Gottes Werk und Teufels Beitrag

Hallo Armin!

Wobei die Art des Glaubens vorgezeichnet wird durch die
Religion, oder anders ausgedrückt, Glaubensart die wir von
unseren Eltern mitbekommen haben. Extrapyramidal.

Manchmal ist es wirklich hilfreich, den anerzogenen Glauben erst mal über Bord zu werfen. Was ich unter „persönlichem Glauben“ verstehe, ist eine feste Überzeugung, dass das, was ich glaube, richtig ist.

Und das kann dann auch gerne öfter hinterfragt werden. Wenn ich eigene Erfahrungen mit Gott gemacht habe, lässt sich das nicht wegdiskutieren.

Das kann aber genau so gut auch umgekehrt werden.
Es kann auch niemand seinen Irrtum eingestehen, wenn am
anderen Ende doch mehr ist!

Na dann hat man wenigstens noch eine gelungen Überraschung.
Ist doch ganz nett so direkt nach dem Tod, oder:wink:).

Könnte aber auch eine Enttäuschung sein. Du kennst sicher Situationen, in denen man sagt: „Wenn ich das gewusst hätte,…“

Jetzt ernst: Gerade wenns wieder um dieses Thema geht denk ich
mir: Was ist das für ein grausamer Geselle, dieser Gott. Läßt
Milliarden Leute zu ihm beten, sich für ihn kreuzigen,
erschiessen, steinigen, und was weiss ich noch alles tun und
der Typ hat die Härte und schaut nie vorbei!!Was soll das? Ein
Gott hätte es nicht notwendig aus sich ein Geheimnis zu
machen.

Entschulduge bitte, wovon redest Du?
Der „Typ“, wie Du sagst, ist doch da.
Ich rede täglich mit ihm.
Und Geheimnis macht er auch keines, steht doch alles in der Bibel.

Und deswegen rechne ich mit keiner Überraschung und mache mich
auf die Grube gefasst.(Wo kommt man eigentlich hin wenn man
oBek.ist?)

Jeder Mensch kommt vor Gottes Gericht. (2.Kor.5,10)+(Offb.20,12)
Falls Du keine Bibel zuhause hast, kannst Du sie auch online lesen
http://www.dbg.de/

Der Herr Luther ist bei den Katholiken nicht so verbreitet:smile:

Ja leider, und das Lesen der Bibel auch nicht. :frowning:

Und hier ist es ein gewisser Herr Wojtila der vor ein paar
Jahren gemeint hat, das Volk müsse wieder mehr Angst vorm
Teufel und der Hölle haben.

Ob der Herr Woijtila Angst vor dem Teufel hat?
Egal, das ist für mich nicht ausschlaggebend.
Die Regeln stellt immer noch der Chef auf, und das ist Gott.

Es sind nicht Befürchtungen, es ist Angst! Angst vor dem
unbekannten. Angst vor dem Tod und dem danach. Sorgfältig
aufgebaut durch die katholischen Kirche. Nach dem Motto:
Fürchtet den Zorn des euch liebenden Gottes!!!

Folgen Kinder nur aus Angst?
Oder folgen sie den Weisungen der Eltern, weil sie überzeugt sind, dass es gut für sie ist?
Oder folgen Kinder aus Liebe?
Schon davon gehört, dass Gott liebevoll, gnädig, barmherzig ist?
Allerdings lässt er sich nicht gerne verarschen.

Schönen Gruß und gute Fahrt

Harald

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hallo!

die eltern haben ihre kinder doch freiwillig in so eine schule geschickt. und jetzt regen sie sich drüber auf, daß die kinder in einer katholischen schule katholisch erzogen werden?

gruß!

Hallo Lehitrahot,

die eltern haben ihre kinder doch freiwillig in so eine schule
geschickt. und jetzt regen sie sich drüber auf, daß die kinder
in einer katholischen schule katholisch erzogen werden?

auch eine katholische Schule hat sich an die staatlichen Curricula zu halten. Zumindest solange sie staatliche Abschlüsse zertifiziert.

Würde sie lediglich institutseigene Bescheinigungen und Zeugnisse ausgeben, so würde kein Hahn danach krähen.

So aber ist es Betrug.

Gruß,

Guido Strunck

hallo,

Würde sie lediglich institutseigene Bescheinigungen und
Zeugnisse ausgeben, so würde kein Hahn danach krähen.

dann liegts daran, daß der staat einer solchen schule die befugnis erteilt, staatliche bescheinigung auszugeben. entweder oder - entweder eine ausbildung nach staatlichem recht oder eine katholische nonnenschule… beides geht halt nicht.

gruß!

Verstehe den Sarkasmus nicht
Hi

die eltern haben ihre kinder doch freiwillig in so eine schule
geschickt. und jetzt regen sie sich drüber auf, daß die kinder
in einer katholischen schule katholisch erzogen werden?

Im Eingangs zitierten Artikel ist folgendes zu lesen:
"Im Unterricht werde Kindern erzählt, dass Handkommunion ungültig und Popmusik schädlich sei. Der Faschingsruf „Helau!“ bedeute in Wirklichkeit „Hölle auf!“ und Harry-Potter-Bücher seien ebenso zu meiden, wie der Umgang mit Protestanten. "
Das als katholische Erziehung zu bezeichnen, … zeugt entweder fehlender Information(swilligkeit?) über den Katholizismus oder von blinder Wut.

Zurück zur Sache: Im katholisch fundamentalistischem Denken wird das 2. Vatikanische Konzil mehr oder weniger ignoriert. Für die Fundamentalisten ist die Handkommunion Zeichen des Abfalls vom Glauben.
Eine fundamentalistische Erziehung ist aber keine katholische Erziehung.
Anders gefragt: Wie würdest du reagieren, wenn du feststelltest, dass die Lehrer deiner Kinder katholische/protestantische/jüdische/islamistische Fundamentalisten (ersatzweise: Altnazis, Erzkommunisten oder sonstige „weltlich“ politische „Fundamentalisten“) sind und deine Kinder entsprechend indoktrienieren?
Rossi

hmmm
Hi

Würde sie lediglich institutseigene Bescheinigungen und
Zeugnisse ausgeben, so würde kein Hahn danach krähen.

Nein. Fundamentalismus ist sehr wohl auch in christlichen Glaubensgemeinschaften ein Problem.

dann liegts daran, daß der staat einer solchen schule die
befugnis erteilt, staatliche bescheinigung auszugeben.
entweder oder - entweder eine ausbildung nach staatlichem
recht oder eine katholische nonnenschule… beides geht halt
nicht.

letzteres geht auch nicht. Dazu müssten die Nonnen erst einmal katholische Lehren verbreiten …
Rossi

hi!

Im katholisch fundamentalistischem Denken
wird das 2. Vatikanische Konzil mehr oder weniger ignoriert.

mea culpa: die feinen unterschiede zwischen fundamental-katholisch und nur-katholisch sind mir nicht bekannt. ich hoffe du verzeihst mir diese bildungslücke.

Anders gefragt: Wie würdest du reagieren, wenn du
feststelltest, dass die Lehrer deiner Kinder
Fundamentalisten sind und
deine Kinder entsprechend indoktrienieren?

man schaut sich die schule vorher einmal an oder hört sich bei bekannten um!

gruß!

Verstehe
Hi,

mea culpa: die feinen unterschiede zwischen
fundamental-katholisch und nur-katholisch sind mir nicht
bekannt. ich hoffe du verzeihst mir diese bildungslücke.

Klar doch. Wenn ich dich von weiter unten einfach zitieren darf:

„die rel.wiss. fragen klingen reizvoll und faszinierend für mich. sie sind abstrakt, objektiv und verlangen eine portion abstand vom eigenen glauben und meinen. ich glaube, daß es für viele nicht leicht ist, den eigenen glauben hintenan zu lassen und einmal so zu tun, als glaube man nichts, und dann trotzdem die religion/en anzusehen. vielleicht ist das das problem?“

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
Ein schönes Wochenende
Rossi

verstehe nur bahnhof. was soll das zitieren aus themenfremden threads? tut mir leid, aber da komme ich wirklich nicht mehr mit!

gruß!

Hallo,
nun, ich war etwas verwundert. Im selben Thread (also eben nicht „themenfremd“) schreibst Du, Dich würden religionswissenschaftliche Fragestellungen interessieren. Später wirfst Du in der Diskussion Deine Vorurteile in einen Topf, anscheinend ohne eine Sekunde auf Informationsbeschaffung zu verwenden.

Offen gesagt finde ich Diskussionen ziemlich mühsam, in denen der Diskussionspartner sich offensichtlich noch nicht einmal mit der Diskussionsgrundlage (hier der SZ-Artikel) auseinandergesetzt hat. Wie Deiner Argumentation („subtile Unterschiede, die Dir nicht bekannt sind“) zu entnehmen ist, hast Du diesen Artikel wahrscheinlich nicht gründlich gelesen, denn dort werden nämlich diese „subtilen“ Unterschiede durchaus erwähnt. Hast du ihn überhaupt gelesen? Falls du mit den Begriffen „Engelswerk“ oder „KPE“ nichts anfangen kannst: Es gibt Suchmaschinen.

Grüsse Rossi

hallo ros,

es ging um die grundsätzliche frage von religiösem unterricht für kinder, um schulen, die von religiösen körperschaften geführt werden usw usf. um dazu seine meinung abzugeben, ist es nicht notwendig, über jedes detail bescheid zu wissen.

gruß!

Also sach mal…
Hi,
…lesen ist anscheinend nicht dein Hobby.

es ging um die grundsätzliche frage von religiösem unterricht
für kinder, um schulen, die von religiösen körperschaften
geführt werden usw usf. um dazu seine meinung abzugeben, ist
es nicht notwendig, über jedes detail bescheid zu wissen.

Zum Vergleich Uschis Ausgangsfrage, da der Text jetzt im Archiv abtaucht:
"Kann mir mal einer verraten, inwiefern sich das Vorgehen der Auerbacher Schulschwestern vom Fanatismus der religiösen Führer im Iran z.B. unterscheidet?

Bitte lest euch mal diesen Bericht der SZ durch:
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel93395.php

und sagt mir dann, ob ich vollkommen falsch liege mit meiner Meinung, dass Religionen (egal welche) die Menschen verblenden und verdummen."

Uschis Kernfrage lautet: Worin unterscheidet das sich Verhalten der Schulschwestern vom fanatischen Verhalten religiöser Führer im Iran?

Wo Uschi aber nach „religiösem unterricht für kinder, um schulen, die von religiösen körperschaften geführt werden usw usf.“ gefragt hat, wird dein Geheimnis bleiben.

Grüsse Rossi

*der jetzt kapituliert*

hi,

Uschis Kernfrage lautet: Worin unterscheidet das sich
Verhalten der Schulschwestern vom fanatischen Verhalten
religiöser Führer im Iran?

ich habe diese zynische aussage als rhetorische frage zum genannten thema „religiöser unterricht = indoktrination?“ verstanden! so eine frage kann man doch nicht ernst nehmen, oder etwa doch?! kann schon sein, daß ich von den schulschwestern null ahnung habe, aber ich glaube wirklich nicht, daß sie ihren schülern beibringen, wie man sich sprengstoffgürtel um den bauch bindet, um zum märtyrer zu werden!

gruß!