Liebe Sabine!
Und wie siehst Du das Kondomverbot und die dadurch
entstandenen Hunderttausende von AIDS-Toten in z.B. Afrika ?
Und unser jetziger Papst war Leiter (oder wie man das nennt)
der zwar umbenannten, aber immer noch existierenden
Inquisition. Okay, die Zweifler und Kritiker werden nicht mehr
verbrannt, aber mundtot gemacht oder exkommunziert. Und da nun
„unser“ ( meiner ist es nicht) Papst auch Deutscher ist,
können wir ja neue Schuld ( Aids-Tote) auf uns laden. Er
vertritt ja genauso konsequent die Position des ehemaligen
Papstes.
.
Es ist auch nicht mein Papst, aber interessant, dass Du gleich darauf geschlossen hast ich musste Katholikin sein. Wir werden viel öfter von unseren Vorurteilen geleitet als gedacht…
Und auch wenn ich keine Katholikin bin muss ich hier für den Papst und die Kirche argumentieren, denn entweder ist man Katholik und verzichtet auf Drogen, vorehelichen Geschlechtverkehr und Seitensprüngen ( dann braucht man auch kein Kondom um sich vor Aids zu schützen) oder aber man ist kein katholik und meint dies alles tun zu müssen, dann ist aber auch das Kondomverbot nicht bindend.
Das Du versuchst dem Papst die Aidstoten zuzurechnen ist nicht nur extrem abwegig sondern auch falsch. Du kannst doch nicht den Papst dafür verantwortlich machen, wenn Menschen meinen schnell wechselnde Geschlechtspartner haben zu müssen oder meinen Drogen nehmen zu müssen.
Klar kann mann Aids auch anders kriegen, aber in Afrika sind das leider immernoch die Hauptprobleme.
Menschen die so argumentieren sind tendenziell auch die erste die MC Donalds für zu hohe Cholesterinwerte oder ihren Bäcker für Diabetes verklagen.
Ein wenig Eigenverantwortung für unser Leben sollten wir noch selber tragen können.
Wo wir aber gerade sos chön bei Afrika sind. Die diakonischen Werke beider christlichen Hauptkirhcne leisten dort hervorragende Entwicklungshilfe. Übernehmen Verantwortung für Schwärchere und geben Hoffnung und Nächstenliebe.
Was machst denn Du so um Deinen Mitmenschen zu helfen?
Natürlich erscheinen für manche Menschen die Lehren der Katholischen Kirche antiquiert, aber man kann sich doch nicht immer alles so hinbiegen wie es für einen am leichtesten ist. Gesellschaft und Kirche sind hier voneinander zu trennen.
Wir können doch nicht sagen :„alles was für uns okay ist wird schon irgendwie für G´tt okay sein“. was für eine Botschaft wäre das denn?
„lebe so wie Du willst, G´tt ist es eh egal“???
Das kann nicht sein.
Glaube hat positive wie negative Aspekte, man kann nicht nur sich die Rosinen aus dem Kuchen rauspicken.
Redet mit euren Geistlichen, und hört euch ihre Antworten an,
und dann denkt nochmal gut über eure Ansichten nach.
Ich hoffe, Du meinst mit Geistlichen auch Vertreter anderer
Glaubensrichtungen, ansonsten ist die ganze Sache meines
Erachtens wieder ziemlich einseitig. Vielleicht findet Franky
ja woanders den Glauben.
Schön, dass Du dich so um Franky sorgst. Ich meine es so wie ich es gesagt habe: " Redet mit euren Geistlichen", nicht „Redet mit meinem Geistlichen“. Ein jeder mit dem der ihm weiterhelfen kann.
Danna ber zu sagen " Vielleicht findet Franky ja woanders DEN Glauben" ist schon ein wenig amüsant, denn wennes mehrer Glauben gibt kann es DEN Glauben nicht geben. Und zu meinen man könnte sich einfach so eine Relegion als Accessiore das gerade passt zum Leben aussuchen finde ich fast noch bedenklicher.
Vielleicht ahbe ich Dich ja mal zum nachdenken gebracht
Daniela