Hallo Kerbi,
das sind ja Schmeicheleien hoch drei, was du da schreibst.
Danke schön!
Es gibt aber sehr aggressive Handlungen, unter dem Deckmantel
Glauben.
Religionen werden anerzogen, dass ist glaube ich
jedem
klar.
Gerade am Beispiel Religion, stellen sehr viele Menschen eine
gewisse Hirnwäsche fest. Das Spiel mit der Angst und dem
Unwissen, steht dem Vertrauen zum eigenen ICH entgegen.
So ist es, richtig.
Warum willst du mich durch die Bretter jagen? 
Hier und jetzt, hat Gert seine Frage im Reli-Brett gestellt,
und Religion ist so ein breiter Begriff, beinhaltet alle
Lebensstufen,
von der Kindheit bis zum Tod.
Du darfst hier schreiben, Kerbi, Erlaubnis erteilt.
Allerdings stellte Gert hier, wie wir inzwischen erfahren durften, keine Frage und jetzt will er mir keinen Nobelpreis geben. Nur weil ich ein so schlecht erzogenes Kind bin.
Die Ethik macht doch nicht aggressiv, sondern die falsch
belegten Begriffe und Handlungen.
Als Beispiel: Wenn ich kleine Kinder schon als böse bezeichne,
was bleibt dann noch für den Teufel?
Ich überziehe das bewusst 
Auch wenn ich deine Intention verstehe, möchte ich hier etwas präzisere Formulierungen erreichen. Was verstehst du unter den falsch belegten Begriffen und Handlungen?
In deinem Beispiel ist es falsch, Kinder als böse zu bezeichnen. Da brauchen wir keinen Teufel, um das zu verstehen. Bist du damit einverstanden?
Denn es gibt keine einzig wahre Ethik für heute und jetzt.
Doch, du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.
Dazu muss man sich aber zuerst selber lieben können, wie viele
Menschen können das?
(mir ist klar, dass Ethik mehr umfasst, aber irgendwo sollten
wir anfangen)
Anfangen können wir beliebig. Nur stolpern wir dann gleich schon beim ersten Postulat. Warum denn ist dein erstes Axiom die christliche Nächstenliebe? Wie realistisch ist es? Wie verbreitet? Wird es überhaupt gelebt?
Das ist ein wichtiger Punkt, warum bewertet man andere
leichter, als sich selber. Man verbringt oft das halbe Leben
sinnlos damit, sich zu wundern wie man von anderen bewertet
wird, diese Bewertung zu ändern, sich in einem anderen Licht
zu präsentieren, das muss man ja von irgendwo herhaben?
Ich stimme Deiner Beobachtung zu. Die Suche nach den Gründen dafür würde ich allerdings nicht bei Gert anfangen. Wir wollen die Frage nach der „Gehirnwäsche“ doch nicht mit der Gehirnwäsche selbst beginnen. 
Ich würde sozialpsychologische vorziehen, die beinhaltet auch
Auswirkungen der Reli und ethnische Grundsätze.
Gut.
Programmiert ist ein pauschaler Begriff, sagt für mich aus,
dass ein vorgegebenes Programm abzulaufen hat, zu erfüllen
ist. Der Mensch ist aber kein Programm,
er möchte individuell empfunden werden.
Der Mensch ist ja auch ein Individuum. Dann können wir uns also von dem Begriff „Vorprogrammierung“ verabschieden?
Da bin ich sicher am wenigsten hilfreich für Gert, weil er ja
herausfinden will, wie er möglichst viele Menschen mit seinem
Buch ansprechen kann. Ich bin erst auf Seite 8 in seinem Buch,
kann also noch nichts aus meiner Sicht sagen.
Ich habe fast vergessen, ich sollte dich von ihm grüßen. Er sei dir sehr dankbar, daß du ihn vertreten hast. Er hat keine Zeit dir das zu schreiben, weil er in der Sonne badet.
Für die Seite 8 bewundere ich dich unwahrscheinlich! *g*
Genau, aber gerade Harmonie wird sehr oft den Kindern
vorgespielt,
nur sagt ihnen keiner, dass gespielt wird.
Wenn die Erwachsenen den Kindern die Harmonie nicht „vorspielen“, sondern vorleben würden, wäre alles auf seinem Platz, nicht wahr?
Nur soweit, als auch die Kontrahenten nach dem Streit, für
sich einen Zugewinn feststellen können. Ein Streit hat ja
nichts Wahres für die Allgemeinheit, einen Streit empfindet
man sehr persönlich.
Dicke Luft, spürt man. Wenn wir jetzt wieder zum Forum
zurückkehren, dann gehen die meisten Streitereien für die zwei
Betroffenen nicht klar aus, es gibt zu viele Mitwirkende.
Das wird oft alltäglich mit einem schönen Wort benannt - die selbe Wellenlänge. Kein wissenschaftlicher Begriff gewiß, aber es trifft. Meist ist alles ziemlich klar, nach meiner Meinung selbstverständlich. 
Du hast geschrieben, du arbeitest im Bereich Konfliktlösungen.
Wie alt sind im Durchschnitt die Teilnehmer?
Unbegrenzt, von - bis. Das Thema bzw. Problem ist nicht altersbezogen.
Du hast sicher darüber nachgedacht, warum du in Gruppen, dem
Einzelnen seine Position und der Gruppe, die Gruppendynamik
klar machen musst.
Das ist nicht immer möglich, leider. Die Wenigsten sind bereit, sich damit auseinanderzusetzen. Wenn die Gruppe es nicht will, ist es sehr schwer, dies zu thematisieren. Dann geht es nur mit der eigenen Autorität, die man aber auch erst erarbeiten muß. Es gibt hier im Forum genug Supervisoren u.ä., die davon bestimmt mehr erzählen könnten, wenn sie sich melden würden. Für mich ist es nur ein Teil meiner Arbeit.
Für mich wäre das eine Aufgabe der Eltern, dann würdest du
Arbeitslos werden. *fg*
Das stimmt. 
Es sind mir auch deine Gedanken vertraut, ich schreibe aber
kein Buch darüber. 
Um Gottes Willen!
Ich denke, dass du Gert sehr hilfst, ihm zu zeigen, wo Spott
und sein Unverstanden werden, anfängt.
Ich denke, das habe ich schon. Er hat versprochen, sein nächstes Buch mir zu widmen. *g*
Bis Seite 8 in seinem Buch, spielte Macht keine vordergründige
Rolle, eher Ohnmacht.
Ich lasse mich überraschen. 
Möge die Macht mit dir sein! *g*
Gruß