Hallo
Ich habe einen Golf 2 Bj '90. Diesen habe ich vor etwa 5 Jahren von meiner Tante bekommen. Vielleicht kennt der ein oder andere diese „Tantenautos“. Gut gepflegt, wenig gefahren.
Im Moment hat er etwa 110.000 Kilometer runter, ich zahle aufgrund eines Umbaus (Kaltstartbegrenzer) 90 Euro Steuern im Jahr.
Der Wagen hat eine Wachsholraumversiegelung und keinerlei Roststellen.
Durch den TÜV kam er bisher ohne Probleme und größerer Beanstandungen (nur eben „normale“ Gebrauchsreperaturen wie z.B. Bremsen, Achsmanschetten usw).
Nun sieht es so aus, als ob die Zylinderkopfdichtung defekt ist. Der Motor verliert jedenfalls Öl, wo es aber weg kommt kann man nicht genau erkennen.
Heute habe ich in einer freien Werkstatt gefragt und diese meinten, das die Reperatur mit allem Drum und Dran etwa 350 Euro kosten würde. Auch fragten sie, ob die Reperatur überhaupt noch lohnt.
Nun sieht es bei mir nicht so rosig aus, das ich mir einen Neuwagen oder gebrauchten Jahreswagen kaufen könnte. Mit Mühe und Not könnte ich vielleicht 1000 Euro für einen „neuen“ Wagen aufbringen.
Allerdings weiß ich nicht, was ich dafür eine „Schleuder“ bekommen würde, denn bei meinem Golf weiß ich ja, das er gut in Schuss ist und keine „Mucken“ macht.
Was meint ihr? Sollte ich das Geld investieren, oder einfach die nächsten Jahre mit „Monatlichen Ölnachfüllungen“ weiterfahren (wie der Mechaniker mir riet).
Würde mich über ein paar Aussagen von „Fachleuten“ hier freuen.
vorweg - bin weder Fachspezialist und erstrecht nicht mit Golf oder VW. Aus guter alter Ford-manier könnte ich dir nur folgenden Tipp geben,
Es musst nicht gleich die Zylinderkopfdichtung sein, es kann auch nur der Dichtungsgummi sein, der aufgrund seiner abgetragenen Jahre nunmal der Zeit nachgibt. (Selben fall hatte ich nur bei meinem Fahrzeug)
Austausch hier wären in einer Freien Werkstatt so übern Daumen gerechnet 30 - 50 € (habs bei einem Freund für umme machen lassen)
Einen anderen Tipp noch, dein Fahrzeug über Schwacke schätzen lassen und mal ausrechnen wieviel du bekommst und ob es sich für die anfallenenden Kosten noch lohnt.
MfG und daumendrückend das es nicht die Kopfdichtung ist.
Phil
Ich bin auch soweit ganz zufrieden mit dem Auto. Zumal ich drinnen gut Platz habe. Bei den „modernen“ Autos ist es innen oft stark verbaut, was mir als großer Mann oft schon Schwierigkeiten bereitet. (Meine Eltern haben z.B. einen Corolla, da komme ich beim Einsteigen kaum rein, weil ich die Beine nicht unterm Lenker herbekomme )
Nun sieht es so aus, als ob die Zylinderkopfdichtung defekt
ist. Der Motor verliert jedenfalls Öl, wo es aber weg kommt
kann man nicht genau erkennen.
Also läuft das Öl nach außen? Oder ist auch Öl im Kühlwasser?
Heute habe ich in einer freien Werkstatt gefragt und diese
meinten, das die Reperatur mit allem Drum und Dran etwa 350
Euro kosten würde. Auch fragten sie, ob die Reparatur
überhaupt noch lohnt.
Lasse mal genauer schauen ob es nicht vielleicht doch nur die Ventildeckeldichtung (8-15€ Mat.) ist.
Lasse evtl. eine Motorwäsche machen um genauer zu sehen wo das Öl herkommt.
Bei 110.000 Laufleistung würde IMHO der Motor mindestens nochmal die gleiche Strecke schaffen. Gelegentlich etwas Wartung vorausgesetzt.
Um welche Maschine handelt es sich?
Der Beitrag liegt zum Einen darin, das der UP es vermutlich einfacher haben wird in seinem zukünftigen Leben verstanden zu werden UND zum Anderen darin daß das Wort REPARATUR im Titel von der Suche gefunden werden kann.
A
ich versuche grade, mir vorzustellen, wie der Motor momentan denn aussehen mag. Auch bei einem - durch Ölverlust - versüfften Motor kann man eigentlich schon erkennen, ob es von der Ventildeckeldichtung, Kopfdichtung oder anderswo herkommt. Zumindest läuft austretendes Öl doch recht selten nach oben.
Was das Budget betrifft: Für 1000 Euro wirst Du momentan kaum was brauchbares bekommen, also bleibt wohl nur die Reparatur, selbst wenn es wirklich die Kopfdichtung ist. Wobei ich da auch nicht so ganz dran glaube. Oder ist Öl im Wasser oder Wasser im Öl? Das sollte man doch zuerst mal feststellen.
wie ich sehe hast du leider noch keine richtige antwort bekommen…
Also als erstes gehst du Motorwäsche machen.
Dann gehst du schaun wo das Öl hingeht. Kann auch sein das der Motor im laufe der Jahre einfach Öl braucht. Mein Passat braucht auf 1000km auch nen halben Liter.
Das ist normaler Verbrauch.
Wenns über einen Liter auf 1000 km geht dann isses nichmehr normal.
Wenn du dann nun weißt wo das Öl hingeht, dann lass es reparieren wenns nötig is. Ich glaube aber nicht das die Kopfdichtung der Grund ist, außer der Verbrauch ist wirklich über 1 Liter bei 1000km.
Öldruckschalter??
Hallo Andreas,
auch der Öldruckschalter könnte undicht sein.
Das kam bei diesen Baujahren schon mal vor.
Auf jeden Fall mal, wie schon vorgeschlagen eine Motorwäsche machen lassen und dann schauen, wo es raussifft.
Es könnte auch sein, dass der Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung defekt ist. Der Schlauch geht vom Zylinderkopfdeckel irgendwo zum Vergaser/Einspritzanlage. Kam auch öfters vor. Oder dass der verstopft ist und der Druck, der im Motor entsteht, irgendwo anders rausgeht, z.B. am Öldeckel.
Es lohnt sich immer, so ein Auto reparieren zu lassen, vielleicht nicht gerade beim „Freundlichen“, sondern in einer Werkstatt, in der man noch repariert und nicht einfach austauscht.
Und warte mal ab, wieviel der Golf ab Januar Wert sein wird, wenn die Abwrackprämie (was für ein scheussliches Wort) nicht mehr ist und der Gebrauchtwagenmarkt in diesem Segment jetzt schon leer ist.
Behalte den Golf, so ein zuverlässiges und problemloses Auto bekommst Du nie wieder. Das waren noch Autos aus der Zeit, wo man versuchte, so gut wie irgend möglich zu bauen. Nicht wie jetzt, mach dem Prinzip, was lange hält… bringt uns und der Werkstatt kein Geld. Vollgestopft mit anfälligen Elektronik-Kram.
Es gibt zwar welche, also solche 2er, die völlig abgewirtschaftet und verschlampert sind,
aber da Deiner wohl nicht dazugehört, pflege ihn, lasse immer alles ordentlich reparieren, und Du wirst noch einige Jahre hinkommen.
Ich selbst habe auch einen 2er, Bj. 1988, seit 15 Jahren in meinem Besitz, der ist wirlich sehr gut, völlig problemlos. Und wenn mal was ist, einfach und billig zu reparieren.
zu dem Zeitpunkt als ich schrieb, existierte nicht eine
sichtbare richtige Schreibweise…
doch!
Dein Posting stammt von 15:32
aber Holger hat schon um 14:42 das Wort im Text korrigiert.
Besser wäre allerdings gewesen, er hätte den Titel entsprechend geändert.
Also „normaler Verbrauch“ ist es wahrscheinlich nicht, da der Motor sehr verölt ist und auch der Parkplatz einige Ölflecken hat (bzw. habe ich da etwas druntergelegt, damit es nicht ins Erdreich kommt).
Wenn ich nun eine Motorwäsche mache und dann Öl nachfülle und ein paar Tage warte um zu sehen, wo das Öl raus kommt, gibt es da vielleicht eine Möglichkeit um das besser sichtbar zu machen? Ich denke da an so etwas wie ein Pulver, das sich das Öl annimmt und man besser sieht wo es herauskommt?
Naja gut… Das ist ja so eine Sache.
Wenn nur der Bereich um die Kopfdichtung ölig wäre, wäre der Fall ja klar. Wenn es die Ventildeckeldichtung ist, dann läuft natürlich auch oben Öl raus. So ist es ja auch. Die Frage ist nur, ob die Zylinderkopfdichtung AUCH undicht ist
laß dir von jemandem mit erfahrung sagen:
reparier dein auto!!
für 350 euro ne ZDK neu zu bekommen is peanuts. ich mußte meine 174P-schleuder verkaufen, weil mich die dichtung mehr gekostet hätte als das auto wert war…
ständig nur öl nachfüllen sagen viele, aber daß die werkstatt dir das rät ist schon verwunderlich.
die 350 euro sind gut investiert, wenn dich der golf bisher nicht im stich gelassen hat.
ganz klar: MACHEN!
PS: es heißt reparAtur…