GOTT:ein bloßer Begriff macht aggressiv. Warum?

Geisterfahrer
Ein Mann fährt mit dem Auto über Land. Mit seinen Gedanken ist er bei einem wichtigen Projekt, und so vernimmt er nur mit einem Ohr die Meldung im Radio. Auf einmal wird er hellhörig: „Achtung, Autofahrer auf der A 5, Richtung Frankfurt! Bitte fahren Sie ganz rechts, überholen Sie nicht! Auf der Strecke zwischen Bensheim-Auerbach und Pfungstadt kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen.“ Der Mann schüttelt den Kopf und brummt: „Einer? Hunderte!“

Grüße Dusan

Hallo Dusan,

also ich bin bei dem Thema von Gert, warum so viel gestritten wird.
An welches Projekt denkst du?

Es soll auch welche geben, die fahren gegen eine Einbahnstraße und ärgern sich, wenn ihnen wer entgegenkommt. :wink:
Gruß
Kerbi

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Unpräzise Diskussion
Hallo Gert!

Erst jetzt bin ich zu dem Lesen des Threads gekommen. Ich finde es beispielhaft, wie sich die Diskussion entwickelt hat. Und das alles nur weil die Frage nicht scharf formuliert wurde. Es wird dann meist auf den Nebenschauplätzen diskutiert. Und die Diskussion geht dann ins Leere.

Deine Gegenüberstellung von zwei Meinungen zu Gott hast du später durch die von zwei zur Sprache, zu Reizworten ersetzt. Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Wenn ja, kannst du es vielleicht noch einmal präzisieren. Dann wäre nämlich „die Sprache“ kein genügender, kein einziger Grund dafür.

Wenn nicht, dann vielleicht auch präzisieren. Vielleicht interessiert dich Gehirnwäsche und Vorprogrammierung viel mehr. Dafür gibt es in diesem Forum auch Bretter. Sonst wie gesagt ufert es in ein nettes Gespräch über das eine und das andere aus.

Gruß

Hallo Peet,

Erst jetzt bin ich zu dem Lesen des Threads gekommen. Ich
finde es beispielhaft, wie sich die Diskussion entwickelt hat.

Ich auch und Gert sicher auch :wink:

Und das alles nur weil die Frage nicht scharf formuliert
wurde. Es wird dann meist auf den Nebenschauplätzen
diskutiert. Und die Diskussion geht dann ins Leere.

Für mich hat Gert sehr genau formuliert, es geht um aggressiven Umgang,
um Streit.

Deine Gegenüberstellung von zwei Meinungen zu Gott hast du
später durch die von zwei zur Sprache, zu Reizworten ersetzt.

Man kann über Gott und die Welt streiten, tausche die Bretter aus, tausche die Begriffe aus, schau was übrig bleibt.

Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern
eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die
Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Ja, meiner Meinung nach auch. Aber es streiten sich auch die Philosophen und Sozialpsychologen, die verstehen sich ja auch nicht.

Wenn ja, kannst du es vielleicht noch einmal präzisieren. Dann
wäre nämlich „die Sprache“ kein genügender, kein einziger
Grund dafür.

Es würde weniger Streit geben, wenn man sich gegenseitig mehr fühlen würde. Die Sprache ist für zu viele, das einzige Kommunikationsmittel,
da ist der Ansatz zu suchen.

Wenn nicht, dann vielleicht auch präzisieren. Vielleicht
interessiert dich Gehirnwäsche und Vorprogrammierung viel
mehr. Dafür gibt es in diesem Forum auch Bretter.

Ja das Eltern-Kindbrett. :wink:

Sonst wie
gesagt ufert es in ein nettes Gespräch über das eine und das
andere aus.

Es kann sich ja jeder User rauslesen und denken, was er will.
Ich versuche Gert zu verstehen, das fällt mir sehr leicht.
Andere tun sich vielleicht schwere, oder wollen es nicht versuchen.
wer-weiss-das?
Gemeinsam, ist auch so ein schöner Begriff!
Grüße
Kerbi

Moin Gert,

Nicht die „Gene“, irgend welche „Hormone“, neurologische oder
sonstige körperlichen Dysfunktionen können die Ursache für die
Aggressionen sein, sondern ausschließlich „die Sprache“,
bestimmte Schlüsselbegriffe darin und deren Gebrauch (die
Ausdrucksweise).

wie erklärst du dir dann, dass es überall, wo z.B. bestimmte Menschen auftauchen, sofort Aggressivität gibt, während andere Menschen, die durchaus auch konfliktreich diskutieren können, es offenbar schaffen, diese Konflikte z.B. per mail zu klären ?

Meiner Meinung nach hast du nicht ganz unrecht, aber die Bereitschaft zur Aggressivität muss schon in der Person vorhanden sein. Sie drückt sich durch die Sprache dann lediglich aus. (Sie könnte sich aber auch völlig ohne Sprache ausdrücken, z.B. indem jemand einfach um sich schlägt).

Vielleicht auch noch ein Wort zur Buddha-Diskussion. Ich war
zwar damals wie Ihr auch nicht dabei, wie er offensichtlich
Stellung zu bestimmten weiblichen und negativen
Verhaltensweisen bezogen hat.

Im Buddhismus sind die Worte und die Lehre Buddhas recht gut dokumentiert, sowohl in der kanonischenen, als auch in der nicht kanonischen Literatur.

Aber möglicherweise hat er einfach nur zu einigen Frauen
(sicher nicht allen) gesagt: „Haltet endlich die Klappe mit
euren Banaltrivialitäten, wenn eine Problemfrage in einer
sachlich logischen Erörterung heraus gearbeitet werden soll.
Das (zer)stört den gesamten logischen Prozeß.“

Eigentlich hatte er, wie ich auch unten schon ausführte, bei der Hervorhebung bestimmter weiblicher Eigenschaften bei bestimmten Frauen eher die Keuschheit seiner Mönche im Sinn, als logische Prozesse :smile:

Eines der zentralen Themen im Buddhismus ist die Anhaftung und es war Buddha selbstverständlich klar, dass Bindungen zwischen den Geschlechtern hier mit zu den schwierigsten gehören würden. Eines der krassesten Beispiele, um den Menschen den illusionären Charakter dieser Anhaftung zu verdeutlichen, hab ich in einem Bericht über ein Kloster in Thailand entdeckt, indem auf ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen das Skelett einer Frau ausgestellt wird.

http://www.geo.de/GEO/kultur_gesellschaft/gesellscha…

Und gleich hat man Ihm das dann als Frauenfeindlichkeit unter
gejubelt. Kann durchaus so gewesen sein, wissen tue ich es
natürlich auch nicht.

Man sollte diesbezüglich die Konkurrenz nicht vergessen, der sich einige europäische Religionen mittlerweile ausgesetzt sehen. Allerdings halte ich es in diesem Zusammenhang für sinnvoller, wenn diese Religionen sich mit ihrem eigenen Frauenbild auseinandersetzen würden, statt wild irgendwelche vermeintlichen Parallelen zu konstruieren. Aus dem Zusammenhang gerissen kann mam zu fast jeder Behauptung irgend ein Zitat finden.

Wenn es aber so war, dann kann ich nur sagen: Was für eine
klare Sicht der Dinge muß dieser Mensch doch gehabt haben.

Auch wenn es nicht ganz so war, aber in letzterem stimme ich dir unbedingt zu :smile:

Gruß
Marion

Hi!

Es soll auch welche geben, die fahren gegen eine Einbahnstraße
und ärgern sich, wenn ihnen wer entgegenkommt. :wink:

Genau das meinte ich. Denk drüber nach!

Grüße Dusan

Als Aggressionsauslöser?
Hallo Kerbi!

Du bist an den zwischenmenschlichen Aspekten offensichtlich sehr interessiert und eine sehr aufmerksame Leserin des gesamten Forums dazu auch noch. Ich wollte hier eigentlich nur die - aus meiner Sicht - unpräzise Fragestellung als eine Grundlage der Diskussion thematisieren. Wenn du meinst, an der Stelle des Threadsöffners seine Position zu vertreten, habe ich nichts dagegen. Vorausgesetzt er hat auch nichts dagegen.

Für mich hat Gert sehr genau formuliert, es geht um
aggressiven Umgang,
um Streit.

Für mich passte es nicht so genau in den Rahmen dieses Bretts.

Deine Gegenüberstellung von zwei Meinungen zu Gott hast du
später durch die von zwei zur Sprache, zu Reizworten ersetzt.

Man kann über Gott und die Welt streiten, tausche die Bretter
aus, tausche die Begriffe aus, schau was übrig bleibt.

Also doch die Ethik?

Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern
eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die
Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Ja, meiner Meinung nach auch. Aber es streiten sich auch die
Philosophen und Sozialpsychologen, die verstehen sich
ja auch nicht.

Das wäre aus meiner Sicht wieder weniger präzis. Und weniger Ethikthema. Das, was du gerade beschrieben hast, passiert nicht immer beiderseitig, sondern auch einseitig. Ich arbeite mich gerade jetzt intensiv durch das Thema Aggression in den Gruppen durch. Das soziale Verhalten besteht u.a. aus der Bereitschaft, auf die anderen einzugehen, gemeinsame Ziele zu akzeptieren, einander zu ertragen, auch ohne den vollen Konsens. Dies korreliert bzw. wird konfrontiert mit dem Dominanzwunsch eines Einzelnen, oft unbewußt und sehr oft aggressiv. Die Gruppendynamik wäre hier das Stichwort.

Wenn ja, kannst du es vielleicht noch einmal präzisieren. Dann
wäre nämlich „die Sprache“ kein genügender, kein einziger
Grund dafür.

Es würde weniger Streit geben, wenn man sich gegenseitig mehr
fühlen würde. Die Sprache ist für zu viele, das einzige
Kommunikationsmittel,
da ist der Ansatz zu suchen.

Sprachliches Medium in diesem Forum ist so gut wie die einzige Möglichkeit zu kommunizieren. Die wenigsten telefonieren miteinander, noch wenigere treffen sich. Sicherlich bilden sie eine mehr oder weniger feste Subgruppe oder gar mehrere innerhalb der Userschaft.

Man kann sich ungeachtetdessen fühlen, durch sprachliche Mittel ist es dem Menschen gestattet :smile: Und ein Streit an sich hat nichts schlimmes, wenn es dem Ziel des Forums dient. Dann sind auch unterschiedliche Meinungen immer noch ein Zugewinn vom Wissen.

Ich versuche Gert zu verstehen, das fällt mir sehr leicht.

Da beneide ich dich :smile:

Gruß

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Hallo Dusan,

du hast meine Frage nicht beantwortet.
Bei welchem Thema bist du?

Es soll auch welche geben, die fahren gegen eine Einbahnstraße
und ärgern sich, wenn ihnen wer entgegenkommt. :wink:

Genau das meinte ich. Denk drüber nach!

  1. Warum sollte ich noch darüber nachdenken, wenn du genau das meinst?
  2. Warum willst du mir anschaffen, oder raten, >darüberdu beim Thema Kerbi bist.

Wenn du glaubst mich zu kennen, ohne mich kennen lernen zu wollen,
bist du auf dem Holzweg.
Das führt zu dem Thema dieses Threads, „Streiten“

Grüße
Kerbi

Hallo Peet,

Du bist an den zwischenmenschlichen Aspekten offensichtlich
sehr interessiert und eine sehr aufmerksame Leserin des
gesamten Forums dazu auch noch.

Für dich offensichtlich? Dazu von mir, ich bin an sehr vielen zwischenmenschlichen Aspekten interessiert, das hat mit dem Forum nur sehr wenig zu tun. Gesamtes Forum, da verschätzt du dich, oder überschätzt mich.
Ich lese Psychologie und Elter-Kind gründlich, und dann Threads in den verschiedenen Brettern, wenn mich das Thema oder die Reaktionen und Meinungen einiger User neugierig macht.

Ich wollte hier eigentlich nur

die - aus meiner Sicht - unpräzise Fragestellung als eine
Grundlage der Diskussion thematisieren. Wenn du meinst, an der
Stelle des Threadsöffners seine Position zu vertreten, habe
ich nichts dagegen. Vorausgesetzt er hat auch nichts dagegen.

Und ich wollte dir - aus meiner Sicht, meinen Stand der Dinge sagen.
Ich denke Gert sieht mich nicht als Vertretung an, :wink:
der schafft das schon, meine und deine Sicht, für sich auszuwerten.

Für mich hat Gert sehr genau formuliert, es geht um
aggressiven Umgang,
um Streit.

Für mich passte es nicht so genau in den Rahmen dieses Bretts.

Das glaube ich dir, aber - was wäre wenn - es Gert nicht nur, sondern auch um Glauben geht.

Deine Gegenüberstellung von zwei Meinungen zu Gott hast du
später durch die von zwei zur Sprache, zu Reizworten ersetzt.

Man kann über Gott und die Welt streiten, tausche die Bretter
aus, tausche die Begriffe aus, schau was übrig bleibt.

Also doch die Ethik?

Ethik, hat rein theoretisch die Fragen schon gelöst, in jedem Jahrhundert. Was ist mit der Umsetzung?

Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern
eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die
Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Ja, meiner Meinung nach auch. Aber es streiten sich auch die
Philosophen und Sozialpsychologen, die verstehen sich
ja auch nicht.

Das wäre aus meiner Sicht wieder weniger präzis. Und weniger
Ethikthema. Das, was du gerade beschrieben hast, passiert
nicht immer beiderseitig, sondern auch einseitig.

Das ist klar, so sehe ich das auch.
Es beginnt aber schon bei einer „Einseitigen Sicht“. Soviel ich Gert verstanden habe, sieht er genau da auch das Problem. Kinder werden durch die Sicht der Eltern programmiert, es wird ihnen nur eine Seite vermittelt. Dadurch finden sie das eigene ICH nicht, oder nur schwer.
Wenn man aber ein ausgeprägtes ICH hat, dann kann man leichter auf das DU zugehen, weil man ums ICH nicht mehr kämpfen muss.

Ich arbeite
mich gerade jetzt intensiv durch das Thema Aggression in den
Gruppen durch. Das soziale Verhalten besteht u.a. aus der
Bereitschaft, auf die anderen einzugehen, gemeinsame Ziele zu
akzeptieren, einander zu ertragen, auch ohne den vollen
Konsens. Dies korreliert bzw. wird konfrontiert mit dem
Dominanzwunsch eines Einzelnen, oft unbewußt und sehr oft
aggressiv. Die Gruppendynamik wäre hier das Stichwort.

Das ist mir auch klar, auch damit habe ich mich beschäftigt.
Die Ursache warum man ganzen Gruppen, dieses vor Augen führen muss, liegt an der Wirkung von Machtempfinden, die jeder Gruppe, jeder Gemeinsamkeit entgegen wirkt. Je mächtiger Eltern wirken, umso stärker ist ein Machtempfinden da. (ich rede in Friedenszeiten)

Wenn ja, kannst du es vielleicht noch einmal präzisieren. Dann
wäre nämlich „die Sprache“ kein genügender, kein einziger
Grund dafür.

Es würde weniger Streit geben, wenn man sich gegenseitig mehr
fühlen würde. Die Sprache ist für zu viele, das einzige
Kommunikationsmittel,
da ist der Ansatz zu suchen.

Sprachliches Medium in diesem Forum ist so gut wie die einzige
Möglichkeit zu kommunizieren.

Ich meine nicht das Forum, Gert auch nicht. Das Forum verstärkt nur meine Eindrücke aus meinem Leben. Selbst Menschen die sich gut verstehen, bekommen Streit.

Man kann sich ungeachtetdessen fühlen, durch sprachliche
Mittel ist es dem Menschen gestattet :smile: Und ein Streit an
sich hat nichts schlimmes, wenn es dem Ziel des Forums dient.

Ein Streit kann Fronten klären, nur für was sind Fronten gut?

Dann sind auch unterschiedliche Meinungen immer noch ein
Zugewinn vom Wissen.

Wenn man wissen will, warum es unterschiedliche Meinungen gibt.
Wenn man dazugewinnen will, so empfinde ich aber die meisten Streitereien nicht.

Ich versuche Gert zu verstehen, das fällt mir sehr leicht.

Da beneide ich dich :smile:

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mich sehr viel mit mir und meinem ICH beschäftigt. Als ich Mutter wurde, war mir Tanjas ICH sehr wichtig.
Als ich Gert gelesen habe, waren mir seine Gedanken vertraut.

Grüße von
Kerbi

Für mich hat Gert sehr genau formuliert, es geht um
aggressiven Umgang,
um Streit.

Für mich passte es nicht so genau in den Rahmen dieses Bretts.

Das glaube ich dir, aber - was wäre wenn - es Gert nicht nur,
sondern auch um Glauben geht.

Ich möchte aber wirklich nicht über einen User, seine Hintergründe und vermutliche Beweggründe ohne seine Beteiligung diskutieren. Ich habe „Glaubenssachen“ aus dem ersten Text des Threads nicht herausgelesen.

Ethik, hat rein theoretisch die Fragen schon gelöst, in jedem
Jahrhundert. Was ist mit der Umsetzung?

Mit der Umsetzung auch in jedem Jahrhundert? Wenn du danach fragen möchest, würde ich es eher im Brett Geschichte tun. Heute und jetzt wäre die Frage in diesem Brett. Dafür müsste man sich aber über die Ethik einigen. Das kann man aber nicht. Denn es gibt keine einzig wahre Ethik für heute und jetzt.
Bevor wir etwas umsetzen, müssen wir uns über die Ethik einigen, wenn wir in einem theoretischen Diskurs sind. In der Alltagsrealität geschieht es ohne eine Diskussion, und dann kann man es bewerten, dafür aber eher bei den anderen als bei sich selbst.

Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern
eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die
Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Ja, meiner Meinung nach auch. Aber es streiten sich auch die
Philosophen und Sozialpsychologen, die verstehen sich
ja auch nicht.

Das wäre aus meiner Sicht wieder weniger präzis. Und weniger
Ethikthema. Das, was du gerade beschrieben hast, passiert
nicht immer beiderseitig, sondern auch einseitig.

Das ist klar, so sehe ich das auch.
Es beginnt aber schon bei einer „Einseitigen Sicht“. Soviel
ich Gert verstanden habe, sieht er genau da auch das Problem.
Kinder werden durch die Sicht der Eltern programmiert, es wird
ihnen nur eine Seite vermittelt. Dadurch finden sie das eigene
ICH nicht, oder nur schwer.

Was heißt hier programmiert? Das klingt für mich zu pauschal. War der maßgebliche Einfluss der Erziehung je anders als heute?

Wenn man aber ein ausgeprägtes ICH hat, dann kann man leichter
auf das DU zugehen, weil man ums ICH nicht mehr kämpfen muss.

Ja.

Die Ursache warum man ganzen Gruppen, dieses vor Augen führen
muss, liegt an der Wirkung von Machtempfinden, die jeder
Gruppe, jeder Gemeinsamkeit entgegen wirkt. Je mächtiger
Eltern wirken, umso stärker ist ein Machtempfinden da. (ich
rede in Friedenszeiten)

Mich interessieren dabei eher Machtverhältnisse innerhalb einer Gruppe, weniger zwischen der Gruppe und der anderen oder den Außenstehenden.
Oft ist es so, daß die Gruppe aus ihrer Schwäche zur Konsolidierung und Aggression findet. Auch wenn ihr keine Macht von außen entgegen wirkt.

Ich meine nicht das Forum, Gert auch nicht. Das Forum
verstärkt nur meine Eindrücke aus meinem Leben. Selbst
Menschen die sich gut verstehen, bekommen Streit.

Dann habe ich dich in diesem Punkt mißverstanden. Harmonie bedeutet auch nicht immer eine und dieselbe Meinung, Disharmonie - nicht immer nur verschiedene Meinungen.

Man kann sich ungeachtetdessen fühlen, durch sprachliche
Mittel ist es dem Menschen gestattet :smile: Und ein Streit an
sich hat nichts schlimmes, wenn es dem Ziel des Forums dient.

Ein Streit kann Fronten klären, nur für was sind Fronten gut?

Das ist das, was ich meinte: Ich rede vom Wissen, und da ist ein Streit eine Notwendigkeit. So wie ich dich verstehe, sprichst du von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Dann sind auch unterschiedliche Meinungen immer noch ein
Zugewinn vom Wissen.

Wenn man wissen will, warum es unterschiedliche Meinungen
gibt.

Nicht nur. Sondern auch möglicherweise, um zu wissen, daß zu einigen Fragen mehrere unterschiedliche Antworten richtig sind.

Wenn man dazugewinnen will, so empfinde ich aber die meisten
Streitereien nicht.

Auch dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein, nicht wahr?

Ich versuche Gert zu verstehen, das fällt mir sehr leicht.

Da beneide ich dich :smile:

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mich sehr viel mit mir und
meinem ICH beschäftigt. Als ich Mutter wurde, war mir Tanjas
ICH sehr wichtig.
Als ich Gert gelesen habe, waren mir seine Gedanken vertraut.

Schön! :smile:

Gruß

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Hallo Peet,

zum einen habe ich den Thread ohnedies mit meinem posting heute Morgen beendet, weil mir aus den Reaktionen klar wurde, daß offensichtlich jetzt von vielen der Punkt erkannt wurde, um den es eigentlich geht. Und dann noch einen „Oberlehrer“ weiter abgeben zu wollen, wäre ein überflüssiger Selbstdarstellungsversuch.
Zum anderen hat mir Kerbi anscheinend während meines Sonnenbades die Rechtfertigung dieses Threads hier am Brett in einer Weise abgenommen, ich hätte es selber nicht so präzise zustande gebracht.
Aber einige eigene Worte muß ich natürlich noch dazu verlieren.
Ich dachte mir, das Forum heißt wer-weiss-was und nicht wer-weiss-was-aber-sag´s-nicht.
Und als ich mir die verschiedenen Bretter einmal so nur als Zuschauer „gegeben“ habe, hat mich diese geballte Angst, welche einem da aus den Texten entgegen springt, schlicht und einfach schockiert.
Geris z.B. oder auch Hicham Bekouri habe ich mir aufgrund ihrer Frageversuche so vorgestellt, daß sie bereits mit einem Sturzhelm vor dem Bildschirm sitzen und sobald sie das Posting abgeschickt haben, sofort in Deckung gegangen sind, vor dem, was möglicherweise zurück kommt. Geris hat ja sogar noch Angst um meine „Kniescheiben“ gehabt.
Und nachdem ich dazu etwas weiß, was bisher andere noch nicht wissen konnten, dieses Wissen aber nicht in einem „oberlehrerhaften“ Sinne eingebracht werden kann, sondern nur aus Diskussionen gemeinsam entwickelbar ist und somit auch weitergegeben werden kann, damit der andere dann auch etwas davon hat, habe ich eben begonnen, einfach mit zu diskutieren.
Und indem, wie nun ja endlich heraus gekommen ist, die Ursache der Angst anders begründbar geworden ist, fällt ja gleichzeitg der Grund weg. Ganz einfach und logisch.
Und wie nun weiters über eine logische Abfolge mehrerer Threads heraus gekommen ist, ist Angst wahrscheinlich das „religiöseste“ Thema überhaupt.
Natürlich, wenn man in dieser logischen Abfolge nicht von Anfang an drinnen war, wie offensichtlich auch Du, ist die Logik nachträglich fast nicht mehr aus den Threads heraus zu lesen. Leider.
Daß in diesem Zusammenhang natürlich auch die Begriffe „Gehirnwäsche“ oder auch „Hypnose“ relevant geworden sind, ist einfach nur logisch.
Allerdings werde ich diese weiter präzisierende Diskussion hier im Forum mit Sicherheit nicht führen. Das würde den Rahmen sprengen und voraus setzen, daß die Diskutanten ein hundertundirgendwas Seiten Manuskript, welches ich darüber verfaßt habe, kennen.

Abschließend noch zum Thema „etwas präzisieren“. Wenn Du in der Lage bist, die Begriffe „Religion“ und „Ethik“ so zu definieren, also zu präzisieren, daß ein allgemein gleich verstandener Sinn dabei heraus kommt, schlage ich Dich taxfrei für den nächsten Nobelpreis vor.

Grüße
Gert

P.s.: Dank an Kerbi für die „Intervention“ während meiner Abwesenheit.
Bin auch jetzt bald wieder weg und erst morgen wieder am Computer.

Hallo Marion,

freue mich, daß wir auch einmal zusammen treffen.

Nicht die „Gene“, irgend welche „Hormone“, neurologische oder
sonstige körperlichen Dysfunktionen können die Ursache für die
Aggressionen sein, sondern ausschließlich „die Sprache“,
bestimmte Schlüsselbegriffe darin und deren Gebrauch (die
Ausdrucksweise).

wie erklärst du dir dann, dass es überall, wo z.B. bestimmte
Menschen auftauchen, sofort Aggressivität gibt, während andere
Menschen, die durchaus auch konfliktreich diskutieren können,
es offenbar schaffen, diese Konflikte z.B. per mail zu klären

Ich weiß nicht, wie weit Du in meinen Threads mit gelesen hast, aber ich habe ja angedeutet, daß der Vollzug von „Gehirnwäsche“ in der Kindheit auch die Intensität der Wirkung von Begriffen festlegt. Damit ist die Intensität der Angst im Zuge dieser Behandlung gemeint, die dann aber später gleichzeitig die Intensität der individuellen Aggressionsbereitschaft festlegt. Und nachdem das bei jedem verschieden ist, ergeben sich eben auch diese Unterschiede, die Du aufzeigst. Das ändert aber nichts daran, daß es diese Wirkung der Begriffe weiter gibt.

Meiner Meinung nach hast du nicht ganz unrecht, aber die
Bereitschaft zur Aggressivität muss schon in der Person
vorhanden sein. Sie drückt sich durch die Sprache dann
lediglich aus. (Sie könnte sich aber auch völlig ohne Sprache
ausdrücken, z.B. indem jemand einfach um sich schlägt).

Das ist völlig richtig. Nur muß man hier den begriff „Bereitschaft“ so zu ordnen, daß diese eine in der Kindheit so festgelegte ist. Kein Mensch kommt mit dieser „Bereitschaft“ bereits auf die Welt. Das Abschieben auf die „Gene“ z.B. ist ja nur ein Ausredeversuch sozusagen.

Vielleicht auch noch ein Wort zur Buddha-Diskussion. Ich war
zwar damals wie Ihr auch nicht dabei, wie er offensichtlich
Stellung zu bestimmten weiblichen und negativen
Verhaltensweisen bezogen hat.

Im Buddhismus sind die Worte und die Lehre Buddhas recht gut
dokumentiert, sowohl in der kanonischenen, als auch in der
nicht kanonischen Literatur.

Natürlich weiß ich das ja. Ich wollte nur einen kleinen Sketch einbringen, weil mich der Disput so amusiert hat.

Aber möglicherweise hat er einfach nur zu einigen Frauen
(sicher nicht allen) gesagt: „Haltet endlich die Klappe mit
euren Banaltrivialitäten, wenn eine Problemfrage in einer
sachlich logischen Erörterung heraus gearbeitet werden soll.
Das (zer)stört den gesamten logischen Prozeß.“

Eigentlich hatte er, wie ich auch unten schon ausführte, bei
der Hervorhebung bestimmter weiblicher Eigenschaften bei
bestimmten Frauen eher die Keuschheit seiner Mönche im Sinn,
als logische Prozesse :smile:

Hierzu gilt wieder das Gleiche wie gerade eben.

Eines der zentralen Themen im Buddhismus ist die Anhaftung und
es war Buddha selbstverständlich klar, dass Bindungen zwischen
den Geschlechtern hier mit zu den schwierigsten gehören
würden. Eines der krassesten Beispiele, um den Menschen den
illusionären Charakter dieser Anhaftung zu verdeutlichen, hab
ich in einem Bericht über ein Kloster in Thailand entdeckt,
indem auf ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen das Skelett
einer Frau ausgestellt wird.

Ich habe bisher noch keinen Anlaß gefunden, auf mich bezogen etwas sagen zu brauchen. Aber bei dieser Gelegenheit ist es sinnvoll, zu sagen, daß ich mit der buddhistischen Denkweise, im Speziellen der tibetischen sehr vertraut bin, ohne allerdings irgend einer Gemeinschaft anzugehören. Warum trotzdem, ist nicht so wichtig.

Und gleich hat man Ihm das dann als Frauenfeindlichkeit unter
gejubelt. Kann durchaus so gewesen sein, wissen tue ich es
natürlich auch nicht.

Man sollte diesbezüglich die Konkurrenz nicht vergessen, der
sich einige europäische Religionen mittlerweile ausgesetzt
sehen. Allerdings halte ich es in diesem Zusammenhang für
sinnvoller, wenn diese Religionen sich mit ihrem eigenen
Frauenbild auseinandersetzen würden, statt wild irgendwelche
vermeintlichen Parallelen zu konstruieren. Aus dem
Zusammenhang gerissen kann mam zu fast jeder Behauptung irgend
ein Zitat finden.

Ja, dem kann man nicht widersprechen. Ich meine nur, daß man auch selber in diesem Zusammenhang eher nach dem Verständnis für diese Umstände suchen sollte, weil sich daraus dann auch eine nicht Schuld zuweisende Erklärung dafür findet.
So kann man eigentlich niemandem vorwerfen, wenn er auch buddhistische Texte falsch interpretiert, weil er - jedenfalls hierzulande - ja mit Übersetzungen konfrontiert ist. Und was ich so gesehen habe, sind diese Übersetzungen in bestimmter Weise und wegen der hier aufgezeigten Begriffproblematik bereits in sich irreführend.
So wird ja z.B. in den Übersetzungen der Begriff „das Ich“ eingebracht, was meiner Ansicht nach aber nicht der originalsprachlichen Intention entsprechen kann. Und besonders wird dann ein unvorbereiteter Leser solcher Übersetzungen durch eine Aussage geradezu in eine Fehlinterpretation hinein getrieben: „Das ICH existiert nicht“. Denn das wird dann irreführend sozusagen gedanklich so „übersetzt“: ich existiere nicht!

Wenn es aber so war, dann kann ich nur sagen: Was für eine
klare Sicht der Dinge muß dieser Mensch doch gehabt haben.

Auch wenn es nicht ganz so war, aber in letzterem stimme ich
dir unbedingt zu :smile:

Natürlich war es nicht so. Ein Sketch von mir, wie gesagt, um den Disput aufzulockern.

Grüße
Gert

Wenn du

raushast, wo bei dem das Trittbrett ist, gib mir Bescheid -
dann fahr ich mit :smile:)))

Ist doch viel zu langweilig für Dich, Mephisto äh Metapher, weil viel zu wenig Zwielicht auf meinem Zug.
Gruß, Branden

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Hallo Kerbi
Hier kommst Du mit Ratio nicht weit. Dusan ist vom Motorrad-Brett her zu sehr verstrickt mit mir und möchte gerne ein kleines bißchen -aber nicht zu doll- in die Keilerei mit einsteigen. So von drei Schritt außerhalb, damit er nicht wirklich was ab- und mitbekommt.
Gruß, Branden

Auf den Zahn…
Hallo Gert!

Es kann sein, daß es um ein Mißverständnis geht. Spätestens morgen werden wir mehr wissen.

Hallo Peet,

zum einen habe ich den Thread ohnedies mit meinem posting
heute Morgen beendet, weil mir aus den Reaktionen klar wurde,
daß offensichtlich jetzt von vielen der Punkt erkannt wurde,
um den es eigentlich geht. Und dann noch einen „Oberlehrer“
weiter abgeben zu wollen, wäre ein überflüssiger
Selbstdarstellungsversuch.

Es kann sein, daß du in vielen Foren unterwegs bist und den ziemlichen Unterschied hier noch nicht verarbeitet hast. Hier bist du so gut wie nie der Herr über deinen Thread. Einmal die Sau rausgelassen, sie läuft dir nie ruhig zurück in den Stall. Außerdem werden hier normalerweise Fragen gestellt und selten Diskussionen so geführt, daß Kaninchenversuche mit Probeschweinchen erfolgreich sind. Mal haben Moderatoren gerade schlechte Laune, mal ist das Team selbst gerade unterwegs, mal stört ein ungebetener Gast usw. Unergründlich wie immer. Insbesondere im Brett Religion ist es verständlich.

Zum anderen hat mir Kerbi anscheinend während meines
Sonnenbades die Rechtfertigung dieses Threads hier am Brett in
einer Weise abgenommen, ich hätte es selber nicht so präzise
zustande gebracht.
Aber einige eigene Worte muß ich natürlich noch dazu
verlieren.

Ich verneige mich von deiner Milde. Ich werde sie alle aufsammeln, damit sie nicht verloren gehen. Ich verspreche es dir.

Ich dachte mir, das Forum heißt wer-weiss-was und nicht
wer-weiss-was-aber-sag´s-nicht.
Und als ich mir die verschiedenen Bretter einmal so nur als
Zuschauer „gegeben“ habe, hat mich diese geballte Angst,
welche einem da aus den Texten entgegen springt, schlicht und
einfach schockiert.

Deine Erfahrungen sind sehr wertvoll, ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Geris z.B. oder auch Hicham Bekouri habe ich mir aufgrund
ihrer Frageversuche so vorgestellt, daß sie bereits mit einem
Sturzhelm vor dem Bildschirm sitzen und sobald sie das Posting
abgeschickt haben, sofort in Deckung gegangen sind, vor dem,
was möglicherweise zurück kommt. Geris hat ja sogar noch Angst
um meine „Kniescheiben“ gehabt.

Ich muß sagen: Das gespannte Warten hat sich gelohnt. Du hast - das ist wiederum unergründlich - fehlerfrei zwei der erfahrensten und kenntnisreichsten Teilnehmer für deine Angst-und Drang-Experimente ausgesucht. Du hast das Zeug dafür, muß ich dir sagen. Sehr beeindruckend.

Und nachdem ich dazu etwas weiß, was bisher andere noch nicht
wissen konnten,

Ich mochte es schon immer, erleuchtet zu werden. Jetzt oder nie!

dieses Wissen aber nicht in einem
„oberlehrerhaften“ Sinne eingebracht werden kann,

Schade. Warum nur nicht?

sondern nur
aus Diskussionen gemeinsam entwickelbar ist und somit auch
weitergegeben werden kann, damit der andere dann auch etwas
davon hat, habe ich eben begonnen, einfach mit zu diskutieren.
Und indem, wie nun ja endlich heraus gekommen ist, die Ursache
der Angst anders begründbar geworden ist, fällt ja gleichzeitg
der Grund weg. Ganz einfach und logisch.

Ich wußte, einmal in meinem Leben werde ich den wahren Sokrates treffen. Jetzt kann ich ruhig sterben.

Und wie nun weiters über eine logische Abfolge mehrerer
Threads heraus gekommen ist, ist Angst wahrscheinlich das
„religiöseste“ Thema überhaupt.

Das ist es. Wenn ich einmal den Nobelpreis bekommen werden soll, werde ich den taxfrei an dich abgeben. Versprochen!

Natürlich, wenn man in dieser logischen Abfolge nicht von
Anfang an drinnen war, wie offensichtlich auch Du, ist die
Logik nachträglich fast nicht mehr aus den Threads heraus zu
lesen. Leider.

Meine menschlichen Grenzen sind mir durchaus bewußt, o Vater!
Die Logik der Erleuchtung war, ist und wird für immer unergründlich bleiben. Amen.

Daß in diesem Zusammenhang natürlich auch die Begriffe
„Gehirnwäsche“ oder auch „Hypnose“ relevant geworden sind, ist
einfach nur logisch.

Das ist nicht nur logisch, sondern auch natürlich, würde ich sagen. Außerdem auch relevant. Hoffentlich habe ich das richtig verstanden.

Allerdings werde ich diese weiter präzisierende Diskussion
hier im Forum mit Sicherheit nicht führen. Das würde den
Rahmen sprengen und voraus setzen, daß die Diskutanten ein
hundertundirgendwas Seiten Manuskript, welches ich darüber
verfaßt habe, kennen.

Das kannst du mir nicht antun. Du wirst es bereuen, ich flehe dich an!

Abschließend noch zum Thema „etwas präzisieren“. Wenn Du in
der Lage bist, die Begriffe „Religion“ und „Ethik“ so zu
definieren, also zu präzisieren, daß ein allgemein gleich
verstandener Sinn dabei heraus kommt, schlage ich Dich taxfrei
für den nächsten Nobelpreis vor.

Genau. Wie abgesprochen, wir teilen den Preis untereinander. Versprochen.

P.s.: Dank an Kerbi für die „Intervention“ während meiner
Abwesenheit.

Ich werde es ihr sagen, sobald ich sie im Forum sehe. Jede Intervention wird hier immer belohnt. Sicher.

Bin auch jetzt bald wieder weg und erst morgen wieder am
Computer.

Ich trage es in meinem Kalender ein. Das kannst du mir glauben.

Viele Grüße

N.b.: auch an dich
Z.b.: wenn du morgen wieder hier bist.

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ein phänomenaler Thread
Hallo peet,

ein phänomenaler Thread, ich staune nur noch. Das Thema Aggression als Mittel zum Zweck für eigene Aggressionen. Ich spüre förmlich wie Zeigestäbe zu Dolchen umfunktioniert und wie Worte nicht als Mitbringsel sondern Wurfgeschosse verwendet werden.

Ich wollte hier eigentlich nur
die - aus meiner Sicht - unpräzise Fragestellung als eine
Grundlage der Diskussion thematisieren.

Mit dem guten Willen eines jeden Lesers wäre das nicht nötig gewesen. Aber besagte Willenseigenschaft kam nicht immer vor.

Das, was du gerade beschrieben hast, passiert
nicht immer beiderseitig, sondern auch einseitig. Ich arbeite
mich gerade jetzt intensiv durch das Thema Aggression in den
Gruppen durch. Das soziale Verhalten besteht u.a. aus der
Bereitschaft, auf die anderen einzugehen, gemeinsame Ziele zu
akzeptieren, einander zu ertragen, auch ohne den vollen
Konsens. Dies korreliert bzw. wird konfrontiert mit dem
Dominanzwunsch eines Einzelnen, oft unbewußt und sehr oft
aggressiv. Die Gruppendynamik wäre hier das Stichwort.

Kann es sein, dass Bemühungen um Frieden manche Gruppenteilnehmer aggressiv machen, vorallem wenn es unklare Positionen gibt? Der Anspruch auf das Verständnis-für-etwas-zeigen wird sehr unwillig erfüllt, wenn die eigene Postion, auf die man Wert legt, unbestätigt ist. Ich denke da auch an das Postinghickhack zwischen dir und Gert.

Es würde weniger Streit geben, wenn man sich gegenseitig mehr
fühlen würde. Die Sprache ist für zu viele, das einzige
Kommunikationsmittel,
da ist der Ansatz zu suchen.

Sprachliches Medium in diesem Forum ist so gut wie die einzige
Möglichkeit zu kommunizieren. Die wenigsten telefonieren
miteinander, noch wenigere treffen sich. Sicherlich bilden sie
eine mehr oder weniger feste Subgruppe oder gar mehrere
innerhalb der Userschaft.

Obwohl im Forum eine Sprache verwendet wird, gibt es Streit, der von Mißverständissen lebt. Manchmal werden Ausgangspostings, die nur dem Sinn der Mitteilsamkeit dienen, deshalb unklar formuliert, um sich nicht festzulegen und keine Aggressionen zu erzeugen. Und sie machen dennoch aggressiv, weil Mißverständlichkeiten verunsichern. Keine Chance durch Worte Aggressionen zu verhindern, niemals, never. Je überlegener sich Menschen fühlen, desto eher ist Streit vorprogrammiert. Denn es geht um Macht, Hierachie und Eitelkeiten, wie immer wenn Angriffslust aufkommt.

Man kann sich ungeachtetdessen fühlen, durch sprachliche
Mittel ist es dem Menschen gestattet :smile: Und ein Streit an
sich hat nichts schlimmes, wenn es dem Ziel des Forums dient.
Dann sind auch unterschiedliche Meinungen immer noch ein
Zugewinn vom Wissen.

Jeder Streit ist dienlich und viele Streits sind lästig, vorallem wenn Einiges zu Bruch geht.
Wir Menschen haben immer noch unsere Eckzähne (wenn auch nicht immer echt :wink:)). Mit der Tatsache wundere ich mich immer wieder über das Erstaunen anderer, dass es Aggressionen gibt.

viele Grüße
claren

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Warum?
Hallo claren!

Vorab: mir hat dein Kommentar gut gefallen. Danke :smile:

ein phänomenaler Thread, ich staune nur noch. Das Thema
Aggression als Mittel zum Zweck für eigene Aggressionen.

Ich glaube, diese deine Beobachtung ist nicht ganz korrekt. Aggressionen werden ausgelöst, sie sind kein beständiger und unaufhörlich kochender Teil von uns. Ich finde es gerade gut, das Thema Aggression zu problematisieren.

Ich
spüre förmlich wie Zeigestäbe zu Dolchen umfunktioniert und
wie Worte nicht als Mitbringsel sondern Wurfgeschosse
verwendet werden.

Musst du so ernst alles hier nehmen? :smile:

Ich wollte hier eigentlich nur
die - aus meiner Sicht - unpräzise Fragestellung als eine
Grundlage der Diskussion thematisieren.

Mit dem guten Willen eines jeden Lesers wäre das nicht nötig
gewesen. Aber besagte Willenseigenschaft kam nicht immer vor.

Soweit ich mich erinnern kann, ist die erste Antwort im Thread verständnisvoll und interpretiert den Erstposting kongruent. Es war also möglich. Ich möchte hier nicht für alle reden und ihre Antworten kommentieren. Ich persönlich bin wie bekannt sehr schwer vom Begriff, ich konnte den Erstposting nicht eindeutig interpretieren. :smile:

Kann es sein, dass Bemühungen um Frieden manche
Gruppenteilnehmer aggressiv machen, vorallem wenn es unklare
Positionen gibt? Der Anspruch auf das
Verständnis-für-etwas-zeigen wird sehr unwillig erfüllt, wenn
die eigene Postion, auf die man Wert legt, unbestätigt ist.
Ich denke da auch an das Postinghickhack zwischen dir und
Gert.

Du vermischst hier einiges, aus meiner Sicht. Was für ein Frieden? Ist es das Thema hier - Frieden stiften? Frieden im Sinne - wir lieben uns alle, auch wenn wir uns gar nicht verstehen? Oder im Sinne - wir zeigen Verständnis füreinander auch dann, wenn wir einander nicht verstehen, nicht verstehen wollen, nicht verstehen können? Oder: Wir haben keine klare Position, deswegen ist uns eine jede andere klare Position willkommen, um darauf einzusteigen? Oder: unsere Position wird uns nicht gestattet, deswegen sind wir so willig, eine andere zu übernehmen?..

Übrigens gibt es da noch kein Hickhack zwischen mir und Gert. Es gibt nur noch ein Hick, auf Hack warte ich noch. :smile:

Obwohl im Forum eine Sprache verwendet wird, gibt es Streit,
der von Mißverständissen lebt.

Ich stelle mir den Streit eher vor, als ein Mittel die relative oder gar absolute Wahrheit zu erreichen. Oft sind es Mißverständnisse, die dem im Wege stehen. Oft sind es aber auch tatsächliche Widersprüche, die immanent sind.
Es hilft ungemein, sie aufzudecken.

Manchmal werden
Ausgangspostings, die nur dem Sinn der Mitteilsamkeit dienen,
deshalb unklar formuliert, um sich nicht festzulegen und keine
Aggressionen zu erzeugen.

Das würde ich in Frage stellen. Sind wir im Meinungsaustauschforum? Ich dachte, wir haben hier andere Spielregeln? Außerdem ist die bewußte Unklarheit aus meiner Sicht ein sprachliches Mittel - das will gekonnt sein.

Und sie machen dennoch aggressiv,
weil Mißverständlichkeiten verunsichern. Keine Chance durch
Worte Aggressionen zu verhindern, niemals, never.

Auch hier bin ich einer anderen Meinung: Ich glaube, es ist möglich, durch Worte Frieden zu stiften, vielleicht nicht immer, aber mit dem guten Willen…

Je
überlegener sich Menschen fühlen, desto eher ist Streit
vorprogrammiert. Denn es geht um Macht, Hierachie und
Eitelkeiten, wie immer wenn Angriffslust aufkommt.

Sicher. Aber doch nicht 100-prozentig. Oder? :smile:

Jeder Streit ist dienlich und viele Streits sind lästig,
vorallem wenn Einiges zu Bruch geht.

Vielleicht hat dieses Einiges das verdient, zu Bruch zu gehen?

Wir Menschen haben immer noch unsere Eckzähne (wenn auch nicht
immer echt :wink:)). Mit der Tatsache wundere ich mich immer
wieder über das Erstaunen anderer, dass es Aggressionen gibt.

Richtig! :smile:

Liebe Grüße

Genau!
Lieber Branden, wie recht du nur hast.

Gern würd ich dir etwas auf deinen unterdimensionierten Helm geben, aber ich trau mich nicht direkt, weil ich vor deiner spitzen Feder zittere.
Nichts wäre schlimmer als die Konfrontation mit deinem gefürchteten „selber Plonk“.

Untertänigst
Dusan

Liebe Kerbi!

Deine agressive Antwort auf meinen, eigentlich wohlgemeinten und deshalb versteckten Hinweis, lässt mir den Schluss zu, dass du sehr wohl das Thema erkannt hast. Oder war dir einfach nur die Luft zu trocken?

Wer ich bin um dir zu raten? Keine Ahnung. Wer muss man denn sein?
Bitte keine Antwort, die Frage war rein retorisch.

Grüße Dusan

Hallo Peet,

ich sage nicht einfach Hallo zu dir, ich begrüße dich, weil ich den Peet und seine Meinung begrüßenswert sehe.

Das glaube ich dir, aber - was wäre wenn - es Gert nicht nur,
sondern auch um Glauben geht.

Ich möchte aber wirklich nicht über einen User, seine
Hintergründe und vermutliche Beweggründe ohne seine
Beteiligung diskutieren. Ich habe „Glaubenssachen“ aus dem
ersten Text des Threads nicht herausgelesen.

Es gibt aber sehr aggressive Handlungen, unter dem Deckmantel Glauben.
Religionen werden anerzogen, dass ist glaube ich :wink: jedem klar.
Gerade am Beispiel Religion, stellen sehr viele Menschen eine gewisse Hirnwäsche fest. Das Spiel mit der Angst und dem Unwissen, steht dem Vertrauen zum eigenen ICH entgegen.

Ethik, hat rein theoretisch die Fragen schon gelöst, in jedem
Jahrhundert. Was ist mit der Umsetzung?

Mit der Umsetzung auch in jedem Jahrhundert? Wenn du danach
fragen möchest, würde ich es eher im Brett Geschichte tun.

Warum willst du mich durch die Bretter jagen? :wink:
Hier und jetzt, hat Gert seine Frage im Reli-Brett gestellt, und Religion ist so ein breiter Begriff, beinhaltet alle Lebensstufen,
von der Kindheit bis zum Tod.

Heute und jetzt wäre die Frage in diesem Brett. Dafür müsste
man sich aber über die Ethik einigen. Das kann man aber nicht.

Die Ethik macht doch nicht aggressiv, sondern die falsch belegten Begriffe und Handlungen.
Als Beispiel: Wenn ich kleine Kinder schon als böse bezeichne, was bleibt dann noch für den Teufel?
Ich überziehe das bewusst :wink:

Denn es gibt keine einzig wahre Ethik für heute und jetzt.

Doch, du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.
Dazu muss man sich aber zuerst selber lieben können, wie viele Menschen können das?
(mir ist klar, dass Ethik mehr umfasst, aber irgendwo sollten wir anfangen)

Bevor wir etwas umsetzen, müssen wir uns über die Ethik
einigen, wenn wir in einem theoretischen Diskurs sind. In der
Alltagsrealität geschieht es ohne eine Diskussion, und dann
kann man es bewerten, dafür aber eher bei den anderen als bei
sich selbst.

Das ist ein wichtiger Punkt, warum bewertet man andere leichter, als sich selber. Man verbringt oft das halbe Leben sinnlos damit, sich zu wundern wie man von anderen bewertet wird, diese Bewertung zu ändern, sich in einem anderen Licht zu präsentieren, das muss man ja von irgendwo herhaben?

Es ist somit keine Religions- oder ethische Frage, sondern
eine philosophische oder soziopsychologische. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, geht es dir um Gründe für die
Aggression der Menschen im Umgang miteinander.

Ich würde sozialpsychologische vorziehen, die beinhaltet auch Auswirkungen der Reli und ethnische Grundsätze.

Was heißt hier programmiert? Das klingt für mich zu pauschal.
War der maßgebliche Einfluss der Erziehung je anders als
heute?

Ich glaube nicht, bis auf einige Ausnahmen, und selbst Antiautoritäre Erziehung, ist eine Reaktion auf zuviel Einfluss in der Erziehung.
Programmiert ist ein pauschaler Begriff, sagt für mich aus, dass ein vorgegebenes Programm abzulaufen hat, zu erfüllen ist. Der Mensch ist aber kein Programm,
er möchte individuell empfunden werden.

War der maßgebliche Einfluss der Erziehung je anders als
heute?

Ich verstehe Gert so, dass er genau das ändern will.
Welche Begriffe er dafür verwendet, ist mir nicht so wichtig,
da stelle ich mich auf die Wortwahl von Gert ein.
Da bin ich sicher am wenigsten hilfreich für Gert, weil er ja herausfinden will, wie er möglichst viele Menschen mit seinem Buch ansprechen kann. Ich bin erst auf Seite 8 in seinem Buch, kann also noch nichts aus meiner Sicht sagen.

Die Ursache warum man ganzen Gruppen, dieses vor Augen führen
muss, liegt an der Wirkung von Machtempfinden, die jeder
Gruppe, jeder Gemeinsamkeit entgegen wirkt. Je mächtiger
Eltern wirken, umso stärker ist ein Machtempfinden da. (ich
rede in Friedenszeiten)

Mich interessieren dabei eher Machtverhältnisse innerhalb
einer Gruppe, weniger zwischen der Gruppe und der anderen oder
den Außenstehenden.

Eine Familie ist eine Gruppe, für Kinder die allererste Möglichkeit, sich in einer Gruppe verstanden zu fühlen.

Oft ist es so, daß die Gruppe aus ihrer Schwäche zur
Konsolidierung und Aggression findet. Auch wenn ihr keine
Macht von außen entgegen wirkt.

Ich verstehe dich, aber Macht empfindet, Schwäche empfindet, immer jeder für sich selbst. Nachdem Macht nur ein Wort ist, kommt es darauf an, wie dieses Wort empfunden und verstanden wird.
Schwäche ist auch sehr variabel, aber eines der wichtigsten Wörter, die man für Kinder richtig belegen soll.

Ich meine nicht das Forum, Gert auch nicht. Das Forum
verstärkt nur meine Eindrücke aus meinem Leben. Selbst
Menschen die sich gut verstehen, bekommen Streit.

Dann habe ich dich in diesem Punkt mißverstanden. Harmonie
bedeutet auch nicht immer eine und dieselbe Meinung,
Disharmonie - nicht immer nur verschiedene Meinungen.

Genau, aber gerade Harmonie wird sehr oft den Kindern vorgespielt,
nur sagt ihnen keiner, dass gespielt wird.

Man kann sich ungeachtetdessen fühlen, durch sprachliche
Mittel ist es dem Menschen gestattet :smile: Und ein Streit an
sich hat nichts schlimmes, wenn es dem Ziel des Forums dient.

Ein Streit kann Fronten klären, nur für was sind Fronten gut?

Das ist das, was ich meinte: Ich rede vom Wissen, und da ist
ein Streit eine Notwendigkeit. So wie ich dich verstehe,
sprichst du von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Ja ich spreche von zwischenmenschlichen Beziehungen, die verstehe ich besser, als meine Beziehung zum PC. :wink:
Beim Computer will ich einfach sehr viel nicht wissen, darum meine schlechte Beziehung zu dem blöden Kasterl.

Ich empfinde Streit nicht als schlecht, wenn dadurch Fronten beseitigt werden. Es bringt niemanden was, einen Streit aus dem Weg zu gehen, noch härtere Fronten aufzubauen.

Dann sind auch unterschiedliche Meinungen immer noch ein
Zugewinn vom Wissen.

Wenn man wissen will, warum es unterschiedliche Meinungen
gibt.

Nicht nur. Sondern auch möglicherweise, um zu wissen, daß zu
einigen Fragen mehrere unterschiedliche Antworten richtig
sind.

Da stimme ich dir auch zu, wenn wir das jetzt auf die Erziehung umsetzen, wie viele Eltern bringen das ihren Kindern bei.

Wenn man dazugewinnen will, so empfinde ich aber die meisten
Streitereien nicht.

Auch dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein, nicht wahr?

Nur soweit, als auch die Kontrahenten nach dem Streit, für sich einen Zugewinn feststellen können. Ein Streit hat ja nichts Wahres für die Allgemeinheit, einen Streit empfindet man sehr persönlich.
Dicke Luft, spürt man. Wenn wir jetzt wieder zum Forum zurückkehren, dann gehen die meisten Streitereien für die zwei Betroffenen nicht klar aus, es gibt zu viele Mitwirkende.

Du hast geschrieben, du arbeitest im Bereich Konfliktlösungen. Wie alt sind im Durchschnitt die Teilnehmer?
Du hast sicher darüber nachgedacht, warum du in Gruppen, dem Einzelnen seine Position und der Gruppe, die Gruppendynamik klar machen musst.
Für mich wäre das eine Aufgabe der Eltern, dann würdest du Arbeitslos werden. *fg*

Ich versuche Gert zu verstehen, das fällt mir sehr leicht.

Da beneide ich dich :smile:

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mich sehr viel mit mir und
meinem ICH beschäftigt. Als ich Mutter wurde, war mir Tanjas
ICH sehr wichtig.
Als ich Gert gelesen habe, waren mir seine Gedanken vertraut.

Schön! :smile:

Es sind mir auch deine Gedanken vertraut, ich schreibe aber kein Buch darüber. :wink:

Ich denke, dass du Gert sehr hilfst, ihm zu zeigen, wo Spott und sein Unverstanden werden, anfängt.

Bis Seite 8 in seinem Buch, spielte Macht keine vordergründige Rolle, eher Ohnmacht.
Ich lasse mich überraschen. :wink:

Grüße
Kerbi