Große Hunde

Gefahr durch kleine Hunde
Hallo nochmal,

zu dem Thema kleine Hund sind nicht so gefährlich fällt mir noch folgende Begebenheit ein: Vor ein paar Jahren hat sich der Rauhhaardackel (wirklich ein kleiner Hund) meines Onkels unter einem Zaun durchgebuddelt und ist zwischen parkenden Autos auf die Straße gelaufen. Ein Motorradfahrer hat ihn erfaßt, die Maschiene verrissen und ist frontal in ein entgegenkommendes Auto gerauscht. Die Folgen kann sich jeder ausmalen: Motorradfahrer schwer verletzt, Autfahrer leicht verletzt, beide Fahrzeuge Totalschaden udn der Dackel tot.

Passieren kann mit jedem Tier etwas ( außer vielleicht Goldfisch :wink:)

MfG
Tom

Hai, Anwar,

ich hab zwar inzwischen Miezetatzen, hatte aber früher auch Hunde - alle um Schäferhund-Größe.

Kleine Hunde kamen für mich überhaupt nicht in Frage, weil

  • die kleinen Rassen üblicherweise anatomisch inkorrekt sind. Da gibt’s dann so Scherze, wie nicht geschlossene Fontanellen, Kiefer, die so dünn sind, daß die Viecher sich beim Beißen in ein Stöckchen die Zähne rückwärts durch den Knochen jagen, usw.
  • kleine Hunde mir generell viiel zu empfindlich sind; wenn ich mich bei einem Dominanzproblem durchsetzen muß, dann halte ich es für äußerst ungünstig, wenn ich gaanz vorsichtig sein muß, damit ich den Hund nicht versehentlich platt mache, obwohl ich ihn eigentlich nur auf den Rücken werfen will. Auch bei Zerr- und Raufspielen mit Hunden kann ich es nicht brauchen, wenn ich nur ganz vorsichtig ziehen darf, oder ich versehentlich den Hund, statt den Ball, werfe :wink:
  • ich hysterische Möchte-Gern-Hunde einfach nicht mag

Nicht nur, daß ich zu meinem ganz persönlichen Vergnügen und zu meiner Spieltriebbefriedigung einen großen und stabilen Hund bevorzuge, die Tiere waren für mich auch Sicherheit. Ich hab damals in einer eher finsteren Gegend gewohnt und allein die Tatsache, daß neben mir in hüfthöhe Hundeaugen leuchteten und ein Raubtiergebiß glänzte, hat mich vor mehr als einer unangenehmen Begegnung bewahrt.

Ergänzend muß ich allerdings erwähnen, daß unser erster Hund nicht nur mich, sondern eben auch andere gebissen hat - dank der absoluten Null-Ahnung meines Vaters und ich hatte so die Gelegenheit, als erstes gründlich zu lernen, wie man es nicht macht.
Bei den nächsten beiden war sie ein Angstbeißer. Aber da hatte ich dann schon die Erziehung der Viecher übernommen und sie kam draußen konsequent an die Leine und ich hab sie niemals durch Menschenmengen geschleift. Das hat mich zwar endlose Umwege gekostet und sie konnte ausschließlich auf einem umzäunten Gelände laufen und nie irgendwo auf einer Hundewiese mit anderen spielen (außer mit unserer Nr. 2) - aber sie ist nie in die Situation gekommen, jemanden beißen zu können; sie ist dann auch im Laufe der Zeit bei uns ruhiger geworden und Gäste erforderten kein langwieriges Vorstellungsritual mehr.

Erst meine letzte Hündin ist dann zweimal in die Verlegenheit gekommen, ihre Zähne einem Menschen gegenüber einzusetzen. Beide Male, um mich vor einem tatsächlichen Angriff zu schützen und selbst da hat sie nicht gleich richtig zugebissen, sondern erstmal zur Warnung angetäuscht und erst, als die jeweiligen Angreifer sich nicht zurückzogen, ernsthaft Wunden verursacht. Hätt ich zu der Zeit 'n Yorkshire gehabt, hätt ich vor einem ziemlichen Problem gestanden…

Gruß
Si-„wenn-schon-dann-richtig“-bylle

hallo anwar!

es ist ein fataler fehler die gefährlichkeit eines hundes mit seiner größe zu verbinden. das passt einfach nicht.

wenn du dich mal ein bisschen umschaust, sind es eher die mittelgroßen rassen, die „gefährlich“ sind. die meisten sogenannten „kampfhunde“ gehören nicht zu den großen rassen (zb. stafford, bullterrier)

viele der großen hunderassen sind hütehunde, zu deren normalem verhalten nicht der angriff zählt.

das problem ist nicht die größe der hunde sondern die (meistens) nicht artgerechte haltung. wenn ich von einem hund, der eigentlich zum hüten von schafherden gezüchtet wurde und somit im notfall auch in der lage sein muss „selbstständig zu entscheiden“ was er tut, absoluten gehorsam erwarte, muss das schief gehen. wenn ich diesen hund in eine 3-zimmerwohnung stecke und ihm (im besten fall) 3 mal täglich eine stunde bewegund gewähre, kann auch das nur schief gehen.

ich habe selber zwei schäferhunde, die ausgebildet sind und einen sehr guten gehorsam haben. sie sind lammfromm und würden einen anderen menschen eher „totküssen“ als jemals zu beißen.
trotzdem würde ich niemals behaiupten, dass ich meine hunde IMMER und in jeder situation 100-ig im griff habe. ich ich bin der überzeugung, dass jeder der sowas behauptet lügt!
das geht einfach nicht. und deshalb muss ich eben vorausschauend sein, wenn ich mit meinen hunden unterwegs bin.

aber da ist es völlig egal, wie groß die hunde sind. auch ein dackel kann ein kind totbeißen.
es kommt immer auf das „obere“ ende der leine an. wenn ich eine stabile beziehung zu meinem hund habe, wenn ich ihn kenne und seine reaktionen einschätzen kann, wenn ich verantwortungsbewusst bin, ist es egal ob am „unteren“ teil der leine ein pinscher ist, oder eine dogge.

lieben gruß

anke

Meine Erfahrung mit den ‚wölfen‘
Hallo zurück!
Ich gestehe gleich zu Anfang:ich bin in die Wölfe schwer verliebt.Sie sind und bleiben absolute Traumhunde für mich.Deshalb ist mein Bericht auch etwas rosarot gefärbt.
Worauf Du achten solltest sind die Züchter.Es gibt da so einige Helden die stark auf Größe züchten.Zwar sieht ein Wolf mit 1m Stockmaß sehr imposant aus-aber Freude hast Du an so einem Riesen nicht.Die Welpen sollten 12 Wochen bei der Mutter sein.Sie sind länger von Mamas´Zapfstelle abhängig.
Die Welpen sollten-bis sie ausgewachsen sind-eher schlank sein.Ein gutes Aufzuchtfutter und Kalkzusatz sind Pflicht.
Wie gesagt,i.a. sind es sehr ruhige und friedliche Hunde.Aber:es sind Hetzhunde.Das mußt Du beim Spazierengehen bedenken.Katze,Kaninchen,Rehe-da legt es bei diesen Hunden einen Schalter um.Sie hören und sehen nix mehr außer ihrer Beute.Dieser Schalter legt sich erst wieder um wenn ihnen die Luft ausgeht oder sie ihre Beute nicht mehr sehen.Meine 2 gingen an der Flex.Freilauf gab es nur auf übersichtlichen Stellen oder im großen,eingezäunten Wochenendgarten.Allerdings brauchen sie nicht sooo furchtbar viel Auslauf,wie man vielleicht denkt.Auch stundenlanges Joggen oder Radfahren sind unnötig.Meine mochten lange Spaziergänge,aber Eiltempo mußte nicht sein.
Vom Fell her waren sie relativ pflegeleicht.2xwöchentlich bürsten reichte völlig.Natürlich riecht ein so großer Hund stärker,wenn er nass wird(nach Hund halt)oder was zum Wälzen findet.Aber es ist nicht so,daß Du schon beim Öffnen der Haustür vom Geruch erschlagen wirst.
Selbstverständlich braucht so ein großer Hund Platz.Meine hatten eine Matraze für sich.Kleinwagen sind natürlich zum Transport nicht geeignet:smile:
Sie brauchten auch nicht soviel Futter wie es den Anschein hat.Am Tag zwischen 750-1000 gr. Trockenfutter waren normal.Allerdings haben viele Wölfe Probleme mit dem Futter.Sie sind oft empfindlich mit Eiweiß und Proteinen.
Eins sollte aber klar sein:sie sind zwar sehr friedlich und geduldig-aber wenn sie mal sauer werden…Solche Geplänkel -wie Du sie evtl.öfter mal bei Rüden siehst-gibt es nicht.Wenn ein Rüde lange genug angemacht wird dann regelt er das sehr schnell-und u.U.tödlich.Im Zweifelsfall jeder Rangelei aus dem Weg gehen.
Dir muß auch klar sein,daß Du bei diesem Hund der Chef sein mußt.Aber Schläge oder Anbrüllen sind bei Wölfen absolut fehl am Platz.Konsequenz und Leckerlis sind sehr hilfreich.Am besten schon beim Welpen klare Grenzen ziehen.Das erspart Dir auch beim Spaziergang hinter dem Hund herzufliegen.Die haben ihr Gewicht und auch verdammt viel Stärke.
Meine waren zudem sehr verfressen.Da war ruckzuck der Tisch abgeräumt oder der Mülleimer geplündert.
Live kannst Du die Riesen bei einer Hundeausstellung sehen oder auch mal bei Windhundtreffen.Aber Vorsicht:live sind sie suchterregend:smile:
Gruß
Andrea

Hm, na ja, das Hobby meines großen Katers ist, Hunde zu jagen. Gruß

Hallo anwar!
Nein,ich glaube Du hast kein Argument vergessen.
Aber ich fühle mich mächtig ans Bein gepinkelt von Dir.Wenn ich deine Argumente so lese habe ich den Eindruck,daß Halter von Hunden verantwortungslose Wesen sind,deren einzige Freude es ist ihre Mitmenschen von ihren Hunden tyrannisieren zu lassen.
*Ironie an*
Laßt uns ein Gesetz machen:kein Hund in Privathand darf größer als 30 cm sein,die Stimmbänder müssen amputiert sein und sämtliche Zähne gehören gezogen:*Ironie aus*
Ich habe den Eindruck,Du machst hier einen kleinen,privaten Feldzug gegen große Hunde(oder Hunde generell).Die Argumente der Hundehalter sind Dir wurscht.Kann es vielleicht sein daß Hunde für Dich generell Teufelswerk sind?
Nein,ich will Beißattacken nicht verniedlichen.Wenn so etwas passiert muß gehandelt werden-kein Thema.Aber deswegen alle Hunde verteufeln?
Ich will auch nicht verhehlen daß es Menschen gibt,denen nie im Leben ein Hund an die Hand gehört;die es lustig finden Hunde zu Bestien zu machen oder generell verantwortungslos sind.All das gibt es.All das findest Du aber auch bei anderen Gruppierungen.
Ich persönlich glaube nicht,daß es Dich wirklich interessiert warum wer welchen Hund hat.Ich komme mir eher vorgeführt vor:sehet ein Mensch,der einen potentiellen Mörder zuhause hat.
Apropos Revierverhalten:einer meiner Nachbarn hier(stinkreich) hat neben Alarmanlage und Wachdienst einen Hund-dieses Tier hat mit seiner Bellerei schon 3x einen Einbruch verhindert…
Gruß
Andrea

An den mod:dieser Artikel kann ruhig gelöscht werden,falls ich gegen irgendwelche Netiquette verstoßen haben sollte.Das ändert aber nichts an meiner Aussage.

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Hm, na ja, das Hobby meines großen Katers ist, Hunde zu jagen.
Gruß

Hallo!
Jagen und kriegen sind 2 Paar Schuhe.Mein Wolf hat nie eine Katze erwischt.
Allerdings finde ich,das so etwas auch erwähnt gehört wenn nach den Eigenschaften einer Rasse gefragt wird.So weiß der Frager wenigstens worauf er sich einläßt.Abgesehen davon wurde den Windhunden der Hetz- und Jagdtrieb zum Nutzen der damaligen Jäger angezüchtet.Also bitte keine Ethikdiskussion.
Achja,meine jetzige Dame erwischt jede Katze,die nicht flüchtet.Ihr Vorbesitzer fand das sicher lustig sie darauf abzurichten…
Gruß

Mal ein bisschen was Wissenschaftliches …
Hallo Anwar,

wie gefährlich ein Hund ist/sein kann, lässt sich weder an Größe noch an Rasse festmachen. Auch wenn die Landeshundeverordnungen aus unterschiedlichen Gründen in diese Richtung gehen, sind sich Experten eigentlich einig, dass dieser Ansatz so nicht funktioniert.
Meiner Ansicht nach entsteht durch diese Simplifizierung sogar noch eine größere Gefahr, nämlich die, die wahren Gründen zu ignorieren und somit weiteren Vorfällen erst recht Tür und Tor zu öffnen.

Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen ist Fachtierärztin für Verhaltens- und Tierschutzkunde und arbeitet seit 27 Jahren verhaltensbiologisch und interdisziplinär über Wölfe und Hunde und deren Beziehung zum Menschen.

In „Hundepsychologie. Sozialverhalten und Wesen. Emotionen und Individualität, 4. völlig neu bearbeitete, erheblich erweiterte und neu bebilderte Auflage Stuttgart 2004“ schreibt sie u.a.:

„Die beste Prophylaxe in bezug auf „gefährliche Hunde“ ist eine hundegerechte Sozialisation an Artgenossen und Menschen (Kinder und alte Menschen) sowie eine ebensolche Habituation (Gewöhnung an Umweltreize). Sozial sichere und umweltsichere Hunde zeigen kaum eine schnelle Eskalation aggressiver Kommunikation. Unsichere Hunde jedoch beißen, weil sie vermeintlich „alles zu verlieren haben“, sie beißen aus Angst.“ (S. 432)

„Aus Sicht der Ethologie gibt es keine „Kampfhunderassen“ oder „gefährliche Rassen“, da es naturwissenschaftlich unsinnig ist, einer Hunderasse à priori, somit ohne Berücksichtigung der Verzahnung von genetisch bedingten Handlungsbereitschaften und den obligatorischen Lernvorgängen, eine „gesteigerte Gefährlichkeit“ zuzuschreiben. Zudem ist Gefährlichkeit ein abstrakter Begriff, der nicht mit Aggressivität gleichzusetzen ist, was oft geschieht. Eine sachgerechte Definition „gefährlicher Hunde“ muss die Voraussetzung sein, um die Aufgabe des Schutzes der Bevölkerung vor diesen effizient durchzusetzen.“ (S. 433)

„Rasselisten sind als verordnete Verstöße gegen höherrangiges Recht, das geltende Tierschutzrecht, zu sehen. Für bestehende Probleme in der Hundehaltung „greifen“ sie nicht. Indes bereiten sie etlichen Hundehaltern unendliches Leid und große Probleme durch Verlust des Tieres bzw. soziale Ausgrenzung. Und sie führen zu Verhaltensfehlentwicklungen bei den betroffenen Hunden, da sie Hunden bestimmter Rassezugehörigkeit ein ausgeprägt restriktives Leben zumuten. Auch der sozial sichere, „stressresistente“ Hund kann einem Leben mit ständigem Leinenzwang und Maulkorbzwang keine Coping-Strategien entgegensetzen - und nimmt Schaden. Indes gibt es „Mensch-Hund-Beziehungen“, die Indikatoren einer potenziellen Gefährdung aufweisen, die über das „Restrisiko“ der Haltung eines Hundes hinausgehen. Hunde entsprechender oder ähnlicher Rassezugehörigkeit deshalb (wo ist die Kausalität?) zunehmende Haltungsrestriktionen zu unterwerfen oder sie gar zu verbieten, sie „aussterben“ lasen zu wollen, ist keine Lösung.
Es geht in aller Regel um bestimmte Mensch-Hund-Beziehungen. Problematische Entwicklungen derselben Hunde verschwinden bei anderen Hundehaltern sofort, wie in etlichen Fällen zu belegen war. […]
Die Beziehungsschiene Mensch-Hund ist von ganz entscheidender Bedeutung. Denn Hunde kooperieren und konkurrieren mit ganz bestimmten Menschen in besonderer Weise. Das ist canidentypisch. Ein Ausgleich dieser häufig ambivalenten Situationen wird von bestimmten Menschen nicht verstanden oder so manipuliert, dass sich inadäquates Aggressionsverhalten ihres Hundes entwickeln muss. Außerdem ist die Stimmungsübertragung Mensch-Hund nicht zu vernachlässigen.
Der Ansatz bei bestimmten Haltern, das Erkennen von Gefahrenmomenten am Beziehungsgeflecht Mensch(en)-Hund wird zu oft unterschätzt bzw. es unterbleibt ganz.
Es sind, wie auch wissenschaftliche Erhebungen belegen, individuelle Hund-Mensch-Beziehungen, die den ersteren zur Gefährdung seiner Umwelt werden lassen [Lockwood 1986].
Es gibt keine Belege für gefährliche Hunderassen: Weder nach Beißvorfällen noch wissenschaftlichen Erkenntnissen (ethologisch, tierzüchterisch, molekulargenetisch) folgen diese Benennungen seriösen, nachvollziehbaren Kriterien. Es gibt gefährliche Hunde_individuen>.“ (S. 434f)

„Es sei betont, dass natürlich nicht alle Hunderassen gleich sind in ihrer Verhaltenssteuerung, sie werden natürlich nicht als Tabula rasa geboren, ihr Verhaltensinventar wie z.B. bestimmte Reaktionsnormen können indes sehr unterschiedlich und durchaus rassekennzeichnend sein, sind also durchaus genetisch determiniert, entwickeln sich jedoch in ständiger, fein differenzierter Wechselwirkung mit allen Reizen des hundlichen Umfelds. Und so kommt es zu unterschiedlichen Verhaltensausprägungen bei Tieren einer Rasse. Dieses gilt gerade für Aggressionsverhalten.“ ((S. 435f)

„Der Begriff „gefährlicher Hund“ ist rasseneutral für Individuen über stimmte Merkmale zu bestimmen: der Situation nicht angemessenes Aggressionsverhalten, Angriffe und ungehemmtes Beißen (ohne Beißhemmung) von Sozialpartnern (Artgenosse, Mensch) u.a. Tierarten.
Hund und Mensch bilden stets ein „Beziehungsgespann“: jede Hundezucht wie Hundeentwicklung wird vom Menschen entscheidend beeinflusst, der überwiegend ursächlich verantwortlich ist für gestörte Beziehungen zum Tier. Es sind die Züchter (Massenzuchten!) und Besitzer bzw. das gesamte soziale Umfeld, das Hunde gefährlich werden lässt.
Analysen der Genesen von schweren Beißvorfällen weisen auf soziologische Probleme, das Bedürfnis von Menschen, über den Missbrauch von Hunden zu imponieren, Angst einzuflößen und ihr Ego aufzuwerten. Die „Aggressionszüchtungen“, in der Regel Kreuzungen (sog. „Hinterhof-Züchtungen“), sind als Symptom gesellschaftlicher Probleme zu werten.“ (S.436)

„Wir müssen, entfernt von emotionalen „Lösungsansätzen im Schnellverfahren“, zu objektiven Fakten, zu einer objektiven Darstellung der Gefährdung durch Hunde und deren Ursachengefüge finden.
Der Schlüssel liegt im Verständnis der Entwicklung des schrecklichen Geschehens.“ (S.445)

Auswahl der Textstellen durch mich, hoffentlich ohne durch die Auslassungen etwas verfälscht zu haben.

Grüße,
Christiane_

Hallo Anwar!

angeregt durch den Thread weiter unten, hätte ich mal eine
Frage an die Hundebesitzer (speziell die von größeren Hunden):
Warum muss man ein Tier halten, dass eine potentielle Gefahr
für andere ist?

Mein Hund ist keine Gefahr für andere! Er unterstützt mich als Zughund bei meiner Arbeit.

Tut es nicht auch ein kleinerer Hund?

Nein! Ein keinerer Hund könnte den schweren Wagen nicht ziehen.

Oder ein anderes Haustier, welches kein so extremes
Revierverhalten hat (und damit meine ich auch schon das
nervige, aggressive anbellen von harmlosen Passanten)?

Katzen, Nager, Fische etc. ziehen ebenfalls keine Wagen.
Und nicht alle Passanten sind harmlos!!!

Welche „Vorteile“ hat denn nun ein (großer) Hund, auf dass man
ihn unbedingt anderen Tieren vorziehen müsste?

  1. Er arbeitet für mich,
  2. Er beschützt mich, mein Haus, meine Familie (der Hund stellt, aber beisst nicht),
  3. Er beeindruckt allein durch seine Größe… „nerviges, aggressives anbellen von Passanten“ hat er nicht nötig.

Mann… du hast Probleme???

Tschüss,
Manu

Hallo!

Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespiel mir einen Wolf anzu legen (allerdings einen Saarloos). Ich habe mich informiert und belesen und überall steht das diese Hunde nur in erfahrene Hände gehören weil halt noch soviel Wolf darin ist und sie schwere zu erziehen sind bzw es schwer ist sich als Chef zu etablieren und das diese Hunde nicht mit Kindern/Kleinkindern gehalten werden sollten. Würdest du dem zustimmen oder hast du da andere Erfahrungen gemacht!

Gruss Isa

Hallo,

Passieren kann mit jedem Tier etwas ( außer vielleicht
Goldfisch :wink:)

das ist natürlich kein Argument. Hast du dich schon mal gefragt, warum (ungerechterweise?) die Versicherer Katzen iA ohne Zusatzkosten in der normalen Haftpflichtversicherung aufnehmen, während für Hunde eine eigene, wesentlich teurere Haftpflicht angeboten wird?
Das machen die Versicherer nicht, weil dort nur Katzenliebhaber sitzen sondern aufgrund reiner versicherungsmathematischer Überlegungen. Die durch Katzen und andere Kleintiere verursachten Schäden gehen im „Rauschen“ der anderen Haftpflichtschäden unter.
Eine Hundehaftpflichtversicherung liegt im Preis in etwa so hoch (oft höher), wie eine Familienhaftpflicht. Dh ein Hund verursacht also im Schnitt so viel Schäden wie eine durchschnittliche Familie. Anders gesagt verdoppelt der Hund die mittlere Schadenshöhe dieser Familie.

Daraus ersieht man, dass ein Hund ein vergleichsweise großes Risiko darstellt und entsprechendes Verantwortungsbewusstsein beim Halter vorhanden sein muss.

Gruß, Niels

Hallo zurück!
Wir sprechen hier von 2 ganz unterschiedlichen Hunderassen.Die von mir beschriebenen „Wölfe“ gehören zur Rasse der Irish Wolfhounds.„Wolf“ oder „Wölfchen“ sind Kürzel.
Was Du meinst sind wohl jene Hunde,die mit wilden bzw. echten Wölfen gekreuzt wurden.Mit diesen Hunde kenne ich mich überhaupt nicht aus.
Gruß
Andrea

Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespiel mir einen Wolf
anzu legen (allerdings einen Saarloos). Ich habe mich
informiert und belesen und überall steht das diese Hunde nur
in erfahrene Hände gehören weil halt noch soviel Wolf darin
ist und sie schwere zu erziehen sind bzw es schwer ist sich
als Chef zu etablieren und das diese Hunde nicht mit
Kindern/Kleinkindern gehalten werden sollten. Würdest du dem
zustimmen oder hast du da andere Erfahrungen gemacht!

Gruss Isa

Hallo
Tut mir leid in meinem Buch sind die beide unter Wolfshunden da hat sich wohl mal wieder jemand geirrt! *g*
Hab mir die noch nicht genauer angeschaut sollte ich wohl mal tun *fg*

Gruss Isa

Versicherungskosten im Vergleich
Hallo Niels!

das ist natürlich kein Argument. Hast du dich schon mal
gefragt, warum (ungerechterweise?) die Versicherer Katzen iA
ohne Zusatzkosten in der normalen Haftpflichtversicherung
aufnehmen, während für Hunde eine eigene, wesentlich teurere
Haftpflicht angeboten wird?
Das machen die Versicherer nicht, weil dort nur
Katzenliebhaber sitzen sondern aufgrund reiner
versicherungsmathematischer Überlegungen. Die durch Katzen und
andere Kleintiere verursachten Schäden gehen im „Rauschen“ der
anderen Haftpflichtschäden unter.
Eine Hundehaftpflichtversicherung liegt im Preis in etwa so
hoch (oft höher), wie eine Familienhaftpflicht. Dh ein Hund
verursacht also im Schnitt so viel Schäden wie eine
durchschnittliche Familie. Anders gesagt verdoppelt der Hund
die mittlere Schadenshöhe dieser Familie.

Diese Argumentation finde ich in sich erst einmal logisch. Je größer das Tier, umso größer kann auch der Schaden sein, den es möglicherweise verursacht, siehe z.B. auch Pferde.

Was ich aber spontan nicht erklären kann: Warum sind die Versicherungsprämien dann z.B. in England um einiges niedriger als in Deutschland? Nur ein Beispiel: http://www.eandl.co.uk/dog-cat-insurance.htm. Haftplicht UND Krankenversicherung für einen Hund für die teuerste Gegend und für die teuerste Police: £15,95 im Monat. Rechnerisch sind das ca. 23 Euro im Moment, von der Kaufkraft entspricht es allerdings eher 16 Euro, da England extrem teuer ist.

Tierkrankenversicherungen in Deutschland sind um einiges teuerer, z.B. für Hunde über 45 cm zwischen 35,90 und 39,90 Euro hier: http://www.comfortplan.de/tierkrankenversicherung-hu…. Etwas günstiger wird’s nur bei reinen OP-Versicherungen. Dazu dann noch die Kosten für die Haftpflicht und es zeigt sich ein eklatanter Unterschiede zu den Preisen im UK.

BTW: Ein reiner Vergleich nur der Haftpflichtkosten ist nicht möglich, da dies so in England gar nicht angeboten wird.

Da frage ich mich: Verursachen englische Hunde günstigere Schäden?

Grüße,
Christiane

Hallo,

Nur ein Beispiel:
http://www.eandl.co.uk/dog-cat-insurance.htm. Haftplicht UND
Krankenversicherung für einen Hund für die teuerste Gegend und
für die teuerste Police: £15,95 im Monat. Rechnerisch sind das
ca. 23 Euro im Moment, von der Kaufkraft entspricht es
allerdings eher 16 Euro, da England extrem teuer ist.

Tierkrankenversicherungen in Deutschland sind um einiges
teuerer, z.B. für Hunde über 45 cm zwischen 35,90 und 39,90
Euro hier:
http://www.comfortplan.de/tierkrankenversicherung-hu….

wenn du hier nach Hundehaftpflicht schaust, siehst du, dass eine HHP in Deutschland schon für 6 Euro im Monat zu haben ist (3 Mio, ohne SB, 25 jähriger Halter, „Normalhund“) die teuerste (Zürich mit >5 Mio) gibts für gut 12 Euro im Monat. Demgegenüber gibts bei der britischen Versicherung den Schutz nur bis 2,5 Mio (eher 1,7 Mio wie du oben erwähnst). Die Deckung ist also etwas höher (macht aber iA relativ wenig am Beitrag).

Bei den Kranenversicherungen kann das natürlich an verschiedenem liegen. Unterschiedliche Medikamentenkosten, unterschiedliches Halterverhalten bzgl. Arztbesuch etc.

BTW: Ein reiner Vergleich nur der Haftpflichtkosten ist nicht
möglich, da dies so in England gar nicht angeboten wird.

Ich halte sowieso nichts von so einer Versicherungsbündelung. Eine Krankenversicherung für Haustiere halte ich für überflüssig, da sich die Kosten im Laufe der Jahre ausgleichen. Eine OP-Versicherung ist da schon sinnvoller.

Da frage ich mich: Verursachen englische Hunde günstigere
Schäden?

Wie gesagt ist die Deckung in GB geringer und die reine Haftpflich ist in D auch nicht übertrieben hoch (eben so hoch wie eine Familienhaftpflicht).

Gruss, Niels

Grüße,
Christiane

Hallo Bert,

Ich hab da einfach mal ne andere Frage.

Warum Hunde frei laufen lassen?

Weil nur das artgerechte Tierhaltung ist.

Das wäre doch alles kein Problem wenn die Hunde immer an der
Leine wären.

Nein, dann bekäme man neue Probleme mit nicht bzw. schlecht sozialisieren Hunden - und die wären noch viel größer.

Zum laufen lassen kann man sich ja in nen Verein tun auf
dessen Gelände der Hund wetzen kann bis er umfällt.

Sorry, aber so blöd sind Hunde nun wirlich nicht - die wollen nicht immer nur saudumm im Kreis rennen. Dann könnte man ja auch für den eigenen Garten oder für’s Wohnzimmer ei Hamsterlaufrad in groß bauen - nur für die bewegung.

Meine Schwester hat nen Galgo vom Tierschutzverein. Den kann
man nicht frei laufen lassen. Das ist halt so. Also hat sie
sich das leben mit dem Hund so eingerichtet, dass er min. 2
mal die Woche laufen kann im Verein.

Armes Tier - aber bei dem ist in der Jugend sicher auch einiges schiefgelaufen und es fehlt ihm die Sozialisation auf den Menschen. Aber darum gleich zui fordern, daß es allen Hunden gleich schlecht gehen soll wie dem Galgo deiner Schwester - das geht zu weit.

Also warum wird nicht so eine diskusion geführt?

Tja, warum wohl?

mfg

Bert

Grüße
Gordie
Mit zwei mittelgroßen und weitestgehend frei laufenden Hunden einer sehr lauffreudigen Rasse

Hallo Anwar,

Hallo zusammen,

angeregt durch den Thread weiter unten, hätte ich mal eine
Frage an die Hundebesitzer (speziell die von größeren Hunden):
Warum muss man ein Tier halten, dass eine potentielle Gefahr
für andere ist?

Ein Hund ist genausowenig eine potentielle Gefahr für andere, wie viele andere Dinge im Leben auch. Um nicht schon wieder mit dem Auto anzufangen (verursacht enorme personenschäden, die aber elegant verschwiegen werde), kann man auch Badewannen als potentiell gefährlich einstufen: ich kann darin ertri´nken, ich kann mich mit dem Föhn umbringen, ich kann ausrutschen und mir den Kof anschlagen und bestimmt noch viel mehr. Aber nutzen wir weiter Badewannen? Aber sicher doch!

Tut es nicht auch ein kleinerer Hund?

Das ist Geschmackssache. Genau wie mit der Badewanne: manche gehen lieber mit viel Schaum in die Wanne, bei Kerzenschein und guter Musik und andere ziehen die schnelle Dusche vor.
Für etwas größere Hunde spricht, daß ich mich beim Kraulen und beim Leckerchen geben (für die gute Erziehung) nicht so Bücken muß - im Alter ein durchaus ernstzunehmender Aspekt.

Oder ein anderes Haustier, welches kein so extremes
Revierverhalten hat (und damit meine ich auch schon das
nervige, aggressive anbellen von harmlosen Passanten)?

Es gibt Rassen ohne ausgeprägtes Revierverhalten, denen man mühevoll Beibrigen muß, für ein Leckerchen mal einmal bitteschön Laut zu geben (das übe ich gerade unter anderem) - also meilenweit entfernt vom anbellen ofder gar agressivem Anbellen von Passanten.
Ein anderes Haustier? HmH - einen Wellensittich an der Leine - find ich nicht so toll. Und ein Goldfisch fände das sicher ähnlich problematisch.

Welche „Vorteile“ hat denn nun ein (großer) Hund, auf dass man
ihn unbedingt anderen Tieren vorziehen müsste?

Der Hund ist ein domestiziertes (im Gegensatz zum Bären) Rudeltier (im Gegensatz zur Katze). Er hat also keine Probleme damit, mich überallhin zu begleiten - er liebt es sogar heiß und innig. Mein Hund himmelt mich an, tut alles für Leckerchen, gibt keine Widerworte, läßt sich Kraulen, wenn mir danach ist - welches andere Haustier kann da mithalten?

Grüße,

Anwar

Grüße
Gordie

Hallo Gordie,

Ein Hund ist genausowenig eine potentielle Gefahr für andere,
wie viele andere Dinge im Leben auch. Um nicht schon wieder
mit dem Auto anzufangen (verursacht enorme personenschäden,
die aber elegant verschwiegen werde), kann man auch Badewannen
als potentiell gefährlich einstufen: ich kann darin
ertri´nken, ich kann mich mit dem Föhn umbringen, ich kann
ausrutschen und mir den Kof anschlagen und bestimmt noch viel
mehr. Aber nutzen wir weiter Badewannen? Aber sicher doch!

Das ist ausgemachter Blödsinn und das weisst Du sicher. Eine Badewanne stellt überhaupt keine Gefahr für jemanden dar, der z.B. an Deinem Haus borbeiradelt. Oder? Das Hundebesitzer (ähnlich wie Badewannenbesitzer) sich in potentielle Gefahr begeben ist klar, aber auch völlig am Thema vorbei.

Es gibt Rassen ohne ausgeprägtes Revierverhalten, denen man
mühevoll Beibrigen muß, für ein Leckerchen mal einmal
bitteschön Laut zu geben (das übe ich gerade unter anderem) -
also meilenweit entfernt vom anbellen ofder gar agressivem
Anbellen von Passanten.

Glaube icht nicht. Ein Hund ist ein Hund. Und diese Spezies hat nunmal grundlegende Instinkte. Selbst z.B. ein Deutsch-Kurzhaar, eine wirklich superruhige Hunderasse, schlägt manchmal an, wenn jemand „falsches“ am Haus vorbeigeht.

Der Hund ist ein domestiziertes (im Gegensatz zum Bären)
Rudeltier (im Gegensatz zur Katze). Er hat also keine Probleme
damit, mich überallhin zu begleiten - er liebt es sogar heiß
und innig. Mein Hund himmelt mich an, tut alles für
Leckerchen, gibt keine Widerworte, läßt sich Kraulen, wenn mir
danach ist - welches andere Haustier kann da mithalten?

Ganz so dumm-devot wie ein Hund ist glaube ich kaum ein anderes Tier. Aber wenn Du dieses Kriterium mal auslässt, dann gibt es da schon einige Tiere, ich z.B. mag Ratten sehr gerne: Ruddeltiere (kann man zusammenhalten), kann man überall hin mitnehmen (theoretisch selbst dorthin wo ein Hundeverbotsschild steht - auch wenn ich selbst diese Schilder immer als „Tierverbotsschild“ eingestuft habe), lassen sich „dressieren“, lassen sich kraulen, sind extrem anhänglich und sogar günstiger im Unterhalt… UND sie fallen keine Menschen an, auch dann nicht, wenn man sie irgendwohin mitnimmt. Und glaub mir: Soviele Ratten wie ich kenne, da kann kein Hundebesitzer mit Hunden mithalten (Züchter mal ausgenommen), die Meinung ist also nicht auf einige Dutzend Erfahrungen, sondern auf einige hundert Erfahrungen gestützt. Selbst „wildfremde“ Ratten kann man meist streicheln, anfassen und sogar hochnehmen, ohne dass sie etwas tun, das sollte man mal mit einem Hund probieren.

Grüße,

Anwar

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hallo anwar!

hallo anke,

es ist ein fataler fehler die gefährlichkeit eines hundes mit
seiner größe zu verbinden. das passt einfach nicht.

in dem Punkt stimme ich überein.

wenn du dich mal ein bisschen umschaust, sind es eher die
mittelgroßen rassen, die „gefährlich“ sind. die meisten
sogenannten „kampfhunde“ gehören nicht zu den großen rassen
(zb. stafford, bullterrier)

Mein Gott schon wieder jemand der gleich die sogenannten Kampfhunde anführt. Echt zum k…!Sorry, aber da geht mir die Hutschnur hoch.

viele der großen hunderassen sind hütehunde, zu deren normalem
verhalten nicht der angriff zählt.

das problem ist nicht die größe der hunde sondern die
(meistens) nicht artgerechte haltung. wenn ich von einem hund,
der eigentlich zum hüten von schafherden gezüchtet wurde und
somit im notfall auch in der lage sein muss „selbstständig zu
entscheiden“ was er tut, absoluten gehorsam erwarte, muss das
schief gehen. wenn ich diesen hund in eine 3-zimmerwohnung
stecke und ihm (im besten fall) 3 mal täglich eine stunde
bewegund gewähre, kann auch das nur schief gehen.

ich habe selber zwei schäferhunde, die ausgebildet sind und
einen sehr guten gehorsam haben. sie sind lammfromm und würden
einen anderen menschen eher „totküssen“ als jemals zu beißen.
trotzdem würde ich niemals behaiupten, dass ich meine hunde
IMMER und in jeder situation 100-ig im griff habe. ich ich bin
der überzeugung, dass jeder der sowas behauptet lügt!
das geht einfach nicht. und deshalb muss ich eben
vorausschauend sein, wenn ich mit meinen hunden unterwegs bin.

Echt, so einen Stafford Rüden habe ich auch, ein sogenannter Kampfhund, also ein gaanz gefährlicher.
Außerdem wenn Du mal etwas googlest wirst Du sehen dass genauso viele Menschen (auch harmlose Passanten) von Schäferhunden verletzt und totgebissen wurden wie von „Kampfhunden“, wenn nicht sogar mehr.
Aber ich möchte mich nicht auf Dein Niveau begeben und eine Rasse verunglimpfen über die ich nur in der Zeitung gelesen habe.
Ich mag Schäferhunde genauso wie alle anderen Hunderassen.

aber da ist es völlig egal, wie groß die hunde sind. auch ein
dackel kann ein kind totbeißen.
es kommt immer auf das „obere“ ende der leine an. wenn ich
eine stabile beziehung zu meinem hund habe, wenn ich ihn kenne
und seine reaktionen einschätzen kann, wenn ich
verantwortungsbewusst bin, ist es egal ob am „unteren“ teil
der leine ein pinscher ist, oder eine dogge.

Genau, und dann ist es auch egal ob ich nen „Kampfhund“ an der Leine habe oder nicht!

Grüße Yvonne

lieben gruß

anke

Hallo Julia,

naja, wenn Du nicht in der Lage bist einen großen Hund an der Leine zu halten, auch wenn er extrem zieht (was bei guter Erziehung nicht der Fall sein sollte) solltest Du Dir keinen gro0en Hund halten.
Nicht böse gemeint.

Tschüss Yvonne

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