es geht bei meiner Frage nicht ums Credo „Butter oder Margarine“, sondern darum, ob und inwieweit es zwischen den Margarinen „Qualitätsunterschiede“ in Bezug auf die verwendeten/beinhaltenden Fette gibt.
Wenn man der Meinung ist, Margarine essen zu müssen (warum auch immer: Sie hat weder weniger Fett noch weniger Kalorien), sollte man darauf achten, dass sie keine gehärteten oder teilgehärteten Fette enthält.
Außerdem sollte man, wenn man Margarine isst, noch mehr auf die Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren achten, da Margarine viel Omega-6 enthält - wovon wir eh schon meist zu viel essen. Zuviel davon blockiert/hemmt einmal die Aufnahme von O-3 und außerdem wirkt es u.a. entzündungsfördernd.
Mit kommt das Zeug nicht mal zum Backen in die Küche …
Wenn man der Meinung ist, Margarine essen zu müssen (warum
auch immer…
Mit kommt das Zeug nicht mal zum Backen in die Küche …
Es gibt z.B. Veganer, denen kommt das Butterzeugs nicht in die Küche. Ob das auf den Fragesteller zutrifft, weiß ich nicht, soll auch nur ein Nachdenkanstoß sein.
Butter zum Verfeinern von Gemüse.
Butterschmalz und Kokosfett zum Braten.
Olivenöl zum dünsten und niedrig Temperatur braten von z.B. Lachs.
Alle anderen guten Öle (also z.B. kein Sonnenblumenöl) für Salatdressings.
Das führt doch nicht automatisch zur Abwertung. Schließlich sollte man sich abwechslungsreich ernähren. Dann kann man heute ein gutes Sonnenblumenöl nehmen, vielleicht mit einem geschmacklich passenden Öl mischen und morgen zieht man was anderes aus dem Schrank. Aber ganz weglassen, nur weil eine Bestandteilskombination nicht im vorgeschriebenen Lot ist? Dann muss ich ab sofort alles weglassen.
Nein, aber man bekommt durch die „normale“ Ernährung - also z.B. durch Brot, Müsli etc. schon genug Omega-6. Omega-3 hat jeder einen Mangel, der nicht mind. 2 x wöchentlich 150 g fetten Fisch isst, und z.B. O-3- haltige Öle und Nüsse.
Das ist Minimum - wenn aber viel O-6 die Rezeptoren blockieren, ist das viel zu wenig.
Außerdem wüsste ich nicht, welchen Vorteil Sonnenblumenöl gegenüber anderen Ölen hat (Rapsöl, Olivenöl), die mir beides liefern.
Gleiches gilt übrigens auch für Distelöl, Kürbiskernöl etc. - alle sehr O-6 lastig.
Aber, kann ja jeder machen wie er will. Die Ursprungsfrage ging um die Fettsäuren - und da wollte ich aufklären.
Das führt doch nicht automatisch zur Abwertung. Schließlich
sollte man sich abwechslungsreich ernähren.
Bedeutsam wird es für Menschen, die an chronisch entzündlichen (Autoimmun-) Erkrankungen leiden. Der strikte oder weitgehende Verzicht auf Omega-6 (im wesentlichen Linol- und Arachidonsäure) lindert Beschwerden und Verlauf der Erkrankung Betroffener nach deren Aussagen und Erfahrungen beträchtlich.
Vorbeugend auf ein günstiges O3/O6-Verhältnis zu achten ist daher auch eine Empfehlung wert.
Da O-6 und O-3 die gleichen Rezeptoren verwenden, blockiert zu
viel O-6 die ohnehin meist viel zu geringe O-3 Aufnahme
zusätzlich.
das interessiert mich jetzt aber.
Was sind das für Rezeptoren und was machen die mit den Fettsäuren?
Rezeptoren zur Aufnahme von Fettsäuren wären neu für mich.
da der Nutzen von Omega-3-Fettsäuren nach neueren Erkenntnissen bestenfalls als „umstritten“ zu bezeichnen ist, sollte man sich keinen zu großen Kopf darum machen, welches Öl man in seinen Salat gibt…
Wenn schon Margarine dann bitte ohne diese gehärteten Fette- auch Transfette genannt. In anderen Ländern sind sie sogar verboten.
Es gibt eine wirklich gut schmeckende Margarine die diese gehärteten Fette nicht enthält und außerdem auch keine Milchbestandteile, falls jemand mit Laktoseintoleranz darauf achten muss- sie heißt Alsana S und ist in grüner Folie in der Größe wie ein Stück Butter verpackt, kostet bei Rewe (zumindest bei uns) ca. 90 Cent
In anderen Läden gibt es auch die Bio-Variante, die ist in gold-gelber Folie.
Man kann sie auch zum backen, kochen und braten verwenden und sie hat geschmacklich sehr viel Ähnlichkeit mit Butter- finde ich zumindest.