Gibt es Gott?

Wie soll ich anfangen? Ich würde gern an Gott glauben. Aber ich kann dabei das Gefühl nicht loswerden, daß Gott nur eine Erfindung der Kirche ist. Wie schafft man es, von Gott überzeugt zu sein, ohne es sich nur lange genug einzureden?

Viele Grüße
Franky

Wie soll ich anfangen? Ich würde gern an Gott glauben. Aber
ich kann dabei das Gefühl nicht loswerden, daß Gott nur eine
Erfindung der Kirche ist. Wie schafft man es, von Gott
überzeugt zu sein, ohne es sich nur lange genug einzureden?

Gar nicht. Entweder Du glaubst, oder eben nicht. Glaube ist (imho) in weiten Teilen Gefühlssache, das kann man nicht „schaffen“.

Warum würdest Du denn gern an Gott (welchen auch immer) glauben?

Gruß,

Malte.

Hallo.

Wie soll ich anfangen? Ich würde gern an Gott glauben. Aber
ich kann dabei das Gefühl nicht loswerden, daß Gott nur eine
Erfindung der Kirche ist. Wie schafft man es, von Gott
überzeugt zu sein, ohne es sich nur lange genug einzureden?

Gar nicht. Entweder Du glaubst, oder eben nicht. Glaube ist
(imho) in weiten Teilen Gefühlssache, das kann man nicht
„schaffen“.
Warum würdest Du denn gern an Gott (welchen auch immer)
glauben?

Umgekehrt: was tun, wenn man nach dem eigenen Ableben feststellt, dass
an der Geschichte doch was Wahres dran ist ?
Ausserdem kann man ja an Gott glauben muss aber deswegen nicht gleich einer
Konfession angehören. Da wird nämlich auch verdammt viel falsch ausgelegt: http://de.news.yahoo.com/050603/286/4kgfz.html & http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20245/1.html
Das neue Bild der Wissenschaft 07/05 befasst sich damit: http://bdw.wissenschaft.de/bdw/heft/liste.html
Und irgendwie verhält sich die Sache wie das Verhältnis GehirnVerständnis durch den Menschen: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

HTH
mfg M.L.

Hi!

Ich glaube nicht an Gott. Und ich werde auch nie damit anfangen. Wenn ich Tod bin ist es mir eh egal was mit mir passiert. Ich bin auch so ein guter Mensch, ohne es vom Glauben aufgedrückt bekommen zu haben. Also wäre mir ein Platz im Himmel ( den es meiner Meinung nach eh nicht gibt ) schon sicher. Somit ist es mir kack egal.

Wenn man ehrlich ist, dann war doch die Bibel ein toller weg von Reichen, die Armen ( welche nicht lesen können ) unter Druck zu setzen. Man konnte ihnen ja eh alles erzählen, da sie es nicht nachlesen konnten. Genauso wird es in manchen Ländern heute noch gehandhabt. Die Frauen können nicht lesen und werden von den Männern unterdrückt, weil ja in ihrer heiligen Schrift steht, dass die Frau nen Kopftuch tragen muss, gesteinigt wird, wenn sie fremd geht aber bei Männern ist das in Ordnung etc.

Wenn man ehrlich ist, dann war doch die Bibel ein toller weg
von Reichen, die Armen ( welche nicht lesen können ) unter
Druck zu setzen. Man konnte ihnen ja eh alles erzählen, da sie
es nicht nachlesen konnten. Genauso wird es in manchen Ländern
heute noch gehandhabt. Die Frauen können nicht lesen und
werden von den Männern unterdrückt, weil ja in ihrer heiligen
Schrift steht, dass die Frau nen Kopftuch tragen muss,
gesteinigt wird, wenn sie fremd geht aber bei Männern ist das
in Ordnung etc.

Daran habe ich natürlich auch zuerst gedacht. Aber es will mir einfach nicht in den Kopf, daß in der heutigen Zeit unter anderem im so fortschrittlichen aufgeklärten Deutschland Millionen Menschen von den Kirchen verar… werden, und der ganze Apparat wird dadurch finanziert, daß die Kirchensteuer vom Lohn abgezogen wird. Steckt wirklich nur Naivität dahinter?

Gar nicht. Entweder Du glaubst, oder eben nicht. Glaube ist
(imho) in weiten Teilen Gefühlssache, das kann man nicht
„schaffen“.

Warum würdest Du denn gern an Gott (welchen auch immer)
glauben?

Formulieren wir es anders: Ich kann nicht an jemanden oder etwas glauben, das oder den ich mir nicht vorstellen kann. Aber werden denn alle Gläubigen systematisch für dumm verkauft? Einen wirklichen Beweis hat doch niemand. Nur ein Buch, das von der Organisation „angepaßt“ wurde, die Kriege geführt, die Inquisition erfunden und unzählige andere Schweinereien gemacht hat. Soll das die Grundlage unseres Glaubens sein?

Umgekehrt: was tun, wenn man nach dem eigenen Ableben
feststellt, dass
an der Geschichte doch was Wahres dran ist ?

Dann passiert mit mir das, was allen anderen auch passiert. Oder?

Ausserdem kann man ja an Gott glauben muss aber deswegen nicht
gleich einer
Konfession angehören.

Das ist ja mein nächtes Problem: Ich kann nicht an jemanden oder etwas glauben, das oder den ich mir nicht vorstellen kann.

Und irgendwie verhält sich die Sache wie das Verhältnis
GehirnVerständnis durch den Menschen:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Wenn Gottnur im Gehirn existiert, wo bleiben dann Sünde, Erlösung und Himmelreich? Doch alles nur leere Versprechungen?

Hallo Franky !

Auch mich hat diese Frage einige Zeit lang umgetrieben, bin aber zu keinem Ergebnis gekommen. Also warte ich einfach ab, was nach dem Tod passiert. Gibt es keinen Gott oder ein Leben danach, ist es wurscht, weil man dann eh nichts mitbekommt. Und falls doch, mal schaun…
Neulich wurde ein Witz hier gepostet, der mir erneut zeigt, wie relativ Religion ist.Ganz kurz die Zusammenfassung : Ein Papst will in den Himmel und keiner weiss mit diesem Namen/Rangbezeichnung etwas anzufangen. Jesus endet dann damit, ob sich seine himmlischen Mitbewohner nicht an diese Fischergruppe, die er vor 2000 Jahren aufzog, erinnern kann und wundert sich, daß sie noch existieren. Meiner Meinung nach hat es seit der Entstehung des menschlichen Gehirns eine große Anzahl von Religionen und Spiritualität gegeben, die einerseits zur Machtausübung benutzt und mißbraucht wurden, andererseits aber auch das soziale Zusammenleben regelten, z.B. : " Liebe deinen Nächsten" bei den Christen und bei den Moslems das Verteilen von Lebensmitteln an Bedürftige bei einem bestimmten Fest(der Name fällt mir gerade nicht ein).
Und bei der wahrscheinlich immensen Anzahl von Glaubensrichtungen auf unserem Erdball in den letzten Jahrtausenden, mag ich mir nicht anmaßen, daß nur eine Einzige davon recht hat.
Also alles wieder auf Anfang.
Und bevor ich jetzt davon irre werde, lebe ich lieber einfach mein Leben und versuche fair zu meinen Mitmenschen zu sein, mir allerdings auch nicht alles gefallen zu lassen.

Mit Grüßen

Sabine

Hallo Franky,
ich habe da mal einige Gegenfragen an dich.
Ist es dir schon mal so richtig,richtig schlecht ergangen das du keinen Ausweg mehr wußtest. Keiner war Schuld daran? Wenn ja, hast Du dir nicht mal dann gedacht „warum tust du das mir an“? Oder wenn Du knapp an einer Sache vorbeigeschliddert bist dir gedacht „Gott sei Dank“.
Denn wenn Du dir das alles schon gedacht bzw. einmal gesagt hast, dann glaubst du mehr an Gott als dir bewußt ist.

Ich bin bei weitem kein religiöser Mensch aber es ist in manchen guten und schlechten Situation wirklich beruhigen zu wissen, das ich glauben kann.

Gruß Karin

Mir geht es ähnlich wie Dir.
Mir sind sehr schlimme Dinge in meinem kurzen Leben passiert, und jedes Mal wenn es mir schlecht ging, war mein Glaube da, und er war stark.
Jetzt, in einer Zeit in meinem Leben in der das erste Mal Ruhe eingekehrt ist verlässt mich mein Glaube.
Mich beschleichtdas Gefühl, das Glaube nur eine Krücke im Alltag und inder Krise ist, wenn wir uns verlassen und überfordert fühlen.
Es gibt so viele Widersprüche im Glauben und in der Gotteslehre, das ich es manchmal als Beleidigung meiner Intelligenz empfinde, das jemand erwarten könnte ich könnte das Glauben.

Ich habe das Glück, das meine Eltern relegiös sind und ich in einer Gemeinde aufgewachsen bin; ich kenne also genug Menschen mit denen ich gerade über solche Dinge reden kann.

Du möchtest gerne glauben und kannst nicht. Das zeigt schonmal, dass es ein Defizit in Deinem Leben gibt, das Du versuchst mit Glaube zu füllen. Tu Gott das nicht an. Gott ist kein Lückenbüßer.
Damit Du glauben kannst musst Du erst Dich selber kennen und wissen warum Du den Glauben suchst.
Entweder, weil Du in der Tiefe Deines herzens spürst, dass es Gott gibt, und Du ihm näher sein möchtest, oder weil Dir etwas in Deinem Leben fehlt.
Ist es das erste wird es Dir leicht fallen zu Glauben. Ist es zweite solltest Du nochmal über die Sache an sich nachdenken.

Im Grunde ist es nicht schlecht zu zweifeln, denn das zeigt, das Du nachdenkst. Das gesammte Ausmaß, und die Bedeutung Gottes ist so riesengroß, das es eher ein Fehler wäre sie unkritisch und blauäugig anzunehmen.
Eine Freundin hat mir gesagt, das es die erste und schwerste Prüfung ist, mit offenen herzen voll und ganz zu glauben. Und nicht ohne Grund ist es eines der Hauptthemen in der Bibel.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du sie liest.

Daniela

Hallo Tara.

Wenn man ehrlich ist, dann war doch die Bibel ein toller weg
von Reichen, die Armen ( welche nicht lesen können ) unter
Druck zu setzen.

Hierzu muss man aufpassen, da zum einen Lernen und damit eben auch Lesen eine Mitzwa (Gebot) aus dieser Bibel ist. So kann man davon ausgehen, dass nicht nur seit externe Schilderungen exisitieren, sondern auch schon vorher, viele Lesen konnten.

Davon abgesehen, enthält die Bibel wiederum zahlreiche Mitzwos welche gerade Arme stützen und deutlich sagen, dass Armsein nicht g’ttgewollt ist. Allerdings geht die Bibel nicht so weit, sich gegen Reichtum zu stellen, warum auch? Welcher Druck nun aber gegenüber den Armen aufgebaut werden soll, ergibt sich mir nicht. Eigentlich wird ja der Druck abgebaut, da eben nicht Reichtum sondern ein gerechte Lebensweise als Ideal aufgebaut wird, welches auch gelebt werden kann, wenn man arm ist. So waren dann auch in allen gesellschaftlichen Bereichen Arme wie Reicher gleichberechtigt vertreten.

Man konnte ihnen ja eh alles erzählen, da sie
es nicht nachlesen konnten.

Woher willst du das wissen? So fand alles öffentlich statt und war einsehbar und erlernbar. Wenn es hier Widersprüche gegeben hätte, wären die von armen Talmidim schon angesprochen worden. Davon ganz abgesehen, dass sich mir der Sinn dazu nicht erschliesst. Was soll ihnen denn erzählt worden sein?

Die Frauen können nicht lesen und werden von den Männern
unterdrückt, weil ja in ihrer heiligen Schrift steht, dass
die Frau nen Kopftuch tragen muss, gesteinigt wird, wenn sie
fremd geht aber bei Männern ist das in Ordnung etc.

Das mag ja alles sein, aber woran willst du dieses bezogen auf den Tanach belegen? Hier wird ein ganz anderes Verhältnis zwischen Frau und Mann aufgebaut und die Frau ist die Herrin im Haus - für damalige Verhältnisse erst recht der Mittelpunkt im Leben.

Scholem,
Eli

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Hallo,
es wäre natürlich netter, wenn Du Deine Fragen hier eindeutiger stellen würdest: KLingt Dein Ausgangsposting danach, als ob Du wirklich nach einem Zugang zum Glauben fragen würdest, stellt sich weiterhin heraus, daß Du (wie in diesem Posting schon angedeutet) eigentlich den christlichen Glauben kritisieren möchtest.
Wir sind wieder bei der bald schon langweiligen Frage danach, wie „rational“ denkende Menschen nur an den christlichen Gott gluaben können, wo doch Logik, Geschichte etx. dagegen sprächen.

Wie soll ich anfangen? Ich würde gern an Gott glauben. Aber
ich kann dabei das Gefühl nicht loswerden, daß Gott nur eine
Erfindung der Kirche ist.

Du selbst argumentierst weiter unten historisch (Kirche hat Verbrechen begangen). Dann aber bitte richtig: Der Gott, den die Christen bekennen, ist sicherlich keine Erfindung der „Kirche“.
Unser Gott ist erst einmal derselbe, der in den Heiligen Schriften der Juden bezeugt wird. Ich hoffe schon, daß ich hier nicht beweisen muß, daß es zur Entstehungszeit noch keine Kirche gab:wink:
Diesen Gott bezeugen wir als Vater Jesu Christi, der auf die Erde gekommen ist, um die Menschen zu erlösen.
Dieses Erlösungswerk hat selbstverständlich nur dadurch seine Plausibilität, wenn man von der erlösungsbedürftigkeit des Menschen ausgeht. Nun sind all diese Vorstellungen, genauso wie die trinitarischen Streitigkeiten, innerhalb des Christentums diskutiert worden bevor es eine „Kirche“ im Sinne einer Institution gab.
Um es in Deiner Diktion zu sagen: Den „christlichen“ Gott, Erlösung, Auferstehung etc. haben irgendwelche Einzelpersonen erfunden.
Nun gut, wir können natürlich an eine Weltverschwörung glauben, d.h. die Christen des 1., 2. und 3. Jh. haben natürlich genau gewußt, daß sie mal ein gesellschaftlicher Machtfaktor werden würden und entprechend all das erfunden, weil sie außerdem wußten, daß sie so am besten Menschen unterdrücken können (was ja bekanntermaßen die Motivation eines jeden Menschen ist). Diese Menschen waren also Hellseher - wenn das kein Beweis für die Wahrheit des Christentums ist:wink:

Wie schafft man es, von Gott
überzeugt zu sein, ohne es sich nur lange genug einzureden?

Deine Frage impliziert Deine Antwort: Man muß es sich nur lang genug einreden…
Mag sein, wenn es darum geht, von Gott überzeugt zu sein, was immer das heißt.
Wenn Du Glauben mit Fanatismus gleichsetzt, was Du hier zu tun scheinst, geht das m.E. am Wesen des Glaubens vorbei. Denn Glauben heißt vertrauen und hoffen - und daher ist der Zweifel ein elementarer Aspekt des Glaubens.

grüße,
Taju

Andere Antworten
Ich bin erschrocken wie einige andere user mit diesem Thema umgehen.
Glaube ist nicht immer auf die Steckenpferde „Erlösung, Himmel, Nächstenliebe, und Tod“ zu reduzieren.

Das Prinzip einer Art vertraglichen Basis mit Gott gibt es nicht!
Man kann nicht sagen: „Ich glaube, also habe ich jetzt ein Recht in den Himmel zu kommen!“

Glaube ist soviel mehr als diese wenigen Populäraspekte.

Auch die Kirche als Sündenbock hinzustellen funktioniert nicht.

Die Inquisition liegt fast 800 Jahre zurück. Wenn wir es als Deutsche schaffen zu sagen, dass wir in der jetzigen Genertion keine Schuld und kein Unrecht mehr am zweiten Weltkrieg und am Holocaust haben (was nebenbei mehr Menschleben als die Inquisition gefordert hat), dann sollten wir der Kriche auch zugestehen, dass sie in der heutigen Form dafür nichtmehr verantwortlich ist!

Natürlich wurde der Glaube von vielen Institutionen missbraucht, aberdas ist nichts fürdas man Gott jetzt den schwarzen Peter zuscheiben kann.
Eher klingt es wieder nach Misstrauen und irgendwelchen Verschwörungsannahmen nur um sich nicht intensiv mit dem thema auseinander setzen zu müssen.

Redet mit euren Geistlichen, und hört euch ihre Antworten an, und dann denkt nochmal gut über eure Ansichten nach.
bei dieser inneren Abwehr die ich aus vielen Antworten heraus lese ist es kein wunder, das viele nicht glauben können; denn sie wollen nicht glauben.
Glaube erfordert Mut. Mut sich Gott hinzugeben und anzuvertrauen. Mut zu glauben ohne zu sehen.
Solange man diesen Mut nicht aufbringen kann wird es schwer sein Gott zu finden.

Hallo Franky.

Wie soll ich anfangen?

Hierzu musst du dich wohl selber finden, da es unzählige Wege zu G’tt gibt. Ab besten wird es wohl sein, sich einfach auf den Weg zu machen und unterwegs immer wieder zu überprüfen, ob du vom Weg abgekommen bist.

Ich würde gern an Gott glauben.

Warum? Was versprichst Du dir davon?

Aber ich kann dabei das Gefühl nicht loswerden, daß Gott nur eine
Erfindung der Kirche ist.

Die Kirch ist eigentlich recht neu. Der Glaube an G’tt dagegen ist schon recht alt und hier musst du aufpassen, dass du noch deinen Weg findest und nicht einfach die ausgetretene Pfade ansiehst, an deren Rändern sowieso nichts mehr wächst.

Wie schafft man es, von Gott überzeugt zu sein, ohne es sich nur
lange genug einzureden?

Ich habe es mir eigentlich nie eingeredet. Ich habe mir hierzu die Welt, die Menschen und die Überlieferungen angesehen und konnte aufgrund meines nachdenkens, dem vertrauen. Hierüber habe ich dann zu G’tt gefunden, wobei ich immer noch die Suche intensiviere.

Das Problem scheint mir zu sein - aufgrund auch der Antworten hier - das heutzutage man geneigt ist, G’tt im Himmel zu suchen. Da wird aber dort nicht sind, sondern hier auf der Erde, muss man auch hier suchen. So kann ich mir eben nicht vorstellen, dass man Ihn daraus findet, was nach diesem Leben sein könnte.

Ich kann mir aber hingegen gut vorstellen, dass wenn man ihm entgegen geht - okay ich übertrage jetzt hier einfach von mir auf andere - Er sich auch zeigen wird.

Scholem,
Eli

Hallo Franky

Eine gute Vorbereiztung dazu ist entweder in seinem Wort (das Neue testament der Bibel) nach seinen Anweisungen zu lesen. Dh, vorher den Heiligen Geist im Gebet für Offenbahrung der Worte zu bitten. Eine sehr gute alternative ist es, einen sogenannten alphalivekurs zu besuchen, welcher von verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeindenn verschiedenster Ausrichtungen angeboten wird.

Wie gesagt ist dies aber nur eine gute vorbereitung. Grundsätzlich kann man nicht überzeugt an Gott glauben, wenn man Jesus christus nicht persönlich kennt, dh eine persönliche Erfahrung mit ihm macht und eine Beziehung mit ihm eingeht.
Dies wiederum kann durch ein bittendes gebet geschehen, Herr bitte sprich zu mir / offenbar Dich mir, oder dies kann auch einfach so während des erwähnten Alfalivekurses geschehen.

Hoffe dass ich dir einige anregungen gehebn konnte

Gruss
beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich mischel (bzw. entmischel) mal
Hai, Tara, hai Elimelech,

Wenn man ehrlich ist, dann war doch die Bibel ein toller weg
von Reichen, die Armen ( welche nicht lesen können ) unter
Druck zu setzen.

Hierzu muss man aufpassen, da zum einen Lernen und damit eben
auch Lesen eine Mitzwa (Gebot) aus dieser Bibel ist. So kann
man davon ausgehen, dass nicht nur seit externe Schilderungen
exisitieren, sondern auch schon vorher, viele Lesen konnten.

Da isser wieder: der Unterschied zwischen dem Tanach und seinen Befolgern und der „christlichen Ausgabe“ incl. Erweiterung - und vor allem der Auslegung der Letzteren…
Das Christentum hat tatsächlich eine lange Tradition der Unterdrückung. Und es wurde auch lange als Herrschaftsinstrument mißbraucht; z.B. wurde „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers“ ein simples „der Kaiser ist von Gottes Gnaden, ihm nicht zu gehorchen ist Blasphemie“. Und auch Aussagen des alten Testamentes, also des Tanachs wurden herrschaftsstützend uminterpretiert.
Wenn man aber die Bibel benutzt, um Völker zu unterdrücken oder gegeneinander aufzuwiegeln, ist es totaaal blööd, wenn die selber lesen können und womöglich feststellen, daß „Auge um Auge“ gar nicht heißt, daß das Nachbarvolk mit Stumpf und Stiel ausgerottet gehört, oder daß „Gebt dem Kaiser…“ nicht bedeutet, daß der Kaiser Gottes Vertreter ist.
Und so habt ihr denn beide Recht.
„Die Bibel“ (hier der Tanach den Juden) heißt uns an zu lernen, und doch wurde „Die Bibel“ (hier die erweiterte Ausgabe den Christen) benutzt, uns dumm zu halten.

Ist es nicht schön, daß sich die Fähigkeit, selbst zu lesen mehr und mehr verbreitet und wir selbst sehen können, was in dem Buch steht?

Gruß
Sibylle
(für mehr Alphabetisierungskampagnen)

Daran habe ich natürlich auch zuerst gedacht. Aber es will mir
einfach nicht in den Kopf, daß in der heutigen Zeit unter
anderem im so fortschrittlichen aufgeklärten Deutschland
Millionen Menschen von den Kirchen verar… werden, und der
ganze Apparat wird dadurch finanziert, daß die Kirchensteuer
vom Lohn abgezogen wird. Steckt wirklich nur Naivität
dahinter?

Ich denke da steckt auch zum Teil Gewohnheit dahinter. Wenn die Oma, die Uroma und die Mutter einen immer mit in die Kirche geschleppt haben, dann fängt man irgendwann an daran zu glauben ( ist ja auch bei den Zeugen Jehovas so, die brauchen nur lange genug auf einen ein zu reden ), vor allem auch, wenn diese Ansicht von der Familie getragen wird. Es gibt aber auch welche, die Imun dagegen sind ( meine Mutter ).

Ich zahle keine Kirchensteuer mehr. Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Ich zahle ja auch nicht für einen Tennisverein, wenn ich kein Tennis spiele. Auch das Argument, dass dann kein Pfarrer an meinem Grab steht, wenn ich sterbe ist mir wurst. Wenn ich tod bin bin ich tod, dann ist es mir egal, wer an meinem Grab steht. Außerdem gibt es auch staatliche Grabsprecher, die oftmals eine bessere Rede halten ( habe ich schon miterlebt, als Angehörige ).

Hi,

Oder wenn Du knapp an einer Sache vorbeigeschliddert bist
dir gedacht „Gott sei Dank“.

das hat imho gar nichts mehr mit Glauben zu tun, auch nicht unterbewusst, sondern ist mittlerweile eine Floskel geworden, die man automatisch bentutzt, stellvertretend für „zum Glück“. Ich benutze die auch hin und wieder, und ich glaube definitiv nicht an Gott.

Gruß
Cess

Hallo,

Glaube muss doch erstmal nichts mit der Kirche zu tun haben. Kann man nicht glauben und trotzdem auf die Kirche schimpfen? Ernstgemeinte Frage, ich glaube nämlich nicht an Gott, aber soweit ich weiß tun das doch einige, obwoh sie nicht zur Kirche stehen?

Gruß
Cess

Hallo nochmal.

Dann passiert mit mir das, was allen anderen auch passiert.
Oder?

Ja.

Das ist ja mein nächtes Problem: Ich kann nicht an jemanden
oder etwas glauben, das oder den ich mir nicht vorstellen
kann.

Macnh einer glaubt ja auch das Zeug zum Model zu haben. Fehlt nur noch der Erfolg dazu… :smiley:

Wenn Gottnur im Gehirn existiert, wo bleiben dann Sünde,
Erlösung und Himmelreich? Doch alles nur leere Versprechungen?

Ich meinte eher, dass ‚Gehirn‘ durch ‚Gott‘ ersetzt werden muss. Das Leben wäre doch sonst zu einfach wenn man alles zu 150% wüsste :wink:

HTH
mfg M.L.