schutzengel mehr, den unsere übersättigte
phantasie gern herbeifabulieren möchte.

amen,
f.

2 „Gefällt mir“

Klar gibts Gott - ans Telefon glaubst du ja auch

also dass es Gott gibt, steht ja völlig außer Frage. Ich WEISS
ja, dass es ihn gibt, ich stehe ja in tagtäglichem „Dialog“
(Gebet) mit ihm.

Dialog?

Ja klar! Dialog! Frage gibt Antwort! Aktion gibt Reaktion!

Ich hab sogar schonmal die Aussage gehört „Gott“ sei eine
Erfindung aus Menschenhand, da sich der Mensch mit seinem nun
mal so gestrickten Hirn nicht vorstellen kann das sein Leben
genau wie das der Tiere nur der Arterhaltung dient, es so
überhaupt keinen höheren Sinn hat und er nach dem Tod einfach
für immer weg ist.

Naja, das ist ein alter Hut - wer das tatsächlich glaube mag, bitte.
Die „Sache mit Gott“ hab ich, bis ich 18 war, auch so ähnlich „geglaubt“ - nämlich so gut wie gar nicht.

Bis mir irgendwann mal jemand sagte (war natürlich ein langer Prozess), die „Sache mit Gott“ ist wie die Sache mit dem Telefon.

Wenn du, sagen wir mal, von der hinterletzten Insel kommen würdest, ohne Strom, ohne Technik, ohne alles und du würdest auf einmal hier in unseren Gefilden von mir ein Telefon vor die Nase gesetzt bekommen.
Jetzt klingelt das Ding auch noch … So, und nun sage ich dir sogar noch, wenn du jetzt das Ding da oben drauf, den Hörer, in die Hand nimmst und reinhorchst, dann hörst du sogar, dass da jemand am anderen Ende dran ist, mit dem du sprechen kannst.

Glaubst du als „Inselbewohner“ mir das?

Nee, erstmal nicht, du kennst ja so Dinger wie Telefone nicht. Vielleicht kannst du es dir vorstellen, vielleicht auch nicht - schwammige Sache also. Und nachdem du ja ganz gut ohne Telefon bisher ausgekommen bist, interessiert es dich nicht wirklich weiter.

Das aber macht den Unterschied zwischen Glauben an „wahr oder nicht wahr“ zum „Glauben an Gott“ aus: Gott zu kennen heißt nicht zu sagen „ja, glaub ich“ oder „nein, glaub ich nicht“, es ist eine Sache, die nur durch die eigene ERFAHRUNG sich selbst „beweist“, genau: beweist.

Wenn du - um obiges Beispiel aufzugreifen - nur sagst, jaaa, irgendwie glaub ich schon, dass da „was ist“, dass da, wenn man den Hörer in die Hand nimmt, am anderen Ende eine Stimme zu hören ist, hab ich irgendwo mal gelesen, wird vielleicht so sein, vielleicht auch nicht.

„Beweise“ für Gott gibt es also nicht wie in der Wissenschaft durch Fakten, das ist schwarz, das ist weiß, das ist messbar, sondern nur durch die persönliche Wahrnehmung, besser: Erfahrung.

Also, du musst als Inselbewohner vom Ende der Welt schon dir die Mühe mache und den Hörer in die Hand nehmen und dich trauen, da was reinzusagen, in dem WISSEN, die Erfahrung machen, dass sich da am Ende des Hörers „was tut“, jemand spricht, ja, du dich mit demjenigen austauschen kannst.

Wer nicht wagt, der nichts gewinnt, der wirds nie wissen, ja, der muss dann halt nur vage „glauben“ … und kann nicht „wissen“.

Annika

Von Chancen + Auswirkungen und dem Saustall ‚Welt‘

dann gnade Gott wirklich den am Ende der
Welt lebenden Negerkindern im verlassenen Busch … die hätten
ja nach der Aussage nicht den Hauch einer Chance.

haben sie auch nicht.

„Gute Einstellung“ - wegen solcher Einstellungen ist die Welt ja auch so ein Saustall.
Und warum meinst du, sollte es so eine Klassengesellschaft in Gottes Auge geben? Wäre ein „toller Gott“ … ein menschengemachter!

der liebe herr jesu hat an vielen orten der welt in den
letzten
jahrhunderten seine chancen verteilt.
die folgen sind oftmals heute noch schmerzhaft zu spüren,
insbesondere für „negerkinder im verlassenen busch“.

Eben weil 90 % der Menschheit eine Einstellung wie obige haben - deswegen!

Die Menschen sind doch keine Marionetten. Sie bestehen doch ach so drauf, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Tja, und das Resultat ist das, was du jetzt in der Welt siehst.

Sprich, die Menschen machen sich ihre Chancen schon selbst bzw. den anderen. Und zu leiden haben dann die „Schwächeren“ nicht etwa unter Gott, sondern unter denen, die sich als Gott aufschwingen, weil sie ja alles so viel besser wissen und können.
Ärmlich, dafür Gott verantwortlich machen zu wollen.

Das ist weiß Gott nicht Gottes „Verdienst“, sondern hübsch von seinen lieben „Kinderlein“ - Gott gab den Menschen einen freien Willen, sie können frei entscheiden, ob sie nach Gottes Willem oder nach eigenem Dickschädel oder Geldbeutel agieren wollen - für das Resultat kann man dann schwerlich Gott verantwortlich machen; dafür „brauchen“ solche Gott dann wohl wieder als Buhmann?
Nein, die AKTIONEN stammen vom Menschen, also ist er alleine für die RESULTATE auch verantwortlich.

da hilft auch kein schutzengel mehr, den unsere übersättigte
phantasie gern herbeifabulieren möchte.

Na, da hat ja einer wirklich keine Ahnung.
Eine „übersättigte Phantasie“ ist gar nicht in der Lage, auch nur an einen Schutzengel zu DENKEN!

Das Prinzip Gott - Glaube - Engel wie auch immer, basiert auf einer ganz anderen Grundhaltung; übrigens bestens nachzulesen unter https://ssl.haenssler.de/haenssler.de/default.asp?co….

Unser Schutzengel oder Gott lässt sich auch bestimmt nicht als Wünscheerfüller und Weltverbesserer herabsetzen, für Dinge, für die zunächst mal wir selber in unserem Leben verantwortlich sind.
Wir können nicht auf der einen Seite nur Scheiße bauen, und dann Gott die Suppe auslöffeln lassen.

Dafür sind wir lieben Menschlein ja mit einem sooo freien Willen ausgestattet, um auch in Eigenverantwortlichkeit zu handeln, und unserem Dickschädel auch mal zugunsten Schwächerer einzusetzen, und nicht nur an den eigenen Geldbeutel, den eigenen Vorteil zu denken - wer will schon noch Nachteile zugunsten Schwächerer hinnehmen? Da liegt die Krux begraben - aber das ist unser eigenes Ding, das zu ändern, nicht „Aufgabe“ Gottes, denn der hat ja klar und deutlich gesagt, wo’s lang geht - wer’s meint, besser zu wissen und andere Wege geht - der muss halt sehen, wie mit dem Saustall auf der Erde zurande zu kommen ist. Geht halt leider immer zu Lasten Schwächerer … ich wäre ja ein Engel?, wüsste ich da einen Ausweg - bin aber leider auch nur ein Mensch, der sich zumindest bemüht … mit allen Fehlern und Schwächen und Niederlagen …

Annika.

Gottes Programm? ‚Audienz‘ erst nach dem Tod? Wow!

Nö du hast dir ein Telefon gekauft in der Hoffnung das Gott
dich nach deinem ableben anruft. Ob er das tud oder nicht
weisst du aber erst dann.

Wow! DAS glaubst du? Dass Gott erst nach dem Ableben in Erscheinung tritt?
Wieso sollte er sich deiner Meinung nach eigentlich erst dann „melden“?
Was hat der denn „vorher“ so auf dem Programm, dass er nicht schon vorher Zeit für dich, für mich hat???
Warum meinst du, gibt er dir erst nach deinem Tod „Audienz“?
Was für ein Zerrbild von Gott!

Naja, wenn man das Beispiel mit dem Telefon wieder bemühen möchte: ich hab mir das „Telefon gekauft“, vor fast genau 18 Jahren, und ich „hebe den Hörer“ seither JEDEN TAG ab! Und JEDEN TAG ist „jemand am anderen Ende“.

Es ist schwer, das jemandem zu beschreiben, der sich damit noch nie (?) befasst hat, das macht ja das Geheimnis des Glaubens an Gott erst aus.

Es ist nunmal eine Tatsache, dass man Gott erst „hört“, wenn man verstanden hat, zu FRAGEN, sich einzulassen, ihn miteinzubeziehen.

Gott hat uns doch den freien Willen gegeben, wir können uns mit ihm „abgeben“ oder eben nicht. Er drängt sich gewiss nicht auf und wer nicht will, der hat schon.

Aber wer eben „will“, der „lernt“ auch die „Sprache“ Gottes zu verstehen. Will heißen, wenn ich „den Hörer abhebe“, lerne ich auch zu sehen, hören, erfahren, WIE Gott eigentlich mit mir spricht, wann, wodurch - wie auch immer. Es ist ja nicht real wie bei uns Menschen am Telefon: „hallo?“ - „ja, moin, moin!“ …, sondern Gott hat seine eigene „Sprache“, sich uns mitzuteilen.

Und das „hört“, „merkt“ halt nur der, der es hören WILL, der sich die Mühe macht, sich auf so ein „Telefongespräch“ einzulassen, der die „Sprache lernt“.

Denn, wie eben gesagt: Gott plärrt nicht jedem ins Ohr, der’s nicht hören will, denn du sollst selbst entscheiden, was du willst, was du tust, Gott will mündige Menschen und keine Marionetten. Es kann natürlich schon sein, dass Gott sich mal bei dir „meldet“, auf eine Weise, die du vielleicht nicht als solche „merkst“ … oder erst rückblickend verstehen kannst … wie auch immer.

Aber das „Telefon“ hat quasi jeder „an der Hand“ - aber glauben, ja, die Erfahrung machen, dass „am anderen Ende jemand ist“, mit mir spricht, dass muss schon jeder selbst machen - das kann man niemanden „lehren“, „beibringen“.

Wärmestens zu empfehlen und seeeehr real:
„Gespräche mit Gott“
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442307376/qid…

Annika

Aber das setzte natürlich ein „Gespräch“ mit Gott voraus und
das Wissen über ihn via Bibel.

Warum nicht via Koran etc.? Wer sagt dir das du mit dem
richtigen Gott redest?

Ich kenne mich mit dem Islam nicht so sonderlich aus. Aber soweit ich darüber etwas weiß, so sagt mir das Wenige, dass es Gott auch im Islam gibt - nur eben anders benannt. Meines Wissens nennen sie ihn „Allah“ - also auch EIN Gott.

Wie kann ich wissen, ob ich mit dem „richtigen Gott“ rede?
Naja, ich kann das nur schwer in Worte fassen … ich hab 18 Jahre an der Existenz gezweifelt - aber ich hab halt, um das Telefonbeispiel nochmal anzuführen, gemerkt, dass mir da jemand schon quasi aus dem „Hörer rausbrüllt“, so dass ich es nicht mehr „überhören“ konnte.
Und wenn man im Alltag auf Schritt und Tritt merkt, dass Gott „da ist“ …, ich KÖNNTE gar nicht mehr an seiner Existenz zweifeln oder ob er „der Richtige“ ist … denn er ist so real „da“, wie morgens die Sonne aufgeht, die kann ich auch nicht wegleugnen.

Bist du eigentlich verheiratet?
Woher weißt du, dass deine Frau „die Richtige“ ist?
Du hast es HERAUSGEFUNDEN!
Genauso war es mit mir und Gott. Erfahrungswerte. Erfahrungssache - nicht mehr und nicht weniger.

Versuch es doch mal mit dem „Immerwährenden Jesusgebet“, das
spart dir das reden mir den Engeln. ISBN: 3451049473 Buch anschauen

Sagt mir leider nichts. Was ich so herausgegoogelt habe, geht es um einen, na, wie soll ich sagen, eine Wiederholung des „Namens des Herrn“ … naja, wem’s gefällt.

Ist nicht so mein Ding. Ich hab in meinem Leben, in meinem Alltag Gott so real kennengelernt, dass ich ganz real mit ihm rede, wie mit dir, mit Freunden, wie mit allen eben … ein stinknormaler Dialog eben. Ich mag keine auswendig gelernten Gebete, die man irgendwann nur noch runterrattert, ohne dabei nachzudenken, WAS man da eigentlich vor sich hin brabbelt.
Ich hab doch jeden Tag andere Gedanken, andere Sorgen, andere Dinge, die ich mitteilen möchte, also sieht das „Gebet“, das „Sprechen mit Gott“ auch jeden Tag anders aus.
Der einzige Unterschied zwischen dem Sprechen unter uns her und dem Dialog mit Gott ist, dass Gott eine andere „Sprache“ spricht, dass er sich oft mit einer Antwort Zeit lässt, dass ich ihn manchmal anders wahrnehme, als ich mir das ausgemalt habe, dass er in Momenten auftritt, wo ich nicht damit rechne usw., schwer, das in Worte zu fassen.

Gruss Jan

Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit mir
Sünder. Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen mit
mir Sünder. Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab Erbarmen
mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes, hab
Erbarmen mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn Gottes,
hab Erbarmen mit mir Sünder.Herr Jesus Christus, du Sohn
Gottes, hab Erbarmen mit mir Sünder. …

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein…
…die Engel.
Sie gehen leise und müssen nicht schrein,
Oft sind die alt und häßlich und klein, die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
Oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
Er hört, wenn du ihn rufst in der Nacht, der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein, der Engel,
Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein ­
Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.

(Rudolf Otto Wiemer)

Engel treten als ‚reale Menschen‘ auf???
Danke, das ist wunderschön!!!

Und eigentlich so wahr …

Will heißen, Engel können auch in Gestalt „normaler Menschen“ auftreten, die es gut mit einem meinen???

Annika.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die Nichtexistenz einer Sache ist (wissenschaftlich) der
schwierigste Beweis überhaupt.

aussagen, in denen „ALLE“ oder „KEINE“ vorkommen, sind nicht beweisbar. nicht durch erfahrung.

gruß
datafox

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Naja, das ist ein alter Hut - wer das tatsächlich glaube mag,
bitte.

Dein Glaube in allen Ehren, aber denkst du nicht, dass das andere Leute anders sehen könnten? Einen „Beweis“ für Gott gibt es nicht. Entweder man glaubt dran, z.B. weil man bestimmte Erfahrungen gemacht hat, oder man glaubt nicht dran. IMO gehört es sogar zum Wesen von Gott, dass er sich nicht beweisen lässt, weil er sonst zu einem „normalen“ Ding unserer Realität werden würde. Aber die Wahrheit hat keiner gepachtet, und wenn, dann nur Gott selbst :wink:

mfg
deconstruct

Genau!
Hallo Annika,

Will heißen, Engel können auch in Gestalt „normaler Menschen“
auftreten, die es gut mit einem meinen???

es gibt so viele Berichte, die genau das bestätigen.

Such mal alle Begebenheiten in der Bibel, in der Engel auftreten.
Du wirst merken, dass sie meist die Gestalt von normalen Menschen haben.

z.B.:

  1. Mose 18,1-16
  2. Mose 19,1-3
    Josua 5,13-14
    Richter 6,11-24

Gruss Harald

Guten Morgen Annika, Harald und alle,

die Engel in der Bibel haben nichts gemein mit den Barockputten, so niedlich sie auch aussehen mögen wie etwa der „Honigschlecker“ in der Klosterkirche Birnau am Bodensee. Der Reisebegleiter des jungen Tobias etwa (im Buch Tobias oder Tobit, eine apokryphes Buch im alten Testament) ist so ein „Mann ohne Flügel“.

Und sagen wir nicht manchmal zu einem lieben Menschen: „Du bist ein Engel!“, wenn er uns geholfen oder erfreut hat?

Grüße von Theo aus WT

Nö du hast dir ein Telefon gekauft in der Hoffnung das Gott
dich nach deinem ableben anruft. Ob er das tud oder nicht
weisst du aber erst dann.

Wow! DAS glaubst du? Dass Gott erst nach dem Ableben in
Erscheinung tritt?

Nein, ich sagte er zeigt sich dir erst nach dem Ableben.

Wieso sollte er sich deiner Meinung nach eigentlich erst dann
„melden“?

Könnte es nicht auch jemand anderes sein? z.B. der Teufel der sich als Gott ausgibt oder die „kein Anschluss unter dieser Nummer“ Stimme?

Was hat der denn „vorher“ so auf dem Programm, dass er nicht
schon vorher Zeit für dich, für mich hat???

Das sage ich nicht, aber er zeigt sich doch erst dann und erst dann weisst du ob und wer da mit dir geredet hat.

Warum meinst du, gibt er dir erst nach deinem Tod „Audienz“?

Warum soll er dann dem armen kleinen Negerkindern weniger Aufmerksamkeit geben als dir?

Was für ein Zerrbild von Gott!

Wenn du, sagen wir mal, von der hinterletzten Insel kommen
würdest, ohne Strom, ohne Technik, ohne alles und du würdest
auf einmal hier in unseren Gefilden von mir ein Telefon vor
die Nase gesetzt bekommen.

Ich bin aus der DDR, Telefon hab ich erst seit 1995 :wink:

Es ist schwer, das jemandem zu beschreiben, der sich damit
noch nie (?) befasst hat, das macht ja das Geheimnis des
Glaubens an Gott erst aus.

Nicht nie, aber ausser dem Buddhismus, der alten griechischen Götterwelt und den alten nordischen Göttern hat mich nichts wirklich angesprochen(berührt).

Es ist nunmal eine Tatsache, dass man Gott erst „hört“, wenn
man verstanden hat, zu FRAGEN, sich einzulassen, ihn
miteinzubeziehen.

Also selektive Wahrnehmung? Mach doch mal ein Beispiel für eine Antwort von Gott.

Gott hat uns doch den freien Willen gegeben, wir können uns
mit ihm „abgeben“ oder eben nicht. Er drängt sich gewiss nicht
auf und wer nicht will, der hat schon.

Sicher? Was ist mit dem Missionsbefehl? „Jesus sprach zu seinen Jüngern: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Markus 16,15“

Aber wer eben „will“, der „lernt“ auch die „Sprache“ Gottes zu
verstehen. Will heißen, wenn ich „den Hörer abhebe“, lerne ich
auch zu sehen, hören, erfahren, WIE Gott eigentlich mit mir
spricht, wann, wodurch - wie auch immer. Es ist ja nicht real
wie bei uns Menschen am Telefon: „hallo?“ - „ja, moin, moin!“
…, sondern Gott hat seine eigene „Sprache“, sich uns
mitzuteilen.

Ja aber das ist für mich nicht Gott sondern das Universum. Wenn ein Sack Reis in China umfällt oder auf Alpha Centauri ein paar Steine ins Rollen kommen, könnte das alles auch auswirkungen auf mein Leben haben - weil alles im Universum vernetzt ist. So gesehen sind wir Teil von etwas ganz Grossen, aber wir Menschen sind nur ein kleines Rädchen im Getriebe und nichts besonderes

Denn, wie eben gesagt: Gott plärrt nicht jedem ins Ohr, der’s
nicht hören will, denn du sollst selbst entscheiden, was du
willst, was du tust, Gott will mündige Menschen und keine
Marionetten.

Aber es heisst doch immer ich bin was Gott aus mir gemacht hat. Nur der Teufel sagt du bist was du selber aus dir machst. Hab ich zumindest vor kurzem bei einer christ. Bekannten so gelesen.

Aber das „Telefon“ hat quasi jeder „an der Hand“ - aber
glauben, ja, die Erfahrung machen, dass „am anderen Ende
jemand ist“, mit mir spricht, dass muss schon jeder selbst
machen - das kann man niemanden „lehren“, „beibringen“.

Huch, auch nicht mit Feuer und Schwert? Da scheint ein grosser Teil der Christenheit auf dem falschen Pfad gewesen zu sein.

Wärmestens zu empfehlen und seeeehr real:
„Gespräche mit Gott“
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442307376/qid…

ja das Buch steht schon eine Weile auf meiner Liste. Ich muss mal in der Bücherrei nachschauen.

Ich kenne mich mit dem Islam nicht so sonderlich aus. Aber
soweit ich darüber etwas weiß, so sagt mir das Wenige, dass es
Gott auch im Islam gibt - nur eben anders benannt. Meines
Wissens nennen sie ihn „Allah“ - also auch EIN Gott.

Naja, Juden, Christen und der Islam haben ja gemeinsame Wurzeln. Aber warum nur EIN Gott?
Muss die Edda deshalb falsch sein?
http://www.drachenmeister.de/dmie/gasthaus/seherin.htm
Ich glaube an die Merseburger Zaubersprüche
http://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zaubersprüche sie helfen mir. Oder „Hari krishna! Krishna, krishna! Hari rama! Rama, rama!“ sing ich auch gern vor mich hin - hilft mir mich zu konzentrieren.

Wie kann ich wissen, ob ich mit dem „richtigen Gott“ rede?
Naja, ich kann das nur schwer in Worte fassen … ich hab 18
Jahre an der Existenz gezweifelt - aber ich hab halt, um das
Telefonbeispiel nochmal anzuführen, gemerkt, dass mir da
jemand schon quasi aus dem „Hörer rausbrüllt“, so dass ich es
nicht mehr „überhören“ konnte.

Na wenn da jemand mit _mir_ spricht dann Eris http://de.wikipedia.org/wiki/Eris , könnte ja sein das es noch andere Götter gibt.

Und wenn man im Alltag auf Schritt und Tritt merkt, dass Gott
„da ist“ …, ich KÖNNTE gar nicht mehr an seiner Existenz
zweifeln oder ob er „der Richtige“ ist … denn er ist so real
„da“, wie morgens die Sonne aufgeht, die kann ich auch nicht
wegleugnen.

Wie gesagt wir sind Teil des Universums.

Bist du eigentlich verheiratet?
Woher weißt du, dass deine Frau „die Richtige“ ist?
Du hast es HERAUSGEFUNDEN!
Genauso war es mit mir und Gott. Erfahrungswerte.
Erfahrungssache - nicht mehr und nicht weniger.

Die Scheidungsrate ist sehr hoch in D.

Versuch es doch mal mit dem „Immerwährenden Jesusgebet“, das
spart dir das reden mir den Engeln. ISBN: 3451049473 Buch anschauen

Sagt mir leider nichts. Was ich so herausgegoogelt habe, geht
es um einen, na, wie soll ich sagen, eine Wiederholung des
„Namens des Herrn“ … naja, wem’s gefällt.

Ich kenn es aus J.D. Salinger „Franny und Zooey“ ISBN: 3499109069 Buch anschauen .

Der einzige Unterschied zwischen dem Sprechen unter uns her
und dem Dialog mit Gott ist, dass Gott eine andere „Sprache“
spricht, dass er sich oft mit einer Antwort Zeit lässt, dass
ich ihn manchmal anders wahrnehme, als ich mir das ausgemalt
habe, dass er in Momenten auftritt, wo ich nicht damit rechne
usw., schwer, das in Worte zu fassen.

Das könnte doch auch Karma sein, weil du etwas rechtes getan hast(in irgendeinem Leben) fällt auch etwas rechtes auf dich zurück. Gott im christ. Sinn braucht es dazu nicht.

Gruss Jan

‚Beweis‘ kommt von ‚Wissen‘, Wissen heißt erfahren

Dein Glaube in allen Ehren, aber denkst du nicht, dass das
andere Leute anders sehen könnten?

Natürlich sieht die Mehrheit das anders. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, sagte ich ja.

Einen „Beweis“ für Gott
gibt es nicht. Entweder man glaubt dran, z.B. weil man
bestimmte Erfahrungen gemacht hat, oder man glaubt nicht dran.

Naja, wer WEISS, dass es Gott gibt, für den ist das eben ein BE-WEIS(S), so einfach ist das.

IMO gehört es sogar zum Wesen von Gott, dass er sich nicht
beweisen lässt, weil er sonst zu einem „normalen“ Ding unserer
Realität werden würde. Aber die Wahrheit hat keiner gepachtet,
und wenn, dann nur Gott selbst :wink:

Stimmt nur bedingt.
Die Wahrheit hat Gott sicherlich „gepachtet“, aber er lässt uns ja daran teilhaben. NUR: er zwingt sie niemandem auf. Und wer sich drauf einlässt, darf an der „Pacht“ gerne teilhaben :wink:)

Sicherlich gehört es zum Wesen Gottes, dass er sich nicht „beweisen“ lässt, da stimme ich dir voll zu.
Nur: es ist selbst dem aller primitivsten Menschen auf dieser Erde die Möglichkeit gegeben, das herauszufinden, sonst wäre Gott ja einer elitären Minderheit vorbehalten und das ist - gottseidank - nicht der Fall.
Und diese Möglichkeit findet sich eben in Form einer ERFAHRUNG, Beweis wäre hier wohl ein irreführender Begriff, wie ich hier schon an euren Antworten merke, dann eben: ERFAHRUNG.
Und frag rum, wo du willst, wer die ERFAHRUNG mit Gott gemacht hat, dem ist das ein BEWEIS (kommt übrigens von „wissen“!!!), dass es ihn gibt. Für den ist Gott eine Realität. So einfach ist das, muss es ja auch sein.

Annika.

Nicht beweisbar! Und ob!

aussagen, in denen „ALLE“ oder „KEINE“ vorkommen, sind nicht
beweisbar. nicht durch erfahrung.

Wow!
Woher weißt du das???
Wer sagt dir das???
Hast du für deine Aussage einen „Beweis“?

Ich bin wie viele Millionen, die an Gott glauben und sich „Christ“ nennen, der lebendigste Beweis dafür, dass deine Aussage oben absolut falsch ist.

DAS ist ja gerade das Geheimnis des Glaubens, das Geheimnis Gottes!
Er wäre nicht Gott, würde er sich so leicht mit „wissenschaftlichen“ Beweismethoden einfangen lassen …

Nein, es gibt nur einen einzigen Weg, Gott zu „beweisen“ (sofern man meint, man müsste das) und das ist einzig und allein die persönliche Erfahrung eines jeden einzelnen, der das möchte. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wer sich aber auf so eine Erfahrung einlässt, der bekommt die Beweise nur so um die Ohren gehauen!! Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Das führt jede wissenschaftliche Beweistheorie ad absurdum.

Vielleicht ist es auch das Geheimnis des Glaubens, Gottes, dass man diese „Beweise“, die man aus der eigenen persönlichen Erfahrung heraus gewonnen hat, nicht einfach so lehrbuchmäßig an andere weitergeben kann.

Ich denke, diese Tatsache beruht einfach darauf, dass jeder Einzelne dieses Wagnis selbst eingehen muss und es sich nicht aufoktroyieren lässt - was auch gut so ist. Jedes Ding, auch dieses, braucht seine Zeit, die richtige!

Annika.

Also gehts jetzt ans Eingemachte …

Wow! DAS glaubst du? Dass Gott erst nach dem Ableben in
Erscheinung tritt?

Nein, ich sagte er zeigt sich dir erst nach dem Ableben.

Und wer sagt dir das???
Ich glaube, ich nehme jetzt Gott genauso wahr wie nach meinem Tod - ich nehme ihn jetzt nicht per „Auge“ wahr, also brauche ich ihn nach meinem Tod auch nicht „Auge in Auge“ (im „organischen“ Sinne!) sehen, oder meinst du, dass ich nach meinem Tod noch meinen Körper incl. Augen habe?
Brauch ich doch auch nicht, wozu?
Die „Sprache“ mit Gott, der Glaube findet auf anderer Ebene statt - ich brauche - gottseidank - nicht darauf warten, dass er sich mir nach dem Tod „zeigt“ - tut er doch schon vorher! Also was solls …

Könnte es nicht auch jemand anderes sein? z.B. der Teufel der
sich als Gott ausgibt oder die „kein Anschluss unter dieser
Nummer“ Stimme?

Das wiederum kann man JETZT auch schon WISSEN, wenn man eben die Erfahrung gemacht hat. Um das Beispiel mit dem Telefon fortzuführen: im Dialog mit Gott, in den Gesprächen mit Gott WEISS man, dass es niemand anderes als Gott ist.

Woher ich weiß, dass es Gott ist?
Wenn man sich mit der Bibel beschäftigt, weiß man „wie“ Gott ist. Allerdings ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen, denn ich meine nicht das „Lesen“ wie in einem Roman, sondern, wie soll ich das sagen, - ist schwer -, das Lesen zwischen den Zeilen, das Lesen im Kontakt mit Gott … ich tu mich da schwer, das in Worte zu fassen …
Jedenfalls stellt sich auch im „Gespräch“ mit Gott sehr schnell heraus, dass es Gott selbst ist - wer denn sonst?

Wer Gott kennt, kennt auch seinen „Gegenspieler“ und dessen „Methoden“. Und letzterer hat ganz andere Ziele als Gott sie hat. Und an den „Zielen“ kannst du sie enttarnen.

Außerdem bin ich als „Kind Gottes“ geschützt vor jedweden „Angriffen“ aus sonstwelcher Richtung, wer auch immer sich da in die „Leitung schleicht“ :wink:))

Und zu anderen: „kein Anschluss unter dieser Nummer“ entfällt auch, denn ich HABE ja ANSCHLUSS! Ich „höre“ ja den anderen „Teilnehmer“, Gott, da ist ja nicht nichts …

Warum meinst du, gibt er dir erst nach deinem Tod „Audienz“?

Warum soll er dann dem armen kleinen Negerkindern weniger
Aufmerksamkeit geben als dir?

Diese Aussage versteh ich nicht - wo ist der Zusammenhang?
Er gibt JEDEM die GLEICHE Aufmerksamkeit, der sie HABEN WILL!!!
Und da liegt der Knackpunkt!
Gott drängt sich nicht auf. Er hat Menschen „erschaffen“ mit einem EIGENEN FREIEN WILLEN.
Er gibt ihnen quasi mit auf den Weg, was gut für sie WÄRE und dass ER gut für sie WÄRE und er bemüht sich sicherlich in der einen oder anderen Weise um jeden einzelnen (vielleicht auch jetzt hier), aber die ENTSCHEIDUNG FÜR oder GEGEN Gott muss jeder selbst treffen.

Jeder einzelne selbst KANN, DARF sich drauf einlassen, aber er wird zu nichts gezwungen.

Was ich mit den „Negerkinderlein“ sagen wollte ist einfach nur, dass dieses Procedere, sag ich mal, Gott zu „finden“ so EINFACH sein MUSS, ohne großartige Dogmen, ohne großartige Prüfungen, ohne großartiges Wissen, ohne großartige Argumentationen, so dass auch das kleinste „Negerkind“ den Weg zu Gott problemlos finden kann.

SO ist der Glaube, SO ist Gott - und der Weg führt nur über die Erfahrung und nicht über das Wälzen von Postings und Lesen von Sonstwas!

Und einen, ich sage mal, Telefonhörer abheben, trauen sich schon Kleinstkinder in ihrer neugierigen Art - so einfach ist das „Gespräch“ mit Gott … es will „gelernt“ sein, aber Lernen im Sinn von „Übung“ und dem ernsthaften Sich-drauf-einlassen.

Annika.

Was für ein Zerrbild von Gott!

Wenn du, sagen wir mal, von der hinterletzten Insel kommen
würdest, ohne Strom, ohne Technik, ohne alles und du würdest
auf einmal hier in unseren Gefilden von mir ein Telefon vor
die Nase gesetzt bekommen.

Ich bin aus der DDR, Telefon hab ich erst seit 1995 :wink:

Es ist schwer, das jemandem zu beschreiben, der sich damit
noch nie (?) befasst hat, das macht ja das Geheimnis des
Glaubens an Gott erst aus.

Nicht nie, aber ausser dem Buddhismus, der alten griechischen
Götterwelt und den alten nordischen Göttern hat mich nichts
wirklich angesprochen(berührt).

Es ist nunmal eine Tatsache, dass man Gott erst „hört“, wenn
man verstanden hat, zu FRAGEN, sich einzulassen, ihn
miteinzubeziehen.

Also selektive Wahrnehmung? Mach doch mal ein Beispiel für
eine Antwort von Gott.

Gott hat uns doch den freien Willen gegeben, wir können uns
mit ihm „abgeben“ oder eben nicht. Er drängt sich gewiss nicht
auf und wer nicht will, der hat schon.

Sicher? Was ist mit dem Missionsbefehl? „Jesus sprach zu
seinen Jüngern: Gehet hin in alle Welt und predigt das
Evangelium aller Kreatur. Markus 16,15“

Aber wer eben „will“, der „lernt“ auch die „Sprache“ Gottes zu
verstehen. Will heißen, wenn ich „den Hörer abhebe“, lerne ich
auch zu sehen, hören, erfahren, WIE Gott eigentlich mit mir
spricht, wann, wodurch - wie auch immer. Es ist ja nicht real
wie bei uns Menschen am Telefon: „hallo?“ - „ja, moin, moin!“
…, sondern Gott hat seine eigene „Sprache“, sich uns
mitzuteilen.

Ja aber das ist für mich nicht Gott sondern das Universum.
Wenn ein Sack Reis in China umfällt oder auf Alpha Centauri
ein paar Steine ins Rollen kommen, könnte das alles auch
auswirkungen auf mein Leben haben - weil alles im Universum
vernetzt ist. So gesehen sind wir Teil von etwas ganz Grossen,
aber wir Menschen sind nur ein kleines Rädchen im Getriebe und
nichts besonderes

Denn, wie eben gesagt: Gott plärrt nicht jedem ins Ohr, der’s
nicht hören will, denn du sollst selbst entscheiden, was du
willst, was du tust, Gott will mündige Menschen und keine
Marionetten.

Aber es heisst doch immer ich bin was Gott aus mir gemacht
hat. Nur der Teufel sagt du bist was du selber aus dir machst.
Hab ich zumindest vor kurzem bei einer christ. Bekannten so
gelesen.

Aber das „Telefon“ hat quasi jeder „an der Hand“ - aber
glauben, ja, die Erfahrung machen, dass „am anderen Ende
jemand ist“, mit mir spricht, dass muss schon jeder selbst
machen - das kann man niemanden „lehren“, „beibringen“.

Huch, auch nicht mit Feuer und Schwert? Da scheint ein grosser
Teil der Christenheit auf dem falschen Pfad gewesen zu sein.

Wärmestens zu empfehlen und seeeehr real:
„Gespräche mit Gott“
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442307376/qid…

ja das Buch steht schon eine Weile auf meiner Liste. Ich muss
mal in der Bücherrei nachschauen.

Ich kenne mich mit dem Islam nicht so sonderlich aus. Aber
soweit ich darüber etwas weiß, so sagt mir das Wenige, dass es
Gott auch im Islam gibt - nur eben anders benannt. Meines
Wissens nennen sie ihn „Allah“ - also auch EIN Gott.

Naja, Juden, Christen und der Islam haben ja gemeinsame
Wurzeln. Aber warum nur EIN Gott?
Muss die Edda deshalb falsch sein?
http://www.drachenmeister.de/dmie/gasthaus/seherin.htm
Ich glaube an die Merseburger Zaubersprüche
http://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zaubersprüche sie
helfen mir. Oder „Hari krishna! Krishna, krishna! Hari rama!
Rama, rama!“ sing ich auch gern vor mich hin - hilft mir mich
zu konzentrieren.

Wie kann ich wissen, ob ich mit dem „richtigen Gott“ rede?
Naja, ich kann das nur schwer in Worte fassen … ich hab 18
Jahre an der Existenz gezweifelt - aber ich hab halt, um das
Telefonbeispiel nochmal anzuführen, gemerkt, dass mir da
jemand schon quasi aus dem „Hörer rausbrüllt“, so dass ich es
nicht mehr „überhören“ konnte.

Na wenn da jemand mit _mir_ spricht dann Eris
http://de.wikipedia.org/wiki/Eris , könnte ja sein das es noch
andere Götter gibt.

Und wenn man im Alltag auf Schritt und Tritt merkt, dass Gott
„da ist“ …, ich KÖNNTE gar nicht mehr an seiner Existenz
zweifeln oder ob er „der Richtige“ ist … denn er ist so real
„da“, wie morgens die Sonne aufgeht, die kann ich auch nicht
wegleugnen.

Wie gesagt wir sind Teil des Universums.

Bist du eigentlich verheiratet?
Woher weißt du, dass deine Frau „die Richtige“ ist?
Du hast es HERAUSGEFUNDEN!
Genauso war es mit mir und Gott. Erfahrungswerte.
Erfahrungssache - nicht mehr und nicht weniger.

Die Scheidungsrate ist sehr hoch in D.

Versuch es doch mal mit dem „Immerwährenden Jesusgebet“, das
spart dir das reden mir den Engeln. ISBN: 3451049473 Buch anschauen

Sagt mir leider nichts. Was ich so herausgegoogelt habe, geht
es um einen, na, wie soll ich sagen, eine Wiederholung des
„Namens des Herrn“ … naja, wem’s gefällt.

Ich kenn es aus J.D. Salinger „Franny und Zooey“ ISBN:
3499109069 Buch anschauen .

Der einzige Unterschied zwischen dem Sprechen unter uns her
und dem Dialog mit Gott ist, dass Gott eine andere „Sprache“
spricht, dass er sich oft mit einer Antwort Zeit lässt, dass
ich ihn manchmal anders wahrnehme, als ich mir das ausgemalt
habe, dass er in Momenten auftritt, wo ich nicht damit rechne
usw., schwer, das in Worte zu fassen.

Das könnte doch auch Karma sein, weil du etwas rechtes getan
hast(in irgendeinem Leben) fällt auch etwas rechtes auf dich
zurück. Gott im christ. Sinn braucht es dazu nicht.

Gruss Jan

Vom ‚Aussehen‘ der Engel und Menschen als Engel???
Hallo,

die Engel in der Bibel haben nichts gemein mit den
Barockputten

Um Himmels willen … daran hab ich wirklich nicht gedacht.
Ich hab mir Engel nie mit weißen Kleidchen und Flügelchen vorgestellt … vielleich als Kind mal :wink:)

Wenn ich jetzt nach Engeln frage oder drüber nachdenke, dann hab ich eher dabei Gedanken wie an Gott … also wie soll ich sagen … ich habe die „Vorstellung“ (?), dass da „jemand ist“, unsichtbar wie Gott auch, aber „bei mir“, der mich begleitet „dass mein Fuß an keinen Stein stößt“ (gibts da nicht so einen Psalm?) …

Ich brauche für Gott und für Engel kein konkretes Aussehen, daran denk ich irgendwie gar nicht, ist für mich auch unerheblich.

Wenn ich mit Gott spreche, stelle ich mir auch nichts vor, sondern man „spürt“ den anderen als existent, als „da“, als „bei mir“, ich wage sogar zu behaupten, dass es Momente gibt, wo ich diese Existenz, dass „gerade bei mir sein“ ganz stark spüre … das ist völlig losgelöst von jedweder Körperlichkeit - die brauchts ja auch nicht.

Wenn ich nach Engeln frage oder hier gefragt habe, dann meine ich, ob Engel auch so „spürbar“ in ihrer Nähe sind, wie ich Gott als so spürbar erleben kann, das „Da-Sein“ einfach … Mann, ist das schwer, das in Worte zu fassen …

Und sagen wir nicht manchmal zu einem lieben Menschen: „Du
bist ein Engel!“, wenn er uns geholfen oder erfreut hat?

Das stimmt und da ist bestimmt was dran.

Aber wie ist das eigentlich:

wenn in der Bibel Engel in Menschengestalt auftreten und vielleicht es auch heute noch tun, wie ist das dann eigentlich:
der Mensch an sich bleibt doch ein Mensch und IST kein Engel.
Aber der Engel, der in Menschengestalt auftritt, wie soll ich das sagen … ist dann doch nicht immer DIESER Mensch, oder?

Wie soll ich das bloß ausdrücken … also ein Engel tritt in Erscheinung in Menschengestalt, meinetwegen von einem guten Freund von mir, der mir in der Not mal sehr geholfen hat.

Aber deswegen ist dann doch dieser Freund nicht für den Rest seines Lebens „ein Engel“, „der Engel“??

Oder „weicht“ dann der Engel wieder aus der Gestalt des Freundes?

Denn der Freund ist ja auch nur ein Mensch, der seinen Mist baut wie du und ich, das macht ja kein Engel.

???

Annika.

Hallo Annika,

woher wollen wir wissen, dass Engel nicht auch „Mist bauen“? Aber sie lassen sich eben nicht in unsere menschlichen Kategorien einfangen…

Wenn du dieses Thema weiter vertiefen willst, kann ich dir ein wunderbares Buch empfehlen: Nigg / Kröning: „Bleibt ihr Engel, bleibt bei mir“ . Es ist antiquarisch ab 20 EUR erhältlich bei:

http://www.zvab.com/SESSz109086954411091875824/gr2/d…

Es ist eine allgemeinverständliche Abhandlung über Engel, auch in anderen Religionen, mit wunderschönen farbigen Kunstdrucken. Ich habe es offen auf meinem Bücherregal liegen und schlage immer wieder eine andere Seite auf.

Ich verabschiede mich in die Ferien und hoffe auf der Engel Geleit (aber keine Garantie trotz Psalm 91,12!)

Grüße vom Theo aus WT

Nicht beantwortbar
Hallo,

ich weiß nicht, ob man diese Frage überhaupt sachlich
beantworten kann: gibt es eigentlich Engel, Schutzengel?

Sachlich beantwortet: Es gibt keinen nachvollziehbaren Beweis dafür, daß es sowas gibt. Damit bleibt es Glaube, und Glaube bleibt beliebig und willkürlich. Folgt: Eine sachliche „Ja“ oder „Nein“ Antwort gibt es nicht.

Wobei Du für eine ordentliche Diskussion erstmal definieren müsstest, was für Dich „Engel“ bedeutet. Das ist nämlich keineswegs eindeutig.

Ich möchte diese Frage aber völlig losgelöst sehen von
jedwedem esoterischen Quatsch und anderem Magie-Humbug.

Also auch losgelöst von Christen-Humbug und Judentum-Quatsch?

Kann ich „meinen“ Engel selbst „erfahren“, merken, dass „da“
etwas „ist“?

Du kannst alles erfahren, was Du willst. Für Dich mag das dann auch etwas wert sein. Für alle anderen bedeutet es erstmal genau „gar nichts“.

Gruß,

Malte.

… dann gibt es aber den Pumuckl!
Tolle Sache, diese Telefonbegründung. Damit kann man nämlich alles Mögliche beweisen, vom Pumuckl bis zur Reichsflugscheibe…

Herzliche Grüße
Oliver

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aussagen, in denen „ALLE“ oder „KEINE“ vorkommen, sind nicht
beweisbar. nicht durch erfahrung.

Woher weißt du das???

Ich habs mal gelernt :smile:

Wer sagt dir das???

Die Logik.

Hast du für deine Aussage einen „Beweis“?

Allaussagen sind nicht empirisch verifizierbar. „Alle Schwäne sind weiß.“ Man kann keine unendliche Menge an Schwänen beobachten, deshalb ist diese Aussage unbeweisbar. „Kein Schwan ist schwarz“ ist einfach die Umkehrung.

weiteres:

http://www.psychologie.uni-bonn.de/allgm/neu/mitarb/…

Ich bin wie viele Millionen, die an Gott glauben und sich
„Christ“ nennen, der lebendigste Beweis dafür, dass deine
Aussage oben absolut falsch ist.

Meine Aussagen sind absolut richtig, wenn man - wie Anwar (darauf habe ich geantwortet) - unter „Beweis“ ein nachvollziehbares, wiederholbares Testkriterium versteht.

Wenn du mit „Erfahrung“ persönliche Gefühle und private Empfindungen meinst, dann stimmt deine Aussage, und ich werde niemals anzweifeln, daß für DICH dein Gefühltes real und richtig ist.

Kritik am Glauben ist immer Unsinn. Alles was man kritisieren kann (auch als Gläubiger) ist Religion…

Gruß
datafox