Hallo!
Im Nachrichtenbrett ergab sich folgende Frage:
Gibt es Bibelstellen zum Thema Abtreibung? Gibt es Bibelstellen, aus denen sich eine Ablehnung der Empfängnisverhütung herleiten läßt?
Gruß
Wolfgang
Hallo!
Im Nachrichtenbrett ergab sich folgende Frage:
Gibt es Bibelstellen zum Thema Abtreibung? Gibt es Bibelstellen, aus denen sich eine Ablehnung der Empfängnisverhütung herleiten läßt?
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
zu dem Thema Abtreibung genügt normalerweise schon zu wissen,
das Abtreibung das Töten von Menschenleben ist(unabhängig vom
Grund der Abtreibung).Und zum Töten von Menschenleben ist es
Allgemeinwissen,was die Bibel dazu sagt.
Dennoch ein Hinweis:
2.Mose Kapitel 21,die Verse 22 und 23 …
Das ist zwar keine Abtreibung,aber die Einstellung Gottes zu
noch ungeborenem Leben.
Etwas anderes ist Empfängnisverhütung .Das ist kein biblisches Verbot,
sondern ein kirchliches(kath.),also von Menschen gemachtes Verbot.
Gruss Gerhard
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Hallo Gerhard
zu dem Thema Abtreibung genügt normalerweise schon zu wissen,
das Abtreibung das Töten von Menschenleben ist(unabhängig vom
Grund der Abtreibung).
Hier fängt es doch schon an, wo anhand der Bibel dieses zu belegen wäre. Ich zumindest kenne keine Stelle, welche dieses nahelegt, eher im Gegenteil.
Und zum Töten von Menschenleben ist es
Allgemeinwissen,was die Bibel dazu sagt.
Da habe ich meine ehrheblichen Zweifel, ob hier wirklich so sauber zwischen christlicher Lehre und Bibel unterschieden wird. Zumindest im Judentum kommt man bei gleicher Quelle hier zu ganz anderen Antworten.
Dennoch ein Hinweis:
2.Mose Kapitel 21,die Verse 22 und 23 …
Das ist zwar keine Abtreibung,aber die Einstellung Gottes zu
noch ungeborenem Leben.
Diese zeigen ja gerade deutlich, dass hier eben keine Gleichsetzung stattfindet.
Scholem,
Eli
Hallo
Im Nachrichtenbrett ergab sich folgende Frage:
Gibt es Bibelstellen zum Thema Abtreibung?
Nicht direkt, da ja so was damals gar nicht möglich war. Indirekt jedoch schon, da das Töten/Morden eines Menschen gemäss den Geboten und anderen Stellen in der Bibel widerspricht.
Ausserdem die Stelle "Du (Gott) hast mich (als Mensch) geschaffen im Mutterleib…
Wissenschaftlich gesehen ist bei der Zeugung der Embryo ein Mensch, da er nur noch wächst und sich nur noch (wenn das Umfeld stimmt) entwickelt wie ein geborenes Baby auch.
Aus dem christlichen Glauben kann also mit diesen und anderen Stellen eine Abtreibung klar als Verstoss gegen die gebote Gottes bezeichnet werden
Gibt es
Bibelstellen, aus denen sich eine Ablehnung der
Empfängnisverhütung herleiten läßt?
Im NT nicht und im AT nur mit entsprechender zweifelhafter Interpretation, welche erst noch nicht auf das N übertragbar ist (meiner Meinung nach)
Gruß
Beat
Hallo Gerhard!
Dennoch ein Hinweis:
2.Mose Kapitel 21,die Verse 22 und 23 …
Das ist zwar keine :Abtreibung,aber die :Einstellung Gottes zu
noch ungeborenem Leben.
Habe soeben nachgelesen und kann überhaupt nicht finden, daß diese Textstelle den Kern der Sache auch nur annähernd trifft. Man kann allenfalls entnehmen, welche vergleichsweise geringe Sünde (nämlich mit Geld zu erledigen) gesehen wird, wenn jemand ungeborenes Leben tötet und die werdende Mutter kommt nicht zu Schaden.
Außerdem ziehen sich - wie sollte es auch anders sein - die Gepflogenheiten längst vergangener Kulturen durch den Text. So ist es gewiß niemanden anzuraten, wie dort vorgeschlagen, mit seinem Personal zu verfahren. Weder hierzulande noch im Vatikan gehts so billig ab, wenn man die Mitarbeiter verprügelt und sie überleben die Prügel um mindestens 2 Tage
.
Ich bin weit davon entfernt (dafür fehlen mir im übrigen einschlägige Kenntnisse), einen unsinnigen Streit über Glaubensinhalte führen zu wollen. Diese interessieren mich nur punktuell, um Menschen zu verstehen. Dabei halte ich es für - vorsichtig ausgedrückt - wenig hilfreich, Details gesellschaftlicher Gepflogenheiten vor tausend und mehr Jahren zur Handlungsanleitung für heutige Verhältnisse zu machen. Mir geht es vielmehr um die persönlichen Ansichten von Kirchenleuten. Es ist natürlich in Ordnung, wenn auch solche Leute ihre Meinung kund tun. Es ist aber nicht mehr in Ordnung, wenn die persönlichen Ansichten von Kirchenleuten zur verbindlichen Richtschnur für die gläubigen Schäfchen stilisiert und als Glaubensinhalt hingestellt werden.
Etwas anderes ist :Empfängnisverhütung. Das ist :kein biblisches Verbot,
sondern ein kirchlicheskath.),also von Menschen :gemachtes Verbot.
Gut. Und wo finde ich die Bibelstelle, der zu entnehmen ist, daß Päpste und Kardinäle irgendetwas zu verbieten haben? Ist natürlich nur eine rhetorische Frage, denn von Päpsten und Kardinälen kann nichts in der Bibel stehen. So bleibt die Frage, wie ein Papst oder Kardinal abseits von Glaubensinhalten auf die Idee kommt, Menschen etwas verbieten zu wollen. Oder umgekehrt, wie kommen Menschen auf die Idee, den persönlichen Ansichten von Kirchenfunktionären irgendeine Bedeutung zuzumessen?
Gruß
Wolfgang
Gibt es Bibelstellen zum Thema Abtreibung?
ja. exodus (steht weiter unten). wer eine schwangere tritt und sie verliert ihr kind, hat schadensersatz zu leisten, während auf mord der tod steht. daraus läßt sich messerscharf ableiten, daß nach diesem text ein ungeborenes nicht als mensch gilt.
Gibt es
Bibelstellen, aus denen sich eine Ablehnung der
Empfängnisverhütung herleiten läßt?
ja. 1. seid fruchtbar und mehrt euch.
2. die sache mit onan.
gruß
dataf0x
Hallo
Nicht direkt, da ja so was damals gar nicht möglich war.
Abgetrieben wurde schon seit Jahrtausenden. Mit mehr oder weniger Erfolg.
Unerwünschte Kinder wurden schon seit jeher „weggemacht“.
Unser Wortschatz sagt es ganz deutlich, was es ist: ein Kind abtreiben. Ergo ist der Fötus vom Volksmund als Mensch anerkannt. Wird aber ein Mensch getötet (weggemacht), ist es nun mal entweder Mord (geplant) oder Totschlag (das trifft hier nicht zu: das ist die Bezeichnung einer Tötung aus dem Affekt, bzw. nicht geplant).
Dass das heutzutage tolleriert wird, hat mit der Bezeichnung nichts zu tun.
Grüße
Raimund
Hallo Gerhard
Etwas anderes ist Empfängnisverhütung .Das ist kein biblisches
Verbot,
sondern ein kirchliches(kath.),also von Menschen gemachtes
Verbot.
hier könnte man die Bibelstelle über Onan mit reinbringen. Daraus ließe sich konstruieren, dass eine Verhütung ebenfalls biblisch verboten ist.
Grüße
Raimund
Hai, Wolfgang,
Gut. Und wo finde ich die Bibelstelle, der zu entnehmen ist,
daß Päpste und Kardinäle irgendetwas zu verbieten haben? Ist
Das weiß ich…
…na gut - es hat mir mal ein katholischer Würgdenträger erklärt:
Die Macht des Papstes leitet sich von einem , von Jesus geäußerten, Satz ab: „Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.“
Damit hat er Petrus („Der Fels“) angesprochen und da sich Papste als Nachfolger von Petrus begreifen, halten sie sich für die Basis der Kirche und damit auch für die letzte irdische Instanz und Inhaber aller Weisheit. Und der Rest der Hierarchie leitet ihre Weisungsbefugnis vom Papst ab…
Aber da haben die Bibel-Kenner bestimmt noch was zu zu sagen…
Gruß
Sibylle
Oh ja…
Außerdem ziehen sich - wie sollte es auch anders sein - die
Gepflogenheiten längst vergangener Kulturen durch den Text. So
ist es gewiß niemanden anzuraten, wie dort vorgeschlagen, mit
seinem Personal zu verfahren. Weder hierzulande noch im
Vatikan gehts so billig ab, wenn man die Mitarbeiter
verprügelt und sie überleben die Prügel um mindestens 2 Tage-).
In der Tat. Die Regeln im „Exodus“ sind ein wahrer „Scheiterhaufen“ an vergangenem Kulturabfall… -
Wer sowas heutzutage noch für bare Münze nimmt, sollte sich flux ne Fackel suchen und auf Hexenjagd gehen (2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen)…
Es gibt neue Interpretationsformen der Bibel, die wie folgt ablaufen (und die ich im Übrigen für ganz hervorragend und richtungsweisend halte):
Sinn der Regeln im Exodus war (für mein Empfinden), das Zusammenleben des Volkes Israel zu maßregeln. Nimmt man den Sinn ins Jetzt mit, so wird Exodus überflüssig, da wir eine staatliche Maßregelung haben.
So verhält es sich mit vielen Regeln in der Bibel.
Überlegen sollte sich ein Jeder also Folgendes:
Aufgrund dieser Überlegung kann man dann ein ethisches Urteil fällen, ob eine Abtreibung gerechtfertigt ist…- das muss jeder für sich entscheiden (bzw. im Übergreifenden der Staat).
So weit von mir…
Beste Grüße,
Typhoon
Meine Meinung:
Das sind jetzt die „Richtlinien“ wie sich der Mensch verhalten soll… allerdings wissen hier wohl alle, daß sich der Mensch nunmal nicht immer so verhält wie er sich soll (aus welchen Gründen auch immer… vielleicht weil die Welt einfach böse ist?).
Gruß, Kerstin
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Keine Empfängisverhütung wg. Onan? Falsch
Hallo,
viele Vermuten, dass Empfängnisverhütung aufgrund Onans Handlungen verboten hat… ist das Richtig?
Nein, denn eine Untersuchung des Berichtes über Onan offenbart, daß er nicht wegen der Anwendung einer Methode zur Empfängnisverhütung getötet wurde.
Nach dem Tode seines Bruders Er wurde Onan von seinem Vater Juda angewiesen, mit Tamar die Schwagerehe einzugehen. Das sollte dazu führen, daß seinem verstorbenen Bruder ‘Nachkommenschaft erweckt wurde’. Er hätte sonst kein Recht gehabt, mit ihr Beziehungen zu pflegen. Darüber, wie Onan auf Judas Anweisung reagierte, lesen wir: „Onan aber wußte, daß die Nachkommenschaft nicht ihm gehören würde; und so geschah es, als er wirklich Beziehungen mit der Frau seines Bruders hatte, daß er seinen Samen zur Erde verschwendete, um seinem Bruder keine Nachkommenschaft zu geben. Nun war das, was er tat, böse in den Augen Jehovas.“ (1. Mose 38:8-10) Auf den Befehl Jehovas wurde die Schwagerehe später in den Gesetzesbund aufgenommen. — 5. Mose 25:5, 6.
Dadurch, daß Onan dem Zweck der Schwagerehe entgegenwirkte, handelte er seinem Vater gegenüber respektlos. Er gehorchte ihm nicht und war nicht bereit, die Geschlechtslinie Ers aufrechtzuerhalten. Onan verriet dadurch auch seinen Haß gegen Er, denn er wirkte nicht für, sondern gegen die Interessen seines verstorbenen Bruders. Onan entehrte die Witwe seines Bruders auf gefühllose Weise. Selbstsüchtig deckte er ihre Blöße auf, versagte ihr aber das Recht auf Mutterschaft, das ihr zustand. Er zeigte außerdem keine Wertschätzung für „heilige Dinge“, denn es hätte sein können, daß der verheißene Messias durch den Nachkommen, den er mit Tamar hätte zeugen können, gekommen wäre. (Vergleiche Hebräer 12:16.) All diese Faktoren zeigen, daß Onan ein schlechter Mensch war, der sich nicht um die Rechte anderer kümmerte, wenn es ihm schien, daß seine Interessen auf dem Spiel standen. Weil Onan so abscheulich handelte und seinem verstorbenen Bruder keine Nachkommen verschaffte, brachte Jehova ihn zu Tode. Der Fall Onans, bei dem es um die selbstsüchtige Mißachtung des Zweckes der Schwagerehe ging, kann nicht angeführt werden, um die Geburtenkontrolle zu verurteilen. Es ist bemerkenswert, daß die Bibel an keiner Stelle über den Gebrauch von Verhütungsmitteln oder über die Geburtenkontrolle in der Ehe spricht. Sie sagt auch nicht, daß Christen verpflichtet seien, Kinder zu zeugen. Folglich sollten sich christliche Ehepaare in bezug auf Geburtenkontrolle von ihrem biblisch geschulten Gewissen leiten lassen.
- Die Bibel ist wissenschaftlich gesehen nicht auf dem
neuesten Stand! Heute wissen wir, daß ein Embryo ein Mensch
ist (also kein „Zellhaufen“ aus dem dann rein zufällig ein
Mensch wird!).
Pille danach ist für mein Empfinden noch gerechtfertigt (da´s zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch ein Zellhaufen ist).
Der Rest ist dann die Tötung eines reifenden Menschen.
- Die ethische Botschaft der Bibel kann aber ohne weiteres auf
heute übertragen werden: Menschen dürfen nicht getötet werden
=> also dürfen auch Embryonen nicht getötet werden!
Die Bibel spricht grundsätzlich von Mord (Töten darf man schon…- Gott tötet, seine Propheten töten und wenn man sich die Gesetzmäßigkeiten im Exodus anschaut- dort wird auch getötet was das Zeug hält…). Aber da man einen Embryo nicht tötet, sondern ermordet- ist´s trotzdem bibelkonform, die Abtreibung biblisch-fundiert zu untersagen.
- Laut StGB ist Menschenleben ab dem Zeitpunkt der Einnistung
geschützt, siehe §218 - also auch rechtlich ist Abtreibung
„Mord“ (allerdings gibt es „Ausnahmen“ bei denen von einer
Bestrafung abgesehen wird).
Finde die deutsche Regelung grundsätzlich sehr gut!
Das sind jetzt die „Richtlinien“ wie sich der Mensch verhalten
soll… allerdings wissen hier wohl alle, daß sich der Mensch
nunmal nicht immer so verhält wie er sich soll (aus welchen
Gründen auch immer… vielleicht weil die Welt einfach böse
ist?).
Statt von Liebe, wird die Welt von Geld und Machtstreben beherrscht. Daran liegt´s vermutlich…
Beste Grüße,
Typhoon
Hallo Raimund,
hier bin ich der gleichen Meinung wie sie
Andrea
zum Ausdruck brachte und gut erklärte.So war es auch mir bekannt.
Gruss Gerhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo
Nicht direkt, da ja so was damals gar nicht möglich war.
Abgetrieben wurde schon seit Jahrtausenden. Mit mehr oder
weniger Erfolg.
Unerwünschte Kinder wurden schon seit jeher „weggemacht“.
Du hast recht
Unser Wortschatz sagt es ganz deutlich, was es ist: ein Kind
abtreiben. Ergo ist der Fötus vom Volksmund als Mensch
anerkannt. Wird aber ein Mensch getötet (weggemacht), ist es
nun mal entweder Mord (geplant) oder Totschlag (das trifft
hier nicht zu: das ist die Bezeichnung einer Tötung aus dem
Affekt, bzw. nicht geplant).
Dass das heutzutage tolleriert wird, hat mit der Bezeichnung
nichts zu tun.
Auch da stimme ich Dir voll zu
Grüße
Beat
- Die Bibel ist wissenschaftlich gesehen nicht auf dem
neuesten Stand!
LOL die bibel ist keine diss in biologie und kosmologie sondern eine sammlung von sinngebenden traditionellen texten. diese sind per def. immer auf dem neuesten stand, die sie nicht verändert werden - das ist der sinn einer tradition
(die exakte bedeutung kann sich sehr wohl ändern, aber nicht der text.)
Heute wissen wir, daß ein Embryo ein Mensch
ist
„mensch“ hat verschiedene bedeutungen. in der biologie wird mit „mensch“ ein träger einer bestimmten DNA-sequenz bezeichnet. insofern wäre ein embryo natürlich ein mensch, da er eine eindeutige DNA-sequenz trägt, die ihn zu einem genetischen individuum macht. dummerweise ist dann aber auch ein fingernagel ein mensch, denn auch dieser trägt eine eindeutige DNA-sequenz.
also kein „Zellhaufen“ aus dem dann rein zufällig ein
Mensch wird!
nicht zufällig, sondern exakt ein bestimmter mensch. aus einem embryo wird unter günstigen bedigungen ein bestimmter mensch. aus einem fingernagel auch.
- Die ethische Botschaft der Bibel kann aber ohne weiteres auf
heute übertragen werden: Menschen dürfen nicht getötet werden
=> also dürfen auch Embryonen nicht getötet werden!
ex falso quodlibet.
- Laut StGB ist Menschenleben ab dem Zeitpunkt der Einnistung
geschützt
siehe §218 - also auch rechtlich ist Abtreibung
„Mord“
falsch. laut §1 BGB beginnt die natürliche person, deren rechte geschützt werden, mit der geburt. solange die geburt nicht vollendet ist, handelt es laut BGB nicht um eine person. bei der geringsten gefahr für leib und leben der mutter ist das kind zu töten, selbst wenn die geburt bereits begonnen hat. es ist also kein mord, denn man darf kein menschenleben nehmen um ein anderes zu retten (das wäre mord außer in notwehr).
gruß
dataf0x
Hallo!
LOL die bibel ist keine diss in biologie und kosmologie
sondern eine sammlung von sinngebenden traditionellen
texten .
Das ist mir durchaus klar!
diese sind per def. immer auf dem neuesten
stand , die sie nicht verändert werden - das ist der sinn
einer tradition(die exakte bedeutung kann sich sehr wohl
ändern, aber nicht der text.)
und doch hat sich der Text auch geändert (allein schon durch die Übersetzungen oder die Zusammensetzungen der Urtexte - aber damit kenne ich mich gar nicht aus…)
„mensch“ hat verschiedene bedeutungen. in der biologie wird
mit „mensch“ ein träger einer bestimmten DNA-sequenz
bezeichnet. insofern wäre ein embryo natürlich ein mensch, da
er eine eindeutige DNA-sequenz trägt, die ihn zu einem
genetischen individuum macht. dummerweise ist dann aber auch
ein fingernagel ein mensch, denn auch dieser trägt eine
eindeutige DNA-sequenz.
Ok, dann könnte man - ums genauer zu unterscheiden - auch von „menschlichem Leben“ (also z.B. der Fingernagel) und „Menschenleben“ (der „ganze“ Mensch, in welchem Entwicklungsstadium auch immer) sprechen… - aber das ist „nur“ Haarspalterei…
ex falso quodlibet.
tut mir leid, datafOx! Leider bin ich des Latainischen nicht mächtig (ist doch Latain, oder?)! Könntest Du das bitte übersetzen!
falsch. laut §1 BGB beginnt die natürliche person,
deren rechte geschützt werden, mit der geburt. solange
die geburt nicht vollendet ist, handelt es laut BGB nicht um
eine person. bei der geringsten gefahr für leib und leben der
mutter ist das kind zu töten, selbst wenn die geburt bereits
begonnen hat. es ist also kein mord, denn man darf kein
menschenleben nehmen um ein anderes zu retten (das wäre mord
außer in notwehr).
Interessant… (der § 1 war mir nicht geläufig)… Was bedeutet diese Uneinheitlichkeit? StGB schützt den Embryo ab dem Zeitpunkt der Einnistung, aber BGB spricht erst dem geborenen Menschen (nicht Person!) Rechte zu… Heißt das der ungeborene Mensch hat keine Rechte (diese müssten ja eh durch die Eltern vertreten werden)? Das BGB regelt doch die Angelegenheiten der Bürger untereinander?
Gruß, Kerstin
Hallo
Unerwünschte Kinder wurden schon seit jeher „weggemacht“.
Du hast recht
Aber wie?
Unser Wortschatz sagt es ganz deutlich, was es ist: ein Kind
abtreiben. Ergo ist der Fötus vom Volksmund als Mensch
anerkannt. Wird aber ein Mensch getötet (weggemacht), ist es
nun mal entweder Mord (geplant) oder Totschlag (das trifft
hier nicht zu: das ist die Bezeichnung einer Tötung aus dem
Affekt, bzw. nicht geplant).
Dass das heutzutage tolleriert wird, hat mit der Bezeichnung
nichts zu tun.Auch da stimme ich Dir voll zu
Dieser juristischen Seiltänzerei? Oder gibt die Bibel Hinweise?
Diese hilft dir doch in allen Lebenslagen - angeblich.
P.
Anleitung
Hallo Peter,
Unerwünschte Kinder wurden schon seit jeher „weggemacht“.
Du hast recht
Aber wie?
Willst du eine Anleitung? Nicht wirklich, ne?
Glaub mir, es gab immer mehr oder weniger erfolgreiche, meist weniger sichere Verfahren. Fast kann man sagen, dass je sicherer das Verfahren in Bezug auf den gewuenschten Erfolg war (–> Abgang des Embryos), desto unsicherer war er in Bezug auf die Gesundheit der ausfuehrenden Frau.
Gruesse
Elke
Hallo
Unerwünschte Kinder wurden schon seit jeher „weggemacht“.
Du hast recht
Aber wie?
ZB durch bewusstes Auslösen einer Frühgeburt
Unser Wortschatz sagt es ganz deutlich, was es ist: ein Kind
abtreiben. Ergo ist der Fötus vom Volksmund als Mensch
anerkannt. Wird aber ein Mensch getötet (weggemacht), ist es
nun mal entweder Mord (geplant) oder Totschlag (das trifft
hier nicht zu: das ist die Bezeichnung einer Tötung aus dem
Affekt, bzw. nicht geplant).
Dass das heutzutage tolleriert wird, hat mit der Bezeichnung
nichts zu tun.Auch da stimme ich Dir voll zu
Dieser juristischen Seiltänzerei? Oder gibt die Bibel
Hinweise?
Ja
Diese hilft dir doch in allen Lebenslagen - angeblich.
Ja
P.