Hallo Simon,
Ja, das ist wohl eine gute Beschreibung. verschüttet.
Da man mich (absichtlich?) missverstanden hat:
es war ironisch gemeint. Ich hatte diesen Drang
nie und habe ihn auch nicht.
Man
macht sich oft das Leben sehr schwer.
Nein. Ich empfinde mein Leben nicht als schwer.
Sucht und sucht nach
Antworten, dabei liegen sie in einem selbst.
Wer sagt, dass ich suche.
Gott hat sie
einem geschenkt, man kann da gar nichts dafür.
Bei mir liegt wirklich nichts, echt.
Stichwort Konfession und Kultur. „Bleib mal auf dem Teppich“
Das ist wohl eine richtige Einschränkung. Da war ich wohl
etwas zu enthusiastisch. Aber im Kern ist das doch richtig.
Nein. Ueberhaupt nicht.
Das Christentum hat sich bis an die Enden der Erde
ausgebreitet, es hat in vielen Kulturen Wurzeln geschlagen und
dabei auch ein sehr komprimiertes Gebet mit überliefert.
Und in vielen anderen Kulturen gibt es andere Religionen,
dort kommen die Menschen ganz ohne christlichen Gott
aus.
Oder gar ganz ohne Gott und Goetter.
Und leben. Sogar gut. Ob es mehr unglueckliche
Christen als unglueckliche anderer Religionsgemeinschaften
gibt oder als unglueckliche Nichtglaeubige kann wohl nicht
wirklich beantwortet werden.
Meiner Meinung nach hat die Kirche (Kirchen) den Fehler
gemacht immer eine Antwort eben einen Absolutismus (wie du es
nennst) zu haben. Bis dahin, dass eine Kirche meint sie mache
gar keine Fehler.
Mir ging es darum, dass du dich in einem Religionsbrett,
das in seiner Definition sagt, dass es fuer alle religioesen
Fragen zustaendig ist und nicht nur fuer christliche
Antworten, aufs Christliche beschraenkt hast und die
anderen ungefragt mit eingeschlossen hast.
Mein Ansatz ist ein fragender Ansatz, der eben aushält, dass
wir nicht wissen, wie es nach dem Tod ausschaut.
Es kam ueberhaupt nicht fragend rueber.
dass wir
nicht Leid und Tod mit einem Satz erklären können.
Hoffentlich doch ein Ansatz der zum Nachdenken anregt?
Nö, nicht wirklich. Aber deshalb fehlt mir noch lange
nichts.
Gruesse
Elke