Hallo! In meiner letzten Abrechnung habe ich zum Vorjahr fast gleich verbraucht und soll trotzdem 360 Euro nachzahlen. Begründet wird es mit dem Gesamtverbrauch in unserem 5 Familienhaus. Voriges Jahr lag der Verbrauch bei 3500l jetzt bei 5800l. Meine Abrechnungseinheiten bei Heizung und Warmwasser unterscheiden sich nur mimimal. Alles andere ist geblieben.Wie kann man sich nun wehren
hallo, ich weiß nicht ob die Abrechnung 70 / 30( für modernisierte Wohnungen oder 50/50 für ältere Wohnungen. Die Kosten sind ja auch enorm gestiegen. Ich würde es mal einem Mieterverein prüfen lassen. Aber da müßtest du auch Mitglied sein. Wie teuer das bei euch ist weiß ich nicht.350 mehr wie im vorherigem Jahr erscheint mir etwas hoch. Leider weiß ich sonst auch nicht weiter. Trotzdem noch ein schönes Wochenende auch bei der Hitze
In die Heizkosten fließen die Kosten für den Energieträger (hier vermutlich Öl) und die Wärmenebenkosten (Kaminfeger, Wartung Heizanlage, Emmisionsmessung, betriebsstrom) etc. Sind diese Kosten gleich geblieben? Vermutlich nicht. Dann werden die Gesamten kosten nach einem Verhältnis in Grundkosten und Verbrauchskosten geteilt. 50/50% oder 70/30%. Wenn bei dir 50/50% ist, dann schlägt sich das stärker auf deine Abrechnung nieder, wenn die anderen Nutzer mehr verbrauchen, da du ja mit 50% an den Gesamtkosten beteiligt bist. Wenn dein Haus nicht uralt ist und einigermaßen isoliert, solltet ihr 70/30% wählen. Darüber müssen sich nur Mieter und Eigentümer einig sein.
… ausserdem hängt es auch davon ab, wann der Restinhalt des Öltankes gemessen wurde und wie genau. wurde für die Vorperiode irgendwann frühzeitig abgelesen, in dieser periode erst spät, dann macht sich das auch im (abgerechneten)Verbrauch bemerkbar, vor allem, wenn die Periode Jan-Dez geht. Das gleicht sich natürlich in der nächsten Periode wieder aus.
in diesem jahr wurde überall mehr Heizenergie verbraucht, da der Winter länger war als der vorige und sich auch der Energiepreis geändert hat. viele müssen nachzahlen…
… ausserdem hängt es auch davon ab, wann der Restinhalt des Öltankes gemessen wurde und wie genau. wurde für die Vorperiode irgendwann frühzeitig abgelesen, in dieser periode erst spät, dann macht sich das auch im (abgerechneten)Verbrauch bemerkbar, vor allem, wenn die Periode Jan-Dez geht. Das gleicht sich natürlich in der nächsten Periode wieder aus.
in diesem jahr wurde überall mehr Heizenergie verbraucht, da der Winter länger war als der vorige und sich auch der Energiepreis geändert hat. viele müssen nachzahlen…
Hallo, da kannst Du Dich garnicht wehren! Die Abrechnugsunternehmen verteilen ja nur den Verbrauch, und wenn in Eurem Haus im letzten Jahr nur 3500 Liter verbraucht wurden und jetzt wurden 5800 Liter verbraucht, dann müssen die auch bezahlt bzw. verteilt werden. Auch bei gleichen Verbrauchseinheiten ist der Verbrauch in Euro dann logischerweise höher. Du kannst nur den Vermieter auffordern, Dir die Rechnungen mit dem Liefermengen des Öls vorzulegen, damit Du die Richtigkeit der Angaben prüfen kannst. Und wenn das alles stimmt, dann ist auch die Abrechnung o.k.
Viele Grüße
Susanne
Das Problem ist, dass
- Die ganze Kosten sowieso im Verhalten 70 zu 30 v.H. oder im schlimeren Fall 50 zu 50 geteilt werden und flächebediengte Kosten von deiner Sparsamkeit nicht abhängig sind.
- man weißt nicht welche Betriebskosten im вergleich zum Vorjahr zusatzlich entstanden (bzw. neu entstanden) sind.
- Meine Empfehlung: mit zwei - drei Jahresabrechnungen zu einer Beratungsstelle oder einem Mietrechtsanwalt gehen.
MfG, Alex384
Wenn der Gesamtverbrauch des Hauses steigt, steigen auch die Kosten Ihrer Wohnung - auch wenn die Geräte in Ihrer Wohnung ungefähr den gleichen Wert anzeigen, als im letzten Jahr. Es handelt sich hier um eine Heizkostenverteilung und nicht um eine Heizkostenmessung. Die Verteilung der Heizkosten sind ungefähr so zu verstehen, wie ein Bäcker, der eine Torte gemacht hat (Gesamtverbrauch eines Hauses) und anschliessend (je nach Hunger) in kleine Stücke aufteilen muss (Verteilgeräte der einzelnen Wohnungen).
Wenn das tatsächlich so ist, dann eher gar nicht.
Wenn tatsächlich soviel mehr ÖL verbraucht worden ist,
ist es auch zu zahlen.
Was man überprüfen könnte, ob man sich vielleicht bei der Bestimmung des Restbestandes verhauen hat (oder vielleicht den Restbestand gar nicht abgezogen hat?!)
Kosten für Öl, welches im Tank verbleibt, können nicht umgelegt werden!
Ansonsten lässt sich ohne nähere Informationen kein Ansatzpunkt finden!
freix…
Hallo,
also so kann ich jetzt nichts definitives sagen, kann es sein, dass eine Wohnung jetzt bewohnt ist und voriges jahr nicht? Hört sich so an als, ob eine weitere Mietspartei dazugezogen ist…
Könnte aber auch sein, dass deine Nachbarn mehr verbraucht haben als voriges jahr, weils es solange kalt war und dementsprechend länger die Heizungen gebraucht wurden. Wie ist denn der Verteilerschlüssel aufgeteilt? 50 zu 50% oder 70 30%?
MfG
Garnicht. Sehe da keinen grosse Chance. Winter war härter als im Vorjahr, bei einem grossen Tank, kann die Preissteigerung sich verzögern, da erst das alte(billige) Öl verbraucht wird; der eigene Anteil kann steigen, wenn sich z.B. mehr Leerstände im Gebäude befinden, die meist nicht beheizt werden. Dadurch steigt der eigene %-uale Anteil an den Gesamtkosten.
Einfach mal zur Kontrolle im 3-Satz nachrechnen, ob die Steigerung der Kosten, mit dem eigenen Anteil parallel läuft.
Hallo Ballabatz,
hier stellt sich die Frage, ob der Ölverbrauch richtig berechnet wurde:
Anfangsbestand (muss Restbestand vom Vorjahr sein!)
- Anlieferung(en)(im Abrechnungszeitraum !)
./. Restbestand
= Verbrauch.
Alle Angaben kommen in der Regel von der Hausverwaltung/Vermieter. Dieser kann sich auch mal beim Messen der Bestände oder beim Datum der Lieferungen verhauen haben.
Ich würde zunächst Einsicht in die Ölrechnungen sowie in das Messprotokoll (kann formlos sein) der Bestände verlangen.
Gruß
Ziegen 1
Hallo Ballabatz,
hier stellt sich die Frage, ob der Ölverbrauch richtig berechnet wurde:
Anfangsbestand (muss Restbestand vom Vorjahr sein!)
- Anlieferung(en)(im Abrechnungszeitraum !)
./. Restbestand
= Verbrauch.
Alle Angaben kommen in der Regel von der Hausverwaltung/Vermieter. Dieser kann sich auch mal beim Messen der Bestände oder beim Datum der Lieferungen verhauen haben.
Ich würde zunächst Einsicht in die Ölrechnungen sowie in das Messprotokoll (kann formlos sein) der Bestände verlangen.
Gruß
Ziegen 1.
Lasse jetzt noch die Tanklisten prüfen und sage Danke!
Danke für die Antwort auch wenn´s bei mir jetzt länger gedauert hat.
Danke Dir. Habe jetzt die tankprotokolle der letzten beiden Jahre angefordert.
Danke Dir. Habe die Sachen zum Prüfen abgegeben und warte noch auf die Antwort.
Na dann, aber schönen Dank für die Antwort!
Danke für die Antwort! Lasse mir die Tankprotokolle der letzten beideb Jahre noch zeigen.
Danke! Der Tipp ist nicht schlecht und werde die mal prüfen.