Ich möchte an einer Verteilerdose an der Decke sieben Glühbirnen á 25W anschliessen (Metallfassungen, keine Schirme).
Von der Verteilerdose ausgehend werden die Kabel mit Nagelschellen an der Decke befestigt, der größte Abstand zur Verteilerdose beträgt vier Meter.
Die Birnen sind parallel geschaltet.
Jetzt meine Frage: Zum verkabeln der Birnen würde ich gerne ein Kabel des Typs H03VV-F 0,75mm² verwenden.
Reicht der Durchmesser und die Bauart für diesen Zweck aus?
Ich verwende natürlich Aderendhülsen und Klemmen die für Litzenkabel geeignet sind.
Ich möchte an einer Verteilerdose an der Decke sieben
Glühbirnen á 25W anschliessen (Metallfassungen, keine
Schirme).
Dann würde ich doch empfehlen, ein Stück Illuminations-Kette zu kaufen.
Jetzt meine Frage: Zum verkabeln der Birnen würde ich gerne
ein Kabel des Typs H03VV-F 0,75mm² verwenden.
Reicht der Durchmesser und die Bauart für diesen Zweck aus?
Eine Benutzung hängender Fassungen ohne Zugentlastung, ohne richtige Leitungseinführung und mit fraglicher Eignung der Klemmen zur Aufnahme von je zwei
Adern halte ich für nicht fachgerecht.
Man kaufe:
x Meter Illuminations-Leitung H05RNH2-F 2x1,5mm²
7 Illu-Fassungen
1 Endstück für Illu-Leitung
3 x 0,75mm² wäre problemlos mit 175W belastbar. Nur ist der Rest der geplanten Ausführung eher - nun ja - pfuschig.
Dann würde ich doch empfehlen, ein Stück Illuminations-Kette
zu kaufen.
Die Birnen hängen nicht in einer Linie sondern sind Sternförmig um den Verteiler angeordnet und mit je einem eigenen Kabel angeschlossen. Eine Illuminations-Kette ist also definitiv nicht das richtige.
Eine Benutzung hängender Fassungen ohne Zugentlastung, ohne
richtige Leitungseinführung und mit fraglicher Eignung der
Klemmen zur Aufnahme von je zwei
Adern halte ich für nicht fachgerecht.
Ich habe nicht geschrieben dass auf Zugentlastung und Leitungseinführung verzichtet wird. Die Klemmen halten je nur eine Ader.
3 x 0,75mm² wäre problemlos mit 175W belastbar.
Dass der Kabeldurchmesser reichen sollte ist schon mal eine Aussage die meine Annahme bestätigt.
Mich würde jedoch auch interessieren ob ein Kabel des Typs H03VV ausreicht oder ob es in diesem Fall einen Grund gibt, H05VV oder sogar H05RR zu verwenden.
Mich würde jedoch auch interessieren ob ein Kabel des Typs
H03VV ausreicht oder ob es in diesem Fall einen Grund gibt,
H05VV oder sogar H05RR zu verwenden.
Bei fester Verlegung gibt es einen Grund, alle genannten Typen nicht zu verwenden. Es gibt hierfür starre Leitungen, welche vorzuziehen wären. Flexible Leitungen sind, wenn es halbwegs normkonform werden soll, nur im Rohr oder Kanal eventuell noch akzeptabel, nicht aber mit Klemm- oder Nagelschellen oder fest in/unter Putz.
Und außerdem: Wie sollen überhaupt die vielen Aderenden in der Verteilerdose zusammengeklemmt werden?
Hatte ich doch den richtigen Verdacht! Wenn du dir die Piktogramme anguckst und richtig deutest, stellst du fest (ich kann das übrigens auf Grund eines recht negative ausgefallenen Versuchs bestätigen), dass diese Klemmen nicht für Enden flexibler Adern geeignet sind, da gehen wirklich nur einfdrähtige Leiter! Auch das Vorhandensein von Aderendhülsen ändert daran nichts. Beim Versuch, das Aderende in die Klemme zu schieben, weicht die Leitung durch ihre Flexibilität aus und man kann nicht die nötige Druckkraft aufbringen, damit das Aderende in der Federzugklemme zum Liegen kommt. Oftmals sind außerdem auch die Endhülsen zu kurz! Gegenvorschlag: http://www.elektroland24.de/product_info.php?info=p3…
Die sind jederzeit lösbar und können flexible genau so gut klemmen wie starre Adern. Das funktioniert sogar ohne Endhülsen. Keine Ahnung, ob es die auch mit mehr als fünf Klemmpositionen gibt. Notfalls müssten mehrere parallel geklemmt werden.
Dann würde ich doch empfehlen, ein Stück Illuminations-Kette
zu kaufen.
Die Birnen hängen nicht in einer Linie sondern sind
Sternförmig um den Verteiler angeordnet und mit je einem
eigenen Kabel angeschlossen. Eine Illuminations-Kette ist also
definitiv nicht das richtige.
ich glaube „definitiv“ ist hier falsch.
So wie ich es verstanden habe hast du an der Decke eine Verteilerdose,
davon gehen/sollen gehen 7 Leitungen zu Leuchtmitteln.
Die 7 Leuchtmittel könntest du auch über eine Ringleitung
zum Leuchten bringen. Ähnlich so eine Kette.
Eine Benutzung hängender Fassungen ohne Zugentlastung, ohne
richtige Leitungseinführung und mit fraglicher Eignung der
Klemmen zur Aufnahme von je zwei
Adern halte ich für nicht fachgerecht.
Ich habe nicht geschrieben dass auf Zugentlastung und
Leitungseinführung verzichtet wird.
Da du dazu nix geschrieben hast ist das wohl korrekt daß xstrom das
erwähnt. Warum? Logo, damit du dir darüber nen Kopp machst.
Das du das schon sowieso vorhast, umso besser.
Ergo hätte als Antwort gereicht, ja, wurde schon bedacht. Fertig.
in der Metallfassung ist darauf zu achten, daß Aderendhülsen verwendet werden und der Schutzleiteranschluss der Metallfassung auch wirklich verwendet wird.
Das ist nämlich ein ziemlich enges Geprfriemel und erfordert einiges an Geschick
Die um 18.40 Uhr genannte Federklemme von HellermannTycoon verwende ich ebenfalls. Sie ist tatsächlich für flexible und starre Adern (auch gemischt) zugelassen und i.O. entgegen der anderen Aussagen dazu
Die kannst du unter dem Baldachin verwenden
Fazit:
keine Bedenken mit der genannten Anordnung bei fachlicher Ausführung
Ich verwende die ebenfalls.
Sie sind ausdrücklich zum Anschluss feindrähtiger Leiter UND
starrer Leiter - auch gemischt - zugelassen.
Nö, sind sie nicht.
Das entspricht auch genau meiner Erfahrung damit
Hä?
Wir reden über verschiedene Klemmen, oder?
Die verlinkten sin nicht für feindrähtige/flexible Adern zugelassen.
Nur mehrdrähtig und eindrähtig ist erlaubt.
Die um 18.40 Uhr genannte Federklemme von HellermannTycoon
verwende ich ebenfalls. Sie ist tatsächlich für flexible und
starre Adern (auch gemischt) zugelassen und i.O. entgegen der
anderen Aussagen dazu
Du stellst dich dann aber auch gegen die Aussage des Herstellers.
Mir sind die Klemmen nicht bekannt, aber wenn der Hersteller sagt „darf nicht“, dann darf auch nicht…
Habe hier eine Rigipsdecke. Du hast vermutlich Recht – womöglich werde ich auf eine der von dir vorgeschlagenen Möglichkeiten oder auf passende Zugentlastungsschellen zum Schrauben ausweichen.
in der Metallfassung ist darauf zu achten, daß
Aderendhülsen verwendet werden und der Schutzleiteranschluss
der Metallfassung auch wirklich verwendet wird.
Das ist nämlich ein ziemlich enges Geprfriemel und erfordert
einiges an Geschick
So ist das auch geplant - habe mit den Metallfassungen schon genau diese Erfahrung gemacht (mitunter pfriemelige Montage).
Die um 18.40 Uhr genannte Federklemme von HellermannTycoon
verwende ich ebenfalls. Sie ist tatsächlich für flexible und
starre Adern (auch gemischt) zugelassen und i.O. entgegen der
anderen Aussagen dazu
Die kannst du unter dem Baldachin verwenden
So hatte ich es auch den Herstellerinformationen auf der Homepage entnommen - war daher verwundert als hier andere Stimmen laut wurden. Für mich sagen die Piktogramme auf der Homepage auch genau dies.
Fazit:
keine Bedenken mit der genannten Anordnung bei fachlicher
Ausführung
klingt vielleicht seltsam, aber ich finde solche widersprüchlichen Diskussionen für das Forum und die Leser durchaus hilfreich und sogar wünschenswert.
Die Leser dürfen ruhig erkennen, wie vielschichtig die Welt der Vorschriften und deren leidgeplagten Anwender ist.
Für die Praxis bedeutet das ja auch, daß den Menschen im Realleben ebenfalls solche Diskussionen mit Handwerkern begegnen werden
Darauf dürfen sie ruhig schonmal vorbereitet werden
Kein Schaden
So hatte ich es auch den Herstellerinformationen auf der
Homepage entnommen - war daher verwundert als hier andere
Stimmen laut wurden. Für mich sagen die Piktogramme auf der
Homepage auch genau dies.
Die Piktogramme kann man anklicken.
Hier die Ergebnisse:
Der Leitungstyp H03 VV-F ist eindeutig feindrähtig, NICHT mehrdrähtig.
Wäre es mehrdrähtig, dann würde die Leitung H03 VV-R heißen.
Heißt sie aber nicht.
Wer diese Klemmen für feindrähtige Leiter benutzt, handelt auf eigene Verantwortung gegen die Angabe des Herstellers.
Bei Georg verwundert es mich sehr, dass er auf der Zulässigkeit der Leitung beharrt.
Die Dokumente des Herstellers sagen aber eindeutig, dass dem nicht so ist.
Wenn er weitere Dokumente kennt, die der Aussage der verlinkten widerspricht, dann bitte her damit.