Hi,
macht es noch Sinn sich etwas Gold für sein überschüssiges Geld anzuschaffen ? Oder lieber Silber/Platin ?
Idee ist einfach etwas Geld zu bunkern.
Wo gibt es Gold-Charts im WWW für verschiedene Zeiten (1 J/5 J…)
Danke für eure Hilfe
Howy
Hi,
macht es noch Sinn sich etwas Gold für sein überschüssiges Geld anzuschaffen ? Oder lieber Silber/Platin ?
Idee ist einfach etwas Geld zu bunkern.
Wo gibt es Gold-Charts im WWW für verschiedene Zeiten (1 J/5 J…)
Danke für eure Hilfe
Howy
hallo.
macht es noch Sinn sich etwas Gold für sein überschüssiges
Geld anzuschaffen ? Oder lieber Silber/Platin ?
nach dem hier http://www.rohstoff-trader.de/gewinne_rohstoffe/silb… wohl eher silber.
uneingeschränkt vertrauen würde ich der seite allerdings nicht, denn das
„Es zählt zu den Edelmetallen, da jährlich nur ca. 80 Tonnen gefördert werden.“
ist dummfug 
gruß
michael
Hallo,
ein immer wieder kehrendes Thema, bei dem sich das Archiv zu bemühen sicher gelohnt hätte… nur so als Tipp am Rande.
macht es noch Sinn sich etwas Gold für sein überschüssiges
Geld anzuschaffen ? Oder lieber Silber/Platin ?
Es macht schon seit Jahr(-zehnt?)en keinen Sinn sich Edelmetalle effektiv ins Schließfach oder unters Kopfkissen zu legen.
Abgesehen davon, dass es sich nicht verzinst und du ein Diebstahlrisiko hat, ist durch die hohen Geld/Briefspannen bei Edelmetallen ein wirklich hoher Gewinn nicht sehr wahrscheinlich - das Risiko einen Verlust zu erleiden dagegen groß.
Es macht deutlich mehr Sinn in die entsprechenden Mienenproduzenten oder in ein entsprechendes Rohstoffzertiifkat zu investieren.
Für deine Chartsuche empfehle ich dir http://www.kitco.com/
Gruß Ivo
Meiner Meinung nach macht es schon Sinn in Gold zu investieren; als Abrundung des Vermögens sozusagen.
Faustformel: max 5% des Gesamtvermögens in Gold investieren.
Probleme / Risiken:
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Hi,
wenn ich dich richtig verstehe möchtest du etwas „bunkern“ ?
zwisachen paris und köln liegt luxemburg. schönestadt.
und schöne banken haben die. richte dir doch einfach ein konto Depot ein. kannst du auf der rückfahrt immer kukken ob noch allles da ist.
wenn dus landschaftlich schöner möchtest, reifeisenbank in jungholz,
A-6691 Jungholz
Zu diesem Thema ist auch interessant zu lesen
Welt am Sonntag
Euro € Finanzen
Beilage Euro Wirtschaftsmagazin
aUSGEZEICHNETE vERMÖGENSVERWALTER
Porträts aus dem Elite Report 2005
ich denke da sollte für dich etwas dabei sein.
und immer dran denken - beim schwimmen ist gold gar nicht gut. das zieht immer so runter.
aber spekulieren auf Zinn z.b. oder alles was die weltwirtschft so dringend braucht. Kupfer, Zink, Stähle !!! u.a.
aber innen keller legen ? nö.
t.
macht es noch Sinn sich etwas Gold für sein überschüssiges
Geld anzuschaffen ? Oder lieber Silber/Platin ?Idee ist einfach etwas Geld zu bunkern.
Wo gibt es Gold-Charts im WWW für verschiedene Zeiten (1 J/5
J…)Danke für eure Hilfe
Howy
hallo howy,
das hängt davon ab, wie dein portfolio bis jetzt aussieht und welche risikoneigung du hast usw.
selbstverständlich gehört gold nebst anderen edelmetallen und industriemetallen in ein gut ausbalanciertes portfolio!
strubbel
G:open_mouth:)
Hallo!
macht es noch Sinn sich etwas :Gold für sein überschüssiges
Geld anzuschaffen ?
Früher besaß ich ein bißchen Gold und schrieb jede Woche den aktuellen Preis für Kilobarren auf. Ich malte hübsche Kurven und hatte bald den Bogen heraus, wie sich alle möglichen Ereignisse voraussichtlich und tendenziell auf den Goldpreis auswirken werden. Anfang der 80er Jahre lag der Preis um 35 TDM und stieg auch mal für einige Zeit bis auf 44 TDM. Der Kilobarren liegt derzeit bei ca. 10.600 €. Will sagen: Als langfristige Anlage ist das nicht der Bringer.
Oder lieber Silber/Platin ?
Jetzt wirds schon interessanter und es kommt darauf an, was Du willst und wie Du gestrickt bist. Wenn Du die Liste der Rohstoffe verlängerst, Blei, Kupfer, Stahl…, Dich intensiv mit der Materie und den Vorgangen auf den jeweiligen Märkten beschäftigst, den Aussagen von Analysten, Bankern und Journalisten weiter keine Bedeutung zumißt und nur dem eigenen Urteil traust, bist Du irgendwann in der Lage, Kurse einzuordnen und zu beurteilen. Dann kannst Du zuschlagen, Material tatsächlich kaufen oder Termingeschäfte tätigen.
Wenn Du das Geschäft lernen willst, gehe nicht bei der Sparkasse in die Lehre, sondern bei einem Schrotthändler. Diese Leute beobachten den Markt sehr genau und entscheiden, ob sie ihre 100 Mg Stahl-, Al- oder Kupferschrott sofort abgeben oder lieber noch auf dem Hof liegen lassen. Diese Märkte haben um einiges höhere Dynamik als der Goldmarkt, entsprechend mehr wird dort auch verdient (oder verloren).
Ohne eigene Sachkenntnis und Marktbeobachtung, nur mit dem Geflüster des Bankmenschen im Ohr und mit dem Glauben, Geld in Gold vermeintlich sicher vor größerem Verlust angelegt zu haben, kann zufällig durchaus richtig sein, kann sich aber auch als teurer Irrtum herausstellen.
Gruß
Wolfgang
Hallo Ivo,
Es macht schon seit Jahr(-zehnt?)en keinen Sinn sich
Edelmetalle effektiv ins Schließfach oder unters Kopfkissen zu
legen.
Das sehe ich als Laie ganz anders. Es macht vielleicht dann keinen Sinn, wenn man damit spekulieren will. Aber als SICHERE Reserve finde ich Gold unterm Kopfkissen doch sehr sinnvoll. Weiß der Teufel was mit dem Euro in ein paar Jahren passiert - und dann?
Es macht deutlich mehr Sinn in die entsprechenden
Mienenproduzenten oder in ein entsprechendes
Rohstoffzertiifkat zu investieren.
Soll DAS als Notgroschen sicherer sein?
Gruß
Der Bundschuh
Deine Meinung steht dir frei - auf welche Dimension setzt du aber?
Wenn ich mir die historische Entwicklung des Goldpreises ansehe, tun mir die Mehrzahl der „Goldbunkerer“ huete leid.
Du glaubst dass der Euro kolabiert? - Bitte sehr, tu was du nicht lassen kanst.
Es empfiehlt sich sowieso nur in Sachen zu investieren, bei denen man mit Überzeugung dahinter steht.
Gruß Ivo
Hallo!
Aber als SICHERE Reserve :finde ich Gold unterm :Kopfkissen doch sehr :sinnvoll.
Sinnvoll insofern, daß es ein angenehmes Gefühl ist. Dieses Gefühl kenne ich. Vor langer Zeit - ich war damals Student - gings mir richtig gut. Zusammen mit meiner damaligen Frau besaß ich einen Sack voller Goldmünzen und -Barren, schwer und wertvoll. Es war ein Sack von einer Flasche „Dry im Sack“. Ich weiß nicht, obs das Zeug heute noch gibt. Den Schatz lagerten wir nicht unter dem Kopfkissen, uns erschien der Tiefkühlschrank zwischen Rosenkohl und Rehbraten ein sicheres Versteck zu sein. Später mieteten wir ein Fach im Banktresor. Das tat dem angenehmen Gefühl keinen Abbruch. Dazu kam immer noch das uns besonders vorkommende Zeremoniell, zusammen mit einem Bankmitarbeiter in den Tresorraum mit der beeindruckenden Stahltür zu gehen, wo der Bankmensch seinen Schlüssel ins Schloß steckte und wir dann mit unserem Schlüssel die Schließfachtür entriegeln und die Stahlkassette entnehmen konnten, während sich der Bankmitarbeiter diskret entfernte.
Das Ganze hatte etwas mit Emotionen und Gefühl zu tun, aber nur wenig mit Sicherheit der Geldanlage. Das Gold von vor 25 Jahren ist längst weg. Hätten wir es nicht ausgegeben, wäre sein Nennwert inzwischen auf die Hälfte gefallen, von damals über 40.000 DM/kg auf heute rund 10.600 €/kg. Unter Berücksichtigung des Kaufkraftschwunds wäre der Wertverlust beträchtlich größer. Man machte keinen großen Fehler, würde man von Totalverlust sprechen.
Mit kontinuierlicher eigener Marktbeobachtung und Sachverstand kann man gerne mit Gold spekulieren, aber das kann man mit jedem Rohstoff haben, nötigenfalls auch mit Sojabohnen. Dabei hat Gold mit Sojabohnen gemeinsam, daß beides nicht zur langfristig wertbeständigen Anlage taugt.
Gold ist als private Ersatz- und Notwährung untauglich. Seltsamerweise hörte ich vor gar nicht langer Zeit gegenteilige Empfehlungen einer großen Sparkasse. Entweder sind das Empfehlungen wider besseren Wissens oder diese Banker sind zu unerfahren und blauäugig für ihren Job. Geldanlagen im gesamten Rohstoffbereich - Edelmetalle inbegriffen - sind kein Betätigungsfeld für Laien - Durchschnittsbanker inbegriffen. Im Grunde gilt diese Warnung für alle Geldanlagen, egal ob Rohstoffe, Immobilien, Teppiche, Diamanten, Schmuck, Kunstgegenstände oder Industriebeteiligungen.
Du benutzt den Begriff „Notgroschen“ und Dein Beitrag läßt Mißtrauen gegenüber unserer Währung erkennen. Geschichtliche Erfahrungen lehren, daß in Notzeiten Mißtrauen gegenüber Bargeld oder Bankguthaben durchaus angebracht ist. Aber sieh Dir an, was in solchen Notzeiten wirklich einen Wert hatte. Das waren Sachen, die gerade knapp und begehrt waren, z. B. Zigaretten. Gold, Schmuck, Teppiche oder einstmals wertvolles Porzellan taugte gerade noch zum Tausch gegen Kartoffeln, Kohlen, Speck oder Schinken. Wirklich hilfreich waren Produktionsmittel und Know-how.
Will sagen: Dir bleibt gar nichts anderes übrig als Vertrauen in unsere Währung. Wenn diese Währung den Bach herunter geht, haben wir vermutlich eine massive, allgegenwärtige Notsituation. In solcher Situation hilft Dir das, was gerade knapp und begehrt ist und das ist voraussichtlich nicht Gold.
Gruß
Wolfgang
Ich habe sehr seltene alte Goldmünzen.
Am wertvollsten sind da die Zahlungsmittel Münzen.
Amerikanische Golden Eagle, Maria Therisen Taler, etc. etc.
Die sind zum Teil schon sehr wertvoll.
Da ich den Grossteil meiner Sammlung aber geerbt, verliehen oder geschenkt bekomme hbe werde ich ihn aus iseelen Gründen aber warscheinlich niemals verkaufen.
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Hallo Wolfgang,
Du benutzt den Begriff „Notgroschen“ und Dein Beitrag läßt
Mißtrauen gegenüber unserer Währung erkennen. Geschichtliche
Erfahrungen lehren, daß in Notzeiten Mißtrauen gegenüber
Bargeld oder Bankguthaben durchaus angebracht ist. Aber sieh
Dir an, was in solchen Notzeiten wirklich einen Wert hatte.
Das waren Sachen, die gerade knapp und begehrt waren, z. B.
Zigaretten. Gold, Schmuck, Teppiche oder einstmals wertvolles
Porzellan taugte gerade noch zum Tausch gegen Kartoffeln,
Kohlen, Speck oder Schinken. Wirklich hilfreich waren
Produktionsmittel und Know-how.
Wenn die Zeiten mal sooo schlecht werden sollten, daß selbst Lebensmittel knapp werden, werde ich bestimmt kein Gold gegen ein paar Kartoffeln eintauschen. Das Geschäft würde dann wieder das sog. Großkapital machen. Daran dachte ich bei meiner Überlegung nicht. Ich dachte eher an wertbeständige transportable „Dinge“. Klar behält Gold nicht immer seinen (hohen) Wert aber es kann auch nicht gänzlich entwertet werden - denke ich. Ich bin halt nur Laie und traue unserer Währung (und Politik - zum Wohle des deutschen Volkes[!]) nicht allzuviel zu. Bundeskanzler Kohl wollte den Euro eigentlich gar nicht, ist aber von England und Frankreich erpresst worden - entweder er stimmt dem Euro zu oder es gibt keine Wiedervereinigung. Alan Greenspan in der International Herald Tribune vom 2,.5.1997: „Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben“.
Will sagen: Dir bleibt gar nichts anderes übrig als Vertrauen
in unsere Währung.
Den Teufel werde ich tun 
Wenn diese Währung den Bach herunter geht,
haben wir vermutlich eine massive, allgegenwärtige
Notsituation. In solcher Situation hilft Dir das, was gerade
knapp und begehrt ist und das ist voraussichtlich nicht Gold.
Solange ich mich durch eigene Arbeit ernähren kann -und damit meine ich nicht für Geld Lebensmittel kaufen zu können sondern eigener Anbau bzw. Kooperation mit Landwirten- werde ich bestimmt keine Werte verschleudern damit sich andere wieder in`s Fäustchen lachen. DAS wäre aber auch eine ganz krasse Notsituation. Ich denke nicht, daß es soweit kommt, wenn der Euro unter geht. Ich denke eher, es wird wieder eine nationale Währung eingeführt werden und dann wird der Umrechnungskurs interessant. DANN kann mir vielleicht Gold weiter helfen.
Gruß
Der Bundschuh
Hallo,
Wenn die Zeiten mal sooo schlecht werden sollten, daß selbst
Lebensmittel knapp werden, werde ich bestimmt kein Gold gegen
ein paar Kartoffeln eintauschen. Das Geschäft würde dann
wieder das sog. Großkapital machen. Daran dachte ich bei
meiner Überlegung nicht. Ich dachte eher an wertbeständige
transportable „Dinge“. Klar behält Gold nicht immer seinen
(hohen) Wert aber es kann auch nicht gänzlich entwertet
werden - denke ich.
hast Du Dir mal überlegt, warum Gold einen so vergleichsweise hohen Wert hat? Wenn da mehr rauskommt als „ist selten und glänzt so schön“, wäre ich überrascht.
nicht allzuviel zu. Bundeskanzler Kohl wollte den Euro
eigentlich gar nicht, ist aber von England und Frankreich
erpresst worden - entweder er stimmt dem Euro zu oder es gibt
keine Wiedervereinigung.
Interessante Idee. Das Ziel einer Währungsunion wurde 1.7.1987 mit der einheitlichen Europäischen Akte. Wer damals von einer absehbaren deutschen Wiedervereinigung sprach, war aus heutiger wie aus damaliger Sicht ein Seher oder ein Spinner. Wie also hätte Kohl in dieser Hinsicht erpreßt werden können, zumal er selber immer ein Verfechter der Einigung Europas war?
Alan Greenspan in der International
Herald Tribune vom 2,.5.1997: „Der Euro wird kommen, aber er
wird keinen Bestand haben“.
Es gibt einen Satz von Keyens, den ich für recht vernünftig halte: Langfristig sind wir alle tot. Natürlich wird der Euro keinen Bestand haben. Ob das nun in 2, 20, 200 oder 2000 Jahren passiert: Greenspan wird recht behalten und irgendein Idiot wird dann, bei Eintritt der Anarchie oder der Einführung der einheitlichen Weltwährung sagen: „und Greenspan hatte doch recht.“ Laaangweilig.
Übrigens ist Greenspan keineswegs unfehlbar. Weil er sich verschätzte, kam 1992 Clinton an die Macht und die zweite Amtszeit von wiehießernochgleich fiel ins Wasser.
Gruß,
Christian
Hallo!
Klar behält Gold nicht immer :seinen (hohen) Wert aber es :kann auch nicht gänzlich :entwertet werden - denke :ich.
Den dramatischen Wertverlust von Gold stellte ich im vorigen Posting dar. „Gänzlich entwertet“ ist wohl nicht zu erwarten. Jedes rostige Eisenrohr hat immerhin auch noch einen Wert, solange es jemanden gibt, der dafür zu bezahlen bereit ist. Bei Gold verhält es sich ebenso. Es hat von sich aus gar keinen Wert. Ein Wert entsteht erst durch die Bereitschaft, dafür irgend etwas anderes herzugeben.
Bundeskanzler Kohl wollte den :Euro eigentlich gar nicht, :ist aber von England und :Frankreich erpresst worden - :entweder er stimmt dem Euro :zu oder es gibt keine :Wiedervereinigung.
Abenteuerlich-abwegige Legende ohne den geringsten Wahrheitsgehalt. Ähnliche Sachen sind regelmäßig aus einer Ecke zu hören, in der sich Wirrköpfe und Irrläufer versammeln … im Radio auf NDR-Info höre ich gerade eine Bandaufnahme vom Gröfaz.
Die Geschichte der gemeinsamen Währung beginnt spätestens mit dem Europäischen Währungssystem EWS am 13. März 1979 mit von vornherein klarer Zielsetzung. Damals wurde eine mit +/-15 % zunächst noch recht große Schwankungsbandbreite der Leitkurse vereinbart, die stufenweise immer kleiner wurde. Der Leitkurs der beteiligten Währungen wurde in ECU ausgedrückt. Am 1. 1. 1999 wurde aus dem ECU 1:1 der Euro.
Die deutsche Wiedervereinigung steht mit Währungsunion, ECU und Euro in keinem zeitlichen, sachlichen oder personellen Zusammenhang. Erpressungslegenden gehen schon deshalb an der Sache vorbei, weil die gemeinsame Währung im ureigenen deutschen Interesse lag und liegt.
Alan Greenspan in der :International
Herald Tribune vom 2,.5.1997: „Der Euro wird kommen, aber er
wird keinen Bestand haben“.
Solche Vorhersage ist ungefähr so schwer, wie die Prognose, daß es in einer Stunde 20.18 Uhr sein wird. Auch der US-Dollar hat wie alles auf dieser Erde keinen dauerhaften Bestand. Das tausendjährige Reich brachte es zu unser aller Glück nur auf 12 Jahre. Ich gehe davon aus, daß der Euro ein bißchen dauerhafter sein wird und weniger Elend anrichtet.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
Jedes rostige Eisenrohr hat immerhin auch noch einen Wert,
solange es jemanden gibt, der dafür zu bezahlen bereit ist.
Bei Gold verhält es sich ebenso. Es hat von sich aus gar
keinen Wert. Ein Wert entsteht erst durch die Bereitschaft,
dafür irgend etwas anderes herzugeben.
Sicher, aber Gold ist ein relativ rares Edelmetall, das schon seit Jahrhunderten als „Bewertung“ angesehen wird. Mit Gold verhält es sich m.E. nicht ganz so wie mit beispielsweise einem Oldtimer.
Abenteuerlich-abwegige Legende ohne den geringsten
Wahrheitsgehalt. Ähnliche Sachen sind regelmäßig aus einer
Ecke zu hören, in der sich Wirrköpfe und Irrläufer versammeln
Na ja, dazu ein paar Zitate:
„Die Welt“ vom 27.4.2000: Dublin, April 1990: Zwei Monate zuvor hatte Gorbatschow den Weg nur Vereininung Deutschlands freigegeben, zum Entsetzen von Mrs. Thatcher, zum Kummer von Francois Mitterrand. Man sann darüber nach, wei man das neue starke Deutschland, das zum Fürchten sei, zusätzlich einbinden könnte. Am Horizont tauchte Maastricht auf, der Vertrag über die Europäische Union.
Bernard Conolly, EU-Spitzenbeamter: Frankreich will vor allem die Deutsche Bundesbank in den Griff bekommen.
Prof. Hankel, Ex-Chef der Hessischen Landesbank: Es ist überhaupt nicht begreifbar, was die Bundesregierung bewogen hat, in diesen Vertrag einzusteigen, und es ist auch nicht begreifbar, was sogenannte Experten an ihm gut- und schönreden.
Margaret Thatcher: Wenn ich Deutscher wäre, würde ich die D-Mark auf alle Fälle behalten.
Die deutsche Wiedervereinigung steht mit Währungsunion, ECU
und Euro in keinem zeitlichen, sachlichen oder personellen
Zusammenhang. Erpressungslegenden gehen schon deshalb an der
Sache vorbei, weil die gemeinsame Währung im ureigenen
deutschen Interesse lag und liegt.
DAS sehe ich anders. Aber ich bin auch kein Finanzexperte. Ganz im Gegenteil, ich beobachte nur das politische Geschehen und mache mir so meine Gedanken. Und DESWEGEN versuche ich Reserven für mich zu schaffen, die währungsunabhängig sind.
Solche Vorhersage ist ungefähr so schwer, wie die Prognose,
daß es in einer Stunde 20.18 Uhr sein wird. Auch der US-Dollar
hat wie alles auf dieser Erde keinen dauerhaften Bestand. Das
tausendjährige Reich brachte es zu unser aller Glück nur auf
12 Jahre. Ich gehe davon aus, daß der Euro ein bißchen
dauerhafter sein wird und weniger Elend anrichtet.
Warten wir`s ab …
Gruß
Der Bundschuh
Hallo!
Sicher, aber Gold ist ein :relativ rares Edelmetall, das :schon seit Jahrhunderten als :„Bewertung“ angesehen wird.
Es gab Gold-gedeckte Währungen, aber die Zeiten sind vorbei. Geblieben sind die weitgehende chemische Beständigkeit des Materials, seine Bedeutung für technische Zwecke und gewiß viele Emotionen.
Mit Gold verhält es sich m.E. :nicht ganz so wie mit :beispielsweise einem
ldtimer.
So mancher Oldtimer erfuhr über die Jahre eine ansehnliche Wertsteigerung, was man von Gold nicht behaupten kann. Oldtimer, alte Möbel, Kunstwerke sind aber vergleichsweise voluminös und bedürfen sachgemäßer Lagerung mit einigem Aufwand. Dazu kommt die Gefahr von Untergang oder irreversibler Beschädigung. Solche Sachen sind zudem viel zu groß, um z. B. am Körper getragen damit eilig einen Ortswechsel zustande zu bekommen. Wie man es auch immer dreht und wendet, gibt es keine materiellen Werte an sich. Wert ist immer etwas von Menschen Zugemessenes und damit von vielen Zeiterscheinungen abhängig. Ähnliche Verhältnisse gelten für Immobilien. Grund und Boden ist zwar nicht vermehrbar, mithin begrenzt, aber wie Gold auch nicht wirklich rar. Es gibt genug. Beim irgendwo zum Preis x erworbenen Fleckchen Erde kann es passieren, daß sich morgen nur noch Käufer für x/n finden, je nach den Umständen auch für nx. Die nicht absoluten und von Menschen zugemessenen Werte sind außerdem eng an den Eigentumsbegriff geknüpft. Zwischen 1933 und 1989 erlebten zahllose Menschen in unserem Land, daß der Begriff Eigentum keineswegs so selbstverständlich ist, wie wir ihn heute benutzen. Der Spuk ist in vielen Köpfen noch nicht vorbei.
Inzwischen hat geistiges Eigentum (gepaart mit der Fähigkeit zur Vermarktung) eine entscheidende Bedeutung erlangt. Die gleichen Leute, die das materielle Eigentum in Frage stellen und damit Deine Gedanken zum Gold obsolet machen, greifen den Schutz des geistigen Eigentums an.
Was ich sagen will: Einen verläßlichen Wert im Sinne eines unter allen Umständen einsetzbaren Tauschmittels gibt es nicht.
Na ja, dazu ein paar Zitate:
„Die Welt“ vom 27.4.2000:ublin, April 1990: Zwei :Monate zuvor hatte :Gorbatschow den Weg nur :Vereininung Deutschlands
freigegeben, zum Entsetzen :von Mrs. Thatcher…
U. a. Frau Thatcher hatte aufgrund geschichtlicher Erfahrungen erhebliche Vorbehalte gegenüber der deutschen Wiedervereinigung.
Die Weichen für eine gemeinsame europäische Währungspolitik und eine gemeinsame Währung wurden zu einem Zeitpunkt gestellt, als von Wiedervereinigung noch gar keine Rede sein konnte. Im übrigen springt man zu kurz, wollte man die EU auf Währung und Wirtschaft beschränken. Es handelt sich eben nicht um die EWG, die Europ. Wirtschaftsgemeinschaft, sondern um die EU, die Europäische Union. Das hat nicht nur mit Mammon zu tun, es ging und geht um die Überwindung der nationalstaatlichen Eigenbrödelei und des Gegeneinanders, das in 2 Weltkriegen mündete. Bei einigen Leuten reicht der Blick gerade noch bis zu irgendwelchen Gestaltungsmißbräuchen in Schlachthöfen, um die gesamte friedenssichernde Idee in Frage zu stellen. Schon Adenauer und de Gaulle dachten viel weiter, um die Ursachen des unsinnigen Gegeneinanders zu beseitigen. Schau Dir die kriegerische Geschichte Europas und die Geschichte des europäischen Einigungsprozesses an und daraus resultierend die vielen gemeinsamen Politikfelder der EU. Dann kannst Du nicht mehr auf die Idee kommen, die EU auf Geldscheine zu reduzieren oder annehmen, da sei irgendwer zu was auch immer genötigt worden. Vermutlich kommst Du auch nicht auf die Idee, das inländische Gemeinwesen auf das Finanzministerium zu reduzieren.
Gruß
Wolfgang
hallo wolfgang,
dazu brauche ich keine einflüsterungen von bankmenschen um herauszufinden, welche wirtschaftlichen gründe zum anstieg der rohstoffpreise führen werden.
es ging auch nicht darum, ob gold in der vergangenheit eine sinnvolle anlage war, sondern wie es in der zukunft aussehen könnte.
außerdem arbeitet jeder anleger vernünftigerweise mit stopkursen umd etwaige gewinnmitmnahemn durchzuführen oder verluste zu minimieren.
strubbel
g:open_mouth:)
hallo bundschuh,
es geht nicht um den physischen erwerb oder die alleinige anlage in gold.
gold ist eine sinnvolle beimengung im rahmen eines ausbalancierten depots wie alle anderen rohstoffe.
gold unterliegt gewissen zyklen, welche man aber erkennen kann.
während hier ivo und christian vor jahren die sinnlosigkeit eines investments in gold beschworen, habe ich mit gold eine hübsche kleine rendite einfahren können.
du kannst auch in goldminenwerte über zertifikate investieren aber auch, wenn es an der zeit wäre, an fallenden goldpreisen verdienen.
struibbel
M:open_mouth:)
Und… schon realisiert, deine Gewinne?
hallo ivo,
nein, der stopkurs hat bis jetzt gehalten.
ich habe auch eher längerfristige horizonte zum investieren.
strubbel
I:open_mouth:)