Gott als Mörder

Hallo ihr Lieben

mal wieder was aus der Atheistenecke.

Wenn ich mich mit den 10 Geboten identifizieren kann; und das neue Testament aus meiner Sicht als Mensch und beruflich als Erzieher noch unterschreiben kann (als daß es von einem Menschen handelt,welcher versucht mehr Menschlichkeit in diese Welt zu bringen), habe ich doch Probleme mit dem alten Testament !

Wie nur gelingt es Menschen, die sich selbst „Christen“ nennen (nach Jesus Christus?) und wohl nach dessen Vorbild leben wollen, die Akzeptanz zum alten Testament.

Wenn Gott hergeht und Volk um Volk vernichtet, so bleibt bei mir der Eindruck eines zornigen Kindes.
Er schickt seinen Sohn in einen verlorenen „Kampf“ um ihn letztendlich zu opfern.

Wie gesagt bin ich Atheist (eben aus jener Sicht heraus), kenne aber auch Menschen denen der Glaube durchaus tröstlich und hilfreich ist.

Kann denn aber ein altes Testament , oder der Glaube daran zu einer Verbesseung der Welt führen ???

Macht mich schlau, Lutz


Hi Lutz,

iss sich ja ein schriller Titel
am sein „Gott als Mörder“. Du als
Lehrer sprichst mich damit aber
auch sowas von an, und so…
Ich hoffe Du bist Tierlehrer und
irritierst nicht Grundschüler mit
Deinem Unwissen?!!

Meine Maßgabe ist das AT - und wenn
ich fehle ist das kein Problem. Weil
ich weiß, daß ich es tue. Gottes Wil-
le. Who cares, außer Atheisten like
ya??!

„Gott als Mörder“ ist wie „Gott als
Päderast“ oder „Gott als Ralf Siegel“.
Wen, außer einem fundamentalen Katho-
len, jucken solche SPrüche? Intelli-
gent sind sie nicht, witzig nich´…

x-nada

p.s.: Der christliche Gott hat noch nie
„Heer um Heer vernichtet“. Das mag Dir
bei diversen gamez so vorkommen, idiot!,
issich aber nicht das Leben am sein.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Lust,

bist Du Dir sicher, dass Du Atheist bist? Jedenfalls ist das, was Du da beschreibst, beinahe identisch mit der Glaubensfindung der Protestanten :wink:), die sich genau aus den gleichen Gründen von der bis dato allmächtigen Kirche nicht in einen Topf geworfen wissen wollten!

Viele Grüße
Jana

Hi,

Du schwirrst hier querbeet in diversen „Brettern“ herum und haust den Leuten - wie ich finde - ziemlich unqualifizierte Postings um die Ohren. Welches Problem hast Du eigentlich? Versuch es doch mal bei „Psychologie“; denn Du nervst.

Jana

2 „Gefällt mir“

nun halt aber mal den ball flach!!!
ich bin zwar auch nur atheist, aber:

„Gott als Ralf Siegel“.

Wen, außer einem fundamentalen Katho-
len, jucken solche SPrüche? Intelli-
gent sind sie nicht, witzig nich´…

hat die arme sau ja nun wirklich nicht verdient. dann lieber gott als killer - nach dem 2.März immernoich besser als siegel.

Frank

… saudumme Antwort habe ich bisher selten gelesen!

Ohne Anrede und ohne Gruß

Userine

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn umbringt!

iss sich ja ein schriller Titel
am sein „Gott als Mörder“. Du als
Lehrer sprichst mich damit aber
auch sowas von an, und so…

Das tut er in der Tat sonst hättest du dich sicherlich nicht zu derartigen intellektuellen Höhenflügen herablassen müssen oder?

Ich hoffe Du bist Tierlehrer und
irritierst nicht Grundschüler mit
Deinem Unwissen?!!

Es lebe der Lehrer das Universalgenie. Es ist ja wohl von einem Erdkundelehrer (Beispiel zufällig gewählt) nicht zuviel verlangt, dass er die Relativitätslehre komplett verstanden hat.
Schön ist es auch wie konsequent du es hier unterlässt ihn auch nur ansatzweise zu Widerlegen. Grosse Leistung!

Meine Maßgabe ist das AT - und wenn
ich fehle ist das kein Problem. Weil
ich weiß, daß ich es tue.

Eine solche Aussage setzt, vorausgesetzt du lügst hier nicht, ein absolutes Verständnis alles Seienden voraus. Gratulation! Das hat vor dir noch niemand geschafft. Im NT ist es sogar explizit unerwünscht.

Gottes Wil-
le. Who cares, außer Atheisten like
ya??!

How zünftig u kan mix two differiedene Spranguages.
Abgesehen davon dass es ein Widerspruch in sich ist was du da sagst.

„Gott als Mörder“ ist wie „Gott als
Päderast“ oder „Gott als Ralf Siegel“.
Wen, außer einem fundamentalen Katho-
len, jucken solche SPrüche? Intelli-
gent sind sie nicht, witzig nich´…

„Gott“ ist nichts

p.s.: Der christliche Gott hat noch nie
„Heer um Heer vernichtet“. Das mag Dir
bei diversen gamez so vorkommen, idiot!,
issich aber nicht das Leben am sein.

Wie war das mit der Sinflut?
Was war eigentlich in Sodom und Gomorrha los?
Wie war das mti den gefallenen Engeln und den himmlischen Heerscharen?
Wie siehts denn mit dem zweiten Weltkrieg aus?

SAN

PS: Du scheinst ja viel zu gebildet zu sein um dich mit so banalen Dingen wie der Netiquette abgeben zu müssen. Da solltest du aufpassen dass du unterwegs nicht über irgendwelche Werte wie Höfflichkeit stolperst.

3 „Gefällt mir“

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn
umbringt!

Das war ja nicht Gott, der hats nur zugelassen. Umgebracht sollen ihn andere haben…

Hallo Lutz

Wie nur gelingt es Menschen, die sich selbst „Christen“ nennen
(nach Jesus Christus?) und wohl nach dessen Vorbild leben
wollen, die Akzeptanz zum alten Testament.

Viele Christen haben Schwierigkeiten mit den Alttestamentlichen Texten, was hauptsächlich daran liegt, daß uns die Gedankenwelt dieser Zeit fremd geworden ist. Auch von einem Atheisten muß ich
verlangen können, daß er die Kultur der damaligen Zeit mitberücksichtigt. Ohne das kann niemand die Texte verstehen.

Wenn Gott hergeht und Volk um Volk vernichtet, so bleibt bei
mir der Eindruck eines zornigen Kindes.

Was hat das mit kindlichem Verhalten zu tun? Viel eher mit königlichem Verhalten - aber denk da bitte nicht an Prinz Charles, sondern an Herrscher wie Xerxes, Alexander oder Augustus. Wer als Herrscher seine Feinde nicht mit aller Macht einen Kopf kürzer machte, wurde schlecht angesehen und verlor in kürzester Zeit seine Macht. Ebenso stellten sich die Israelis sich Gott vor. Wenn der es nicht schafft, ein paar feindliche Völker niederzumachen, dann war er es nicht wert, ihm nachzufolgen.
Aber die Kriege, die geführt wurden und deren Folgen waren eigentlich nur ein Nebeneffekt. Das eigentliche Ziel war die Rettung von Israel aus der Sklaverei und damit das Erschaffen eines Volkes als SEIN Sprachrohr. Wer glaubt, damalige Verhaltensweisen oder Geschehnisse für Rechtfertigung eigener Taten nehmen zu können, hat nichts verstanden.

Er schickt seinen Sohn in einen verlorenen „Kampf“ um ihn
letztendlich zu opfern.

Er schickte ihn als Opfer. Dahinter steht aber eine Vorstellung von Strafe und Sühne, die gerade einem Atheisten von heute unklar ist. Warum? Weil besagte Atheisten das Gefühl von Schuld verloren haben und daher nicht mehr meinen gerettet werden zu müssen.
Ich möchte in diesem Zusammenhang betonen, daß ich kein Freund von Schuld-Einreden bin. Schuldbekenntnis muß wie echte Liebe oder Ehrlichkeit von innen kommen.
Aber auch bei diesem Opfer muß man das eigentliche Ziel erwähnen, es ist das Ausdehnen der Rettung von einem beschränkten Personenkreis (Israel) auf die gesamte Menschheit.

Kann denn aber ein altes Testament , oder der Glaube daran zu
einer Verbesseung der Welt führen ???

Nein, mit dieser Vorstellung macht das neue Testament ein für alle Mal Schluß.

Gruß
Thomas

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn
umbringt!

Hättest Du auch ein Problem mit der Vorstellung, dass Gott sich selbst (sinnbildlich: seinen Sohn) für die Welt opfert?

KDK

Hi,

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn
umbringt!

Hättest Du auch ein Problem mit der Vorstellung, dass Gott
sich selbst (sinnbildlich: seinen Sohn) für die Welt opfert?

Die Vorstellung ist mir eh unbegreiflich.
Ist das ein sinnvolles Opfer? Wenn Gott sich wirklich opfert im Sinne von tatsächlichem Verlust, dann ist das ein sinnloses Opfer - die Menschheit wird dadurch (wodurch eigentlich?) geheilt, aber Gott gibt es nicht mehr.
Aber das Opfer ist kein echtes, denn der Sohn ist Gott und kann wiederauferstehen - dann ist es in meinen Augen kein Opfer mehr, sondern (ich entschuldige mich im voraus bei wem das beleidigend klingen könnte) nur Hokuspokus.

Gruß

J.

Hallo Thomas!

Wer als Herrscher seine Feinde nicht mit aller Macht
einen Kopf kürzer machte, wurde schlecht angesehen und verlor
in kürzester Zeit seine Macht. Ebenso stellten sich die
Israelis sich Gott vor. Wenn der es nicht schafft, ein paar
feindliche Völker niederzumachen, dann war er es nicht wert,
ihm nachzufolgen

Diesen Satz finde ich sehr interessant. Daraus ergibt sich für mich eigentlich die Bestätigung für meine Einstellung, daß der Mensch Gott geschaffen hat und nicht Gott den Menschen.

ciao Armin

Also
Hi José!

Aber das Opfer ist kein echtes, denn der Sohn ist Gott und
kann wiederauferstehen - dann ist es in meinen Augen kein
Opfer mehr, sondern (ich entschuldige mich im voraus bei wem
das beleidigend klingen könnte) nur Hokuspokus.

Diesen Satz werd ich mir merken, aus dieser Sicht hab ich das noch gar nicht gesehen.

ciao Armin

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn
umbringt!

Das war ja nicht Gott, der hats nur zugelassen.

genug um nach belgien eingeladen zu werden. verdammt… falsches brett!

mal ernsthaft: ist schon komisch, daß dieselben leute, die einen ermordeten am kreuz als heiland verehren, sich über das brutale alte testament echauffieren.

grüße
lehitraot.

ich hätte da eher mit einem gott probleme, der seinen sohn
umbringt!

Hättest Du auch ein Problem mit der Vorstellung, dass Gott
sich selbst (sinnbildlich: seinen Sohn) für die Welt opfert?

selbstmord ist aber eine sünde!

:wink:

ich steige an dieser stelle aus. was konstruktives beitragen tue ich in diesem thread sowieso nicht.

Hi

genug um nach belgien eingeladen zu werden. verdammt…
falsches brett!

Also da kann ich leider nicht ganz folgen.

mal ernsthaft: ist schon komisch, daß dieselben leute, die
einen ermordeten am kreuz als heiland verehren, sich über das
brutale alte testament echauffieren.

Das sehe ich keinen Widerspruch. Märtyrer wurden schon immer verehrt und haben die Gewalt ja nicht ausgeübt sondern erduldet.

Mir geht die ganze Geschichte ja auch am Arsch vorbei, wohl auch weil ich mir ganz gut vostellen kann wie es zu all den „Wundern“ und „Eingebungen“ gekommen ist, unter der Berücksichtigung der besonderen Kräutern die in dieser Region wachsen, jetzt vor allem im Libanon.

ciao Armin

Hallo,

es gibt eine sehr aufschlußreiche Verfilmung über das wirken und handeln Jesu. ich habe sie mir sogar zweimal angesehen und war fasziniert. kann es nur jedem empfehlen. und zwar „Das Leben des Brian“

Frank

Hallo Thomas,

Ebenso stellten sich die
Israelis sich Gott vor. Wenn der es nicht schafft, ein paar
feindliche Völker niederzumachen, dann war er es nicht wert,
ihm nachzufolgen.

so wars ja wohl nicht.
Gott sagt doch ganz deutlich, warum diese Völker sterben mussten.
5.Mose 12,29-31
"29 Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Völker ausrottet, zu denen du kommst, ihr Land einzunehmen, und du es eingenommen hast und darin wohnst, 30 so hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt, es ihnen nachzutun, nachdem sie vertilgt sind vor dir, und daß du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun! 31 So sollst du dem HERRN, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem HERRN ein Greuel ist und was er haßt; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt. "

Ich würde hier also eher von „Gott als Richter“ reden.
Und das Urteil über diese Völker hieß „Todesstrafe“.
Und Israel hatte dieses Urteil zu vollstrecken.

Gruss Harald

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Hi José

Ist das ein sinnvolles Opfer? Wenn Gott sich wirklich opfert
im Sinne von tatsächlichem Verlust, dann ist das ein sinnloses
Opfer - die Menschheit wird dadurch (wodurch eigentlich?)
geheilt, aber Gott gibt es nicht mehr.

Uns heutigen Menschen mit der aktuellen Denkwelt ist dieses Bild fern, aber zu früheren Zeiten war das Bild vom Sühnopfer noch aktuell: Wenn jemand sich schuldig gemacht hat, hat er ein Sühnopfer gebracht. Das besondere an diesem Bild: Jesus als Schuldloser wird hier als Sühnopfer geopfert für die schuldige Welt.

Ich habe heute (wie die meisten Mitmenschen) diese Vorstellung von Schuld und Sühne nicht mehr. Trotzdem hat diese Vorstellung für mich heute eine Bedeutung:
Gott ist nicht nur der gerechte, sondern auch der gnädige Gott. Es führt nicht der Weg der Stärke zum Ziel, sondern der Weg „unten durch“, der Weg der mitleidet.

Das ist für mich das Verständnis des Neuen Testaments, das eigentlich Neue am christlichen Verständnis:
„Das Wort vom Kreuz ist ein Skandal, eine Torheit für die, die nicht glauben, für uns aber eine Gotteskraft. … Weil die Welt Gott in ihrer Weisheit nicht erkannt hat, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben“
(Relativ frei nach 1.Kor.1,18 + 21).

Ganz frei übertragen: Nicht in der Klugheit liegt der Sieg Gottes, sondern in der Blamage, der eigenen Schande.

Jesus nachfolgen heißt demnach: Auch den Weg „ganz unten“ gehen.

KDK

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