Hallo,
vor einigen Jahren bin ich schon aufgrund der hohen Benzinkosten für den Weg zur Arbeit auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.
Das klappte auch einige Jahre recht gut. Jetzt habe ich vor ca. 1Jahr meinen Arbeitgeber gewechselt und habe nur noch eine Entfernung von ca. 18 Km zurückzulegen (vorher 50 Km).
Allerdings häufen sich in der letzten Zeit die Verspätungen der DB drastisch. Manchmal bin ich für diese kurze Strecke schon fast 1,5 Std. unterwegs. Jetzt habe ich überlegt auf ein günstiges Motorrad umzusteigen. Allerding möchte ich als ehemaliger Biker nicht mit so einem Roller durch die Gegend fahren. Ich dachte da an so eine 50 PS Maschine evtl. Enduro (dürfte bei Regen besser zu händeln sein). Da hätte ich wenigstens noch ein bißchen Fun.
Wer kennt denn nun ein günstiges und vor allem solides Moped was für solche Alltagstouren taugt. Auch würde mich interessieren wie viel ich monatlich in etwa an kosten hätte.
Hallo
Da kommen für Dich mehrere Fahrzeuge in Frage, ist halt die Frage wie Teuer Du einsteigen willst. Motorräder mit 50 PS kosten ja nach SF Klasse um die 60-80 Euro/Jahr Versicherung. Steuer richtet sich nach dem Hubraum, 1,84 Euro/25 ccm.
Brauchbare Fahrzeuge für Dich wären z.B. von Honda: Transalp 600, Transalp 650, Africa Twin, oder von Yamaha die XT 600. Was inzwischen auch gebraucht für gutes Geld zu haben ist, die BMW F650, ist zwar in Wirklichkeit von Aprillia und der Motor kommt von Rotax, aber BMW klebt dann halt doch noch das Firmenlogo drauf.
Horst
Hallo,
ich würde Dir einen Roller mit 200-250 ccm empfehlen. Diese sind günstig und haben Vorteil, daß die Beine bei Regen und in der kühleren Jahreszeit gut geschützt sind und die weitere Ausrüstung auch nicht so teuer zu Buche schlägt.
Gruß Thomas
Hallo,
danke für den Tipp.
Aber ich habe schon in meinem Grundartikel geschrieben. Das ich alles,
aber definitiv KEINEN Roller will. Bin früher jahrelang Chopper (kein Softchopper sondern einen Richtigen) gefahren und werde auf keinen Fall mit einem Roller durch die Gegend fahren.
Danke Horst,
genau an diese Maschinen hatte ich auch so gedacht. Allerdings liegen die in der Anschaffung alle jenseits der 2500 Euro Marke. Für ein Mopped was ich jeden Tag bei Wind und Wetter bewegen will und das unter Umständen auch einen ganzen Tag im regen steht ist das schon zuviel.
Hi
recht hast Du:
Das ich alles,
aber definitiv KEINEN Roller will. Bin früher jahrelang
Chopper (kein Softchopper sondern einen Richtigen) gefahren
und werde auf keinen Fall mit einem Roller durch die Gegend
fahren.
Popper überfährt man mit nem Chopper, jawoll!
Greetinx
Gerd
Wenn du zu „günstig“ kaufst, wirst du den Rest in Reparaturen investieren!!! Dem Moped tut der Regen nicht weh. Fahre auch durchgehend, bei jedem Wetter (ausser wenn’s schneit und/oder Eis liegt) und habe keine Garage - wenn Schnee liegt, kann ich sie für 2 Monate beim Bruder unterstellen - an sonsten mußt du dich halt um die Kiste kümmern, dann hält sie auch bei jedem Wetter.
Gruß
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Hallo
Also Ich weiß ja nicht wo Du geschaut hast, BMW F650 gibts ab 1500 Euro, Honda XL ab 500 Euro, Honda XLR Transalp ab 900 Euro, Africa Twin ab 1500 Euro … Für eine Yamaha XT muß man allerdings Geld bezahlen, das war schon immer so und das wird sich vermutlich auch nicht ändern. Das ist wie wenn Du Dir eine Rolex kaufst, die kostet halt einfach Geld, unabhängig davon ob sie es wert ist oder nicht und anscheinend gibt es Leute die die Preis dafür bezahlen. Die hier genanten Preise sind Einstiegspreise, das geht sicherlich auch teuerer, aber da gehts los. Wenn Du nicht unbedingt eine Enduro willst wäre für Dich vielleicht auch die Yamaha XJ 600 oder XJ 900 oder die Honda CB 750 interessant. Auch dies Mopeds sind unter 2000 Euro zu haben. Ich hab mir letztes Jahr als Spaßmoped für Kurzstreckenfahrten eine Yamaha XT 350 geholt. Die hat zwar „nur“ 27 PS, ist aber für 1000 Euro zu haben, braucht 3,5 Liter und kostet mich im Jahr 24,50 Euro Versicherung und 25 Euro Steuer. Du bekommst für 1500 bis 2000 Euro auf jeden Fall was vernünftiges fahrbares, falls Dir das nicht zu Teuer ist. Wo Du halt nicht sparen solltest sind die passenden Klamotten zum Ganzjahresfahren. Wenn ich meine Garderobe so anschaue, hängt mehr Geld an Motorradklamotten in meinem Schrank als an Motorrädern in der Garge steht…
Horst
Dann hol Dir doch ein älteres Savagele (Suzuki war noch nie so teuer). Da gibt es genügend mit wenig Kilometern drauf.
Meist aus Damenhand (kleiner Insiderwitz am Rande)
Grüße
M.
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Hi
Je mehr Du bezahlst, desto solider das Moped.
Suzukis rosten (!!!), Stahlflexe serienmässig sind gut, Edelstahlauspuff gerade für Winterbetrieb wichtig !!!
Spass ist nicht gleich Spass, 50 PS sind keine 50 PS - KTM fährt anders als BMW !
Gebrauchtkauf ist schwierig: alles was „richtig geil“ ist war wahrscheinlich im Gelände - und sieht entsprechend aus UND hat Schäden und beanspruchten Motor UND Fahrwerk - auch teuer !!
Ersatz- und Sturzteile sowie Umbauteile (Übersetzung !!) gibt es nicht für alle Mopeds gleich (billig), vielleicht in den bekannten virtuellen Auktionshäusern schauen… .
Habe jetzt vielleicht mehr Fragen als Antworten gegeben, kenne mich aber etwas aus… .
Gruß
stefan
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Brot und Butter Moppeds
Vielleicht ist eines der Brot und Butter Moppeds bzw. ehemalige
Einsteigerrüben für dich interessant.
Für kleines Geld:
Honda CB 450
Suzi GS500E
Kawa GPZ 500 - Z 550
Ymaha XJ 600
Und kleine feine, wie ich finde:
YAMAHA SRX 6
HONDA XBR 500 S
dazu selten, fein und nicht ganz preiswert
KAWASAKI W 650
Danke werde mal nach den Moppeds schauen.
Hallo Horst,
na geschaut habe ich bei ebay.
Aber was die Leute teilweise für Schrott haben wollen bzw. bezahlen ist echt unverständlich.
Aber werde mich mal jetzt mit anderen Internetseiten beschäftigen.
Hast Du da ein paar gute Links für mich ??
Das mit der Bekleidung ist auch vollkommen richtig.
Früher bin ich in Jeans, Kutte und ohne Helm gefahren. Und ich habe wohl verdamtes Glück das ich heute noch lebe. So leichtsinnig wäre ich heute auch nicht mehr.
Hallo bochum70,
na geschaut habe ich bei ebay.
…
Hast Du da ein paar gute Links für mich ??
In der Brettbeschreibung findest du ein paar Links zu Motorrad-Börsen: http://www.wer-weiss-was.de/app/board/topic_info/108
Viele Grüße
Thomas
Kleine Erläuterung dazu
Honda CB 450
Da gab es 3 verschiedene. CB 450 K, ein schöner klassischer Oldtimer; CB 450 N (PC14), ein Faß ohne Boden, säuft wie ein Loch und hat völlig veraltete Technik, sieht außerdem richtig scheiße aus; CB 450 S (PC17), das wohl zuverlässigste, wartungsfreundlichste und sparsamste Moped das je gebaut wurde, hatte ich 2 Jahre und 40.000km lang. Ein Moped das außer Kundendienst keinerlei Zuneigung braucht, außerdem hat sie vorne die Bremsanlage aus der CBR 600, die bekanntlich nicht zu den schlechtesten zählt.
Suzi GS500E
zu rostig, lummelige Gabel, nur eine Bremsscheibe vorne, ständig Gabelsimmerringe verschlissen. Kann der CB 450 bei weitem nicht das Wasser reichen, aber Suzuki musste ja in dieser Klasse auch was auf den Markt werfen.
Kawa GPZ 500 - Z 550
naja, ne KAWA halt, kann ich nicht vaforisiernen, aber KAWA baut eh recht merkwürdige Sachen, die ich als Ingenieur nicht nachvollziehen kann.
Yamaha XJ 600
ein dankbares Moped, nicht tot zu bekommen, Fahrwerk könnte etwas besser sein, aber ansonsten ein treuer Begleiter über viel tausend km der mindestens so zuverlässig ist wie die CB 450 S oder die CB 750.
Und kleine feine, wie ich finde:
YAMAHA SRX 6
kenn ich nicht, kann ich nichts zu sagen
HONDA XBR 500 S
ein Spaßmoped, keine Frage, aber eher was für Liebhaber.
dazu selten, fein und nicht ganz preiswert
KAWASAKI W 650
fällt eigentlich schon wieder unter die Kategorie Oldtimer und Liebhaberfahrzeug. Nicht unbedingt für den täglichen Weg zur Arbeit gebaut.
Man muss die Japaner ja nicht gleich mit Benzin…
übergießen und abfackeln, we es die Harley-Leute machen - auch ich hatte schon japanische Motorräder - aber hier nur Japaner zu nennen, das tut mir doch fast ein bißchen weh…
Wenn man sich keine große, alte, amerkanische Indian leisten kann, dann kann man z.B. auf eine Indian Enfield zurück greifen. Die fand ich auch immer schön.
Kommt mir jetzt nicht mit veralteter Technik und so!
Motorrad fahren ist sowieso großenteils irrational, also bin ich auch dafür, wirklich schöne Maschinen zu fahren und Maschinen mit feeling, mit Seele, Kult, ihr wisst schon.
Wenn man sich sooo sehr für Technik begeistert, kann man ach geich ne Ducati mit desmodromischer Ventilsteuerung kaufen. Wenn schon, denn schon.
Gruß,
Branden
Auch kein Hallo
übergießen und abfackeln, we es die Harley-Leute machen - auch
ich hatte schon japanische Motorräder - aber hier nur Japaner
zu nennen, das tut mir doch fast ein bißchen weh…
Wenn man sich keine große, alte, amerkanische Indian leisten
kann, dann kann man z.B. auf eine Indian Enfield zurück
greifen. Die fand ich auch immer schön.
Kommt mir jetzt nicht mit veralteter Technik und so!
Motorrad fahren ist sowieso großenteils irrational, also bin
ich auch dafür, wirklich schöne Maschinen zu fahren und
Maschinen mit feeling, mit Seele, Kult, ihr wisst schon.
Wenn man sich sooo sehr für Technik begeistert, kann man ach
geich ne Ducati mit desmodromischer Ventilsteuerung kaufen.
Wenn schon, denn schon.
Ich weiß ja nicht, was Dein Beitrag hier aussagen soll? Es geht hier um günstige Alltagsmotorräder, die als Mittel zum Zweck genutzt werden sollen um von A nach B zu kommen und preislich in einem vernünftigen Rahmen liegen.
Weder Harley, noch Indian, noch Ducati haben in diesen Disziplinen ihre Stärken. Es gibt wohl auch Modelle dieser Hersteller die günstig sind, aber das sind solche Exoten, da bekommst Du hierzulande kaum ein Ersatzteil zu vernünftigen Konditionen. Wenn jemand ein günstiges Auto such, empfehle ich ihm ja auch keinen Ford Mustang.
Die Enfield ist an sich schon ein brauchbares Alltagsmoped, wenn man allerdings die Verfügbarkeit am Markt, das Händlernetz und die Verfügbarkeit gebrauchter Ersatzteile in Betracht zieht, fällt die Enfield auch ziemlich schnell durchs Raster.
Wenn die Titelzeile neu ist…
…ist kein Platz für en „hallo“.
Es ging mir zunächst darum, dass man nicht nur Japaner aufzählen muss.
Hi!
Die wohl günstigste Möglichkeit, ein vernünftiges Motorrad zu fahren, ist die Yamaha XT 600.
Modelle aus den 90ern gibt es günstig, manchmal findet man welche mit unter 10.000 Km für günstiges Geld.
Habe eine TT600 von 1987. Das ist die Vollcross-Version der XT.
Kaufpreis vor 3 Jahren: 900 Eur. Investiert: 1.000 Eur.
Noch zu machen: 700 Eur.
Das war ein ausgelutschter, schlecht gepflegter Schrotthaufen, welcher nach den genannten Investitionen mit überholtem Motor, neuen Reifen und komplett neuen Verschleißteilen dastehen wird.
Gefahren ist sie aber immer.
Ist halt ein seltenes Liebhaberstück, ich wollte unbedingt genau das Modell.
Eine XT kostet deutlich weniger und macht ähnlich viel Spass.
Versicherung und Steuer sind sehr günstig, ein kompletter Satz Metzler Reifen liegt bei unter 300 Euro.
Gruss,
M.
Es ging mir zunächst darum, dass man nicht nur Japaner
aufzählen muss.
In dieser Liga gibt es aber kaum Alternativen zu den Japanern.
Die Zeiten als man schöne alltagsmopeds von DKW NSU Zündapp und den ganzen anderen namhaften Herstellern für günstiges Geld bekommen hat sind leider schon ein paar Tage her.
Sicherlich gab es zwischenzeitlich auch andere schöne Mopeds von Nichtjapanern wie z.B. Husaberg, Gasgas, SWM, Motomorini, Maico und wie sie alle heißen, auch Moto Guzzi hat sehr schöne 350er und 650er gebaut, aber die kennt halt hierzulande kein Schwein und die Ersatzteilbeschaffung ist auch sehr abenteuerlich. Darum kann man sich getrost an die Japaner halten, da ist man nicht schlecht beraten.
Horst