Grosshandel

Hallo,

ich verkaufe derzeit über meinen kleinen Versandhandel nur an Endkunden aber mir scheint der Grosshandel vom Umsatz her lohnender. Darf ich einfach Produkte an ein anderes Unternehmen verkaufen oder muss ich dafür eine „Lizenz“ bzw. Gewerbescheinerweiterung haben um einen Grosshandel zu betreiben?

Viele Grüße
Andy

Hallo,

ich verkaufe derzeit über meinen kleinen Versandhandel nur an
Endkunden aber mir scheint der Grosshandel vom Umsatz her
lohnender. Darf ich einfach Produkte an ein anderes
Unternehmen verkaufen oder muss ich dafür eine „Lizenz“ bzw.
Gewerbescheinerweiterung haben um einen Grosshandel zu
betreiben?

Hi Andy,

auch in Bezug auf dein Posting im anderen Forum:

Vielleicht solltest du bevor du weitere Pläne machst, erstmal dir die Grundkenntnisse in BWL und Handelsrecht aneignen.

Es ist schon schwierig einen Handel zu betreiben, aber einen Großhandel? Weißt du was das ist?

Ein Lager mit mindestens 5000 qm und 10000 Artikeln zum Abruf.

Alles andere (Kaufen und Wiederverkaufen) ist einfach Handel und es ist vollkommen egal wer dein kunde ist. Zur not kannste auch an den Lieferanten zurückverkaufen. Aber damit wirst du nicht Hersteller! :wink:

gruss
winkel

Neckische Bemerkungen…
Hallo Winkel,

erstmal eine Bitte. Könntest du solche dämlichen persönlichen Bemerkungen wie „Zur not kannste auch an den Lieferanten zurückverkaufen. Aber damit wirst du
nicht Hersteller! :wink:“ bitteschön sein lassen? Bitte Sowas mag ich nämlich nicht und soooo dumm bin ich auch nicht dass ich die Waren wieder an den Lieferanten zurückschicken muss nur weil sich die eine oder andere Ware schlecht verkauft.
Verkauft sich eine Ware schlecht so setze ich den Preis nach unten oder verkaufe diese als kleinen Restposten. Bitte bleibe sachlich Winkel und lasse persönliche neckische Bemerkungen sein…

Zum Thema BWL nun ich habe eine kaufmännische Ausbildung zur Bürokraft gemacht (in einem Berufsbildungswerk falls es dich interessiert) jedoch ohne doppelte Buchhaltung weil mit dem Soll an Haben etc. nicht so gut zurechtkam. Das Fach Doppelte Buchhaltung wählte ich daher ab.

Viele Grüße
Andy

Hallo,

jedoch ohne doppelte Buchhaltung weil mit dem
Soll an Haben etc. nicht so gut zurechtkam. Das Fach Doppelte
Buchhaltung wählte ich daher ab.

auch dies ist vielleicht keine zielführende Antwort, aber ohne diese Kenntnisse bist Du für eine Selbständigkeit denkbar schlecht vorbereitet.

Gruß,
Christian

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Hallo Winkel,

erstmal eine Bitte. Könntest du solche dämlichen persönlichen
Bemerkungen wie „Zur not kannste auch an den Lieferanten
zurückverkaufen. Aber damit wirst du
nicht Hersteller! :wink:“ bitteschön sein lassen? Bitte Sowas mag
ich nämlich nicht und soooo dumm bin ich auch nicht dass ich
die Waren wieder an den Lieferanten zurückschicken muss nur
weil sich die eine oder andere Ware schlecht verkauft.

Das hast wohl grundlegend falsch verstanden. Denn ich wollte damit sagen, daß nicht der Kunde dich zum Groß- oder Einzelhändler macht, sondern die Art und Weise, wie du das geschäft betreibst.

Wenn ich günstig an 100 CD-Rom-Laufwerke komme und diese an jemanden verkaufe, dann bin ich noch kein Großhändler, selbst wenn der Kunde ein Wiederverkäufer ist.

Ein Großhändler stellt regional die Versorgung des Einzelhandels mit Artikeln verschiedener Hersteller aufrecht und hat die entscheidenden Produkte permanent abrufbar am Lager. Oder er ist Zwischenhändler für einen begrenzten Bereich an Fachgeschäften. (Beispiel Spar, EK, EDE) oder er liefert an firmen in einem begrenzten Sortiment (Werkzeug, Maschinen).

Weil du als EBAY-Händler mal ne große Stückzahl orderst, um sie zu verkaufen, ist kein Großhandel.

Verkauft sich eine Ware schlecht so setze ich den Preis nach
unten oder verkaufe diese als kleinen Restposten. Bitte bleibe
sachlich Winkel und lasse persönliche neckische Bemerkungen
sein…

Frage, hast du mal nachgerechnet, wieviel du regulär verkaufen mußt, um dir ein Teil mit z.B. 50% Preisnachlass leisten kannst?

Bedenke, daß im Großhandel die Spannen zwangsläufig geringer sind als im Einzelhandel. Während im Einzelhandel die Kalkulation bei über 100% liegt, so liegt sie im GH bei ca 50%. Deine Abnahmemengen sind aber, um GH-Preise überhaupt bieten zu können, ungleich höher. Dazu kommen Kosten für Versand Lager Fakturierung, Verwaltung.

Zum Thema BWL nun ich habe eine kaufmännische Ausbildung zur
Bürokraft gemacht (in einem Berufsbildungswerk falls es dich
interessiert) jedoch ohne doppelte Buchhaltung weil mit dem
Soll an Haben etc. nicht so gut zurechtkam. Das Fach Doppelte
Buchhaltung wählte ich daher ab.

Soviel zur Qualifikation:

Hirarchie in der Ausbildung:
Bürokraft
Bürokaufmann
Buchhalter
Kaufmann im Marketing/Werbung
Einkäufer
Angestellter mit Vertriebsverantwortung
Einzelhandelskaufmann
Groß- und Außenhandelskaufmann
selbst. Kaufmann
dipl. Kaufmann
Betriebswirt FH
Dipl. Betriebswirt

eine sachlich begründete Mindesterfahrung für eine Selbständigkeit im Großhandel sollte über der Qualifikation Buchhalter liegen.

gruss
winkel

Okay übers Ziel hinausgeschossen
Hallo Winkel,

okay ich habe vielleicht etwas übers Ziel hinausgeschossen was den Begriff Grosshandel betrifft aber ich habe bemerkt dass sich der Verkauf größerer Posten (naja auch wenn es nur 60 Teile Silberschmuck waren) besser rentiert als der Einzelverkauf an den Endkunden. Auf den Zwischenhandel und Handel mit Endkunden werde ich mich dann besser konzentrieren da mir für den Großhandel eh die fachliche Qualifikation fehlt. Außerdem macht es mir Spaß beim verkaufen wenn ich an Endkunden und Händler verkaufe. Der Kunde ist König und alle meine Kunden sind sehr zufrieden mit den Produkten die sie bisher bei mir gekauft haben.

Ich habe ein Sprichwort:„Nur zufriedene Kunden werden zu Stammkunden“.

In ein paar Wochen wird der Onlineshop meiner neuen Firmenhomepage eröffnet da ich mich jetzt eher auf den Versandhandel statt Schreibdienstleistungen konzentrieren werde. Die Schreibdienstleistungen werden weiterhin ein Leistungsangebot sein jedoch nur ein kleiner.

Ich bin eigentlich recht optimistisch was den Versandhandel betrifft und rechne damit dass sich das Geschäft weiter beleben wird. Bei den Produkten erfolgt jetzt auch eine Konzentration auf Schreibwaren, Geschenkartikel und Schmuck denn bei einem „Gemischtwarenladen“ kann man leicht die Übersicht verlieren.

Deine konstruktive Kritik war zwar hart aber hat mir weitergeholfen und verabschiede mich vom Thema Großhandel und Import. Beim Import sind die finanziellen und bürokratischen Hürden einfach zu hoch derzeit für mich besonders der viele Papierkram wirkt auf mich abschreckend. Es ist aber nicht ausgeschlossen dass ich früher oder später aus Kostengründen Produkte aus dem Ausland (zum Beispiel traditionellen schwedischen Schmuck aus Schweden) importieren werde. Eine weitere Möglichkeit des Importes wären Importagenturen aber dort sollen sich ja auch unseriöse Firmen rumtummeln die nur abzocken und nicht liefern.

Viele Grüße
Andy

Hierachie der Qualifikationen ???
Hallo Winkel,

Deine Hierachie ist ausgemachter Schwachsinn, sorry. Du vermischt Äpfel mit Birnen, bzw. Ausbildungen mit Tätigkeiten und vergleichst Unvergleichbares.

Im übrigen widerspreche ich Dir bzgl. der Deiner letzten drei Punkte vollumfänglich. Es mag Dir nicht bewußt sein, dass der Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre an Universitäten mit der Verleihung des Titels Diplom-Kaufmann bzw. Diplom-Kauffrau endet. Wird das Studium an einer FH oder BA durchgeführt, wird der Titel Diplom-Betriebswirt (FH) oder Diplom-Betriebswirt (BA) erworben. Analog hierzu die weiblichen Formen. Darüber hinaus gibt es noch die Promotion ( Dr. rer. pol. ) und die Habilitation.

speedofthoughts

Soviel zur Qualifikation:

Hirarchie in der Ausbildung:
Bürokraft
Bürokaufmann
Buchhalter
Kaufmann im Marketing/Werbung
Einkäufer
Angestellter mit Vertriebsverantwortung
Einzelhandelskaufmann
Groß- und Außenhandelskaufmann
selbst. Kaufmann
dipl. Kaufmann
Betriebswirt FH
Dipl. Betriebswirt

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Hallo Winkel,

Deine Hierachie ist ausgemachter Schwachsinn, sorry. Du
vermischt Äpfel mit Birnen, bzw. Ausbildungen mit Tätigkeiten
und vergleichst Unvergleichbares.

Bei Betrachtung deiner Vika und dieses Satzes kann ich nur folgern, daß meine Einteilung, die der Qualität und Qualifikation hierarchisch folgte, in folgendem Punkt falsch ist: die studierten habe4 ich zu hoch eingeordnet.

Ich habe meine Antwort der Qualifikation des Fragenden angepaßt, so wie ich diese Antwort der Qualkifkation des Posters anpasse. Ich hoffe nur, daß du deinen zukünftigen Kunden nicht ebensolche Antworten gibst, wen sie einen kleinen Sortierfehler machen.

Im übrigen widerspreche ich Dir bzgl. der Deiner letzten drei
Punkte vollumfänglich. Es mag Dir nicht bewußt sein, dass der
Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre an Universitäten
mit der Verleihung des Titels Diplom-Kaufmann bzw.
Diplom-Kauffrau endet. Wird das Studium an einer FH oder BA
durchgeführt, wird der Titel Diplom-Betriebswirt (FH) oder
Diplom-Betriebswirt (BA) erworben. Analog hierzu die
weiblichen Formen. Darüber hinaus gibt es noch die Promotion (
Dr. rer. pol. ) und die Habilitation.

Das ist ja das Problem bei all den Studierten, daß die Titelgeilheit größer ist, als die soziale Kompetenz, bzw. dorthin zu antworten, wo die Frage gestellt ist.

speedofthoughts

Ich hoffe zu hast nicht allzuviel Speed in deinen Gedanken. Denn erst denken dann schreiben hat sich immer gelohnt.

(PS: jetzt komm nicht wieder damit, daß ich kein englisch, denn dan müßte ich dir antworten, daß du keine Assoziationsketten erkennen kannst.)

gruss
winkel

…und schluß!
Freunde, es reicht mal wieder.

Der Mod sagt: a Ruah is!

Grüße,

Mathias

fachliche Antwort
Hallo Andy,

hier erstmal eine Großhandelsdefinition, als Gegenstück zu der hausgemachten Definition mit 5.000 m² Lager, 10.000 Artikeln, etc. pp.

http://www-zr.destatis.de/def/def0550.htm

Bzgl. der Gewerbeanmeldung bzw. der angemeldeten Tätigkeit gibt es zwar einen gewissen Ermessensspielraum und auch -bei niedrigen Umsätzen- eine kleine Grauzone, aber auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du die Gewerbeanmeldung um den Punkt „Großhandel“ ergänzt. Kostet fast nichts und verschafft Sicherheit. Mögliche Tätigkeitsbeschreibungen wären „Groß- und Einzelhandel mit …“ oder „Import, Groß- und Einzelhandel mit …“

Bedenke, dass im Großhandel andere Modalitäten als im Einzelhandel herrschen. (-> HGB)

Grüße,
speedofthoughts

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Noch einmal der Moderator…
Hallo, liebe Diskussionsteilnehmer,

offenbar habe ich mich nicht ausreichend klar ausgedrückt. Also noch einmal: es werden hier keine Beleidigungen und auch keine unterschwelligen Demontageversuche an einzelnen Personen akzeptiert.
Entsprechende Postings habe ich gelöscht.

Bleibt bei den Fakten, zum „Fetzen“ gibt es die Politikbretter.

Vielen Dank im voraus für die freundliche Beachtung.

Viele Grüße,

Mathias, der Moderator des Handelsbrettes.

Grosshandel & Umsatz
Hallo Speedofthoughts,

du hast ja von dem sogenannten Ermessungsspielraum gesprochen was den Handel von Unternehmen an Unternehmen angeht. Bis zu welchen Umsatz kann ich denn ohne Risiko Waren an Unternehmen verkaufen ohne diese Großhandelergänzung im Gewerbeschein einzutragen? Wenn ich es eintragen lasse dann muss ich ja auch ein Lager vorweisen oder? Nun ein Lager kann ich im Moment nicht weil einfach zu teuer.

Viele Grüße
Andy

Wer regelmäßig Waren auf Auktionen zum Kauf an bietet, ist zwar gewerbepflichitg, betreibt aber weder einen Einzel- noch einen Großhandel, sondern Auktionen.

gruss
winkel

Hallo Winkel,

ich biete die Waren via Sofortkauf an und nicht über Auktion.

Viele Grüße
Andy

Hi Andy,

mach nur zu. Beratungsresistenz ist manchmal der Weg vom Tellerwäscher zum Millionär. Meist aber nicht!

Viel Glück

winkel

Hallo Speedofthoughts,

du hast ja von dem sogenannten Ermessungsspielraum gesprochen
was den Handel von Unternehmen an Unternehmen angeht. Bis zu
welchen Umsatz kann ich denn ohne Risiko Waren an Unternehmen
verkaufen ohne diese Großhandelergänzung im Gewerbeschein
einzutragen? Wenn ich es eintragen lasse dann muss ich ja auch
ein Lager vorweisen oder? Nun ein Lager kann ich im Moment
nicht weil einfach zu teuer.

Hallo Andy,

ich meinte den Ermessensspielraum der die Gewerbeaufsicht ausführenden Behörde bei Dir. Ich habe kürzlich bei meinem Sohn die Erfahrung gemacht, dass man mit Existenzgründern und „kleinen“ Unternehmern recht nachsichtig geworden ist, was „Formfehler“ betrifft. Einen Grenzumsatz kann ich Dir nicht nennen; es hängt m.E. vom jew. Bearbeiter ab. Du musst nicht unbedingt sofort die Gewerbeanmeldung ergänzen, aber wenn Du es tust, kostet es nichts außer wenigen Euro an Gebühren und Du bist auf der sicheren Seite.

Du würdest zwar einen Lagergroßhandel betreiben, aber bleib’ mal mit Deinen Vorstellungen auf dem Boden der Tatsachen. Erste Lagerstätte wäre Deine Betriebsstätte bzw. die „Hauptniederlassung“. Dagegen sagt i.d.R. keine Behörde etwas. ( Ausnahme wäre z.Bsp. wenn Du ein stark-frequentiertes Gewerbe (Einzelhandel, Getränkemarkt) in einer reinen Wohngegend errichten wolltest --> aber selbst das wird i.d.R. bei der Gewerbeanmeldung nicht geprüft )

Ich habe im Freundeskreis einen Unternehmer, der ein Haarpflege-Produkt ausschließlich an Wiederverkäufer vertreibt. Der gute Mann betreibt den Handel von zu Hause, hat dort einen Geräteschuppen (etwas ländliche Gegend) mit 50m2 als Lager umgebaut und macht Umsatz in Millionenhöhe. 1 Mal pro Woche kommt der LKW mit 10 bis 12 Pal. nachliefern. Der Paketdienst holt die Pakete i.d.R. 2x täglich ab. Angefangen hat er mit 1 Pal. pro Monat, die er in der Garage lagerte !

Was Dein Gesamtkonzept betrifft: Es gibt keine Hürden oder Voraussetzungen für den Großhandel mit „erlaubnisfreien Produkten“. Weder mußt Du ein Lager mit einer bestimmten Mindestfläche noch sonstirgendetwas nachweisen.

Grüße,
speedofthoughts

Bedenke, daß im Großhandel die Spannen zwangsläufig geringer
sind als im Einzelhandel. Während im Einzelhandel die
Kalkulation bei über 100% liegt, so liegt sie im GH bei ca
50%.

Boah ! 100 % probiere ich heute auch. Ich sag dir heute Abend den Umsatz !

Du solltest das ein bisschen präzisieren. Das ist arg branchenabhängig. Unterhaltungselektronik z.B. 10 … 20 % auf den Netto - EK, bei Zubehör bisschen mehr.

HM

Boah ! 100 % probiere ich heute auch. Ich sag dir heute Abend
den Umsatz !

Du solltest das ein bisschen präzisieren. Das ist arg
branchenabhängig. Unterhaltungselektronik z.B. 10 … 20 % auf
den Netto - EK, bei Zubehör bisschen mehr.

HM

dann musste ja pleite gehen.

Beispiel Netto EK 100
Aufschlag 10% = Vk 110
Abzuführende MWst = 15,17
Nettoerlös = 94,83
Verlust zu Netto-EK 5,17

bei 20%
VK 120
Abzuführende MWst: 16,55
Nettoerlös: 3,45
Na da haste wenigstens das Brot, wenn auch keine armelade oder Butter.

Wie finanzierst du eigentlich die anderen Kosten wie Miete Strom Personal Werbung etc? Das wär mal toll zu wissen, oder hast duf einen Warenumschlag von mehr 1000"Prozent ( :wink: am Tag)?

Kein Wunder, daß bei solchen Kalkulatoren die Pleitenrate so hoch ist.

gruss
winkel

dann musste ja pleite gehen.

Beispiel Netto EK 100
Aufschlag 10% = Vk 110
Abzuführende MWst = 15,17
Nettoerlös = 94,83
Verlust zu Netto-EK 5,17

bei 20%
VK 120
Abzuführende MWst: 16,55
Nettoerlös: 3,45
Na da haste wenigstens das Brot, wenn auch keine armelade oder
Butter.

Nee, neee, der Kalkulationsaufschlag ist doch immer vor Steuer ! Sagen wir 15 %:

netto EK 100€
+15 % = 115 € = Netto VK
Brutto VK inkl. 16 % MWSt. = 133 €
Dann halt noch auf einen optisch wirksamen Preis feingeschliffen ( 129,95; 134,95 oder 139,95, je nach dem was es ist, und was der markt hergibt )

HM

Wie finanzierst du eigentlich die anderen Kosten wie Miete
Strom Personal Werbung etc? Das wär mal toll zu wissen, oder
hast duf einen Warenumschlag von mehr 1000"Prozent ( :wink: am
Tag)?

Tja, versuch mal in der heutigen Zeit, bei einer Arbeitslosenquote von 20 % einen UE Handel, wohlgemerkt auch mit Service und Antenneninst. aufrecht zu erhalten und davon zu leben.

Kein Wunder, daß bei solchen Kalkulatoren die Pleitenrate so
hoch ist.

Die am Markt durchzusetzenden Preise werden eher von äußeren Faktoren bestimmt, wie etwa Preisgefüge des Mitbewerbs. Dem kann man sich nicht ganz abkoppeln, um beim Verbraucher noch glaubwürdig zu sein. Man könnte der Überlegung verfallen, den Handel zu lassen und nur noch Dienstleistungen anzubieten, aber auch das hätte ( jedenfalls für mich ) gravierende Nachteile und muss im Einzelfall genau bedacht werden.

Gruß
HM

gruss
winkel

Hallo Speedofthoughts,

ich danke dir für deinen Tipp was den Grosshandel betrifft und werde den Gewerbeschein um auf der rechtlich sicheren Seite zu sein, um den Bereich Grosshandel erweitern. Meine Firma betreibe ich von zuhause aus.

Zur Sicherheit werde ich mich aber nochmal beim Ordnungsamt schlaumachen und fragen ob ich eine Grosshandelerweiterung benötige.

Viele Grüße
Andy