Gott ist beweisbar !

Erlaube mir zum Abschluß noch eine Frage.
Wenn es keinen Gott gäbe, wer lenkte dann
die Geschicke dieser Welt ?

Christliche Segensgrüße, Harald

Ziemlich naiv zu fragen wer die Geschicke der Welt lenkt, das zeugt vom Verstand eines 10 - 12 jährigen, wenn Du dafür einen Gott brauchst. Die Naturwissenschaften können sicher noch nicht einmal erklären was ein guter Witz ist, die Christen aber auch nicht. Wobei anzumerken ist, das letzteres eher ein schlechter ist.

Gandalf

das ist keine Antwort

Erlaube mir zum Abschluß noch eine Frage.
Wenn es keinen Gott gäbe, wer lenkte dann
die Geschicke dieser Welt ?

Christliche Segensgrüße, Harald

Ziemlich naiv zu fragen wer die Geschicke
der Welt lenkt, das zeugt vom Verstand
eines 10 - 12 jährigen, wenn Du dafür
einen Gott brauchst.

Das ist aber keine Antwort. Lass mich doch etwas mehr von Deinem genialen Verstand wissen.

Die
Naturwissenschaften können sicher noch
nicht einmal erklären was ein guter Witz
ist, die Christen aber auch nicht. Wobei
anzumerken ist, das letzteres eher ein
schlechter ist.

Als Witz wars auch nicht gedacht.
Ich brauch auch keine Erklärung, was ein Witz ist.
Ich würde nur bitte gerne wissen, warum es gerade auf unserem Planeten Leben gibt und auf den anderen bisher erforschten nicht.
Ich hätte gerne eine Antwort darauf, wer die Naturgesetze erfunden hat. Oder warum es gute und böse Menschen gibt.

Oder hast Du gemeint, Gott gibt es deshalb nicht, weil Du ihn nicht verstehen und erklären kannst?

Gruß Harald

Antworten
Ich nehme zwar an, daß das eher rhetorische Frage waren, aber ich gehe jetzt ganz mutig voran und gebe ein paar mögliche Antworten.

Ich würde nur bitte gerne wissen, warum
es gerade auf unserem Planeten Leben gibt
und auf den anderen bisher erforschten
nicht.

Weil wir bisher nur die Planeten unseres Sonnensystems halbwegs kennen, und weil innerhalb dieses Sonnensystems die Bedingungen für die Entstehung von Leben auf der Erde besonders günstig sind.

Ich hätte gerne eine Antwort darauf, wer
die Naturgesetze erfunden hat.

Die Naturgesetze braucht man nicht erfinden, man muß sie allenfalls „herausfinden“. Sie liefern Beschreibungen dafür, wie sich die Dinge dieser Welt „verhalten“.

Oder warum
es gute und böse Menschen gibt.

Es gibt keine guten und bösen Menschen. Es gibt menschliche Verhaltensweisen, die wir als sympathisch, kooperativ, unterstützend, etc. beschreiben, und es gibt andere Verhaltensweisen, die wir als gemein, destruktiv, verletzend, etc. beschreiben.

Oder hast Du gemeint, Gott gibt es
deshalb nicht, weil Du ihn nicht
verstehen und erklären kannst?

Die Frage scheint mir zu sein, ob bestimmte Gottesvorstellungen (z.B. die Annahme eines allmächtigen und gütigen Gottes) mit den beobachtbaren Gegebenheiten dieser Welt in Einklang stehen, bzw. in der Lage sind, Sachverhalte, die wir vorfinden, zu erklären.

Gruß
Michael

Hallo Harald!

Soll ich Dir mal
Millionen Beweise für die Nichtexistenz
Deines Gottes geben? Schau doch mal jeden
Abend von 20.00 Uhr bis 20.15 die ARD.

Da finde ich auch den Beweis dafür, das
es gar keine vernunftbegabten Menschen
gibt.
Die würden wohl kaum solche Greueltaten
verüben, wie z.B. im Kosovo,
Nord-Irland,…
Die würden auch keine Atomwaffen bauen.
Kannst Du Dir vielleicht eine Maus
vorstellen, die eine Mausefalle baut?

Der Bestialitäten im Tierreich gibt’s genug. Da der Mensch aber nur das jüngste Produkt der Evolution ist und eine riesige Erblast aus dem Schatz seiner Vorfahren mit sich herumschleppt, ist er natürlich (sic!) auch bestialisch.

Ich bleibe
lieber bei meinem atheistischen Leben,
tue keiner Fliege was zu Leide, helfe, wo
ich gebraucht werde und setze mich für
andere ein. Wenn das auch alle Christen
täten, ginge es der Welt sicherlich ein
kleines Stückchen besser.

Wenn alle Christen täten, was Gott
gefällt, ginge es sicher besser.

Da müßten schon mehr mitwirken, nicht nur die Christen. Abgesehen davon - wer bestimmt denn, was einem Gott gefällt? Gandalfs Ansprüche scheinen mir einwandfrei - aber woher will irgendwer wissen, ob sie auch dem christlichen oder sonst einem Gott gefallen?

Erlaube mir zum Abschluß noch eine Frage.
Wenn es keinen Gott gäbe, wer lenkte dann
die Geschicke dieser Welt ?

Genau diese Frage führt alles, was Du in Deinem guten Glauben bisher gesagt hast, ad absurdum.
Wenn das alles, was auf der Welt so geschieht, von jemandem gelenkt würde, dann fällt mir dazu nur „betrunkener Geisterfahrer“ ein. Aber das Christentum behauptet ja - im Gegensatz zum Islam - daß sein Gott den Menschen ihren freien Willen läßt. Also - welche Sackgasse ist Dir lieber?

Zweifelnde Grüße
Bernhard

HELLO Gandalf,

Es gibt kaum einen glaeubigen Menschen - weder bei uns noch anderen Kirchen - die fehlerlos sind, dass streben wir alle aber intensiv an und bemuhen uns taeglich darum.

Dennoch schaffen wir dies nur muehsam, da ja ringsrum - wie hier ebenso - andersdenkende und teuflische Bemuehungen uns diesen Glauben nicht einfach machen.

Wir werden jedoch - dank Gottes Hilfe -von Tag zu Tag besser, gerechter, ehrlicher, liebevoller, glaeubiger, gebetvoller, und sehen den Fortschritt: Wir wachsen und kommen so den Herrn naeher.
Ergo: bei UNS gibt es erheblich weniger Probleme als bei anderen vor allem der Welt draussen und zwar ganz erheblich weniger.

Bringe bitte konkrete Beweise gegen die LDS-Kirche, die ich vertrete; denn Deine Behauptungen -soweit die LDS-Kirche betreffend- nehme ich dir nicht ab und sind definitiv falsch, da ich hunderte kenne und andere Brueder ebenso; ausserdem Zugang zu internenen Bereichen und Statistiken habe.

Also bitte.

Tschau
Tom

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Bernhard!

Der Bestialitäten im Tierreich gibt’s
genug. Da der Mensch aber nur das jüngste
Produkt der Evolution ist und eine
riesige Erblast aus dem Schatz seiner
Vorfahren mit sich herumschleppt, ist er
natürlich (sic!) auch bestialisch.

Damit würden wir eine Diskussion über Evolution vom Zaun brechen. Da der Ausgangspunkt aber die Frage nach Gott war, möchte ich Evolution hier ausklammern.

Wenn alle Christen täten, was Gott
gefällt, ginge es sicher besser.

Da müßten schon mehr mitwirken, nicht nur
die Christen.

Schon richtig, aber die Christen sollten wenigstens damit anfangen.

Abgesehen davon - wer
bestimmt denn, was einem Gott gefällt?
Gandalfs Ansprüche scheinen mir
einwandfrei - aber woher will irgendwer
wissen, ob sie auch dem christlichen oder
sonst einem Gott gefallen?

Was dem christlichen Gott gefällt, steht doch in der Bibel:
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Erlaube mir zum Abschluß noch eine Frage.
Wenn es keinen Gott gäbe, wer lenkte dann
die Geschicke dieser Welt ?

Genau diese Frage führt alles, was Du in
Deinem guten Glauben bisher gesagt hast,
ad absurdum.
Wenn das alles, was auf der Welt so
geschieht, von jemandem gelenkt würde,
dann fällt mir dazu nur „betrunkener
Geisterfahrer“ ein.

Da würd ich mich mal auf die Suche nach diesem „betrunkenen Geisterfahrer“ machen. Wenn man den dann aus dem Verkehr zieht, vielleicht läuft die Sache dann in eine andere (bessere) Richtung.

Aber das Christentum
behauptet ja - im Gegensatz zum Islam -
daß sein Gott den Menschen ihren freien
Willen läßt. Also - welche Sackgasse ist
Dir lieber?

Der freie Wille des Menschen ist doch keine Sackgasse. Im Gegensatz zum Islam kann der Christ sein „Kismet“ beeinflussen.

Gruß Harald

Hallo Michael!

Die Frage scheint mir zu sein, ob
bestimmte Gottesvorstellungen (z.B. die
Annahme eines allmächtigen und gütigen
Gottes) mit den beobachtbaren
Gegebenheiten dieser Welt in Einklang
stehen, bzw. in der Lage sind,
Sachverhalte, die wir vorfinden, zu
erklären.

Genau das ist der Punkt. Paßt unsere Vorstellung von Gott mit den beobachteten Gegebenheiten dieser Welt zusammen? Sollte sich hier eine Differenz ergeben, haben wir vielleicht ein falsches Gottesbild.

Aber nur deshalb zu behaupten, es gäbe gar keinen Gott, erscheint mir etwas oberflächlich.

Gruß Harald
*derauchübergottesbilderdiskutierenkann*

PS.: Deine mutigen Antworten waren doch ganz gut.

Hi Tom,

habe gerade Eure Diskussion verfolgt, die ich sehr interessant finde und natürlich gleich eine Anmerkung dazu habe:
Es besteht doch ein Unterschied zwischen „Glauben“ und „Wissen“. Glauben hat immer eine subjektive Komponente. Was für Dich beweisbar aufgrund Deines Glaubens ist, das ist es für jemand anderen vielleicht nicht. Warum sonst gibt es soviele verschiedene Religionen mit unterschiedlichen Ansätzen ?
Es handelt sich bei diesem Thema eben nicht um wissenschaftlich nachweisbare Thesen, sondern an irgendeinem Punkt muß man einfach glauben.
Ob z.B. ein Atomkraftwerk „sicher“ ist oder nicht, daran kann ich nur glauben im Sinne von hoffen, daß es so ist.

Viele Gruesse,

Bettina

Solange Menschen in irgendeiner Form unzufrieden sind, übertünchen sie es mit einer Religion. Solange man Angst vor dem Tod hat, glaubt man an Wiedergeburt. Solange wir sensationsgierig sind glauben wir an UFOS. Aber eines ist sicher: Ein von Menschenhand geschriebenes Buch als BEWEIS hinzustellen, ist geradezu dumm und naiv. Auf die Frage „Wieso glaubst Du an Gott“ sind die meisten Antworten die:

a) Schau Dich doch um und sieh, was er alles gemacht hat.

oder

b) Lese die Bibel, dann weißt Du warum…

Natürlich kann es eine höhere Macht - von uns Gott genannt - geben. Zumindest eine Macht die höher ist als die der gesamten Erde bzw. Erdbevölkerung. Aber wo und was und wie, das wissen wir nicht. Auch nicht Erich von Däniken. Ich fürchte, die Antwort erfahren wir (vielleicht) erst am Tage des Todes.

Hello Bettina,

schoen, dass Du dich einmischt;

Dennoch ganz klipp und klar: Ich und viele andere koennen den Glauben an/zu GOTT FUER UNS BEWEISEN, da wir staendig Kontakt pflegen.

So einfach ist das !

Wissen ist fuer uns Glauben.

Fuer UNS brauchts dabei keine unendlichen - pardon dafuer voellig sinnlosen - Discussionen.

Wir wollen nur kundtun, dass es Gott gibt, und fuer uns tausendfach bewiesen ist und immer taeglich aufs neue, da wir ihn ErLeben.

Und hier erfaehrt man immer wieder,dass es brotlose Kunst ist, sich mit anderen ein zu lassen,deren Geist dafuer nicht bereit und frei ist, siehe auch R 6 oben, da praezise ausgedrueckt wird, was es zum ‚rechten‘ Glauben braucht.

Deshalb beende ich das Thema hier, und jeder moege nach seiner Fasson leben,diese EntscheidungsFreiheit hat jeder fuer sich.
Selbstverstaendlich.

Tschau
Tom

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Solange Menschen in irgendeiner Form
unzufrieden sind, übertünchen sie es mit
einer Religion. Solange man Angst vor dem
Tod hat, glaubt man an Wiedergeburt.
Solange wir sensationsgierig sind glauben
wir an UFOS. Aber eines ist sicher: Ein
von Menschenhand geschriebenes Buch als
BEWEIS hinzustellen, ist geradezu dumm
und naiv. Auf die Frage „Wieso glaubst Du
an Gott“ sind die meisten Antworten die:

a) Schau Dich doch um und sieh, was er
alles gemacht hat.

oder

b) Lese die Bibel, dann weißt Du
warum…

Die Menschen glaubten solange daran, dass die Erde eine Scheibe sei, bis „bewiesen“ wurde, dass es nicht so ist.
Lass also die Christen glauben, dass es einen Gott gibt, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Natürlich kann es eine höhere Macht - von
uns Gott genannt - geben. Zumindest eine
Macht die höher ist als die der gesamten
Erde bzw. Erdbevölkerung. Aber wo und was
und wie, das wissen wir nicht. Auch nicht
Erich von Däniken. Ich fürchte, die
Antwort erfahren wir (vielleicht) erst am
Tage des Todes.

Dann könnte es aber zu spät sein.
Überleg bitte einmal:
Angenommen, es gibt keinen Gott, aber Du hast so gelebt, als gäbe es einen. Wer hätte dann einen Schaden davon?
Angenommen, es gibt einen Gott, obwohl Du gelebt hast, als gäbe es keinen. Was würdest Du Ihm dann erklären, wenn Du Ihm gegenüberstehst?

Gruß Harald

Hi Tom,

Lapidar gesacht: nix richtig, eben, weil
die Menschen immer glaubten sie kommen
allein besser zurecht;

mit „allein“ meinst Du jetzt „ohne den Glauben an eine höhere Macht oder einen Gott“? Ich möchte mal bezweifeln, daß das für die letzten 6000 Jahre gilt (vielleicht davor :wink:

und heutzutage;

die Koeppe heiss reden wg. der von
Kindern vollzogenen Morde; komisch,bei
uns mit ueber 7 Millionen Familien in der
LDS ist das oder sonstwas gar kein Thema,
noch hats derartige oder andere Abarten.

Okay, das glaube ich Dir jetzt einfach mal so und sage nur „wie schön für Euch“!

Das muss dir klugen Kopf wohl auch klar
werden, das da wohl was anderes laeuft
und das mittendrin in der Welt von heute,
oder ?

Ja, ich glaube, daß bei Euch tatsächlich was anderes läuft.

Oder glaubst Du , wir leben im Zoo ?

Nein, glaube ich nicht.

Merkwuerdig nur, dass das keiner
wahrhaben will, auch nicht , dass die
Wissenschaftler bis heute an die
Sicherheit der Atomkraft GLAUBEN - die
Sicherheit NICHT beweisen koennen - und
Ihr geflissentlich dies Thema ausklammert
um auf alten ueberholten Feldern zu
weiden , ohje, was ist bloss los mit
Euch, traurig, wirklich.

Nun kann ich nur raten, wen Du da so großzügig zu „uns“ dazurechnest, wahrscheinlich dieses ganze wissenschaftsbesessene und gottlose Pack, hm? Ich möchte nur anmerken, daß bei der Diskussion um die Sicherheit von Atomreaktoren mit Wahrscheinlichkeiten argumentiert wird; wie man zu diesen Wahrscheinlichkeiten kommt, läßt sich im Prinzip von jedem nachrechnen. Die Berechnungen beruhen auf Modellen, die überprüfbar sind. Es handelt sich hier also keineswegs um eine „Glaubensfrage“ sondern um das Eingehen eines (Unfall-) Risikos, das ganz sicher nicht Null ist; und das sagen doch sogar die Verfechter der „friedlichen“ Nutzung der Kernkraft, oder?

Kommt doch mal mit Beweisen rueber iS,
Atomkraft, Strom, selbst Einsteins
Relativitaetstheorie ist
‚glaubenskonform‘ und IHR , Du , reden
drumrum auf andere Feldern gleiten,
verfangen wollen, einnageln, ach Michael,

Ich kann Dir nicht mehr folgen: was soll das denn jetzt bedeuten?

es ist soooo einfach zu glauben und Gott
konkret nachzuweisen, aber ihr wollt ja
wohl nicht , oder aber, da werden
Antischriften

  • siehe oben zitiert , da werden
    Zusammenheange zerissen, falsch zitiert
    …ich glaub’ wirklich, wir, die
    glauben , beten fuer Euch mal kraeftig,
    oder ?

Das finde ich total lieb und fürsorglich von Dir; ich fühle mich in einer Zeit, in der man es mit Christen wie Dir zu tun hat, wesentlich wohler, als bei dem Gedanken an Inquisition, Kreuzzüge und Glaubenskriege. Es scheint doch so etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ zu geben!

P.S. …ich kann Dir unendliche,
seitenlange Beweise fuer Gott liefern…

Vielleicht ein anderes Mal.

Herzlichen Gruß
Michael

Hallo Frank

was haben Dogmen der kat./evang.Kirche mit der Bibel zu tun? Nichts!!!
Warum war es denn für das gemeine Volk verboten zu der Zeit(Kreuzzüge, Judenverfolgung, Rassenhass … )die Bibel
zu besitzen bzw. zu lesen(wenn man Latein beherrscht)?
Weil die Bibel genau diese Handlungen verurteilt.
Zu Pharao:
(Quelle:Einsichten in die Heilige Schrift 1992 S.1252)
Jehova wußte von vornherein, daß der Pharao die Israeliten nicht ziehen lassen würde, „außer durch eine starke Hand“ (2Mo 3:19, 20), und er legte im voraus die Plage fest, die den Tod der Erstgeburt nach sich ziehen sollte (2Mo 4:22, 23). Die Ausführungen des Apostels Paulus über Gottes Verfahrensweise mit Pharao sind oft irrtümlich so aufgefaßt worden, als ob Gott das Herz einzelner gemäß seinem festen Vorsatz verhärten würde, ohne auf ihre ursprüngliche Neigung oder Herzenseinstellung Rücksicht zu nehmen (Rö 9:14-18). So soll Gott (gemäß vielen Bibelübersetzungen) zu Moses gesagt haben, er werde Pharaos „Herz verhärten“ (2Mo 4:21; vgl. 2Mo 9:12; 10:1, 27). Nach einigen Übersetzungen des hebräischen Textes sagte Jehova jedoch, er werde „Pharaos Herz anmaßend werden lassen“ (Ro) oder „verstockt werden lassen“ (NW). Zur Unterstützung dieser Wiedergabe wird im Anhang der Übersetzung Rotherhams gesagt, daß im Hebräischen die Möglichkeit oder Zulassung eines Geschehens oft als dessen Ursache dargestellt wird und daß „sogar ausdrückliche Befehle mitunter lediglich als Zulassung aufzufassen sind“. Daher heißt es in 2. Mose 1:17 gemäß dem hebräischen Text wörtlich, die Hebammen „veranlaßten die männlichen Kinder zu leben“, während sie in Wirklichkeit jedoch zuließen, daß die Kinder am Leben blieben, indem sie es unterließen, sie zu töten. Zur Bestätigung führt Rotherham dann die Hebraisten M. M. Kalisch, H. F. W. Gesenius und B. Davies an und erklärt im weiteren die Bedeutung der sich auf Pharao beziehenden hebräischen Texte folgendermaßen: „Gott ließ zu, daß Pharao sein Herz verhärtete — er verschonte ihn —, er gab ihm die Gelegenheit oder die Möglichkeit, die ihm innewohnende Bosheit zu offenbaren. Das ist alles“ (The Emphasised Bible, Anhang, S. 919; vgl. Jes 10:5-7).

Man muß die Bibel nicht nur lesen, sondern
studieren -Kontexte beachten.

Gruß Daniel

Hallo Frank
erklär mir bitte mal die Entstehung eines Hauses und dann erklär bitte die Entstehung
der ersten einfachen lebenden Zelle.
Was ist komplexer?
Bezweifels Du auch das es einen Erbauer
des Hauses gibt?
Was war vor dem Urknall und was hat in
ausgelöst? usw.,usw.

Gruß Daniel

Braucht man ‚Glaubensstützrädchen‘?
Hallo Hendrik,

…Deine persönliche Ergriffenheit in
Ehren, aber ist Dir mal bewußt geworden,
daß die Bibel (bzw. was nach den ganzen
Übersetzungspeinlichkeiten und
historischen Veränderungen von ihr noch
übrig geblieben ist) - überspitzt
formuliert - lediglich eine der ersten
(und keine der besten)
Fantasy-Anthologien ist?

Zunächst zu den historischen Veränderungen;
Die Funde der Schriftrollen am toten Meer zeigten, daß die gefundenen Texte über einen Zeitraum von über 1000 Jahre unverändert blieben (von 50 v.Chr. bis zu den Massoreten im Mittelalter). Könntest du vielleicht ein Beispiel für historische Veränderungen nennen?

Zu den Fantasy-Anthologien;
Ich nehme an, daß du die Bibel niemals gelesen hast, denn dann wüßtest du, daß die Bibel eine Sammlung von verschiedenartigen Büchern ist;
Geschichtsbeschreibungen, Genealogien, Gebetssammlungen, Phrophezeihungen, Poesie, Parabeln.
Die Geschichtlichen Bereiche der Bibel dienen als wichtige und BEWÄHRTE Quelle für Altumsforscher und archäologen im nahen Osten.

Und die Suche nach einem Sinn ist nicht
diskutierbar. Das ist ein Weg, den jeder
ganz für sich selbst gehen muß -
Glaubensstützrädchen (z.B. in Form einer
Suche nach irgendwas, wo „Gott“
draufsteht) in Ehren, aber wer das für
das eigentliche Fahrzeug hält, wird
irgendwann ziemlich böse hinfallen.

Dieses Argument „Jeder muß die Wahrheit für sich selber finden“ ist sehr beliebt.

Im alltäglichen Leben kommt man damit keinen Meter weit. Man kann vieles selber herausfinden, aber man ist in allen Bereiche des Lebens auf Grundwissen oder weiterführende Informationen angewiesen.

Bei der Bedienung deines Rechners wurdest du von anderen Menschen eingeführt. Gelegentlich rufst du Help-Funktion auf, liest im Handbuch oder fragst jemand anderen.

Aber bei religiösen oder lebensanschaulichen Fragen strömt alle Erkenntnis und alles Wissen aus einem menschen selber heraus, ohne das er weitere Quellen zu bemühen braucht?

Ich behaupte, daß man ohne solche „Glaubenstützrädchen“, wie religiöse Bücher, Lehrer, Gemeinde oder Gruppe niemals zu einer vernünftigen und wahren Erkenntnis kommt.

Gruß
Carlos

Was Deine „Beweise“ betrifft. Ließ von
Arno Schmidt den Artikel "Atheist-?
Allerdings), die meiner Ansicht nach
beste Arbeit um zu zeigen, daß die Bibel:als Stiftungsurkunde unglaubwürdig ist.

Gandalf

Hallo Gandalf,
wo kann man diesen Artikel herbekommen? Beim amazon.de hab ich nichts finden können…

Gruß, Gert.

Ich LIEBE solche Metaphern! Und diese ist wirklich besonders hübsch: so wie wir das Rad fahren mit Hilfe von Stützrädchen erlernen, so dienen uns religiöse Bücher, etc. als „Glaubensstützrädchen“.

Wenn man allerdings vor hat, mal eine Radtour mit den Erwachsenen zu machen, ist es wohl an der Zeit, die Stützrädchen abzuschrauben, und auf den eigenen zwei Rädern zu stehen. Das, was bei den ersten Fahrversuchen eine Stütze war, wird später zu einem Handicap. Und vielleicht schlimmer noch: wer sich nicht frühzeitig dieser Dinger entledigt, wird vielleicht nie richtig fahren lernen.

Übrigens gibt es auch Leute, die ganz ohne Stützrädchen Rad fahren lernen.

Gruß
Michael

Hallo Gandalf,
wo kann man diesen Artikel herbekommen?
Beim amazon.de hab ich nichts finden
können…

Gruß, Gert.

versuch mal
http://www.wits.ac.za/helmut/arno1.htm

gandalf

Haus, Zelle, Urknall
Ich bin zwar nicht Frank, versuche es aber trotzdem:

Hallo Frank
erklär mir bitte mal die Entstehung eines
Hauses und dann erklär bitte die
Entstehung der ersten einfachen lebenden Zelle.

Wie man durch Beobachtung leicht feststellen kann, werden Häuser durch einen oder mehrere Menschen erbaut. Die Entstehung der ersten einfachen lebenden Zelle ist ein Vorgang, der in der Vergangenheit stattgefunden hat und damit nicht der unmittelbaren Beobachtung zugänglich ist. Wie sich im Laufe der Zeit erste Formen lebender Zellen gebildet haben, läßt sich aufgrund aktueller naturwissenschaftlicher Kenntnisse mehr oder weniger präzise erschließen.

Was ist komplexer?

Hängt ein wenig von der Definition der Komplexität ab. Intuitiv würde ich sagen: die Zelle, aber dazu müßte ich genauer wissen, wie die ersten einfachen Zellen ausgesehen haben. Zumindest moderne Häuser sind sicher aufgrund der Vielzahl der verwendeten Materialien und der Techniken bei der Herstellung der Bauteile auch ziemlich komplex.

Bezweifels Du auch das es einen Erbauer
des Hauses gibt?

In der Regel nicht. Es ist ja geradezu ein definierendes Merkmal von Häusern, daß sie durch Menschenhand erschaffen wurden.

Was war vor dem Urknall und was hat in
ausgelöst? usw.,usw.

Keine Ahnung. Weißt Du die Antwort?

Und sind wir jetzt ein Stück weiter gekommen, bei der Frage, ob sich die Existenz Gottes (vielleicht genauer: die Korrektheit einer bestimmten Gottesvorstellung) beweisen läßt?

Gruß
Michael

Hello Michael,

Hi Tom,

Lapidar gesacht: nix richtig, eben, weil
die Menschen immer glaubten sie kommen
allein besser zurecht;

mit „allein“ meinst Du jetzt „ohne den
Glauben an eine höhere Macht oder einen
Gott“? Ich möchte mal bezweifeln, daß das
für die letzten 6000 Jahre gilt
(vielleicht davor :wink:

Die meisten Menschen haben seit der Zeit vieles - oder fast alles - falsch gemacht, siehe das Chaos ringsrum- heute wie damals.

und heutzutage;

die Koeppe heiss reden wg. der von
Kindern vollzogenen Morde; komisch,bei
uns mit ueber 7 Millionen Familien in der
LDS ist das oder sonstwas gar kein Thema,
noch hats derartige oder andere Abarten.

Okay, das glaube ich Dir jetzt einfach
mal so und sage nur „wie schön für Euch“!

Das muss dir klugen Kopf wohl auch klar
werden, das da wohl was anderes laeuft
und das mittendrin in der Welt von heute,
oder ?

Ja, ich glaube, daß bei Euch tatsächlich
was anderes läuft.

Oder glaubst Du , wir leben im Zoo ?

Nein, glaube ich nicht.

Merkwuerdig nur, dass das keiner
wahrhaben will, auch nicht , dass die
Wissenschaftler bis heute an die
Sicherheit der Atomkraft GLAUBEN - die
Sicherheit NICHT beweisen koennen - und
Ihr geflissentlich dies Thema ausklammert
um auf alten ueberholten Feldern zu
weiden , ohje, was ist bloss los mit
Euch, traurig, wirklich.

Nun kann ich nur raten, wen Du da so
großzügig zu „uns“ dazurechnest,
wahrscheinlich dieses ganze
wissenschaftsbesessene und gottlose Pack,
hm?

Nee, sicher nicht, eher traurig…

Ich möchte nur anmerken, daß bei der

Diskussion um die Sicherheit von
Atomreaktoren mit Wahrscheinlichkeiten
argumentiert wird; wie man zu diesen
Wahrscheinlichkeiten kommt, läßt sich im
Prinzip von jedem nachrechnen. Die
Berechnungen beruhen auf Modellen, die
überprüfbar sind. Es handelt sich hier
also keineswegs um eine „Glaubensfrage“
sondern um das Eingehen eines (Unfall-)
Risikos, das ganz sicher nicht Null ist;
und das sagen doch sogar die Verfechter
der „friedlichen“ Nutzung der Kernkraft,
oder?

Dazu sprechen die Atomunfaelle aber defenitive eine andere Sprache; und beim Tschnernobyl-Typ wird alles - Augen zu - GEGLAUBT , da ja wohl kaum Deiner Modellrechnung zurechenbar, wie in Japan dto. - also glaubt man deren Sicherheit.
( sonst waere der kuerzliche - fuer unmoeglich gehaltenen - Stoerfall nicht passiert )

Kommt doch mal mit Beweisen rueber iS,
Atomkraft, Strom, selbst Einsteins
Relativitaetstheorie ist
‚glaubenskonform‘ und IHR , Du , reden
drumrum auf andere Feldern gleiten,
verfangen wollen, einnageln, ach Michael,

Ich kann Dir nicht mehr folgen: was soll
das denn jetzt bedeuten?

Das soll bedeuten, dass alle Theorien in allen Wissenschaften erstmal auf Glauben beruhen , also geglaubt werden, sonst gaeb es sie gar nicht.

es ist soooo einfach zu glauben und Gott
konkret nachzuweisen, aber ihr wollt ja
wohl nicht , oder aber, da werden
Antischriften

  • siehe oben zitiert , da werden
    Zusammenheange zerissen, falsch zitiert
    …ich glaub’ wirklich, wir, die
    glauben , beten fuer Euch mal kraeftig,
    oder ?

Das finde ich total lieb und fürsorglich
von Dir; ich fühle mich in einer Zeit, in
der man es mit Christen wie Dir zu tun
hat, wesentlich wohler, als bei dem
Gedanken an Inquisition, Kreuzzüge und
Glaubenskriege. Es scheint doch so etwas
wie eine „Gnade der späten Geburt“ zu
geben!

Richtig.

P.S. …ich kann Dir unendliche,
seitenlange Beweise fuer Gott liefern…

Vielleicht ein anderes Mal.

Herzlichen Gruß
Michael

Tschau
Tom